Projektleitung

Prof. Dr. Christian Erfurth

Prof. Dr. Christian Erfurth (Informatik) ist im Themenfeld Digitalisierung und neue Arbeitswelten seit mehreren Jahren aktiv und hat national und international publiziert. Durch die langjährige Einbindung in das Organisationteam der “International Conference on Innovations for Community Services” ist er international gut sichtbar. Seine Forschungsschwerpunkte sind in der Gestaltung von Assistenz-/Unterstützungssystemen für die digitale Arbeitswelt, im strategischen Management der IT (Architektur-, Service Management, Governance, Organisationsstrukturen) für eine passgenaue IT-Unterstützung von Geschäftsprozessen bzw. für Anspruchsgruppen sowie beim Einsatz von Sensorik und Datenanalyse zur Prozessqualitätssicherung in der Industrie. U.a. durch sein letztes Forschungsvorhaben “Gesunde Arbeit in Pionierbranchen” verfügt er über vielfältige, themeneinschlägige Kontakte in Wissenschaft und Praxis. Das Anfang 2020 gestartete ZeTT-Projekt führt diese Forschungsrichtung mit seiner Beteiligung fort.

Prof. Dr. habil. Michael Opielka

Prof. Dr. habil. Michael Opielka (Soziologie) ist in den Themenfeldern Alternsforschung, Technikfolgenforschung, Partizipation und Zukunftsforschung national und international ausgewiesen. Er leitet das Institut für Sozialökologie gGmbH und war wiss. Direktor und Geschäftsführer des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH. Er gehörte dem Leitungsgremium des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Dt. Bundestag an und konzipierte wie initiierte u.a. das partizipativ angelegte Stakeholder-Panel zur Technikfolgenabschätzung. Aufgrund seiner Erfahrung in Alternsforschung ist er kooptiertes Mitglied des Zentrums für Altersforschung Jena (ZAJ). Zu langjähriger Erfahrung in partizipativen und Community-based Projekten (Selbsthilfe-, Engagement-, Gemeinschaftsforschung) kommen zeitgemäße Formen der Zukunftsforschung (Reallabore, Szenariomethode, Delphi, Zukunftslabor), die u.a. eine Vielzahl von digitalen Tools (Mentimeter, Typeform usf.) nutzen.

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Mandy Steinbrück

Mandy Steinbrück (Diplom Sozialpädagogik/ soziale Arbeit) ist im Themenfeld soziale Teilhabe, Etablierung mobiler Lernformen; lebenslanges Lernen im Kontext neuer und agiler Arbeitswelten aktiv und leitete in den letzten drei Jahren ein Projekt zur Etablierung mobiler Lernformen in KMU. Außerdem verbrachte Mandy Steinbrück viele Jahre mit der Leitung und Koordination in der Bildungsträgerbranche. Die Ausbildung zur Businesstrainerin für Team- und Personalentwicklung sowie das berufsbegleitende Studium zur Sozialbetriebswirtin geben ihr das nötige Handwerkzeug mit, um mit diversen Zielgruppen sicher und souverän zu kommunizieren.

Kontakt: Mandy.Steinbrueck@eah-jena.de

Lucie Honner

Lucie Honner (M.Sc. Betriebswirtschaftslehre) studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der TU Bergakademie Freiberg. Während des Studiums sammelte sie durch verschiedene Tätigkeiten im In- und Ausland in Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie Institutionen der Außenwirtschaftsförderung Kenntnisse im Bereich Projektmanagement und Consulting. In ihrer Masterthesis forschte sie zudem zum Thema berufliche Integration von Migranten in Thüringen mit dem Fokus auf den Einfluss kultureller Unterschiede auf die Arbeitsgewohnheiten sowie wiederum deren Einfluss auf lokale Unternehmen. Durch die mehrjährige Tätigkeit als Persönliche Referentin in der Öffentlichen Verwaltung bringt sie insbesondere Wissen im Hinblick auf das Thema Öffentlichkeitsarbeit in das Projekt ein.

Kontakt: Lucie.Honner@eah-jena.de

Antonio Schulz

Antonio Schulz (M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen) ist seit dem Studium in den Bereichen Digitalisierung, Mitarbeiterschulung, Projektmanagement und Business Development aktiv. Im Laufe des Studiums vertiefte er seine Kenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten durch Engagements in Forschungsprojekten (Gesunde Arbeit in Pionierbranchen). Gleichermaßen sammelte er im Rahmen zahlreicher Praktika Erfahrungen in der Privatwirtschaft. In diesem Kontext war er ausschließlich in Schnittstellenpositionen zwischen IT und Betriebswirtschaft tätig - und so stets in sämtliche Kommunikations-, Organisations- und Umsetzungsprozesse innerhalb des Projektgeschäfts eingebunden. In diesem Projekt möchte er diese Erfahrungen im interdisziplinären sowie wissenschaftlichen Arbeiten gewinnbringend beisteuern.

