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  • Summer School

    ​(15. August 2019) Zehn Studentinnen und Studenten von zwei Universitäten der chilenischen Stadt Valparaíso waren im Juli zu einer Summer School an der EAH Jena zu Gast.  Die jungen Frauen und Mäner der Universidad de Valparaíso und der Universidad Federico Santa María und ihre Hochschuldozentin wurden von Rektor Prof. Dr. Teichert begrüßt und von Professoren aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft  sowie einem Professor des Wirtschaftsingenieurwesens in Fragen zur deutschen Wirtschaft unterrichtet.

    So lehrte Prof. Dr. Heiko Haase zu interkultureller Kommunikation, Prof. Dr. Günter Buerke präsentierte mehrere Fallstudien zu Unternehmen aus Deutschland und Prof. Dr. Alexander Magerhans (alle BW) sprach über internationales Marketing.
    Prof. Dr. Helmut Geyer brachte den Studierenden die Finanzwirtschaft näher, während Prof. Dr. Theodor Enders, beide ebenfalls BW, den Themenkomplex der Mediation in einem internationalen Kontext erläuterte.
    "Nachhaltige Wirtschaft" war das Thema von Wirtschaftsingenieur Prof. Dr. Matthias Schirmer und die „Internetökonomie“ diskutierte Prof. Dr. Thomas Wöhner (BW) mit den Gästen aus Südamerika.

    Natürlich wurden auch Labore besichtigt: Das Eyetracking im Usability-Labor des Fachbereichs Betriebswirtschaft weckte besonders das Interesse der Studierenden. Professor Magerhans führte daher eine Eyetracking-Studie mit ihnen durch und erklärte die Technik.

    Abgerundet wurde die Summer School in Deutschland durch Exkursionen unter anderem zu ZEISS, auf die Leuchtenburg, nach Weimar und Erfurt sowie nach Dresden in die gläserne Manufaktur von VW. Einige nutzten ihr freies Wochenende für eine Fahrt nach Paris, kamen begeistert zurück und hatten viel zu erzählen. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und am letzten Tag erhielten Gaststudierenden ihr Zertifikat über die Teilnahme an der Summer School.

    Eines steht schon heute fest: Die Summer School soll wiederholt werden. Der Fachbereich Betriebswirtschaft hofft, im Jahr 2020 erneut Studierende aus Chile zu begrüßen. Organisator Dr. Luis Ephrosi hat schon heute Ideen für die nächste Summer School.


    Prof. Dr. Alexander Magerhans / sn

  • Ausbildung erfolgreich beendet

    ​(2. August 2019) Zwei Azubis der EAH Jena beendeten in dieser Woche erfolgreich ihre Ausbildung: Alina Rosalie Reich ist nun Kauffrau für Büromanagement und Stefanie Bethke Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste.

    Drei Jahre haben die beiden jungen Frauen in der Verwaltung bzw. der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule ihre Berufe erlernt. Beide konnten anschließend in eine jeweils unbefristete Vollzeitbeschäftigung an der Hochschule übernommen werden.

    Alina Reich ist seit gestern Kollegin im Referat Haushalt, während Stefanie Bethke in der Hochschulbibliothek arbeitet und sich darüber hinaus in einem Studium weiterbilden wird.

    Die EAH Jena wünscht Frau Reich und Frau Bethke alles Gute und viel Erfolg.

    sn

     

  • Laserforschung aktuell:

    ​(29. Juli 2019) Am 01.06.2019 startete das Forschungsprojekt „Laserpore“ im Rahmen des Programmes „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Projektkonsortium setzt sich aus der Universität Leipzig, der IT Dr. Gambert GmbH, der Pulsar Photonics GmbH sowie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zusammen.

    Im Kooperationsprojekt „Laserpore“ wird ein innovatives Verfahren entwickelt, welches weltweit erstmals die Generierung von porösen Glasformkörpern erlaubt, die einerseits eine komplexe sowie flexible geometrische Form und anderseits eine hierarchische Porenstruktur aufweisen. Dafür sollen die Technologie des selektiven Laserstrahlsinterns (SLS) und des selektiven Auslaugens entmischter Gläser gezielt kombiniert werden. Um diese Entwicklungsziele zu erreichen, wird die gesamte Prozesskette von der Materialentwicklung, der Verfahrens- und Anlagenentwicklung bis zur Herstellung graduiert poröser Gasstrukturen durch die Projektpartner betrachtet und untersucht.

    Ausgangspunkt der Prozesskette stellt die Produktentwicklung neuartiger sensorischer Bauelemente seitens der ITG GmbH dar, welche sowohl die Konzeptionierung und Konstruktion als auch die Charakterisierung und Optimierung sensorspezifischer poröser Strukturen beinhaltet. Die Universität Leipzig erforscht die für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektvorhabens essentiellen werkstofftechnischen Grundlagen geeigneter entmischbarer Ausgangsgläser und deren thermische sowie chemische Behandlung. Die EAH Jena entwickelt ein selektives Laserstrahlsinterverfahren unter der Verwendung ultrakurzgepulster Laserstrahlung. Für eine effiziente und reproduzierbare Fertigung dreidimensionaler Bauteile mit diesem Verfahren erfolgt eine Automatisierung der Anlagentechnik sowie eine hochgenaue Ansteuerungstechnik seitens der Pulsar Photonics GmbH. Letztendlich wird an der Universität Leipzig eine gezielte Phasenseparation und selektive Auslaugung der mit dem Laserstrahlsinterverfahren generierten 3D-Körper vorgenommen.

    Auf Basis einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit der Projektpartner sollen in den kommenden zwei Jahren die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen erarbeitet, die hochinnovative Prozesskette technisch umgesetzt und das neuartige Verfahren zur Generierung hierarchisch poröser graduierter Glasformkörper mittels geeigneter Demonstratoren verifiziert werden.

    Das Forschungsprojekt startet im Rahmen des Programmes „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Projektkonsortium setzt sich aus der Universität Leipzig, der IT Dr. Gambert GmbH, der Pulsar Photonics GmbH sowie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zusammen.

    Kontakt EAH Jena: Prof. Dr. Jens Bliedtner
    jens.bliedtner@eah-jena.de

  • UTE auf dem Kirchentag

    (4. Juli 2019) Warum nicht einen Studiengang auf einem Kirchentag vorstellen, fragte sich die EAH Jena und testete das kürzlich in Dortmund: Vier Studierende brachten zum Evangelischen Kirchentag den UTE mit.

    UTE oder auch „Umwelttechnik und Entwicklung“ ist ein Bachelorstudium mit dem Fokus auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie einem obligatorischen Auslandsjahr. Religion hat hier keinen Schwerpunkt, die Vermittlung von kulturellen Kompetenzen dagegen schon. Immerhin liegen die Partnerhochschulen für diesen Studiengang in Indonesien und Peru sowie in Jordanien, Südafrika und Namibia. Und nicht nur das Studium wird die künftigen Ingenieurinnen und Ingenieure in diese Länder führen, sondern auch ihre Arbeit mit der Entwicklung und dem Einsatz nachhaltiger Technologien. Dies und die Überwachung der technischen Anlagen bringt für viele der UTE-Absolventen die Verlagerung ihres Lebensmittelpunktes unter anderem in Entwicklungs- und Schwellenländer mit sich.

    Die zukünftigen Umwelttechniker Leonie Methler, David Hautmann, Johannes Meidl und Paul Liermann, die den Studiengang in Dortmund vorstellten, kamen zufrieden nach Jena zurück. Unterstützt von Natia Khorguashvili-Kinne sowie den Professoren Frank-Joachim Möller aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und dem Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der EAH, Andreas Schleicher, hatten sie viele Gespräche mit Kirchentagsbesuchern geführt, darunter zahlreiche Schüler und Studenten.

    „Die meisten von ihnen waren schon im Ausland gewesen und haben sich sehr zielgerichtet informiert“, war der Eindruck von Natia Khorguashvili-Kinne, die im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH sowie für die Universität Jena tätig ist. „Es war eine sehr offene Atmosphäre in Dortmund“, berichtet die junge Wissenschaftlerin. Am meisten freut sie sich über die Anrufe von Studieninteressenten, die nach dem Kirchentag bei ihr eingingen.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Matthias Schirmer
    matthias.schirmer@eah-jena.de

    Natia Khorguashvili-Kinne
    natia.khorguashvili@eah-jena.de

     

    sn

  • Berufsbegleitend für eine Ingenieur-Karriere studieren

    ​(2. Juli 2019) Am 28. August findet um 18.00 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, Raum 05.01.43, eine Informationsveranstaltung zu einem neuen Weiterbildungsmasterstudiengang für Ingenieure statt: Der schnelle technologische und digitale Wandel eröffnet Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder, moderne Produktionsverfahren und innovative Erlösmodelle. Um diese Chancen erfolgreich zu nutzen, braucht es Fach- und Führungskräfte, die in Unternehmen kompetent und effizient agieren können.

    Ob Produktionsleiter, Qualitätsingenieur, Produkt-  oder Projektmanager – Ingenieure arbeiten hierbei zunehmend mit vielen Abteilungen im Unternehmen zusammen und benötigen bereichsübergreifendes Wissen.

    Diese interdisziplinären Kompetenzen können interessierte Ingenieure im Rahmen des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der EAH Jena erwerben. Das fünfsemestrige Masterstudium vermittelt praxisrelevantes Wissen in einer erfolgversprechenden Kombination aus technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalten. Als Alternative zum MBA fokussiert dieses Masterprogramm speziell auf die Herausforderungen in technologiegeprägten Unternehmen.

    Die Teilnehmer erhalten fundierte Einblicke in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen. Der Studiengang verfolgt die Philosophie, ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt zu vermitteln. Damit ist dieses Masterprogramm einmalig unter den Weiterbildungsstudiengängen an Thüringer Hochschulen.

    Die Studiengangsteilnehmer werden durch speziell für das Selbststudium entwickelte Lehrmaterialien unterstützt. Zudem garantieren regelmäßig stattfindende Präsenzphasen eine zielgerichtete und zeiteffiziente Aneignung von Wissen.

    Der Masterstudiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Er richtet sich an im Beruf stehende Ingenieure und Wirtschaftsingenieure, die über einen Diplom- oder Bachelorabschluss verfügen. Das Masterstudium ist ausgerichtet auf 5 Semester und erfordert eine Präsenzzeit von 24 Tagen am Studienort Jena. Die Seminare finden freitags und samstags statt. Die Seminarsprache ist Deutsch.

    Die Kosten betragen 2.380 Euro pro Semester. Die Studieninhalte sind in 13 Module unterteilt, die auch einzeln gebucht werden können. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2019 endet am 15.09.2019.

    Im Rahmen der Infoveranstaltung am 28. August, 18.00 Uhr, im Raum 05.01.43 (Haus 5, Etage 1), können sich Interessenten über das Studienangebot informieren und haben die Möglichkeit, Fragen zu Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und organisatorischem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Weitere Informationen:
    www.jenall.de/studium
    www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium.


    Prof. Dr. Uwe Herbst, Studiengangsleiter (EAH Jena)                                                                                          
    Peter Perschke, Geschäftsführer (JenALL e.V.)

  • „20 Jahre Wetter“

    ​(1.Juli 2019) Über das 20-jährige Jubiläum und die Entwicklung der klimatologischen Messstation der EAH Jena wurde in den letzten Wochen bereits berichtet. Es lohnt sich aber auch, kurz auf das Witterungsgeschehen zu schauen.

    Bereits im Juni 2000 war ein, aus heutiger Sicht bescheidener Höchstwert von 35,9 °C. Daraus ergaben sich monatliche Witterungsrückblicke, die es 10 Jahre lang regelmäßig gab. Richtig heiß wurde es 2015. Anfang Juli wurde in Kitzingen eine neue Höchstmarke für Deutschland von 40,3 °C erreicht. Die Messstation der EAH Jena registrierte am 4. Juli mit 38,4 °C die maximale Temperatur. Im Schillergäßchen neben der Sternwarte waren es sogar noch drei Zehntel mehr.

    Viel Aufmerksamkeit erhielt der heiße Sommer 2003, damals als Jahrhundertsommer wahrgenommen. 2018 war der Sommer nahezu genauso warm, was kaum noch zu Schlagzeilen führte. Für die drei Sommermonate ist der Klimatrend besonders einheitlich und mit 0,05 K pro Jahr vor allem doppelt so hoch wie für die übrigen Jahreszeiten. So stellen es die Daten aus den letzten 20 Jahren dar. Aktuell erlebten wir 2019 mit 21,6 °C gerade den wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen mit einem absoluten Maximum von 38,0 °C am letzten Tag. Der wärmste Monat überhaupt war der Juli 2006 mit einem Mittel von 23,4 °C.

    Das Gesamtmittel der Lufttemperatur über die letzten 20 Jahre an der EAH betrug 10,5 °C. Das Jahr 2018 war mit 11,5 °C das wärmste. Der Referenzwert für Jena von 9,3 °C aus der Periode 1961-90 wurde nur im Jahr 2010 nicht übertroffen. Da lag das Jahresmittel bei 8,8 °C.

    2010 gab es gleich mehrfach frostige Phasen. Ende November wurde es kalt und zum 1. Advent fiel der erste Schnee und blieb fast durchgängig bis Anfang Januar liegen. In ganz Deutschland gab es weiße Weihnachten. Mit -3,9 °C war der Dezember 2010 dann auch der kälteste Monat in der Datenbank der EAH gefolgt vom Januar des gleichen Jahres mit -3,6 °C. Anfang Januar 2009 gab es eine eisige Woche mit dem absoluten Minimum von -21,3 °C. Ein zweites Mal wurden -20 °C Anfang Februar 2012 erreicht. Die Frostperiode mit Minima unter -10 °C hielt 13 Tage an. Der niedrigste Tagesmittelwert wurde für den 6. Februar mit -15,9 °C ermittelt.

    Zurück zum Jahr 2018 einerseits das wärmste, war es gleichzeitig mit nur 437 mm Niederschlag das trockenste Jahr seit Beginn der Messungen an der EAH. Im Schillergäßchen wurden mit 391 mm zuletzt 1991 weniger registriert. Außerdem war es noch das Jahr mit der höchsten Jahressumme für die Globalstrahlung von 1.158 kWh/m². Alles zusammen führte zu anhaltender Trockenheit, die sich bis 2019 auswirkt.

    Am meisten Niederschlag gab es mit 793 mm im kalten Jahr 2010. Der August 2010 sowie der Mai 2013 waren mit jeweils 168 mm die regenreichsten Monate. Letzterer dürfte noch in Erinnerung sein. Am 26. und 30. Mai steigerten sich die Regenmengen auf jeweils über 30 mm am Tag. Der Regen kam großräumig. Auch die Saale trat über die Ufer und die Stadtrodaer Straße musste für einige Tage gesperrt werden. Die ersten Katastrophenmeldungen kamen in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai aus Stadtroda, wo die Roda bzw. der Weiherbach für Verwüstung gesorgt hatten.

    Am 7. Juli 2001 wurden auf dem Campus der Hochschule die höchste Tagessumme von 50 mm erfasst, ein heftiger Regenguss am Abend und weiterer Regen in der Nacht. Im Durchschnitt kamen Tage mit mehr als 30 mm Niederschlag jedes Jahr einmal vor. 30 mm in einer Stunde gab es am 19. Mai 2017. Schlamm und Geröll brachten im Zeitzgrund eine Regionalbahn zum Entgleisen. Die Tendenz von Starkregenereignissen hat leicht zugenommen.

    Die mittlere Jahressumme der Niederschläge lag mit 607 mm lag 4 % über dem Referenzwert für Jena. In den letzten 20 Jahren wurde allerdings eine leicht fallende Tendenz beobachtet.

    Am Ende noch ein Wort zum Wind: 2018 erreichte uns am 18. Januar Sturmtief „Friederike“. Auf dem Radweg lagen plötzlich Bäume und die Bahn stellte in weiten Teilen der Republik den Verkehr komplett ein.
    Noch höhere Windgeschwindigkeiten an der EAH lieferten die großen Sturmereignisse „Jeanett“ am 27.10.2002 mit einer Windgeschwindigkeit von 15,1 m/s über 10 Minuten und Spitzenwerten bis 29,9 m/s sowie „Kyrill“ am 18.1.2007 mit 12,8 m/s und Spitzen bis 33,1 m/s.


    Bernhard Kühn

  • Power2Power

    (26. Juni 2019) Einen ganz besonderen Förderbescheid übergab heute der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft in Erfurt. Die Firma X-FAB Semiconductor Foundries GmbH, sowie die TU Ilmenau und die Jenaer mi2-factory GmbH, eine Ausgründung aus der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH), sind Projektpartner in „Power2Power“ Projekt, welches durch die europäischen Programme H2020 und ECSEL, sowie nationale Fördergeber finanziert ist. Wolfgang Tiefensee überreichte die nationalen Förderungen, an denen das Land finanziell beteiligt ist, an die Thüringer Projektpartner. 

    „Power2Power - The next-generation silicon-based power solutions in mobility, industry and grid for sustainable decarbonisation in the next decade“, so der vollständige Titel des Vorhabens, ist ein Verbundprojekt zur Stärkung der europäischen, siliziumbasierten Leistungshalbleitertechnologie, mit insgesamt 43 Projektbeteiligten aus acht europäischen Ländern. 

    Zur Erreichung der Klimaziele muss die CO2-Emission global reduziert werden. Erneuerbare Energien leisten dies und befördern damit die Nachfrage nach effizienten Leistungshalbleitern, da alle Arten von Energiewandlung von der Quelle zum Netz bis hin zum Ladegerät des Smartphones auf Leistungshalbleitern beruhen.

    Die Verschiebung der heutigen technischen Grenzen siliziumbasierter Hochleistungstransistoren hin zu neuen Dimensionen ist Inhalt des Forschungsprojektes: Power2Power entwickelt die Grundlagen zur Fertigung einer neuen Generation von Leistungshalbleitern auf 300-mm-Wafern. Sie sollen höhere Energieeffizienz sowie mehr Zuverlässigkeit und nicht zuletzt eine größere Robustheit gewährleisten. Neuartige Wafer, Design- und Fertigungsmethoden sowie eine Pilotlinie mit modernen Industrie-4.0-Funktionen werden im Vorhaben erforscht und erprobt.

    Die beteiligte mi2-factory GmbH, vor einigen Jahren eine Ausgründung von Doktoranden der EAH Jena, forscht im Projekt insbesondere an einer neuen Technologie zur Verbesserung der Leitfähigkeit (Dotierung) von Leistungshalbleitern auf großen Waferdurchmessern. Die Einladung des Power2Power-Konsortiums an die Firma zur Teilnahme zeugt von der Sichtbarkeit, der Professionalität und Forschungsstärke der jungen Gründer, die ihre wissenschaftlichen Meriten an der Ernst-Abbe-Hochschule erworben haben.


    Informationen und Kontakt: Michael Möhwald
    michael.moehwald@eah-jena.de

    Prof. Dr. Michael Rüb / sn
    Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

  • Humboldt meets Abbe

    (26. Juni 2019) Alexander und Wilhelm von Humboldt hätten ihre Freude an diesem Veranstaltungsformat gehabt: Schülerworkshops, bei denen technische Objekte mit Praxisbezug im Zentrum stehen, und Mitmach-Experimente, die zum Anfassen, Nachfragen und Staunen einladen, sind interessante Angebote für wissbegierige Schülerinnen und Schüler, um sie für MINT-Studienfächer zu begeistern.

    25 Schüler und Schülerinnen des Weimarer Humboldt-Gymnasiums, unter ihnen vier französische Austauschschülerinnen, nutzten am 24. Juni die Gelegenheit, um an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena auf den Spuren der Forscherbrüder zu wandeln.

    In mehreren Workshops tauchten sie in die faszinierende Welt der Ingenieure ein und erkundeten in kleinen Gruppen zunächst die Eigenschaften der Metalle, deren Kenntnis für viele Produkte des Alltags, z.B. Münzen oder Fahrwerkskomponenten, unerlässlich sind. Danach hatten sie in einem Kreativ-Workshop selbst die Gelegenheit, für einen sensiblen Gegenstand eine Schutzvorrichtung zu bauen, um diesen vor der unbeabsichtigten Zerstörung zu schützen. Direkt nach der Realisierung konnte die Wirksamkeit der Lösungen in einem Freifallexperiment aus 6 Metern Höhe erprobt werden.

    Unmittelbar nach dem Besuch der Mensa war die Gruppe mit ihren Lehrern zu Gast im Fachbereich Gesundheit & Pflege, um sich über die verschiedenen Gesundheitsberufe, die spätestens ab 2020 einen akademischen Abschluss voraussetzen, zu informieren. Eine Besichtigung der Skills-Labs dieses Fachbereichs rundete den Aufenthalt an der EAH Jena ab.


    Prof. Dr. Martin Garzke

  • Die große Unübersichtlichkeit der Werte

    ​(25. Juni 2019) „Verfallen unsere Werte?“, fragt der Professor für Sozialpolitik an der EAH Jena, Michael Opielka, in seinem Beitrag für den Sammelband „Werte(De)Konstruktionen“ der Universität für angewandte Kunst Wien.

    Gleichzeitig verneint er seine Frage, Werte könnten nicht verfallen: „Gegen die Realität einer Externalisierungsgesellschaft lassen sich Idee und Konzept einer „Internalisierungsgesellschaft“ setzen, in der „Soziale Nachhaltigkeit“ als Gedanke und Prinzip handlungsleitend wird, also nicht die Kurzfristigkeit und Kurzsichtigkeit einer kapitalistisch-industrialistischen politischen Ökonomie. In der Räume für Kunst üblich sind, bekannte und hergebrachte wie unscheinbare und umstrittene. … Werte verfallen nicht, die empirische Wertforschung beobachtet Verschiebungen, vor allem der World Values Survey, die spektakuläre Dauerbeobachtung der Werte-Entwicklung der Welt, zeigt das eindrucksvoll. Da ist keine Postmoderne in Sicht, kein Wertrelativismus, aber eben auch keine alte Ordnung mehr, sondern Pluralismus, multiple Werteordnungen, die große Unübersichtlichkeit. Wir können das auf der Ebene der Subjekte beobachten und bei uns selbst anfangen“.
     
    Der Band wurde kürzlich von Marietta Bönig und Lutz Ellrich in der Reihe „Edition Angewandte“ herausgegeben.
     
    https://www.degruyter.com/view/product/533174
     
    Michael Opielka, Verfall der Werte? Zum Zusammenhang subjektiver und gesellschaftlicher Skripte, in: Böning, Marietta/Ellrich, Lutz (Hrsg.), Werte(De)Konstruktionen. Die Problematik starker Orientierungen, Berlin: de Gruyter 2019, S. 70-92
     
     

  • Auf dem „highway to hell”?

    ​(21. Juni 2019) Wie eng ökologische mit gesellschaftlichen Konflikten verzahnt sind, diskutierten die Professoren Dr. Klaus Dörre (Professor für Soziologie der FSU Jena) und Dr. Thomas Sauer (Professor für Betriebswirtschaft an der EAH Jena) am 18. Juni im Jenaer Klimapavillon.

    Fragen können zu dem Thema nicht genug gestellt werden: Was hat die CO2-Problematik mit der Gesellschaft, der Politik und dem Einzelnen zu tun? Sind wir nachhaltig genug, beziehungsweise was können wir tun? Die Wissenschaftler suchen nach Antworten.

    Der Soziologe Dörre formulierte dazu eine These: „Frühindustrialisierte Gesellschaften – auch die Bundesrepublik und Thüringen – befinden sich in einer ökonomisch-ökologischen Zangenkrise und durchlaufen eine Große Transformation“. So läuft die „Erzeugung von Wirtschaftswachstum … nur über die Steigerung der ökologischen Gefahr“ und wir alle befinden uns damit auf dem „highway to hell“.

    Denn das Ansteigen des CO2-Ausstoßes stünde in direkter Korrelation zum Wirtschaftswachstum. Sichtbar wurde die Korrelation laut Dörre z. B. in einer Studie der Weltbank, die für das Jahr 2009 in den Zeiten der Wirtschaftskrise einmalig einen Rückgang der globalen CO2-Emissionen verzeichnete. Wenn diese Korrelation also wirklich besteht, dann befinden wir uns mit dem Wunsch und dem Handeln nach mehr ökonomischen Wachstum in der Zange, denn damit können wir die Klimakrise nicht beenden.

    Wie sehr die Politik, die Gesellschaft, aber auch der einzelne Mensch das ökologische System beeinflussen, zeigt auch die Gelbwestenbewegung in Frankreich. Die Akteure haben mit ihrem Aufstand gegen die Erhebung der CO2-Steuer deutlich gemacht: Eine Änderung der ökologischen Situation geht nicht ohne den Menschen. Er ist Teil des Systems. Und mit dem Blick auf das System, so Thomas Sauer, ist auch in dieser Bewegung nicht nur ein Faktor entscheidend.

