Prof. Dr. Detlev Markus studierte Chemie an der Universität Bielefeld und wurde 2002 an der Universität Stuttgart im Fachgebiet Energietechnik mit dem Prädikat magna cum laude promoviert. Seit 1997 ist er an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig tätig, wo er seit 2024 die Abteilung „Chemische Physik und Explosionsschutz“ leitet. Zuvor war er Leiter des Fachbereichs „Explosionsschutz in der Energietechnik“ sowie mehrerer wissenschaftlicher Arbeitsgruppen. Dort arbeitete er an verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die maßgeblich zur Weiterentwicklung messtechnischer Verfahren beitrugen.
Schwerpunkte seiner Forschung liegen in den Bereichen Explosionsschutz, sicherheitsrelevante Zündprozesse, Wasserstofftechnologie und Prozesssicherheit. Diese Fachgebiete verbindet Prof. Dr. Markus mit zukunftsweisenden Technologien. Aktuell befasst er sich mit der Verknüpfung von metrologischen Verfahren mit Methoden der künstlichen Intelligenz. Neben seiner Forschungstätigkeit engagiert sich Prof. Dr. Markus in zahlreichen Gremien und Fachvereinigungen.
In der Lehre ist Prof. Dr. Markus bereits seit 2016 für die EAH Jena tätig. Er verantwortet das Themengebiet „Prozess- und Anlagensicherheit“ im Rahmen der Vorlesung „Angewandte Produktentwicklung“. Seit 2021 lehrt er darüber hinaus an der Technischen Universität Braunschweig, ebenfalls im Bereich „Prozess- und Anlagensicherheit“. Mit seinem Konzept zur Weiterentwicklung des Lehrgebiets „Metrologie und Sicherheit“ bringt Prof. Dr. Markus innovative Ansätze in die Lehre der EAH Jena ein und leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Profilbildung des Fachbereichs. Er verbindet theoretische Grundlagen mit aktueller industrieller Anwendung und fördert so den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis in besonderer Weise. Seine Bestellung stellt somit eine zukunftsweisende Ergänzung für den Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen dar. Durch Prof. Dr. Markus entstehen neue Themengebiete, die im Rahmen der Lehre und der Forschung sowohl am Fachbereich als auch hochschulweit bearbeitet werden können.