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Prof. Dr. rer. nat. Maik Kunert

Lehrangebot

für Bachelorstudiengänge

  • Biomaterialien/Werkstoffe für Ba MT|BT|WT
    (jeweils im Wintersemester)
  • Korrosion und Oberflächentechnik für Ba WT
    (jeweils im Wintersemester)
  • Werkstofftechnik für Ba MiPT|LOT
    (jeweils im Wintersemester)
  • Leichtbaumaterialien für Ba MB
    (jeweils im Sommersemester)

für Masterstudiengänge

  • Physikalische Grundlagen und Technologien der Metalle
    für Ma WT (Winter- und Sommersemester)
  • Verbundwerkstoffe für Ma WT
    (jeweils im Wintersemester)

Vorlesungsskripte und weitere Materialien zu den Kursen
finden Sie auf der entsprechenden Moodle-Kursseite.

Herzlich Willkommen!

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Lehre und Forschung.

Kontakt

Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Fachbereich SciTec
Carl-Zeiss-Promenade 2
07745 Jena
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Raum    03.02.42

Tel        +49 3641 205 493
Fax       +49 3641 205 451
E-Mail   maik.kunert@eah-jena.de

Forschungsprojekte

Im Rahmen des Projektes soll ein hochabrasionsbeständiger und aus­­reichend zäher Stahl für Bodenbearbeitungsgeräte entwickelt werden. Der Fokus liegt dabei auf hochkohlenstoffhaltigen (> 1% C), niedrig- legierten Stählen mit metastabil-austenitischem Gefügezustand

The knowledge of the martensite start temperature (Ms) is very important for the targeted heat treatment of steels. Therefore, a lot of work has been done and many models have been proposed to estimate Ms. Very soon we will present a page, where we have summarized some of these models and compare the results of the Ms estimation using these models.

Our own work has been to develop a reliable model for estimating Ms of high-carbon, low-alloy steels whose Ms values range from 0 to 50°C. It has been shown that such steels show high potential for use in wear applications. However, few data and models are available for alloys whose Ms are in the 0 to 50 °C range.

 

Dieses Projekt dient der Entwicklung eines Modells zur quantitativen Beschreibung der Bainitbildungskinetik in hochkohlenstoffhaltigen und niedrig-legierten Stählen. Mit der Kenntnis der Bainitkinetik kann ein definierter Bainitgehalt für die Optimierung der mechanisch-tribologischen Eigenschaften dieser Stähle eingestellt werden.

In diesem Projekt sollen die phasenspezifischen mechanischen Eigenschaften von metastabil-austenitischen Stählen bestimmt werden. U. a. sollen die Spannungen ermittelt werden, bei denen der TRIP-Effekt ausgelöst wird.

Traditionell werden neue Werkstoffe nach einem trial-and-error-Ansatz entwickelt. Von der Forschung bis zur Anwendung benötigen diese Entwicklungsprozesse aber 15 bis 25 Jahre. Mittlerweile werden auch Materialberechnungs- und -simulationsmethoden sowie Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Werkstoffentwicklung eingesetzt. Die Entwicklungszeiten neuer Werkstoffe bis zur Marktreife können damit deutlich verkürzt werden.

Die Zielfunktion der Werkstoffentwicklung ist bei allen Methoden aber gleich geblieben: In erster Linie müssen die funktionalen Anforderungen einer bestimmten Anwendung bei möglichst geringen Kosten erfüllt werden. Andere Faktoren, wie z. B. die Sicherheit der Lieferkette, die Verfügbarkeit der Rohstoffe, die Recyclingfähigkeit und die Umweltauswirkungen während des Lebenszyklus spielten und spielen im Prozess der Werkstoffentwicklung eine untergeordnete bis gar keine Rolle.

Dieses Projekt fokussiert auf die Entwicklung eines Legierungsdesign-Modells, das mit Hilfe von Machine Learning Methoden neue und zukunftsfähige Stähle identifizieren kann. Zukunftsfähige Stähle sind dabei Stähle, die auf versorgungskritische und recyclingunfreundliche Elemente verzichten und dennoch gleiche oder sogar bessere mechanische und ökologisch-ökonomische Eigenschaften aufweisen.