Prof. Dr. Yvonne Rubin
Sonstiges
StudiendekaninDie Termine können hier gebucht werden (hierfür ist das Einloggen bei studIP erforderlich). Bei Fragen zu Bachelor- oder Masterarbeiten buchen Sie bitte zwei aufeinanderfolgende Termine.
Wohlfahrtsstaatliche Transformationsprozesse, insbes. Vergesellschaftung sorgender Tätigkeiten, Alter(n), Gender, soziale Ungleichheiten, Sozialraumentwicklung, qualitativ-rekonstruktive und partizipative Forschung
Soziale Altenarbeit in stationären Altenhilfeeinrichtungen während der Corona-Pandemie
Fragestellung und Erkenntnisinteresse
In dem Forschungsprojekt ‚Soziale Altenarbeit in stationären Altenhilfeeinrichtungen während der Corona-Pandemie‘ wird untersucht, wie die sogenannten Corona-Schutzmaßnahmen den Arbeitsalltag von Sozialarbeiter:innen stationärer Altenhilfeeinrichtungen verändert haben und wie die Sozialarbeiter:innen die veränderten Handlungsanforderungen professionell reflektieren.
Ausgangspunkt des Projektes ist die Annahme, dass ein zentraler Bestandteil sozialer Altenarbeit die Unterstützung der Bewohner:innen bei der Umsetzung ihrer Interessen und Bedürfnisse darstellt. Ältere Menschen sollen auch in Situationen von Pflegebedürftigkeit selbstbestimmt leben können.
Im Kontext der Corona-Pandemie gehört es zu den Aufgaben der Sozialarbeiter:innen, die umzusetzenden Schutzmaßnahmen gegenüber den Bewohner:innen und deren An- und Zugehörigen zu kommunizieren, bei Bedarf obliegt ihnen auch die Kontrolle der Einhaltung der Maßnahmen. Dabei zeichnete sich ab, dass diese Maßnahmen nicht ausschließlich auf Akzeptanz treffen und trafen und teilweise gegen die Interessen der Bewohner:innen und deren An- und Zugehörigen durchgesetzt werden mussten.
Diese beiden Aufgabenfelder – auf der einen Seite die Unterstützung der Selbstbestimmung der Bewohner:innen, auf der anderen Seite die Umsetzung von Vorgaben, die nicht im Interesse der Bewohner:innen standen und stehen – stehen in einem Spannungsfeld zueinander. Das Erkenntnisinteresse dieses Forschungsprojektes ist es herauszufinden, wie die Sozialarbeiter:innen mit diesem Spannungsfeld umgehen und wie sie ihre Handlungen professionell begründen.
Die in diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse lassen Rückschlüsse darauf zu, welche Inhalte und Schwerpunkte professionelle soziale Altenarbeit im Alltag der Corona-Pandemie setzt und gesetzt hat. Die Erkenntnisse dienen zur inhaltlichen Weiterentwicklung Sozialer Altenarbeit.
Methodisches Vorgehen
Das Forschungsprojekt ist als qualitativ-rekonstruktive Sozialforschung angelegte, die Datenerhebung und -auswertung erfolgt in Anlehnung an den Forschungsstil der Grounded Theory Methodologie. Zur Datenerhebung werden narrative, leitfadengestützte Interviews geführt. Im Sinne des iterativ-zyklischen Erkenntnisprozesses erfolgt die Auswertungsphase nicht im Anschluss die Erhebungsphase, stattdessen finden beide Phasen parallel zueinander statt. Die Daten werden erhoben, kodiert und analysiert, dass Erhebungsinstrument wird jeweils an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst.
Laufzeit & Förderung
2021: Interne Forschungsförderung der Hochschule Fulda
2022/23: Interne Forschungsförderung der EAH
Veröffentlichungen aus dem Projekt
- „Alles weg! Alles weg, die ganzen sozialen Kontakte“ – Herausforderungen von Digitalisierungsprozessen in stationären Altenhilfeeinrichtungen. In: Sozialmanagement, 1, S. 39–47.
- „Die wurden informiert“. Zur Beteiligung von Bewohner*innen stationärer Altenhilfeeinrichtungen während der Corona-Pandemie. In: FORUM sozialarbeit + gesundheit, 1, S. 21–24.
