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(17. Januar 2019) Am 28. Januar lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der ersten Etage von Haus 5 (Raum 05.01.43).

Der Studiengang wurde vom Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Zielgruppe des viersemestrigen Studiums sind vor allem Journalistinnen und Journalisten, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, sowie Pädagogen und nicht zuletzt Entwickler von Spielen.

Der Weiterbildungsmasterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ befähigt die Studierenden, diverse methodische Ansätze der Spiel- und Medienpädagogik sowie der Sozialpädagogik in ihrem jeweiligen Praxisfeld umzusetzen.  Sie erhalten mit diesem Studium eine inhaltlich umfassende, berufliche Weiterqualifizierung im pädagogisch und sozialpädagogisch motivierten Umgang mit interaktiven Unterhaltungsmedien.

Dabei werden insbesondere praxisorientierte pädagogische Ansätze vermittelt, die in der schulischen sowie außerschulischen Medienpädagogik Anwendung finden und mit klassischen Methoden, wie der Theater- oder Erlebnispädagogik, kombiniert werden können.

Am 28. Januar haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.


Informationen:
http://www.jenall.de/smp
www.sw.eah-jena.de/studium/ma-spiel-medienpaedagogik/

Weiterbildung in der Spiel- und Medienpädagogik an der EAH JenaInfoveranstaltung am 28. Januar

​(16. Januar 2019) Schülerinnen und Schüler aufgepasst: Am 7. Februar findet der nächste Tag der Werkstofftechnik in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Unter dem Motto „Materials Matter“ zeigen Ingenieurinnen und Ingenieure des Fachbereichs SciTec von 9.00 bis 13.00 Uhr ihre Forschungen mit Metallen, Glas und Keramik sowie Kunststoffen. Vorgestellt werden auch die (fast) unendlichen Möglichkeiten der Elektronenmikroskopie: mit Vergrößerungen bis zu einer Million.

„Aaahs“ und „Oohs“ während der Experimente sind garantiert!


"Tag der Werkstofftechnik" der EAH Jena
7. Februar 2019, 9 bis 13 Uhr 
EAH Jena, Fachbereich SciTec
07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2
 
Kontakt und Anmeldung:
Erik Hartmann
erik.hartmann@eah-jena.de
Telefon +49 (03641) 205-460 / Fax: -451

„Aaahs“ und „Oohs“ sind garantiertEAH Jena lädt zum Tag der Werkstofftechnik ein

​(14. Januar 2019) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „General Management (MBA)“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am 23. Januar ein. Beginn ist 19.00 Uhr, in Raum 05.01.43, Haus 5, 07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2.

Das Weiterbildungsstudium wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Der viersemestrige Studiengang richtet sich an Absolventen von ingenieurtechnischen Studiengängen sowie andere Hochschulabsolventen (auch Betriebswirte), die eine mindestens einjährige berufliche Praxis in Unternehmen oder Organisationen nach Abschluss der Hochschulerstausbildung gesammelt haben und nun eine Führungsposition ausüben oder übernehmen wollen.

Ziel des MBA ist es, die Studierenden zu befähigen sich mittels theoretischem Wissen und praktischer Anwendung die für eine Führungsposition notwendigen Fach-, Führungs- und Entscheidungskompetenzen anzueignen.

Durch die Konzeption als Fernstudium mit integrierter Internetplattform und regelmäßigen Seminaren eignet sich der MBA in besonderem Maße zum Selbststudium. Am 23. Januar haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des Studiums zu stellen.


Informationen: http://www.jenall.de/gm
www.eah-jena.de/mbagm

Theoretisches Wissen und praktische AnwendungBetriebswirtschaftliche Weiterbildung für Nicht-Betriebswirte an der EAH Jena

​(9. Januar 2019) Digitalisierung und künstlicher Intelligenz prägen heute unsere Arbeit und Freizeit. Die smarte Welt verändert unseren Alltag: Arbeitsprozesse, Handlungen, Verhalten und Kommunikation werden neu definiert. Digitale Innovationen bieten viele Vereinfachungen, Verbesserungen und Komfort. Doch sie sorgen auch für neue Spannungsfelder und gesundheitliche Belastungen. Häufig kommt es zu Störungen des Sehens und der Körperhaltung. Um diese fachgerecht zu erfassen und zu verstehen, zu diagnostizieren und zu therapieren, ist interdisziplinäres Denken und Handeln wichtiger denn je. 

Am 20. März 2019 findet zu dieser aktuellen Thematik von 9.00 bis 17.30 Uhr in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das 4. Interdisziplinäre Symposium für Bildschirmarbeit INTERBILD mit dem Schwerpunkt „Entspannter Umgang mit digitalen Medien“ statt.

Ein (ent)spannendes Vortragsprogramm zeigt wichtige Zusammenhänge des Sehens und der Körperhaltung für Prävention, Diagnostik und Therapie auf. Informieren Sie sich zu neuesten Forschungsergebnissen und erhalten Sie praktische sowie präventive Tipps, um die digitale Revolution entspannt zu gestalten. Die Fachbeiträge sind interdisziplinär und haben ein breites Spektrum: Aktuelle Auswirkungen digitaler Medien auf Gesundheit, Bildung und Gesellschaft, für digitale Medien optimierte Brillen und Kontaktlinsen, sensomotorische Stimulierung der Körperhaltung und physiotherapeutische Maßnahmen zum entspannten Umgang mit digitalen Medien bis hin zu neuesten Trends der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.  Die parallele Industrieausstellung lädt ein, innovative Ergonomie direkt zu testen.

Das 4. INTERBILD Symposium richtet sich an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen (z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u. v. m.

Programm und Anmeldung unter:  https://ergoptometrie.de/4interbild2019/
Ermäßigte Preise bei Anmeldung bis zum 1. März

Fachliche Leitung:
Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena (optometrie@eah-jena.de)
Tel. 03641/205-438

Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (mail@jenall.de)

Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller: Peter Perschke (mail@jenall.de) oder Tel. 03641/205-108

Entspannter Umgang mit digitalen Medien4. Symposium INTERBILD am 20. März 2019 an der EAH Jena

​(20. Dezember 2018) In der Karl-Heinz-Johannsmeier-Stiftung der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gab es einen Wechsel im Vorstand: Der amtierende Rektor, Prof. Dr. Steffen Teichert, übernahm den Vorsitz von Prof. Dr. Gabriele Beibst.

Die Stiftung wurde im Frühjahr 2016 mit einer Anschubfinanzierung von 100.000 € gegründet. Der Stifter Karl-Heinz Johannsmeier ist Absolvent der ehemaligen Ingenieurschule „Carl Zeiss“ Jena und lebt seit den 1960-er Jahren in den USA. Dort ist er bis heute als Unternehmer, Erfinder und Förderer zahlreicher start-ups erfolgreich.

Aufgabe der Stiftung ist es, die Hochschulbibliothek gut ausgestattet zu halten, so auch im Hinblick auf Digitalisierung und Modernisierung. Da jede Aktivität der Stiftung gleichzeitig auch der Hochschule unmittelbar zugutekommt, liegt eine enge Zusammenarbeit beider Institutionen nahe. Beide Parteien haben in einem entsprechenden Rahmenvertrag 2018 vereinbart, sich über gemeinsame Möglichkeiten und Projekte auszutauschen und regelmäßig zusammenzuarbeiten, wobei das Interesse der Stiftung und die Reputation der Hochschule bestmöglich gefördert werden sollen.

