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mGeSCo-Podcast Folge 1

News aus dem Smarten Quartier

In der heutigen Podcast-Folge beleuchten wir die Dimension "Wohnen" näher und besuchten in diesem Rahmen die Smart Box des Quartiers.

Lucie Honner aus dem Projektteam interviewt hierzu die Projektkoordinatorin Katja Willner des Smarten Quartiers Jena Lobeda und einen der beiden Leiter des Projektes "Multi-Generation Smart Community" Michael Opielka.

Projektinterne News und Pressemitteilungen

Am 27. Oktober 2021 begleitet Sie mGeSCo mithilfe des Online-Interaktionstool Gather Town durch den Vormittag. Im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit, ab 13:30 Uhr, bei der offiziellen Begrüßung und einem anspruchsvollen Rahmenprogramm dabei zu sein. → Hier geht's zur Anmeldung.

Das Team des von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojektes „Multi-Generation Smart Community (mGeSCo) - Co‐Working und soziale Teilhabe durch multigenerationale Vernetzung im Smarten Quartier“ möchte Sie ganz herzlich in den virtuellen Raum von Gather Town einladen.

Wir führen Sie im ersten Teil der Veranstaltung durch die Welt des Smarten Quartiers in Jena-Lobeda. Am Ende der Führung stehen dann die Mitglieder des Projektteams in verschiedenen virtuellen Räumen für Fragen zur Verfügung.

Der zweite Teil der Veranstaltung ist Gegenstand des partizipativ orientierten Forschungsprozesses und richtet sich vor allem an die vielfältigen Stakeholder von mGeSCo. Am fachlichen und wissenschaftlichen Austausch Interessierte sind jedoch ebenfalls herzlich zur Teilnahme eingeladen.

In zwei Einheiten geht es im hybriden Format um den Reifegrad der Digitalisierung im multigenerationalen Verbund. Dabei werden die vier Perspektiven des Projektes miteinander verknüpft: Working (Arbeiten), Housing (Wohnen), Living (Gemeinschaft) und Caring (Dienstleistungen/ Hilfesysteme). Das detaillierte Programm stellen wir Ihnen in Kürze zur Verfügung.

 

Das Programm

 

Erster Teil „Multi-Generation SMART Community (mGeSCo) – Handlungsarena Smartes Quartier in Jena Lobeda“ 

  • 9:00 Uhr       Begrüßung 

  • 9:15 Uhr       „Impulsvortrag“ – „Was macht das Projekt wertvoll für die Stadt Jena – Ein Beitrag zur kommunalen Smart-City-Strategie (Blick auf die Technik)  mit Prof. Christian Erfurth  

  • 9:30 Uhr       digitaler Kaffeeklatsch mit Mandy Steinbrück 

  • 9:45 Uhr       Führung durch das Smarte Quartier in Jena Lobeda mit Katja Endres (Projektkoordinatorin Stadtwerke Jena) 

  • 10:00 Uhr      „Impulsvortrag – „Aufmerksamkeitsfokus Reifegradmodell – eine Chance zur Entwicklung des Smarten Quartiers in Jena Lobeda“ mit Prof. Michael Opielka 

  • 10:15 Uhr      Ausblick und Verabschiedung

 

Zweiter Teil „Wieviel Digitalisierung braucht der Mensch – Eine Betrachtung aus sozio-technischer Perspektive“ 

  • 10:30 Uhr      Eröffnungsworte und Begrüßung durch Lucie Honner  

  • 10:45 Uhr      Workshop „Next Level im Smarten Quartier “ moderiert von Mandy Steinbrück

  • 12:45 Uhr      Ausblick und Verabschiedung mit Lucie Honner  

Ein Vormittag voller Austausch und Impulse war das Informations- und Netzwerktreffen im Smarten Quartier Jena-Lobeda.

Auf Einladung der Stadtwerke Jena Gruppe haben sich am Freitag, den 10.09.2021 die Netzwerkpartner*innen und Projektunterstützenden des Modellprojekts zu einem Termin in sommerlicher Atmosphäre vor Ort im Smarten Quartier Jena-Lobeda getroffen.

Dort wurde über den aktuellen Projektstatus des Quartiers informiert sowie ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Es fanden zudem Führungen durch den ersten fertiggestellten Gebäudekomplex statt, ebenso wurde ein Einblick in die Smart Box, den Netzwerk - und Präsentationsraum des Smarten Quartiers, gegeben.

