Aktuelle Ausstellungen

Zum 13. Mal hatte der Landesverband Thüringen der Gesellschaft für Fotografie e.V. zu einer Landesfotoschau aufgerufen. Diesem Aufruf folgten 116 Fotografinnen und Fotografen und reichten fast 800 Fotos ein. Daraus hat eine Jury im Januar dieses Jahres eine interessante Auswahl getroffen: 75 Einzelfotos und 6 Serien von insgesamt 50 Fotografinnen und Fotografen. Die Jury vergab vier Preise und sechs Anerkennungen für die besten Fotos und Serien.
Die 13. Thüringer Landesfotoschau wurde am 5. März 2023 im Hennebergischen Museum Kloster Veßra eröffnet. Zweite Station der Ausstellung ist nun die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (30.05. - 25.08.2023), bevor die Landesfotoschau auch in Sondershausen, Erfurt und Altenburg zu sehen sein wird.
In der Ausstellung sind Fotografien unterschiedlichster Genres vertreten, vom Porträt bis zur Landschaftsfotografie. Auch Fotografien von Jenaer Fotografinnen und Fotografen sind zu sehen. Den ganzen Sommer über können Sie sich im Haus 4 der EAH selbst ein Bild von der Vielfalt der Thüringer Fotografie machen.

  • Zeitraum:  30.5.2023 - 25.8.2023
  • Ort:  EAH Jena, Haus 5, 3. Etage

Wen fasziniert nicht ein langer Schatten, vielleicht sogar der eigene bei tiefstehender Sonne, besonders im Winter oder die filigrane Silhouette eines Baumes in der Landschaft.

Fotografieren heißt zeichnen mit Licht. Und wo Licht ist, ist auch Schatten. Und diese können, ebenso wie Silhouetten gut als Gestaltungsmittel genutzt werden, dabei neue Betrachtungsebenen eröffnend. Die Bilder leben von ihrer grafischen Wirkung, werden auf geometrische oder abstrakte Formen abstrahiert. Unterschiedlichsten Stimmungen in vielfältigen Bereichen und in verschiedensten Formen zeigen die Fotos des FOTO-Klubs JENA´78 e.V. in der neuen Ausstellung „Schatten und Silhouetten“,

die am Donnerstag, d. 26.01.2023, 17 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule im Haus 4, Foyer vor der Aula eröffnet wird.

  • ​Zeitraum:  26.1.2023 - Mai 2023
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 4, Foyer Aula

Die Plakatausstellung „Wir müssen schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre” erzählt „eine Geschichte vom Sprechenlernen, Verantwortung übernehmen, von Solidarität und der Verteidigung der Menschenwürde in einer Gesellschaft, die von Willkür und Lüge beherrscht wurde". So beschrieb Bärbel Bohley im Rückblick eine Widerstandsgeschichte, die vor nunmehr dreißig Jahren begann.
Anfang der 1980er Jahre gründen Frauen im Osten Deutschlands Oppositionsgruppen, die sich DDR-weit vernetzen und mit Protestaktionen die Öffentlichkeit suchen. Sie stellen sich dem SED-Regime entgegen und wehren sich gegen die zunehmende Militarisierung aller Lebensbereiche.
Die ostdeutschen Frauen für den Frieden sind damit Teil der europäischen Friedensbewegung. Über Ländergrenzen und Militärblöcke, über den Eisernen Vorhang hinweg verbündet sich eine von Frauen getragene Protestbewegung gegen die atomare Rüstungsspirale.

Gleichzeitig drängen Umwelt- und Menschenrechtsfragen nach Antworten, die in der DDR scheinbar gewährte Gleichberechtigung wird hinterfragt, Willkür und Repression werden angeprangert. Es entwickelt sich eine Frauenbewegung in der DDR, die am Entstehen der Bürgerbewegung und der Freiheitsrevolution von 1989 beteiligt ist.

