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(19. April 2018) Noch bis zum 23. Mai macht die Wanderausstellung: „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER – Einblicke in das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe“ an der EAH Jena Station. Zu finden ist die Ausstellung in der 3. Etage und dem Zwischengeschoß von Haus 5.

Wer weiß schon, wie ein Leben im Heim aussieht? In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt darüber, wie sich Kinder und Jugendliche fühlen, die nicht mehr zu Hause leben können. Insgesamt 17 Jugendliche, die selbst in Heimen und Wohngruppen der Jugendhilfe leben, haben sich über ihre Erfahrungen in Bezug auf ihr Leben in der Heimerziehung ausgetauscht.

Dabei ist eine ganz besondere Ausstellung entstanden, die zahlreiche Einblicke in die Lebenswelt von „Heim“-Jugendlichen ermöglicht. An den insgesamt 19 Stationen wird ganz offen, manchmal frech und auch teils traurig von den Jugendlichen erzählt, was es heißt, im „Heim“ zu leben. Viele Objekte auf Tafeln, in Vitrinen, analog und digital laden zum Nachdenken und zum gemeinsamen Diskutieren ein.

Die Ausstellung wurde durch den Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. aus Dresden initiiert, der sich für die Rechte von Mädchen, Jungen und deren Familien in Dresden und Umgebung sowie Leipzig und Umgebung einsetzt. Die Beraterinnen und Berater des Vereins informieren Ratsuchende über Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und vermitteln in Konfliktsituationen zwischen Kindern, Jugendlichen und Eltern und dem Jugendamt.


Informationen und Kontakt:  
Prof. Dr. Diana Düring, Fachbereich Sozialwesen
diana.duering@eah-jena.de

„MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER“Ausstellung über Heimkinder in der EAH Jena

(18. April 2018) Für Bachelorabsolventen steht mit dem Master das Finale für die Studienzeit an. Der richtige Moment, dem Lebenslauf den letzten Schliff zu verleihen, sich fachlich zu spezialisieren und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Die MASTER AND MORE Messe Leipzig am 24. April 2018 bietet Orientierung im Info-Dschungel und unterstützt mit zahlreichen Ausstellern und einem begleitenden Vortragsprogramm bei der Studienwahl.

Auch Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist dabei: Prof. Dr. Martin Garzke, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Prof. Dr. Burkhard Fleck, Professor für Technische Optik und Physik sowie zwei Studienberaterinnen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen (JenALL e.V.), dem Kooperationspartner der Hochschule für berufsbegleitenden Masterstudiengänge, stehen den Besuchern für die persönliche Beratung zur Verfügung.

In den Gesprächen haben Studieninteressierte die Gelegenheit, sich ausführlich über die Masterstudiengänge der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu informieren und alle Fragen zu klären. Darüber hinaus setzt sich Professor Garzke in seinem Expertenvortrag „Master für Ingenieure“ im Rahmen des Kongressprogramms mit den folgenden Fragen näher auseinander: Wie sind die Berufschancen für Ingenieure?  Welche Erfolgsfaktoren führen zum Traumjob?

Die MASTER AND MORE Messen bieten außerdem allen Besuchern die Möglichkeit, schon im Vorfeld der Messe Plätze in Vorträgen zu reservieren und Beratungsgespräche mit Ausstellern zu vereinbaren. Um Termine mit Studienberatern und Professoren der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu vereinbaren, finden Besucher die Online-Anmeldung unter www.master-and-more.de/master-messe-leipzig.

Infos & Anmeldung: www.master-and-more.de/master-messe-leipzig
Facebook-Seite der EAH Jena: https://www.facebook.com/EAHJena/

Nächster Schritt: MasterErnst-Abbe-Hochschule Jena bei der MASTER AND MORE-Messe Leipzig

(14. April 2018) Sichtlich wohl fühlten sich die Gäste zum heutigen HIT, dem Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Eine „Paradies“-Lounge mitten auf dem Campus, Alumni-Ecke mit Kaffee und Kuchen und nicht zu vergessen, die Bratwurst vom Rost, machten zusätzlich zur Vorstellung der Studienmöglichkeiten den Tag zu einem gelungenen Ausflug für die ganze Familie.

49 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bietet die Hochschule derzeit an und alle Bereiche hatten sich für den HIT etwas Besonderes einfallen lassen: Vorträge, Experimente und vieles mehr.

Franziska Schütze ist Bachelorstudentin des Wirtschaftsingenieurwesens. Gemeinsam mit den Masterstudenten Florian Wünscher und Teresa Riese bot sie „Fancy Drinks“ an, selbst gemacht, selbst gemixt und mit ganz frischem Obst. Die Bestellung kann individuell gestaltet werden und wird über das Handy abgewickelt. Die Zutatenerfassung erfolgt, wie die Arbeitsanweisungen, digital.

„Selbst gemacht“ wird auch beim Reparier-Café Jena, das heute im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Station machte – wenn auch nicht digital, sondern mit Lötkolben, Schraubern und sehr viel Fingerspitzengefühl. Reparateur Hannes Zöllner ist Doktorand im Fachbereich und hatte die Idee, das Reparier-Café zum HIT an der Hochschule aktiv werden zu lassen.

Ebenso aktiv war „MakerSpace“, studentische Werkstatt im Fachbereich SciTec. Johannes Gründig studiert hier Feinwerktechnik und ist seit dem Start der Werkstatt im Oktober des letzten Jahres mit dabei. Heute zeigten er und seine Kommilitonen den Besuchern verschiedene Werkstatt-Projekte, so unter anderem „Rexus“, eine Entwicklung für die Raumfahrttechnik, an der Studierende aus den Bereichen SciTec und Elektrotechnik/Informationstechnik gemeinsam arbeiten.

Unter den Gästen war auch Jakob Glück aus Naumburg. Er reiste zusammen mit seiner Schwester Annegret an. Die Zwanzigjährige, die bereits Jenaer Studentin ist, wartete in der „Paradies“-Lounge auf ihren Bruder, der sich nach einem Studienplatz an der Ernst-Abbe-Hochschule umsah. Möglicherweise studieren die Geschwister ab dem Herbst beide in Jena.


sn

Handgemacht und digital – mit FingerspitzengefühlViele Projekte zum Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

​(11. April 2018) Geben Ernährungs-Apps hilfreiche Hinweise zu einem gesunden Leben? Warum fährt ein Auto? Wie programmiere ich einen Roboter? Diese und andere Fragen beantworten Wissenschaftler der EAH Jena am 26. April zum diesjährigen „Girls‘ Day“, der zugleich ein „Boys‘ Day“ ist.

Eines der Angebote umfasst von 9.30 Uhr bis zum gemeinsamen Mittagessen ein Unternehmensplanspiel: Produkt- und Preiskalkulation, Mitarbeiter- und Maschinenplanung sind, ebenso wie die nötige Werbung, Thema dieses Vormittags, wo die Jugendlichen schließlich auch erfahren, ob sich ihr Vorhaben lohnen wird oder eher nicht.

Breit gefächert ist die Welt der Werkstoffe, deshalb wird sie gleich in zwei Programmen vorgestellt: Die Gäste können sich unter anderem an einer „Fälscherwerkstatt“ beteiligen, aber auch Metalle und andere Werkstoffe unter dem Elektronenmikroskop näher kennenlernen.

