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Zukunftszentrum Digitale Transformation Thüringen (ZeTT)

Mit dem ZeTT soll auf der Grundlage erprobter Lehr- und Lernkonzepte, wissenschaftlicher Beratungs- und Analysemodelle die Digitalisierung als Transformation der Wirtschaft Thüringens begleitet werden.

Forschungsbereich:
Digitalisierung, Entrepreneurship, Innovationsmanagement, Unternehmensführung und KMU, Gesundheitsmanagement
Forschungsschwerpunkt:
Digitalisierung und Transfer, Gesundheit und Nachhaltigkeit
Projektleitung:
Prof. Heike Kraußlach
Projektzeitraum:
19.12.2019 - 30.06.2022
Förderer:
Budget:
1.549.900,00 €
Förderungskennzeichen:
2019010726
Forschungspartner:
Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena, Arbeit und Leben Thüringen e.V., IWT – Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH, Technische Universität (TU) Ilmenau

​Die Initiatoren des Zukunftszentrums sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Technische Universität Ilmenau, das Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH und der Arbeit und Leben Thüringen e.V. Diese Verknüpfung gesellschaftswissenschaftlicher, betriebswirtschaftlicher und technischer Expertisen mit Beratungs- und Bildungskompetenzen ist für Thüringen in dieser Form neu. Wichtig ist für das Projekt vor allem die direkte Beteiligung der Beschäftigten in diesem Prozess und die Verständigung über praktische Digitalisierungsschritte. Anspruch des Konsortiums ist es, Digitalisierung als gesellschaftliche Gestaltungs- und Integrationsaufgabe zu reflektieren und mit partizipativen Methoden umzusetzen. Fokussiert wird zunächst auf Thüringer Schlüsselbranchen, entlang der Kriterien: Entwicklungspotenzial für Thüringen, Beschäftigungsbedeutung, Dynamik des digitalen Wandels sowie Vernetzungsgrad. Langfristig ist eine nachhaltige Analyse, Beratungs- und Unterstützungsstruktur für die Thüringer Wirtschaft vorgesehen.

Die Digitalisierung als Transformation der Wirtschaft Thüringens bringt nicht nur einen gesteigerten Einsatz von Informationstechnik, Robotik und datengetriebener Vernetzung mit sich, sondern ruft die Qualifizierung als zentrales Handlungsfeld für Unternehmen und die Arbeits-, Wirtschafts- und Industriepolitik auf den Plan. Aufgrund der kleinund mittelbetrieblich geprägten Wirtschaftsstruktur Thüringens können entsprechende Qualifizierungsstrategien nur erfolgreich sein, wenn man gemeinsam mit den Akteuren in und um die Unternehmen den Austausch mit vorhandenen Innovationstreibern sucht, Freiräume zur experimentellen Nutzung digitaler Technologien einrichtet und Gelegenheiten zur Kompetenzerweiterung und zu fundierter Weiterbildung schafft. Wichtig ist die direkte Beteiligung der Beschäftigten in diesem Prozess und die Verständigung über praktische Digitalisierungsschritte. Mit dem ZeTT soll dies künftig auf der Grundlage erprobter Lehr- und Lernkonzepte, wissenschaftlicher Beratungs- und Analysemodelle möglich sein.

Das Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung "Regionale Zukunftszentren" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aus Mitteln der EU und des Bundes in Kooperation mit dem Land Thüringen gefördert.