Die Ausstellung wird von der Robert-Havemann-Gesellschaft herausgegeben, gefördert durch Mittel der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie ist das ideale Medium, um an öffentlichen Orten, etwa in Rathausfoyers, Volkshochschulen, Stadtbibliotheken, Schulen oder Kirchen, zur Auseinandersetzung mit unserer Zeitgeschichte einzuladen. Zugleich bildet die Ausstellung einen geeigneten Rahmen für Zeitzeugengespräche und andere Veranstaltungen.

Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.
Schliemannstraße 23, 10437 Berlin
www.havemann-gesellschaft.de

  • ​Zeitraum:  November 2022 - Januar 2023
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7

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Vergangene Ausstellungen

Street Photography, „Spektren“ und „Zauber der Medusen“
Fotoausstellung von Martin Geisler in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Neben seiner Berufung als Professor für Kultur und Medien am Fachbereich Sozialwesen ist Prof. Dr. Martin Geisler in verschiedenen Kunstformen aktiv. Auch die Fotokunst nutzt er als Medium und geht darin verschiedenen Konzepten nach. Fotos von drei dieser Konzepte hängen vom 20.10.2022 bis 23.01.2023 im Haus 5, Etage 3 der Ernst-Abbe-Hochschule.

Im Konzept „Zauber der Medusen“ geht er der Groteske nach. Das Groteske (ital. verzerrtes, wunderliches) der Medusa deutet Widersprüche und Paradoxien auch in unseren Biografien an. Groteske ist ursprünglich eine Be­zeichnung für antike Wandmalereien in Form von Ornamenten aus zusammengesetzten Pflanzen-, Tier- und Menschenteilen. Seit der Re­naissance ist Groteske ein Sammelbegriff für die Darstellung des Monströs-Grausigen, aber auch des Komi­schen in Kunst und Literatur. Es ist die allgemeine Bezeichnung für die Ver­bindung von scheinbar Un­vereinbarem, mit dem in der Moderne häufig das Phä­nomen des Form­verlustes und der Entfremdung einhergeht. In einer undurch­schaubaren, bisweilen skurrilen Welt, in der die Orientierungslast für Individuen steigt, ist vielleicht die Groteske eine zutreffende Darstellungsform.

Auf die Abbildung des menschlichen Kerns oder dessen seelische Zustände zielen die Bilder aus der Reihe „Spektren“. Vor, nach und während des Shootings nimmt sich Geisler viel Zeit, um intensiv mit den Personen zu sprechen, Beziehung und Vertrauen aufzubauen. Im Idealfall führt das Vertrauen zwischen Fotograf und Model zu einer besonderen Auseinandersetzung mit sich selbst. Die bearbeiteten Bilder sind eine Art Ganzkörper-Portrait bei dem die Charaktere, Innerungen und Persönlichkeiten der Abgebildeten dargestellt werden. Die Nachbearbeitung kann dabei bestimmte Aspekte verstärken und über die Abstraktion intensiver das darstellen, was diesen Mensch ausmacht bzw. bewegt.

Bei der StreetPhotography geht es um Augenblicke des Alltags. Die spontane Situation, der Moment, der Augenblick, sprich der „Schnappschuss“ nimmt in der Fotografie eine besondere Rolle ein. Kulturell kann diese Art der Fotografie einen relativ neutralen Standpunkt einnehmen und zeigen „wie es gewesen ist“. Trotzdem sind diese Fotos nicht der Versuch die Realität wiederzugeben. Die Spontaneität des Schnappschusses erlaubt weniger Fokus auf eine ausdifferenzierte Bildgestaltung, betont dabei jedoch den Inhalt. Zeit wird als er- und gelebte Lebenszeit erfahrbar. Das Bild ist dann Fixierung innerer Bilder und somit Assoziationshilfe.