Näher kennenlernen können speziell Mädchen Mathematik, Physik und Elektronik – alles anhand spannender Beispiele und „zum Anfassen“. Speziell für Jungen gibt es Optik und Medizintechnik live zu erleben – sie können aber auch die Arbeit einer Hebamme verfolgen: Im Skills Lab der Hochschule erlernen Studierende die Handgriffe bei der Entbindung an Simulationspuppen.

www.eah-jena.de

Weitere Informationen und Anmeldung:
sylvia.mischke@eah-jena.de

 

sn

Offene Labore für Schülerinnen und Schüler„Girls‘ Day“ und „Boys‘ Day“ am 26. April an der EAH Jena

​(5. April 2018) Drei Professoren des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurden am 28. März in den Ruhestand verabschiedet: Die Wissenschaftler Karl-Heinz Feller, Martin Klier und Michael Meyer erhielten ihre Abschiedsurkunden von Rektor Steffen Teichert. Anwesend zur Verabschiedung war ebenfalls die langjährige Rektorin Gabriele Beibst.

Prof. Dr.-Ing. Martin Klier lehrt bis zum Ende dieses Sommersemesters Medizinische Gerätetechnik. Er forscht an der Entwicklung und Prüfung medizintechnischer Geräte und ihrer Komponenten sowie auf den Gebieten der analogen und digitalen Schaltungstechnik und der Mikrocontrollertechnik.

Prof. Dr. rer. nat. habil. Karl-Heinz Feller, berufen für Labor- und Analysenmesstechnik, wird als Seniorprofessor weiterhin an der EAH Jena wirken.  Seine Forschungsgebiete umfassen unter anderem die Instrumentelle Analytik, Lab-on-a-Chip-Entwicklungen und die additiven Technologien.

Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Meyer, berufen für Molekulare Medizin und Biologie, wird in diesem Semester ebenfalls noch an der Hochschule lehren. Das Forschungsgebiet des Lehrpreisträgers 2017 umfasst das Gebiet der Molekularpathologie von erblichen Hämastasedefekten.

Der Rektor dankte den Professoren für ihre langjährige Arbeit in Lehre und Forschung und wünschte ihnen alles Gute.

sn

Verabschiedungen an der EAH JenaDrei Professoren der Medizintechnik/Biotechnologie gehen in den Ruhestand

​Michael Schimmelpfennig verteidigte im Februar d. J. erfolgreich seine kooperative Promotion an der Fakultät Maschinenwesen, Institut für Naturstofftechnik der TU Dresden. Schimmelpfennig ist der 11. Doktorand von Prof. Dr. Karl-Heinz Feller, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Die Doktorarbeit behandelte die Entwicklung von Lab-on-a-Chip-Systemen, insbesondere der Strömungssimulation von Mikromischern. Michael Schimmelpfennig hat mit seiner Arbeit und seiner vielfältigen Mitwirkung in mehreren öffentlich geförderten Projekten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Feller geleistet.

Seine grundlegenden Arbeiten zur Vermischung von mehreren Komponenten in einem Chip bei extrem langsamem Fluß (laminare Strömung) haben wesentlich mit dazu beigetragen, dass die Arbeitsgruppe heute in der Lage ist, Zellen unter mikrofluidischen Bedingungen im Chip zu kultivieren, und diese Chipsysteme für Toxizitätstests für kosmetische (Allergietests), pharmazeutische (Sensitivitätstests von Chemotherapeutika) und klinische (Krebsdiagnose) Zwecke genutzt werden können.

Seine Arbeit und die Verteidigung wurde mit dem Prädikat „magna cum laude“ (sehr gut) bewertet. Herr Schimmelpfennig, nun Dr. Ing. Schimmelpfennig, ist schon seit längerem bei der Dynardo GmbH in Weimar auf einem seinem Promotionsthema eng verwandten Gebiet tätig.

Prof. Dr. Karl-Heinz Feller / sn

Der 11. Doktorand Michael Schimmelpfennig promovierte mit „magna cum laude“

​(28. März 2018) Am 14. April ist Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Alle Interessierten sind sehr herzlich an die Carl-Zeiss-Promenade 2 nach Jena eingeladen. Dort startet der HIT um 9.30 Uhr.

Labore, Hörsäle und die Hochschulaula sind bis 15 Uhr geöffnet. Die Gäste erwartet ein Mix aus Live-Experimenten, Vorträgen und die Vorstellung der Studienangebote: 49 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bietet die Jenaer Hochschule derzeit an.

Prof. Dr. Andreas Schleicher, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, eröffnet den HIT um 9.45 Uhr in Haus 4, Hörsaal 6. Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, spricht über Finanzierung, Essen und Wohnen im Studium. Der Leiter des „Service Zentrums Studium und Studienberatung“ der EAH Jena, Uwe Scharlock, stellt alle nötigen Informationen zum Thema „Bewerbung“ vor.

An einer Führung durch die Hochschulbibliothek können die Gäste um 11.30 Uhr, an einem Campusrundgang um 14.00 Uhr teilnehmen. Die Cafeteria in Haus 5 sowie das Parkhaus sind an diesem Samstag ebenfalls geöffnet.

 

Weitere Informationen:
https://www.eah-jena.de/de-de/studium/hochschule-erleben/hochschulinformationstag

Kontakt:
Studienberatung der EAH Jena
Tel. 03641 – 2045 122
studienberatung@eah-jena.de

www.eah-jena.de


sn

Unser HIT am 14. AprilEinladung zum Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

​(26. März 2018) „Fotografie ist die Jagd nach dem perfekten Bild, wohl wissend, dass man es nie erreichen will, denn dann wäre die Jagd zu Ende…“, so beschreibt Frank Schreier seine Passion. Eine Auswahl seiner Trophäen sind ab dem 3. April in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu sehen.

Schreier, 1952 in Hermsdorf geboren, lebt in Gera und fotografiert derzeit mit einer Canon EOS 70 D. Seine künstlerischen Schwerpunkte liegen auf Ästhetik und Harmonie, „Massenware“ zu erzeugen liegt ihm fern. Zu seiner Arbeit sagt der Fotograf: „Die Fotos können und sollen keine Perfektion darstellen. Aber sie sollen zeigen, wie wunderbar und vielfältig Fotografie sein kann“.

Hiervon können sich alle Interessenten gern überzeugen: Bis Ende Mai ist die Verkaufsausstellung mit dem Titel „Ansichtssache“ von Montag bis Freitag in der EAH Jena für Besucher zugänglich. Zu finden sind die Bilder in der 3. und 4. Etage (Zwischengeschoß) von Haus 5.

sn

Trophäen einer nie endenden JagdFotoausstellung von Frank Schreier an der EAH Jena

(22. März 2018) Madlen Westendorf hat als erste Absolventin des Studiengangs Umwelttechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

Ihre Bachelorarbeit (Note 1,3) schrieb die Thüringerin am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT), wo sie von Dr. Martin Presselt betreut wurde. Prof. Dr. Bernd Rudolph, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena, betreute die Studentin von Seiten der Hochschule.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit zum Thema "Untersuchungen zur thermischen und photoinitiierten Polymerisation von Langmuir-Filmen aus Methacrylat" können im Bereich der Membranmaterialien für elektrochemische Stromquellen und für Trinkwasseraufbereitungsanlagen ihre Anwendung finden.

Bereits 2010 beendete Frau Westendorf eine Ausbildung als chemisch-technische Assistentin und arbeitete anschließend in der Pharmaproduktion bei EVER Pharma Jena.  Weitere Praxiserfahrungen sammelte sie während ihres Studiums in der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und in der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft.

Ihre Zukunftspläne sind klar strukturiert: Der nächste Schritt ist der Masterabschluss im Studiengang Chemie-Energie-Umwelt an der Universität Jena. Anschließend plant die junge Mutter eine Anstellung im Bereich der Umwelt- und Wasseranalytik.

Und privat? Madlen Westendorf lacht: „Hier lasse ich mich überraschen, was die Zukunft bereithält. Ich genieße vor allem das Zusammensein mit meiner Familie, nicht zuletzt in unserer gemeinsamen Freizeit“.

sn

Klare ZukunftspläneMadlen Westendorf ist erfolgreiche Absolventin der EAH Jena

(16. März 2018) Ab sofort ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine neue Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich: Porträts von Menschen „mit fröhlichen oder ernsten Gesichtern, einige lächeln zuversichtlich, manche schauen unsicher auf ihr Gegenüber“. Die Fotos, die im Foyer vor der Hochschulaula in Haus 4 Station machen, sind Ergebnis eines Workshops des Stadtteilbüros Lobeda unter Leitung von Doris Weilandt und Olrik Drabant.