    Sauer zeigte er auf, dass im Gelbwesten-Konflikt nicht nur die CO2-Steuer zum Konflikt führte, sondern dass ein Konglomerat aus Motiven hineinspielte. Neben Gründen wie z. B. das erhöhte Misstrauen gegen den Staat, steigende Ölpreise, die stagnierende Kaufkraft und insbesondere die Abschaffung der Vermögungssteuer durch die Politik, sieht er vor allem die „Ungleichheit der Lebenssituationen in den Zwischenräumen von Stadt und Land“.

    Aus seiner Sicht liegen die Brennpunkte des Konfliktes in der regionalen Verteilung, die wiederum mit dem Maß der Urbanisierung korrelieren. Die Verstädterung stelle den „wichtigsten Ökonomisierungsfaktor“ dar und gerade in den „abgehängten“ ländlichen Räumen wäre die Gegenwehr der Gelbwesten deutlicher zu spüren, stellte Sauer fest. In zwei Fragen fasste er zusammen: „Muss Klimapolitik auch sozial sein? Muss Klimapolitik auch ortsbezogen sein?“ Seine Antwort: „Ja. Eine Lösung könnte ein Green New Deal sein“. Dieser Ansatz verfolgt die Idee, durch eine Kombination von staatlichen und staatlich geförderten Investitionen plus sozialpolitischen Maßnahmen eine sozial-ökologische Transformation in Gang zu setzen. Können also, wie Professor Sauer es fordert, gemeingutorientierte Projekte und gemeinwohlorientierte Unternehmen sowie dezentrale Konzepte der Energiewende wichtige Bausteine eines gestaltenden Staates im Rahmen einer guten Klimapolitik sein?

    Professor Dörre resümierte: „Ohne soziale ist ökologische Nachhaltigkeit nicht zu haben“. Der Weg ginge aus seiner Sicht über Verbindlichkeit und entsprechende Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Er fordere daher die Integration der Nachhaltigkeitsziele in die Verfassung. 


    Franziska Krieg / sn

    Weitere Informationen: http://www.eah-jena.de/studium-integrale

  • Neu berufen

    ​(19. Juni 2019) Seit dem Sommersemester 2019 lehrt Prof. Dr. Sebastian König im Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie der EAH Jena das Fachgebiet „Medizinische Gerätetechnik“.

    Der Ingenieur, der 1977 in Salzwedel geboren wurde, studierte Allgemeine Elektrotechnik an der HTWK Leipzig und promovierte neben seiner Tätigkeit als Laboringenieur kooperativ an der Universität Rostock. Professor König kann auf mehr als zehn Jahre Berufserfahrung in der Elektrotechnik, Medizintechnik und Elektronik blicken, sowohl als Laboringenieur an der HTWK Leipzig, als auch bei Daimler und Dräger.

    „Ich beschäftige mich schon seit meiner Jugend intensiv mit Technik“, so der 42-jährige Vater zweier Kinder. Seit seinem ersten Kontakt mit Beatmungstechnik und Messtechnik zur Gasanalyse im Studium hat sich die Begeisterung für sein Fach ständig weiterentwickelt.

    Für Professor König, der sich in seiner Freizeit gern mal aufs Motorrad setzt oder zur Gitarre greift, gehört sein Berufungsgebiet zu den „Wachstumsmotoren“ der Wirtschaft. Im Rahmen seiner Möglichkeiten möchte Sebastian König mit der Ausbildung seiner Studierenden und mit seiner eigenen Forschungsarbeit einen Beitrag für die Weiterentwicklung der Medizintechnik leisten.
     
    Kontakt: Prof. Dr. Sebastian König
    sebastian.koenig@eah-jena.de

  • Wieviel Strom braucht der Mensch?

    ​(18. Juni 2019) Die Diskussionen bei der Ringvorlesung der Ernst-Abbe-Hochschule am vergangenen 4. Juni im Jenaer Klima-Pavillon zeigten, dass die Thematik Kohleausstieg von einem Konsens in der Gesellschaft noch weit entfernt ist. Energiewende ja, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür – so ließe sich das Dilemma auf den Punkt bringen.

    Zum Thema „Herausforderung Kohleausstieg – Hintergründe und Folgen“ diskutierten die EAH-Professoren Matthias Schirmer und Ulrich Lakemann sowie Prof. Reinhard Guthke, als Vertreter der BürgerEnergie Jena.

    „Zum Kohleausstieg gibt es eigentlich immer eine polarisierte Diskussion“ meinte Schirmer und verdeutlichte die Spannungsfelder zwischen den Zielen der Bundesregierung und der bundesweiten Umsetzung. Das Erreichen der Ziele der Kohlekommission bis 2050 ist nur mit dem Kohleausstieg schaffbar, die Versorgungssicherheit wäre gewährleistet und nur eine geringe Erhöhung des Strompreises sei zu erwarten, so der Wirtschaftsingenieur zu den Fakten.

    Laut Umfrageergebnissen ist die Akzeptanz der Bevölkerung zum Kohleausstieg mehrheitlich gegeben, trotz zahlreicher Bürgerinitiativen, erläuterte Lakemann. Ein Problem sei jedoch das Fehlen von angemessenen Strukturwandlungsprozessen in den betroffenen Regionen. Guthke ergänzte, dass es Beispiele für den technischen Ersatz der Kohle gäbe, welche die Bevölkerung erst noch akzeptieren müssten.

    Die Diskussion zeigte die Schwierigkeit, tragbare Lösungen zu finden. Aus soziologischer Perspektive habe Klimaschutz nicht nur einen ökonomischen, sondern auch einen moralischen Wert. Die Verursacher sollten die Kosten tragen, so ein Beitrag aus dem Publikum.

    Die Spanne der Meinungen reichte vom „Loslassen unseres Komforts für den Klimaschutz“ bis hin zur Forderung, den Energieverbrauch nicht an den wirtschaftlichen Gewinn, sondern den realen Bedürfnissen anzupassen, in etwa nach der Frage: „Wieviel Strom braucht der Mensch wirklich?“.

    Moderatorin Jana Liebe, Geschäftsführerin des „Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V.“ fasste zusammen: das Abgaben- und Umlagesystem müsse dringend überarbeitet und Richtung Klimaschutz reformiert werden, ein komplexer Veränderungsprozess müsse alle Bereiche, wie Ressourcenverbrauch, Mobilität und Konsum, einbeziehen und die Menschen müssten „mitgenommen“ werden.

    Weitere Informationen: www.eah-jena.de/studium-integrale


    Julia Hillmann / sn


    Informationen und Kontakt:

    Prof. Dr. Matthias Schirmer
    matthias.schirmer@eah-jena.de

    Prof. Dr. Ulrich Lakemann
    ulrich.lakemann@eah-jena.de

  • Workshop zur Digitalisierung in der Montage

    ​(18. Juni 2018) Ein Kick-Off-Treffen des Forschungsprojektes „SMART ASSEMBLY – Werkerassistenzsyteme mittels Augmented Reality“ ging kürzlich an der EAH Jena erfolgreich zu Ende. Etwa 20 Vertreterinnen und Vertreter der Forschungspartner hatten sich erstmals zur Beratung und zu einem Workshop getroffen.

    Ziel des Förderprojektes der ZEISS-Stiftung ist die Entwicklung moderner Assistenzsysteme in der Montage, mit Hilfe von Augmented/Mixed Reality-Technologien (kurz AR/MR). Im Fokus stehen die Unterstützung der Mitarbeiter, die Abbildung von Montageaufgaben sowie Prozessanalysen mit Hilfe von AR bzw. MR. Durch die technischen Hilfsmittel der AR, wie Smart Glasses, Head Sets oder AR-Installationen, kann beispielsweise die reale Umgebung mit zusätzlichen virtuellen Objekten und Informationen ausgestattet werden. 

    Die nächsten Arbeitsschritte zur Umsetzung des Vorhabens wurden am 6. Juni ebenso diskutiert wie die Planung der Präsentation erster Ergebnisse. Das mit 750.000 € unterstützte Vorhaben startete im April d. J. und wird bis 2022 gefördert.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Tobias Pfeifroth
    tobias.pfeifroth@eah-jena.de 
     
    sn

  • Mentoring für Studentinnen

    ​(18. Juni 2018) Für sieben Studentinnen der EAH Jena endete gestern ein spannendes Jahr: Im Mentoring-Programm „MINToring“ wurden die jungen Frauen von Kolleginnen und Kollegen von ZEISS betreut. Hierbei ging es nicht nur um die Innensicht auf das Unternehmen und seine Sparten, sondern auch um den Übergang der jungen Frauen von der Hochschule zur Firma bis hin zur Vorbereitung auf eine mögliche Führungslaufbahn.

    In Zweierteams trafen sich die Studentinnen regelmäßig mit ihrem Mentor bzw. ihrer Mentorin. „Wir haben wertvolle Einblicke erhalten“, so Darya Piatrova, Studentin der Laser- und Optotechnologie. Die zukünftige Biotechnologin Inga Glökler unterstrich die große Chance des Programms, die sie sehr gerne genutzt hat.

    Mit der gestrigen Abschlussveranstaltung startete gleichzeitig das nächste „MINToring“-Programm. In der neuen Runde sind sowohl Studentinnen der EAH als auch der Universität Jena eingeladen, sich zu bewerben.


    Kontakt EAH Jena: rektor@eah-jena.de

    Kontakt FSU Jena: ekaterina.maruk@uni-jena.de


    sn

  • Standortfaktor Fachhochschule

    ​(17. Juni 2019) 50 Jahre werden sie in diesen Tagen, die Fachhochschulen in Deutschland. Dies zumindest in den alten Bundesländern, wo im Juni 1969 die neue Hochschulgattung zuerst in Schleswig-Holstein eingerichtet wurde.

    Heute sind mehr als eine 1 Million Studentinnen und Studenten an den deutschen FHs bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften eingeschrieben. Das entspricht bundesweit rund einem Drittel aller Studierenden.

    Ab 1991 zogen die neuen Länder nach. Die Fachhochschule bzw. Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, gegründet am 1. Oktober 1991, ist mit derzeit 4.500 Studierenden und ca. 50 Studiengängen die studierendenstärkste der Thüringer Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

    Wie alle Hochschulen ist auch die EAH ein nicht wegzudenkender Standortfaktor. Umso mehr, da sie seit vielen Jahren in die angewandte Forschung investiert. Das zahlt sich aus: nicht nur durch die steigenden Drittmitteleinnahmen, sondern auch durch ihre Verbundprojekte mit Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die teils weit über die Thüringer Region hinausgehen.

    Am vergangenen Donnerstag fand der Festakt „50 Jahre HAW“ unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und im Beisein von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in Lübeck statt. Seit dem 13. Juni beteiligen sich die FHs bzw. HAWs deutschlandweit an der gemeinschaftlichen Jubiläums-Aktion „unglaublich wichtig“: #50jahrehaws #unglaublichwichtig

    sn
    Quelle: Theresia Lichtlein, TH Lübeck

     
    https://unglaublich-wichtig.de/

  • Hier lang zum Master!

    ​(12. Juni 2019) Wenn das Ende des Bachelorstudiums in Sicht ist, kommen Studierende um die Frage nach dem „Was kommt danach?“ nicht herum. Eine Möglichkeit ist es, sich in einem Masterstudium zu spezialisieren oder das bereits erworbene Wissen zu vertiefen. Doch welcher Studiengang kommt infrage, was muss bei einer Bewerbung beachtet werden, und wie ist das mit der Zulassung? Diese und andere Fragen werden am 19. Juni 2019 beim Masterinfotag der EAH Jena beantwortet.

    Das Programm beginnt um 13.15 Uhr mit Begrüßung und Informationsveranstaltung, die einen Überblick über das Masterstudien¬angebot der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gibt sowie über Bewerbungs- und Auswahl¬verfahren informiert. Nach der Auftaktveranstaltung finden ab 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr jeweils Vorträge zu den verschiedenen Masterstudiengängen statt.

    Im Foyer des Hauses 5 gibt es ab 13.00 Uhr außerdem einen Info¬markt, bei dem alles rund um die Masterstudiengänge (und zur Studentenstadt Jena) nachgefragt werden kann. Die Erfahrungen der vergangenen Infotage zeigen, dass für viele Interessierte gerade die Gespräche mit Studierenden und der erste persönliche Kontakt zu den Dozenten hilfreich für die eigene Studienwahl sind. 

    Zum Rahmenprogramm zählt außerdem eine Campusführung. Angesichts des aktuellen Bewerbungszeitraums ist der Mastertag auch eine gute Gelegenheit, die EAH Jena kennen zu lernen.

    Elvira Babić / sn

    Masterinfotag an der EAH Jena
    Datum: Mittwoch, 19.06.2019  von 13 bis 17 Uhr
    Ort: Campus EAH Jena/Haus 5/ Räume 05.00.02, 05.00.03, 05.00.04, 05.00.06, 05.00.10

    Kontakt:
    Elvira Babić, Masterkoordinatorin
    MTel.: +49(0)3641 205 148
    Email:  master@eah-jena.de
    Facebook: https://www.facebook.com/events/226884304887020/
    Hinweis: Um eine Anmeldung per Email (master@eah-jena.de) wird gebeten.
    (Betreff: Masterinfotag/Name des Vortrages/des Masterstudiengangs)

  • Gelbe Westen und neue Gegensätze?

    ​(11. Juni 2019) Zum Thema soziale und ökologische Transformation referieren jeweils ein Professor der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) am 18. Juni 2019 im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“. Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die EAH im Jenaer Klima-Pavillon mit sozialökonomischen und sozialökologischen Fragestellungen.

    Die Professoren Dr. Thomas Sauer (EAH) und Dr. Klaus Dörre (FSU) erörtern ab 15.30 Uhr die Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit in Verbindung mit ökologischer Nachhaltigkeit. Der Blick geht zunächst zur französischen Gelbwestenbewegung, die durch den Protest gegen die höhere Besteuerung fossiler Kraftstoffe eine europaweite Diskussion auslöste, ob die ökologischen Zielsetzungen sozial vertretbar seien.

    Drohen weitere soziale Konflikte, wenn die Energiewende beschleunigt werden muss, um die globalen Klimaziele zu erreichen? Gibt es tatsächlich einen neuen Gegensatz zwischen Stadt und Land – als Folge von Globalisierung, De-Industrialisierung und Digitalisierung? Was bedeutet die „große Transformation“ für die Arbeit? Für alle klimapolitisch initiierten Veränderungsprozesse ist die Akzeptanz der Bevölkerung essentiell.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
    Weitere Informationen unter www.eah-jena.de/studium-integrale

    Julia Hillmann

  • Forschen in der Atmosphäre

    ​(11. Juni 2019) „GAME – Glider for Atmospheric Measurements & Experiments“ so hieß das Experiment von 15 Studierenden der EAH Jena, das in diesem Frühjahr auf der Raketenbasis in Lappland an den Start gebracht wurde. Eineinhalb Jahre hatten die Vorbereitungen gedauert, als es am 10. März soweit war:

    Eine Rakete startet in den Morgenhimmel Lapplands und hinterlässt eine leuchtende Spur… Im Rahmen des interdisziplinären Experiments flog eine mit einem Spezial-Gleitflieger bestückte Rakete 82,5 km hoch. 30 km östlich von Kiruna in Lappland/Nordschweden befindet sich eine zivil genutzte Raketenbasis, auf der unter anderem Satellitendaten übertragen werden.

    Ein Team von acht Studierenden und ein Professor der Jenaer Hochschule wohnten dem großen Ereignis in Lappland bei. Unter ihnen zwei der „Köpfe“ der insgesamt 15 Projektteilnehmer, Franz Lübke und Adrian Zentgraf. Beide studieren im Masterstudiengang Raumfahrtelektronik. Begonnen haben sie die Mitarbeit im Projekt allerdings schon, als sie im sechsten Bachelor-Semester Elektrotechnik studierten. Die beiden waren sehr begeistert, wie der folgende Auszug aus ihrem Blog zeigt:

    „… Es war Zeit für den Start und alle waren aufgeregt. Das Team teilte sich auf - vier Personen befanden sich im Wissenschaftszentrum auf den Bodenstationen und vier Personen stiegen auf den Radarhügel. Wir hatten auch einen besonderen Besucher. Einer der Professoren, die uns während des gesamten Projekts unterstützten, kam nach Schweden, um den Start mit uns zu sehen. Professor Dienerowitz traf am Sonntagabend gerade noch rechtzeitig ein und begleitete uns ebenfalls auf den Radarhügel. Als der Countdown 20 Sekunden erreichte, verstummten alle und dann ertönte 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - LIFT OFF aus den Lautsprechern. Die Rakete startete und war - mangels eines besseren Wortes - umwerfend! Wir standen in Kontakt mit dem Wissenschaftsteam, um Informationen zum Stand des Experiments zu erhalten, und alles lief gut für uns. Der Fernsehsender hat den Auswurf unseres Segelflugzeugs wunderschön übertragen, und natürlich haben wir aus dem gesamten Material, das wir erhalten haben, ein Video aufgenommen…“

    Die Erprobung einer Experimentierplattform, welche die zur Verfügung stehende Zeit für Versuche in der Atmosphäre verlängert, war sehr erfolgreich. Ziel der Studierenden war es, einen mit der Rakete transportierten Gleiter, bestückt mit Sensoren, beim Wiedereintritt zu einem eigenstabilen Flug zu bringen. In über 80 km Höhe löste sich der kleine Gleiter von der Rakete ab und begann seine Reise zurück Richtung Erde. Zum Vergleich: ein Passagierflieger fliegt nur 10 bis 12 km hoch.

    Wo im freien Fall früher nur etwa 10 Minuten Verweildauer in großer Höhe erreicht wurde, war der kleine Gleitflieger nun 30 Minuten unterwegs bis zur Landung. Er wurde von Johannes Gründig (Studiengang Feinwerktechnik der EAH) aus speziellem Verbundmaterial für das Experiment entwickelt: aus den extrem leichten, doch in Kombination sehr strapazierfähigen Stoffen Depron, Aramid und Glasfasern. Zusätzlich wurden Sensoren auf den Gleiter aufgebracht, um Messungen vornehmen zu können.

    Leider wurde der Gleiter nach der Landung nicht wiedergefunden, da es angefangen hatte, zu schneien. Im Gespräch sagte Franz Lübke: „Das ist nicht weiter tragisch und tut dem Erfolg des Experiments keinen Abbruch. Damit haben wir gerechnet. Aber wir haben vor, im Sommer noch einmal nach Nordschweden zu einer Wanderung aufzubrechen und den Flieger zu suchen.“ 

    Mit dem erfreulichen Ergebnis des Experiments ergeben sich in der Zukunft Chancen auf weitergehende Forschung. Neben sich anschließenden möglichen Masterarbeiten der beteiligten Studierenden haben auch schon andere wissenschaftliche Einrichtungen Interesse bekundet. Welche Auswirkungen auf verschiedenartige Stoffe hat die extreme Höhe? Derzeit liegt schon eine Anfrage aus der Schweiz vor, wo ein Raumfahrtmediziner den Einfluss von Höhenstrahlung auf DNA untersuchen möchte.

    Das Experiment ist Teil der REXUS/BEXUS-Programmes, das im Rahmen einer bilateralen Vereinbarung zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrtbehörde (SNB) durchgeführt wird. Der schwedische Anteil der Nutzlast wird Studenten aus anderen europäischen Ländern in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zur Verfügung gestellt. Experten von DLR, SSC, ZARM und ESA unterstützen die Studententeams während des gesamten Projekts in technischer Hinsicht. EuroLaunch, die Kooperation zwischen dem Esrange Space Center von SSC und der Mobile Rocket Base (MORABA) des DLR, ist für das Kampagnenmanagement und den Betrieb der Trägerraketen verantwortlich.


    Marie Koch

  • Forschungsthemen vorgestellt

    ​7. Juni 2019) Am 5. Juni hatten die Nachwuchswissenschaftler der EAH Jena ein ganz besonderes Podium: Studentinnen und Studenten stellten ihre Forschungsthemen auf Postern aus. Die besten Arbeiten wurden vom Förderkreis der Hochschule prämiert.

    Lukas Eckhardt, Masterstudent der Laser- und Optotechnologien, siegte beim diesjährigen studentischen Posterwettbewerb anlässlich des Tages der Forschung. Für sein Poster "Auswahl geeigneter Kunststoffe zum Laserpolieren von FDM-Bauteilen" erhielt er den mit 300 € dotierten ersten Preis. Betreut wird Lukas Eckhardt bei seinen Forschungsprojekten vom Laserexperten aus dem Fachbereich SciTec, Prof. Dr. Jens Bliedtner.

    Auch der Zweitplatzierte wird von Jens Bliedtner betreut: Klemens Reichelt stellte sein Thema "Laseroberflächenstrukturierung von technischen Keramiken mittels Pikosekunden-Laserpulse" auf einem Poster vor und erhielt die Auszeichnung verbunden mit 200 €. Auch Klemens Reichelt studiert im Master Laser- und Optotechnologien.

    Anna-Maria Büchner und Max Matschinske teilen sich Platz 3 und 100 €. Die Masterstudierenden der Raumfahrtelektronik werden bei ihrem Forschungsprojekt "REXUS GAME: Startkampagne" von Prof. Dr.  Burkart Voß betreut, der im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik unter anderem Elektronikdesign für Weltraumanwendungen und Raumfahrtsysteme lehrt.

    sn, Quelle: Katrin Sperling

  • Forschung für Analyse und Gestaltung elektronischer Geschäftsprozesse

    ​(7. Juni 2019) Der „Forschungspreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena“ wird seit 2006 durch den Förderkreis der Hochschule jährlich an eine Professorin oder einen Professor vergeben.

    Prof. Dr. Andrej Werner ist der diesjährige Forschungspreisträger. Der Professor für E-Commerce und E-Business aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft erhielt am 5. Juni den mit 2.500 € dotierten Preis für seine Forschungs- und Entwicklungsleistungen, jedoch auch für die Förderung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern. Weitere Kriterien für die Vergabe der Auszeichnung sind die Einwerbung von Drittmitteln und der Aufbau neuer Kooperationen.

    Andrej Werner studierte Wirtschaftsinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und sammelte anschließend berufliche Erfahrungen als Software-Entwickler bei der INTERSHOP Communication GmbH Jena, wo er an der Einführung verschiedener E-Commerce-Projekte und der Integration von E-Commerce-Lösungen mit bestehenden Unternehmensanwendungen arbeitete.

    2003 wechselte er an das Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) der Universität Leipzig. Danach folgte eine Tätigkeit im An-Institut für Angewandte Informatik (InfAI) e.V. an der Leipziger Universität sowie seine Promotion auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik zum Thema „Mass Customization von Geschäftsprozessen – Ein Rahmenkonzept zur familienbasierten Geschäftsprozessgestaltung“.

    Zum Wintersemester 2014/2015 wurde der in Russland geborene Wissenschaftler an die EAH Jena berufen. Zunächst entwickelte er sehr erfolgreich den Bachelorstudiengang E-Commerce. Aktuell ist Prof. Dr. Werner für den Masterstudiengang „E-Commerce“ verantwortlich, der im vergangenen Sommer durch eine Gruppe Jenaer E-Commerce-Unternehmen gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der STIFT finanziert wurde.

    Als Wirtschaftsinformatiker forscht Andrej Werner unter anderem auf den Gebieten von Analyse und Gestaltung elektronischer Geschäftsprozesse und digitaler Wertschöpfungssysteme. Dazu gehören Service-Innovationen und Digitale Transformationsprojekte, ebenso wie Cross-Channel-Services sowie Location Based Services in Handel und Industrie. Auch Dezentrale Informationsarchitekturen, wie beispielsweise Blockchain-basierte Ökosysteme, gehören zu seinen Forschungsthemen.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Andrej Werner
    Andrej.Werner@eah-jena.de
     
    sn

  • Eine neue Sicht auf Wachstum

    ​(5. Juni 2019) Der heutige „Tag der Forschung“ der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stand unter dem Motto „Forschung für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit“. Ein Schlüsselthema waren Herausforderungen an die nächsten Generationen. Dabei schlugen die Referate aus Umweltwirtschaft, Klima, Energienutzung und Sozialpolitik Brücken zwischen den Fachgebieten. Eingebunden in den Tag war auch ein Festkolloquium aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Klimastation der Hochschule. Außerdem wurden die Preisträger des Förderkreises ausgezeichnet.

    Prof. Dr. Andrej Werner ist der diesjährige Forschungspreisträger der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Der Professor für E-Commerce und E-Business aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft erhielt heute den mit 2.500 € dotierten Preis für seine Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Professor Werner, der seit dem Wintersemester 2014/2015 an der EAH lehrt, ist für den Masterstudiengang „E-Commerce“ verantwortlich. Als Wirtschaftsinformatiker forscht er unter anderem auf den Gebieten von Analyse und Gestaltung elektronischer Geschäftsprozesse und digitaler Wertschöpfungssysteme.

    Stifter des seit 2006 jährlich zum „Tag der Forschung“ vergebenen Preises ist der Förderkreis der EAH Jena. Vergabekriterien für die Auszeichnung sind außerdem die Förderung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern, die Einwerbung von Drittmitteln sowie der Aufbau neuer Kooperationen.

