Wissenstransfer in die Gesellschaft: KI verstehen – Gesellschaft gestalten
Künstliche Intelligenz ist längst kein rein technisches Phänomen mehr, sondern sie strukturiert, wie wir wahrnehmen, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Menschen zu befähigen, Künstliche Intelligenz zielführend und sicher zu verwenden, sowie sich aktiv an gesellschaftlichen KI-Diskursen zu beteiligen.
Unsere Arbeit im Bereich Gesellschaft umfasst drei Schwerpunkte:
- Bildungsangebote:
Wir entwickeln und erproben Formate für Schulen, Vereine, Unternehmen und Bildungseinrichtungen. Im Mittelpunkt stehen Reflexion, Urteilskraft und die Fähigkeit, KI kritisch einzuordnen und im Alltag kompetent zu nutzen.
- Netzwerkarbeit:
Wir pflegen einen partnerschaftlichen Austausch mit lokalen und regionalen Akteuren aus Bildung, Zivilgesellschaft und Kultur, um Bildung vor dem Hintergrund von Künstlicher Intelligenz gemeinsam zu betrachten und neue Formate zu entwickeln.
Bildungsforschung:
Unsere Forschung verfolgt das Ziel, Bildungsangebote wissenschaftlich zu fundieren und zugleich praxisnah weiterzuentwickeln. Dafür verbinden wir bildungstheoretische, medienpädagogische, medienanthropologische und empirische Perspektiven.Künstliche Intelligenz wird dabei nicht nur als technisches Werkzeug verstanden, sondern als Teil gesellschaftlicher und kultureller Veränderungen: KI beeinflusst, wie Menschen Informationen wahrnehmen, Wissen bewerten, Entscheidungen treffen und sich zu sich selbst, zu anderen und zur Welt verhalten.
Im Mittelpunkt steht, welche Fähigkeiten, Reflexionsräume und Rahmenbedingungen Menschen brauchen, um mit KI selbstbestimmt, kritisch und verantwortungsvoll umgehen zu können. Dazu gehören Themen wie Unsicherheit, Beschleunigung, mögliche Verzerrungen, Informationsflut und ungleiche Zugangsmöglichkeiten.
Leitend ist dabei der Anspruch, Teilhabe an einer von KI geprägten Gesellschaft für möglichst alle Menschen zu ermöglichen.