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Drittmittel auf neuem Spitzenwert

Die EAH Jena zählt bundesweit zu den erfolgreichsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) im Wettbewerb um Forschungsförderung. Gemessen an ihrer Größe, gehört sie seit Jahren zur Spitzengruppe der forschungsstarken HAW in Deutschland. Im Jahr 2025 setzte die Hochschule ihren Wachstumskurs fort und erzielte Drittmitteleinnahmen in Höhe von rund 15,7 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erfasst werden dabei die Mittel, die im jeweiligen Jahr tatsächlich für Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingesetzt werden. Das gesamte Volumen neu bewilligter oder über mehrere Jahre laufender Vorhaben kann davon abweichen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der EAH Jena arbeiten gemeinsam mit Partnern aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Gesellschaft an technologischen, sozialen und gesundheitsbezogenen Fragestellungen. Die eingeworbenen Mittel ermöglichen moderne Forschungsinfrastrukturen, schaffen wissenschaftliche Arbeitsplätze und eröffnen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern frühzeitig die Möglichkeit, eigene Ideen in aktuelle Themen einzubringen. Studierende können bereits in Laboren und Projekten mitarbeiten, Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen knüpfen und wissenschaftliche Erfahrungen sammeln, die weit über Lehrveranstaltungen hinausreichen. 

„Forschung bedeutet, sich mit den drängenden Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen und den Wunsch zu haben, Antworten zu finden, die in der Gesellschaft wirken“, sagt Prof. Dr. Kristin Mitte, vorläufige Leiterin sowie Vizepräsidentin für Forschung und Entwicklung der EAH Jena. „Genau darin liegt die besondere Stärke der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften: Wir verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit dem Anspruch, neue Technologien, soziale Innovationen und konkrete Lösungen mitzugestalten. Mich begeistert immer wieder, mit welchem Engagement unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Weg gehen.“

Die Forschungsprojekte der EAH Jena überzeugen Fördermittelgeber auf unterschiedlichen Ebenen, von Bundesministerien über europäische Programme und Stiftungen bis hin zur Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Diese breite Förderlandschaft spiegelt die thematische Vielfalt der Hochschulforschung wider, die von angewandter Technologieentwicklung bis hin zu erkenntnisorientierten Innovationen reicht. 

Den größten Anteil der Drittmitteleinnahmen machten im Jahr 2025 Förderprogramme des Bundes aus. Hinzu kommen Mittel des Landes Thüringen und der Europäischen Union sowie Förderungen renommierter Stiftungen wie der Carl-Zeiss-Stiftung. Besonders bemerkenswert ist der Anteil der DFG: Rund zehn Prozent der Drittmitteleinnahmen stammten aus den hochkompetitiven Förderprogrammen der wichtigsten deutschen Wissenschaftsorganisation – insbesondere für grundlagenorientierte Forschungsprojekte. Dass die EAH Jena in diesem Umfeld erfolgreich ist, unterstreicht ihre wissenschaftliche Exzellenz und zeigt, dass Forschung an HAW längst weit über reine Anwendungs- und Transferprojekte hinausgeht.

„Wir sind überzeugt: Mit unserem Profil, unserer Expertise und unserer tiefen Verankerung mit der Region ist die EAH Jena ein unverzichtbarer Partner für Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft in Thüringen und zugleich ein treibender Motor für das regionale Innovationsökosystem“, betont Prof. Dr. Mitte.

Informationen zu aktuellen Forschungsvorhaben der EAH Jena finden Sie unter: www.eah-jena.de/forschung/aktuelle-forschung