Die Menschen, die auf großformatigen Schwarzweißfotos zu sehen sind, kamen mit dem großen „Flüchtlingsstrom“ 2015 nach Thüringen. In Notunterkünften fanden sie zum ersten Mal Ruhe nach einer langen Zeit der Ungewissheit. Sie trafen auf Helfer, die sie freundlich aufnahmen und ihnen die ersten Schritte in ein neues Leben ermöglichten. Die knappen Texte deuten die Lebenssituation der jeweiligen Person an.

Die Idee, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, entstand 2016 im Flüchtlingsfreundeskreis Lobeda. Fotografie- und Schreibinteressierte beteiligten sich an dem mehrwöchigen Workshop. In Interviews befragten die Teilnehmer Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, Eritrea, Palästina, Albanien und dem Kosovo zu ihren persönlichen Beweggründen.

Viele hatten in ihrer Heimat ein Haus und eine Familie, die füreinander einstand. Doch durch den Terror des IS sowie Bürgerkriege mit einem unvorstellbaren Ausmaß an Zerstörung wurde ihnen jede Lebensgrundlage entzogen. Sie haben alles, was sie besaßen, verloren. Oft mussten sie von heute auf morgen ihre Wohnorte verlassen.

Die Ausstellung war bereits an mehreren Orten in Thüringen zu sehen und ist noch bis zum 24. Mai in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Gefördert wurde sie von der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen (Kooperationsprojekt) und vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Jena. Erhältlich ist auch ein Begleitkatalog, in dem die Texte und Fotos veröffentlicht sind.


Stadtteilzeitung Lobeda / Bernhard Kühn / sn
(Wir danken der Stadtteilzeitung Lobeda für die freundliche Genehmigung.)

„Von Mensch zu Mensch. Ich habe einen Namen.“Ausstellung an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

(13. März 2018) Studierende und Alumni haben die die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zur „Beliebtesten Fachhochschule 2018 in Thüringen“ gewählt. Im Ranking des Bewertungsportals StudyCheck erreichte die EAH den 1. Platz unter den Thüringer Fachhochschulen.

Für das deutschlandweite Hochschulranking gaben mehr als 45.000 Studierende und Alumni im vergangenen Jahr ihre Stimme ab. Dabei bewerteten sie ihr Studium anhand verschiedener Kriterien, wie unter anderem Studieninhalte, Lehrveranstaltungen und Dozenten, für die sie bis zu fünf Sterne vergeben konnten. Außerdem sollten sie angeben, ob sie ihre Hochschule weiterempfehlen würden.

Nur die besten der über 500 Hochschulen Deutschlands haben es in das Ranking geschafft: Voraussetzungen waren mindestens 50 Bewertungen im Jahr 2017, eine Sternebewertung von mindestens 3,8 und eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 %. Dies gilt auch für die Auszeichnung als „Top Fachhochschule 2018“.

„Wir danken allen Studierenden und Alumni sehr herzlich, die 2017 ihre Stimme für die Ernst-Abbe-Hochschule abgegeben haben. Wir hoffen auf ein mindestens ebenso positives Feedback am Ende dieses Jahres“, so Hochschulrektor Prof. Dr. Steffen Teichert.

Das unabhängige Hochschulbewertungsportal StudyCheck ermöglicht Studierenden und Alumni seit dem Jahr 2013, Meinungen zu ihrem Studium abzugeben. Einsehbar auf dem Portal sind Hochschul- und Studienprofile sowie Erfahrungsberichte. In das jährliche Ranking fließen auch Ausstattung, Bibliotheken, Mensen sowie das Campusleben ein.

Bewertungsgrundlage sind sämtliche auf StudyCheck.de veröffentlichte Erfahrungsberichte des vergangenen Kalenderjahres. Über die jeweilige Platzierung entscheidet der sogenannte Scorewert, der durch die Sternebewertung sowie die Weiterempfehlungsrate der Studierenden errechnet wird. Die Sternebewertung fließt mit mehreren Nachkommastellen in den Scorewert ein. Daher kann es zu unterschiedlichen Platzierungen bei gleicher Sternebewertung kommen. Die Erfahrungsberichte im Wortlaut werden nicht mit in die Auswertung einbezogen, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der Bewertungen zu garantieren.

sn
Quellen: StudyCheck; Dr. Anika Thomas, EAH Jena

EAH Jena - beliebteste Fachhochschule in ThüringenErnst-Abbe-Hochschule Jena erreichte 1. Platz im StudyCheck-Ranking

Nach 10 Jahren erfolgreicher Partnerschaft mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena verlängerte die Bauerfeind AG am 08. März 2018 den Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich in Zeulenroda Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der Hochschule, und der Professor für den Fachbereich Betriebswirtschaft Prof. Dr. Klaus Watzka mit dem Vorstand Technik der Bauerfeind AG Andreas Lauth sowie der Lehrbeauftragten des Unternehmens Christiane Ludwig und Recruiter Daniel Wagner. „Es ist bemerkenswert, dass wir mit Bauerfeind einen Partner haben, der so treu ist und uns jetzt schon so lange begleitet. Das ist ein Partner, wie wir ihn uns wünschen“, freute sich BWL-Professor Klaus Watzka über das Engagement des Ostthüringer Unternehmens.

Bauerfeind übernimmt zum dritten Mal einen fünfjährigen Lehrauftrag im Fachbereich Betriebswirtschaft von zwei Semesterwochenstunden. Der Lehrauftrag trägt den Titel ‚Ausgewählte Aspekte moderner Unternehmensführung aus Praxissicht‘. „Die Praxisnähe macht diese Veranstaltung so wertvoll für unsere Studenten und lässt unser Haus strahlen. Die Studenten dürfen gleich mehrere ranghohe Führungskräfte erleben. In dieser außergewöhnlichen Lehrveranstaltung gibt es den Transfer von der Theorie in die Praxis und umgekehrt“, schilderte der neue Rektor Prof. Teichert die Vorteile der Vorlesungsreihe.

Mit dieser Kooperation möchte Bauerfeind einen aktiven Beitrag zum Ausbau eines praxisgerechten, vielfältigen und qualitativ hochwertigen Bildungsangebots an staatlichen Fachhochschulen Thüringens leisten. „Wir unterstützen aus Überzeugung. Denn mit dieser Art der Kooperation können wir wichtige Netzwerkarbeit betreiben. Wir schätzen die Wissenslandschaft rund um Jena und freuen uns, wenn wir Absolventen als Mitarbeiter gewinnen können“, begründete Vorstand Andreas Lauth das Engagement für die Hochschule.

Kirsten Göpel, Bauerfeind AG

Kooperationsvertrag mit Ernst-Abbe-Hochschule Jena verlängertDie Bauerfeind AG aus Zeulenroda unterstützt für weitere fünf Jahre die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) mit einem Lehrauftrag im Fachbereich Betriebswirtschaft

(19. Februar 2018) „Körperhaltung und Bewegung“ ist das Thema des 3. Interdisziplinären Symposiums INTERBILD rund um Bildschirmarbeit und digitale Medien, das am 14. März 2018, von 9.00 bis 17.30 Uhr im Konferenz- und Lehrzentrum in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet.
Von den Augen bis zu den Füßen, vom Bewegen bis zum richtigen Sitzen geht es diesmal um das richtige Verhältnis von Haltung und Bewegung. Dabei sollen die verschiedenen Arten von Bildschirmarbeitsplätzen berücksichtigt werden, an die man neben dem „typischen“ Bildschirmarbeitsplatz gar nicht so denkt. Jede Menge "Best Practice" wird an Beispielen für interdisziplinäre Zusammenarbeit aufgezeigt - Anregungen für Ihre Praxis und Ihren Alltag, die direkt zur Umsetzung einladen.

