Aktuelle Ausstellungen

Bhutan, in der Landessprache „Druk Yul“,  das „Land des Donnerdrachens“ genannt, ist ein kleines Königreich im östlichen Himalaya, eingerahmt von Tibet im Norden und von Indien im Süden. Die Ausstellung zeigt wohlsortierte Reisefotos des Ehepaares Wicher.

Bhutan hat sich erst in den 70er Jahren für den Tourismus geöffnet und begrenzt die Zahl der Touristen bis heute. Dadurch hat es sich weitestgehend seine Ursprünglichkeit bewahrt. Seit 1979 herrscht die königliche Philosophie des „Bruttonationalglücks“, nach der die Zufriedenheit und das Glück der Bevölkerung, aber auch die sanfte, nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft Staatsziele sind. Staatsreligion in Bhutan ist der Buddhismus in tantrischer Ausprägung.

Bei der Reise quer durch das Land geht es über zahllose Serpentinen enge, oft unbefestigte Straßen hinauf, an den Gebirgspässen wehen unzählige Gebetsfahnen und drehen sich bunte Gebetsmühlen im rauen Wind. Alles in diesem Land ist geprägt durch seine Religion, selbst der kleine, einzige internationale Flughafen in der Hauptstadt Paro ist geschmückt wie ein buddhistischer Tempel. Überall in den von Reisfeldern dominierten, breiten subtropischen Tälern und in den teilweise schwer zugänglichen Bergen sind Stupas, Tempel und Dzongs zu finden und zu besichtigen. Zahlreiche in Rot gekleidete Mönche und Nonnen in ihren Klöstern und Tempeln gewähren uns Einblicke in ihr tägliches Leben und ihre alten Rituale, letztere unterstützt durch dumpfe Trommelklänge und gesprochene oder gesungene Mantras. Einfache Leute aus der Bevölkerung sind in den Tempeln beim Gebet oder dem Überbringen von Opfergaben anzutreffen. Phallus-Symbole an Hausfassaden, oder in Holzform von den Dächern hängend, vertreiben böse Geister und verheißen Fruchtbarkeit. An den teilweise recht wackligen Hängebrücken über tobenden Flüssen sorgen Gebetsfahnen für einen sicheren Übertritt.

  • ​Zeitraum:  Juni 2022 - Oktober 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7

12. Landesfotoschau Thüringen 2020

Aus etwa 1.000 Einsendungen von 180 Autoren wurden 79 Einzelfotos ausgewählt. 68 davon sind im Haus 5 Ebene 3/3Z ausgestellt. Das Themenspektrum reicht von Natur und Landschaft über Tierfotografie bis zum Porträt.

  • Zeitraum:  Mai - August 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss

Partner

Vergangene Ausstellungen

UNIFOK Jena e.V.:   Gläserne Welten

Seit mehr als 5000 Jahren erzeugen Menschen Glas, um formschöne Gebrauchs- und Kunstgegenstände in einer unerschöpflichen Vielfalt herzustellen. Der bekannte Hüttenspruch

"Es ist ein unendlich Kreuz,
ein gutes Glas zu machen!"

weist auf die Mühe der Glasproduktion hin. Dabei hat dieser Werkstoff - ein Produkt aus Feuer, Wasser, Erde und Luft - bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Glas und Fotografie gehören zusammen: Beide leben vom Licht, das seine Wirkung entfaltet. Licht macht die Transparenz des Glases erlebbar. Ohne Licht hätte eine Fotografie keine Stimmung. Ohne Glas gäbe es keine Fotoapparate!

  • ​Zeitraum:  Februar 2021 - August 2022
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 4, Foyer Aula

„Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“

Geschichte im Spiegel der Emotionen – ein Jahrhundertrückblick

Mit dieser gemeinsamen Ausstellung zeigen die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19“ illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden.​​

  • Zeitraum:  08.10.2019 - 06.12.2019
  • Ausstellungsort:  EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

Fotografien des Fotoklubs UNIFOK Jena e.V. 