Mehr Fotos von Martin Geisler finden sich auf seiner Internetgalerie www.augenscheinlicht.de

  • Zeitraum:  Oktober 2022 - Februar 2023
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, 3. Etage

Es fehlt - in Ost wie in West - an Wissen sowie an einem unvoreingenommenen Diskurs über die Zeitgeschichte der deutschen Einheit nach 1990, der Klischees hinterfragt und nicht zuletzt im Westen ein Bewusstsein für das Ausmaß der Umbruchserfahrungen stiftet, die in der ostdeutschen Gesellschaft fortwirken.

Hier setzt die Ausstellung “Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel” an. Die Ausstellung thematisiert mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, die die Anfangszeit prägten. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus. Themen sind Ressentiments, bis hin zu politischer Gewalt, aber auch die Frage nach Identitätsstiftern, das Miteinander mit den östlichen Nachbarn, der Aufbau Ost und seine Ergebnisse wie auch die neuen gesellschaftlichen Spaltungen, die in den letzten Jahren zu verzeichnen waren.

Konzeption und Texte der Ausstellung: Dr. Stefan Wolle, wissenschaftlicher Direktor des Berliner DDR-Museums. Projektleitung und Bildrecherche:  Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung. Fotografische Fachberatung: Ann-Christine Jansson und Harald Hauswald. Ausstellungsgestaltung: Dr. Thomas Klemm, Leipzig. Projektmanagement (2019-2021): Dr. Georg Gremske.

  • ​Zeitraum:  Oktober - Dezember 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 4, Foyer Aula

Armita Tehrani Moayed:  

„Rooted to the Soil“ - Bäume sind phänomenal

Bäume sind phänomenal. Nicht nur weil sie es sind, schön oder gnädig, sondern weil sie tief mit der Erde verbunden sind. Sie sind die lebendigen Säulen, die den Himmel mit der Erde verbinden.

Meistens treue Patrioten an ihrem Platz, an dem sie gepflanzt sind, sie sprießen jedes Frühjahr lustvoll auf der Suche nach einem Neuanfang, ohne Beschwerden, keine Schwäche, keine Verzweiflung.

Ich beobachte sie schon lange. Ihr besonderer Charakter voller Kraft, Anpassungsfähigkeit und Geduld hat mich immer wieder erstaunt.

Ihre Interaktionen mit ihrer Umgebung ist sind so einzigartig, dass eine Landschaft perfekt dargestellt werden kann, indem man sie und kein zusätzliches Element zeigt. Sie reichen einfach aus, um uns zu helfen, uns die ganze Landschaft vorzustellen.

In der vorliegenden Kollektion wirken Bäume meist einsam und der Ton der Stille ertönt aus dem Papier.

 (übersetzt aus dem Englischen von Y. Shahrivar)

Armita Tehrani wurde in Tehran (Iran) geboren. Dort studierte sie später an der University of Practical Science u.a. Architektur und Grafikdesign.

Nach ihren ingenieurwissenschaftlichen Diplomen, entdeckte sie eine starke Neigung zur bildenden Kunst. Seitdem ist sie grafisch und in der Malerei tätig. Ihre Inspirationen kommen aus Natur sowie aus der Verbindung der natürlichen Elemente mit dem Menschen.

Zur Zeit lebt Armita Tehrani in Montreal (Canada) und besucht dort das Dawson College. Durch die Vermittlung unserer selbst künstlerisch aktiven Kollegin Yasaman A. Shahrivar kamen die Werke Tehranis nach Thüringen und an die EAH.

Armita Tehrani Moayed, E-Mail: armita.tehrani@gmail.com, Insta: armita.tehrani.m
oder über Yasaman A. Shahrivar, E-Mail: yasaman.shahrivar@eah-jena.de, 03641 / 205-266

  • ​Zeitraum:  August - Oktober 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 4, Foyer Aula

Bhutan, in der Landessprache „Druk Yul“,  das „Land des Donnerdrachens“ genannt, ist ein kleines Königreich im östlichen Himalaya, eingerahmt von Tibet im Norden und von Indien im Süden. Die Ausstellung zeigt wohlsortierte Reisefotos des Ehepaares Wicher.

Bhutan hat sich erst in den 70er Jahren für den Tourismus geöffnet und begrenzt die Zahl der Touristen bis heute. Dadurch hat es sich weitestgehend seine Ursprünglichkeit bewahrt. Seit 1979 herrscht die königliche Philosophie des „Bruttonationalglücks“, nach der die Zufriedenheit und das Glück der Bevölkerung, aber auch die sanfte, nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft Staatsziele sind. Staatsreligion in Bhutan ist der Buddhismus in tantrischer Ausprägung.

Bei der Reise quer durch das Land geht es über zahllose Serpentinen enge, oft unbefestigte Straßen hinauf, an den Gebirgspässen wehen unzählige Gebetsfahnen und drehen sich bunte Gebetsmühlen im rauen Wind. Alles in diesem Land ist geprägt durch seine Religion, selbst der kleine, einzige internationale Flughafen in der Hauptstadt Paro ist geschmückt wie ein buddhistischer Tempel. Überall in den von Reisfeldern dominierten, breiten subtropischen Tälern und in den teilweise schwer zugänglichen Bergen sind Stupas, Tempel und Dzongs zu finden und zu besichtigen. Zahlreiche in Rot gekleidete Mönche und Nonnen in ihren Klöstern und Tempeln gewähren uns Einblicke in ihr tägliches Leben und ihre alten Rituale, letztere unterstützt durch dumpfe Trommelklänge und gesprochene oder gesungene Mantras. Einfache Leute aus der Bevölkerung sind in den Tempeln beim Gebet oder dem Überbringen von Opfergaben anzutreffen. Phallus-Symbole an Hausfassaden, oder in Holzform von den Dächern hängend, vertreiben böse Geister und verheißen Fruchtbarkeit. An den teilweise recht wackligen Hängebrücken über tobenden Flüssen sorgen Gebetsfahnen für einen sicheren Übertritt.

  • ​Zeitraum:  Juni - Oktober 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7

12. Landesfotoschau Thüringen 2020

Aus etwa 1.000 Einsendungen von 180 Autoren wurden 79 Einzelfotos ausgewählt. 68 davon sind im Haus 5 Ebene 3/3Z ausgestellt. Das Themenspektrum reicht von Natur und Landschaft über Tierfotografie bis zum Porträt.

  • Zeitraum:  Mai - Oktober 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss

UNIFOK Jena e.V.:   Gläserne Welten

Seit mehr als 5000 Jahren erzeugen Menschen Glas, um formschöne Gebrauchs- und Kunstgegenstände in einer unerschöpflichen Vielfalt herzustellen. Der bekannte Hüttenspruch

"Es ist ein unendlich Kreuz,
ein gutes Glas zu machen!"

weist auf die Mühe der Glasproduktion hin. Dabei hat dieser Werkstoff - ein Produkt aus Feuer, Wasser, Erde und Luft - bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Glas und Fotografie gehören zusammen: Beide leben vom Licht, das seine Wirkung entfaltet. Licht macht die Transparenz des Glases erlebbar. Ohne Licht hätte eine Fotografie keine Stimmung. Ohne Glas gäbe es keine Fotoapparate!

  • ​Zeitraum:  Februar 2021 - August 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 4, Foyer Aula

„Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“

Geschichte im Spiegel der Emotionen – ein Jahrhundertrückblick

Mit dieser gemeinsamen Ausstellung zeigen die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19“ illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.​​

  • Zeitraum:  08.10.2019 - 06.12.2019
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

Fotografien des Fotoklubs UNIFOK Jena e.V. 

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
und neues Leben blüht aus den Ruinen.
(Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, 4. Akt, 2. Szene)

Vor zwei Jahren präsentierte die Goethe-Galerie in Kooperation mit dem Fotoklub UNIFOK Jena e.V. eine Gegenüberstellung historischer und aktueller Fotografien der Stadt und dokumentierte die tiefgreifende Veränderung des Jenaer Stadtbilds während der vergangenen 100 Jahre. Das Jenaer Publikum nahm die Ausstellung mit Freude an und inspirierte die Fotografinnen und Fotografen mit einer Vielzahl weiterer Aufnahmen aus privaten Quellen zu einer Fortsetzung der Idee.  