Weiterhin wird erläutert, wie man das richtige Maß an Bewegung bei Tätigkeiten an Bildschirmen und Displays mittels bioelektrischer Bewegungsanalyse ermitteln kann: Entspanntes Arbeiten steht hier im Vordergrund. Zusammenhänge von Visomotrik und Motorik werden anschaulich dargestellt - und diese geben dann allen Anlass, z.B. „richtiges“ dynamisches Sitzen und mit anderen Hilfsmitteln die Bewegung und Haltung am Arbeitsplatz und darüber hinaus zu fördern. Außerdem werden die Möglichkeiten im Rahmen einer betriebsmedizinischen Untersuchung dargestellt.

Neue Impulse für Diagnostik und Therapie, fachlicher Austausch sowie die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit stehen wieder im Vordergrund der Tagung. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie diese direkt umsetzen und anwenden können.

Das 3. INTERBILD Symposium richtet sich erneut an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen, z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u.v.m..

Programm und Anmeldung:
Beachten Sie bitte den Early-Bird-Bonus bei Anmeldung bis zum 01. März 2018: http://ergoptometrie.de/3interbild2018

Kontakt:
Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
stephan.degle@eah-jena.de

Prof. Dr. Egbert Seidel, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
E.Seidel@Klinikum-Weimar.de

Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (mail@jenall.de)

Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller: Herr Peter Perschke (mail@jenall.de) oder Tel. 03641 - 205 108

Das richtige Verhältnis von Haltung und Bewegung3. Interdisziplinäres Symposium INTERBILD am 14. März in der EAH Jena will Arbeitsplätze gesund gestalten

(2. Februar 2018) Am 14. Februar lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu einer Informationsveranstaltung über den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ ein. Die Veranstaltung findet 19.00 Uhr im Raum 05.00.03 (Haus 5, EG) statt und ist offen für alle Interessierten.

Der technologische und digitale Wandel eröffnet Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder, moderne Produktionsverfahren und innovative Erlösmodelle. Um diese Chancen erfolgreich zu nutzen, braucht es Fach- und Führungskräfte, die in Unternehmen kompetent und effizient agieren können. Ob Produktionsleiter, Qualitätsingenieur, Produkt-  oder Projektmanager – Ingenieure arbeiten hierbei zunehmend mit vielen Abteilungen im Unternehmen zusammen und benötigen bereichsübergreifendes Wissen.

Diese interdisziplinären Kompetenzen können Ingenieurinnen und Ingenieure im Rahmen des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der EAH Jena erwerben. Das fünfsemestrige Masterstudium vermittelt praxisrelevantes Wissen in einer Kombination aus technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalten. Als Alternative zum MBA fokussiert dieses Masterprogramm speziell auf die Herausforderungen in technologiegeprägten Unternehmen.

Die Teilnehmer erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen. Der Studiengang verfolgt die Philosophie, ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt zu vermitteln. Damit ist dieses Masterprogramm einmalig unter den Weiterbildungsstudiengängen Thüringer Hochschulen.
Die Studiengangsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden durch speziell für das Selbststudium entwickelte Lehrmaterialien unterstützt. Zudem garantieren regelmäßig stattfindende Präsenzphasen eine zielgerichtete und zeiteffiziente Aneignung von Wissen.
Der Masterstudiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Er richtet sich an im Beruf stehende Ingenieure und Wirtschaftsingenieure, die über einen Diplom- oder Bachelorabschluss verfügen.

Das Masterstudium erfordert eine Präsenzzeit von 24 Tagen am Studienort Jena. Die Seminare finden freitags und samstags statt. Die Seminarsprache ist Deutsch.

Die Kosten betragen 2.380 Euro pro Semester. Die Studieninhalte sind in 13 Module unterteilt, die auch einzeln gebucht werden können. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018 endet am 28. Februar 2018.

Zur Infoveranstaltung am 14. Februar können sich Interessenten über das Studienangebot informieren und haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und zum organisatorischen Ablauf des neuen Weiterbildungsstudiums zu stellen.

Weitere Informationen:

www.jenall.de/studiengaenge
www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium


 

Prof. Dr. Uwe Herbst, Studiengangleiter (EAH Jena) / Peter Perschke, Geschäftsführer JenALL e.V.

sn

Berufsbegleitend studieren - Infoveranstaltung am 14.2.Neuer Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

(1. Februar 2018) Anfang Dezember des vergangenen Jahres reiste Sabrina Herbst, Doktorandin der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Universität Magdeburg, zum Kennedy Space Center nach Florida. Dort war sie an den Vorbereitungen eines Forschungsprojektes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt beteiligt, bei dem Immunzellen auf der internationalen Raumstation ISS unter Weltraumbedingungen getestet werden sollten.

Die Zellen wurden in Testbehälter in ein Dragon-Raumschiff eingesetzt, das mit einer Rakete vom Typ Falcon 9 zur ISS gebracht wurde. Beim Zusammenbau der Behälter, einem modularen System, das unter anderem die Sterilität jedes Bauteils erfordert, unterstützte die 27jährige.

„Immunzellen müssen unter einer gleichbleibenden Temperatur von 37 Grad Celsius in einer Wärmebox transportiert und in einem exakt definierten Zeitfenster zeitnah vor dem Start in die Rakete montiert werden. Das ist ein Prozess, bei dem nichts schiefgehen darf“, so die junge Wissenschaftlerin über die Vorbereitungsarbeiten.

Die Forschung an Immunzellen ist ein Vorhaben von Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich, Universität Magdeburg und Universität Zürich. Sabrina Herbst ist als Vertreterin der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Frank Engelmann, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, im Team dabei. Sie unterstützt das Projekt technisch und beschreibt: „In der Schwerelosigkeit wirken enorme Kräfte auf den Menschen wie auf die Technik. Das bedeutet, dass die technischen Systeme komplexe Anforderungen erfüllen müssen. Beispielsweise muss der Austritt jeglicher Flüssigkeiten verhindert werden.“

Die bisherigen Forschungen der Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Schwerelosigkeit in jedem Falle Einfluss auf Immunzellen hat. Jetzt erwartet das Team mit Spannung die Ergebnisse der ISS, deren Auswertung nach der kürzlichen Rückkehr des Testsystems begonnen hat.

Den Start der Rakete hat Sabrina Herbst im vergangenen Dezember nicht live miterleben können: „Geplant war der Start zur ISS für den 4. Dezember. Leider musste er mehrmals verschoben werden. Am 15. Dezember klappte es dann, doch ich musste am 10. schon abreisen.“

Sabrina Herbst erinnert sich, dass sie im Team auf dem Kennedy Space Center auch als Kommunikatorin einsprang: „Die Züricher und Magdeburger Wissenschaftler sind Mediziner und Biologen. Die Kollegen, die den Einbau der Testbehälter in die Rakete verantworten, sind Maschinenbauer. Da gibt es schon die ersten Unterschiede bei den Fachbegriffen. Durch meine mehrjährige Arbeit in der Forschungsgruppe von Prof. Ullrich und Prof. Engelmann und durch meinen Masterabschluss als Wirtschaftsingenieurin verstehe ich beide ‚Sprachen‘ und konnte oft ‚übersetzen‘.“

Das interdisziplinäre Arbeiten liegt der Wissenschaftlerin sehr. Sabrina Herbst wünscht sich, die Vorbereitungen für die geplanten neuen Versuchsreihen mit Immunzellen für die ISS erneut mit begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die Forschungsergebnisse für die Medizin, die Biologie und die Raumfahrt gleichermaßen bedeutend sind. „Die Erde als großes Ganzes zu betrachten“, meint sie „ist nicht nur eine Philosophie, das ist eine Herausforderung“.