Das Team des von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Projekts „Multi-Generation Smart Community“ konnte bei spannenden Gesprächen mit anderen, am Modellprojekt beteiligten Akteur*innen eigene Erfahrungen und Wissen zu unterschiedlichen Themen teilen sowie den Weg ebnen, in Zukunft gemeinsame innovative Ideen für das Smarte Quartier zu entwickeln.

Der Baustart des Quartiers erfolgte im April 2020. Die Sanierung erfolgt schrittweise, wobei im Juni 2021 bereits der zweite von insgesamt drei Bauabschnitten startete. Voraussichtlich Ende 2023 soll das Smarte Quartier Jena-Lobeda fertig gestellt sein.

Startschuss für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ (mGeSCo): Mit einem virtuellen Kick-off-Treffen nahm am 01. Juni das von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderte Forschungsprojekt mGeSCo die Arbeit auf.

Innerhalb der nächsten drei Jahre entwickelt und untersucht das interdisziplinäre Projektteam um Prof. Dr. Christian Erfurth (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen) und Prof. Dr. Michael Opielka (Fachbereich Sozialwesen) der Ernst-Abbe-Hochschule Jena Ansätze, wie den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft so begegnet werden kann, dass die Interessen der Gesellschaft mit deren individuellen Bedürfnissen in Einklang gebracht werden können.

In dem Projekt werden unter Einbezug des Smarten Quartiers Jena-Lobeda (ein Vorhaben der Stadtwerke Jena Gruppe) und verschiedener Praxis- und Transferpartner Ansätze zur Flexibilisierung von Arbeit sowie sozialer Teilhabe und Digitalkompetenz für Menschen im höheren Erwachsenenalter (55+) entwickelt. Das Forschungsvorhaben schließt dabei eine entscheidende Lücke: Das Projekt stellt die Nutzerinnen und Nutzer in den Vordergrund und bettet die Technologieentwicklung durch den Living-Lab-Ansatz und die Partizipationsperspektive bewusst in soziale Kontexte ein.

Ziel ist es, die Teilnahme am Erwerbs- und sozialen Leben so lange wie möglich für die Bewohnerinnen und Bewohner des smarten Quartiers sichern zu können und zudem die Möglichkeit eines längerfristigen, intergenerationellen Wissenstransfers zu schaffen. Perspektivisch sollen zudem die generalisierten Erkenntnisse modellhaft auf „Smart Villages“ als generationenübergreifend attraktiver ländlicher Lebensraum übertragbar sein.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ wird im Rahmen des Programms „Transfer“ durch die Carl-Zeiss-Stiftung mit einer Summe in Höhe von 940.000 Euro gefördert.

Auf der Projektwebseite www.eah-jena.de/mgesco werden in regelmäßigen Abständen Neuigkeiten und Forschungsergebnisse veröffentlicht.

Kontakt:
mgesco@eah-jena.de

Prof. Dr. Christian Erfurth
Christian.Erfurth@eah-jena.de

Prof. Dr. Michael Opielka
Michael.Opielka@eah-jena.de

 

Einzusehen auf:
https://idw-online.de/de/news770374

Wissenschaftler der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena erhalten für ihr Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Multi‐Generation Smart Community“ eine Förderung von 940.000 Euro. Fördermittelgeber für das Vorhaben mit dem vollen Namen „Multi‐Generation Smart Community (mGeSCo) – Co‐Working und soziale Teilhabe durch multigenerationale Vernetzung im Smarten Quartier“ ist die Carl-Zeiss-Stiftung. Zum dritten Mal wird die EAH Jena damit im Förderprogramm „Transfer“ von der Stiftung gefördert.

Das Projektteam um Prof. Dr. Michael Opielka, Fachbereich Sozialwesen, und Prof. Dr. Christian Erfurth aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen sowie dem Tübinger Gerontologen Prof. Dr. Ulrich Otto nutzt ein zukünftiges Mehrgenerationenquartier als „Entwicklungslabor“.

Das interdisziplinäre Projekt untersucht, wie sich Teilhabe an Arbeit, Mobilität, Freizeit, Dienstleistungen und Nachbarschaft durch intelligente digitale Technologien verbessern lassen. „Unser Ziel ist“, erläutert der Professor für Informatik, Christian Erfurth: „ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe bis ins hohe Alter durch intelligente digitale Technologien zu fördern. Die Relevanz der digitalen Arbeit hat durch die aktuelle CoViD19-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen. Neben der Weiterentwicklung und Erprobung technischer Innovationen gibt es viele offene Forschungs- und Gestaltungsfragen, die wir, unter starker Einbeziehung der Betroffenen, dank der Unterstützung durch die Carl-Zeiss-Stiftung untersuchen werden“.