Der Verein recherchierte in der Folge historische Stadtansichten, Straßen und Plätze alter Postkarten und Bilder, u.a. mit freundlicher Unterstützung durch die Städtischen Museen Jena, und ließ ein Panorama des Wandels vom Zentrum bis hinaus in die verschiedenen äußeren Stadtteile entstehen. Identitätsstiftende Bauten gingen verloren, neue markante Gebäude entstanden. Unterschiedlichste Erinnerungen beim Betrachten der Schautafeln werden von der Wahrnehmung eines neu geformten städtischen Umfelds überlagert  

Seien Sie eingeladen, den Fotografinnen und Fotografen auf den Pfaden des alten und neuen Jenas im Wandel der Zeit zu folgen und Ihre eigenen Erinnerungen aufzufrischen. Und vergessen Sie nicht, dass der Text des alten Studentenliedes "In Jene lebt sich's bene" bis heute nicht an Gültigkeit verloren hat!

  • Zeitraum:  21.10.2019 - 10.01.2020
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

Linien und Strukturen sind wesentliche Gestaltungselemente in der Fotografie. Linien  ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und leiten so den Betrachter durchs Bild. Das Bild schräg durchlaufende Linien wirken schneller, lebendiger, dynamischer und auch natürlicher als gerade ausgerichtete. Strukturen als grafische Elemente erzeugen Kontraste innerhalb der Aufnahme, werden zum wesentlichen Bildinhalt und können die Bildaussage steigern.

Überall umgeben uns Linien und Strukturen, in allen Bereichen unseres Lebens, in der Natur, der Architektur, im Haushalt, an Geräten.

Die Fotografen des FOTO-Klubs JENA´78 e.V. gingen auf Entdeckung und fanden  Linien und Strukturen auf Holz, Steinen, verschiedenen Pflanzen, in der Architektur und in vielen anderen Bereichen, sowie als Muster wie in Wasserwellen und Wolkenformationen oder in verschiedenen Formen und Farben.

Die fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Linien und Strukturen ließ oft abstrakte Fotografien entstehen durch die Objekte, Gegenstände neu und anders wahrgenommen werden können. In verschiedenen Fotos sind Richtung und Qualität des Lichtes und Schattens, in anderen die Farbverteilung, Schärfeverlauf, Ausschnitt und Perspektive bestimmende Elemente. Mitunter kann durch die Abbildung der Strukturen ein Eindruck entstehen, wie sich ein solches Objekt anfühlt.

  • ​Zeitraum:  11.11.2019 - 17.01.2020
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4, Foyer Aula
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

"Da stehen wir nun – gerade angekommen – mitten in Hanoi und lassen uns jetzt und für zwei Wochen gefangen nehmen von dem quirligen Treiben um uns herum und den freundlichen Menschen."

Wir haben unabhängig voneinander Vietnam erkundet. Der eine per Bus und der andere per Rad. Der eine im Frühjahr und der andere im Herbst. Viele der besuchten Orte waren die gleichen. Die Begegnungen mit den Menschen und die erlebten Landschaften waren andere. Es war ein umfangreiches Programm und wir haben viel über das Land erfahren – die Geschichte, das Leben und die Vorstellungen von der Zukunft. Geblieben sind die Eindrücke und Bilder, die Erinnerung an die vielfältigen kulinarischen Erlebnisse – vor allem aber an die offenen und freundlichen Menschen.

Mit unseren Bildern wollen wir den Versuch machen, einige Reiseeindrücke zu vermitteln. Das können immer nur Momentaufnahmen sein und kann nicht den Anspruch erheben, das ganze Land in seiner Vielfalt zu zeigen. Vielleicht sind sie ja Anregung, das Land selbst zu erkunden. Dann können wir gern mit unseren Erfahrungen zur Seite stehen.