Neben Prof. Dr. Teichert als neuem Vorsitzendem gehören dem Stiftungsvorstand die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Analytik AG Jena, Klaus Berka, sowie der Sparkasse Jena-Saale-Holzland, Erhard Bückemeier, an. Komplettiert wird der Vorstand durch Lothar Löbnitz, den langjährigen Leiter der Hochschulbibliothek, sowie den Justiziar der Hochschule, Dr. Carsten Morgenroth.
 
sn

Wechsel im Vorstand der Karl-Heinz-Johannsmeier-Stiftung der Bibliothek der EAH JenaRektor Prof. Dr. Teichert übernimmt Vorsitz

​(20. Dezember 2018) Zum aktuellen Wintersemester wurde Christopher Schneider als Professor an die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena berufen. Er lehrt seit dem 1. Oktober dieses Jahres im Fachbereich Grundlagenwissenschaften der EAH Jena Mathematik. Der Fachbereich ist für die Ausbildung der Studierenden in Mathematik, Informatik und Physik sowie verschiedenen Fremdsprachen verantwortlich.

Der junge Mathematiker (Jahrgang 1986) wurde in Gera geboren. Er studierte und promovierte an der Universität Jena. Seine Promotion fertigte Schneider zu numerischen Verfahren und Regularisierungstechniken auf dem Gebiet der optimalen Steuerung an.

Prof. Dr. Schneider ist Co-Autor des Lehrbuches „EAGLE-Starthilfe – Optimale Steuerung“, welches 2013 im Leipziger Eagle-Wissenschaftsverlag veröffentlicht wurde. Der Wissenschaftler sagt dazu: „Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, die das Gebiet der optimalen Steuerung zu einem der faszinierendsten Teilgebiete der angewandten Mathematik machen. Ich denke hier beispielsweise an die Steuerung von Fahrzeugen und Robotern oder auch an die Optimierung der Produktionsplanung in Unternehmen“.

Innerhalb eines durch die Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Projekts befasste sich Schneider zuletzt auch mit Optimierungsverfahren für Probleme des maschinellen Lernens, insbesondere mit Verfahren zur Matrixfaktorisierung. „Daten aus so unterschiedlichen Gebieten wie der Computerlinguistik, der Bioinformatik oder des E-Commerce haben eine natürliche Repräsentierung als Matrix. Faktorisierungen dieser Datenmatrizen ermöglichen dann zum Beispiel die Klassifikation von Texten, die Bestimmung krankheitsauslösender Gene oder auch individuelle Produktempfehlungen für Kunden“, so der Mathematiker.
 

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Christopher Schneider
christopher.schneider@eah-jena.de

Junger Mathematiker berufenChristopher Schneider ist Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

​(11. Dezember 2018) Zum traditionellen, jährlichen Konstruktionswettbewerb lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am 21. Dezember um 9.30 Uhr in den Hörsaal 7 (Haus 4, Raum 04.00.02), herzlich ein.

Der bereits 12. Wettbewerb steht unter dem Motto: „Runter kommen alle, wer kommt wieder rauf?“. Die Studierenden des ersten Semesters des Studiengangs Feinwerktechnik, unter ihnen auch zwei junge Frauen, sollen ein Gerät entwickeln, das auf einer schiefen Ebene eine Kugel bergab an eine vorgegebene Position transportiert und sich nach Erreichen der talseitigen Begrenzung eine möglichst große Strecke wieder bergauf bewegt.

Aufgabenstellung 2018:
http://web.eah-jena.de/~schroeck/projekt1/Aufgabenstellung%20Wettbewerb%2018.pdf

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Martin Schröck
martin.schroeck@eah-jena.de

Wettrennen bergaufEinladung zum Konstruktionswettbewerb der EAH Jena

​(10. Dezember 2018) Am 8. Dezember erhielt eine Forschungsgruppe mit Wissenschaftlern der Nanopta GmbH aus Lonsee (Baden-Württemberg), dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg und der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena den 2. Preis des erstmals vergebenen Lothar-Späth-Awards für ihr Verbundforschungsprojekt „nanoAR – biomimetische Nanostrukturen für Hochleistungsoptiken".

Bei der Entwicklung der neuen nanoAR-Technologie imitierten die Forscher die Oberflächenstruktur der Augen von Nachtfaltern. „Der Nachtfalter macht es uns vor", erläutert Prof. Dr. Robert Brunner, Fachbereich SciTec der EAH Jena: „Die Augen nachtaktiver Insekten sind so beschaffen, dass sie einfallendes Licht praktisch nicht reflektieren. Unsere Forschungsgruppe hat sich diese Oberflächenstruktur zum Vorbild genommen und ein Verfahren entwickelt, um eine derartige Struktur zu erzeugen und auf optische Materialien zu übertragen".

Bei dem neuen Verfahren werden winzige Strukturen von wenigen Nanometern auf Oberflächen aufgebracht. Sie entspiegeln damit optische Bauteile wie Linsen und Prismen. Die besonderen Vorteile dieser Antireflexionsbeschichtungen gegenüber konventionellen Dünnschichtbeschichtungen sind eine sehr hohe optische Qualität mit extrem geringer Reflexion, einer außerordentlich hohen Lichtdurchlässigkeit und einer äußerst geringen Winkelabhängigkeit der Reflexion. Zudem werden ein sehr breitbandiger Wirkungsbereich sowie die Anwendbarkeit auf stark gekrümmten Flächen erreicht. Damit bietet die nanoAR-Technologie neue Lösungsansätze für Hochleistungsoptiken unter anderem im Bereich der Medizin-, Display- und Sensortechnik.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Robert Brunner
robert.brunner@eah-jena.de

www.lothar-spaeth-award.de/

 

Der Nachtfalter macht es vorForschergruppe aus Baden-Württemberg und Jena mit 2. Preis des Lothar-Späth-Awards ausgezeichnet

(10. Dezember 2018) Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt ,,SMART ASSEMBLY - Werkerassistenzsysteme mittels Augmented Reality" der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena mit bis zu 750.000 €. Das im Rahmen der Programmlinie „Transfer" für drei Jahre unterstützte Vorhaben startet am 1. April des kommenden Jahres.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung moderner Assistenzsysteme in der Montage, mit Hilfe von Augmented/Mixed Reality-Technologien (kurz AR/MR). Im Fokus stehen die Unterstützung der Mitarbeiter, die Abbildung von Montageaufgaben sowie Prozessanalysen mit Hilfe von AR bzw. MR. Durch die technischen Hilfsmittel der AR, wie Smart Glasses, Head Sets oder AR-Installationen, kann beispielsweise die reale Umgebung mit zusätzlichen virtuellen Objekten und Informationen ausgestattet werden. Auch die Abfrage von Informationen und Daten ist möglich.

„Die manuelle Montage ist für produzierende Unternehmen oftmals durch hohe Zeit- und Kostenfaktoren geprägt", erläutert der Projektverantwortliche der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Prof. Dr. Tobias Pfeifroth, „Unser Projekt SMART ASSEMBLY forscht an der Einbindung der Digitalisierung in die Montagetätigkeit. Dies ist unser Forschungsziel. Es könnte zu einer gesamtheitlichen Optimierung der manuellen Montage führen" so der Wirtschaftsingenieur.

Der schwerpunktübergreifende Forschungsbereich „Digitale Technologien in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft" ist seit 2013 ein strategisches Handlungsfeld an der EAH Jena, das kontinuierlich und systematisch entwickelt wird. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Förderung der fachgebiets- und fachbereichsübergreifenden interdisziplinären Kooperation. Das betrifft sowohl die wissenschaftliche Lehre, als auch Forschung und Transfer der Hochschule.

„Smart Assembly ordnet sich in diesen Kontext hervorragend ein", unterstreicht EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und ergänzt: „Im Projekt werden die Fachgebiete Konstruktion, Montagetechnik und Informationstechnik verknüpft und gleichzeitig ein Bogen zur Erforschung und Anwendung innovativer digitaler Technologien gespannt. In den zentralen Thüringer Kernbranchen haben wir diesbezüglich einen bedenklichen Mangel an Fachkräften. Hier setzt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena durch verschiedene Entwicklungen in der Digitalisierung neue Schwerpunkte für die Zukunft. Wir danken der Carl-Zeiss-Stiftung für die Unterstützung des Vorhabens mit dieser beträchtlichen Summe sehr herzlich".