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
und neues Leben blüht aus den Ruinen.
(Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, 4. Akt, 2. Szene)

Vor zwei Jahren präsentierte die Goethe-Galerie in Kooperation mit dem Fotoklub UNIFOK Jena e.V. eine Gegenüberstellung historischer und aktueller Fotografien der Stadt und dokumentierte die tiefgreifende Veränderung des Jenaer Stadtbilds während der vergangenen 100 Jahre. Das Jenaer Publikum nahm die Ausstellung mit Freude an und inspirierte die Fotografinnen und Fotografen mit einer Vielzahl weiterer Aufnahmen aus privaten Quellen zu einer Fortsetzung der Idee.  

Der Verein recherchierte in der Folge historische Stadtansichten, Straßen und Plätze alter Postkarten und Bilder, u.a. mit freundlicher Unterstützung durch die Städtischen Museen Jena, und ließ ein Panorama des Wandels vom Zentrum bis hinaus in die verschiedenen äußeren Stadtteile entstehen. Identitätsstiftende Bauten gingen verloren, neue markante Gebäude entstanden. Unterschiedlichste Erinnerungen beim Betrachten der Schautafeln werden von der Wahrnehmung eines neu geformten städtischen Umfelds überlagert  

Seien Sie eingeladen, den Fotografinnen und Fotografen auf den Pfaden des alten und neuen Jenas im Wandel der Zeit zu folgen und Ihre eigenen Erinnerungen aufzufrischen. Und vergessen Sie nicht, dass der Text des alten Studentenliedes "In Jene lebt sich's bene" bis heute nicht an Gültigkeit verloren hat!

  • Zeitraum:  21.10.2019 - 10.01.2020
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

Linien und Strukturen sind wesentliche Gestaltungselemente in der Fotografie. Linien  ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und leiten so den Betrachter durchs Bild. Das Bild schräg durchlaufende Linien wirken schneller, lebendiger, dynamischer und auch natürlicher als gerade ausgerichtete. Strukturen als grafische Elemente erzeugen Kontraste innerhalb der Aufnahme, werden zum wesentlichen Bildinhalt und können die Bildaussage steigern.

Überall umgeben uns Linien und Strukturen, in allen Bereichen unseres Lebens, in der Natur, der Architektur, im Haushalt, an Geräten.

Die Fotografen des FOTO-Klubs JENA´78 e.V. gingen auf Entdeckung und fanden  Linien und Strukturen auf Holz, Steinen, verschiedenen Pflanzen, in der Architektur und in vielen anderen Bereichen, sowie als Muster wie in Wasserwellen und Wolkenformationen oder in verschiedenen Formen und Farben.

Die fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Linien und Strukturen ließ oft abstrakte Fotografien entstehen durch die Objekte, Gegenstände neu und anders wahrgenommen werden können. In verschiedenen Fotos sind Richtung und Qualität des Lichtes und Schattens, in anderen die Farbverteilung, Schärfeverlauf, Ausschnitt und Perspektive bestimmende Elemente. Mitunter kann durch die Abbildung der Strukturen ein Eindruck entstehen, wie sich ein solches Objekt anfühlt.

  • ​Zeitraum:  11.11.2019 - 17.01.2020
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4, Foyer Aula
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

"Da stehen wir nun – gerade angekommen – mitten in Hanoi und lassen uns jetzt und für zwei Wochen gefangen nehmen von dem quirligen Treiben um uns herum und den freundlichen Menschen."

Wir haben unabhängig voneinander Vietnam erkundet. Der eine per Bus und der andere per Rad. Der eine im Frühjahr und der andere im Herbst. Viele der besuchten Orte waren die gleichen. Die Begegnungen mit den Menschen und die erlebten Landschaften waren andere. Es war ein umfangreiches Programm und wir haben viel über das Land erfahren – die Geschichte, das Leben und die Vorstellungen von der Zukunft. Geblieben sind die Eindrücke und Bilder, die Erinnerung an die vielfältigen kulinarischen Erlebnisse – vor allem aber an die offenen und freundlichen Menschen.