    „Forschung für Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit“ war das Motto des heutigen Tages. Bereits am Vormittag hatte es zum Anlass eines Jubiläums ein Festkolloquium gegeben: 1999 startete die Klimastation der Hochschule, die bis heute verlässliche Wetter- und Klimadaten liefert. Das Kolloquium fand nicht nur unter dem Dach des Forschungstages, sondern auch auf dem Dach der Hochschule statt, wo die Station live ihre Türen öffnete.

    Über die Aufzeichnungen von Wetter- und Klimadaten sprach Bernhard Kühn, Laboringenieur im Fachbereich Maschinenbau und Mitarbeiter in der Klimastation. Insgesamt sind etwa eine Million Datensätze nutzbar.

    Umweltwirtschaftler Prof. Dr. Stefan Rönsch lehrt im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen. Er fragte in seinem Vortrag, „Biomass- and Power-to-Gas – lessons learned?“, ob die (nötigen) Lektionen bereits gelernt wären.

    Michael Rüb, Professor für Physikintensive Technologien und Mikrostrukturierung im Fachbereich SciTec, stellte das Prinzip von Leistungsschaltern vor. Deren Wirkungsweise mit so genannten „Feldstopps“ erklärt der Physiker gern mit einem Vergleich: Bei Nordsee-Deichen sollte der seeseitige Böschungswinkel möglichst flach sein, um die Welle sanft auslaufen zu lassen und ihr so möglichst viel Energie zu entziehen. Bei der Entwicklung von Leistungsschaltern sei es ähnlich. Es ist nötig, den optimalen „Böschungswinkel“ zu finden, damit das Ein- und Ausschalten von mehr als 3.000 Volt „sanft“ vonstattengeht. Leistungsschalter sind nicht nur ein Rückgrat effizienter Energienutzung, sondern auch eine Herausforderung an die nächste Generation.

    Herausforderungen an die nächsten Generationen waren – im positiven wie negativen Sinne – ein Schlüsselthema des Tages und sorgten für Brücken zwischen verschiedenen Fachgebieten. Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik im Fachbereich Sozialwesen, vertritt die Haltung, dass Nachhaltigkeit nicht zu trennen sei von „sozialer Nachhaltigkeit“ und diese beiden wiederum nicht von der „Zukunftsforschung“. Er sprach über Forschungsansätze und Ergebnisse aus der Altenhilfe und Inklusion, aber auch aus der Landwirtschaft und der Grundeinkommenssicherung.

    Für Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert, der vor Dr. Martin Gude, Vertreter der Thüringer Umweltministerin, die Veranstaltung eröffnete, muss unter anderem der Begriff „Wachstum“ neu definiert werden: Wachstum per se könne sich eine Gesellschaft in Verantwortung für die kommenden Generationen nicht mehr leisten. Der Physiker betonte jedoch, dass Menschen in der Lage seien, Dinge zu ändern und verwies in diesem Zusammenhang auf das Potential von Hochschulen.

    Auch die kommende Wissenschaftlergeneration hatte heute ein Podium: Studentinnen und Studenten stellten ihre Forschungsthemen auf Postern aus. Die besten dieser wissenschaftlichen Arbeiten wurden ebenfalls mit Preisen des Förderkreises der EAH Jena prämiert.

    sn

  • Theoretische und praktische Qualifikationen

    ​(4. Juni 2019) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Health Care Management (MBA)“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am 19. Juni ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr in Haus 5, Etage 1, Raum 05.01.43.

    Der Studiengang wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt.

    Das fünfsemestrige Studium richtet sich an berufstätige Mediziner und Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen mit einem Staatsexamen, Diplom- oder Bachelorabschluss. Die Studierenden erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen.

    Der Studiengang vermittelt vertiefende theoretische und praktische Qualifikationen, so dass die Studierenden neben der fachlichen Kompetenz eine ganzheitliche, integrierte und vernetzte Sicht der Funktionen, Prozesse, und Entscheidungen auf dem „Gesundheitsmarkt“ und in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, insbesondere in Krankenhäusern, gewinnen.

    Am 19. Juni haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Informationen: http://www.jenall.de/hcm
    http://www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

     

  • Was kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement zur Arbeitgeberattraktivität beitragen?

    ​(29. Mai 2019) Zahlreiche Gäste kamen Mitte des Monats in den Hörsaal 2 der EAH Jena zum Workshop des Thüringer Netzwerkes für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Auf der Agenda stand besonders die Arbeitgeberattraktivität.

    Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Heike Kraußlach, Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena, berichtete Manuela Rauch, Personalleiterin und BGM-Verantwortliche der Optics Balzers Jena GmbH, in einem spannenden und praxisnahen Vortrag von der Motivation und den Zielen des Unternehmens, unterschiedlichste Maßnahmen der „Gesunden Arbeit“ für seine Beschäftigten bereitzuhalten. Diese reichen von der verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf über die Bindung von Fachpersonal und die Förderung eines positiven Betriebsklimas bis hin zur Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten. Sie verdeutlichte, welche Veränderungen hinsichtlich der Arbeitgeberattraktivität mit dem Einführen dieser Maßnahmen und mit der Zertifizierung durch das Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit im Jahr 2017 einhergingen.

    Im Anschluss sprach Oliver Kolbe, wissenschaftlicher Mitarbeiter der EAH, über seine Studie zur Analyse der Auswirkungen von Gleitsichtbrillen und Gleitsichtkontaktlinsen auf die Körperhaltung von Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen. Thüringer Unternehmen haben die Möglichkeit, sich an dieser Studie zu beteiligen und kostenlos die Bildschirmarbeitsplätze ihrer Beschäftigten individuell optimieren zu lassen. Der Kontakt zu Herrn Kolbe ist über die Kolleginnen des BGM im Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena zu erhalten. Die Kaffeepause nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem, um sich auszutauschen und zu vernetzen.

    Es folgte Prof. Dr. Heike Kraußlach mit der Vorstellung des Zertifikatslehrgangs „Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in (FH)“. Dieser wird seit 2019 an der EAH in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie Lebenslanges Lernen e. V. (JenALL) angeboten. Der modular aufgebaute Kurs vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Gesunden Arbeit und befähigt sie dazu, gesundheitsbezogene Managementaufgaben im Unternehmen zu übernehmen.

    Marcel Brenner, Personal- und BGM-Verantwortlicher bei der Firma Indu-Sol GmbH, berichtete sehr anschaulich von der beeindruckenden Entwicklung des BGMs bei der Indu-Sol GmbH in den vergangenen Jahren und den Auswirkungen auf die eigenen Beschäftigten (Mitarbeiterbindung) und auf die Außendarstellung des Unternehmens (Fachkräftegewinnung). Herr Brenner verdeutlichte, dass die Verleihung des Thüringer Siegels für Gesunde Arbeit im Jahr 2016 und sein Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ wesentliche Erfolgsfaktoren im Hinblick auf die Arbeitgeberattraktivität der Indu-Sol GmbH sind.

    Das Team Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen dankt der Referentin und den Referenten sowie allen Gästen für die gelungene Veranstaltung!

    Team Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen
    http://www.netzwerk-gesundearbeit.eah-jena.de/

  • Alles dreht sich um Führung

    ​(29. Mai 2019) Ob im Pflegebereich, beim Dienstleister Fördertechnik oder im IT-Service-Unternehmen, beim Thema „Nachhaltigkeit“ kommt man immer wieder auf die Frage, wie die Mitarbeitenden motiviert werden, damit sie ihre Arbeit mit Engagement ausführen wollen. Nur dann kann auch ein Unternehmen stark sein, den komplexen Anforderungen standhalten – und nachhaltig agieren.

    „Nachhaltigkeit bedeutet Langfristigkeit?“ fragte Moderator Prof. Dr. Nico Brehm (Informatik) bei der gestrigen Veranstaltung zum Thema „Nachhaltige Ansätze in der Digitalisierung“ an der EAH Jena.

    Antworten hatte es dazu schon eine Woche zuvor gegeben, als Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass (Pflegemanagement), Jeanette Kadner (Waldkliniken Eisenberg) und Prof. Dr. Hubert Ostermaier (Unternehmensführung) am 21. Mai über ein nachhaltiges Personalmanagement diskutierten. Denn nicht nur die Wirtschaftlichkeit von Projekten stehe im Fokus, sondern der Mensch – die Mitarbeitenden – das Team. Alle waren sich einig: Ein Schlüssel für gute Arbeit ist die Wertschätzung der Führungskraft.

    Das gilt in hohem Maße für das Pflegepersonal, wo das „sich wohlfühlen im Team“ und Mitspracherecht des Einzelnen entscheidende Faktoren sind. Das emotionalste Thema sei hier die Dienstplanung erläuterte Rädel-Ablass, worauf Kadner die eingesetzte Dienstplanungssoftware vorstellte und erklärte, wie die Mitarbeitenden eigene Prioritäten direkt selbst ins Programm eintragen können.

    Dass der Mensch nicht nur beruflich, sondern auch „privat“ ist, ergänzte Ostermaier. Nur wer sich in einem Bereich wohlfühlt, kann auch in anderen belastbar sein. In unserer heutigen Zeit, die durch Anonymisierung, Globalisierung, Digitalisierung sowie Kosten- und Leitungsdruck geprägt ist, brauchen wir laut Ostermaier einen Perspektivwechsel und seine Botschaft war: „Achte auf das Jetzt“.

    Am 28. Mai diskutierten Prof. Dr. Christian Erfurth (Informatik), Sven Lindig (Geschäftsführer der LINDIG Fördertechnik GmbH) und Sven Richter (Intershop Communications AG) ebenfalls über einen notwendigen Wandel im Management.

    Es gäbe (noch) keine Blaupause für eine erfolgreiche Umsetzung von digitaler Transformation in Unternehmen, so Erfurth, aber schon eine ganzheitliche Sichtweise auf alle Faktoren, die eine starke Integration der Mitarbeitenden notwendig macht. Aus seinen eigenen Erfahrungen empfahl Lindig dazu ein soziokratisches Führungsmodell, bei dem die Abteilungsstrukturen durch interdisziplinäre Teams ersetzt werden. Dadurch lassen sich Räume schaffen, in denen die Angestellten eigenständig Lösungen finden und umsetzen. Richter betonte, dass die Motivation bei seinen Teams am größten ist, wenn sie neue IT-Serviceprodukte selbst testen können. Schnelles Ausprobieren heißt auch, Fehler machen zu dürfen.

    Und die ökologische Perspektive? Auf die Frage nach der „enkelgerechten Zukunft“, erläuterten die Referenten, dass die Digitalisierung verschiedene Beiträge leistet, z.B. in Form von gleichmäßig hoher Auslastung von cloudbasierten Rechenzentren, durch den Einsatz von Sensorik in der Agrarindustrie beim Düngemitteleinsatz, oder durch die Versorgung von elektrisch betriebener Fördertechnik mit Strom aus regenerativen Energien.

    Die nächste öffentliche Veranstaltung der Ringvorlesung findet am 4. Juni, um 17.00 Uhr im Klima-Pavillon Jena statt. Thema: „Herausforderung Kohleausstieg – Hintergründe und Folgen“ und, wenn Sie mögen, aus Ihrer Perspektive!

    Weitere Informationen:
    www.eah-jena.de/studium-integrale


    J. Hillmann, D. Kretzschmar, A.-E. Pechmann /
    sn

  • Herausforderung Kohleausstieg

    ​(28. Mai 2019) Energietechnische, ökonomische und soziale Folgen des Kohleausstiegs diskutieren Prof. Dr. Matthias Schirmer und Prof. Dr. Ulrich Lakemann, beide Ernst-Abbe-Hochschule Jena, am 4. Juni ab 17.00 Uhr im Jenaer Klimapavillon.

    Ende Januar dieses Jahres veröffentlichte eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission einen Vorschlag, der einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2038 empfiehlt. Die hohen CO2-Emissionen sind maßgeblicher Grund. Gleichzeitig sind Stein- und Braunkohle mit derzeit ca. 37 % die wichtigsten Energieträger im Bereich der Stromerzeugung. Der Ausstieg stellt damit Deutschland und seine Bevölkerung vor neue Herausforderungen.

    Schirmer und Lakemann sprechen als Wirtschaftsingenieur bzw. Sozialwissenschaftler über Alternativen zur Kohle, die Versorgungssicherheit, über Kosten des Ausstiegs und über den Strompreis sowie über regionale Effekte und die Auswirkungen auf die Bevölkerung.

    Die gemeinsame Diskussionsrunde im Anschluss mit Prof. Dr. Reinhard Guthke, Vertreter der Energiegenossenschaft „BürgerEnergie Jena und Thüringen eG“, ist für Fragen aus dem Publikum offen. Die Moderation übernimmt Jana Liebe, Geschäftsführerin des „Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e. V.“.

    Die Veranstaltung am 4. Juni findet im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung der EAH „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“ von 17.00 bis 18.30 Uhr im Klimapavillon im Paradies Jena statt. Der Eintritt ist frei.

    Weitere Informationen unter www.eah-jena.de/studium-integrale

    Franziska Krieg / sn

  • Insel aus Feuer und Eis

    ​(27. Mai 2019) Ab heute ist in der Galerie des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena eine neue Ausstellung zu sehen: „Insel aus Feuer und Eis“ zeigt Eindrücke von Island im Winter. Hobbyfotograf und Laboringenieur Rainer Herzer schreibt zu seinen Bildern:

    „Es ist die Zeit, in der der Winter noch nicht vorbei ist und der Frühling noch nicht begonnen hat. Die Reste des Schnees stehen im Kontrast zum schwarzen Lavagestein und das Gras vom Vorjahr färbt die weiten Flächen im Süden der Insel in ein helles Braun.

    Wir waren Mitte März auf Island, in der Hoffnung, Nordlichter erleben zu können. Wir haben den Süden mit seinen Gletschern und weiten Weideflächen für Pferde erkundet. Ein Tagesausflug führte in die beeindruckende Landschaft der Fjorde im Osten – immer wieder mit Zwischenstopps zum Fotografieren.

    Das Wetter um diese Zeit muss man mögen: Es fühlt sich kälter an als es ist und immer wieder gibt es Regen, Graupel oder Schnee. Wir haben die Insel in einem anderen Licht entdeckt als bei einer Reise zwei Jahre zuvor im Sommer.  Und so sind Bilder entstanden, die für uns trotz des ansteigenden Tourismus das widerspiegeln, was für uns Island ausmacht: Stille und eine weite und abwechslungsreiche Landschaft. Auch wenn das Wetter nicht wie erhofft mitgemacht hat –  ja, wir haben Nordlichter gesehen. Leider fast verdeckt hinter Wolken“.

    Herzlich eingeladen zu einem Galeriegespräch in der Ausstellung sind alle Interessenten am kommenden 11. Juni, um 17.30 Uhr: EAH Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5, Etage 2.

    Rainer Herzer


    50. Ausstellung der Galerie im Fachbereich ET/IT der EAH Jena
    „Insel aus Feuer und Eis - Island“
    Fotografien von Rainer Herzer
    Haus 5, 2. Etage
    27.05.2019 - 19.07.2019
    Galeriegespräch am Dienstag, 11.06.2019, 17.30 Uhr

  • Mini-Keyboards und Alarmanlagen

    ​(24. Mai 2019) Still und heimlich geht er meist vor sich, der Elektronikwettbewerb des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena. Aber trotzdem nicht hinter verschlossenen Türen: Alle Studierenden sind jeweils eingeladen, die Ergebnisse ihrer Kommilitonen im Bereich der Elektrotechnik mit zu begutachten.

    11 Studenten des zweiten Semesters beteiligten sich in der letzten Woche am Wettbewerb. Sie hatten die Aufgabe, mit Elementen aus einem vorgegebenen Bausatz eine Schaltung zu entwerfen und aufzubauen.

    „In begrenztem Umfang durften die Studierenden auch zusätzliche Bauelemente verwenden“, erklärt Prof. Dr. Thomas Reuter. Er lehrt Grundlagen der Elektronik und Analoge Schaltungstechnik im Fachbereich und veranstaltet den Wettbewerb seit nunmehr neun Jahren. Die Bewertung der Ergebnisse betrifft nicht nur die Funktionsfähigkeit, die stünde erst an zweiter Stelle, sondern vor allem die Kreativität: „Dazu kommen Sinn und Zweck, ebenso wie eine Dokumentation und der Gesamteindruck der Entwicklung“, so Professor Reuter.

    Die Wahl der Preisträger fiel der Jury schwer, die Projekte hatten alle ein hohes Niveau. Fabian Franz errang den ersten Preis für die Entwicklung eines Feuchtemessgerätes. Den zweiten Preis erhielt Ruven Rüger für sein Stylophone, ein Miniatur-Keyboard. Für Jonas Quinque endete der Wettbewerb mit einer Anerkennung für seine Alarmanlage. Alle Preisträger erhielten jeweils einen Gutschein für die Goethe-Galerie Jena, gestiftet von Professoren.
     
    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Thomas Reuter
    thomas.reuter@eah-jena.de
     
    sn

  • Superhelden und Physik

    ​(23. Mai 2019) Dr. Henry Holland-Moritz ist von Haus aus Physiker. Er unterrichtet das Fach für die Studierenden der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Grundlagenwissenschaften der EAH Jena.

    Privat hat er ein ungewöhnliches Hobby: Er vermittelt physikalische Sachverhalte für junges und ganz junges Publikum unter anderem an Schulen, bei populärwissenschaftlichen Veranstaltungen, aber auch bei Science Slams mit Hilfe der Helden aus Comics, Filmen und Videospielen. Dabei gelingt es ihm, stets auf Augenhöhe mit seinen Zuschauern zu sein.

    Jetzt hat der MDR den Wissenschaftler „entdeckt“ und für MDR Wissen bereits zwei Sendungen mit ihm produziert. Zusammen mit Moderator Jack Pop stellt Dr. Holland-Moritz den Videospiel-Superhelden Super Mario und den X-Men Magneto auf den physikalischen Prüfstand. Dabei geht es zum Beispiel darum, wo Super Mario World eigentlich ist. Gesucht wird danach mit Hilfe der Fallbeschleunigung, ermittelt aus Marios Sprunghöhe und -zeit beim Spielen. Außerdem zeigt der junge Wissenschaftler, wie Magneto sein Magnetfeld erzeugen könnte und was elektrischer Strom im menschlichen Körper so alles anrichten kann.

    Henry Holland-Moritz, der aus der Nähe von Schmalkalden stammt, studierte Maschinenbau an der FH Schmalkalden. Nach seinem Vordiplom wechselte er 2006 an die Universität Jena zum Lehramtsstudium für Mathematik und Physik an Gymnasien. Nach dem 1. Staatsexamen und einer Examensarbeit über Halbleiter-Nanodrähte, promovierte er am Institut für Festkörperphysik der Uni Jena. Sein Thema war die Untersuchung der Ionen-Festkörper-Wechselwirkung auf der Nanoskala. „Man könnte sagen“, so Dr. Holland-Moritz, „ich habe das Videospiel Space Invaders in ganz klein nachgestellt. Ich war dabei der Space Invader …“.

    Fragen zu weiteren Superhelden aus Filmen und Videospielen, sagt der Physiker, können gern in den Youtube-Kommentaren gestellt werden. Wenn es sich anbietet, wird daraus vielleicht eine neue Folge entstehen.

    Links zu den Videos:
    https://www.youtube.com/watch?v=cm-A2N5U8A8
     
    https://www.youtube.com/watch?v=Xn4vOOuq_M8

    Kontakt: Dr. Henry Holland-Moritz: henry.holland-moritz@eah-jena.de

    sn

  • Die Kleinigkeiten in der Lehre

    ​(22. Mai 2019) Die „Hochschuldidaktik“ gewann in der jüngsten Vergangenheit an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zunehmend an Bedeutung. Ein Umstand, über den sich Prof. Dr. Barbara Wieczorek aus dem Fachbereich Grundlagenwissenschaften freut, denn sie leitet das Teilprojekt „Hochschuldidaktik“ im Rahmen des Verbundprojektes der Jenaer Hochschulen. 

    Dass Frau Wieczorek diese Leitung kurz nach Beginn ihrer Tätigkeit an der EAH Jena im Wintersemester 2016/2017 übernehmen konnte, empfindet sie selbst als glücklichen Umstand. Bereits zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit am Lehrstuhl für Mathematische Statistik an der Universität Jena fesselten sie die Themen Lehre und Didaktik zunehmend: „Mich faszinierte die Reflexion über Denkprozesse, die bei Studierenden stattfanden und in die ich mich versuchte hineinzuversetzen. Das motivierte mich, während meiner Promotion an der Universität Jena zusätzlich ein Lehramtsstudium in Mathematik und Informatik zu absolvieren, um didaktische Grundlagen zu erlernen und meinen beruflichen Fokus perspektivisch auf die Lehrtätigkeit legen zu können“, so die gebürtige Münchnerin.

    Dazu schloss sie eine Tätigkeit als Software-Entwicklerin an. Die Berufung als Professorin für Informatik an die EAH Jena erreichte die junge Mutter während ihrer dritten Elternzeit.  Mathematikstudium, Promotion, Lehramtsstudium mit 2. Staatsexamen, Berufspraxis, Professur und Familie – wie stemmt sie das alles? Da winkt die junge Frau lachend ab: „Nun ja, die Abende am Schreibtisch ziehen sich hin und wieder bis in die späten Stunden hin. Aber das geht sicher vielen nicht anders, und wenn man immer wieder positive Impulse erhält, ist das einfach motivierend."

    Barbara Wieczorek hofft, in Zukunft zunehmend mehr in den Austausch über didaktische Themen treten zu können. Oft seien es, wie sie betont, sogar Kleinigkeiten, die die Zufriedenheit mit der Lehre erhöhen können – sowohl bei Studierenden als auch bei Lehrenden. An der EAH Jena gibt es viele Lehrende, von deren Erfahrungen und Kompetenz auch andere Lehrende profitieren können.
     
    Kontakt: Prof. Dr. Barbara Wieczorek
    Barbara.Wieczorek@eah-jena.de

  • Gibt es ein Rezept?

    ​(20. Mai 2019) Gibt es ein Rezept für erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung sowie digitale Formen der Zusammenarbeit im Unternehmen? Diese und weitere Fragen stellen sich Prof. Dr. Christian Erfurth von der Ernst-Abbe Hochschule (EAH) Jena und Sven Lindig, Geschäftsführer der LINDIG Fördertechnik GmbH (Eisenach) am Dienstag, den 28. Mai.

    Die Veranstaltung „Auf der Suche nach nachhaltigen Ansätzen in der Digitalisierung“ im Rahmen der Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“ findet um 17 Uhr in Hörsaal 1 (Haus 3, Etage 3) der EAH Jena statt.

    Christian Erfurth, Professor für Informatik im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen, hinterfragt in seinem Vortrag, was nachhaltige Digitalisierung eigentlich bedeutet, welche Faktoren Einfluss auf eine erfolgreiche Realisierung im Unternehmen haben und was genau die Umsetzung erschwert.

    Im Anschluss spricht Sven Lindig über die eigenen, praktischen Erfahrungen als Geschäftsführer bei der Einführung digitaler Innovationen. Welche Rolle spielen Mitarbeitergefüge und das Menschenbild im Unternehmen? Müssen Formen des klassischen Managements für moderne New Work-Ansätze weichen?

    In der anschließenden Diskussionsrunde wird Sven Richter von der Intershop Communications AG mit den Vortragenden ins Gespräch kommen und die Perspektiven aus Sicht des IT-Service ergänzen. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Nico Brehm, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena.

    Die Veranstaltungen der Ringvorlesung Nachhaltigkeit der EAH Jena sind öffentlich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Weitere Informationen unter www.eah-jena.de/studium-integrale.

    „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“
    28. Mai 2019, von 17.00-18.30 Uhr
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
    Haus 3, Etage 3, Hörsaal 1

  • Nachhaltiges Personalmanagement im Gesundheitswesen

    ​(16. Mai 2019) „Nachhaltiges Personalmanagement im Gesundheitswesen“ ist das Thema der zweiten Veranstaltung der Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“, die am 21. Mai um 17.00 Uhr im Medienstudio der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet.

    Die Veranstaltung in der dritten Etage von Haus 5 (Raum 05.03.11), zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, ist wie folgt gegliedert:

    Nachhaltig führen: Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass, berufen für Pflegemanagement am Fachbereich Gesundheit und Pflege der EAH Jena, gibt Antworten auf die Frage: Wie kann nachhaltiges Personalmanagement im Gesundheitswesen mit der aktuellen Personalsituation gelingen?
    Nachhaltig leisten: Anschließend an Frau Rädel-Ablass nimmt die Pflegebereichsleiterin in den Waldkliniken Eisenberg, Jeannette Kadner, Aspekte einer nachhaltigen Dienstplanung anhand von Praxisbeispielen in den Fokus.
    Nachhaltig leben: Wie lassen sich die Ziele einer Organisation und die individuellen Ziele ihrer Mitarbeiter miteinander in Einklang bringen? Wie macht sich Nachhaltigkeit in der Führungspraxis sowie im alltäglichen Arbeiten und Leben bemerkbar? Dies wird Prof. Dr. Hubert Ostermaier, Professor für Betriebliches Rechnungswesen und Unternehmensführung, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH, im dritten Part des Nachmittags betrachten.