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Tobias Pfeifroth
tobias.pfeifroth@eah-jena.de

 

 

Einbindung der Digitalisierung in die MontageForschungsprojekt der EAH Jena wird von Carl-Zeiss-Stiftung gefördert

​(7. Dezember 2018) Der Museums- und Veranstaltungsort „Ferropolis“ liegt etwa 20 km entfernt von Dessau auf einer Halbinsel im gefluteten Tagebau Golpa-Nord. Hier findet man ausgediente Schaufelrad- und Eimerkettenbagger von bis zu 130 Metern Länge und 30 Metern Höhe.

Diese Stahlmonumente stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung des Fotoklubs JENA´78, die derzeit in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu sehen ist. Für die Fotografen erzählt dieser Blick in die Vergangenheit Geschichten wie Geschichte:

„Alte Gebäude oder Technik stehen als Zeugnisse, verbunden mit Schicksalen von Menschen und der Umgestaltung von Landschaften.  Es sind Plätze, an denen Menschen gelebt und gearbeitet haben. Was wird aus diesen Orten – abreißen, die Spuren verwischen oder auf der Vergangenheit aufbauend neu nutzen, einen Neuanfang wagen?“, so die Mitglieder des Jenaer Fotoklubs, die in Ferropolis die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart für ihre künstlerische Arbeit nutzten.

Die Ausstellung „Was wird aus unserer Vergangenheit?“ ist noch bis zum 18. Januar 2019 im Foyer vor der Aula in Haus 4 der EAH Jena für Besucher zugänglich.

sn
Quellen: Fotoklub JENA´78; Wikipedia


„Was wird aus unserer Vergangenheit“ - Ausstellung des Fotoklubs JENA´78
Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena,
07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2
Haus 4, Foyer im EG, Mo – Fr. von 8 bis 20 Uhr
Zwischen den Feiertagen ist die Hochschule geschlossen.

Geschichten der VergangenheitFotos aus Ferropolis an der EAH Jena

​(6. Dezember 2018) Zum aktuellen Wintersemester wurde Michael Stepping als Professor an die Ernst-Abbe-Hochschule berufen. Der IT-Spezialist ist für das Lehrgebiet „Mobile and Cloud Computing“ verantwortlich und hat die gleichnamige Carl-Zeiss-Stiftungsprofessur im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen inne.

Prof. Dr.-Ing. Michael Stepping schloss sein Studium der Elektrotechnik mit der Vertiefung Technischen Datenverarbeitung an der Universität Siegen ab und promovierte an der Fernuniversität Hagen auf dem Gebiet des Multimedia-Streamings zum Thema „Ein Beitrag zu MPEG-4 Broadcast unter Nutzung von IP-Multicast.

Der 49-jährige kann auf zahlreiche Berufserfahrungen verweisen: Er arbeitete unter anderem als Systementwickler, IT-Berater und als Projektmanager in Instituten und Firmen, u.a. der Deutschen Post. Bis heute ist er Geschäftsführer der avinotec GmbH in Siegen.

Von 2014 bis 2018 lehrte der Vater zweier Kinder als Professor für „Mobile Software Development“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hof (Bayern) in der Fakultät Informatik, in den Bereichen der Handy-Programmierung unter Android - Smartphone Programming.

Die Stiftungsprofessur „Mobile and Cloud Computing“ im Studiengang eCommerce der EAH Jena beschäftigt sich mit vielen Aspekten der mobilen Nutzung von Diensten in den Bereichen eCommerce/mCommerce.

Für den Wissenschaftler steht die Frage im Vordergrund, was es bei der mobilen Nutzung von digitalen Angeboten im Netz zukünftig zu beachten gibt. Neben der Erstellung von nativen Anwendungen (Android) und auch betriebssystem-übergreifenden Programmierungen sind weitere wichtige Aspekte die online- und offline-Nutzung der Dienste sowie die Bedienbarkeit und Bedienkonzepte von mobilen Anwendungen. In den Cloud-Lösungen sind neben technischen Herausforderungen, wie verschiedenste Virtualisierungen, Skalierbarkeit und Wartbarkeit, auch Anforderungen an den Datenschutz zu berücksichtigen.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Michael Stepping
michael.stepping@eah-jena.de

IT-Spezialist berufenMichael Stepping ist Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

(5. Dezember 2018) Dr. Ingolf Voigt wurde heute als Honorarprofessor an die Ernst-Abbe-Hochschule Jena bestellt. Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert übergab dem Wissenschaftler die Berufungsurkunde.

Mit der Honorarprofessur wurde Voigts langjährige Lehrtätigkeit an der Hochschule gewürdigt. Seit 2010 hält er die Vorlesung „Keramiktechnologie“ für Masterstudierende der Werkstofftechnik im Fachbereich SciTec. Als stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS hat er in den vergangenen Jahren zahlreiche Studierende für Qualifikationsarbeiten am Institutsstandort in Hermsdorf betreut. Darüber hinaus engagiert sich Prof. Dr. Voigt im Hochschulrat der EAH Jena.

Voigt studierte zunächst Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte dort 1993. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als stellvertretender Institutsleiter am damaligen Hermsdorfer Institut für Technische Keramik (HITK). Nach dem Zusammenschluss mit dem Fraunhofer IKTS übernahm er ab 2013 als stellvertretender Institutsleiter die Standortleitung in Hermsdorf. Voigt ist am Institut zudem fachlich verantwortlich für den Bereich »Umwelt- und Verfahrenstechnik« und forscht unter anderem an der Wasseraufbereitung mit keramischen Membranen. Seine Forschungsarbeit zu keramischen Nanofiltrationsmembranen wurde 2017 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet.

„Ich fühle mich seit vielen Jahren mit der Ernst-Abbe-Hochschule verbunden. Das praxisorientierte Studium der EAH und die anwendungsfokussierte Forschung, die wir am Fraunhofer IKTS betreiben, passen sehr gut zusammen. Dafür sprechen die vielen Studierenden, die zu uns ans Institut kommen, um sich näher mit Hochleistungskeramik zu beschäftigen. Die Ernennung zum Professor freut mich sehr und bestärkt mich darin, mich auch zukünftig in die Lehre einzubringen, mein Wissen auf dem Gebiet der Keramik zu vermitteln und die gemeinsame Forschung mit den Kollegen an der Hochschule auszubauen“, so der Wissenschaftler nach dem Erhalt der Urkunde.

Zwischen der Jenaer Hochschule und dem Fraunhofer IKTS, sowie dem Vorgängerinstitut HITK, besteht seit vielen Jahren eine enge Kooperation. Die EAH Jena ist auf Grund ihres ingenieurwissenschaftlichen Ausbildungsprofils unter anderem in der Werkstofftechnik, der Umwelttechnik und im Maschinenbau ein wichtiger Partner bei der Nachwuchsgewinnung. Seit 2005 beteiligt sich das Fraunhofer IKTS daher unentgeltlich an der Ausbildung der Studierenden durch die Übernahme von Lehrveranstaltungen.

„Die Berufung von Herrn Dr. Voigt als Honorarprofessor im Fachgebiet der Keramiktechnologie verstetigt die anspruchsvolle Lehre für unsere Studierenden durch einen hochkompetenten Wissenschaftler. Die Verbindung von Forschungskompetenz und wissenschaftlicher Lehre ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale als Hochschule für angewandte Wissenschaften“, unterstrich Rektor Prof. Dr. Teichert.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Ingolf Voigt
ingolf.voigt@eah-jena.de


Annegret Kolarow, Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sigrid Neef, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

 

 

 

Lehre und Forschung in der HochleistungskeramikWissenschaftler erhält Honorarprofessur der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

​(3. Dezember 2018) Im November besuchten Studierende der Fachbereiche Maschinenbau und SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gemeinsam mit ihrer Fertigungstechnik-Professorin, Dr. Marlies Patz, die DMG MORI Hausausstellung der DECKEL MAHO Seebach GmbH.

