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Studieren mit Kind an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

​STudieren Mit Kind

ist sehr oft keine leichte Aufgabe, das Studium, die Kinderbetreuung und oftmals auch noch die Existenzsicherung unter einen Hut zu bekommen. Es bedarf einer großen Portion Improvisations- und Organisationstalents! Wer an der Ernst-Abbe-Hochschule ein Studium mit Kind beginnt oder auch im Laufe des Studiums ein Kind bekommt, hat viele Fragen.

  • Betreuung des/der Kinder
  • Finanzielle Unterstützung
  • Rahmenbedingung des Studium

Wir unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg durchs Studium! Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Friedrich-Schiller-Universität und das Studierendenwerk Thüringen arbeiten schon sehr lang eng zusammen, um Antworten auf die vielfältigen Fragen zu finden.

Mutterschutz für Studentinnen

Seit dem 1. Januar 2018 gelten die Regelungen des Mutterschutzgesetzes auch für Studentinnen. Als Ausbildungsstätte ist die Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Rahmen des Studiums für die Einhaltung der Schutzbestimmungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit verantwortlich.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Information der Hochschule: Damit die Mutterschutzbestimmungen seitens der Hochschule eingehalten werden können, sollten schwangere Studentinnen die Hochschule über Ihre Schwangerschaft informieren. Studentinnen wenden sich bitte an das Studierendensekretariat, Haus 1, Erdgeschoss, Raum 10.

Gefährdungsbeurteilung: Im Studium können mögliche Gefährdungen für die Gesundheit von Mutter und Kind entstehen, z. B. bei der Arbeit in Laboren und Werkstätten oder im Umgang mit Gefahrstoffen. Für Studentinnen, die während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und/oder Stillzeit Ihr Studium fortsetzen möchten, ist daher eine Gefährdungsbeurteilung durch die Hochschule zu erstellen. Dazu wenden Sie sich bitte an Ihre/n Studiengangleiter/in (bitte im Dekanat erfragen) und an Herrn Hellfritsch/Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sicherheit@eah-jena.de).

Teilnahme an Prüfungen: Studentinnen sind in der Mutterschutzfrist (6 Wochen vor dem Entbindungstermin und 8 Wochen nach der Geburt, bei Früh- und Mehrlingsgeburten sowie bei Kindern mit Behinderung 12 Wochen) von der Teilnahme an Studien- und Prüfungsleistungen befreit. Auf ausdrücklichen Wunsch der Studentin besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb der Mutterschutzfrist zu erbringen, auch innerhalb der nachgeburtlichen Schutzfrist. Hierfür ist eine ausdrückliche Erklärung notwendig, die im Vorfeld der Prüfung jederzeit widerrufen werden kann.

Studienbezogene Tätigkeit zwischen 20 Uhr und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen: Das Mutterschutzgesetz sieht für Arbeitnehmerinnen ein Beschäftigungsverbot zwischen 20 Uhr und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen vor. Studentinnen dürfen auch bis 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen für Ihr Studium tätig werden, wenn Sie sich dazu ausdrücklich bereit erklären und dies für das Studium erforderlich ist.

Weitere Informationen finden Sie hier: