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Multi-Generation Smart Community (mGeSCo)

Co‐Working und soziale Teilhabe durch multigenerationale Vernetzung im Smarten Quartier

 

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt zielt darauf ab, technische und soziale Lösungen zur Flexibilisierung der Arbeit sowie zur Teilhabe im sozialen Kontext durch Forschungs- und Praxispartner in einem Reallabor (Living Lab) zu entwickeln und zu erproben - im gesamten Prozess gemeinsam mit den Nutzer*innen. Als Living Lab dient das Smarte Quartier Jena Lobeda, in dem unser Projektpartner Stadtwerke Jena Gruppe in den Bereichen Wohnen und Energie, Mobilität, Einkauf und Logistik, Gesundheit und Plattform bereits neuartige Wege beschreitet.

Projektname: Multi‐Generation Smart Community (mGeSCo) – Co‐Working und soziale Teilhabe durch multigenerationale Vernetzung im Smarten Quartier

Fördersumme: 940.000 €

Projektlaufzeit: Juni 2021 bis Mai 2024

Projektpartner:

Innerhalb der Hochschule wird das interdisziplinäre Projekt von den Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Sozialwesen und Gesundheit und Pflege unterstützt. Wenn Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind oder weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns bitte.

Dieses Forschungsprojekt wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert und ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena angesiedelt.

Interdisziplinär-integrierte Perspektive

Unser Projekt verfolgt einen ganzheitlichen und partizipativen Ansatz. Die Entwicklung und Erprobung der Lösungen vernetzt verschiedene Betrachtungsdimensionen:

  • Working fokussiert die Möglichkeiten der digitalen Arbeitswelt als Chance für eine Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort sowie innerhalb des Lebenslaufes. Angezielt wird alter(n)sgerechte und gesundheitsförderliche Arbeit, die zugleich Chancen auf soziale Vernetzung und Teilhabe eröffnet.
  • Housing bezieht sich auf die Wohnung (inkl. der engeren Wohnumgebung) als Ort des Lebens mit Unterstützung digitaler Technologien. Technisch basierte Unterstützung bezieht sich dabei sowohl insbesondere auf Active Assisted Living (AAL) und Smart Home-Technologien als auch auf Tätigkeitsformen, die zuhause ausgeübt werden.
  • Living untersucht vielfältige gestufte Formen von Hausgemeinschaften, Nachbarschaften und Quartiersleben, die von attraktiven digitalen Angeboten profitieren. Analoge und digitale Partizipations- und Kommunikationsformen werden miteinander verschränkt, um die jeweilige Akzeptanz und Effizienz zu verstärken.
  • Supporting/Caring wird durch eine Vielfalt von Personen und Instanzen geleistet. Unterstützungsleistungen aus der Nachbarschaft, durch Freiwilligendienste, durch professionelle Dienstleister (u.a. aus dem Sozialbereich oder aus der Wohnungswirtschaft) werden systematisch im digital unterstützten Lösungskonzept integriert.

Die gesamte Projektkonzeption berücksichtigt die Themen Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Partner

Die Stadtwerke Jena Gruppe ermöglicht dem Projekt den Zugang zum Smarten Quartier Jena-Lobeda, das in dem Projekt als Reallabor, Living Lab, genutzt wird. Die Bewohner der Smarten Quartiere werden in das Vorhaben eingebunden und unterstützen damit die Konzeption und Gestaltung von Lösungen.

Das überbetriebliche Netzwerk OptoNet e.V. ermöglicht dem Projekt die Einbindung von Unternehmen und fördert auf diese Weise den frühzeitigen Transfer. OptoNet vertritt die Interessen von circa 100 Akteuren der Thüringer Photonikbranche und bietet eine lebendige Plattform für Vernetzung, Austausch und Kooperation.

Die Digitale Wirtschaft in Jena ist vielfältig. Das Leistungsspektrum der mehr als 100 Unternehmen reicht von E-Commerce-Technologien, Big-Data-Analysen, Künstlicher Intelligenz über Digitalisierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen, bis hin zu IT-Lösungen für Medizintechnik und Optoelektronik. JENA Digital als Cluster der Digitalen Wirtschaft und Wissenschaft in Jena vernetzt seine Partner aktiv und fördert damit den branchenübergreifenden Wissenstransfer. Jena DIGITAL übernimmt damit im Projekt die Rolles eines Netzwerk- und Transferpartners.