Während des etwa einstündigen Betriebsrundgangs durch verschiedene Abteilungen der Produktion konnte die Entstehung verschiedener Baureihen von Fräsmaschinen anschaulich nachvollzogen werden. Dabei erfuhren die Studierenden anhand konkreter Beispiele auch, wie das Thema Industrie 4.0 im Werk umgesetzt wird.

Der seitens des Unternehmens zur Verfügung gestellte Betreuer, selbst ein Absolvent der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, beantwortete Fragen unter anderem zur Maschinenvernetzung, zu Produktionskosten und zu erzielbaren Genauigkeiten. Des Weiteren erteilte er Informationen zum Absolvieren von Praxisphasen sowie zur Erstellung von Abschlussarbeiten im Werk.

Nach dem Rundgang schauten sich die Studierenden die ausgestellten Maschinen und Anlagen an. Konkret waren Dreh- und Fräsmaschinen, Anlagen zur additiven Fertigung sowie auch zugehörige Mess- und Automatisierungstechnik im Einsatz zu sehen. Eine ausgezeichnete kulinarische Versorgung rundete den Besuch ab.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Marlies Patz
marlies.patz@eah-jena.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Rundgang bei einem WerkzeugmaschinenherstellerStudierende der EAH Jena besuchten DMG MORI Hausausstellung in Seebach

​(30. November 2018) Der 7. September 2018 war für Isabelle Sitzberger ein besonderer Tag: Sie wurde als 10.000ste Stipendiatin im „Aufstiegsstipendium für Berufserfahrene“ der Stiftung „Begabtenförderung berufliche Bildung (sbb)“ in Berlin ausgezeichnet.

Frau Sitzberger studiert seit Oktober 2017 E-Commerce an der Erst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife absolvierte sie zunächst eine Ausbildung als Industriekauffrau und arbeitete weiter in ihrem Ausbildungsbetrieb. 2015 schloss die damals 20-jährige eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin an: „Zwar gefiel mir mein Beruf als E-Commerce Managerin, wo ich verantwortlich für den Online Vertrieb sowie das Online Marketing war, doch ich wollte noch mehr darüber lernen“, erzählt die gebürtige Deggendorferin.

Der Weiterbildungsabschluss ermöglichte ihr ein Hochschulstudium, das Fach E-Commerce war naheliegend. So sah sich die junge Frau nach passenden Studienangeboten um und wurde an der EAH Jena im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen fündig: „Das Bachelorstudium E-Commerce war die perfekte Wahl für mich“.

Im ersten Semester finanzierte sie sich noch komplett selbst: kein BAföG, keine Förderung, kein Stipendium. Das war sehr anstrengend, erinnert sich Isabelle Sitzberger: „Ich habe im Homeoffice für mein ehemaliges Unternehmen gearbeitet und befand mich immer wieder in dem Zwiespalt zwischen studieren, arbeiten und Freizeit“. Letztere war spärlich, so dass die Studentin beschloss, sich um ein Stipendium zu bewerben und ihren Arbeitgeber um ein Empfehlungsschreiben bat.

Im Frühjahr 2018 bewarb sie sich um das Aufstiegsstipendium. Das gute Empfehlungsschreiben ihrer Firma brachte sie über die erste Hürde des dreistufigen Auswahlverfahrens. Alle drei Auswahlrunden bestand Isabelle Sitzberger mit Erfolg.

Das Stipendium ermöglicht es ihr, sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren und sie rät allen Studierenden in ähnlicher Situation: „Auch ein besonders guter beruflicher Abschluss kann für die Bewerbung qualifizieren. Ich würde es jedem mit Berufserfahrung empfehlen, sich für das Aufstiegsstipendium zu bewerben“.

An der EAH Jena konnten schon mehr als 25 Studierende von dieser Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung profitieren. Das Aufstiegsstipendium hat einige Besonderheiten:  Voraussetzungen für eine Bewerbung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, mehrere Jahre Berufserfahrung und besondere Leistungen in der beruflichen Praxis. Der Schulabschluss und Schulnoten spielen bei der Bewerbung keine Rolle. Rund 40 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren berufsbegleitend. Auch wer schon lange Jahre im Arbeitsleben steht, kann sich bewerben.

sn
Quelle: sbb

Stipendium für EAH-Studentin mit sehr gutem BerufsabschlussIsabelle Sitzberger ist 10.000ste Stipendiatin im „Aufstiegsstipendium für Berufserfahrene“

(29. November 2018) Das „Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit" wurde am 28. November in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena vergeben. Im Rahmen des „Tages für Gesunde Arbeit" wurden am Nachmittag folgende Unternehmen ausgezeichnet: Das Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit in Gold erhielt die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Akademie Jena. Das silberne Siegel ging an die Erfurter erf24 touristic services GmbH. Über das Bronzesiegel freut sich die Diako Thüringen gemeinnützige GmbH aus Eisenach.

Alle drei Unternehmen bzw. Einrichtungen können auf ein hohes Engagement für die Mitarbeitergesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen verweisen. Das Erfurter Touristikunternehmen Erf24 erhielt weiterhin den „Förderpreis für besonderes Engagement" der Merkur Bank. Diese Auszeichnung gibt es für besonderes Engagement bei den gesundheitsförderlichen betrieblichen Maßnahmen, Angeboten und Leistungen. Sie ist mit einem Preisgeld von 1.000 € dotiert.

Der „Tag für Gesunde Arbeit" war ausgefüllt mit Vorträgen und Workshops rund um die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung der „Regionalen physischen BGF-Koordinierungsstelle Thüringen", als neues Beratungs- und Koordinierungsangebot für bessere Gesundheitsförderung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen in Thüringen.

Mit Unterstützung des Thüringer Gesundheitsministeriums bietet die gemeinsame Koordinierungsstelle von AOK PLUS und BARMER ab sofort intensive persönliche Beratung zu allen Themen der Gesunden Arbeit an. Projektpartner sind weiterhin die DGAUM (Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin) sowie die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

Die neue Koordinierungsstelle ist erreichbar unter Tel. 03641 - 205 767 und 205 942 sowie per E-Mail unter Christiane.Krueger@eah-jena.de und Steffi.Burchert@eah-jena.de. Auf Wunsch können auch persönliche Gespräche vor Ort im Unternehmen von qualifizierten Beratern durchgeführt werden. Die Leistungen sind für alle Thüringer Unternehmen kostenlos.

 

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Heike Kraußlach
heike.krausslach@eah-jena.de

 

sn
(Quelle: BARMER/AOK Plus)

 

 

 

 

Für gesunde Arbeit in ThüringenThüringer „Siegel für Gesunde Arbeit" in der EAH Jena vergeben

​Erfurt, 28. November 2018 – Bei Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung sehen viele Kleinstunternehmen sowie kleine und mittelständische Firmen in Thüringen noch immer großen Nachholbedarf. Nach einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) schätzt knapp die Hälfte der fast 800 befragten Thüringer Betriebe ihren Wissensstand auf dem Gebiet des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes als mittelmäßig ein oder noch schlechter. Um speziell kleinere Unternehmen zu unterstützen, haben AOK PLUS und BARMER sowie das Thüringer Gesundheitsministerium eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Eine gemeinsame regionale physische Koordinierungsstelle bietet ab sofort intensive persönliche Beratung zur besseren Koordinierung und um die Angebote in Thüringen auszubauen. Partner sind dabei die Ernst-Abbe-Hochschule (Jena) sowie die DGAUM. Dieses persönliche Angebot soll das bereits bestehende, reine Online-Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung ergänzen. Besonderes Extra: Durch die Zusammenarbeit der Regionalen Physischen Koordinierungsstelle mit den beiden Projekten „Netzwerk Gesunde Arbeit“ und „Gesund arbeiten in Thüringen“ werden bei der Beratung arbeitsmedizinische Themen wie Mutterschutz, Erste Hilfe im Betrieb, Arbeitsunfälle oder Unterweisungen sinnvoll mit Betrieblicher Gesundheitsförderung kombiniert.

Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER: „In Thüringen gibt es eine Vielzahl an Angeboten und Trägern rund um das Thema Gesundes Arbeiten. Kleine Unternehmen wünschen sich deshalb oft eine persönliche Beratung, die möglichst bedarfsorientiert, aber auch qualitätsgesichert aus einer Hand erfolgt. Fachkräftemangel und älter werdende Beschäftigte aus der Baby-Boomer-Generation führen zu einem Umdenken in der Wirtschaft. Prävention ist zwar mit Investitionen verbunden, aber die Produktivität und Bindung an das Unternehmen steigen. Nicht zuletzt sind gesunde Mitarbeiter auch motiviertere Mitarbeiter.“

Heiko Kotte, Bereichsleiter Gesundheitsförderung der AOK PLUS: „Mit der Physischen Koordinierungsstelle wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in Thüringen erreichen, denn dort ist die Mehrheit der Thüringer Beschäftigten tätig. Das Präventionsgesetz muss in der Arbeitswelt noch besser umgesetzt werden, und dazu leisten wir gemeinsam einen konkreten Beitrag durch Ansprechpartner vor Ort, die gezielt auf die Bedarfe der Unternehmen eingehen. Denn je gesünder die Mitarbeiter, desto gesünder das Unternehmen.“

Ministerin Heike Werner: „Über den gesetzlichen Arbeitsschutz hinaus gewinnen sogenannte weiche Standortfaktoren an Bedeutung. Wir erleben, dass Firmen bessere Chancen bei der Fachkräftegewinnung und -sicherung haben, wenn sie gezielt in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Deshalb unterstützen wir die Koordinierungsstelle zur Förderung der betrieblichen Gesundheit im Freistaat.“

Die neue physische Koordinierungsstelle ist ab sofort telefonisch erreichbar unter 03641 / 205 767 und 03641 / 205 942 sowie per E-Mail unter Christiane.Krueger@eah-jena.de und Steffi.Burchert@eah-jena.de. Auf Wunsch können auch persönliche Gespräche vor Ort im Unternehmen von qualifizierten Beratern durchgeführt werden. Die Leistungen sind für alle Thüringer Unternehmen kostenlos.

 

BARMER Landesvertretung Thüringen, Prävention BGM BGF/Projekt GAIT

Neues Bündnis für bessere Gesundheitsförderung in Thüringer Unternehmen ins Leben gerufenPressemitteilung der BARMER und der AOK Plus

(27. November 2018) 38% der Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena sind weiblich. Das ist kein kleiner Anteil. Jedoch kommt es, wie immer, auf die Details und die nähere Betrachtung an: Während die Frauen im Ingenieurfach Biotechnologie mit 54,2 % sehr gut vertreten sind und in Studiengängen wie Soziale Arbeit, Hebammenwesen und Pflege sogar dominieren, sind der Maschinenbau oder die Elektrotechnik nahezu reine Männerdomänen. Im Zahlenverhältnis von Professorinnen und Professoren ist das nicht viel anders, auch wenn in den vergangenen Jahren beispielsweise zwei Informatik-Professorinnen an die Hochschule berufen wurden.

Um eine Trendwende in den so genannten MINT-Studiengängen zu erreichen, hat die EAH Jena ein Gleichstellungskonzept erarbeitet, das kürzlich für das neue „Professorinnen-Programm“ von Bund und Ländern ausgewählt wurde. Das Programm fördert Hochschulen bei der Berufung von Frauen auf Professuren mit einer Anschubfinanzierung für Gleichstellungsmaßnahmen. Die Ernst-Abbe-Hochschule ist damit berechtigt, bei der Erstberufung von Frauen auf unbefristete Professuren bis zu drei Anschubfinanzierungen für Gleichstellungsmaßnahmen zu beantragen. Das Gehalt wird dann von Bund und Land getragen, so dass die frei werdenden Mittel für Gleichstellungsvorhaben der Hochschule eingesetzt werden können.

"Unser Ziel zur Verbesserung der Gleichstellung an der EAH Jena ist die Schaffung einer Infrastruktur, die nicht nur die Mitwirkung an der Gleichstellungsarbeit erleichtert, sondern auch zu einer besseren Wirksamkeit sowie Sichtbarkeit des Engagements führt. Wir freuen uns daher sehr, dass sich unser Konzept durchsetzen konnte", so EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert. Ebenso im Fokus der Gleichstellung an der EAH Jena sieht Teichert die Verbesserung der Familiengerechtigkeit.

sn

Gleichstellung und FamiliengerechtigkeitEAH Jena für „Professorinnen-Programm“ ausgewählt

​(23. November 2018) Ab dem kommenden Jahr bietet die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena in Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsakademie JenALL e.V. den Zertifikatslehrgang „Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in" an.

Gesunde Beschäftigte gehören zu den wichtigsten Ressourcen für ein zukunftsorientiertes, innovatives und erfolgreiches Unternehmen. Steigende Ansprüche an die Qualität und Effizienz von Arbeitsprozessen erfordern nicht nur qualifizierte, sondern auch motivierte und zufriedene Beschäftigte.

Die nachhaltige Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) dient unter anderem der Förderung der Gesundheit der Beschäftigten. Das BGM ist somit nicht zuletzt für den Erhalt der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens wichtig. Die Umsetzung des BGM ist eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften und benötigt für das Thema kompetente Ansprechpartner und Verantwortliche.

Im neuen Zertifikatslehrgang werden, ausgehend von betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen, unterschiedliche Strategien und Instrumente des BGM reflektiert und dabei deren praktischer Nutzen herausgearbeitet. Die theoretischen Lehrinhalte werden durch praktische (Fall-)Beispiele untermauert. Darüber hinaus werden Umsetzungs- und Gestaltungsprozesse sowie die Wirkungsweise von BGM-Konzepten analysiert, um grundlegende Voraussetzungen für die Praxisanwendung zu schaffen.

Alle Module können auf Wunsch einzeln gebucht werden. Der Lehrgang schließt mit einem Teilnahmezertifikat ab. Anmeldeschluss ist der 14.12.2018.

Anmeldung unter: www.jenall.de/bgm

 

 

 

 

 

EAH Jena bietet Zertifikatslehrgang zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager" anAnmeldungen bis zum 14. Dezember möglich

​(22. November 2018) Zum „Tag der Gesunden Arbeit“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am kommenden Mittwoch, den 28. November, ein.

Von 9.00 bis 17.00 Uhr gibt es in der Hochschulaula (Erdgeschoss von Haus 4) Vorträge und Workshops rund um die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

Während am Vormittag die Vorträge auf dem Programm stehen, unter anderem zur Arbeitsmedizin, zur Einführung und Umsetzung eines BGM, aber auch zur Motivation und Belastung bei leistungssportlichen Zielen, gibt es am Nachmittag den Praxisblock mit drei Workshops.

Ein Höhepunkt des Tages ist um 16.25 Uhr die Vergabe der „Thüringer Siegel für gesunde Arbeit“, sowie des diesjährigen „Förderpreises für besonderes Engagement“ der Merkur Bank.