Reiner Höllering & Rainer Herzer​​​

  • ​Zeitraum:  15.10.2018 - 14.12.2018
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, Treppenhaus 7
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

Galerie im Fachbereiche ET/IT

Kontakt: Jens Ommer

Reiseeindrücke Namibia
Fotografien von Rainer Herzer

Mit einem kleinen Reiseveranstalter, der weltweite Reisen anbietet, waren wir im April unterwegs. Durchgeführt wurde die Reise von einem namibischen Partner, der auch unseren Reiseleiter mit unserer Betreuung beauftragt hatte. Unser Reiseleiter stammte aus Deutsch-land und lebt seit vielen Jahren in Namibia mit einer namibischen Frau zusammen. Er verfügt damit über tiefgründige Informationen zu Land und Menschen und auch zur Tier- und Pflanzenwelt war er immer kundig. Beachtenswert auch, dass er 'nebenbei' auch die reichlich 3100 km Strecke gefahren ist.

Wir hatten das Privileg, dass die Reise auch in einer sehr kleinen Reise-gruppe durchgeführt wurde. Unser Reiseleiter stand uns quasi rund um die Uhr zur Verfügung und hatte die Möglichkeit, weitgehend auf unsere Wünsche eingehen zu können.

Unterkünfte in Namibia sind hauptsächlich Lodges und Zeltplätze. Die ausgewählten Lodges hatten einen (für uns unerwartet) hohen Standard. Man hatte das Gefühl, dass sich die Architekten bei der Gestaltung 'ausleben' konnten. Wir wurden schon darauf vorbereitet, dass das Essen in Namibia sehr fleischlastig sei. Mit Gnu, Oryx und Springbock haben wir uns durch das Wildangebot probiert. Aber auch Rind und Lamm stand auf der Speisekarte, Gemüse kam dabei aber auch nicht zu kurz. Damit wurde die Reise auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

Die Route führte uns zu den hauptsächlichen Sehenswürdigkeiten Namibias: In die Kalahari-Wüste, die Namib-Wüste, nach Swakopmund, ins Erongo-Gebirge, den Etosha-Nationalpark und zum Waterberg. Wir haben uns von diesem Land verzaubern lassen - seiner Weite, seinem Licht, der vielseitigen Landschaft, den netten Menschen und nicht zuletzt den unzähligen Tieren.

Oman
Authentische Fotos einer Individualreise 2007 von Maria Reuter

Aus einem feudalistischen Agrarland entsteht eine exportorientierte Erdölwirtschaft mit jungem Wohlstand und einem großen Anteil Gastarbeitern.
Es ist ein Land auf der Arabischen Halbinsel mit Wüsten, Oasen, langen Küsten am Persischen Golf, am Arabischen Meer und am Golf von Oman.
Die Erbmonarchie, absolute Monarchie wird nach dem Tod des Sultans Qabus ibn Said im Januar 2020 von seinem Cousin Sultan Haitham ibn Tariq regiert.

Eindrücke aus Lappland
Fotografien von Martin Schorcht

Seit Jahren sind meine Frau und ich immer wieder im hohen Norden von Europa unterwegs, speziell in Finnisch-Lappland. Was ist für uns das Besondere an Lappland?

Die Weite der Landschaft, die Stille, die Gastfreundschaft, aber auch die Farben, speziell des nordischen Winters, die für uns Mitteleuropäer schwer vorstellbar sind (wir denken bei nordischem Winter eher an Dunkelheit) und natürlich das Polarlicht in seinen ganz verschiedenen Formen und Farben.

Die Fotos sollen ein paar Eindrücke der Schönheit dieser Region an den Betrachter weitergeben und vielleicht das Interesse wecken, selbst eine Reise nach Lappland zu unternehmen.

