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Dr.-Ing. Leo Siegle

Auslegung von Wälzlagern für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen

Betreuer: Prof. Dr.-lng. habil. Engelmann (EAH Jena), Prof. Dr.-lng. Karl-Heinrich Grote (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)

Kooperierende Universität: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Disputation: 19.06.2026

Warum haben Sie sich nach Ihrem Studienabschluss entschieden zu promovieren?
Bereits während des Studiums habe ich mein Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit entdeckt. Nach der Masterarbeit erhielt ich von der Arbeitsgruppe INNOK von Herrn Prof. Engelmann das Angebot, mich weiter in das bearbeitete Forschungsgebiet zu vertiefen – das hat für mich den Ausschlag gegeben.


Womit haben Sie sich in Ihrer Promotion beschäftigt?
Meine Dissertation trägt den Titel "Auslegung von Wälzlagern für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen".


Was war für Sie während der Promotion die größte Herausforderung? Und was waren die Highlights in dieser Zeit?
Zu den Highlights zählten internationale Konferenzen im Ausland sowie zwei Einsätze als Flying Faculty in Saigon, Vietnam. Auch die Lehre hat mir viel Freude bereitet. Die größte Herausforderung bestand darin, mich über die gesamte Zeit hinweg immer wieder selbst zu motivieren und den Fokus konsequent auf die Dissertation zu richten.


Was würden Sie im Rückblick anders machen?
Im Rahmen der Promotion habe ich einen Prüfstand aufgebaut, was deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat als geplant. Im Rückblick würde ich versuchen, diesen Aufbau schneller abzuschließen, um früher mit der eigentlichen Datenerhebung beginnen zu können.


Wie geht es für Sie nach dem Promotionsabschluss beruflich weiter?
Das Projekt H2EXSTOP läuft noch bis März 2027, dieses werde ich zunächst zu Ende bringen. Im Anschluss daran plane ich den Wechsel in die Wirtschaft.


Welche Tipps würden Sie angehenden Doktorand*innen an der EAH mit auf den Weg geben?
Ganz wichtig ist eine realistische Zeitplanung, gerade bei experimentellen Arbeiten: Prüfstands- oder Versuchsaufbauten dauern erfahrungsgemäß länger als gedacht, das sollte man von Anfang an einkalkulieren. Genauso wichtig ist es, sich regelmäßig bewusst zu machen, warum man die Promotion begonnen hat, um die Motivation über die gesamte Zeit hinweg aufrechtzuerhalten.