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Industrie 4.0 - Entwicklung von Werkassistenzsystemen für KMU

Entwicklung von Werkassistenzsystemen für KMU

I4KMU: Referenz-Kollaborationsplattform als Schrittmacher für Industrie 4.0 in KMU geprägten Branchen

Forschungsbereich:
Digitalisierung, Fertigungstechnologien
Forschungsschwerpunkt:
Digitalisierung und Transfer
Projektleitung:
Prof. Dr. Tobias Pfeifroth
Projektzeitraum:
01.01.2019 - 31.12.2021
Förderer:
Budget:
139.400,00 €
Förderungskennzeichen:
02P17D101
Forschungspartner:
Dübro-Werkzeug GmbH, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Heine-Beisswenger Stiftung & Co. KG, iBlade GmbH &. Co. KG, IMACS GmbH, KASTO Maschinenbau GmbH & Co. KG, KOHNLE GmbH, Lucon GmbH, RST Industrie Automation GmbH

Im Projekt I4KMU wird eine vollumfängliche, Industrie 4.0-fähige Kollaborationsplattform für alle an der Wertschöpfungskette des Metallhandels beteiligten Produktionsaspekte vom Kunden, über Maschinen, Werkzeuge, Lager bis hin zum Werker entwickelt. So kann der permanente Datenaustausch automatisiert und in Echtzeit dargestellt werden.

Geplante Ergebnisverwertung

Metallhandelsunternehmen sollen von der Umsetzung des Vorhabens durch die Optimierung und Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Produktionsabläufe profitieren. Sie werden dadurch zusätzlich in die Lage versetzt sich zielgerichtet und nachhaltig im Markt zu positionieren. Die EAH Jena entwickelt innerhalb des Teilprojekts Werkerassistenzsysteme, die einen vereinfachten und strukturierten Arbeitsablauf ermöglichen. So soll der Mitarbeiter vorrangig bei der Auswahl des korrekten Materials, der Anwahl der optimalen Schnittparameter sowie bei Service- und Wartungstätigkeiten unterstützt werden. Das gesamte Vorhaben soll darauf an einem Demonstrator erprobt und in Produktionsbetriebe übertragen werden. Unternehmen aus der Sägebranche wollen zum einen neue serviceorientierte Geschäftsmodelle, wie die datengetriebene Prozessoptimierung, umsetzen können und zum anderen Prozessdaten nutzen, um die eigenen Produkte und die Dienstleistungen zu verbessern. Für Unternehmen aus der IT-Branche besteht durch das Vorhaben die Chance Bestandsprodukte aber auch Nachrüstlösungen und Erweiterungssysteme für die Maschinen- und Prozessanbindung in eine bislang weitgehend unvernetzte Branche zu bringen.