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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Kernkompetenzen

  • Unterstützung bei der Einführung und Umsetzung von nachhaltigen Strukturen und Maßnahmen zu „Gesunder Arbeit“
  • Organisation von regelmäßigen Veranstaltungen zur Sensibilisierung von „Gesunder Arbeit“ sowie zum Wissens-­ und Erfahrungsaustausch
  • Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung und ­-sicherung
  • Vergabe des „Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit“ im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses

Digitale Arbeit erfolgreich gesund gestalten

Mit zunehmender Digitalisierung verändern sich die Belastungen und Beanspruchungen der Beschäftigten. Diese können mittel- und langfristige Auswirkungen auf die Gesundheitssituation haben.

Im Rahmen des durch die AOK PLUS geförderten Interventionsprojektes „Digitale Arbeit erfolgreich gesund gestalten“ (DAGG) werden die sich ändernden Anforderungen ermittelt sowie deren gesundheitliche Auswirkungen auf die Beschäftigten untersucht. Im Ergebnis werden konkrete Handlungsempfehlungen und praxisnahe Tools abgeleitet, gemeinsam mit Unternehmen erprobt, die Wirkungsweise evaluiert und den Unternehmen zur Integration in betriebliche Gesundheitsförderungsprozesse zur Verfügung gestellt, um in Zeiten fortschreitender Digitalisierung gesunde Arbeitsbedingungen gewährleisten zu können.

Projektziele sind u. a. die Sensibilisierung Thüringer Unternehmen für das Thema Gesunde Arbeit im Rahmen der Digitalisierung, der Transfer von bedarfsorientierten, erprobten und evaluierten Handlungsempfehlungen und praxisnahen Tools unter Partizipation von Beschäftigten zur Integration in betriebliche Gesundheitsförderungsprozesse, die Aufrechterhaltung bzw. Steigerung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten, die Gewinnung von Fachkräften sowie die Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen.

Ein entscheidender Meilenstein ist eine Befragung der Beschäftigten in Thüringer Unternehmen aller Branchen und Regionen zum Einfluss der Digitalisierung und deren Folgen z. B. auf die physische und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitsverdichtung, Fehleranfälligkeit von Systemen oder Entgrenzung von Arbeitszeit und Freizeit. Gleichfalls sind Fragen, z. B. ob die Corona-Pandemie die Digitalisierung im Unternehmen vorangetrieben hat, von Bedeutung.

Basierend auf den Analyse- und Evaluationsergebnissen werden Thüringer Unternehmen konkrete Handlungsempfehlungen und Instrumente zur Verfügung gestellt, um die Beschäftigten zu befähigen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, Führungskräfte und Beschäftigte für die Themen Gesunde Arbeit, Gesundheitskompetenz und gesundheitsbewusstes Verhalten mit den entsprechenden Kompetenzen auszustatten sowie die Beteiligung an verhältnis- und verhaltenspräventiven Gesundheitsmaßnahmen quantitativ und qualitativ zu steigern.

Sie sind an der Studie interessiert und möchten teilnehmen? Dann kontaktieren Sie uns unter: gesunde.arbeit@eah-jena.de

Mit der AOK PLUS konnte die EAH Jena einen langjährigen und kompetenten Partner gewinnen. Das dreijährige Interventionsprojekt unter der Leitung von Frau Prof. Kraußlach startete im April 2020 und endet am 31. März 2023.

Weitere Informationen zum Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen