Umwelttechnik (B.Sc.)
Was macht den Studiengang besonders?
- persönlich begleitet – von Anfang an: Durch die Arbeit in kleinen Seminargruppen profitieren Studierende von einer intensiven und persönlichen Betreuung. Dozierende nehmen sich Zeit für individuelle Fragen, Feedback und Unterstützung.
- Technik für die Zukunft: Im Studium beschäftigst du dich mit aktuellen Zukunftsthemen wie Energiewende, Wasserwirtschaft, Umweltmonitoring und nachhaltigen Technologien.
- jede Menge Praxis: Laborpraktika, Exkursionen, Praxissemester und Forschungsprojekte sind fester Bestandteil des Studiums. So sammelst du nicht nur theoretisches Wissen, sondern arbeitest auch an realen Fragestellungen aus Umwelttechnik und Industrie
Wie ist der Studiengang aufgebaut?
In den ersten beiden Semestern lernst du die mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen. Hier treffen Themen wie Mathematik, Physik und Chemie auf erste Inhalte aus der Umwelt- und Energietechnik. Dadurch lernst du früh, technische Zusammenhänge zu verstehen und unterschiedliche Themenbereiche miteinander zu verbinden.
In den folgenden Semestern beschäftigst du dich mit den fachspezifischen Bereichen der Umwelttechnik – zum Beispiel mit Erneuerbaren Energien, Wasserwirtschaft, Recyclingtechnologien oder Umweltmonitoring, aber auch mit Genehmigungsverfahren und Projektmanagement. Durch Wahlpflichtmodule ab dem 3. Semester kannst du außerdem eigene Interessen vertiefen und individuelle Schwerpunkte setzen.
Ein zentraler Bestandteil an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist die Nähe zur Praxis. Konkret beinhaltet das Studium:
- ein 8-wöchiges Vorpraktikum (bis Ende des 2. Semesters nachholbar)
- ein 20-wöchiges Praxissemester im In- oder Ausland
- Laborpraktika, Übungen in Kleingruppen, Exkursionen und Praxiskooperationen mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder NGOs
Du könntest dir auch vorstellen, im Ausland zu studieren? Kein Problem – durch den Wechsel zu Umwelttechnik International und unsere verschiedenen Partnerhochschulen weltweit kannst du dein Studium auch international erweitern.
Du möchtest genauer wissen, wie Praxissemester, Laborpraktika oder einzelne Module ablaufen? Dann lass dich gern individuell beraten – die Studienberatung beantwortet dir alle Fragen zum Studium.
Inhaltliche Schwerpunkte
Modulübersicht je Semester
Was sind die Voraussetzungen für das Studium?
- Hochschulzulassung: Abitur, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife
- Praxiserfahrung: ein 8-wöchiges Vorpraktikum in Vollzeit (nachholbar bis zum Ende des 2. Fachsemesters)
Typische Einsatzbereiche für das Vorpraktikum sind Unternehmen, die im Bereich Umwelt- oder Verfahrenstechnik arbeiten, Unternehmen der Versorgungs- und Energiewirtschaft sowie Analyselabore, Behörden oder Forschungsinstitute. Aber auch generell technisch ausgelegte Praktika oder Ausbildungen bei nicht-umwelttechnischen Unternehmen können gelten.
Du hast keine Hochschulzugangsberechtigung, aber bereits Berufserfahrung? Dann informiere dich hier über die Möglichkeiten eines Studiums ohne Abitur. Und auch wenn du deinen Schulabschluss im Ausland erworben hast, gelten besondere Voraussetzungen für ein Studium in Deutschland.
Unsicher, ob deine Voraussetzungen passen oder wie du das Vorpraktikum organisieren kannst? Kein Problem – unsere Studienberatung hilft dir gern weiter.
Welche Berufsmöglichkeiten habe ich nach dem Studium?
Mit einem Abschluss in Umwelttechnik arbeitest du an Lösungen für einige der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit – zum Beispiel in den Bereichen Energie, Wasser, Umwelt- und Ressourcenschutz. Du entwickelst technische Systeme, planst nachhaltige Projekte oder arbeitest an modernen Umwelt- und Energietechnologien.
Typische Einsatzfelder sind zum Beispiel:
- Energietechnik
- Wasserwirtschaft und Wasserversorgung
- Umweltmonitoring und Umweltanalytik
- Recycling- und Kreislaufwirtschaft
- Planung und Beratung z.B. in Ingenieurbüros
- Städtische Umweltverwaltung bei Stadtwerken und Energieversorgern
- Forschung und Lehre an Forschungseinrichtungen oder Hochschulen
- Technische Tätigkeiten in der Industrie
Gerade durch die breite fachliche Ausbildung und die Möglichkeit, im Studium eigene Interessen und Schwerpunkte zu wählen, eröffnen sich dir viele berufliche Möglichkeiten. So kannst du dich auf die Themen spezialisieren, die dich wirklich interessieren – von nachhaltigen Energiesystemen bis hin zu Klima- oder Infrastrukturprojekten.
Durch Praxissemester, Laborpraktika und Projekte mit Unternehmen sammelst du außerdem schon während des Studiums wertvolle Praxiserfahrungen und knüpfst erste Kontakte für den späteren Berufseinstieg.