Kontakt: Antonio.Schulz@eah-jena.de

Wesley Preßler

Wesley Preßler (M.A. Soziale Arbeit) war schon während seines Studiums an der EAH Jena mehrfach in sozialwissenschaftlichen Feldern und als Lehrbeauftragter im Fachbereich Sozialwesen aktiv. In den letzten zwei Jahren war er Team- und Fachkoordinator für ein kleines Team im Bereich der Arbeitsmarktintegration für das ESF-Projekt »Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier« (BIWAQ). Neben der Tätigkeit im Projekt, promoviert er in einem kooperativen Verfahren der EAH und der FSU Jena zu einem projektverwandten Themenbereich und ist als Junior Researcher am Institut für Sozialökologie tätig. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus diesen Tätigkeiten möchte er zum Gewinn des mGeSCo-Projekts beisteuern.

Kontakt: Wesley.Pressler@eah-jena.de

Studentische Hilfskräfte

Alexander Klingbeil

Alexander Klingbeil (BA Mikrotechnologie) studiert im Bachelor Wirtschaftingenieurwesen mit den Schwerpunkten Energie und Umwelt an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Im Zuge der Ausbildung und der sich daran anschließenden Tätigkeit im Bereich der Mikrotechnologie reifte die Erkenntnis, dass Entwicklung und Fortschritt nur durch Innovation und lösungsorientiertes Handeln entstehen könne. Technische Lösungen müssen für alle Generationen verständlich und nachvollziehbar sein. Er bildet somit eine Brücke zwischen Entwicklern und Nutzern aller Sozial- und Altersschichten und arbeitet an der Entwicklung technischer Lösungen für ein möglichst nachhaltiges und energieeffizientes Lebensumfeld.

Unser Netzwerk

Die Stadtwerke Jena Gruppe ermöglicht dem Projekt den Zugang zum Smarten Quartier Jena-Lobeda, das in dem Projekt als Reallabor, Living Lab, genutzt wird. Die Bewohner der Smarten Quartiere werden in das Vorhaben eingebunden und unterstützen damit die Konzeption und Gestaltung von Lösungen.

Das überbetriebliche Netzwerk OptoNet e.V. ermöglicht dem Projekt die Einbindung von Unternehmen und fördert auf diese Weise den frühzeitigen Transfer. OptoNet vertritt die Interessen von circa 100 Akteuren der Thüringer Photonikbranche und bietet eine lebendige Plattform für Vernetzung, Austausch und Kooperation.

Die Digitale Wirtschaft in Jena ist vielfältig. Das Leistungsspektrum der mehr als 100 Unternehmen reicht von E-Commerce-Technologien, Big-Data-Analysen, Künstlicher Intelligenz über Digitalisierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen, bis hin zu IT-Lösungen für Medizintechnik und Optoelektronik. JENA Digital als Cluster der Digitalen Wirtschaft und Wissenschaft in Jena vernetzt seine Partner aktiv und fördert damit den branchenübergreifenden Wissenstransfer. Jena DIGITAL übernimmt damit im Projekt die Rolles eines Netzwerk- und Transferpartners.

Neue, digitale Unterstützungsmöglichkeiten bieten für alternde sowie betreuungs- und pflegebedürftige Menschen innerhalb ihrer eigenen Wohnung große Chancen bei der Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels. Der Paritätische Thüringen übernimmt im Projekt eine Mittlerfunktion um insbesondere die Verwertungs- und Transferstrategie zu unterstützen.

Das branchenübergreifendes Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen aus mittlerweile ca. 70 Mitgliedern berät und begleitet Unternehmen bei der Einführung von Maßnahmen zur Gesunden Arbeit. Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen unterstützt das Vorhaben mit seiner Kompetenz. Im Projekt wird der Austausch zum Einsatz digitaler Lösungen in den Smarten Quartieren im Fokus stehen, da dies ausgezeichnet den betrieblichen Fokus des Netzwerks ergänzt. Zudem wird der Transfer von Ergebnissen aus dem Vorhaben unterstützt.