Mit unseren Bildern wollen wir den Versuch machen, einige Reiseeindrücke zu vermitteln. Das können immer nur Momentaufnahmen sein und kann nicht den Anspruch erheben, das ganze Land in seiner Vielfalt zu zeigen. Vielleicht sind sie ja Anregung, das Land selbst zu erkunden. Dann können wir gern mit unseren Erfahrungen zur Seite stehen.

Reiner Höllering & Rainer Herzer​​​

  • ​Zeitraum:  15.10.2018 - 14.12.2018
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, Treppenhaus 7
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

Galerie im Fachbereiche ET/IT

In Südamerika gesehen - Machu Picchu
Fotografien von Hubert Menzel

Auf einer Reise durch Südamerika im Jahre 2015 sind diese Fotoaufnahmen entstanden. Die Ruinenstadt wurde auf einem Granitfelsrücken in ca. 2400 m Höhe zwischen zwei Berggipfeln (dem Machu Picchu und dem Huayna Picchu) 610 m oberhalb des Flusstales des Río Urubamba errichtet. Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zufolge um 1450. Die Erbauung von Machu Picchu gehört zu den größten Leistungen der Inkas und ist eine der beeindruckendsten Touristenattraktionen in Südamerika.

Die UNESCO nahm Machu Picchu 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Der ständig wachsende Tourismus belastet die Umwelt sehr. Die UNESCO wehrt sich daher vehement gegen den geplanten Bau einer Seilbahn. Deren Fertigstellung würde den Touristenstrom weiter ansteigen lassen und man fordert eine Reduktion auf höchstens 800 Besucher, um das Kulturerbe nicht zu gefährden.

Hubert Menzel, Jahrgang 1953, ist Hobbyfotograf aus Rudolstadt. Er engagiert sich im Fotoklub Saalfeld-Rudolstadt e.V.

Quelle: Wikipedia

  • ​Zeitraum:  16.12.2019 - 07.02.2020
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, 2. Etage
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de

 

51. Ausstellung der Galerie im Fachbereich ET/IT

USA - Bilder einer Reise
 

Zu einem besonderen Geburtstag habe ich 2014 den schon länger gehegten Wunsch einer Reise durch die USA in die Tat umgesetzt. Ein langjähriger Freund, der Land und Leute schon kannte, plante mit mir gemeinsam diese Reise.

Von Denver/CO aus führte uns der erste Teil der Route entlang des Colorado-Rivers nach Moab/UT zum Arches-NP. Weiter nach Süden ging unser Weg durch das National Monument Grand Staircase Escalante zum NP Bryce Canyon. Es folgten als nächste Stationen der NP Grand Canyon, den wir vom North Rim aus besichtigten, und der Zion-NP. Nach Stopp in Las Vegas und Besichtigung einiger Spielkasinos ging es zum NP Death Valley; in dieser beeindruckenden Wüste war die Temperatur 115°F, das sind ca. 46°C im Schatten.

Danach waren wir mehrere Tage im Yosemite-NP zum Wandern und im Yosemite-Valley zum Baden im Merced-River. Die Besteigung des weltberühmten Half-Doms war zweifellos einer der Höhepunkte dieser Reise, zumal man für die Besteigung eine Erlaubnis benötigt, die Tage vorher ausgelost wird. Den krönenden Abschluss der Reise bildete ein mehrtägiger Aufenthalt in San Francisco, unter anderem mit einer Fahrradtour über die Golden Gate Brigde und einem Bummel durch China Town. Von dort ging es wieder über den großen Teich nach Hause. Unterwegs waren wir mit einem Mietwagen und sind gute 2.200 Meilen gefahren, das sind ca. 3.500 Kilometer. 

Jörg Neubauer ist Jahrgang 1954. Seit 2000 beschäftigt er sich mit der Digitalfotografie. Seine Reisen führten ihn u.a. nach Italien, Island, die Schweiz und Peloponnes.

  • ​Zeitraum:  01.10.2019 - 29.11.2019
  • Besichtigungszeit:  Montag bis Freitag, 8.00 - 19.00 Uhr
  • Ausstellungsort:  07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, 2. Etage
  • Kontakt:  ausstellungen@eah-jena.de