- 2018: Promotion am hochschulübergreifenden Promotionszentrum Soziale Arbeit in Hessen. Dissertation: Freiwilliges Engagement in 'sorgenden Gemeinschaften'. Eine geschlechterkritische Analyse ehrenamtlicher Care-Arbeit für ältere Menschen
- 2010 - 2012: Studium Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Sozialraumentwicklung und -organisation (M.A.) an der Hochschule Fulda
- 2004 - 2008: Studium Pflege und Gesundheit (B.Sc) an der Fachhochschule Bielefeld
- seit 9/2021 Professorin für Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Lebensalter und Lebenslagen an der EAH Jena
- 2021 Ruf auf die W2-Professur für Theorien und Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit, Hochschule Fulda (abgelehnt)
- 2013 - 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozialwesen, Hochschule Fulda
- 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Pflege und Gesundheit, Hochschule Fulda
- 2009 - 2012 Pflegedienstleistung ev. Johanneswerk Herford (ambulante Hilfen, quartiersnahe Versorgung)
- 2000 - 2009 Teamleitung/ zentrale Qualitätsbeauftragte Alt und Jung Südwest Bielefeld (ambuante Hilfen nach dem 'Bielefelder Modell')
Monografien
- Alisch, Monika/Ritter, Martina/Boos-Krüger, Annegret/Schönberger, Christine/Glaser, Roger/Rubin, Yvonne/Solf-Leibold, Barbara (2018): „Irgendwann brauch' ich dann auch Hilfe …!“. Selbstorganisation, Engagement und Mitverantwortung älterer Menschen in ländlichen Räumen. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.
- Rubin, Yvonne (2018): Freiwilliges Engagement in ‚sorgenden Gemeinschaften‘. Eine geschlechterkritische Analyse ehrenamtlicher Care-Arbeit für ältere Menschen. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.
Beiträge in Sammelbänden/ Zeitschriften/ Zeitungen
- Rubin, Yvonne (2022): „Alles weg! Alles weg, die ganzen sozialen Kontakte“ – Herausforderungen von Digitalisierungsprozessen in stationären Altenhilfeeinrichtungen. In: Sozialmanagement, 1, S. 39–47.
- Rubin, Yvonne (2022): „Die wurden informiert“. Zur Beteiligung von Bewohner*innen stationärer Altenhilfeeinrichtungen während der Corona-Pandemie. In: FORUM sozialarbeit + gesundheit, 1, S. 21–24.
- Rubin, Yvonne (2021): Zur Biologie der Solidarität. Oder: Fehlende theoretischen Perspektiven Sozialer Arbeit während der Corona-Pandemie. In: Kniffki, Johannes/Lutz, Ronald/Steinhaußen, Jan (Hrsg.): Soziale Arbeit nach Corona. Neue Perspektiven und Pfade. Weinheim: Juventa Verlag ein Imprint der Julius Beltz GmbH & Co. KG. S. 342–353.
- Rubin, Yvonne (2021): »Also wenn, sind es Exoten.« - Geschlechterbedingte Ungleichheiten im freiwilligen Engagement für ältere Menschen. In: Blätter der Wohlfahrtspflege (BdW) 168, H. 3, S. 98–100.
- Rubin, Yvonne (2020): Kommunale Alten(hilfe-)planung. In: Aner, Kirsten/Karl, Ute (Hrsg.): Handbuch Soziale Arbeit und Alter. 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wiesbaden: Springer VS. S. 55–71.
- Rubin, Yvonne (2020): „Lohnt sich das denn“? - Zur Vergesellschaftung sorgender Tätigkeiten für ältere Personen durch freiwillig Engagierte. In: Rose, Lotte/Schimpf, Elke (Hrsg.): Sozialarbeitswissenschaftliche Geschlechterforschung. Methodologische Fragen, Forschungsfelder und empirische Erträge. Opladen, Berlin & Toronto: Verlag Barbara Budrich. S. 219–232.
- Rubin, Yvonne/Schmitt, Sabrina/Stöckinger, Maik (2020): Zur Prekarisierung von Care - Auswirkungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse auf die Übernahme(-Möglichkeiten) sorgender Tätigkeiten für ältere Personen. In: Steckelberg, Claudia/Thiessen, Barbara (Hrsg.): Wandel der Arbeitsgesellschaft. Soziale Arbeit in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung und Prekarisierung. Opladen, Berlin & Toronto: Verlag Barbara Budrich. S. 81–92.
- Alisch, Monika/Ritter, Martina/Rubin, Yvonne/Solf-Leibold, Barbara (2019): Demokratische Partizipation im Alltag: Potentiale und Grenzen der Selbstorganisation am Beispiel von Bürgerhilfevereinen. In: Köttig, Michaela/Röh, Dieter (Hrsg.): Soziale Arbeit und Demokratie - Demokratieförderung in der Sozialen Arbeit. Theoretische Analysen, gesellschaftliche Herausforderungen und Konzepte Sozialer Arbeit zur Förderung von Partizipation und Demokratie. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich. S. 133–141.
- Rubin, Yvonne/Alisch, Monika/Ritter, Martina (2019): „Man muss auch mal zufrieden sein?!“ Die Anwendung partizipativer Methoden zur Rekonstruktion von Bedürfnissen älterer Menschen in ländlichen Räumen. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 44, Sonderheft 21 Partizipative Forschung in der Sozialen Arbeit, S. 125–143.
- Rubin, Yvonne (2019): Freiwillige Sorgearbeit reproduziert geschlechterspezifische Ungleichheiten. In: Süddeutsche Zeitung (auch online unter https://pressemitteilungen.sueddeutsche.de/hochschule-fulda-4227057 , (Abfrage 2.11.2021).
- Rubin, Yvonne/Glaser, Roger (2019): Benachteiligte ältere Menschen erreichen: Diskussion von Zugängen und Methoden. In: Alisch, Monika/Hagspihl, Stephanie/Kreipl, Claudia/Ritter, Martina (Hrsg.): Soziale Innovationen: Alter(n) in ländlichen Räumen. Perspektiven von Selbstorganisation, Teilhabe und Versorgung. Kassel: Kassel University Press. S. 123–139.
- Alisch, Monika/Ritter, Martina/Glaser, Roger/Rubin, Yvonne (2018): Engagement im Bürgerhilfeverein als Balanceakt zwischen sinnvoller Freizeitgestaltung, sozialer Teilhabe und Selbstprofessionalisierung. In: Scherger, Simone/Vogel, Claudia (Hrsg.): Arbeit im Alter. Zur Bedeutung bezahlter und unbezahlter Tätigkeiten in der Lebensphase Ruhestand. Wiesbaden, Germany: Springer VS. S. 245–268.
- Rubin, Yvonne (2018): Die Übernahme von sorgenden Tätigkeiten im Postfordismus. Freiwilliges Engagement und die Reproduktion von Geschlechterungleichheiten. In: Stehr, Johannes/Anhorn, Roland/Rathgeb, Kerstin (Hrsg.): Konflikt als Verhältnis - Konflikt als Verhalten - Konflikt als Widerstand. Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit zwischen Alltag und Institution. Wiesbaden: Springer VS. S. 533–543.
- Rubin, Yvonne (2018): Freiwilliges Engagement in ‚sorgenden Gemeinschaften‘. Eine geschlechterkritische Analyse ehrenamtlicher Care-Arbeit für ältere Menschen. Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.
- Rubin, Yvonne (2018): Bürgerschaftliches Engagement und Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. In: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen e.V. (Hrsg.): Leben im Alter: Chancen und Perspektiven der Gesundheitsförderung. S. 5–8.
- Alisch, Monika/Ritter, Martina/Glaser, Roger/Rubin, Yvonne (2017): Partizipative Sozialraumforschung und das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis in der Forschung mit freiwillig Engagierten. In: Alisch, Monika/May, Michael (Hrsg.): Methoden der Praxisforschung im Sozialraum. Opladen, Berlin & Toronto: Verlag Budrich Barbara. S. 81–102.
- Alisch, Monika/Ritter, Martina/Rubin, Yvonne/Glaser, Roger (2017): Miteinander, Füreinander, für Andere? Selbstorganisierte Unterstützung für Ältere in ländlichen Räumen. In: Alisch, Monika/Hagspihl, Stephanie/Kreipl, Claudia/Ritter, Martina (Hrsg.): Alter(n) und Soziale Nachhaltigkeit. Interdisziplinäre Zugänge zu den Herausforderungen alternder Gesellschaften. Kassel: Kassel University Press. S. 173–191.
- Alisch, Monika/Ritter, Martina/Rubin, Yvonne/Glaser, Roger (2016): Ambivalenzen der Selbstorganisation von Unterstützungsarrangements im ländlichen Raum Osthessens. In: Hauswirtschaft und Wissenschaft 64, H. 1, S. 11–19.
- Rubin, Yvonne (2015): Wohnen im Alter - Bedürfnisse zwischen Projektzielen, Projektsteuerung und Interpretation. In: Alisch, Monika (Hrsg.): Sozialraum und Governance. Handeln und Aushandeln in der Sozialraumentwicklung. Opladen, Berlin & Toronto: Verlag Barbara Budrich. S. 139–156.
2024
- Dimensionen von Partizipation – eine Einladung über den Bedarf einer (Neu-)Positionierung nachzudenken. Beitrag auf der Frühjahrstagung des Fachausschusses Kritische Gerontologie der DGGG. Fulda, 23.02.2024. Zusammen mit Wolfgang Stadel.
- Passives und unsicheres Wissen und dessen mögliche Aktivierung als Aufgabe der Profession Sozialer Arbeit. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Jena, 26.04.2024. Gemeinsames Panel mit Markus Hundeck und Wolfgang Stadel.
- Dialogische Bedürfnisaushandlungen als Beitrag Sozialer Arbeit zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Beitrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Jena, 26.04.2024.
- Wer bin ich denn, dass ich hier den Schlüssel umdrehen kann? Ausloten von Grenzen durch Sozialarbeiter:innen in stationären Altenhilfeeinrichtungen im Kontext der Corona-Pandemie. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Kassel, 12.09.2024.
- Anwendungsorientierte Forschung mit Geschlecht. Überlegungen zu Ausprägungen und Ansatzpunkten. Einführungsvortrag im Rahmen der gFFZ-Autumn-School „Forschen mit Geschlecht* an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Fulda, 18.10.2024.
- Transformative Social Work: Bringing forth marginalised interests. CARN Conference. Malmö, 26.10.2024. Zusammen mit Monika Alisch und Martina Ritter.
2023
- „[W]enn man dann nicht mehr so kann, dass man vielleicht da landet, wo man gar nicht hin will“ - Eine theoretische und empirische Analyse wirksamer Hilfen für und mit älteren Menschen in der Sozialen Arbeit. Frühjahrstagung der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Neubrandenburg, 12.05.2023. Zusammen mit Wolfgang Stadel.
- Dimensionen von Partizipation – eine Einladung über den Bedarf einer (Neu-)Positionierung nachzudenken. Symposium des Fachausschusses Kritische Gerontologie der DGGG. Vechta, 21.09.2023. Zusammen mit Susanne Kümpers und Wolfgang Stadel.
- ‚Die Männer…‘ in den Gender und Queer Studies der Sozialen Arbeit. Beitrag im Rahmen des Sektionstreffens der Sektion Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit (DGSA). Frankfurt am Main, 10.2023. Zusammen mit Lotte Rose.
2022
- Zivilgesellschaftliches Engagement und die Teilhabe Älterer im Sozialraum. „Teilhabe Älterer im Sozialraum – Ehrenamt mit Zukunft“. Abschlussfachtagung des Projekts „Ehrenamt der Zukunft“. Hochschule Düsseldorf; Caritas Köln. Köln (online), 03.02.2022.
- Auf den Standort kommt es an! Handlungsleitendes Wissen im Kontext Sozialer Arbeit. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Wiesbaden (online), 29.04.2022. Gemeinsames Panel mit Eva Brauer, Marlene Jänsch und Wolfgang Stadel.
- Auf den Standort kommt es an! Eine figurationssensible Betrachtungsperspektive als Beitrag zur Kompetenzentwicklung Sozialer Arbeit. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Wiesbaden (online), 29.04.2022. Zusammen mit Wolfgang Stadel.
