Eine bunt gemischte Studiengruppe unseres Fachbereichs reiste für eine Woche nach Marokko, um vor Ort unterschiedliche Einrichtungen der Sozialen Arbeit kennenzulernen. Ausgangspunkt war Tanger, wo die Gruppe gemeinsam mit marokkanischen und französischen Studierenden Fachbesuche, Vorträge und internationale Begegnungen erlebte.
Im Mittelpunkt standen Besuche bei Organisationen wie „100 % Mamans", die alleinerziehende Mütter – vor allem Marokkanerinnen, Migrantinnen und Sexarbeiterinnen – bei der gesellschaftlichen Integration unterstützt, sowie beim „Centro Social Assadaka" und der „Association for Child Protection and Family" in Tétouan, die staatlich anerkannte Berufsausbildungen anbietet und jungen Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus Perspektiven eröffnet. Ergänzt wurden die Einblicke durch einen Vortrag an der INAS zur zunehmenden Bedeutung von Klimaflucht sowie durch den Besuch der „Délégation Diocésaine des Migrations", die für geflüchtete Menschen ein wichtiger Schutz- und Anlaufpunkt ist. Deutlich wurde dabei: Viele Herausforderungen – etwa der Schutz von Kindern und Jugendlichen oder die Unterstützung von Menschen mit Fluchterfahrung – bestehen länderübergreifend, auch wenn die gesellschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen teils sehr unterschiedlich sind.
Neben den fachlichen Einblicken bot die Reise auch Raum für kulturelle Begegnungen: gemeinsame Mahlzeiten mit marokkanischen Studierenden, Ausflüge an die Küste zwischen Atlantik und Mittelmeer und viele intensive Gespräche, aus denen Freundschaften und internationale Kontakte entstanden sind. Rückblickend war sich die Gruppe einig: Die Studienfahrt war eine bereichernde und prägende Erfahrung, die neue Perspektiven auf die Praxis der Sozialen Arbeit eröffnet hat.
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Die hiesige Zusammenfassung des Berichtes wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.