Neue, digitale Unterstützungsmöglichkeiten bieten für alternde sowie betreuungs- und pflegebedürftige Menschen innerhalb ihrer eigenen Wohnung große Chancen bei der Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels. Der Paritätische Thüringen übernimmt im Projekt eine Mittlerfunktion um insbesondere die Verwertungs- und Transferstrategie zu unterstützen.

Das branchenübergreifendes Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen aus mittlerweile ca. 70 Mitgliedern berät und begleitet Unternehmen bei der Einführung von Maßnahmen zur Gesunden Arbeit. Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen unterstützt das Vorhaben mit seiner Kompetenz. Im Projekt wird der Austausch zum Einsatz digitaler Lösungen in den Smarten Quartieren im Fokus stehen, da dies ausgezeichnet den betrieblichen Fokus des Netzwerks ergänzt. Zudem wird der Transfer von Ergebnissen aus dem Vorhaben unterstützt.

Presse und Links

Werde studentische Hilfskraft im Projekt mGeSCo und unterstütze uns in der Bearbeitung spannender Themen im Bereich Smart Community. Dich erwarten spannende Aufgaben - unter anderem die Durchführung von Leitfadeninterviews, die Erstellung von Evaluationsberichten und vieles mehr.

Details sind in der Stellenausschreibung nachzulesen.

Werde studentische Hilfskraft im Projekt mGeSCo und unterstütze uns in der Bearbeitung spannender Themen im Bereich Smart Home.

Details sind in der Stellenausschreibung nachzulesen.

Startschuss für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ (mGeSCo): Mit einem virtuellen Kick-off-Treffen nahm am 01. Juni das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Forschungsprojekt mGeSCo die Arbeit auf.

Innerhalb der nächsten drei Jahre entwickelt und untersucht das interdisziplinäre Projektteam um Prof. Dr. Christian Erfurth (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen) und Prof. Dr. Michael Opielka (Fachbereich Sozialwesen) der Ernst-Abbe-Hochschule Jena Ansätze, wie den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft so begegnet werden kann, dass die Interessen der Gesellschaft mit deren individuellen Bedürfnissen in Einklang gebracht werden können.

In dem Projekt werden unter Einbezug des Smarten Quartiers Jena-Lobeda (ein Vorhaben der Stadtwerke Jena Gruppe) und verschiedener Praxis- und Transferpartner Ansätze zur Flexibilisierung von Arbeit sowie sozialer Teilhabe und Digitalkompetenz für Menschen im höheren Erwachsenenalter (55+) entwickelt. Das Forschungsvorhaben schließt dabei eine entscheidende Lücke: Das Projekt stellt die Nutzerinnen und Nutzer in den Vordergrund und bettet die Technologieentwicklung durch den Living-Lab-Ansatz und die Partizipationsperspektive bewusst in soziale Kontexte ein.

Ziel ist es, die Teilnahme am Erwerbs- und sozialen Leben so lange wie möglich für die Bewohnerinnen und Bewohner des smarten Quartiers sichern zu können und zudem die Möglichkeit eines längerfristigen, intergenerationellen Wissenstransfers zu schaffen. Perspektivisch sollen zudem die generalisierten Erkenntnisse modellhaft auf „Smart Villages“ als generationenübergreifend attraktiver ländlicher Lebensraum übertragbar sein.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ wird im Rahmen des Programms „Transfer“ durch die Carl-Zeiss-Stiftung mit einer Summe in Höhe von 940.000 Euro gefördert.

Auf der Projektwebseite www.eah-jena.de/mgesco werden in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten und Forschungsergebnisse veröffentlicht.

Kontakt:
mgesco@eah-jena.de

Prof. Dr. Christian Erfurth
Christian.Erfurth@eah-jena.de

Prof. Dr. Michael Opielka
Michael.Opielka@eah-jena.de

 

Abgerufen von:
https://idw-online.de/de/news770374

 

Der Jahresbericht der Carl-Zeiss-Stiftung für das Geschäftsjahr 2019/2020 steht unter https://www.carl-zeiss-stiftung.de/german/service/jahresbericht.html zur Verfügung.

Unser Partner die Stadtwerke Jena Gruppe suchen für das Projekt Smartes Quartier studentische Unterstützung. Ein perfekter Einstieg in eine neue Lebenswelt mit digitaler Unterstützung. Detail sind in der Stellenausschreibung nachzulesen.

Für unser Forschungsprojekt suchen wir 3 Mitarbeiterinnen bzw Mitarbeiter mit unterschiedlichen Profilen. Die Stellenausschreibung  ist online und als PDF abrufbar.