- Partizipation und partizipative Forschung: kritische Analyse und Reflektion. Symposium des Fachausschusses Kritische Gerontologie der DGGG. Frankfurt am Main, 14.09.2022. Zusammen mit Susanne Kümpers, Christina Schmitz und Wolfgang Stadel
2021
- ‚An erster Stelle steht so die Zufriedenheit der Bewohner‘? Soziale Arbeit mit älteren Menschen im Kontext der Corona-Pandemie“. Vortrag in der Sektionsveranstaltung „Transformationen der Sozialen Arbeit in Zeiten von Corona“. Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) und Österreichische Gesellschaft für Soziologie (ÖGS). Wien (online), 24.08.2021. Zusammen mit Monika Alisch, Nikolaus Meyer und Wolfgang Stadel.
- Kommentar zu: J. Weigt, C. Apfelbacher, A. Bergholz, A. Eich-Krohm - Die pandemische pflegerische Langzeitversorgung – Denkanstöße aus dem Forschungsprojekt CoronaCare. Pflegewelten in der Pandemie. Einblicke und Ausblicke aus Sicht von Bewohner:innen stationärer Altenhilfeeinrichtungen, Professionellen und Forscher:innen. Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG). Siegen (online), 16.09.2021.
- Ungleiche Gestaltungsmöglichkeiten des Lebens und Wohnens im Alter - Eine figurationssensible Betrachtungsweise ‚neuer Lebensformen‘ im Alter. Gestaltungsmöglichkeiten des Wohnens und Lebens. Gemeinsame Jahrestagung der Sektion III und IV der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Siegen (online), 16.09.2021. Zusammen mit Wolfgang Stadel.
2019
- „Lohnt sich das denn“? Zielkonflikte zwischen ökonomischen und sozialen Dimensionen in der Vergesellschaftung sorgender Tätigkeiten. Vortrag im Panel Geschlechtergerechtigkeit als Merkmal sozialer Nachhaltigkeit. CeSSt Nachwuchstagung ‚Die Nachhaltigkeit des Sozialen‘. Fulda, 31.01.2019.
- Die Bedeutung des Stadtteils für das Altern. zentrum plus; Stadtbezirkskonferenz. Düsseldorf, 07.02.2019.
- Care-Tätigkeiten als freiwilliges Engagement: Geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der Übernahme sorgender Tätigkeiten für ältere Personen. in dem Panel ‚Zur Prekarisierung von Care – Auswirkungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse auf die Übernahme(möglichkeiten) sorgender Tätigkeiten für ältere Personen‘. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Stuttgart, 26.04.2019.
- Sozialraumanalysen in der Klinischen Sozialarbeit. Abschlussvortrag auf der 9. Fachtagung Klinische Sozialarbeit. „Gemeinsam gesund - Strategien und Interventionsmöglichkeiten Klinischer Sozialarbeit in sozialen Netzwerken“. Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. Kiel, 18.05.2019.
2018
- BUSLAR: Potenziale und Grenzen partizipativer Forschung mit freiwillig Engagierten: Gegenseitige Erwartungen und Lernprozesse. Armut und Gesundheit. Berlin, 21.03.2018. Zusammen mit Monika Alisch.
- Die Übernahme von sorgenden Tätigkeiten für eine älter werdende Bevölkerung als freiwilliges Engagement. Die Manifestation geschlechtsspezifischer Ungleichheiten in einer pluralen Gesellschaft? Vortrag in dem Panel ‚Demokratische Partizipation im Alltag: Potenziale und Grenzen der Selbstorganisation‘. Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA). Hamburg, 28.04.2018.
- Die Übernahme von sorgenden Tätigkeiten für eine älter werdende Bevölkerung als freiwilliges Engagement: Zur Reproduktion geschlechtsspezifischer Ungleichheiten. Einzelbeitragsforum zum Verhältnis Soziale Arbeit und unbezahlte Care-Tätigkeiten. 10. Bundeskongress Soziale Arbeit. Bielefeld, 05.09.2018.
- Wissensproduktion in der Sozialen Arbeit durch partizipative Forschung. Einzelbeitragsforum Wissensproduktion in Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit. 10. Bundeskongress Soziale Arbeit. Bielefeld, 06.09.2018.
