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Finanzierung von Open Access-Publikationen

OA gibt es nicht zum Nulltarif. Um eine OA-Publikation zu finanzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Drittmittelgeber: Viele Förderorganisationen schätzen nicht nur Open Access, sondern setzen ihn zunehmend als Standard voraus. Daher ist es sinnvoll, bereits bei der Projektbeantragung Mittel für OA-Publikationen einzuplanen. Das ServiceZentrum Forschung und Transfer (SZT) unterstützt Sie gern bei der Antragsstellung und berät Sie zu den spezifischen Vorgaben der Drittmittelgeber.

Förderung durch die EAH Jena: Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung für Zeitschriftenpublikationen über die Hochschule zu erhalten. Informationen zu den Förderbedingungen sowie den entsprechenden Antrag erhalten Sie beim SZT.

Bevor eine finanzielle Unterstützung durch die EAH Jena in Anspruch genommen werden kann, sollte geprüft werden, ob im Rahmen eines Drittmittelprojekts Mittel für Publikationskosten zur Verfügung stehen. Viele Förderinstitutionen – darunter das BMBF, diverse Stiftungen oder die DFG – erkennen Publikationskosten ausdrücklich als förderfähige Ausgaben an.

Der Open-Science-Fonds ist ein begrenztes Unterstützungsangebot der Hochschule und vorrangig für Zeitschriftenpublikationen vorgesehen, die nicht über Drittmittel finanziert werden können. Um die Mittel gezielt und fair einzusetzen, ist eine vorrangige Nutzung projektbezogener Finanzierungsmittel erforderlich.

Bereits bei der Antragstellung von Forschungsprojekten sollte der Bedarf an Open-Access-Publikationskosten mitgeplant werden. So sichern Sie die Finanzierung frühzeitig und stärken die Sichtbarkeit Ihrer Forschung durch offene Zugänglichkeit.

Wir beraten Sie gerne:

  • Welche Förderprogramme übernehmen Publikationskosten?
  • Wie plane ich Open Access in einem Drittmittelantrag?
  • Wann ist eine Unterstützung durch den Open-Science-Fonds möglich?

Wenn Ihre Publikation im Rahmen eines geförderten Projekts entsteht, prüfen Sie bitte zuerst, ob Publikationskosten (z. B. Article Processing Charges (APC) bzw. Book Processing Charges (BPC)) durch den Drittmittelgeber übernommen werden können. Viele Förderorganisationen erkennen diese Ausgaben an. Am einfachsten bei der Beantragung des Projektes, bei laufenden Projekten gibt es die Möglichkeit Mittel umzuwidmen. Wir beraten Sie hierzu gerne!

Wenn keine Drittmittel zur Verfügung stehen, kann die EAH Jena über den Open-Science-Fonds eine anteilige oder vollständige Übernahme der Publikationskosten prüfen. Gefördert werden ausschließlich Zeitschriften-Publikationen, die bestimmte Qualitätskriterien erfüllen – darunter ein Peer-Review-Verfahren, transparente Publikationsgebühren (APCs) und die Listung in anerkannten Verzeichnissen wie dem 🔗Directory of Open Access Journals (DOAJ).

Darüber hinaus profitieren Angehörige der EAH Jena von bestehenden Open-Access-Vereinbarungen mit den Verlagen Springer und Wiley im Rahmen des DEAL-Projekts. Eine separate Antragstellung ist hier nicht erforderlich – die Abrechnung erfolgt direkt zwischen Verlag und Hochschule. Gerne beraten wir Sie zur Auswahl geeigneter Zeitschriften und zur Abwicklung Ihrer Publikation.

Weitere Informationen finden Sie auch im 🛡️Intranet
 

Kontakt

Open Access Beratung und Förderung
Open Access Beratung