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Demokratie im Dialog: Internationale Woche der Sozialen Arbeit

Vom 20. bis 24. April 2026 brachte die International University Week (IUW) etwa 100 Studierende und Lehrende aus 14 europäischen Hochschulen an der EAH Jena zusammen. Im Mittelpunkt der diesjährigen IUW standen die Themen Demokratie und Menschenrechte. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen setzten sich die Teilnehmenden in einer fröhlichen, offenen und wertschätzenden Atmosphäre intensiv mit Fragen der Demokratiegefährdung sowie mit demokratischen Werten und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit auseinander.

Die Studierenden waren mit großer Motivation und Begeisterung dabei: In interaktiven Workshops, spannenden Exkursionen und kreativen Austauschformaten gestalteten sie die Woche aktiv mit. Ob in Gruppendiskussionen über demokratische Herausforderungen, bei der Besichtigung von Bürgerinitiativen, Institutionen und Gedenkstätten oder bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten – überall zeigte sich: Lernen über Ländergrenzen hinweg ist nicht nur möglich, sondern lebendig, bereichernd und inspirierend.

Ein besonderer Höhepunkt war die Eröffnungs-Keynote von Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, dem Direktor der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. In einem eindrucksvollen Vortrag beleuchtete er die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung und einer Erinnerungskultur für eine lebendige Demokratie.

Auch die Professorinnen und Professoren aus dem Fachbereich Sozialwesen betonten den Wert des interkulturellen Dialogs. „Die Soziale Arbeit ist ein Ort des gemeinsamen Lernens – über Grenzen hinweg. Wenn Studierende aus verschiedenen Ländern gemeinsam über Demokratie, Gerechtigkeit und Menschenrechte sprechen, entsteht etwas Besonderes: ein echter wissenschaftlicher Dialog, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Verständnis und Solidarität stärkt“, so Prof. Dr. Frederik von Harbou, Koordinator der IUW an der EAH Jena.

Mit einem herzlichen Dank an Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, der die Woche eröffnete, und an alle Partnerhochschulen, die zur Gestaltung dieser Woche beigetragen haben, bleibt die International University Week ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Bildung, Demokratie und Menschlichkeit Hand in Hand gehen und dass der Austausch zwischen den Kulturen die Zukunft der Sozialen Arbeit mitgestaltet.

Unser herzlicher Dank gilt an dieser Stelle ganz besonders unseren Studierenden Felicitas Borgas und Daniel Stieger sowie unserer ehemaligen Studentin Rebecca Pohl. Ihnen gebührt ein großes Lob für ihr herausragendes Engagement, ihre Kreativität und ihre unermüdliche Motivation, die es erst möglich gemacht haben, diese wichtige Woche so erfolgreich auf die Beine zu stellen. Ihre Begeisterung, ihre Initiative und ihre gemeinsame Kraft haben nicht nur den Erfolg unserer Veranstaltung entscheidend geprägt, sondern auch die Atmosphäre mit Leben erfüllt. 

 

Hintergrund 
Der Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena ist Mitglied in dem 1998 gegründeten Socrates Network of European University Schools of Social Work (SocNet98), einem Zusammenschluss von Fakultäten bzw. Fachbereichen der Sozialen Arbeit, des Sozialwesens und der Sozialpädagogik an europäischen Hochschulen. Jedes Jahr treffen sich Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Netzwerk-Hochschulen zur IUW, um gemeinsam über Themen der Sozialen Arbeit zu lernen, zu diskutieren und sich auszutauschen. Die diesjährige International University Week fand an folgenden Hochschulen statt: EAH Jena, Hanze University of Applied Sciences (Groningen, Niederlande), HUMAK University of Applied Sciences (Helsinki, Finnland) und PXL University of Applied Sciences and Arts (Hasselt, Belgien). 
Weitere Informationen zur IUW finden Sie unter: www.socnet98.eu


Kontakt
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Fachbereich Sozialwesen
Prof. Dr. Frederik von Harbou
E-Mail: Frederik.vonHarbou@eah-jena.de