Kontakt: Prof. Dr. Heike Kraußlach
heike.kraußlach@eah-jena.de

Programm: https://www.eah-jena.de/de-de/presse_/Documents/Programme_VA/Programm%20Tag%20der%20Gesunden%20Arbeit%202018.pdf

sn

Gesunde Arbeit in ThüringenEAH Jena lädt zum „Tag der Gesunden Arbeit“ ein

​(21. November 2018) Seit 20 Jahren gibt es die augenoptischen Studiengänge an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Dies wird am kommenden Samstag in der Mensaan der Carl-Zeiss-Promenade gefeiert.

Im Rahmen des 21. Augenoptischen Kolloquiums stellen vor allem Absolventinnen und Absolventen ihr Fachgebiet Augenoptik/Optometrie/Ophthalmotechnologie und Vision Science vor.

Ab 9.00 Uhr berichten die ehemaligen Studierenden über ihren Werdegang und ihre aktuelle Berufspraxis. Nicht zuletzt steht auch das Thema „Forschung“ im Mittelpunkt des Tages mit zahlreichen Impulsen und Erfolgsrezepten für die optometrische Praxis.

 

Anmeldung, Informationen und Programm:
https://augenoptik.eah-jena.de/aokolloquium2018/

Kontakt: Prof. Dr. Stephan Degle
stephan.degle@eah-jena.de

20 Jahre Augenoptik der EAH JenaFestveranstaltung am 24. November in der Mensa an der Carl-Zeiss-Promenade

​(15. November 2018) David Schreiber, Doktorand an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, und sein betreuender Professor, Dr. Jürgen Kampe, wurden in diesem Herbst mit dem „Best Paper Award“ der Fachtagung „ANALOG 2018“ ausgezeichnet.

Beide Wissenschaftler arbeiten am Institut für integrierte Systeme im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena. Sie beschäftigen sich hier besonders mit dem Design von integrierten mixed-signal Schaltungen für Sensoranwendungen, speziell mit Methoden zur Entwurfsautomatisierung von analogen Schaltungskomponenten.

Auf der 16. ANALOG in München im September stellten sie ihre Entwicklung eines „algorithmischen Ansatzes für die automatisierte Modellierung des vollständigen Eigenschaftsraumes elektronischer Schaltungen“ vor, mit dem, so David Schreiber: „der gesamte realisierbare Eigenschaftsraum einer Schaltungstopologie bestimmt werden kann.“ Der Mechatroniker und Masterabsolvent der Elektrotechnik und Informationstechnik erläutert dazu, dass die hohen Freiheitsgrade beim Design von analogen Schaltungsteilen wie ein „Flaschenhals“ für einen Schaltkreisentwurf wirken: „Unser Paper stellt eine Lösung für dieses komplexe Problem vor“.

Seit 2016 arbeitet David Schreiber an seiner Promotion. Das Ziel des jungen Ingenieurs, der in seiner Freizeit gern musiziert, ist es, auch zukünftig die Forschung zum Entwurf von analogen Schaltkreisen voranzubringen.

Prof. Dr. Jürgen Kampe wurde im Wintersemester 2008 für die Lehrgebiete Mixed Signal and Optoelectronic Design an die EAH Jena berufen. Seit Januar 2010 ist er Leiter des von ihm mitgegründeten In-Institutes für integrierte Systeme.

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Quelle: David Schreiber

„Best Paper Award“ für David Schreiber und Jürgen KampeDoktorand und Professor der EAH Jena wurden auf der „ANALOG 2018“ ausgezeichnet

​(14. November 2018) Für die Einführung neuer, digitaler Lehrformate an den Thüringer Hochschulen haben das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstmals Fellowships für das kommende Jahr vergeben. Aus den 21 Bewerbungen wurden sieben Projekte ausgesucht.

Einer der Fellows ist Oliver Reimer, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Der 39-Jährige lehrt Grundlagen der Elektrotechnik, Analog- und Digitale Schaltungstechnik sowie Informatik.

Sein Fellowship-Projekt „GETdigi – Grundlagen der Elektrotechnik Digital" will Vorlesungen und Übungen im Pflichtmodul „Grundlagen der Elektrotechnik" überarbeiten. Der Ingenieur plant die Nutzung digitaler Lehrmethoden für die Bachelorstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, E-Commerce und Augenoptik: So soll in den Vorlesungen ein „Flipped Classroom"-Konzept Freiräume für vertiefende Inhalte schaffen. Für die begleitenden Übungen möchte Reimer mittels Verwendung digitaler Geräte einen „Paperless Classroom" um- und durchsetzen.

Das Projekt des gebürtigen Erfurters und Vaters zweier Töchter will die Anschaulichkeit der Lehrinhalte verbessern und die Vernetzung der Studierenden sowohl untereinander als auch mit den Lehrenden ausbauen. Eine automatisierte Bewertung der Hausaufgaben über die Lernplattform „moodle" der EAH Jena hat das Ziel, den Lernerfolg für die Studierenden transparenter zu gestalten.

Das Fellowship für Oliver Reimer startet ab dem 1. Januar 2019 und läuft bis zum 31. Dezember des gleichen Jahres. Dotiert ist das Projekt mit 40.000 €. Die Summe benötigt der Wissenschaftler vor allem für die Einrichtung eines digitalen Seminarraumes, um im neuen Jahr pünktlich starten zu können.

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„GETdigi – Grundlagen der Elektrotechnik Digital" an der EAH JenaOliver Reimer erhält ein Fellowship für die Einführung digitaler Lehrformate

​(13. November 2018) Der Weiterbildungsmasterstudiengang „General Management“ (MBA) der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wird am 28. November, 19.00 Uhr, in der Hochschule vorgestellt (Haus 5, Raum 05.01.43).

Der Studiengang wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Zielgruppe des viersemestrigen Studiums sind Absolventen von ingenieurtechnischen Studiengängen und andere Hochschulabsolventen (auch Betriebswirte), die eine mindestens einjährige berufliche Praxis in Unternehmen oder Organisationen nach Abschluss der Hochschulerstausbildung gesammelt haben und nun eine Führungsposition übernehmen wollen.

Der weiterbildende MBA gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich mit theoretischem Wissen und praktischer Anwendung die für eine Führungsposition notwendigen Fach- und Entscheidungskompetenzen anzueignen.

Durch die Konzeption als Fernstudium mit integrierter Internetplattform und regelmäßigen Seminaren eignet sich der MBA in besonderem Maße zum Selbststudium.

Am 28. November haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

 

Informationen: http://www.jenall.de/gm
www.eah-jena.de/mbagm

Weiterbildung in Betriebswirtschaft für Nicht-BetriebswirteInformationsveranstaltung am 28. November in der EAH Jena

(12. November 2018) Vom 20. bis 30. November macht in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Station: Gezeigt werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel – der „Mütter des Grundgesetzes". Diese Frauen haben als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zur verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen.

16 Tafeln informieren im Foyer im Erdgeschoss von Haus 5 der Hochschule über die parlamentarische Arbeit der „Mütter des Grundgesetzes", die durch ihr Engagement die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz erreichten. „Frauen und Männer sind gleichberechtigt" – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, die politische Umsetzung des Gleichheitsgrundsatzes brauchte jedoch Zeit. Erst 1957 fiel zum Beispiel das familienrechtlich verbriefte Letztentscheidungsrecht des Ehemannes in ehelichen und familiären Angelegenheiten.

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zu den Hochschulöffnungszeiten zugänglich.

Informationen: Gleichstellungsbeirat der EAH Jena
Gleichstellungsbeirat@eah-jena.de


sn
Quellen: Gleichstellungsbeirat der EAH Jena,
Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Mütter des GrundgesetzesAusstellung in der EAH Jena über Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel

​(12. November 2018) Dass gute Führung die Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion, wie sie in einem Coaching gefördert wird, benötigt, ist schon länger bekannt. Heute kommt hinzu, dass eine gute Führungskraft selbst sowohl im Interesse der Organisation als auch der Mitarbeiter/innen über Kompetenzen im Coaching verfügen sollte.

