Ohne Räder schnell ans Ziel
Die diesjährige Aufgabenstellung stellte die Studierenden vor eine ebenso ungewöhnliche wie anspruchsvolle Herausforderung: Entwickelt werden sollte ein Gerät, das mithilfe einer begrenzten Energiequelle einen entfernten Punkt zielgenau, schnell und vollautomatisch ansteuert. Räder oder Gleisketten waren dabei ausdrücklich verboten. Stattdessen waren alternative Antriebsformen gefragt.
Zusätzlich warteten auf der drei Meter langen Wettkampfbahn mehrere Hindernisse. Im Ziel mussten schließlich zwei Gegenstände berührt werden. Präzision war also ebenso gefragt wie Geschwindigkeit.
Als Energiequelle waren maximal vier AA-Batterien erlaubt. Das Gerät durfte die Abmessungen von 300 × 300 × 300 mm³ nicht überschreiten und musste nach dem Start die Aufgabe vollständig selbstständig und ohne jeglichen Eingriff einer Bedienperson lösen.
Seit Oktober des vergangenen Jahres tüftelten die Teams an ihren Konstruktionen. Bereits die kreativen Namen der Geräte – „Doublewing-Crossbow“, „Roly-Poly“, „Schneckomock“, „Robo-Rudi“ und „Air Dancer“ – ließen im Vorfeld ein spannendes Spektakel erwarten.
Zum Wettkampf traten schließlich fünf Teams mit ihren Geräten an. Jedes Team hatte drei Versuche, am Ende entschied die jeweils schnellste Zeit.
Nach einem spannenden Wettbewerb standen die Gewinnerteams fest:
1. Platz: Alois Dittgen, Eugen Maier und Paul Deuschle mit dem „Air Dancer“ (3,4 sec.)
2. Platz: Lucas Lange, Richard Brauer und Hannes Schütze und der „Schneckomock“ (15,7 sec.)
Beide Teams wurden mit Büchergutscheinen ausgezeichnet.
Die Geräte der drei anderen Teams konnten die Aufgabe nicht erfüllen, beeindruckten das Publikum jedoch sehr durch ihre kreativen Ideen.
Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und danken ihnen für einen inspirierenden und zugleich heiteren Vormittag.
Ein besonderer Dank gilt Prof. Dr. Martin Schröck vom Fachbereich SciTec, der diesen Wettbewerb bereits seit vielen Jahren engagiert im Rahmen seiner Lehrveranstaltung organisiert. Schon jetzt blicken wir gespannt auf die kommende Aufgabe und die kreativen Ideen der Erstsemesterstudierenden im nächsten Jahr.