sn

Herausforderung RaumfahrttechnikSabrina Herbst unterstützte Projekt auf dem Kennedy Space Center in Florida

​(24. Januar 2018) Der „Tag der Werkstofftechnik“ findet am kommenden 1. Februar in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Um 9.00 Uhr startet der Tag, der nun zum vierten Mal stattfindet, im Hörsaal 1 (Haus 3, Etage 3).
Los geht es mit einer Vorstellung der Themen, die die Werkstofftechnik zu einem der wichtigsten Triebkräfte für die Entwicklung moderner Technologien und Anwendungen machen. Anschließend können sich die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 in den Laborbereichen umsehen, wo die Studentinnen und Studenten ihr theoretisches Wissen vertiefen und für die Praxis erweitern.
Die Besucher können am 1. Februar nicht nur Labore, Experimente sowie den Studienablauf in der Werkstofftechnik kennenlernen, sondern gern auch eigene Fragen loswerden. Bisher liegen mehr als 40 Anmeldungen vor. Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, sich noch anzumelden:

werkstofftechnik@eah-jena.de


Erik Hartmann / sn

Eigene Fragen loswerdenTag der Werkstofftechnik der EAH Jena am 1. Februar

(22. Januar 2018) Prof. Dr. Mirko Pfaff ist neuer Dekan des Fachbereichs SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Er trat sein Amt bereits am 1. November 2017 an, als Nachfolger von Prof. Dr. Steffen Teichert, Hochschulrektor seit 4. November des vergangenen Jahres.

Mirko Pfaff ist gebürtiger Suhler. Bevor er an der Fachhochschule Schmalkalden Maschinenbau studierte, schloss er in Zella-Mehlis eine Ausbildung zum Industrieelektroniker ab. Zum Abschluss des Studiums erhielt er, nicht zuletzt auch für eine sehr gute Diplomarbeit, im Jahr 2000 den Adam Opel Preis für besondere Studienleistungen.
2008 beendete Prof. Dr. Pfaff an der TU Ilmenau seine Promotion, für die er im gleichen Jahr mit dem Preis für eine „hervorragende anwendungsorientierte Promotionsarbeit“ der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ausgezeichnet wurde.

Anschließend arbeitete der junge Ingenieur für mehrere Jahre bei der IHI Charging Systems International Germany GmbH im thüringischen Ichtershausen (Ilmkreis). Im Frühjahr 2012 wurde der damals 38-jährige als Professor für Konstruktion an die EAH Jena berufen.

Professor Pfaff leitet nun den größten Fachbereich der EAH Jena. In seiner Freizeit greift der Vater einer Tochter gern zu einem Buch oder fährt Rad, aber auch Reisen sowie Theater- und Konzertbesuche stehen auf dem Programm, wenn es die Zeit erlaubt.

Kontakt: scitec@eah-jena.de

sn

Professor für Konstruktion leitet größten Fachbereich der EAH JenaMirko Pfaff ist neuer Dekan des Fachbereichs SciTec

(17. Januar 2018) Mit dem 1. Januar 2018 hat Andrea Heist die Leitung der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena übernommen, nachdem der langjährige Bibliotheksleiter, Lothar Löbnitz, in den Ruhestand gegangen ist.

Die Diplomingenieurin für Elektrotechnik, die ihr Studium an der TU Ilmenau abschloss, war, nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Carl Zeiss Jena, Referentin der Thüringer PICA-Kommission, in deren Auftrag sie von 1993 bis 1999 Aufgaben zur landesweiten Einführung des Bibliothekssystems PICA in den wissenschaftlichen Bibliotheken wahrnahm.

Im Anschluss daran war Frau Heist mehrere Jahre an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena als Abteilungsleiterin tätig und erwarb gleichzeitig im Fernstudium ihre Qualifikation als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Humboldt-Universität Berlin.

In den vergangenen 15 Jahren war Andrea Heist für die Abteilungen „Fotothek/Digitalisierung“ und „Benutzung“ an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek bei der Klassik Stiftung Weimar verantwortlich.


Kontakt: andrea.heist@eah-jena.de

EAH-Bibliothek mit neuer LeiterinAndrea Heist leitet die Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

(15. Januar 2018) Seit dem 1. Januar d. J. ist Prof. Dr. André Große Dekan des Fachbereichs Grundlagenwissenschaften der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

Der in Jena geborene Mathematiker arbeitete nach seinem Studium und der anschließenden Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena acht Jahre als Entwickler von Laserdistanzmessgeräten bei der Jenoptik AG.

2012 wurde er als Professor für Mathematik an die EAH Jena berufen. Drei Jahre später wurde er Prodekan des Fachbereichs, der speziell für die Vorlesungen und Seminare der Studierenden in Mathematik, Physik und Informatik sowie für die Fremdsprachenausbildung verantwortlich ist. Der Fachbereich verfügt dabei nicht über eigene Studiengänge, sondern betreut die Studierenden aller anderen Fachbereiche der EAH Jena.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrender und Dekan, unterstützt Prof. Dr. André Große, sowohl in als auch außerhalb der Hochschule, die Förderung von interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern. Insbesondere sind hier der Wurzel e.V. und die Stiftung Jugend forscht e.V. zu nennen.

Professor Große ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Kontakt: andre.grosse@eah-jena.de

Dekan, Hochschullehrender und Förderer von SchülernAndré Große ist Dekan des Fachbereichs Grundlagenwissenschaften der EAH Jena

​(12. Januar 2017) Noch bis zum 14. Januar gibt es einen Frühbucherrabatt für alle Anmeldungen zum Mitteldeutschen Fundraisingtag, der am kommenden 13. März in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stattfindet. Frühbucher können 10 € von der Tagungsgebühr sparen (reguläre Gebühr: 95 €).
 
Die Veranstaltung, die von 9.00 bis 16.30 Uhr in der dritten Etage von Haus 5 der Hochschule stattfindet, bietet auch in diesem Jahr sehr viele Vorträge und Workshops an.
Im Eröffnungsvortrag erläutert Michaela Jacobsohn vom Caritasverband Frankfurt die „Psychologie des Fundraising“ und legt dar, was Spenderinnen und Spender zum Geben motiviert. Anschließend werden drei verschiedene Ganztags-Workshops und 11 zweistündige Workshops (vor- und nachmittags) angeboten. Darin geht es z.B. darum, wie man fürs Fundraising richtig textet, wie sich Fundraising mit einem schmalen Budget aufbauen lässt oder wie ein Verein die richtige Fundraising-Software findet. Nach der Mittagspause wird der Mitteldeutsche Fundraising-Preis verliehen Ausgezeichnet werden innovative Fundraising-Ideen oder besonderes Fundraising-Engagement. Preisträger können sich selbst vorschlagen oder vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert.
 
„Wir wollen in diesem Jahr tiefer einsteigen und beschäftigen uns deswegen im Eröffnungsvortrag mit Spendermotiven und mit der Frage, weshalb sich Menschen für bestimmte Themen engagieren“, sagt Doris Voll, Organisatorin des Fundraisingtags. „Schließlich ist es für erfolgreiche Fundraiser grundlegend wichtig, ihre Spenderinnen und Spender zu kennen und sich mit dem richtigen Thema zum richtigen Zeitpunkt an sie zu wenden. Ich freue mich außerdem, dass wir dieses Jahr viele Praktiker gewinnen konnten, die von ihren Erfahrungen berichten, Tipps geben, welche Datenbank zu welchem Verein passt und wie man Kampagnen mit schmalem Budget starten kann.“
 
Der Fundraisingtag gilt als größtes Treffen von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und gemeinnützigen Unternehmungen in Mitteldeutschland. Veranstalter sind der Verein Fundraising Forum, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Diakonie Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Anmeldeformulare gibt es unter: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de.
 