In dem Maße, wie einerseits die Autonomie und Selbststeuerungskompetenzen der Mitarbeiter/innen und andererseits dialogische Führungskonzepte sowie eine wertschätzende Haltung und entsprechende Beratungskompetenzen der Führungskräfte zunehmende Verbreitung finden, wird das Coaching durch die Führungskraft als Element einer Reflexionskultur zukünftig an Bedeutung gewinnen.

Die heutige komplexere Arbeitswelt verlangt von Führungskräften neue Kompetenzen. Sie sollen nicht nur Manager sein und ihre Mitarbeitenden führen, sondern auch coachen. Dafür ist ein selbstreflexiver und flexibler Rollenwechsel von der Entscheider- in die Beraterrolle erforderlich. Die Führungskraft soll die Mitarbeitenden bei der Überwindung von Hindernissen und der Erschließung bislang ungenutzter Ressourcen beraten und unterstützen. Wie dies zu realisieren ist, dafür legen drei Professoren von der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, die zugleich auch Supervisoren, Coaches und Organisationsberater sind, aufgrund ihrer empirischen Untersuchungen und der im weiterbildenden Studiengang „Coaching und Führung“ gesammelten Erfahrungen eine Konzeption vor.

Wolfgang Kühl, Andreas Lampert und Erich Schäfer stellen in ihrer Publikation mit dem Titel „Coaching als Führungskompetenz“ (2018) Grundlagen und Modelle vor, wie Coaching durch Führungskräfte gelingen kann. Auf der Basis systemischer und lösungsorientierter Coachingansätze entwickeln sie ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für ein angemessenes und begründbares Beratungshandeln der Führungskraft. Es beinhaltet Empfehlungen für den Rahmen der Beratung, ein spezifisches Phasenmodell, ethische Reflexionen und entsprechend adaptierte Methoden.

Die Autoren verorten das Coaching durch die Führungskraft als Teil eines Rahmenkonzepts, nämlich des Transflexings®. Mit der Wortschöpfung „Transflexing“ ® wird der Zusammenhang von „Reflexion“ und „Transformation“ zum Ausdruck gebracht. Transflexing® sieht eine von Mitarbeitenden und Führungskräften auf Augenhöhe erfolgende Ausgestaltung eines Reflexionsraums vor, der neben anderen Beratungsformaten das Coaching beinhaltet. Das Transflexing® realisiert sich in einer dialogischen Beziehung und fokussiert auf eine Passung zwischen Person und Organisation im Prozess der kontinuierlichen professionellen Selbstreflexion und Selbsterneuerung auf den Ebenen von Individuum, Team und Organisation.

Die Stärken des Coachings durch die Führungskraft liegen unter anderem in der raschen Verfügbarkeit, der punktgenauen Beratung der Mitarbeitenden bei der Bewältigung der jeweiligen Arbeitsaufgabe, aber auch der unmittelbaren Transferbegleitung von individuellen und teambezogenen Veränderungen der Coachees im beiderseits vertrauten organisationalen Kontext. Die Zukunftsfähigkeit lernender Organisationen wird in einer disruptiven VUKA-Welt entscheidend davon abhängen, inwiefern es ihnen gelingt, ihre jeweiligen Reflexions- und Transformationsprozesse adäquat zu gestalten. Diesbezüglich wird dem Coaching durch die Führungskraft zukünftig eine zunehmend wichtigere Funktion zukommen.

Wolfgang Kühl, Andreas Lampert und Erich Schäfer

Vom Entscheider zum Coach - Moderne Führung braucht Kompetenzen im Coaching der Mitarbeiter/innenPublikation „Coaching als Führungskompetenz“ der Professoren Wolfgang Kühl, Andreas Lampert und Erich Schäfer (EAH Jena)

​(9. November 2018) Zehn Jahre nach der Gründung des „Internationalen Centrums Haus auf der Mauer“ in Jena erneuerten die Friedrich-Schiller-Universität, die Ernst-Abbe-Hochschule und die Stadt am 8. November ihre Kooperation zur Unterstützung der Begegnungsstätte.

Unterzeichner waren der Präsident und der Rektor der Jenaer Hochschulen, Prof. Dr. Walter Rosenthal und Prof. Dr. Steffen Teichert, weiterhin Dezernent Denis Peisker in Vertretung für den Oberbürgermeister, Sebastian Hollnack für das Studierendenwerk Thüringen sowie die Vorstände der Studierendenräte.  Außerdem waren Vertreter der im Zentrum aktiven Studierendenverbände und der Koordinator des Hauses vor Ort.

Mit dieser bereits zweiten Folgevereinbarung sichern die Partner dem „Haus auf der Mauer“ ihre weitere Förderung zu. Die Zusammenarbeit der letzten Jahre blickt auf beachtliche Erfolge: Die Zahl der internationalen Studierenden in der Stadt hat sich seit dem Jahr 2013 fast verdoppelt, die Zahl der Veranstaltungen im „Haus auf der Mauer“ annähernd verdreifacht.

Das Haus mit seinem mittelalterlichen Ambiente im Zentrum Jenas ist heute der wichtigste interkulturelle Begegnungsort für Studierende und aus dem Leben in der Stadt kaum noch wegzudenken. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen, Länderabende, Konzerte, aber auch wissenschaftliche Tagungen und Willkommenstage für neue Studierende statt. In jedem Herbst öffnet das Centrum bei dem „Fest auf der Mauer“ für alle Interessierten seine Türen.

Kontakt: Dr. Konrad Linke, Internationales Centrum Haus auf der Mauer Johannisplatz 26
ic@stura.uni-jena.de

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Quelle: Dr. Konrad Linke

Haus auf der Mauer Jena – interkultureller BegegnungsortVerlängerung der Kooperation mit Hochschulen, Stadt und Studierenden

​(8. November 2018) Die 19. Firmenkontaktbörse „Praxis trifft Campus“ findet am 14. und 15. November an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena statt. Die Aula der Hochschule öffnet an beiden Tagen von 10.00 bis 16.30 Uhr ihre Türen für alle Neugierigen. Insgesamt werden sich 42 regionale und überregionale Unternehmen vorstellen und Wege in den Berufseinstieg zeigen.

Die Firmenkontaktbörse bietet nicht nur Informationen über Abschlussarbeitsthemen und Praktika sowie Trainee- oder Werksstudentenstellen, oft ist sie auch ein Sprungbrett für den Berufseinstieg.

Weitere Informationen:
https://www.eah-jena.de/de-de/forschung_/Seiten/firmenkontaktboerse.aspx

Kontakt: Katrin Sperling, SZT
katrin.sperling@eah-jena.de

sn

Praxis trifft Campus 2018Firmenkontaktbörse der EAH Jena am 14. und 15. November

​(8. November 2018) Das Gründerteam „PureQuarz“ von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist einer der beiden Preisträger des Pitch-Wettbewerbs „Punktlandung“ beim diesjährigen Gründer- und Innovationstags in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität. Jennifer Scholle konnte die Wettbewerbsjury überzeugen und sich gegen fünf andere Teams durchsetzen. Das Gründungsprojekt stellt Quarzglas für Industrie und Forschung her. Durch den hohen Reinheitsgrad des Glases werden Produktionsabläufe effizienter und Analysemethoden genauer. Beim Elevator Pitch „Punktlandung“ haben die Teilnehmer genau zwei Minuten Zeit – so lange wie eine durchschnittliche Fahrt in einem Aufzug (Elevator) dauert –, um Jury und Publikum von ihrer Idee zu überzeugen.