- ›Lohnt sich das denn‹? Zum Wandel von Arbeitsvermögen in der Übernahme sorgender Tätigkeiten. Vortrag in der Ad-Hoc-Gruppe ‚Lokale und Globale Sorgebeziehungen - Ein beziehungsorientierter Blick auf die Care-Krise‘. 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Göttingen, 25.09.2018.
- Bürgerschaftliches Engagement und Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen. Einführungsvortrag auf der Regionalkonferenz Niedersachsen zum Thema „Gesund & aktiv älter werden“. Leben im Alter: Chancen und Perspektiven der Gesundheitsförderung. Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e. V. Holzminden, 28.09.2018.
- Freiwilliges Engagement in ‚sorgenden Gemeinschaften‘. Geschlechterkritische Analysen. Vortrag im Rahmen des Fachgruppentreffens der Fachgruppe Gender der DGSA. Frankfurt am Main, 02.11.2018.
2017
- Die Übernahme von Care-Tätigkeiten als freiwilliges Engagement. Posterpräsentation. Armut und Gesundheit. Berlin, 17.03.2017.
- "On the way": Herausforderungen bei der partizipativen Gestaltung des Forschungsdesigns im Alters- und Pflegeheim. Heterogenitäten des Alter(n)s. Gemeinsame Jahrestagung der Sektion III: Sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie und der Sektion IV: Soziale Gerontologie und Altenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Fulda, 13.06.2017. Zusammen mit Marilena von Köppen, Susanne Kümpers und Daphne Hahn.
- Volunteer care for an aging population: Higher quality of life for caring and care receiving people? Posterpräsentation. 21st IAGG World Congress of Gerontology & Geriatrics. San Francisco, 24.07.2017.
- "Man muss auch mal zufrieden sein!?" - Die Anwendung partizipativer Forschungsmethoden zur Rekonstruktion von Bedürfnissen älterer Menschen in ländlichen Räumen. Österreichischer Soziologiekongress. Graz, 08.12.2017.
- Partizipation sozial benachteiligter älterer Menschen. „Soziale Innovationen: Alter(n) im ländlichen Raum“. Zentrums für Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSSt) & Zentrum für Catering, Management und Kulinaristik (ZCMK). Fulda, 01.12.2017. Zusammen mit Roger Glaser.
2016
- Warum das Helfen so schwierig sein kann. Herausforderungen selbstorganisierter Helfersysteme für ältere Menschen in ländlichen Räumen. Gesundheit ist gesetzt!? 21. Kongress Armut und Gesundheit. Berlin, 17.03.2016. Zusammen mit Monika Alisch, Martina Ritter und Roger Glaser.
- "Buslar: Bürgerhilfevereine als Partner der Daseinsvorsorge?". Forschen für die alternde Gesellschaft. Centre of Research for Society and Sustainability (Cesst); Zentrum für Catering, Management, Kulinaristik (ZCMK). Fulda, 03.06.2016. Zusammen mit Monika Alisch, Martina Ritter und Roger Glaser.
- ‚Caring‘ für eine älter werdende Bevölkerung als freiwilliges Engagament: Die Fortführung traditioneller Geschlechterregime? Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG). Stuttgart, 10.09.2016.
2015
- Die Übernahme von Care-Tätigkeiten in neoliberalen Verhältnissen: Freiwilliges Engagement und die Reproduktion von Geschlechterstereotypen. Politik der Verhältnisse – Politik des Verhaltens: Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit. 9. Bundeskongress Soziale Arbeit. Darmstadt, 02.10.2015.
- Care-Tätigkeiten in Bürgerhilfevereinen. Zur Reproduktion traditioneller Geschlechterverhältnisse im Engagement jenseits des Erwerbslebens. „Arbeit jenseits der Rentengrenze – Zwischen ‚Entpflichtung‘ und ‚Unruhestand“. Herbsttagung der DGS Sektion Alter(n) und Gesellschaft. Bremen, 18.09.2015.
- BUSLAR – Citizen Self-Organisations between service and participation Action Research in rural areas in Germany. Action Research Across Disciplinary Settings. Challenges for change and empowerment. CARN Conference 2015. Braga/ Portugal, 08.11.2015. Zusammen mit Monika Alisch, Martina Ritter und Roger Glaser.