    Im Anschluss an die Vorträge findet eine von Prof. Dr. Burkhard Schmager, ebenfalls Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen, moderierte Gesprächs- und Diskussionsrunde mit dem Publikum statt.       

    Alle Veranstaltungen der Ringvorlesung sind öffentlich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Weitere Informationen: www.eah-jena.de/studium-integrale.
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena

    Almuth-Elisabeth Pechmann,
    sn

  • Raus aus der Komfortzone

    ​(15. Mai 2019) Am Dienstagnachmittag sprachen die Thüringer Umweltministerin, Anja Siegesmund, und der Professor für Sozialpolitik, Michael Opielka, Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, vor rund 130 Gästen aus Hochschule und Öffentlichkeit zum Thema „Keine Klimapolitik ohne soziale Nachhaltigkeit!“ im Jenaer Klima-Pavillon.

    Regionale und weltpolitische Themen zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit wurden kontrovers diskutiert und aus dem Publikum kritisch hinterfragt. Die Ministerin betonte, die Gesellschaft müsse den Klimaschutz aktiv angehen und sich damit auch auf wirtschaftliche und soziale Herausforderungen einstellen. Von der Unterstützung regionaler Initiativen über eine ausgewogene „grüne“ Energieversorgung bis zum Dialog mit regionalen Firmen beschrieb sie praktische Wege für Umweltschutz und Klimapolitik. Weiterhin rief Siegesmund die angehenden Fachkräfte auf, sich in der Region bei ökologisch orientierten Unternehmen zu bewerben.

    Dem stellte Prof. Dr. Opielka seine wissenschaftliche Perspektive zum Verhältnis sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gegenüber und hinterfragte die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN hinsichtlich Pragmatismus und Utopie. Im Gespräch befürwortete Opielka, dass aufgrund von klimapolitisch basierten ökonomischen Einschnitten sozial gerechte Wege gefunden werden müssten. Den Fragen war zu entnehmen, dass sich Bürgerinnen und Bürger mehr konkrete Beispiele zur Unterstützung von Landesebene dazu wünschen.

    Die nächste Veranstaltung der öffentlichen Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“ lädt am kommenden Dienstag, 21. Mai, um 17.00 Uhr ins Medienstudio der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 5) ein.

    Weitere Informationen: www.eah-jena.de/studium-integrale

    Julia Hillmann, Almuth-Elisabeth Pechmann,
    sn

  • Jenaer Umwelttechnik-Studium ist Spitze

    ​(14. Mai 2019) Im aktuellen CHE-Ranking erreichten die Studiengänge „Umwelttechnik“ sowie „Umwelttechnik und Entwicklung“ des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena Plätze in der Spitzengruppe. Insbesondere die Unterstützung am Studienanfang und die Praxisnähe (Praktika, Abschlussarbeiten, Gastdozenten) wurden mit Bestnoten bewertet. 

    Im Kriterium „Unterstützung für ein Auslandsstudium“ wurde ebenfalls ein Spitzenplatz erreicht. Dies gilt speziell für den international ausgerichteten Studiengang „Umwelttechnik und Entwicklung“, der ein obligatorisches Auslandsjahr in einem Partnerland umfasst. Dabei sind die Möglichkeiten sehr vielfältig. Derzeit absolvieren Studierende des Studiengangs ihr Auslandsjahr beispielsweise in Namibia, Indonesien, Jordanien, Ecuador oder Kolumbien.

    Diese Bewertungen attestieren dem Fachbereich eine sehr gute Vorbereitung seiner Studierenden auf einen erfolgreichen Berufseinstieg. Aufgrund der Interdisziplinarität des Studiums und der positiven Zukunftsaussichten der Umweltbranche bieten sich den Absolventen hervorragende Perspektiven.

    Wer sich für die Entwicklung umweltfreundlicher und nachhaltiger Technologien interessiert und interkulturelle Erfahrungen sammeln möchte, für den sind diese Studiengänge ein attraktives Angebot. 
     
    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Matthias Schirmer
    Matthias.Schirmer@eah-jena.de

  • Täuschend echt

    ​(9. Mai 2019) Echt oder nicht? Sie sehen zumindest täuschend echt aus: zwei Bände aus der Privatbibliothek von Ernst Abbe, deren Nachbildungen im Haupteingang der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena seit dieser Woche öffentlich zu besichtigen sind.

    Das ungewöhnliche Vorhaben fand am Dienstagnachmittag seinen Abschluss. Frank Schieferdecker, Werkstattleiter der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (THULB), übergab die von der Werkstatt gefertigten Imitationen an Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert.

    Die so genannten Faksimiles wurden von zwei Originalen hergestellt: Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“ in einer Auflage von 1723 und dem Werk „Neue Apparate zur Bestimmung des Brechungs- und Zerstreuungsvermögens fester und flüssiger Körper“ von Ernst Abbe, aus dem Jahr 1874. Hier ist übrigens der Anfang eines Kapitels von Carl Zeiss zu sehen, das später im Buch eingefügt wurde, wie der Werkstattleiter erläuterte.

    Die Originalwerke sind Bestandteil der Bibliothek der EAH Jena. Die Hochschule dankt der THULB sehr herzlich für die Unterstützung und die Zusammenarbeit. Bei der Gesamtumsetzung des Vorhabens waren auch Firmen aus Jena und Thüringen beteiligt, weiterhin das Referat Technik und die Hochschulleitung der EAH sowie natürlich die Hochschulbibliothek. Unterstützt wurden sie von einem Studenten der Hochschule der Bundeswehr München, der das Projekt als Praktikant der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der EAH Jena in die Wege leitete.

    Zu sehen sind die Faksimiles zu den Hochschulöffnungszeiten im Haupteingang von Haus 2, neben der Skulptur von Ernst Abbe.

     

    sn

  • Praktische Beispiele der Digitalisierung

    ​(9. Mai 2019) Besucher aus Kambodscha informierten sich in dieser Woche an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zur „Digitalisierung und Arbeitswelt der Zukunft“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ministerien, Ämtern sowie junge Gründer wollten den Umgang mit Angeboten und Problemen von Industrie 4.0 in Deutschland kennenlernen. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung waren sie in Berlin, Erfurt und Jena unterwegs.

    Zwei Hochschul-Kollegen führten die Gäste: Prof. Dr. Christian Erfurth, Informatikspezialist am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen, gab einen Überblick zur Umsetzung der Digitalisierung in Thüringen und insbesondere an der EAH Jena. Neben Herausforderungen bei der Umsetzung lag ein weiterer Schwerpunkt auf dem Thema „Gesundheit“. Constance Möhwald, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich SciTec, stellte die Modellfabrik 3D-Druck mit theoretischen wie praktischen Beispielen und bei einem abschließenden Laborrundgang vor.

    sn

  • Nächster Schritt: Master an der EAH Jena!

    ​(8. Mai 2019) Am 14. Mai findet in der „Kongresshalle am Zoo“ die diesjährige Master-Messe Leipzig statt. „Mit welchem Master habe ich die besten Jobchancen? Reicht der Bachelor als Abschluss? Welche Einstiegsmöglichkeiten habe ich mit dem Master?“. Antworten auf diese Fragen gibt die Studienwahlmesse des Informationsdienstes MASTER AND MORE.

    Auch die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ist dabei: Der Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Prof. Dr. Martin Garzke, und Prof. Dr. Burkart Voß, Professor für Mikroprozessortechnik und Raumfahrtelektronik, stehen den Messebesuchern, gemeinsam mit Elvira Babic, Masterkoordinatorin der Hochschule, für persönliche Beratung zur Verfügung.

    In den Gesprächen haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich ausführlich über die Masterstudiengänge der EAH Jena zu informieren und viele Fragen zu klären. Professor Garzke stellt in seinem Vortrag „Master für Ingenieure“ folgende Themen vor: „Wie sind die Berufschancen für Ingenieure und welche Erfolgsfaktoren führen zum Traumjob?“.

    Die Messebesucher können schon jetzt Plätze für die Vorträge reservieren und ebenso Beratungsgespräche mit Studienberatern und Professoren der Ernst-Abbe-Hochschule fest vereinbaren:
    <https://www.master-and-more.de/master-messe-leipzig/>

     

    MASTER AND MORE Messe Leipzig – Auf einen Blick:
    Dienstag, 14. Mai 2019, 9-16 Uhr
    KONGRESSHALLE am Zoo
    Infos & Anmeldung: www.master-and-more.de/master-messe-leipzig
    Facebook-Seite der EAH Jena: https://www.facebook.com/EAHJena/

  • Kopf, Herz und Hand vereinen

    ​(7. Mai 2019) Die Aufgabe der Hochschulen im 21. Jahrhundert besteht aus Sicht von Claus Otto Scharmer darin, Lehre und Forschung nicht nur mit dem Transfer von Wissen, sondern darüber hinaus mit einer Erneuerung unserer Gesellschaft zu verbinden. An der Veranstaltung „Achtsam. Digital – Die Hochschule des 21. Jahrhunderts“ am 3. und 4. Mai in den Rosensälen der Universität Jena nahmen 150 Führungskräfte, Lehrende und Studierende von 25 Hochschulen und Universitäten aus 12 Bundesländern teil.

    Der eigens aus Boston angereiste Wissenschaftler diskutierte bei der Podiumsveranstaltung am vergangenen Freitag mit Valentina Kerst, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, mit den Vertretern beider Jenaer Hochschulen, Iris Winkler als FSU-Vizepräsidentin und EAH-Rektor Steffen Teichert, mit dem Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Peter Scharff, weiterhin mit Johanna Menge, derzeit im Masterstudium General Management an der EAH Jena sowie mit der Vizepräsidentin der Bauhaus-Universität Weimar, Nathalie Singer, und dem AOK-PLUS-Vorstandsvorsitzenden, Rainer Striebel.

    Vor dem Hintergrund globaler Krisen, wie Klimawandel, Naturzerstörung, der Zunahme sozioökonomischer Ungleichheit und einer weltweit hohen Suizidrate, rief der Managementprofessor des Massachusetts Institute of Technology die Institutionen, welche die Menschen ausbilden, die in unserer Welt Verantwortung tragen, dazu auf, sich selbst kritisch in den Blick zu nehmen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was im Inneren des Hochschulsystems der Veränderung bedarf.

    Neben der politisch vorangetriebenen Implementierung von digitalen Technologien, die den Zugriff auf das externe Wissen optimieren, bedarf es aus Scharmers Sicht einer politischen Parallelaktion: Deren Ziel besteht darin, die hochschulübergreifende Einbindung von „sozialen Technologien“ voranzutreiben, die uns mit den Quellen innerer Kreativität und den sozialen Feldern verbinden, in denen wir leben. Um das zu erreichen, ist der vom Kopf dominierte „Lernort Hochschule“ sowohl durch einen inneren Lernort zu ersetzen, der Kopf, Herz und Hand vereint, als auch durch äußere Lernorte zu ergänzen, die außerhalb der Vorlesungssäle in der wirklichen Welt liegen.

    Scharmers „Hochschule des 21. Jahrhunderts“ verbindet eine gezielte Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins, die sich unter anderem durch Achtsamkeitstrainings umsetzen lässt, mit „Aktionslernen“ in regionalen Unternehmen, an lokalen Brennpunkten und in Regierungs- sowie Nicht-Regierungs-Organisationen.

    Aus Sicht der beiden Leiter des Thüringer Modellprojekts „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft“, Prof. Dr. Mike Sandbothe (EAH Jena) und PD Dr. Reyk Albrecht (FSU Jena), stellt Scharmer eine kulturpolitische Forderung von hoher Überzeugungskraft. Noch wichtiger ist dem Thüringer Leitungsduo jedoch, dass Scharmer, der für Unternehmen wie Daimler, Fujitsu und PricewaterhouseCoopers international ausgezeichnete Führungsprogramme entwickelte, die methodisch angeleitete Ausbildung einer achtsamen Grundhaltung für eine notwendige Bedingung der Veränderung unserer Gesellschaft hält.

    Das Thüringer Modellprojekt, das bereits jetzt Achtsamkeitstrainings für Studierende, Lehrende sowie Verwaltungs- und Führungskräfte an Hochschulen anbietet, plant nun besondere Formate für die akademische Ausbildung von Ärzten, Lehrern und Polizisten. „Achtsamkeit ist nicht nur etwas jenseits der digitalen Medien, sondern auch eine wichtige Praxis in den digitalen Medien als Grundlage für sachorientiertes Arbeiten in Hochschulen“, betonen Albrecht und Sandbothe. Verbunden damit sei, auf methodisch gezielte und medizinisch evaluierte Art und Weise, die Schulung von Neugierde, Mitgefühl und Mut.


    Die Partner: AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Technische Universität Ilmenau, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

    Informationen und Kontakt:
    Prof. Dr. Mike Sandbothe
    Mike.Sandbothe@eah-jena.de

    Weitere Informationen: www.achtsam.digital / www.achtsamehochschulen.de
    Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=ss5R3M1407s

    Alle Veranstaltungsteile am 3. Mai (Workshop und öffentliche Veranstaltung mit Otto Scharmer) wurden per Video dokumentiert. Für Journalistinnen und Journalisten besteht die Möglichkeit, die Aufzeichnungen anzusehen.
    Kontakt: Mike.Sandbothe@eah-jena.de

  • Welche Perspektive haben Sie?

    ​(6. Mai 2019) Am 14. Mai 2019 findet von 17.00 bis 18.30 Uhr die Auftaktveranstaltung der öffentlichen Ringvorlesung „Interdisziplinäre Perspektiven zur Nachhaltigkeit“ im Klima-Pavillon auf der Rasenmühleninsel im Jenaer Paradies statt.

    Die Veranstaltung der der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena mit dem Motto „Keine Klimapolitik ohne soziale Nachhaltigkeit!“ beginnt mit einem Grußwort des Prorektors für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Andreas Schleicher. Anschließend spricht Anja Siegesmund, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz und Schirmherrin des Klima-Pavillons, zu Klimawandel und Klimapolitik.

    Der zweite Redner des Abends ist Prof. Dr. Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik der EAH Jena sowie wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des Instituts für Sozialökologie in Siegburg. Während Anja Siegesmund in ihrem Vortrag den Fokus darauf legt, was Klimapolitik auf Bundes- und Landesebene leisten muss, schlägt Michael Opielka den Bogen zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und geht darauf ein, wie durch soziale Nachhaltigkeit die ökologische Nachhaltigkeit besser gelingen und die Wirtschaft nachhaltig profitieren kann. Im Anschluss an die Vorträge findet eine von Prof. Dr. Wolfgang Behlert, Professor für Rechtswissenschaft der EAH, moderierte Gesprächs- und Diskussionsrunde statt, bei der die Gäste aufgerufen sind, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren.       

    Nach der Auftaktveranstaltung folgen im Rahmen der Ringvorlesung noch vier weitere öffentliche Vortrags- und Diskussionsrunden zu verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit. Bei den Veranstaltungen im Mai und Juni sprechen Professorinnen und Professoren der EAH Jena sowie weitere Fachkundige unter anderem über Nachhaltigkeit im Personalmanagement, in der Digitalisierung und im Kohleausstieg.

    Die Veranstaltungen der Ringvorlesung sind öffentlich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Weitere Informationen:
    www.eah-jena.de
    www.eah-jena.de/studium-integrale

  • Lehrbuch neu erschienen:

    ​(23. April 2019) Das Lehrbuch „Strafrecht und Soziale Arbeit“ von Prof. Dr. Heinz Cornel (Alice-Salomon-Hochschule Berlin) und Prof. Dr. Thomas Trenczek (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) erschien kürzlich im Nomos-Verlag Baden-Baden.

    Das Buch gibt einen rechtsdogmatisch fundierten und sozialwissenschaftlich begründeten Überblick über die Grundlagen und wesentlichen Themen des materiellen Strafrechts und des Strafverfahrensrechts, inklusive des Jugendstrafrechts sowie der Alternativen einer „Restorative Justice“.

    Es richtet sich an Studierende und an Praktiker der Sozialen Arbeit, unter anderem an Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Mediatoren, forensische Psychiater und Tätige in Justizvollzugsanstalten. Das materielle Straf- wie Verfahrensrecht wird ausführlich beschrieben, so dass Prozesse und Strukturen des Strafrechts grundlegend verstanden und zur Anwendung gebracht werden können.

    Darüber hinaus bietet das Lehrbuch auch für Jura-Studierende und Strafrechts-Praktiker eine Einführung in das strafrechtliche Denken und liefert gleichzeitig sozialwissenschaftlich-kriminologische Einblicke zur Anwendung und Praxis des Strafrechts. Ein umfassendes Stichwortverzeichnis rundet den Band ab.


    Cornel/Trenczek: Strafrecht und Soziale Arbeit
    (inkl. Restorative Justice und Mediation)
    Lehrbuch 2019, 262 S., Broschiert, ISBN 978-3-8487-5574-5

  • In neuer Auflage erschienen

    ​(23. April 2019) Kürzlich erschien die achte Auflage des „Frankfurter Kommentars zum SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfe“ im Nomos-Verlag Baden-Baden. Zu den 15 Herausgebern und Autoren gehören auch Prof. Dr. Thomas Trenczek und Prof. Dr. Arne von Bötticher vom Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Der Frankfurter Kommentar gilt als führender Kommentar, quasi als „Markenzeichen" für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe. Ob Kommentierungen der Finanzierungsfragen, Inobhutnahme, Kinderschutz sowie örtliche Zuständigkeit oder Kostenerstattung – das Werk ist für Gerichte und Fachwelt meinungsprägend.
    Die neue Auflage geht insbesondere auf die Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes ein, weiterhin auf die Änderungen im Datenschutz mit den Auswirkungen der europäischen Datenschutz-Verordnung und des neuen BDSG sowie auf Rechtsfragen im Zusammenhang mit Leistungen für (Pflege-)Kinder mit Behinderung. Das „Gute-Kita-Gesetz“ sowie das Mediationsgesetz werden ebenfalls berücksichtigt. Erstmalig kommentiert sind die vorläufige Inobhutnahme und die Schnittstellen zum geänderten Asyl- und Aufenthaltsrecht.

    Ein ausgewiesener Schwerpunkt liegt auf den Zuständigkeits- und Querschnittsfragen der Jugenddelinquenz mit den Schnittstellen zur Jugendgerichtsbarkeit sowie dem Kinderschutzrecht mit einer ausführlichen Kommentierung des KKG (Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz). Die neueste Rechtsprechung zur sachlichen Zuständigkeit, Kostenbeteiligung, Tagesbetreuung und den Rechtsfolgen bei der Verletzung fachlicher Standards sind berücksichtigt. Die Diskurse zu Careleavers, zur sozialpädagogischen Fachlichkeit in den Hilfen zur Erziehung, zur sozialräumlichen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe und natürlich der Inklusion sind mit den Regelungen im SGB VIII und seiner Auslegung praxisnah in Beziehung gesetzt.

    Münder/Meysen/Trenczek: Frankfurter Kommentar zum SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfe, 8. Aufl. 2019
    ISBN 978-3-8487-2232-7

     

  • Quo vadis, Hochschule des 21. Jahrhunderts?

    ​(17. April 2019) “Wozu braucht die Welt eine Hochschule, wenn alle Vorlesungen online verfügbar sind? Wie müssen wir unsere on-campus-Lernformen revolutionieren, wenn die Vorlesungsinhalte über das iPad bezogen werden?”, so fragt der Managementprofessor Claus Otto Scharmer vom Massachusetts Institute of Technology. Er nimmt am 3. Mai ab 13.00 Uhr in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität Jena an einer öffentlichen Podiumsveranstaltung des Thüringer Modellprojekts „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft“ teil.

    Neben Scharmer werden der Thüringer Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, beide Jenaer Hochschulrektoren, Prof. Dr. Walter Rosenthal und Prof. Dr. Steffen Teichert, der Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Prof. Dr. Peter Scharff, sowie die Vizepräsidentin der Bauhaus-Universität Weimar, Prof. Dr. Nathalie Singer, und der AOK-PLUS-Vorstandsvorsitzende, Rainer Striebel, zu Wort kommen.

    Das Thüringer Modellprojekt „Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft“ hat speziell für Hochschulangehörige professionelle Achtsamkeitstrainings entwickelt. Am Ende dieser Kurse sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, ihre Aufmerksamkeit nicht unkoordiniert zu verausgaben, sondern auch im digitalen Raum in einer gesunden Balance zu halten.

    Erste medizinische Untersuchungsergebnisse aus dem zwölfwöchigen „Mindfulness Based Student Training“ zeigen, dass eine deutliche Verbesserung der physiologischen Stressregulation nachzuweisen ist.

    Die beiden Jenaer Hochschulen sowie die TU Ilmenau und die Universität Erfurt haben inzwischen für ihre Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden entsprechende Angebote durchgeführt und evaluiert. Die Bauhaus-Universität Weimar und die Hochschule Nordhausen beginnen damit im Sommersemester 2019. Bis zum Ende des Jahres werden auf diesem Weg ca. 2000 Thüringer Hochschulangehörige erreicht.

    Otto Scharmer hält am Vormittag des 3. Mai in den Rosensälen außerdem einen eigenen Workshop für Hochschul-Führungskräfte, um zu zeigen, wie sich die von ihm entwickelte Change-Management-Theorie für die Hochschulentwicklung nutzen lässt. Ein weiteres Arbeitstreffen richtet sich an Interessierte aus Hochschulen aller Bundesländer. Es wird am 4. Mai von 9.30 bis 17.30 Uhr von der Berliner Kommunikationsexpertin Christine Wank ebenfalls in den Rosensälen durchgeführt. Dabei kommen die sogenannten „Presencing-Methoden“ von Scharmer zum Einsatz. Diese können dabei helfen, institutionelle Zukunftspotentiale zu erspüren und Schritt für Schritt Wirklichkeit werden zu lassen.

    Weitere Informationen: www.achtsam.digital

    Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind bei allen Veranstaltungen herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich bis zum 26. April an: presse@eah-jena.de

    Informationen und Kontakt:
    Prof. Dr. Mike Sandbothe
    Mike.Sandbothe@eah-jena.de

    Die Partner: AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Technische Universität Ilmenau, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

  • Bauhaus – entdeckt auf Nebenpfaden

    ​(12. April 2019) Eine Ausstellung zum Bauhaus-Jubiläum ist ab sofort in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu sehen: Der Fotoclub UNIFOK Jena stellt Eindrücke aus den Regionen Weimar und Dessau vor.

    Dabei waren die Fotografen, wie sie berichten, viel auf „Nebenpfaden“ unterwegs, beispielsweise beim Bauhaushotel in Probstzella, bei Bauhausarchitektur in Gotha, Arnstadt und Hermsdorf oder in der Bauhaus-Töpferei in Dornburg. Dort haben sie zahlreiche Entdeckungen gemacht, die sehr detailliert und informativ beschrieben werden. Mit dabei sind auch Fotos von Malerei und Design, so dass die Ausstellung, nicht zuletzt durch die kundigen Erklärungen, auch auf die Darstellende Kunst des Bauhauses eingeht.

    1919 von Walter Gropius als Kunstschule in Weimar gegründet, steht „das Bauhaus“ heute oft als Epochen-Begriff für die Moderne. Nach dem – nicht ganz freiwilligen – Umzug 1925 nach Dessau wurde es 1933 von den Nazis geschlossen.

    „Die Idee Bauhaus weckte Neugier und Experimentierfreude und wirkte in alle Gebiete der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst über Architektur, Handwerk, Malerei, Bildhauerei und Design bis hin zu Musik und Theater. Im Zentrum Thüringens erscheint es im Jubiläumsjahr als Pflicht, an die Konzepte des Bauhauses in Form von Ausstellungen, Büchern und Aufsätzen zu erinnern. Jedoch ist es unmöglich, die viele Facetten der 'neuen Gestaltung' zu beleuchten oder ihnen gar umfassend gerecht zu werden“, so der UNIFOK Jena.

    Bis zum 5. Juli ist die Ausstellung im Foyer vor der Hochschulaula im Erdgeschoß von Haus 4 für Besucher offen.


    UNIFOK Jena e.V. / sn


    „100 Jahre Bauhaus“
    Fotografien des UNIFOK Jena e.V.
    Haus 4, Foyer Aula
    08.04.2019 - 05.07.2019
    Mo - Fr. 7 bis 20 Uhr

  • Gesundheitliche Auswirkungen von Lärm

     

    ​(12. April 2019) Der 16. Jenaer Akustik-Tag wird am 24. April in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Jena stattfinden. Ab 13.00 Uhr sind alle Interessenten herzlich auf den EAH-Campus an die Carl-Zeiss-Promenade 2 eingeladen. Angesprochen sind vor allem Fachleute aus dem regionalen Umfeld, Studierende sowie die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    In mehreren Vorträgen werden die Schallausbreitung und -emission, Lärmwirkung und Geräuschminderung in konkreten praktischen Zusammenhängen angesprochen. Beginnend mit den realen gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm beschäftigen sich Referentin und Referenten mit der historischen Veränderung von akustischen Emissionen, mit Strömungsakustik im Bereich Klima und Lüftung, weiterhin mit modernen Messmethoden für Schwingungen jeglicher Art und mit der Frage, wie akustische Signale zur Prozessoptimierung genutzt werden können.

    Mit Prof. Dr. Stefan Becker können die Veranstalter einen Referenten aus Jenas Partnerstadt Erlangen begrüßen. Mit Dr. Stefan von Dosky wird erneut ein ehemaliger Absolvent der EAH Jena vortragen.

    Weitere Informationen:
    www.mb.eah-jena.de/page/de/fachgebiete/ka-maschinen/akustiktag

     

    Bernhard Kühn / sn

     

     

     

  • Hoch effiziente Leistungsschalter

    ​(9. April 2019) Im Oktober des vergangenen Jahres startete das Forschungsprojekt „Feldstopp-Profil“. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung will das Vorhaben, mit vollem Namen "Neuartige energiegefilterte Feldstopptechnologie für hochsperrende IGBT-Schalter", Leistungshalbleiterkonzepte für eine effiziente Energienutzung entwickeln.

    Die Projektpartner, die Infineon Technologies AG Neubiberg in Bayern, die mi2-factory GmbH Jena, das Helmholtzzentrum Dresden-Rossendorf und die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, erforschen Methoden zur Steigerung der Effizienz von Schaltern am Beispiel des Insulated Gate Bipolar Transistors (IGBT).

    „Leistungshalbleiter sind eine Schlüsselkomponente in Systemen zur Wandlung elektrischer Energie“, so Projektleiter Prof. Dr. Michael Rüb von der EAH Jena: „Wir erforschen am IGBT die Reduktion von dynamischen Verlusten durch den Einbau neuartiger Strukturen, den so genannten Feldstopps“.

    Der Physiker aus dem Fachbereich SciTec erklärt die Wirkungsweise eines Feldstopps wie folgt: „Die Wirkungsweise von Feldstopps ist mit der von Deichen zur Abwehr von Sturmfluten an der Nordsee zu vergleichen. Der seeseitige Böschungswinkel sollte möglichst flach sein, um die Welle sanft auslaufen zu lassen, also der Welle Energie zu entziehen. Im Projekt geht es darum, den optimalen Böschungswinkel zu finden, so dass das Ein- und Ausschalten von mehr als 3.000 Volt ‚sanft‘ vonstatten geht. Abruptes Schalten ist für viele Anwendungen nicht wünschenswert. Die Breite der ‚Deichböschung‘ zur Aufnahme der Spannung von mehreren 1.000 Volt ist vergleichbar mit dem Durchmesser eines menschlichen Haars“.

    Feldstopp-Strukturen an sich sind schon lange im industriellen Einsatz. Ihre Herstellung, insbesondere mit glatten Flanken und geringem Neigungswinkel, ist jedoch extrem schwierig und teuer. Die Ziele des Forschungsvorhabens, dessen Förderung bis 2022 läuft, liegen in der Entwicklung einer innovativen Fertigungsmethodik zur Erzeugung maßgeschneiderter Feldstopp-Profile mit einstellbarem Böschungswinkel in IGBT-Schaltern.

    Der Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels liegt in der Erforschung einer besonderen Art der Ionenimplantation, der Energiefiltertechnologie – hier erstmals angewandt im Silizium.  Die speziellen Anforderungen von Feldstopps in Siliziumbauelementen erfordern es, die Energiefiltertechnologie auf eine grundlegend neue Basis zu stellen. 

    Ein weiteres Ziel besteht in der Förderung zukünftiger Ingenieurinnen und Ingenieure. Mit einem Mentoring-Konzept begleiten die Forschungspartner den Nachwuchs bei den Bachelor- und Masterarbeiten sowie bei Promotionen.


    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Michael Rüb
    michael.rueb@eah-jena.de

  • Praktischer Bezug und viele Anwendungsmöglichkeiten

    ​(6. April 2019) Auf den Campus der Ernst-Abbe-Hochschule Jena kamen auch in diesem Jahr vor allem Familien, um sich beim Hochschulinformationstag umzusehen. Das Stöbern in Laboren und Hörsälen am Samstag lohnte sich: Es gab Live-Experimente, Vorträge und sehr viele persönliche Beratungen. Jeder der etwa 50 Studiengänge wurde nicht nur theoretisch, sondern auch mit seinem praktischen Bezug und den Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

    Die Hochschule hatte sich viel einfallen lassen: Ob Glas schneiden und selbst einen Spiegel herstellen, Marken von Speisen und Getränken beim Geschmackstest herausfinden oder Bauteile auf Leiterplatten löten und sich so eine Taschenlampe herstellen – es war für alle etwas dabei.

    Im Labor für Lasertechnologie gab es ein Quiz für die ganze Familie: Dort konnte man testen, welche Bruchkraft – in Gramm – erforderlich ist, um eine Spaghetti zu brechen. Das war gar nicht so einfach, zumal sich das verändert, je länger die Spaghetti schon aus der Verpackung genommen sind.

    Die nächsten „Stöbertermine“ an der EAH Jena sind das Schnupperstudium vom 15. bis zum 17. April und die Lange Nacht der Wissenschaften am 22. November. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

    www.eah-jena.de

    sn

  • Digitalisierung „zum Anfassen“

    ​(5. April 2019) Am 4. April besichtigte eine Gruppe internationaler Gäste die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die Frauen und Männer, unter anderem aus Industrie und Ministerien, die auf Einladung des Auswärtigen Amtes in Berlin und Jena unterwegs waren, kamen aus Europa, Südamerika, Afrika und Asien.

    Im Mittelpunkt ihres Besuches standen Beispiele der digitalen Veränderungsprozesse in der deutschen Wirtschaft. An der Jenaer Hochschule erlebten die Besucher, wie die industrielle Fertigung mit dem Einsatz der Digitalisierung intelligenter und effizienter gestaltet werden kann.

    Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und der Leiter des Fachgebietes Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung, Prof. Dr. Jens Bliedtner, gaben einen Überblick zu Forschungsaktivitäten sowie Kooperationen mit Unternehmen und Digitalisierungsprojekten der EAH.

    Michael Seiler, Mitarbeiter im Fachgebiet Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung, stellte verschiedene Entwicklungsarbeiten vor, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen durchgeführt werden. Im anschließenden Rundgang wurden die Labore des Fachgebiets gezeigt und die Projekte im Detail erläutert. Schwerpunkte waren der Bereich der additiven Technologien und die Laserlabore mit dem Einsatz neuester Fertigungstechnologien und Digitalisierungsanwendungen.

    Vorgestellt wurden am Donnerstagnachmittag auch die „Modellfabrik 3D-Druck“, die kleinen und mittleren Unternehmen eine „Digitalisierung zum Anfassen“ bereitstellt und das „Thüringer Zentrum für additive Technologien“, ein Gemeinschaftsprojekt von Thüringer Forschungseinrichtungen, das Unternehmen einen schnellen und effizienten Zugang zu neuesten Verfahren der additiven Technologien ermöglicht. Gezielt vernetzt werden Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft bei „Nucleus Jena“, einem gemeinsamen Vorhaben von EAH und Friedrich-Schiller-Universität Jena.

     

    Informationen und Kontakt: Constance Möhwald
    Constance.Moehwald@eah-jena.de

    sn

  • „Kerbesen“

    (4. April 2019) „Kerbesen“, ein gemeinsames Forschungsprojekt des Fraunhofer IKTS Hermsdorf, der Technischen Universität Ilmenau und der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena fand am 27. März bei einem Meeting in der EAH seinen Abschluss.

    Kerbesen, bzw. „Keramische Mehrlagenbauelemente für die Hochtemperatursensorik und -elektronik“ beinhaltete seit Juni 2016 die Entwicklung von keramischen Multilagen- bzw. Mehrschichtsubstraten. Im Mittelpunkt stand die Herstellung von Demonstratoren für neuartige keramische Schaltungsmodule.

    „Diese Module“, erläutert Prof. Dr. Jörg Töpfer, Projektleiter der EAH Jena aus dem Fachbereich SciTec, „haben wir als Multilagenbauelemente entwickelt, welche aus mehreren Keramikschichten und Elektroden bestehen. Dazu werden die Funktionswerkstoffe zunächst als Pulver synthetisiert und zu keramischen Folien verarbeitet. Diese werden dann mit Edelmetall-Elektroden bedruckt, die einzelnen Lagen werden gestapelt, laminiert und gesintert. So entstehen Multilagenkondensatoren oder Multilagen-Induktivitäten für elektronische Schaltkreise“.

    Die neu entwickelten Bauelemente haben integrierte sensorische und elektromagnetische Funktionen und sind für den Einsatz bei Temperaturen bis zu 250°C geeignet. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Wissenschaftler in den vergangenen drei Jahren verschiedene Fragestellungen beantworten müssen: „Wir konnten“, so Töpfer, „neue keramische Funktionsmaterialien für diese Bauelemente, die in der so genannten ‚Low Temperature Ceramic Cofiring‘-Technologie (LTCC) gefertigt werden, entwickeln“.

    Damit können neue Einsatzgebiete für keramische Bauelemente mit hoher Temperaturstabilität erschlossen werden, wie beispielsweise die Hochtemperatur-Leistungselektronik, die Steuerungselektronik und die Sensortechnik. Die Ergebnisse der Forschungsgruppe werden zukünftig in der Thüringer Industrie umgesetzt.


    Kontakt: Prof. Dr. Jörg Töpfer, Fachbereich SciTec
    joerg.toepfer@eah-jena.de

  • 40 Jahre Materialforschung

    ​(1. April 2019) Dem Wissenschaftler Eberhard Hennig galt das Treffen des Arbeitskreises „Funktionskeramik“ in der vergangenen Woche an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

    Seit 40 Jahren arbeitet der Materialforscher an der Entwicklung neuer Werkstoffe. Sowohl in den ehemaligen Keramischen Werken Hermsdorf (KWH), als auch nach der deutschen Wiedervereinigung bei der Firma PI Ceramic GmbH im thüringischen Lederhose hat sich der Forscher mit piezokeramischen Werkstoffen und deren Anwendungen befasst und war dabei seit vielen Jahren mit den Werkstoffwissenschaftlern der EAH Jena verbunden.

    Und nicht nur mit ihnen: Der Direktor des Institutes für Materialforschung der Pennsylvania State University (USA), Clive Randall, widmete Hennig sein dreißigminütiges Referat „A wilde Ride – ein wilder Ritt“ über den aktuellen Forschungsstand des „kalten Sinterns“, einer modernen Materialbearbeitung, einschließlich eines Rückblicks auf 25.000 Jahre Keramiken am Beispiel der Venus von Dolní Vestonice, eines der ältesten keramischen Erzeugnisse. Den Amerikaner und Hennig verbindet ebenfalls eine langjährige Zusammenarbeit.

    Unter dem Thema „Piezokeramik – aktueller Stand und zukünftige Perspektiven“ gab der internationale Arbeitskreis einen Überblick über die breite Forschungspalette auf dem Gebiet der aktuellen Forschung piezokeramischer Materialien und ihrer Anwendung. Neben Randall kamen weitere Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, Österreich und Deutschland zu Wort.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Jörg Töpfer
    joerg.toepfer@eah-jena.de

    sn

  • Entwicklung eines neuen Datensystems

    ​(29. März 2019) Seit Juli des vergangenen Jahres arbeitet die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an einem gemeinsamen Forschungsprojekt. „Föderierte Manufacturing Execution Systeme auf Basis von Microservices“ bzw. FMES erforscht den Einsatz neuer Technologien für industrielle Produktionsprozesse.

    Zusammen mit dem Institut für Datenwissenschaften des DLR in Jena entwickeln die Professoren am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH, Nico Brehm und Christian Erfurth, ein System, das diese Produktions- oder Fertigungsprozesse unterstützen soll, wenn es beispielsweise um die Individualisierung von Anforderungen an die Produkte geht. „So können die Firmen auf aktuelle Entwicklungen des Marktes schneller reagieren“, erklärt Brehm, Dekan des Fachbereichs. Auch die Produktion von Kleinserien könne so optimiert werden.

    Im Gegensatz zu herkömmlichen fertigungsunterstützenden Systemen, die sich hauptsächlich auf Prozesse innerhalb eines Unternehmens beziehen, wird der Fokus bei der Entwicklung des FMES-Systems auf einen erleichterten Informationsaustausch und eine bessere Zusammenarbeit kooperierender Unternehmen gelegt. Hierfür arbeiten die beiden Informatiker an einer passenden Systemarchitektur.

    Angelehnt an die historische Bedeutung der Architektur als „Mutter aller Künste“ stehen auch bei der Architektur eines neuen Datensystems das Zusammenwirken verschiedener Komponenten, die Schnittstellen und die Gesamtstruktur im Mittelpunkt.

    Durch die Herstellung mehrerer Prototypen wird die Systemarchitektur jeweils praktisch getestet und auf der Basis dieser Erkenntnisse von den Wissenschaftlern weiterentwickelt. Ziel des Auftragsprojektes des DLR ist es, bis zum Sommer 2021 eine ausgereifte Systemarchitektur zur Verfügung zu stellen, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Produktionsprozesse entsprechend den wachsenden Herausforderungen des Marktes zu gestalten, um gleichermaßen wirtschaftlich wie nachhaltig produzieren zu können.
     
    Informationen und Kontakt:

    Prof. Dr. Nico Brehm, nico.brehm@eah-jena.de
    Prof. Dr. Christian Erfurth, christian.erfurth@eah-jena.de

  • Berührende Motive

    ​(27. März 2019) Seit Anfang dieser Woche ist die 11. Landesfotoschau von Thüringen in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu sehen. Mehr als 70 Einzelfotos und sechs Serien hängen auf den Ausstellungsflächen in der dritten Etage von Haus 5, ein Teil vor den Hörsälen, weitere in der Hörsaal-Zwischenetage. 

    Weit über 200 Thüringerinnen und Thüringer hatten ihre besten Fotos der Jahre 2016 und 2017 beim Landesverband Thüringen der Gesellschaft für Fotografie eingesandt, insgesamt waren es 1.500 Bilder.

    Auffallend ist die Vielfalt: Porträts und Landschaften wechseln sich ab mit Tierfotografie, Kunst oder Architektur. Darunter sind sehr schöne, berührende Motive. Bis zum 28. Mai ist die Ausstellung in der EAH Jena für die Öffentlichkeit zugänglich, im August reist sie ins KunstForum nach Gotha.

    Der Wettbewerb und die Ausstellung werden in zweijährigem Rhythmus vom Landesverband Thüringen der Gesellschaft für Fotografie e.V. veranstaltet. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der alle Fotos enthält und beim Landesvorstand der GfF für 2 € (plus Versand) bestellt werden kann:

    vorstand@gff-thueringen.de

    Landesverband Thüringen der Gesellschaft für Fotografie e. V. / sn

     

    Weitere Informationen:

    Preisträger:
    Die Jury hatte drei Preise vergeben. Diese erhielten Franziska Barth (Paitzdorf), Raik Behr (Erfurt) und Ulrich Seehagen (Erfurt).
    Der Jugendpreis ging an Tim Gassauer (Ilfeld).
    Die fünf Anerkennungen vergab die Jury an Franziska Barth (Paitzdorf), Helmut Hess (Erfurt), Dr. Karl-Heinz Richter (Suhl), Ulrich Seehagen (Erfurt) und Dr. Aribert Janus Spiegler (Erfurt).

    Ausstellungsorte:
    30.04. - 28.07.2018 Gera, Sparkasse
    05.08. - 05.10.2018 Hildburghausen, Landratsamt
    01.12.2018 - 13.01.2019 Sondershausen, Schlossmuseum
    20.01. - 10.03.2019 Erfurt, Galerie Waidspeicher im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken
    25.03. - 28.05.2019 Jena, Ernst-Abbe-Hochschule
    23.08. - 03.11.2019 Gotha, KunstForum

  • Es darf gestöbert werden!

    ​(26. März 2019) Am 6. April ist Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Von 9.30 bis 15 Uhr lädt die Hochschule sehr herzlich auf den Campus an der Carl-Zeiss-Promenade 2 in Jena ein.

    An dem Samstag darf auf dem Campus gestöbert werden: Es gibt Live-Experimente, Vorträge und Beratung in Laboren, Hörsälen und in der Hochschulaula. Willkommen sind Schüler, Eltern und alle Interessierten.

    Der Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Andreas Schleicher, eröffnet den HIT um 9.45 Uhr im Hörsaal 6 (Haus 4). Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, spricht über das Basiswissen zu Beginn eines Studiums: Essen, Wohnen und BAföG. Anschließend stellt Uwe Scharlock, Leiter des Hochschulbereiches Studium und Studienberatung, alle wichtigen Informationen zum Thema „Bewerbung“ vor.

    Die Bibliothek der EAH Jena bietet um 11.30 Uhr eine Führung an. Der Hochschulsport wird sich im Foyer des Haupteingangs (Haus 2) vorstellen. Die Cafeteria in Haus 5 sowie das Parkhaus sind an diesem Samstag für die Besucher geöffnet.


    www.eah-jena.de

    Infos und Kontakt: Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 - 205 122

    sn

  • Ein Mathe-Workshop, Vorträge und viele Besucher

    ​(25. März 2019) Die Leipziger Buchmesse ist seit langem ein lebendiger Treffpunkt für Menschen, Bücher und Geist. Ihr Potential als Bildungsmesse haben nicht nur die Werbestrategen der Messe erkannt, sondern es sind auch immer mehr Hochschulen vor Ort. Vom vergangenen Donnerstag bis zum Wochenende stellte sich erstmals die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena bei der Leipziger Buchmesse vor.

    An allen Messetagen war der Stand der Hochschule sehr gut besucht: Am Donnerstag und Freitag kamen besonders Schulklassen, am Wochenende viele Familien. Unter den Besuchern waren auch Alumni der Hochschule, ehemalige Studentinnen und Studenten, die jetzt im Berufsleben stehen und sich an ihre Studienzeit an der Fachhochschule in Jena sehr gern erinnerten.

    Die EAH bot nicht nur Beratung zu ihren Studiengängen an, sondern auch einen Workshop „Mathematik zum Anfassen“, gestaltet von Professor André Große, Dekan des Fachbereichs Grundlagenwissenschaften. Verschiedene Vorträge standen ebenfalls auf dem Programm: Katharina Rädel-Ablass, Professorin im Fachbereich Gesundheit und Pflege, informierte u. a. zum Masterstudium „Coaching und Führung“.

    Die „Kundenzufriedenheit im Buchhandel“ und „Schaufenstergestaltung im Wandel der Zeit“ waren Themen des Betriebswirtes Professor Alexander Magerhans. Die Professoren aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen, Christian Erfurth und Burkhard Schmager, zeigten, was die „Mixed-Reality-Brille“ (Hololense) mit der Informatik zu tun, bzw., was es mit dem interdisziplinären Studieren an der EAH Jena auf sich hat.

    Julia Hillmann, sn

  • 3D-PATH – Forschungsverbundprojekt für die Strahlentherapie

    ​(25. März 2019) Bei der Strahlentherapie zur Behandlung von Tumoren ist es wichtig, gesunde Zellen zu schonen und nur betroffene zu erfassen, dies jedoch möglichst vollständig. Eine große Rolle bei der Bestrahlung spielt der so genannte Reichweitenmodulator, der auf das erkrankte Gewebe fokussiert wird.

    Ein deutschlandweites Forschungsverbundprojekt entwickelt derzeit einen Reichweitenmodulator in einer 3D-Technologie, der es ermöglichen soll, patientenindividualisiert zu arbeiten. Im Mittelpunkt des Projektes „3D-Path" steht die Entwicklung von Verfahren zur individuellen Berechnung auf der Grundlage von CT-Datensätzen des einzelnen Patienten. Außerdem sollen bereits bestehende 3D-Reichweitenmodulatoren durch neue Fertigungstechnologien verbessert werden.

    Sechs Partner arbeiten hier zusammen: Aus Darmstadt kommen die Medcom GmbH und die Abteilung Biophysik des Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung. Die Messtronik GmbH hat ihren Sitz in St. Georgen-Langenschiltach im Schwarzwald. Weiterhin sind das Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen sowie die Zella-Mehliser Portec GmbH und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit im Boot.

    Prof. Dr. Jens Bliedtner, Lehrender und Forscher an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Projektleiter der Hochschule im Verbundvorhaben, erläutert hierzu: „Der große Vorteil eines 3D-Reichweitenmodulators liegt darin, dass dieser sehr exakt auf die Tumorform abgestimmt werden kann. Wichtig ist auch die Reduzierung der Bestrahlungszeit und damit der Strahlenbelastung für den Patienten, da das kranke Gewebe unabhängig von seiner Größe mit nur einer einzigen Energiedosis bestrahlt wird".

    Der Hauptanteil der Arbeiten der EAH Jena im Verbundprojekt besteht, so Bliedtner, in der Entwicklung des als „Hybrid3D" bezeichneten neuen Schichtverfahrens für die Herstellung des 3D-Reichweitenmodulators. Hierbei wird eine aus Kunstharz bestehende Paste mit einer neuartigen Füllmasse versetzt. Anschließend wird das Material durch UV-Strahlung verfestigt. Jens Bliedtner und sein Forschungsteam wollen bereits den Prototypen des 3D-Reichweitenmodulators so herstellen, dass die Realisierung des Endproduktes keine zusätzliche Nacharbeit erfordert.

    Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 190.000 € gefördert und hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2020.

     

    Kontakt: Prof. Dr. Jens Bliedtner
    jens.bliedtner@eah-jena.de

     

     

     

     

     

     

  • Reise durch das Baltikum

    ​(22. März 2019) Das Baltikum: Für die Jenaer Fotografin Maria Reuter ist es eine Sammlung gegensätzlicher Bilder. Einst von Dänen und Schweden besiedelt, vom deutschen Ritterorden mit harter Hand geprägt, ebenso vom zaristischen wie vom sowjetischen Russland, finden sich heute gewaltige, teils gut erhaltene Klosteranlagen, moderne Großstädte und ursprüngliche Nationalparks.

    „Neben hässlichen sowjetischen Mustersiedlungen gibt es idyllische Landschaften mit alten Gutshöfen und den landestypischen Holzhäusern. Der Charme staubiger Landstraßen wird dank EU-Förderung bald einem gut ausgebauten Straßennetz weichen“, so Reuter. Traditionen, Kultur und Brauchtum haben sich teils erhalten und werden heute vielfach wiederbelebt.

    Von heute an sind die Fotos ihrer Reise durch die baltischen Länder in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu sehen. Die Ausstellung ist in der Galerie des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik, in der zweiten Etage von Haus 5 zu finden und wochentags öffentlich zugänglich.

    Kontakt und Informationen: ausstellungen@eah-jena.de

    sn
    Quelle: Maria Reuter

  • Geckofüße und Superhelden

    ​(21. März 2019) Mit zwei Programmen startet die EAH Jena zum Girls‘- und Boys‘ Day, der am kommenden Donnerstag deutschlandweit stattfindet.

    Eingeladen sind die Klassen 7 bis 13. Ab 9 Uhr können sich die größeren und die großen Kids am 28. März in der Hochschule umsehen. Für die Jungen stehen die Medizintechnik, die Optik, aber auch die Pflegeberufe auf dem Programm: „Pflege braucht Superhelden“, das wissen alle Betroffenen und es sollte sich ruhig weiter herumsprechen!

    Die Kollegen des Bereichs Medizintechnik und Biotechnologie machen die Leistung unseres Herzens für die Gäste sichtbar. Immerhin werden jede Minute 5 bis 25 Liter Blut durch unseren Kreislauf gepumpt. Um optische Täuschungen geht es im Labor für „Physiologische Optik“. Dort können die Schüler ihr eigenes Farbensehen überprüfen, das Kontrastsehvermögen ausprobieren und natürlich testen, wie weit sich ihre Augen austricksen lassen.

    Spannend ist auch das Programm für die Mädchen. Diejenigen, die ein Gecko zu Hause haben, wissen um die unglaublichen Kletterkünste dieser anmutigen Tiere: blitzartig die Wände hoch und Pause an der Decke! In der Bionik macht man sich Fähigkeiten von Tieren und Pflanzen zunutze, um neue Materialien zu entwickeln. Im Bereich Werkstofftechnik der EAH Jena werden zum Girls‘ Day Haftfolien vorgestellt, deren Oberflächeneigenschaften Geckofüßen nachgeahmt sind. Dadurch halten die Folien von allein und haben noch dazu eine hohe Traglast.

    Wer das noch nicht spannend genug findet, kann sich in der Fälscherwerkstatt umsehen und natürlich selbst ausprobieren. Auch ein Self-Assessment, ein Selbsttest für die Studienfächer der EAH, wird an diesem Tag angeboten.

     

    Alle Informationen: Sylvia Mischke, Gleichstellungsbeauftragte der EAH Jena
    sylvia.mischke@eah-jena.de
    gleichstellungsbeirat@eah-jena.de

    sn

  • Praktische Tipps zum entspannten Umgang mit digitalen Medien

    ​(19. März 2019) Zum Thema „Entspannter Umgang mit digitalen Medien“ findet morgen in der EAH Jena die Tagung INTERBILD statt. Das Symposium startet um 9 Uhr in der Hochschulaula in Haus 4.