So werden technisch basierte Unterstützungsmöglichkeiten in Wohn- und Quartiersräumen wie beispielsweise Erinnerungen, Notruf, Sturzerkennung oder der Einsatz von Assistenzrobotern erforscht. „Nachbarschaftsplattformen, digitale ‚schwarze Bretter‘ auf Monitoren oder ePaper-Displays in Hausfluren sollen den Austausch und die Teilhabe an der Gemeinschaft unterstützen, quer durch alle Altersgruppen und für ein möglichst lange selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung“, so Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik. Er führt weiter aus: „Dabei wird auch die Nachbarschaft, die Community, einbezogen, für die und mit der wir aus dem Projekt heraus geeignete digitale und soziale Vernetzungslösungen aufbauen wollen bis hin zur Vermittlung von Unterstützungsleistungen, auch zusammen mit externen Partnern, wie beispielsweise Pflegediensten“.

Für ihre Forschungsarbeiten steht den Wissenschaftlern der EAH Jena das „Smarte Quartier Jena-Lobeda“ – ein Vorhaben der Stadtwerke Jena Gruppe (siehe auch https://www.stadtwerke-jena-gruppe.de/unternehmen/smartes-quartier.html) – zur Verfügung.

Die Förderung durch die Carl-Zeiss-Stiftung startet am 1. Juni 2021 und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Kontakte:

Prof. Dr. Michael Opielka
Michael.Opielka@eah-jena.de

Prof. Dr. Christian Erfurth
Christian.Erfurth@eah-jena.de

 

Einzusehen auf:
https://idw-online.de/de/news757961

Mit rund fünf Millionen Euro fördert die Carl-Zeiss-Stiftung in ihrem Programm „Transfer“ fünf Forschungsprojekte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Wie können Musik-Apps und Computerspiele zu einer Steigerung der Selbstständigkeit beitragen? Kann ich ein Quartier so planen, dass die Menschen selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben können? Schlafe ich tatsächlich schlecht? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die interdisziplinären Teams an den Hochschulen Furtwangen, Jena, Konstanz, Mainz und Trier nach.

Wie können intelligente Lösungen aus den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik dazu beitragen, den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen? Dieser Frage stellten sich im aktuellen Programm Transfer der Carl-Zeiss-Stiftung mehrere Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen. In einem zweistufigen Gutachterverfahren konnten fünf Hochschulen mit ihrem Konzept überzeugen. Jeweils bis zu einer Million Euro stellt die Carl-Zeiss-Stiftung den Hochschulen für die Projekte zur Verfügung.

„Um möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter zu ermöglichen oder Personalengpässe in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auszugleichen, bietet die Digitalisierung zahlreiche Ansätze. Die Erforschung anwendungsorientierter Lösungen beispielsweise in Form von gesundheitsfördernden Spielen, assistierender Robotik oder einer intelligenten Stadtplanung setzt hier wichtige Impulse“, ist Dr. Felix Streiter, Geschäftsführer der Carl-Zeiss-Stiftung, überzeugt.

Das Team der Hochschule Furtwangen erforscht, wie interaktive Apps und Programme die soziale Interaktion von Menschen mit Demenz beispielsweise durch Klang- und Musikexperimente fördern und fordern können. Virtuelle Coaches unterstützen begleitend die pflegenden Angehörigen. An der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena soll anhand eines neuen Mehrgenerationenquartiers untersucht werden, wie digitale Serviceangebote ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglichen. Neben technisch basierten Unterstützungsmöglichkeiten wie beispielsweise Notruf, Sturzerkennung oder der Einsatz von Assistenzrobotern wird die Teilnahme an der Gemeinschaft über Nachbarschaftsplattformen oder digitale schwarze Bretter untersucht. Die HTWG Konstanz analysiert die Schlafqualität von Senioren. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Auswertung einer Sensorbox, die zuhause unter der Matratze platziert werden kann. Die Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken oder Supermärkten für Senioren in ländlichen Regionen wird an der Hochschule Mainz neu berechnet. Altersstrukturen von Einfamilienhausgebieten werden dazu systematisch mit weiteren Daten, beispielsweise zu Entfernungen oder Barrieren, zusammengeführt. Die Hochschule Trier fokussiert sich auf therapeutische Spiele. Patienten sollen spielerisch zur Wiederholung von Übungen motiviert werden. Therapiesitzungen in der Prävention und Rehabilitation könnten dadurch reduziert werden.


Weitere Informationen:

https://www.carl-zeiss-stiftung.de/german/programme/transfer-2020.html Hier finden Sie Informationen zu den einzelnen Forschungsprojekten

 

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