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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Frank-Joachim Möller

Titel
Prof. Dr.-Ing.
Vorname
Frank-Joachim
Nachname
Möller
Position
Professur für Wirtschaftsingenieurwesen, insb. betrieblicher Umweltschutz, Prodekan für Studium und Lehre (ehem. Studiendekan)
Kontakt
  • Raum 03.03.16
Frank-Joachim Möller

Sprechzeiten / Consultation hours:

Aus aktuellem Anlass sind meine Sprechzeiten bis auf Weiteres außer Kraft gesetzt. Sie erreichen mich jedoch weiterhin telefonisch oder schriftlich per E-Mail oder Post.

im aktuellen Semester / during current termnach Vereinbarung per E-Mail / on appointment by e-mail
in der vorlesungsfreien Zeit / at non-lecture periodnach Vereinbarung per E-Mail / on appointment by e-mail

 


Weiterführendes / Further information:

Was ist das Interessante an Ihrem Lehrgebiet?

Darauf gibt es natürlich verschiedene Blickwinkel. Klar ist, dass wohl jeder Lehrende ein bisschen verliebt ist in seine Lehrfächer. Daher findet er sie im Allgemeinen ausgesprochen interessant, und das ist sicherlich auch gut so, um die Fächer überzeugend zu vertreten.

Da ich selbst Wirtschaftsingenieur bin, gilt diese Begeisterung besonders für die Fächer, in denen der Zusammenhang zwischen technischer Realisierung und betriebswirtschaftlicher Auswirkung erkennbar wird. Dies gilt z. B. für die Anlagenplanung und -kalkulation, das Stoffstrommanagement und auch Ökobilanzen und das Umweltmanagement. Überraschenderweise zeigt sich übrigens auch in vermeintlich "reinen" Fächern wie etwa der Verfahrenstechnik, dass die Gestaltung des technischen Prozesses oftmals gar nicht nur an Parametern der Technik ausgerichtet wird, sondern mindestens in gleichem Umfang am gewünschten ökonomischen Ziel des Prozesses.

Um den anderen Blickwinkel kennen zu lernen, habe ich die Studierenden der Vertiefung "Umwelt und Prozessindustrie" befragt, warum sie diese Richtung gewählt haben. Dabei haben die Studierenden den Aspekt "interessante Fächer" besonders hervorgehoben. Was nun daran so interessant ist, erschließt sich aus den anderen Nennungen. Viele Antworten entfielen auch auf die Themen "Zukunftsorientierung" und "Beschäftigungspotenzial".

Somit würde ich schlussfolgern, dass die Studierenden sich für die Fächer dieses Schwerpunkts erwärmen, weil sie hier einen Sinn erkennen. Die Fächer erscheinen eben interessant, weil sie für die Welt wichtig sind und die Welt diese Wichtigkeit auch mit Berufschancen positiv beantwortet.


Was lernen die Studenten bei Ihnen?

Die Fächer, die ich vertrete, lassen sich unterscheiden in solche, die eher Grundlagencharakter haben, und dann andere mit starker Anwendungsprägung. Lassen Sie mich das an zwei Beispielen darstellen:

So geht es in Verfahrenstechnik um das Wandeln von Energien und fluiden Stoffen, also flüssigen, gasförmigen oder schüttbaren festen Gütern. Diese Techniken sind besonders im Umweltschutz gefragt, da Sie die Basis der klassischen Umwelttechnik bilden. Als Basistechnik hat die Verfahrenstechnik aber ihre Domäne in allen Industriezweigen, wo Güter schüttbar oder gasförmig sind und erwärmt, abgekühlt, zerkleinert, agglomeriert, gemischt oder getrennt werden sollen.

Auf dieser Basis lernen die Studierenden in Anlagenplanung und -kalkulation, wie Anlagen der Prozessindustrie geplant werden und welche ökonomischen Überlegungen die beteiligten Unternehmen anstellen. Hierbei haben wir es ja mit zwei Seiten einer Medaille zu tun: Dem Anlagenhersteller und seinem Kunden, dem Anlagenbetreiber. Die Studierenden lernen beide Seiten kennen, da sie später auf einer Seite stehen und den Partner auf der anderen Seite des Tisches verstehen sollen.


Welche Anwendungsgebiete ergeben sich im Beruf?

Ein Großteil der Absolventen der Richtung "Umwelt und Prozessindustrie" findet heute Aufgaben im Bereich Energie und insb. der regenerativen Energien. Dort ist ein typisches Aufgabenfeld die Projektbegleitung. Unsere Absolventen begleiten Solarfelder, Windparks, Biogasanlagen aber auch Erdgasspeicher und dergleichen mehr. Andere sind im Energiemanagement oder landen im Umwelt- und Qualitätsmanagement.

Allgemein finden Absolventen Einsatzgebiete dort, wo Anlagen vornehmlich der Prozessindustrie verstanden werden müssen, um sie zu verkaufen oder zu betreiben. Je mehr technische und wirtschaftliche Integration verlangt ist, umso besser können sie sich entfalten.