Dieser und weiteren spannenden Fragen widmeten sich die Beteiligten des Fachbereichs Gesundheit und Pflege am vergangenen Mittwoch, versammelt im Skillslab in Haus 6 der Hochschule, dem „Trainingszentrum“ für das Erlernen berufsbezogener Fertigkeiten. VertreterInnen der fünf verschiedenen Bachelor-Studiengänge behielten dabei vor allem im Fokus, welchen Anforderungen die Gesundheitsberufe in 25 Jahren gerecht werden dürfen und wie man die Studierenden in ihrer hochschulischen Ausbildung bestmöglich darauf vorbereiten könnte. Anlass für die größere Zusammenkunft unter der Leitung des Studiendekans Stephan Kirchner war ein Wunsch nach vertiefendem Austausch im Rahmen des Innovationsprojekt „Vision“.
Nach einer anfänglichen Vision der Zukunft durch das Dekanat und dem Briefing zum Tagesplan seitens der Projektkoordination sammelten die Beteiligten vorerst innerhalb ihrer Studiengänge Ansätze und Vorstellungen für die jeweiligen Berufsbilder. Dank effizienten technischen Supportes konnten auf einem digitalen Board in Echtzeit Notizzettel gepinnt werden, gleichermaßen sicht- und „kommentierbar“ für die jeweils anderen Studiengänge. So entstand ein vielschichtiges und buntes Bild von Wünschen, Anregungen und Vorstellungen für die künftige Ausbildung der Gesundheitsberufe an der Hochschule, auf dem im Projekt weiter darauf aufgebaut werden kann.
Bevor es dann zur Bearbeitung des zweiten Themenkomplexes kam, lud ein gemeinsames Weißwurst- und Brezel-Buffet zum Durchschnaufen in entspannter Atmosphäre ein. Gestärkt und motiviert betrachteten die Studiengänge nun ganz explizit das „Herzstück“ des Projekts Vision: das erst 2024 erbaute und mit modernster Technik ausgestattete Skillslab. Vision erarbeitet hierfür ein umfassendes Konzept, indem unterschiedlichste Fallszenarien aufbereitet, Künstliche Intelligenz sinnvoll integriert und Lehrende entsprechend geschult werden, um die Studierenden bestmöglich praktisch zu begleiten.