Weitere Informationen: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de oder bei  Doris Voll, 0172-2178102
 

Frühbucher sparenMitteldeutscher Fundraisingtag am 13. 3. in der EAH Jena

(8. Januar 2018) Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, führte heute Prof. Dr. Steffen Teichert feierlich in sein Amt als neuer Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein. 

Professor Teichert war bereits am vergangenen 4. November Prof. Dr. Gabriele Beibst, die nach drei Amtsperioden in den Ruhestand ging, als Rektor gefolgt. Heute Nachmittag fand der offizielle Festakt der Investitur bzw. Amtseinführung im Großen Saal des Jenaer Volkshauses statt.

Zahlreiche Rektoren, Präsidenten und weitere Vertreter aus Thüringer und sächsischen Hochschulen sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Unternehmen und Gesellschaft waren anwesend. Unter Ihnen waren auch viele Weggefährten von Steffen Teichert aus seinen vorherigen beruflichen Stationen. Nicht zuletzt war der Volkshaussaal mit den Hochschulangehörigen – vielen Professoren, Mitarbeitern und Studierenden – besetzt.

Der neue Rektor hatte, wie er in seiner Ansprache sagte, in den beiden vergangenen Monaten bereits mehr als eine Gelegenheit, „erste Gehversuche in der neuen Rolle zu unternehmen“.  Der Physiker dankte dem Minister für seine Festrede und sprach seinen Vorgängern im Amt, Prof. Dr. Werner Bornkessel und Prof. Dr. Gabriele Beibst, seine Anerkennung für ihre Lebensleistung aus.

In der neuen Hochschulleitung stehen dem Rektor Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung und Dr. Thoralf Held als Kanzler zur Seite.

Für seine sechsjährige Amtszeit plant Teichert unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen in Lehre, Forschung und Transfer der Hochschule zu verankern.  In seiner Antrittsrede skizzierte er die Pläne der neuen Hochschulleitung und sagte, dass er persönlich davon überzeugt sei: „dass uns zwei essentielle, positive Parameter zur Verfügung stehen… Zum einen ist es die Fächervielfalt, über die wir als breit aufgestellte Hochschule verfügen. Schon heute haben wir das Wissen und die Fähigkeiten in unserem Haus, um fast alle Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten.“

Zum anderen sei die EAH Jena integraler Bestandteil eines Standortes, der für eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung geradezu prädestiniert sei. Neben den traditionsreichen Industriezweigen unter anderem in Optik und Photonik sowie in Präzisions- und Umwelttechnologien finden sich am Standort zahlreiche Unternehmen der Digitalen Wirtschaft.

Der Rektor ging, neben den Entwicklungspotentialen in Lehre, Forschung und Internationalisierung der Hochschule, auch auf die nötigen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung ein und wandte sich hier insbesondere an die Politik mit der Bitte um Verstetigung der Hochschulfinanzierung, insbesondere des Hochschulpakts.

Abschließend betonte Steffen Teichert das Wort „Wir“ in der Zusammenarbeit in der Hochschule und darüber hinaus. Er unterstrich: „Allein kann eine Hochschulleitung natürlich bewegen. Aber allein unterwegs kann die Bewegung sehr schnell in ergebnisloser Reibung enden. Deshalb baue ich besonders auf das Miteinander, das „Wir“ in unserem Haus und das „Wir“ mit unseren Partnern“.

sn

Steffen Teichert feierlich als Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eingeführtDer neue Rektor betont das „Wir“ mit allen Partnern

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
 
die Weihnachtstage stehen bevor – ein sehr arbeits- und ereignisreiches Jahr geht zu Ende.
Allen Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden danke ich sehr herzlich für die geleistete Arbeit und Ihr Engagement für unsere Hochschule.
 
Im Namen der gesamten Hochschulleitung wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe und erholsame Weihnachtstage sowie alles Gute für das Jahr 2018.
 
Ihr
Prof. Dr. Steffen Teichert
 
 
PS: Wenn Sie mögen, können Sie hier auch mal reinhören:
 
https://www.campusradio-jena.de/2017/12/20/weihnachtsansprache-von-prof-dr-steffen-teichert/

 

Frohe Weihnachten & einen guten RutschWeihnachtsgrüße des Rektors Prof. Dr. Steffen Teichert

(Jena, 15. Dezember 2017) „Verlorene Orte“ nennt Anne Stöckmann die Ausstellung ihrer Fotos, die heute Nachmittag, 17.00 Uhr, im Foyer vor der Aula der EAH Jena (Haus 4, EG) eröffnet wird.

Seit zehn Jahren hält die in Berlin geborene Fotografin den Verfall leer stehender Gebäude, vor allem im Osten Deutschlands, mit ihrer Kamera fest. Dabei verschlägt es sie oft in ehemalige VEBs – volkseigene Betriebe, Ferienheime und andere Objekte aus DDR-Zeiten, die manchmal bereits seit der Wendezeit leer stehen. Nicht selten sind dabei auch komplette Einrichtungen, Akten, persönliche Gegenstände oder anderen „Zeitzeugen“ erhalten.

Die Fotos, die sich durch einen eher nüchternen, dokumentarischen Stil auszeichnen, stellen dies alles weitgehend unverfälscht, in der originalen Atmosphäre dar. Unmittelbare Motive sind für Frau Stöckmann Farben, Formen und Strukturen des Verfalls. Dem Betrachter fällt, neben verblassenden Farben und bröckelnden Formen, vielleicht das junge Grün ins Auge, das sich manche Plätze wieder zurückholt. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Orte wirklich „verloren“ sind?

Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2018, von Montag bis Freitag in der EAH Jena zu sehen. Zwischen den Festtagen ist die Hochschule geschlossen.

sn
Quelle: Anne Stöckmann


Anne Stöckmann
„Verlorene Orte“ - Fotoausstellung
15.12.2017 bis 16.2.2018
EAH Jena, Foyer Haus 4, EG

Verlorene Orte?Ausstellung ab dem 15. Dezember an der EAH Jena

(14. Dezember 2017) Eine Ausstellung mit dem Titel „Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“ wird heute Nachmittag um 17.00 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eröffnet. Der Fotoclub Reflexion ’90 aus Erfurt ist auf Entdeckungstour durch seine Archive gegangen. Einige der Ergebnisse zeigt diese Ausstellung, als Auswahl aus der Arbeit der Clubmitglieder, die natürlich auch andere Themen bearbeiten.

Die Ausstellung „Entdeckungen“ führt an verlassene Orte, die einen Teil unserer Geschichte repräsentieren: Hier haben Menschen gelebt und gearbeitet. Sie haben diese Orte auf verschiedene Weise gestaltet und Spuren hinterlassen. Während der Exkursionen zu diesen Orten haben die Fotografen versucht, diese Spuren im Bild festzuhalten und die besondere Ästhetik dieser Räume für den Betrachter erlebbar zu machen.

Die Geschichte der Entdeckungen durch den Fotoclub reicht inzwischen dreißig Jahre zurück, was mit dieser Ausstellung auch gefeiert werden soll. Im Herbst 1987 trafen sich im „Club der Jugend und Sportler“ (heute „Stadtgarten“) ca. ein Dutzend Fotointeressenten, um gemeinsam ihr Hobby zu pflegen. Derzeit hat der Club etwa zwanzig Mitglieder, die über Bilder diskutieren, Erfahrungen austauschen, gemeinsam fotografieren und auch immer wieder die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.

Gehen Sie in unseren Fotografien auf Ihre persönliche Entdeckungsreise.

