Stärkung von Chancengleichheit: Susann Detko ist neue Gleichstellungsbeauftragte
In ihrer neuen Funktion setzt Frau Detko die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgängerinnen fort und widmet sich weiterhin zentralen gleichstellungsrelevanten Fragestellungen. Dazu zählen insbesondere die Unterrepräsentanz von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen sowie der Umgang mit sexualisierter Diskriminierung. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist es, auf transparente, faire und regelgeleitete Entscheidungsprozesse im Personalbereich hinzuwirken und die Sensibilität für gleichstellungsbezogene Aspekte in bestehenden Verfahren weiter zu stärken. Im Mittelpunkt steht dabei die nachhaltige Weiterentwicklung von Strukturen, die Chancengleichheit langfristig sichern und familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen fördern.
Gleichstellungsarbeit versteht Frau Detko als dialogorientierten Prozess, der die Perspektiven der unterschiedlichen Status- und Funktionsgruppen der Hochschule einbezieht. „Gleichstellung gelingt nur dann, wenn sie gemeinsam gedacht und umgesetzt wird“, betont Frau Detko. Ziel sei es, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern. Gleichstellung werde dabei nicht als isolierte Aufgabe verstanden, sondern als integraler Bestandteil einer qualitätsorientierten und verantwortungsvollen Hochschulentwicklung.
Der Gleichstellungsbeirat unterstützt die Gleichstellungsbeauftragte und die Hochschulleitung als beratendes Gremium.
Weiterführende Informationen zu Aufgaben, Zuständigkeiten und Angeboten finden Sie auf den Internetseiten zur Gleichstellung an der EAH Jena.