    Das Vortragsprogramm zeigt Zusammenhänge des Sehens und der Körperhaltung für Prävention, Diagnostik und Therapie auf. Es werden die neuesten Forschungsergebnisse zur Gesundheit und die Benutzung digitaler Medien vorgestellt.

    Weiterhin gibt es viele praktische Tipps, um beispielsweise Bildschirmarbeit entspannt zu gestalten. Die Fachbeiträge haben ein breites Spektrum: aktuelle Auswirkungen digitaler Medien auf Gesundheit, Bildung und Gesellschaft, für digitale Medien optimierte Brillen und Kontaktlinsen, sensomotorische Stimulierung der Körperhaltung und physiotherapeutische Maßnahmen zum entspannten Umgang mit digitalen Medien bis hin zu neuesten Trends der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.  Die parallele Industrieausstellung lädt ein, innovative Ergonomie direkt zu testen.


    Programm: https://ergoptometrie.de/4interbild2019/

    Fachliche Leitung:
    Prof. Dr. Stephan Degle
    optometrie@eah-jena.de
    Tel. 03641/205-438 (Frau Ruhland) ,  -428 (Prof. Degle)

  • Blockchain-basiertes Lieferkettenmanagement wird demonstriert

    ​(13. März 2019) Die Kooperationspartner Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und die Join GmbH, Magdeburg, demonstrieren ein Blockchain-basiertes Lieferkettenmanagement auf der Hannover Messe 2019.

    Die Zusammenarbeit der EAH Jena und der Magdeburger Join GmbH umfasst die  gegenwärtigen Herausforderungen überbetrieblicher Kooperationen im vernetzten Industriekontext und der Internetwirtschaft. Besonders die Hürden in der Herstellung und Produktverfügbarkeit sowie die Datensensibilität in den überbetrieblichen Geschäftsprozessen der additiven Fertigung können unter Verwendung des Blockchain-basierten Lieferkettenmanagements effizient überwunden werden. 

    Am Wissenschaftsstand der Ernst-Abbe-Hochschule in Halle 2, Stand A38, können Besucher der Hannover Messe anhand einer Modellfabrik Näheres erfahren und testen, wie moderne digitale Lieferketten-Kommunikation und -Transparenz sowie dezentral organisierte Nachvollziehbarkeit schon heute funktionieren können.

    Die Kooperation beider Partner entstand aus einem Forschungsvorhaben im Rahmen der „Thüringer Digitalstrategie“. Das Projekt „Decentralized Business Communication Protocol“ (dbcp) wurde im vergangenen Jahr am Innovationsstandort Thüringen entwickelt. Es ermöglicht einen vollständigen und sicheren Informationsfluss innerhalb von Wertschöpfungsnetzwerken und versetzt jeden Beteiligten in die Lage, sich in Echtzeit über den gemeinsamen Wertschöpfungsprozess zu informieren.

    Neben der Join GmbH und der EAH Jena waren die LINDIG Fördertechnik GmbH, das Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie und die Duale Hochschule Gera-Eisenach an dem Forschungsprojekt beteiligt.

    Um die Potentiale der Blockchain-Technologie in der digitalen Gestaltung von Wertschöpfungsnetzwerken den Unternehmen näher zu bringen, wurden sowohl bei der Join GmbH als auch an der EAH Jena (hier im Rahmen des Nucleus-Verbundprojektes von EAH und FSU Jena) sogenannte Labs initiiert. In diesen Labs haben Unternehmen die Möglichkeit, eigene Anwendungsfälle unter Praxisbedingungen mit einem eingespielten Entwicklerteam zu gestalten und live zu erproben.

    Besonders Aspekte der Datenhoheit und -integrität, aber auch Aspekte der Sicherheit und Integration können in kleinen Proof-of-Concept Projekten erforscht werden. Unternehmen haben so die Möglichkeit, den dezentralen Ansatz der Blockchain-Technologie für sich zu entdecken.
        
    Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin für eine Demonstration für Blockchain-basiertes Lieferkettenmanagement auf der Hannover Messe 2019:
    www.join.de/hmi-19
       

    Join GmbH, Magdeburg / Prof. Dr. Andrej Werner, EAH Jena


    Informationen und Kontakt
    Prof. Dr. Andrej Werner
    andrej.werner@eah-jena.de

  • VIPO will ganze Wertschöpfungsketten optimieren

    ​(27. Februar 2019) Am 1. März startet der „Wachstumskern VIPO“, ein Forschungsverbundprojekt zur virtuellen Produkt- und Prozessoptimierung. Neun Partner sind an dem vom Bund mit 7 Millionen € geförderten Projekt beteiligt.

    In der Laufzeit bis zum 28. Februar 2022 arbeiten die Projektpartner – die 3D Schilling GmbH, Alpha Analytics UG & Co. KG, die Andanto GmbH & Co. KG, das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH, die DYNARDO GmbH, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, LightTrans International UG, die Materialforschungs- und -prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar und die Orisa Software GmbH – daran, industrielle Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik zu verzahnen.

    VIPO verfolgt das Ziel, neue Schlüsselkomponenten von Industrie 4.0 zu entwickeln. Intelligente und digital vernetzte Systeme dienen dabei als technische Grundlagen. Durch die Vernetzung soll es möglich werden, nicht mehr nur einen Produktionsschritt, sondern eine ganze Wertschöpfungskette zu optimieren. Die Vorstellungen gehen aber noch weiter: So sollen die digital vernetzten Systeme bereits von der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung und Nutzung bis hin zur Wartung alle Phasen des so genannten „Produktlebenszyklus“ einschließen. Vor dem Hintergrund von heutiger Innovations- und Kostendynamik ist die Optimierung virtueller Methoden und Werkzeuge von hoher Bedeutung.

    Die Forscherinnen und Forscher von VIPO arbeiten an prognosefähigen Simulationsmodellen in Verbindung mit intelligenter Sensorik. Dabei ist die Entwicklung von Lösungen für die Kombination beider Felder das Alleinstellungsmerkmal des Wachstumskerns. Die Anwendungen hierfür reichen von der additiven Fertigung (3D-Druck), über optische Systeme bis hin zur Energietechnik.

     

    Infos und Kontakt: Prof. Dr. Jens Bliedtner
    jens.bliedtner@eah-jena.de

  • Achtung: leider Ausfall der Veranstaltung! Über die Herausforderungen der Produktindividualisierung

    Achtung: Die Veranstaltung muss leider ausfallen. Ein neuer Termin wird bekannt gegeben. Wir bitten um Ihr Verständnis!

     (25. Februar 2019) „Herausforderung Produktindividualisierung“ ist das Thema des Jenaer Technologietages (JeTT), der am 7. März in der Ernst-Abbe-Hochschule stattfindet. Die Veranstaltung beginnt um 12.00 Uhr in der Hochschul-Aula (EAH Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4, Erdgeschoss).

    Dass „Industrie 4.0“ bzw. die Digitalisierung der Industrieproduktion, als intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen durch moderne Kommunikationstechnologien, auch ein engeres „Zusammenrücken“ von Produzenten und Kunden bedeutet, ist nachvollziehbar. Aber das wirft auch Fragen auf. Eine ist die nach Schutzmöglichkeiten von neuen Produkten. Dr. Mathis Hofmann von der Jenaer Kanzlei GRÜNDEL & Partner spricht anlässlich des JeTT zu „Schutzmöglichkeiten innovativer, individueller Produkte“.

    Der Nachmittag beginnt um 14.15 Uhr mit drei Workshops, die von verschiedenen Firmen gestaltet werden. Dabei geht es beispielsweise um Möglichkeiten, individuelle Kundenwünsche zu erfassen und zu verarbeiten. Die Veranstaltung „Produktkonfiguration in der industriellen Praxis“ zeigt, wie die Einführung von Produktkonfigurationen wirtschaftlich gelingen kann.

    Der Workshop „Variantenvielfalt fertigungstechnisch umsetzen“ informiert über eine individuelle, wirtschaftliche Fertigung, da eine große Vielfalt an Produkten und Komponenten die Chance bietet, sich vom Wettbewerb abzuheben.

    Hier spielt auch individuelle Software eine große Rolle, da durch sie besondere Anforderungen so effizient wie wirtschaftlich gelöst werden können. Dies ist Inhalt der dritten Veranstaltung „Cloudbasierte Softwarelösungen für individuelle Prozesse“.

    Ab 17.00 Uhr haben die Gäste Gelegenheit zu Labor-Rundgängen, speziell zum 3D-Druck und in die Laserlabore der EAH Jena. Gleichzeitig findet ein Podiumsgespräch zum Thema „Software as a Service“ statt. Wie in den vergangenen Jahren wird der Tag mit einer Industrieausstellung von Firmen und Projekten begleitet. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird jedoch gebeten:

    www. eah-jena.de
    www.jett-jena.de

    sn

  • Nur mit Handschuhen anfassen

    ​(7. Februar 2019) Was Metalle, Kunststoffe und Keramiken mit Energie, Mobilität oder Gesundheit zu tun haben, erfuhren heute 84 Thüringer Schülerinnen und Schüler beim Tag der Werkstofftechnik der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Die meisten von ihnen kamen aus den Klassenstufen 11 bis 13, es waren jedoch auch interessierte Neuntklässler dabei. 

    Die Jugendlichen aus Erfurt, Jena und Pößneck sahen sich im Bereich der Werkstofftechnik gründlich um: hörten Vorträge, lernten das Studium kennen und erlebten vor allem Praxisbeispiele in den verschiedenen Laboren.

    Vorgestellt wurden Verfahren und Nutzen der Kunststofftechnik, der Metallographie und der Werkstoffprüfung, ebenso wie die (fast) unendlichen Möglichkeiten der Forschung mit dem Elektronenmikroskop, das Vergrößerungen bis zu einer Million erlaubt.

    In der Glas- und Keramikwerkstatt erfuhren die Gäste, dass eine Temperatur von 900 Grad Celsius im Schmelzofen verhältnismäßig kalt ist und oftmals bei 1.500 Grad Celsius gearbeitet wird. Natürlich erlebten sie auch die Glasschmelze in Aktion. 

    „Werkstofftechnik zum Anfassen“, so fasste Diplom-Chemiker Erik Hartmann den Erlebnistag zusammen. Der Laboringenieur ist Ansprechpartner für den Tag der Werkstofftechnik. Dieser sei im kommenden Jahr wieder fest eingeplant.
     
    Kontakt: Erik Hartmann
    erik.hartmann@eah-jena.de
     
    sn

  • Fast immer ein Traumjob

    ​In der jüngeren Vergangenheit berief die Ernst-Abbe-Hochschule Jena unter anderem zwei Wissenschaftlerinnen als Professorinnen für Informatik. Eine von ihnen ist Christina B. Claß. Sie lehrt seit dem Sommersemester 2017 im Fachbereich Grundlagenwissenschaften.

    Prof. Dr. sc. techn. Claß studierte Wirtschaftsinformatik mit Vertiefung Informatik an der Universität Mannheim und war während ihres Studiums als freie Mitarbeiterin am European Networking Center der IBM in Heidelberg tätig. Ihre Diplomarbeit fertigte sie im Institut Eurécom in Sophia Antipolis in Südfrankreich an.  Anschließend arbeitete sie als Assistentin am Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze der ETH Zürich, wo sie auch ihre Dissertation schrieb.

    1999 nahm Dr. Claß eine Stelle als Informatik-Dozentin an der Hochschule Luzern an und wurde 2002 zur Professorin ernannt. 2005 erwarb sie den didaktischen Ausweis in Informatik der ETH Zürich.

    Im Februar 2008 ging die Wissenschaftlerin als Assistant Professor an die 2005 gegründete German Jordanian University (GJU) in Amman, eine staatliche jordanische Universität, die zugleich als transnationales Bildungsprojekt Förderung durch den DAAD erhält. Frau Claß war dort vielseitig tätig und baute unter anderem eine enge Forschungskooperation mit Kollegen des Energy Engineering Departments auf.

    Christina Claß ist Gründungsmitglied der Fachgruppe „Informatik und Ethik“ der Gesellschaft für Informatik (GI) und seit Juni 2018 Sprecherin des GI-Fachbereichs „Informatik und Gesellschaft“. Als Informatik-Professorin der EAH Jena wird sie sich neben der Lehre in transdisziplinären Projekten engagieren und sich mit gesellschaftlichen und ethischen Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien und der Informations- und Wissensgesellschaft auseinandersetzen.

    Nach 20 Jahren in der Schweiz und Jordanien lebt die Baden-Württembergerin mittlerweile sehr gerne in Jena: “Junge Menschen unterrichten zu dürfen ist für mich ein Traumjob... fast immer.“


    Kontakt: Prof. Dr. Christina Claß
    christina.class@eah-jena.de

  • Neues Verbundprojekt gestartet

    ​(6. Februar 2019) Mit einem Kick-off-Treffen aller beteiligten Projektpartner startete heute in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena das Verbundprojekt „Hybridglas SLA“ („Verfahrens- und Technologieentwicklung zur additiven Fertigung strukturierter optischer Komponenten aus hochschmelzenden Gläsern mittels Hybrid-Stereolithographie“). Das Forschungsprojekt ist Teil des Förderprogramms „Richtlinie des Freistaates Thüringens zur Förderung von Forschung, Technologie und Innovation“ und wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

    Beteiligte Projektpartner sind das Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V, FCT Systeme GmbH, Qsil GmbH Quarzschmelze Ilmenau, BURMS 3D Druck Jena GmbH & Co. KG, Heraeus Quarzglas Bitterfeld GmbH & Co. KG (assoz. Partner) sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena als Koordinator.

    Im geplanten Vorhaben „Hybridglas-SLA“ soll eine neue und innovative additive Technologie zur Herstellung komplexer optischer Bauteile aus Quarzglas entwickelt und umgesetzt werden. Die Grundlage bildet ein patentiertes Verfahren, welches auf der Stereolithographie (SLA) beruht.

    Hierbei wird ein UV-aushärtendes Harz mittels Laserstrahlung selektiv belichtet und schichtweise, dreidimensionale Formkörper aufgebaut. Das Hybrid-SLA-Verfahren besteht aus einem zweistufigen Schichtprozess, bei dem modifizierte Glaspasten in dünnen Schichten aufgebracht und anschließend mit einem Druckkopf eine zweite Komponente hinzugefügt werden kann. Die Glaspasten bestehen aus einem fein-dispersen Feststoff (SiO2) sowie einem photosensitiven Binder und werden speziell für diesen Prozess entwickelt. Die simultane Verarbeitung unterschiedlich dotierter Pasten soll den Aufbau dreidimensional strukturierter Bauteile mit variabler Geometrie und Zusammensetzung ermöglichen.

    Die erzeugten Bauteile werden thermisch entbindert und die resultierenden, porösen Grünkörper zunächst thermisch-chemisch gereinigt und getrocknet. Die Verglasung erfolgt unter Aktivgasatmosphäre in einem speziellen Gasdruck-Sinterofen, der im Rahmen des Vorhabens entwickelt wird. Das Anlegen eines hohen Gasdruckes ermöglicht dabei eine Verglasung bei reduzierter Temperatur und auf diese Weise eine formerhaltende Prozessführung. Nach einem Oberflächenfinish werden die so entstandenen Preformen zu strukturierten optischen Fasern verzogen, was ein absolutes Novum darstellt. Darüber hinaus sollen auch optische Komponenten exemplarisch gefertigt werden-

    Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre geschaffen.

    www.ag-bliedtner.de

    Prof. Dr. Jens Bliedtner, Anne-Marie Schwager

  • Der Weg ist frei für ein Ingenieurstudium

    ​(31. Januar 2019) Mit der kürzlich bestandenen staatlichen „Feststellungsprüfung“ können sich zehn junge Frauen und Männer aus China auf den Start ihres Studiums an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im kommenden Semester freuen.

    Seit ca. eineinhalb Jahren leben sie schon in Jena. Am „Internationalen Studienzentrum Thüringen“ (ISZ) in der Stadt absolvierten sie ein straffes Programm: neben dem Unterricht in deutscher Sprache auch in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Englisch.

    Die Chinesen sind die zweite Gruppe erfolgreicher Absolventen des noch jungen Studienzentrums. Die selbstständige Einrichtung entstand durch die Initiative der Ernst-Abbe-Hochschule. Nach wie vor gibt es eine enge Kooperation mit der Hochschule, dem Studienkolleg Nordhausen und dem Thüringer Wissenschaftsministerium, berichtet Dr. Dirk Schlegel, Koordinator für internationale Studienangebote an der EAH Jena: „Mit derzeit knapp 100 Teilnehmern hat sich das ISZ sehr gut etabliert und hilft ausländischen Studienbewerbern, in Jena heimisch zu werden“.

    Die sogenannte „Feststellungsprüfung“ zur Eignung für das Studium in Deutschland wird zweimal jährlich durchgeführt. Insgesamt dauert ein Vorbereitungskurs etwa 15 Monate. Davon entfällt ein knappes halbes Jahr auf einen Deutsch-Intensivkurs und die restliche Zeit auf die Fachkurse, die in zwei Stufen gelehrt werden. Die Art des Vorbereitungskurses ist entscheidend für die spätere Studienrichtung: So bereitet beispielsweise der T-Kurs auf „technische“ Studienrichtungen, also in Natur- oder Ingenieurwissenschaften, vor.

    An der Ernst-Abbe-Hochschule sind besonders die Bachelorstudiengänge Werkstofftechnik, Laser- und Optotechnologien, Feinwerktechnik sowie Elektrotechnik/Informationstechnik, jedoch auch Mikrotechnologie/Physikalische Technik gefragt. Der Unterricht des ISZ findet in der Otto-Schott-Straße statt, ganz in der Nähe der EAH Jena, so dass die Studierenden Campus und Mensa an der Carl-Zeiss-Promenade schon ganz gut kennen.

    Während das Internationale Studienzentrum allen Nationalitäten offen steht, haben sich in den ersten Kursen überwiegend Chinesinnen und Chinesen eingeschrieben. Dr. Schlegel, der kürzlich von einer Reise an chinesische Universitäten zurückkehrte, wo er Aufnahmetests für Bachelorabsolventen, die sich für ein Masterstudium in Jena interessieren, durchführte, ergänzt: „Wir möchten die Anzahl der Bewerber für die EAH Jena langfristig erhöhen. Gleichzeitig möchten wir, dass sie gut qualifiziert das Studium beginnen und später erfolgreich abschließen. Mit einem Ingenieurstudium an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena bieten wir ihnen hervorragende Berufsaussichten – und gleichzeitig der Wirtschaft hoch qualifizierte Fachkräfte mit internationalem Hintergrund“.

    Informationen und Kontakt: Dr. Dirk Schlegel
    dirk.schlegel@eah-jena.de
    www.eah-jena.de
    www.studienzentrum-thueringen.de

    sn

  • Europas Norden und das Glück

    ​(23. Januar 2019) Reisebilder aus Norwegen und Schweden sind derzeit im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ausgestellt.

    Fotograf Oliver Reimer ist Lehrer für besondere Aufgaben im Fachbereich. Im Sommer vor sieben Jahren reiste er mit Frau und Kind durch die Nordländer. Zwei Monate ging es im Wohnmobil von Kristiansand über Stavanger, Bergen und Trondheim, vorbei an Fjorden und Stabkirchen, bis hin zu den Lofoten.

    Nördlichster Punkt der Reise war der Polarzoo bei Narvik, wo die kleine Familie die Grenze zu Schweden überquerte und dann wieder stetig gen Süden fuhr mit Halt in Stockholm, dann in Småland bei Pippi Langstrumpf, auf Öland und in Ystad.

    Gefragt, was bleibt von dieser Zeit, sagte der Diplomingenieur: “Viele schöne Erinnerungen, eine prächtig entwickelte Babytochter, die auf der Reise laufen gelernt hat, und die Erkenntnis, dass zum großen Glück nicht viel gehört, außer Mama, Papa, Kind“.

    Die Ausstellung in der zweiten Etage von Haus 5 der EAH Jena (07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2) ist noch bis zum 15. März dieses Jahres zu sehen. Die Galerie im Fachbereich ET/IT bietet nicht nur Hochschulangehörigen die Möglichkeit, ihre Bilder auszustellen. Auch Fotografen von außerhalb sind gern gesehen. Interessenten melden sich bitte per E-Mail: ausstellungen@eah-jena.de

     

    „Rundreise durch Norwegen und Schweden“
    Fotografien von Oliver Reimer
    Galerie im Fachbereich ET/IT der EAH Jena

    Haus 5, 2. Etage
    22.01.2019 - 15.03.2019

  • Finanzwirtschaft, Rechnungswesen, Steuern

    (22. Januar 2019) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Finanzwirtschaft - Rechnungswesen - Steuern" lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 6. Februar 2019 ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der ersten Etage von Haus 5, Raum 05.01.43.

    Der MBA-Studiengang wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt.

    Das viersemestrige Studium richtet sich an Fach- und Führungskräfte von Industrie- und Handelsunternehmen sowie von Kreditinstituten und Versicherungen, weiterhin an Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie an Personen in Unternehmen und Institutionen, die primär auf dem Gebiet des Rechnungswesens, der Finanzierung und Besteuerung tätig sind.

    Das Weiterbildungsstudium verfolgt das Ziel, den Teilnehmenden systematisch Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die zur Ausübung von Führungspositionen notwendig sind. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, komplexe, unternehmensspezifische Situationen zu analysieren, zu bewerten und Problemlösungen zu erarbeiten.

    Am 6. Februar haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Informationen: http://www.jenall.de/frs
    www.eah-jena.de/mbafrs

     

  • Stelle gesucht? Stelle gefunden!

    ​(21. Januar 2019) Das neue Online-Stellenportal „Stellenticket Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena“ ist gestartet. Damit unterbreitet die EAH Jena nicht nur Arbeitgebern ein attraktives Angebot und direkten Zugang zur akademischen Ziel¬gruppe ohne Umweg. Es unterstützt vor allem Studierende und Graduierte der Hochschule bei der Suche nach einer passenden Stelle – sei es für den Jobeinstieg, Praktika, Abschlussarbeit oder eine studentische Nebentätigkeit.

    Technisch bietet das Portal zahlreiche Möglichkeiten, wodurch sich sowohl der Komfort bei der Nutzung als auch die Reichweite erhöhen: So besteht für Stellenanbietende die Möglichkeit der gleichzeitigen Veröffentlichung von Anzeigen in mehreren Stellenticket-Portalen. Neben Stellenangeboten können sich Arbeitgeber auch mit einem Unternehmensprofil präsentieren und so Studierende auf sich aufmerksam machen.
    Durch individuelle Such-Abonnements haben Stellensuchende die Option, sich per E-Mail oder RSS-Feed bequem über passende Angebote informieren zu lassen.

    Den Arbeitgebern der Region fühlt sich die EAH Jena besonders verpflichtet. Daher können Unternehmen und Einrichtungen mit Hauptsitz bis zu 50 km entfernt von Jena vier Anzeigen pro Monat im Portal „Stellenticket EAH Jena“ kostenfrei schalten. Staatliche Hochschulen und Forschungsinstitute erhalten ebenfalls Freitickets. Im Einzelfall vergibt die EAH Jena darüber hinaus Freitickets.

    „Stellenticket Ernst-Abbe-Hochschule Jena“ ist eine gemeinsam entwickelte Plattform des Career Service der EAH Jena und Stellenticket für die Veröffentlichung studiengangsrelevanter Angebote. Stellenticket ist eine Ausgründung aus der Technischen Universität Berlin und Anbieter hochwertiger Stellenportale an Hochschulen und Universitäten.


    Weitere Informationen: www.stellenticket.eah-jena.de 
    Kontakt: Franziska Stang, Career Service der EAH Jena
    career-service@eah-jena.de

  • International und breit aufgestellt

    ​(21. Januar 2019) Im Rahmen eines Jena-Besuchs informierte sich am vergangenen Freitag der chinesische Botschafter in Deutschland, Shi Mingde, über die Ernst-Abbe-Hochschule.

    Bei dem Treffen mit Rektor Prof. Dr. Teichert wurden verschiedene Themen angesprochen, so beispielsweise die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten in China. Die älteste dieser Kooperationen, mit der Beijing Information Science & Technology University (BISTU), ist auf das Jahr 2000 datiert.

    An der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studieren derzeit 157 junge Chinesinnen und Chinesen. Sie sind die zweitgrößte Gruppe der mehr als 20% ausländischen Studierenden. Die Tendenz ist steigend und viele von ihnen bleiben als gut ausgebildete Fachkräfte in Thüringen.

    Die breite Aufstellung an Studienmöglichkeiten in der Jenaer Fachhochschule war ebenfalls ein Gesprächsthema. Dies ist speziell innerhalb der Ingenieurwissenschaften der Fall, studieren kann man hier aber auch Betriebswirtschaft, ebenso wie Sozialwesen und Gesundheitswissenschaften.

    Shi Mingde, der auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Johannes Selle nach Jena reiste, war sichtlich beeindruckt von Standort und Hochschule. „Dieser Standort ist für einen Rektor ein Geschenk“, bestätigte Steffen Teichert und erinnerte dabei an die Unterstützung u. a. durch einen Jenaer Unternehmerverbund für eine E-Commerce-Stiftungsprofessur im vergangenen Sommer.


    sn

  • EAH Jena bietet Weiterbildung im Wirtschaftsingenieurwesen an

    ​(18. Januar 2019) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.)“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 30. Januar 2019 ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der ersten Etage von Haus 5, Raum 05.01.43.

    Der Studiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt.

    Das fünfsemestrige Studium richtet sich an berufstätige Ingenieure und Wirtschaftsingenieure mit einem Diplom- oder Bachelorabschluss. Die Studierenden erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen.
    Der Studiengang vermittelt ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt.

    Am 30. Januar haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Informationen: http://www.jenall.de/wi
    http://www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

  • Weiterbildung in der Spiel- und Medienpädagogik an der EAH Jena

    (17. Januar 2019) Am 28. Januar lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der ersten Etage von Haus 5 (Raum 05.01.43).

    Der Studiengang wurde vom Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Zielgruppe des viersemestrigen Studiums sind vor allem Journalistinnen und Journalisten, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, sowie Pädagogen und nicht zuletzt Entwickler von Spielen.

    Der Weiterbildungsmasterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ befähigt die Studierenden, diverse methodische Ansätze der Spiel- und Medienpädagogik sowie der Sozialpädagogik in ihrem jeweiligen Praxisfeld umzusetzen.  Sie erhalten mit diesem Studium eine inhaltlich umfassende, berufliche Weiterqualifizierung im pädagogisch und sozialpädagogisch motivierten Umgang mit interaktiven Unterhaltungsmedien.

    Dabei werden insbesondere praxisorientierte pädagogische Ansätze vermittelt, die in der schulischen sowie außerschulischen Medienpädagogik Anwendung finden und mit klassischen Methoden, wie der Theater- oder Erlebnispädagogik, kombiniert werden können.

    Am 28. Januar haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.


    Informationen:
    http://www.jenall.de/smp
    www.sw.eah-jena.de/studium/ma-spiel-medienpaedagogik/

  • „Aaahs“ und „Oohs“ sind garantiert

    ​(16. Januar 2019) Schülerinnen und Schüler aufgepasst: Am 7. Februar findet der nächste Tag der Werkstofftechnik in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Unter dem Motto „Materials Matter“ zeigen Ingenieurinnen und Ingenieure des Fachbereichs SciTec von 9.00 bis 13.00 Uhr ihre Forschungen mit Metallen, Glas und Keramik sowie Kunststoffen. Vorgestellt werden auch die (fast) unendlichen Möglichkeiten der Elektronenmikroskopie: mit Vergrößerungen bis zu einer Million.

    „Aaahs“ und „Oohs“ während der Experimente sind garantiert!


    "Tag der Werkstofftechnik" der EAH Jena
    7. Februar 2019, 9 bis 13 Uhr 
    EAH Jena, Fachbereich SciTec
    07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2
     
    Kontakt und Anmeldung:
    Erik Hartmann
    erik.hartmann@eah-jena.de
    Telefon +49 (03641) 205-460 / Fax: -451

  • Theoretisches Wissen und praktische Anwendung

    ​(14. Januar 2019) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „General Management (MBA)“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am 23. Januar ein. Beginn ist 19.00 Uhr, in Raum 05.01.43, Haus 5, 07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2.

    Das Weiterbildungsstudium wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Der viersemestrige Studiengang richtet sich an Absolventen von ingenieurtechnischen Studiengängen sowie andere Hochschulabsolventen (auch Betriebswirte), die eine mindestens einjährige berufliche Praxis in Unternehmen oder Organisationen nach Abschluss der Hochschulerstausbildung gesammelt haben und nun eine Führungsposition ausüben oder übernehmen wollen.

    Ziel des MBA ist es, die Studierenden zu befähigen sich mittels theoretischem Wissen und praktischer Anwendung die für eine Führungsposition notwendigen Fach-, Führungs- und Entscheidungskompetenzen anzueignen.

    Durch die Konzeption als Fernstudium mit integrierter Internetplattform und regelmäßigen Seminaren eignet sich der MBA in besonderem Maße zum Selbststudium. Am 23. Januar haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des Studiums zu stellen.


    Informationen: http://www.jenall.de/gm
    www.eah-jena.de/mbagm

  • Entspannter Umgang mit digitalen Medien

    ​(9. Januar 2019) Digitalisierung und künstlicher Intelligenz prägen heute unsere Arbeit und Freizeit. Die smarte Welt verändert unseren Alltag: Arbeitsprozesse, Handlungen, Verhalten und Kommunikation werden neu definiert. Digitale Innovationen bieten viele Vereinfachungen, Verbesserungen und Komfort. Doch sie sorgen auch für neue Spannungsfelder und gesundheitliche Belastungen. Häufig kommt es zu Störungen des Sehens und der Körperhaltung. Um diese fachgerecht zu erfassen und zu verstehen, zu diagnostizieren und zu therapieren, ist interdisziplinäres Denken und Handeln wichtiger denn je. 

    Am 20. März 2019 findet zu dieser aktuellen Thematik von 9.00 bis 17.30 Uhr in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das 4. Interdisziplinäre Symposium für Bildschirmarbeit INTERBILD mit dem Schwerpunkt „Entspannter Umgang mit digitalen Medien“ statt.

    Ein (ent)spannendes Vortragsprogramm zeigt wichtige Zusammenhänge des Sehens und der Körperhaltung für Prävention, Diagnostik und Therapie auf. Informieren Sie sich zu neuesten Forschungsergebnissen und erhalten Sie praktische sowie präventive Tipps, um die digitale Revolution entspannt zu gestalten. Die Fachbeiträge sind interdisziplinär und haben ein breites Spektrum: Aktuelle Auswirkungen digitaler Medien auf Gesundheit, Bildung und Gesellschaft, für digitale Medien optimierte Brillen und Kontaktlinsen, sensomotorische Stimulierung der Körperhaltung und physiotherapeutische Maßnahmen zum entspannten Umgang mit digitalen Medien bis hin zu neuesten Trends der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.  Die parallele Industrieausstellung lädt ein, innovative Ergonomie direkt zu testen.

    Das 4. INTERBILD Symposium richtet sich an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen (z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u. v. m.

    Programm und Anmeldung unter:  https://ergoptometrie.de/4interbild2019/
    Ermäßigte Preise bei Anmeldung bis zum 1. März

    Fachliche Leitung:
    Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena (optometrie@eah-jena.de)
    Tel. 03641/205-438

    Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (mail@jenall.de)

    Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller: Peter Perschke (mail@jenall.de) oder Tel. 03641/205-108

  • Wechsel im Vorstand der Karl-Heinz-Johannsmeier-Stiftung der Bibliothek der EAH Jena

    ​(20. Dezember 2018) In der Karl-Heinz-Johannsmeier-Stiftung der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gab es einen Wechsel im Vorstand: Der amtierende Rektor, Prof. Dr. Steffen Teichert, übernahm den Vorsitz von Prof. Dr. Gabriele Beibst.

    Die Stiftung wurde im Frühjahr 2016 mit einer Anschubfinanzierung von 100.000 € gegründet. Der Stifter Karl-Heinz Johannsmeier ist Absolvent der ehemaligen Ingenieurschule „Carl Zeiss“ Jena und lebt seit den 1960-er Jahren in den USA. Dort ist er bis heute als Unternehmer, Erfinder und Förderer zahlreicher start-ups erfolgreich.

    Aufgabe der Stiftung ist es, die Hochschulbibliothek gut ausgestattet zu halten, so auch im Hinblick auf Digitalisierung und Modernisierung. Da jede Aktivität der Stiftung gleichzeitig auch der Hochschule unmittelbar zugutekommt, liegt eine enge Zusammenarbeit beider Institutionen nahe. Beide Parteien haben in einem entsprechenden Rahmenvertrag 2018 vereinbart, sich über gemeinsame Möglichkeiten und Projekte auszutauschen und regelmäßig zusammenzuarbeiten, wobei das Interesse der Stiftung und die Reputation der Hochschule bestmöglich gefördert werden sollen.

    Neben Prof. Dr. Teichert als neuem Vorsitzendem gehören dem Stiftungsvorstand die ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Analytik AG Jena, Klaus Berka, sowie der Sparkasse Jena-Saale-Holzland, Erhard Bückemeier, an. Komplettiert wird der Vorstand durch Lothar Löbnitz, den langjährigen Leiter der Hochschulbibliothek, sowie den Justiziar der Hochschule, Dr. Carsten Morgenroth.
     
    sn

  • Junger Mathematiker berufen

    ​(20. Dezember 2018) Zum aktuellen Wintersemester wurde Christopher Schneider als Professor an die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena berufen. Er lehrt seit dem 1. Oktober dieses Jahres im Fachbereich Grundlagenwissenschaften der EAH Jena Mathematik. Der Fachbereich ist für die Ausbildung der Studierenden in Mathematik, Informatik und Physik sowie verschiedenen Fremdsprachen verantwortlich.

    Der junge Mathematiker (Jahrgang 1986) wurde in Gera geboren. Er studierte und promovierte an der Universität Jena. Seine Promotion fertigte Schneider zu numerischen Verfahren und Regularisierungstechniken auf dem Gebiet der optimalen Steuerung an.

    Prof. Dr. Schneider ist Co-Autor des Lehrbuches „EAGLE-Starthilfe – Optimale Steuerung“, welches 2013 im Leipziger Eagle-Wissenschaftsverlag veröffentlicht wurde. Der Wissenschaftler sagt dazu: „Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, die das Gebiet der optimalen Steuerung zu einem der faszinierendsten Teilgebiete der angewandten Mathematik machen. Ich denke hier beispielsweise an die Steuerung von Fahrzeugen und Robotern oder auch an die Optimierung der Produktionsplanung in Unternehmen“.

    Innerhalb eines durch die Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Projekts befasste sich Schneider zuletzt auch mit Optimierungsverfahren für Probleme des maschinellen Lernens, insbesondere mit Verfahren zur Matrixfaktorisierung. „Daten aus so unterschiedlichen Gebieten wie der Computerlinguistik, der Bioinformatik oder des E-Commerce haben eine natürliche Repräsentierung als Matrix. Faktorisierungen dieser Datenmatrizen ermöglichen dann zum Beispiel die Klassifikation von Texten, die Bestimmung krankheitsauslösender Gene oder auch individuelle Produktempfehlungen für Kunden“, so der Mathematiker.
     

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Christopher Schneider
    christopher.schneider@eah-jena.de

  • Wettrennen bergauf

    ​(11. Dezember 2018) Zum traditionellen, jährlichen Konstruktionswettbewerb lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am 21. Dezember um 9.30 Uhr in den Hörsaal 7 (Haus 4, Raum 04.00.02), herzlich ein.

    Der bereits 12. Wettbewerb steht unter dem Motto: „Runter kommen alle, wer kommt wieder rauf?“. Die Studierenden des ersten Semesters des Studiengangs Feinwerktechnik, unter ihnen auch zwei junge Frauen, sollen ein Gerät entwickeln, das auf einer schiefen Ebene eine Kugel bergab an eine vorgegebene Position transportiert und sich nach Erreichen der talseitigen Begrenzung eine möglichst große Strecke wieder bergauf bewegt.

    Aufgabenstellung 2018:
    http://web.eah-jena.de/~schroeck/projekt1/Aufgabenstellung%20Wettbewerb%2018.pdf

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Martin Schröck
    martin.schroeck@eah-jena.de

  • Der Nachtfalter macht es vor

    ​(10. Dezember 2018) Am 8. Dezember erhielt eine Forschungsgruppe mit Wissenschaftlern der Nanopta GmbH aus Lonsee (Baden-Württemberg), dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg und der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena den 2. Preis des erstmals vergebenen Lothar-Späth-Awards für ihr Verbundforschungsprojekt „nanoAR – biomimetische Nanostrukturen für Hochleistungsoptiken".

    Bei der Entwicklung der neuen nanoAR-Technologie imitierten die Forscher die Oberflächenstruktur der Augen von Nachtfaltern. „Der Nachtfalter macht es uns vor", erläutert Prof. Dr. Robert Brunner, Fachbereich SciTec der EAH Jena: „Die Augen nachtaktiver Insekten sind so beschaffen, dass sie einfallendes Licht praktisch nicht reflektieren. Unsere Forschungsgruppe hat sich diese Oberflächenstruktur zum Vorbild genommen und ein Verfahren entwickelt, um eine derartige Struktur zu erzeugen und auf optische Materialien zu übertragen".

    Bei dem neuen Verfahren werden winzige Strukturen von wenigen Nanometern auf Oberflächen aufgebracht. Sie entspiegeln damit optische Bauteile wie Linsen und Prismen. Die besonderen Vorteile dieser Antireflexionsbeschichtungen gegenüber konventionellen Dünnschichtbeschichtungen sind eine sehr hohe optische Qualität mit extrem geringer Reflexion, einer außerordentlich hohen Lichtdurchlässigkeit und einer äußerst geringen Winkelabhängigkeit der Reflexion. Zudem werden ein sehr breitbandiger Wirkungsbereich sowie die Anwendbarkeit auf stark gekrümmten Flächen erreicht. Damit bietet die nanoAR-Technologie neue Lösungsansätze für Hochleistungsoptiken unter anderem im Bereich der Medizin-, Display- und Sensortechnik.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Robert Brunner
    robert.brunner@eah-jena.de

    www.lothar-spaeth-award.de/

     

  • Einbindung der Digitalisierung in die Montage

    (10. Dezember 2018) Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt ,,SMART ASSEMBLY - Werkerassistenzsysteme mittels Augmented Reality" der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena mit bis zu 750.000 €. Das im Rahmen der Programmlinie „Transfer" für drei Jahre unterstützte Vorhaben startet am 1. April des kommenden Jahres.

    Ziel des Projektes ist die Entwicklung moderner Assistenzsysteme in der Montage, mit Hilfe von Augmented/Mixed Reality-Technologien (kurz AR/MR). Im Fokus stehen die Unterstützung der Mitarbeiter, die Abbildung von Montageaufgaben sowie Prozessanalysen mit Hilfe von AR bzw. MR. Durch die technischen Hilfsmittel der AR, wie Smart Glasses, Head Sets oder AR-Installationen, kann beispielsweise die reale Umgebung mit zusätzlichen virtuellen Objekten und Informationen ausgestattet werden. Auch die Abfrage von Informationen und Daten ist möglich.

    „Die manuelle Montage ist für produzierende Unternehmen oftmals durch hohe Zeit- und Kostenfaktoren geprägt", erläutert der Projektverantwortliche der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Prof. Dr. Tobias Pfeifroth, „Unser Projekt SMART ASSEMBLY forscht an der Einbindung der Digitalisierung in die Montagetätigkeit. Dies ist unser Forschungsziel. Es könnte zu einer gesamtheitlichen Optimierung der manuellen Montage führen" so der Wirtschaftsingenieur.

    Der schwerpunktübergreifende Forschungsbereich „Digitale Technologien in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft" ist seit 2013 ein strategisches Handlungsfeld an der EAH Jena, das kontinuierlich und systematisch entwickelt wird. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Förderung der fachgebiets- und fachbereichsübergreifenden interdisziplinären Kooperation. Das betrifft sowohl die wissenschaftliche Lehre, als auch Forschung und Transfer der Hochschule.

    „Smart Assembly ordnet sich in diesen Kontext hervorragend ein", unterstreicht EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und ergänzt: „Im Projekt werden die Fachgebiete Konstruktion, Montagetechnik und Informationstechnik verknüpft und gleichzeitig ein Bogen zur Erforschung und Anwendung innovativer digitaler Technologien gespannt. In den zentralen Thüringer Kernbranchen haben wir diesbezüglich einen bedenklichen Mangel an Fachkräften. Hier setzt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena durch verschiedene Entwicklungen in der Digitalisierung neue Schwerpunkte für die Zukunft. Wir danken der Carl-Zeiss-Stiftung für die Unterstützung des Vorhabens mit dieser beträchtlichen Summe sehr herzlich".

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Tobias Pfeifroth
    tobias.pfeifroth@eah-jena.de

     

     

  • Geschichten der Vergangenheit

    ​(7. Dezember 2018) Der Museums- und Veranstaltungsort „Ferropolis“ liegt etwa 20 km entfernt von Dessau auf einer Halbinsel im gefluteten Tagebau Golpa-Nord. Hier findet man ausgediente Schaufelrad- und Eimerkettenbagger von bis zu 130 Metern Länge und 30 Metern Höhe.

    Diese Stahlmonumente stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung des Fotoklubs JENA´78, die derzeit in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu sehen ist. Für die Fotografen erzählt dieser Blick in die Vergangenheit Geschichten wie Geschichte:

    „Alte Gebäude oder Technik stehen als Zeugnisse, verbunden mit Schicksalen von Menschen und der Umgestaltung von Landschaften.  Es sind Plätze, an denen Menschen gelebt und gearbeitet haben. Was wird aus diesen Orten – abreißen, die Spuren verwischen oder auf der Vergangenheit aufbauend neu nutzen, einen Neuanfang wagen?“, so die Mitglieder des Jenaer Fotoklubs, die in Ferropolis die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart für ihre künstlerische Arbeit nutzten.

    Die Ausstellung „Was wird aus unserer Vergangenheit?“ ist noch bis zum 18. Januar 2019 im Foyer vor der Aula in Haus 4 der EAH Jena für Besucher zugänglich.

    sn
    Quellen: Fotoklub JENA´78; Wikipedia


    „Was wird aus unserer Vergangenheit“ - Ausstellung des Fotoklubs JENA´78
    Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena,
    07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2
    Haus 4, Foyer im EG, Mo – Fr. von 8 bis 20 Uhr
    Zwischen den Feiertagen ist die Hochschule geschlossen.

  • IT-Spezialist berufen

    ​(6. Dezember 2018) Zum aktuellen Wintersemester wurde Michael Stepping als Professor an die Ernst-Abbe-Hochschule berufen. Der IT-Spezialist ist für das Lehrgebiet „Mobile and Cloud Computing“ verantwortlich und hat die gleichnamige Carl-Zeiss-Stiftungsprofessur im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen inne.

    Prof. Dr.-Ing. Michael Stepping schloss sein Studium der Elektrotechnik mit der Vertiefung Technischen Datenverarbeitung an der Universität Siegen ab und promovierte an der Fernuniversität Hagen auf dem Gebiet des Multimedia-Streamings zum Thema „Ein Beitrag zu MPEG-4 Broadcast unter Nutzung von IP-Multicast.

    Der 49-jährige kann auf zahlreiche Berufserfahrungen verweisen: Er arbeitete unter anderem als Systementwickler, IT-Berater und als Projektmanager in Instituten und Firmen, u.a. der Deutschen Post. Bis heute ist er Geschäftsführer der avinotec GmbH in Siegen.

    Von 2014 bis 2018 lehrte der Vater zweier Kinder als Professor für „Mobile Software Development“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hof (Bayern) in der Fakultät Informatik, in den Bereichen der Handy-Programmierung unter Android - Smartphone Programming.

    Die Stiftungsprofessur „Mobile and Cloud Computing“ im Studiengang eCommerce der EAH Jena beschäftigt sich mit vielen Aspekten der mobilen Nutzung von Diensten in den Bereichen eCommerce/mCommerce.

    Für den Wissenschaftler steht die Frage im Vordergrund, was es bei der mobilen Nutzung von digitalen Angeboten im Netz zukünftig zu beachten gibt. Neben der Erstellung von nativen Anwendungen (Android) und auch betriebssystem-übergreifenden Programmierungen sind weitere wichtige Aspekte die online- und offline-Nutzung der Dienste sowie die Bedienbarkeit und Bedienkonzepte von mobilen Anwendungen. In den Cloud-Lösungen sind neben technischen Herausforderungen, wie verschiedenste Virtualisierungen, Skalierbarkeit und Wartbarkeit, auch Anforderungen an den Datenschutz zu berücksichtigen.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Michael Stepping
    michael.stepping@eah-jena.de

  • Lehre und Forschung in der Hochleistungskeramik

    (5. Dezember 2018) Dr. Ingolf Voigt wurde heute als Honorarprofessor an die Ernst-Abbe-Hochschule Jena bestellt. Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert übergab dem Wissenschaftler die Berufungsurkunde.

    Mit der Honorarprofessur wurde Voigts langjährige Lehrtätigkeit an der Hochschule gewürdigt. Seit 2010 hält er die Vorlesung „Keramiktechnologie“ für Masterstudierende der Werkstofftechnik im Fachbereich SciTec. Als stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS hat er in den vergangenen Jahren zahlreiche Studierende für Qualifikationsarbeiten am Institutsstandort in Hermsdorf betreut. Darüber hinaus engagiert sich Prof. Dr. Voigt im Hochschulrat der EAH Jena.

    Voigt studierte zunächst Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte dort 1993. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als stellvertretender Institutsleiter am damaligen Hermsdorfer Institut für Technische Keramik (HITK). Nach dem Zusammenschluss mit dem Fraunhofer IKTS übernahm er ab 2013 als stellvertretender Institutsleiter die Standortleitung in Hermsdorf. Voigt ist am Institut zudem fachlich verantwortlich für den Bereich »Umwelt- und Verfahrenstechnik« und forscht unter anderem an der Wasseraufbereitung mit keramischen Membranen. Seine Forschungsarbeit zu keramischen Nanofiltrationsmembranen wurde 2017 mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet.

    „Ich fühle mich seit vielen Jahren mit der Ernst-Abbe-Hochschule verbunden. Das praxisorientierte Studium der EAH und die anwendungsfokussierte Forschung, die wir am Fraunhofer IKTS betreiben, passen sehr gut zusammen. Dafür sprechen die vielen Studierenden, die zu uns ans Institut kommen, um sich näher mit Hochleistungskeramik zu beschäftigen. Die Ernennung zum Professor freut mich sehr und bestärkt mich darin, mich auch zukünftig in die Lehre einzubringen, mein Wissen auf dem Gebiet der Keramik zu vermitteln und die gemeinsame Forschung mit den Kollegen an der Hochschule auszubauen“, so der Wissenschaftler nach dem Erhalt der Urkunde.

    Zwischen der Jenaer Hochschule und dem Fraunhofer IKTS, sowie dem Vorgängerinstitut HITK, besteht seit vielen Jahren eine enge Kooperation. Die EAH Jena ist auf Grund ihres ingenieurwissenschaftlichen Ausbildungsprofils unter anderem in der Werkstofftechnik, der Umwelttechnik und im Maschinenbau ein wichtiger Partner bei der Nachwuchsgewinnung. Seit 2005 beteiligt sich das Fraunhofer IKTS daher unentgeltlich an der Ausbildung der Studierenden durch die Übernahme von Lehrveranstaltungen.

    „Die Berufung von Herrn Dr. Voigt als Honorarprofessor im Fachgebiet der Keramiktechnologie verstetigt die anspruchsvolle Lehre für unsere Studierenden durch einen hochkompetenten Wissenschaftler. Die Verbindung von Forschungskompetenz und wissenschaftlicher Lehre ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale als Hochschule für angewandte Wissenschaften“, unterstrich Rektor Prof. Dr. Teichert.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Ingolf Voigt
    ingolf.voigt@eah-jena.de


    Annegret Kolarow, Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Sigrid Neef, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

     

     

     

  • Rundgang bei einem Werkzeugmaschinenhersteller

    ​(3. Dezember 2018) Im November besuchten Studierende der Fachbereiche Maschinenbau und SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gemeinsam mit ihrer Fertigungstechnik-Professorin, Dr. Marlies Patz, die DMG MORI Hausausstellung der DECKEL MAHO Seebach GmbH.

    Während des etwa einstündigen Betriebsrundgangs durch verschiedene Abteilungen der Produktion konnte die Entstehung verschiedener Baureihen von Fräsmaschinen anschaulich nachvollzogen werden. Dabei erfuhren die Studierenden anhand konkreter Beispiele auch, wie das Thema Industrie 4.0 im Werk umgesetzt wird.

    Der seitens des Unternehmens zur Verfügung gestellte Betreuer, selbst ein Absolvent der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, beantwortete Fragen unter anderem zur Maschinenvernetzung, zu Produktionskosten und zu erzielbaren Genauigkeiten. Des Weiteren erteilte er Informationen zum Absolvieren von Praxisphasen sowie zur Erstellung von Abschlussarbeiten im Werk.

    Nach dem Rundgang schauten sich die Studierenden die ausgestellten Maschinen und Anlagen an. Konkret waren Dreh- und Fräsmaschinen, Anlagen zur additiven Fertigung sowie auch zugehörige Mess- und Automatisierungstechnik im Einsatz zu sehen. Eine ausgezeichnete kulinarische Versorgung rundete den Besuch ab.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Marlies Patz
    marlies.patz@eah-jena.de

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Stipendium für EAH-Studentin mit sehr gutem Berufsabschluss

    ​(30. November 2018) Der 7. September 2018 war für Isabelle Sitzberger ein besonderer Tag: Sie wurde als 10.000ste Stipendiatin im „Aufstiegsstipendium für Berufserfahrene“ der Stiftung „Begabtenförderung berufliche Bildung (sbb)“ in Berlin ausgezeichnet.

