Deutsche Klima-Konsortium
Fakten zum Klimawandel: Was wir heute übers Klima wissen.
Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) ist die größte unabhängige Selbstorganisation der deutschen Klimaforschung. Als Dachverband repräsentiert das DKK derzeit 28 Forschungseinrichtungen, in denen tausende von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erstklassige Forschung betreiben. Zentrale Fragen sind dabei, wie der Mensch gemachte Klimawandel verursacht wird, wie die Gesellschaft darauf reagieren kann und welche Fakten und Instrumente die notwendigen Entscheidungen in der Wirtschafts- und Umweltpolitik unterstützen können.
Ein wichtiges Anliegen des DKK ist der Dialog mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit... Deutsche Klimakonsortiums DKK
Sechster IPCC-Sachstandsbericht erschienen
Synthesebericht vom 20.3.2023:
Hauptaussagen aus der Zusammenfassung für die politische Entscheidungsfindung
IPCC, Deutsche Koordinierungsstelle
Bd. III (Apr. 2022) bewertet die Fortschritte bei der Begrenzung von Emissionen und das Spektrum an verfügbaren Minderungsoptionen in Energiesystemen und Städten sowie in Sektoren wie Land- und Forstwirtschaft, Landnutzung, Gebäude, Verkehr und Industrie. Er betrachtet diese im Kontext von nachhaltiger Entwicklung. Außerdem bewertet er den Zusammenhang zwischen Maßnahmen in der nahen und mittleren Zukunft sowie langfristigen Emissionspfaden zur Begrenzung der globalen Erwärmung.
Bd. II (Feb. 2022) untersucht die Folgen des Klimawandels. Dabei werden Ökosysteme und die biologische Vielfalt weltweit bis hin zur regionalen Ebene sowie die Folgen für Mensch und Gesellschaft, Kulturen, Siedlungen und Infrastrukturen betrachtet. Der Bericht untersucht Verwundbarkeiten sowie Anpassungskapazitäten und -grenzen natürlicher Systeme und menschlicher Gesellschaften. Auf diese Weise liefert er Informationen über Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen zur Verringerung klimabedingter Risiken und zeigt Optionen für die Schaffung einer nachhaltigen, resilienten und gerechten Zukunft für alle auf.
Bd. I (Aug. 2021) beschäftigt sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen: "Die Atmosphäre und der Ozean haben sich im vergangenen Jahrzehnt weiter erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind weiter zurückgegangen, der globale Meeresspiegel ist weiter angestiegen und die Konzentrationen der Treibhausgase haben weiter zugenommen." Deutsche Klimakonsortiums DKK
Der DWD hat die aktuellen Ergebnisse des Weltklimarats zusammengefasst.
Global Carbon Budget 2022
Keine Anzeichen für einen Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen
11.11.2022, Global Carbon Project (GCP) bzw. MPI für Biogeochemie Jena
Stabilitäts-Check der Antarktis
„Das Eis der Antarktis speichert mehr als die Hälfte des Süßwassers der Erde, gefroren in einer fast 5 Kilometer dicken Eisschicht", erklärt Ricarda Winkelmann, Forscherin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Leitautorin der Studie. „Wir stellen fest, dass bereits bei einer anhaltenden Erwärmung von 2 Grad Celsius das Abschmelzen und der beschleunigte Eisabfluss in den Ozean letztlich zu einem Anstieg des globalen Meeresspiegels um 2,5 Meter führen würde."
(23.09.2020, Antarktis-Studie des PIK)
Weitere Informationsmöglichkeiten
- Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK
- Climate Change Institute, University of Maine (z.B. Oberflächentemperaturen der Weltmeere) Climate Reanalyser