Informationen und Kontakt: www.reflexion90.de

Erfurter Fotoclub Reflexion ’90 / sn

„Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“
Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
14.12.2017 - 09.02.2018
Ausstellungseröffnung am 14.12.2017, 17.00 Uhr
Haus 5, 3. Etage

Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90Ausstellung ab 14. Dezember in der EAH Jena

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Jahr findet die elfte Auflage unseres traditionellen Konstruktionswettbewerbs der Erstsemester Feinwerktechnik an der EAH Jena statt. Zu dem entscheidenden Wettbewerb unter dem Motto „Wettangeln“ am Freitag, dem 15.12.2017, in der Zeit 11.30-13.00 Uhr möchte ich Sie gern in den Hörsaal 6 (04.00.01) im Haus 4 der EAH Jena einladen. Die Aufgabenstellung unseres diesjährigen Wettbewerbes finden Sie unter: http://web.eah-jena.de/~schroeck/projekt1/Aufgabenstellung%20Wettbewerb%2017.pdf .

Viele Grüße sendet
Martin Schröck.
 
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Prof. Dr. Martin Schröck
Prodekan des Fachbereiches SciTec
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Carl-Zeiss-Promenade 2
07745 Jena
 
Tel.:     03641-205408
Skype: martin_schroeck_buero

Einladung zum Konstruktionswettbewerb"Scientists explore what is: Engineers create what has never been."  Theodore von Kármán

Jena (06.12.17) Die Sonne geht auf und je intensiver sie ihre Wärme abstrahlt, umso dunkler wird das Fenster – von allein, ohne menschliche Anweisung. Das selbstverschattende Fenster ist kein Traum, sondern eine Entwicklung, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) entsteht. Eine Maschine geht vom Netz, ohne dass der Maschinenführer dies beauftragt hat, denn das Gerät hat selbstständig erkannt, dass eine Wartung notwendig wird, da sonst ein Defekt eintritt. Diese Innovation entwickelt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) im Projekt „Predictive Maintenance“ in Jena. Optische Systeme zu entwickeln, die Makro- und Mikroeigenschaften in sich vereinen, um mehrere Funktionen in einem optischen Bauelement integrieren zu können, ist der Kern des Pilotprojektes „Funktionsintegrierte Optiken“, als gemeinsames Vorhaben von EAH und FSU.

Diese Beispiele zeigen, dass die beiden Jenaer Hochschulen nicht nur stark in der Forschung sind, sondern auch in der Überführung dieses Wissens in die Praxis. Um den Wissens- und Technologietransfer weiter zu verstärken, haben sich beide gemeinsam am Bundes-Wettbewerb „Innovative Hochschule“ beteiligt. Ihr Antrag „Nucleus Jena. Ein Paradies für Innovationen" war erfolgreich und wird von Bund und Land in den kommenden fünf Jahren mit rd. neun Millionen Euro gefördert. Heute (06.12.) haben FSU-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert im Beisein des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter, der das Vorhaben ausdrücklich unterstützt, den Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben.

Jena als Vorbild für vergleichbare Wissensstandorte

„Die Rolle unserer Hochschulen als Innovationstreiber im regionalen Innovationssystem soll gestärkt werden und damit auch der Vorbildcharakter für vergleichbare Wissensstandorte und Wirtschaftsräume“, sagte Prof. Rosenthal. „Hohes Innovationspotenzial im Bereich der angewandten Forschung sehen wir besonders in der Stärkung der Kooperationsforschung mit regionalen Unternehmen. Hierfür bietet das Vorhaben „Nucleus Jena“ sehr gute Anknüpfungspunkte. Ziel wird es sein, Innovationspotenziale aus der angewandten Forschung zu identifizieren und in Richtung Marktreife zu entwickeln und in diesen Prozess frühzeitig regionale KMU einzubeziehen, um die Produktentwicklung an den konkreten Bedarfen der beteiligten Unternehmen ausrichten zu können“, so der Präsident der Universität Jena weiter.

Sein Kollege Prof. Teichert betonte: „Die Erweiterung und Anwendung eines wissenschaftlich fundierten methodischen Portfolios rund um Innovations- und Transferprozesse wird dabei genauso Inhalt sein, wie deren Anwendung im Rahmen von konkreten Pilotprojekten. Einen besonderen Schwerpunkt sieht die EAH Jena dabei auch in der Digitalisierung – zum einen als Werkzeug für den Transfer, zum anderen aber auch als wesentlicher Treiber zukünftiger Innovationen“, so der EAH-Rektor.

Technologiescouts und Innovationsmanager

Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor Forschung und Entwicklung der EAH, konkretisierte: „Hierfür werden wir im Vorhaben gemeinsam mit der Universität neue Methoden ausprobieren und Technologiescouts und Innovationsmanager an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft einarbeiten. Im Ergebnis erwarten wir durch dieses Scouting die Anbahnung und Umsetzung neuer Verbundprojekte, vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Wachstumskerne oder Gemeinschaftserfindungen und Patentfamilien, die der regionalen Wirtschaft, aber auch Gründungsprojekten beider Hochschulen zugutekommen.“

„Es ist unser Ziel, das Forschungsverständnis der Hochschulwissenschaftler um die Aspekte Transfer und Innovation systematisch zu erweitern. Dies ist Voraussetzung für eine nachhaltige Innovationstätigkeit aus den Hochschulen heraus“, sagte Dr. Kerstin Rötzler, die das Servicezentrum Forschung und Transfer sowie „Nucleus Jena“ an der FSU leitet. „Grundlage für eine erfolgreiche Transfer- und Innovationstätigkeit bildet die gemeinsame Standortstrategie. Diese schließt die Schaffung einer gemeinsamen Organisationsstruktur für das Innovationsmanagement ein, welches strategische Entscheidungen fällt und die Abläufe des Wissens- und Technologietransfers organisiert. Die Bündelung der Transferarbeit wird die regionale und überregionale Ausstrahlungskraft der Jenaer Hochschulen als Innovationstreiber erhöhen“, sagte Rötzler und sprach damit aus, was alle Beteiligten von dem neuen Projekt erwarten.

Kontakt EAH Jena:
Prof. Dr. Bruno Spessert
Prorektor für Forschung und Entwicklung
Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 205307
E-Mail: bruno.spessert@eah-jena.de

Die regionale Wirtschaftskraft stärken (Pressemitteilung von FSU und EAH)Projekt „Nucleus Jena“ von Universität und Hochschule Jena startet / Wissens- und Technologietransfer stärken und weiter vernetzen

(23. November 2017) Das „Internet of Things“ stellt nicht nur der Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena zur Wissenschaftsnacht morgen Abend vor.  Hinterfragt wird das Thema von Prof. Dr. Ludwig Niebel, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, in einem Vortrag um 20.00 Uhr in Hörsaal 4.

Fragen und hinterfragen können alle großen und kleinen Besucher auch die Mitwirkenden des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie, die erstaunliche Antworten geben, sei es, warum biotechnologisch hergestellte Antikörper bei der Behandlung von Krankheiten helfen, wie ein Schwangerschaftstest funktioniert, welches geheime Leben die Algen führen oder wie Studentinnen und Studenten aus Jena in Nepal Studienpraxis erwerben können.

Weiterfragen können Kinder und Erwachsene auch im Foyer des Hauses 2: Hier stellt der Fachbereich Grundlagenwissenschaften verschiedene mathematische Spiele vor. In Haus 4 finden sich unter anderem die Labore des Fachbereichs Maschinenbau, wo vorgestellt wird, wie sich im Zusammenwirken von Mensch, Maschine und Werkzeug geometrisch bestimmbare Formen erschaffen lassen. Fragen sind auch hier herzlich willkommen.

Um Klang und Schall geht es den Akustikern des Fachbereichs. Exakt messen lässt sich letzterer in den beiden Akustiklaboren der Hochschule. Wem es zur Wissenschaftsnacht um Klang per se geht, dem sei außerdem die Chorwerkstatt um 20.30 Uhr, ebenfalls in Haus 4, empfohlen.