 

Über den Fotografen:

Jahrgang 1964, mit zehn Jahren hatte ich meinen ersten eigenen Fotoapparat, mit 14 meine erste Spiegelreflexkamera. Heute fotografiere ich digital, vorwiegend Spiegelreflex Vollformat mit Kameras von Canon und Sony, viel mit traditionellen, manuellen Objektiven von Carl Zeiss Jena und Pentacon Dresden (Meyer Optik Görlitz).

Schwerpunkt ist für mich die Reise- und Landschaftsfotografie und spezielle Themen wie Gegenlicht und Polarlicht.

 

In Südamerika gesehen - Machu Picchu
Fotografien von Hubert Menzel

Auf einer Reise durch Südamerika im Jahre 2015 sind diese Fotoaufnahmen entstanden. Die Ruinenstadt wurde auf einem Granitfelsrücken in ca. 2400 m Höhe zwischen zwei Berggipfeln (dem Machu Picchu und dem Huayna Picchu) 610 m oberhalb des Flusstales des Río Urubamba errichtet. Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zufolge um 1450. Die Erbauung von Machu Picchu gehört zu den größten Leistungen der Inkas und ist eine der beeindruckendsten Touristenattraktionen in Südamerika.

Die UNESCO nahm Machu Picchu 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Der ständig wachsende Tourismus belastet die Umwelt sehr. Die UNESCO wehrt sich daher vehement gegen den geplanten Bau einer Seilbahn. Deren Fertigstellung würde den Touristenstrom weiter ansteigen lassen und man fordert eine Reduktion auf höchstens 800 Besucher, um das Kulturerbe nicht zu gefährden.

Hubert Menzel, Jahrgang 1953, ist Hobbyfotograf aus Rudolstadt. Er engagiert sich im Fotoklub Saalfeld-Rudolstadt e.V.

Quelle: Wikipedia

  • ​Zeitraum:  16.12.2019 - 07.02.2020
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, 2. Etage
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

 

51. Ausstellung der Galerie im Fachbereich ET/IT

USA - Bilder einer Reise
 

Zu einem besonderen Geburtstag habe ich 2014 den schon länger gehegten Wunsch einer Reise durch die USA in die Tat umgesetzt. Ein langjähriger Freund, der Land und Leute schon kannte, plante mit mir gemeinsam diese Reise.

Von Denver/CO aus führte uns der erste Teil der Route entlang des Colorado-Rivers nach Moab/UT zum Arches-NP. Weiter nach Süden ging unser Weg durch das National Monument Grand Staircase Escalante zum NP Bryce Canyon. Es folgten als nächste Stationen der NP Grand Canyon, den wir vom North Rim aus besichtigten, und der Zion-NP. Nach Stopp in Las Vegas und Besichtigung einiger Spielkasinos ging es zum NP Death Valley; in dieser beeindruckenden Wüste war die Temperatur 115°F, das sind ca. 46°C im Schatten.

Danach waren wir mehrere Tage im Yosemite-NP zum Wandern und im Yosemite-Valley zum Baden im Merced-River. Die Besteigung des weltberühmten Half-Doms war zweifellos einer der Höhepunkte dieser Reise, zumal man für die Besteigung eine Erlaubnis benötigt, die Tage vorher ausgelost wird. Den krönenden Abschluss der Reise bildete ein mehrtägiger Aufenthalt in San Francisco, unter anderem mit einer Fahrradtour über die Golden Gate Brigde und einem Bummel durch China Town. Von dort ging es wieder über den großen Teich nach Hause. Unterwegs waren wir mit einem Mietwagen und sind gute 2.200 Meilen gefahren, das sind ca. 3.500 Kilometer. 

Jörg Neubauer ist Jahrgang 1954. Seit 2000 beschäftigt er sich mit der Digitalfotografie. Seine Reisen führten ihn u.a. nach Italien, Island, die Schweiz und Peloponnes.

  • ​Zeitraum:  01.10.2019 - 29.11.2019
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, 2. Etage
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de