Der Publikumspreis ging an Dr. Luise Knoblich von der Universität Jena, die ein didaktisches Verfahren für den Biologieunterricht zum Thema Biodiversität an außerschulischen Lernorten unter Nutzung von Smartphones entwickelt hat. Die Preise sind jeweils mit 500 Euro dotiert und wurden von der bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH und der Technologie- und Innovationspark Jena GmbH gestiftet.

Die inzwischen siebente Auflage des Gründer- und Innovationstags, welcher in diesem Jahr von der Friedrich-Schiller-Universität und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gemeinsam ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto „RoboMe – Aufstieg der humanoiden Roboter“. Die Gäste diskutierten mit renommierten Experten aus dem gesamten Bundesgebiet über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Robotern, aber auch über die einhergehenden Akzeptanzprobleme, die der Einsatz dieser neuen Technologien in Bereichen wie zum Beispiel der Pflege mit sich bringt.

Daneben sind während der Veranstaltung auch Preise für anwendungsnahe Abschlussarbeiten der Universität Jena in den drei Profillinien LIGHT, LIFE, LIBERTY vergeben worden. Die Auszeichnungen gingen an Conrad Rößler für Entwicklungen in der lasergestützten Satellitenkommunikation, an Dr. Francesca Gunnella für die Entwicklung eines bioaktiven Calcium-Phosphat-Zements zur Therapie von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen und an Dr. Alexander Goebel, der Bewältigungsmechanismen bei gescheiterten Unternehmensgründungen untersuchte. Die Preise sind jeweils mit 400 Euro dotiert und wurden vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH sowie der Universität Jena gestiftet.

Insgesamt präsentierten sich während des Gründer- und Innovationstages 18 Projekte. Etwa 200 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Auch die Thüringer Staatsministerin Valentina Kerst, der Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena Prof. Dr. Steffen Teichert und Jenas Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal informierten sich über das Potenzial der Innovations- und Gründungsideen in der Region Jena.

Kontakt:
Michael Möhwald, michael.moehwald@eah-jena.de
Leitung Servicezentrum Forschung und Transfer
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Dr. Oliver Pänke, oliver.paenke@uni-jena.de
Servicezentrum Forschung und Transfer
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Ausgezeichnete Ideen der beiden Jenaer Hochschulen Gründer- und Innovationstag 2018

(29. Oktober 2018) Drei Studentinnen der Elektrotechnik/Informationstechnik der EAH Jena haben kürzlich Preise für Bestleistungen halten: Svenja Kolbe ist die beste Bachelorstudentin Ihres Jahrgangs in im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Sie erhielt ein Stipendium des Förderkreises der Hochschule in Höhe von 1.200 € für ein Jahr. Ein gleiches Stipendium erhielt auch die Jahrgangsbeste im Fachbereich Sozialwesen, Johanna Trefflich, und Ronny Mera aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen als bester ausländischer Student.

Marlies Gier, derzeitige Masterstudentin der Mechatronik an der EAH Jena, schrieb die beste Bachelorarbeit in der Elektrotechnik und Informationstechnik. Die Arbeit zum Thema „Automatisierung der Justage einer Spiegeltreppe“ schrieb die 26-Jährige aus Neumünster am IOF Jena. Für das sehr gute Ergebnis mit einer Note von 1,2 erhielt Frau Gier den Preis der Stadtwerke Jena-Pößneck, der mit 750€ dotiert ist und jährlich zur Feierlichen Immatrikulation übergeben wird.

Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Marie-Sophie Romano: Zur Immatrikulationsfeier am 23. Oktober wurde sie als DAAD-Preisträgerin der EAH Jena 2018 ausgezeichnet, mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für hervorragende Leistungen von ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen. Einen Abend später erhielt sie eines der begehrten Deutschland-Stipendien. Während der DAAD-Preis mit 1.000 € dotiert ist, erhält die begabte Französin für letzteres monatlich 300€ für ein Jahr.

Marie-Sophie Romano studiert derzeit im vierten Fachsemester des Studiengangs Elektrotechnik/Informationstechnik. Die junge Frau ist 1993 in Marseille geboren und begann ihr Studium im Frauenstudium-Angebot der EAH. Hier sind die Mädchen in den ersten beiden Semestern unter sich und wechseln erst zum dritten Semester in den regulären Studiengang. Heute ist Frau Romano nicht nur eine der leistungsstärksten Studierenden des Fachbereiches, sie unterstützt andere Studierende als Tutorin und arbeitet in einem Netzwerk für MINT-Studierende mit. Tauchen, Wandern und Karate zählen zu ihren Hobbys.

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Starke LeistungenAuszeichnungen u. a. für drei Ingenieur-Studentinnen der EAH Jena

Der 15. Thüringer Jugendgerichtstag tagt am 7. November 2018 von 10.00 bis ca. 16.00 Uhr in der Aula der Ernst-Abbe Hochschule Jena. Jährlich ausgerichtet von der Landesgruppe Thüringen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V., ist der Jugendgerichtstag auch 2018 ein zentrales Forum für den Meinungsaustausch von Theorie und Praxis zum Thema Jugendkriminalität. Die DVJJ e.V. Thüringen setzt sich dabei seit vielen Jahren konsequent für eine rationale Kriminalpolitik und eine stringente Umsetzung des für das Jugendgerichtsgesetz prägenden Erziehungsprinzips ein.

Der diesjährige Jugendgerichtstag „DVJJ aktuell“ greift unterschiedliche Themen auf. Es geht um Erscheinungs- und Interventionsformen bei Jugendkriminalität, die für die jugendstrafrechtliche Praxis wie auch die Öffentlichkeit von ebenso hoher Relevanz wie Brisanz sind. Die DVJJ e.V. Thüringen möchte zu einer sachlichen Diskussion komplexer Probleme in diesem Themenfeld beitragen. Es geht um die Themen strafrechtlich relevante Gewalt Jugendlicher, das Bild junger Menschen aus dem Blickwinkel der Polizei, extremistische Einstellungen junger Menschen im Jugendstrafvollzug, ein Projekt zur De-Radikalisierung und um Vermögensabschöpfung im Jugendgerichtsgesetz.

Die Frage, wie das strafrechtlich relevante Ausmaß an Jugendgewalt tatsächlich einzuschätzen ist – unser erster Beitrag – interessiert sowohl für die gesellschaftliche Diskussion wie auch für die Frage, welche Präventions- und Interventionsangebote gebraucht werden.

Einer ganz wichtigen Problematik der heutigen Zeit, in der unser Bild von gesellschaftlichen Phänomenen in hohem Maße von öffentlichen und sozialen Medien geprägt ist, widmet sich der zweite Beitrag, der aus polizeilicher Sicht diskutiert, ob die heutige Jugend kriminell ist und/oder in welchem Maß auch Kriminalisierungsprozesse eine Rolle spielen.

Extremistische Einstellungen unter jugendlichen Straftätern werden im dritten Beitrag analysiert und der vierte Beitrag stellt die Grundzüge des Konzepts zur Entwicklung eines Zentrums für De-Radikalisierung im Thüringer Strafvollzug vor. Last but not least ist für die Praxis der Jugendstrafrechtspflege auch das Thema der Vermögensabschöpfung im Jugendstrafrecht – der thematische Zuschnitt unseres fünften Beitrages – von aktueller Relevanz.

In den Beiträgen werden empirische Ergebnisse, auch aus Thüringen referiert, praktische Erfahrungen spielen eine große Rolle und es ist ausreichend Zeit für Diskussionen. Das Grußwort zur Tagung hält die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Frau Gabi Ohler.

Prof. Dr. Heike Ludwig
heike.ludwig@eah-jena.de

Programm:
https://www.sw.eah-jena.de/aktuelles/veranstaltungen/15-thueringer-jugendgerichtstag-2018/

Jugendkriminalität und KriminalisierungsprozesseThüringer Jugendgerichtstag am 7. November in der EAH Jena 
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