In der Cafeteria im Erdgeschoß von Haus 5 können alle Besucher bei Speisen und Getränken Pausen einlegen und auch hier gibt es „Klang“: Ab 20.00 Uhr spielt „THD“, die Band des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik „leise Rockmusik“. Schließlich lädt um 22.00 Uhr die Hochschulbibliothek mit dem Erzähler Andreas vom Rothenbarth zu „Verliebten und erotischen Geschichten zur Nacht“ ein.

www.eah-jena.de


sn

Fragen, hinterfragen und mitexperimentierenViele Antworten zur Wissenschaftsnacht an der EAH Jena

(22. November 2017) Lachen Sie gern? Humor hilft in Krisen und kann Stress oder Anspannung abbauen. Weniger bekannt dürfte sein, dass Humor auch vor Erkrankungen schützen kann. Darüber und über „Humor als Bindeglied in der zwischenmenschlichen Kommunikation“ spricht am kommenden Freitagabend Martin Geisler, Professor für Kultur und Medien an der EAH Jena. Der Vortrag, der um 21.00 Uhr im Medienstudio beginnt, ist ein Beitrag des Fachbereichs Sozialwesen zur Langen Nacht der Wissenschaften.

Geislers Fachbereichskollegin, Professorin Kristin Mitte, hält um 22.00 Uhr in Hörsaal 1 ein Thema aus der Persönlichkeitsforschung für das Publikum bereit. Die Psychologin beschäftigt sich mit dem Film „Game of Thrones“. Jedoch wird dies kein Filmabend: Bei der Veranstaltung, die für Gäste ab 16 Jahre geeignet ist, zeigt sie anhand einiger Charaktere aus dem Film, wie Persönlichkeitsbeurteilung funktioniert. Die Anwesenden erhalten dabei auch die Möglichkeit, ihre eigene Persönlichkeit einzuschätzen.

Der Vortrag zur „Sozialen Nachhaltigkeit“ muss wegen Erkrankung des Referenten leider ausfallen, ebenso wie die Vorstellung des Studien- und Praxisbereiches „Notfallsanitäter“ im Fachbereich Gesundheit und Pflege. Hier finden jedoch die anderen Beiträge zur Praxis des Pflegestudiums, des Hebammenwesens und der Physiotherapie wie geplant statt.

Um die Praxis geht es auch im Beitrag des Fachbereichs Betriebswirtschaft. Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen und aufgefordert, ihren Geschmackssinn in einem Test der besonderen Art zu erproben. Der „Geschmacks- und Markentest“ findet in der ersten Etage von Haus 5 statt.

sn

Lachen Sie gern?Persönlichkeiten, Geschmackssinn und Humor zur Langen Nacht der Wissenschaften an der EAH Jena

(21. November 2017) Die Simultanbearbeitung beim Fräsen gilt als Königsdisziplin. Das so genannte 5-Achs-Fräsen erfordert großes Know-how und richtig angewendet sind damit erstaunliche Ergebnisse möglich: in Umsetzbarkeit, Genauigkeit sowie in Qualität und Preis. Davon überzeugen können sich alle Gäste, die zur Langen Nacht der Wissenschaften die Ernst-Abbe-Hochschule Jena besuchen.

Das Fräsen eines Modellautos mit dem 5-Achs-Fräsen in den Laboren des Fachbereichs SciTec ist nur einer der 57 Beiträge aller Hochschulbereiche in der Wissenschaftsnacht. Doch hier gibt es noch eine Besonderheit: Die junge Schweißerin Vanessa Denise Schultheiß steht am 24. November ihren Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs SciTec zur Seite. Die Auszubildende für Industriemechanik der EAH Jena war bereits im vergangenen Jahr schon einmal als eine der besten Schweißtechnikerinnen Deutschlands ausgezeichnet worden.

Auch in diesem Herbst war Vanessa Schultheiß erfolgreich: Am 28. September errang sie beim internationalen Wettbewerb im Rahmen der Messe „Schweißen und Schneiden“ in Düsseldorf einen 3. Platz. Vier Länderteams waren dort an den Start gegangen. Die Jenaerin stärkte, unterstützt vom ifw Jena, das Deutschland-Team beim Gas-Schweißen. In der Gesamtwertung konnte Deutschland ebenfalls den 3. Platz erkämpfen.

Frau Schulheiß wird im kommenden Jahr ihre Ausbildung beenden und gleichzeitig ihre Fachoberschulreife abschließen. Anschließend plant die 20-jährige, ein technisches Studium an der EAH Jena aufzunehmen. Vielleicht sogar in „ihrem“ Fachbereich SciTec, der zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. November neben der genannten Königsdisziplin noch viele weitere bereithält: Erleben Sie Lasertechnik und Werkstoffe, Welten der Elektronenmikroskopie, 3D-Druck und vieles andere mehr.

sn

Königsdisziplinen zur WissenschaftsnachtLaser und Werkstoffe, Schweißen und Schneiden an der EAH Jena

(21. November 2017) Die vorlesungsfreie Zeit wird an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena nicht nur zur Vorbereitung des neuen Semesters genutzt, sondern auch um Projekte umzusetzen, für die während der Vorlesungszeit nur wenig Zeit bleibt.

Der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik (ET/IT) hat sich dabei im September besonders der Zusammenarbeit mit Schulen gewidmet. Laboringenieurin Elke Bartmann-Fischer war mit zwei weiteren Kolleginnen vom 25. bis 28. September 2017 am Berggymnasium Apolda und im Humboldt-Gymnasium-Weimar, wo sie den Roboterworkshop „Roberta“ für die Klassen acht und zwölf durchführten.

Während des knapp vierstündigen Workshops arbeiteten Schüler und Schülerinnen in kleinen Teams zusammen. Nach einem kurzen Überblick zu dem, was im Workshop passiert, bauten die Teams das Grundmodell eines Lego-Roboters auf und programmierten einfache Bewegungsabläufe, wie geradeaus oder eine Kurve nach rechts oder links fahren.

Nach Lösung dieser Aufgabe konnten die Gruppen ihren Roboter mit zusätzlichen Sensoren ausstatten: So wurde ein Farbsensor installiert, der Hindernisse erkannte und rechtzeitiges Abbremsen oder das Umfahren eines Hindernisses ermöglichte. Ein weiterer Sensor erkannte Farben und erlaubte das Abfahren einer festgelegten Stecke. Am Ende des Workshops fand ein kleiner Wettkampf statt, in dem alle Roboter einen festgelegten Parcours auf Zeit bewältigten.

Die Schüler lernten im Umgang mit Roboter „Roberta“ nicht nur Grundlagen der Programmierung und der Messtechnik kennen. Durch das gemeinsame Lösen von Aufgaben in den Teams lernten sie Grundzüge der Projektarbeit kennen, sie mussten Rückschläge verarbeiten, alternative Lösungswege finden und manchmal auch Konflikte innerhalb des Teams lösen. So wurden die Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen gefordert. Alle Teams lösten ihre Aufgaben sehr gut: am Ende bewältigte jeder Roboter den Parcours.

Das Format des Roboterworkshops „Roberta“ hat nicht nur den Schulen und ihren Klassen eine spannende und lehrreiche Zeit beschert, auch die EAH Jena profitierte von diesem Angebot. Ein gutes Netzwerk mit Schulen eröffnet neue Perspektiven und bereitet Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen eines Studiums vor.

Übrigens wird „Roberta“ auch zur Langen Nacht der Wissenschaften am kommenden Freitag „mit an Bord“ der EAH Jena sein: Im Foyer von Haus 5 warten neben dem Roboter neun weitere Angebote des Fachbereichs ET/IT auf große und kleine Besucher.

Kristin Prager / sn

„Roberta“ auf ExkursionRoboter der EAH Jena unterwegs - auch zur Langen Nacht der Wissenschaften
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