    Frau Sitzberger studiert seit Oktober 2017 E-Commerce an der Erst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife absolvierte sie zunächst eine Ausbildung als Industriekauffrau und arbeitete weiter in ihrem Ausbildungsbetrieb. 2015 schloss die damals 20-jährige eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin an: „Zwar gefiel mir mein Beruf als E-Commerce Managerin, wo ich verantwortlich für den Online Vertrieb sowie das Online Marketing war, doch ich wollte noch mehr darüber lernen“, erzählt die gebürtige Deggendorferin.

    Der Weiterbildungsabschluss ermöglichte ihr ein Hochschulstudium, das Fach E-Commerce war naheliegend. So sah sich die junge Frau nach passenden Studienangeboten um und wurde an der EAH Jena im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen fündig: „Das Bachelorstudium E-Commerce war die perfekte Wahl für mich“.

    Im ersten Semester finanzierte sie sich noch komplett selbst: kein BAföG, keine Förderung, kein Stipendium. Das war sehr anstrengend, erinnert sich Isabelle Sitzberger: „Ich habe im Homeoffice für mein ehemaliges Unternehmen gearbeitet und befand mich immer wieder in dem Zwiespalt zwischen studieren, arbeiten und Freizeit“. Letztere war spärlich, so dass die Studentin beschloss, sich um ein Stipendium zu bewerben und ihren Arbeitgeber um ein Empfehlungsschreiben bat.

    Im Frühjahr 2018 bewarb sie sich um das Aufstiegsstipendium. Das gute Empfehlungsschreiben ihrer Firma brachte sie über die erste Hürde des dreistufigen Auswahlverfahrens. Alle drei Auswahlrunden bestand Isabelle Sitzberger mit Erfolg.

    Das Stipendium ermöglicht es ihr, sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren und sie rät allen Studierenden in ähnlicher Situation: „Auch ein besonders guter beruflicher Abschluss kann für die Bewerbung qualifizieren. Ich würde es jedem mit Berufserfahrung empfehlen, sich für das Aufstiegsstipendium zu bewerben“.

    An der EAH Jena konnten schon mehr als 25 Studierende von dieser Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung profitieren. Das Aufstiegsstipendium hat einige Besonderheiten:  Voraussetzungen für eine Bewerbung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, mehrere Jahre Berufserfahrung und besondere Leistungen in der beruflichen Praxis. Der Schulabschluss und Schulnoten spielen bei der Bewerbung keine Rolle. Rund 40 Prozent der Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren berufsbegleitend. Auch wer schon lange Jahre im Arbeitsleben steht, kann sich bewerben.

    sn
    Quelle: sbb

  • Für gesunde Arbeit in Thüringen

    (29. November 2018) Das „Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit" wurde am 28. November in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena vergeben. Im Rahmen des „Tages für Gesunde Arbeit" wurden am Nachmittag folgende Unternehmen ausgezeichnet: Das Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit in Gold erhielt die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, Akademie Jena. Das silberne Siegel ging an die Erfurter erf24 touristic services GmbH. Über das Bronzesiegel freut sich die Diako Thüringen gemeinnützige GmbH aus Eisenach.

    Alle drei Unternehmen bzw. Einrichtungen können auf ein hohes Engagement für die Mitarbeitergesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen verweisen. Das Erfurter Touristikunternehmen Erf24 erhielt weiterhin den „Förderpreis für besonderes Engagement" der Merkur Bank. Diese Auszeichnung gibt es für besonderes Engagement bei den gesundheitsförderlichen betrieblichen Maßnahmen, Angeboten und Leistungen. Sie ist mit einem Preisgeld von 1.000 € dotiert.

    Der „Tag für Gesunde Arbeit" war ausgefüllt mit Vorträgen und Workshops rund um die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung der „Regionalen physischen BGF-Koordinierungsstelle Thüringen", als neues Beratungs- und Koordinierungsangebot für bessere Gesundheitsförderung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen in Thüringen.

    Mit Unterstützung des Thüringer Gesundheitsministeriums bietet die gemeinsame Koordinierungsstelle von AOK PLUS und BARMER ab sofort intensive persönliche Beratung zu allen Themen der Gesunden Arbeit an. Projektpartner sind weiterhin die DGAUM (Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin) sowie die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

    Die neue Koordinierungsstelle ist erreichbar unter Tel. 03641 - 205 767 und 205 942 sowie per E-Mail unter Christiane.Krueger@eah-jena.de und Steffi.Burchert@eah-jena.de. Auf Wunsch können auch persönliche Gespräche vor Ort im Unternehmen von qualifizierten Beratern durchgeführt werden. Die Leistungen sind für alle Thüringer Unternehmen kostenlos.

     

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Heike Kraußlach
    heike.krausslach@eah-jena.de

     

    sn
    (Quelle: BARMER/AOK Plus)

     

     

     

     

  • Neues Bündnis für bessere Gesundheitsförderung in Thüringer Unternehmen ins Leben gerufen

    ​Erfurt, 28. November 2018 – Bei Prävention und betrieblicher Gesundheitsförderung sehen viele Kleinstunternehmen sowie kleine und mittelständische Firmen in Thüringen noch immer großen Nachholbedarf. Nach einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) schätzt knapp die Hälfte der fast 800 befragten Thüringer Betriebe ihren Wissensstand auf dem Gebiet des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes als mittelmäßig ein oder noch schlechter. Um speziell kleinere Unternehmen zu unterstützen, haben AOK PLUS und BARMER sowie das Thüringer Gesundheitsministerium eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Eine gemeinsame regionale physische Koordinierungsstelle bietet ab sofort intensive persönliche Beratung zur besseren Koordinierung und um die Angebote in Thüringen auszubauen. Partner sind dabei die Ernst-Abbe-Hochschule (Jena) sowie die DGAUM. Dieses persönliche Angebot soll das bereits bestehende, reine Online-Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung ergänzen. Besonderes Extra: Durch die Zusammenarbeit der Regionalen Physischen Koordinierungsstelle mit den beiden Projekten „Netzwerk Gesunde Arbeit“ und „Gesund arbeiten in Thüringen“ werden bei der Beratung arbeitsmedizinische Themen wie Mutterschutz, Erste Hilfe im Betrieb, Arbeitsunfälle oder Unterweisungen sinnvoll mit Betrieblicher Gesundheitsförderung kombiniert.

    Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der BARMER: „In Thüringen gibt es eine Vielzahl an Angeboten und Trägern rund um das Thema Gesundes Arbeiten. Kleine Unternehmen wünschen sich deshalb oft eine persönliche Beratung, die möglichst bedarfsorientiert, aber auch qualitätsgesichert aus einer Hand erfolgt. Fachkräftemangel und älter werdende Beschäftigte aus der Baby-Boomer-Generation führen zu einem Umdenken in der Wirtschaft. Prävention ist zwar mit Investitionen verbunden, aber die Produktivität und Bindung an das Unternehmen steigen. Nicht zuletzt sind gesunde Mitarbeiter auch motiviertere Mitarbeiter.“

    Heiko Kotte, Bereichsleiter Gesundheitsförderung der AOK PLUS: „Mit der Physischen Koordinierungsstelle wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in Thüringen erreichen, denn dort ist die Mehrheit der Thüringer Beschäftigten tätig. Das Präventionsgesetz muss in der Arbeitswelt noch besser umgesetzt werden, und dazu leisten wir gemeinsam einen konkreten Beitrag durch Ansprechpartner vor Ort, die gezielt auf die Bedarfe der Unternehmen eingehen. Denn je gesünder die Mitarbeiter, desto gesünder das Unternehmen.“

    Ministerin Heike Werner: „Über den gesetzlichen Arbeitsschutz hinaus gewinnen sogenannte weiche Standortfaktoren an Bedeutung. Wir erleben, dass Firmen bessere Chancen bei der Fachkräftegewinnung und -sicherung haben, wenn sie gezielt in die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren. Deshalb unterstützen wir die Koordinierungsstelle zur Förderung der betrieblichen Gesundheit im Freistaat.“

    Die neue physische Koordinierungsstelle ist ab sofort telefonisch erreichbar unter 03641 / 205 767 und 03641 / 205 942 sowie per E-Mail unter Christiane.Krueger@eah-jena.de und Steffi.Burchert@eah-jena.de. Auf Wunsch können auch persönliche Gespräche vor Ort im Unternehmen von qualifizierten Beratern durchgeführt werden. Die Leistungen sind für alle Thüringer Unternehmen kostenlos.

     

    BARMER Landesvertretung Thüringen, Prävention BGM BGF/Projekt GAIT

  • Gleichstellung und Familiengerechtigkeit

    (27. November 2018) 38% der Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena sind weiblich. Das ist kein kleiner Anteil. Jedoch kommt es, wie immer, auf die Details und die nähere Betrachtung an: Während die Frauen im Ingenieurfach Biotechnologie mit 54,2 % sehr gut vertreten sind und in Studiengängen wie Soziale Arbeit, Hebammenwesen und Pflege sogar dominieren, sind der Maschinenbau oder die Elektrotechnik nahezu reine Männerdomänen. Im Zahlenverhältnis von Professorinnen und Professoren ist das nicht viel anders, auch wenn in den vergangenen Jahren beispielsweise zwei Informatik-Professorinnen an die Hochschule berufen wurden.

    Um eine Trendwende in den so genannten MINT-Studiengängen zu erreichen, hat die EAH Jena ein Gleichstellungskonzept erarbeitet, das kürzlich für das neue „Professorinnen-Programm“ von Bund und Ländern ausgewählt wurde. Das Programm fördert Hochschulen bei der Berufung von Frauen auf Professuren mit einer Anschubfinanzierung für Gleichstellungsmaßnahmen. Die Ernst-Abbe-Hochschule ist damit berechtigt, bei der Erstberufung von Frauen auf unbefristete Professuren bis zu drei Anschubfinanzierungen für Gleichstellungsmaßnahmen zu beantragen. Das Gehalt wird dann von Bund und Land getragen, so dass die frei werdenden Mittel für Gleichstellungsvorhaben der Hochschule eingesetzt werden können.

    "Unser Ziel zur Verbesserung der Gleichstellung an der EAH Jena ist die Schaffung einer Infrastruktur, die nicht nur die Mitwirkung an der Gleichstellungsarbeit erleichtert, sondern auch zu einer besseren Wirksamkeit sowie Sichtbarkeit des Engagements führt. Wir freuen uns daher sehr, dass sich unser Konzept durchsetzen konnte", so EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert. Ebenso im Fokus der Gleichstellung an der EAH Jena sieht Teichert die Verbesserung der Familiengerechtigkeit.

    sn

  • EAH Jena bietet Zertifikatslehrgang zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager" an

    ​(23. November 2018) Ab dem kommenden Jahr bietet die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena in Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsakademie JenALL e.V. den Zertifikatslehrgang „Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in" an.

    Gesunde Beschäftigte gehören zu den wichtigsten Ressourcen für ein zukunftsorientiertes, innovatives und erfolgreiches Unternehmen. Steigende Ansprüche an die Qualität und Effizienz von Arbeitsprozessen erfordern nicht nur qualifizierte, sondern auch motivierte und zufriedene Beschäftigte.

    Die nachhaltige Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) dient unter anderem der Förderung der Gesundheit der Beschäftigten. Das BGM ist somit nicht zuletzt für den Erhalt der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens wichtig. Die Umsetzung des BGM ist eine wesentliche Aufgabe von Führungskräften und benötigt für das Thema kompetente Ansprechpartner und Verantwortliche.

    Im neuen Zertifikatslehrgang werden, ausgehend von betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen, unterschiedliche Strategien und Instrumente des BGM reflektiert und dabei deren praktischer Nutzen herausgearbeitet. Die theoretischen Lehrinhalte werden durch praktische (Fall-)Beispiele untermauert. Darüber hinaus werden Umsetzungs- und Gestaltungsprozesse sowie die Wirkungsweise von BGM-Konzepten analysiert, um grundlegende Voraussetzungen für die Praxisanwendung zu schaffen.

    Alle Module können auf Wunsch einzeln gebucht werden. Der Lehrgang schließt mit einem Teilnahmezertifikat ab. Anmeldeschluss ist der 14.12.2018.

    Anmeldung unter: www.jenall.de/bgm

     

     

     

     

     

  • Gesunde Arbeit in Thüringen

    ​(22. November 2018) Zum „Tag der Gesunden Arbeit“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am kommenden Mittwoch, den 28. November, ein.

    Von 9.00 bis 17.00 Uhr gibt es in der Hochschulaula (Erdgeschoss von Haus 4) Vorträge und Workshops rund um die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz und Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

    Während am Vormittag die Vorträge auf dem Programm stehen, unter anderem zur Arbeitsmedizin, zur Einführung und Umsetzung eines BGM, aber auch zur Motivation und Belastung bei leistungssportlichen Zielen, gibt es am Nachmittag den Praxisblock mit drei Workshops.

    Ein Höhepunkt des Tages ist um 16.25 Uhr die Vergabe der „Thüringer Siegel für gesunde Arbeit“, sowie des diesjährigen „Förderpreises für besonderes Engagement“ der Merkur Bank.

    Kontakt: Prof. Dr. Heike Kraußlach
    heike.kraußlach@eah-jena.de

    Programm: https://www.eah-jena.de/de-de/presse_/Documents/Programme_VA/Programm%20Tag%20der%20Gesunden%20Arbeit%202018.pdf

    sn

  • 20 Jahre Augenoptik der EAH Jena

    ​(21. November 2018) Seit 20 Jahren gibt es die augenoptischen Studiengänge an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Dies wird am kommenden Samstag in der Mensaan der Carl-Zeiss-Promenade gefeiert.

    Im Rahmen des 21. Augenoptischen Kolloquiums stellen vor allem Absolventinnen und Absolventen ihr Fachgebiet Augenoptik/Optometrie/Ophthalmotechnologie und Vision Science vor.

    Ab 9.00 Uhr berichten die ehemaligen Studierenden über ihren Werdegang und ihre aktuelle Berufspraxis. Nicht zuletzt steht auch das Thema „Forschung“ im Mittelpunkt des Tages mit zahlreichen Impulsen und Erfolgsrezepten für die optometrische Praxis.

     

    Anmeldung, Informationen und Programm:
    https://augenoptik.eah-jena.de/aokolloquium2018/

    Kontakt: Prof. Dr. Stephan Degle
    stephan.degle@eah-jena.de

  • „Best Paper Award“ für David Schreiber und Jürgen Kampe

    ​(15. November 2018) David Schreiber, Doktorand an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, und sein betreuender Professor, Dr. Jürgen Kampe, wurden in diesem Herbst mit dem „Best Paper Award“ der Fachtagung „ANALOG 2018“ ausgezeichnet.

    Beide Wissenschaftler arbeiten am Institut für integrierte Systeme im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena. Sie beschäftigen sich hier besonders mit dem Design von integrierten mixed-signal Schaltungen für Sensoranwendungen, speziell mit Methoden zur Entwurfsautomatisierung von analogen Schaltungskomponenten.

    Auf der 16. ANALOG in München im September stellten sie ihre Entwicklung eines „algorithmischen Ansatzes für die automatisierte Modellierung des vollständigen Eigenschaftsraumes elektronischer Schaltungen“ vor, mit dem, so David Schreiber: „der gesamte realisierbare Eigenschaftsraum einer Schaltungstopologie bestimmt werden kann.“ Der Mechatroniker und Masterabsolvent der Elektrotechnik und Informationstechnik erläutert dazu, dass die hohen Freiheitsgrade beim Design von analogen Schaltungsteilen wie ein „Flaschenhals“ für einen Schaltkreisentwurf wirken: „Unser Paper stellt eine Lösung für dieses komplexe Problem vor“.

    Seit 2016 arbeitet David Schreiber an seiner Promotion. Das Ziel des jungen Ingenieurs, der in seiner Freizeit gern musiziert, ist es, auch zukünftig die Forschung zum Entwurf von analogen Schaltkreisen voranzubringen.

    Prof. Dr. Jürgen Kampe wurde im Wintersemester 2008 für die Lehrgebiete Mixed Signal and Optoelectronic Design an die EAH Jena berufen. Seit Januar 2010 ist er Leiter des von ihm mitgegründeten In-Institutes für integrierte Systeme.

    sn
    Quelle: David Schreiber

  • „GETdigi – Grundlagen der Elektrotechnik Digital" an der EAH Jena

    ​(14. November 2018) Für die Einführung neuer, digitaler Lehrformate an den Thüringer Hochschulen haben das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstmals Fellowships für das kommende Jahr vergeben. Aus den 21 Bewerbungen wurden sieben Projekte ausgesucht.

    Einer der Fellows ist Oliver Reimer, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Der 39-Jährige lehrt Grundlagen der Elektrotechnik, Analog- und Digitale Schaltungstechnik sowie Informatik.

    Sein Fellowship-Projekt „GETdigi – Grundlagen der Elektrotechnik Digital" will Vorlesungen und Übungen im Pflichtmodul „Grundlagen der Elektrotechnik" überarbeiten. Der Ingenieur plant die Nutzung digitaler Lehrmethoden für die Bachelorstudiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, E-Commerce und Augenoptik: So soll in den Vorlesungen ein „Flipped Classroom"-Konzept Freiräume für vertiefende Inhalte schaffen. Für die begleitenden Übungen möchte Reimer mittels Verwendung digitaler Geräte einen „Paperless Classroom" um- und durchsetzen.

    Das Projekt des gebürtigen Erfurters und Vaters zweier Töchter will die Anschaulichkeit der Lehrinhalte verbessern und die Vernetzung der Studierenden sowohl untereinander als auch mit den Lehrenden ausbauen. Eine automatisierte Bewertung der Hausaufgaben über die Lernplattform „moodle" der EAH Jena hat das Ziel, den Lernerfolg für die Studierenden transparenter zu gestalten.

    Das Fellowship für Oliver Reimer startet ab dem 1. Januar 2019 und läuft bis zum 31. Dezember des gleichen Jahres. Dotiert ist das Projekt mit 40.000 €. Die Summe benötigt der Wissenschaftler vor allem für die Einrichtung eines digitalen Seminarraumes, um im neuen Jahr pünktlich starten zu können.

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  • Weiterbildung in Betriebswirtschaft für Nicht-Betriebswirte

    ​(13. November 2018) Der Weiterbildungsmasterstudiengang „General Management“ (MBA) der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wird am 28. November, 19.00 Uhr, in der Hochschule vorgestellt (Haus 5, Raum 05.01.43).

    Der Studiengang wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Zielgruppe des viersemestrigen Studiums sind Absolventen von ingenieurtechnischen Studiengängen und andere Hochschulabsolventen (auch Betriebswirte), die eine mindestens einjährige berufliche Praxis in Unternehmen oder Organisationen nach Abschluss der Hochschulerstausbildung gesammelt haben und nun eine Führungsposition übernehmen wollen.

    Der weiterbildende MBA gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich mit theoretischem Wissen und praktischer Anwendung die für eine Führungsposition notwendigen Fach- und Entscheidungskompetenzen anzueignen.

    Durch die Konzeption als Fernstudium mit integrierter Internetplattform und regelmäßigen Seminaren eignet sich der MBA in besonderem Maße zum Selbststudium.

    Am 28. November haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

     

    Informationen: http://www.jenall.de/gm
    www.eah-jena.de/mbagm

  • Die Mütter des Grundgesetzes

    (12. November 2018) Vom 20. bis 30. November macht in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine Ausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Station: Gezeigt werden Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel – der „Mütter des Grundgesetzes". Diese Frauen haben als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zur verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen.

    16 Tafeln informieren im Foyer im Erdgeschoss von Haus 5 der Hochschule über die parlamentarische Arbeit der „Mütter des Grundgesetzes", die durch ihr Engagement die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz erreichten. „Frauen und Männer sind gleichberechtigt" – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, die politische Umsetzung des Gleichheitsgrundsatzes brauchte jedoch Zeit. Erst 1957 fiel zum Beispiel das familienrechtlich verbriefte Letztentscheidungsrecht des Ehemannes in ehelichen und familiären Angelegenheiten.

    Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zu den Hochschulöffnungszeiten zugänglich.

    Informationen: Gleichstellungsbeirat der EAH Jena
    Gleichstellungsbeirat@eah-jena.de


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    Quellen: Gleichstellungsbeirat der EAH Jena,
    Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

  • Vom Entscheider zum Coach - Moderne Führung braucht Kompetenzen im Coaching der Mitarbeiter/innen

    ​(12. November 2018) Dass gute Führung die Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion, wie sie in einem Coaching gefördert wird, benötigt, ist schon länger bekannt. Heute kommt hinzu, dass eine gute Führungskraft selbst sowohl im Interesse der Organisation als auch der Mitarbeiter/innen über Kompetenzen im Coaching verfügen sollte.

    In dem Maße, wie einerseits die Autonomie und Selbststeuerungskompetenzen der Mitarbeiter/innen und andererseits dialogische Führungskonzepte sowie eine wertschätzende Haltung und entsprechende Beratungskompetenzen der Führungskräfte zunehmende Verbreitung finden, wird das Coaching durch die Führungskraft als Element einer Reflexionskultur zukünftig an Bedeutung gewinnen.

    Die heutige komplexere Arbeitswelt verlangt von Führungskräften neue Kompetenzen. Sie sollen nicht nur Manager sein und ihre Mitarbeitenden führen, sondern auch coachen. Dafür ist ein selbstreflexiver und flexibler Rollenwechsel von der Entscheider- in die Beraterrolle erforderlich. Die Führungskraft soll die Mitarbeitenden bei der Überwindung von Hindernissen und der Erschließung bislang ungenutzter Ressourcen beraten und unterstützen. Wie dies zu realisieren ist, dafür legen drei Professoren von der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, die zugleich auch Supervisoren, Coaches und Organisationsberater sind, aufgrund ihrer empirischen Untersuchungen und der im weiterbildenden Studiengang „Coaching und Führung“ gesammelten Erfahrungen eine Konzeption vor.

    Wolfgang Kühl, Andreas Lampert und Erich Schäfer stellen in ihrer Publikation mit dem Titel „Coaching als Führungskompetenz“ (2018) Grundlagen und Modelle vor, wie Coaching durch Führungskräfte gelingen kann. Auf der Basis systemischer und lösungsorientierter Coachingansätze entwickeln sie ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für ein angemessenes und begründbares Beratungshandeln der Führungskraft. Es beinhaltet Empfehlungen für den Rahmen der Beratung, ein spezifisches Phasenmodell, ethische Reflexionen und entsprechend adaptierte Methoden.

    Die Autoren verorten das Coaching durch die Führungskraft als Teil eines Rahmenkonzepts, nämlich des Transflexings®. Mit der Wortschöpfung „Transflexing“ ® wird der Zusammenhang von „Reflexion“ und „Transformation“ zum Ausdruck gebracht. Transflexing® sieht eine von Mitarbeitenden und Führungskräften auf Augenhöhe erfolgende Ausgestaltung eines Reflexionsraums vor, der neben anderen Beratungsformaten das Coaching beinhaltet. Das Transflexing® realisiert sich in einer dialogischen Beziehung und fokussiert auf eine Passung zwischen Person und Organisation im Prozess der kontinuierlichen professionellen Selbstreflexion und Selbsterneuerung auf den Ebenen von Individuum, Team und Organisation.

    Die Stärken des Coachings durch die Führungskraft liegen unter anderem in der raschen Verfügbarkeit, der punktgenauen Beratung der Mitarbeitenden bei der Bewältigung der jeweiligen Arbeitsaufgabe, aber auch der unmittelbaren Transferbegleitung von individuellen und teambezogenen Veränderungen der Coachees im beiderseits vertrauten organisationalen Kontext. Die Zukunftsfähigkeit lernender Organisationen wird in einer disruptiven VUKA-Welt entscheidend davon abhängen, inwiefern es ihnen gelingt, ihre jeweiligen Reflexions- und Transformationsprozesse adäquat zu gestalten. Diesbezüglich wird dem Coaching durch die Führungskraft zukünftig eine zunehmend wichtigere Funktion zukommen.

    Wolfgang Kühl, Andreas Lampert und Erich Schäfer

  • Haus auf der Mauer Jena – interkultureller Begegnungsort

    ​(9. November 2018) Zehn Jahre nach der Gründung des „Internationalen Centrums Haus auf der Mauer“ in Jena erneuerten die Friedrich-Schiller-Universität, die Ernst-Abbe-Hochschule und die Stadt am 8. November ihre Kooperation zur Unterstützung der Begegnungsstätte.

    Unterzeichner waren der Präsident und der Rektor der Jenaer Hochschulen, Prof. Dr. Walter Rosenthal und Prof. Dr. Steffen Teichert, weiterhin Dezernent Denis Peisker in Vertretung für den Oberbürgermeister, Sebastian Hollnack für das Studierendenwerk Thüringen sowie die Vorstände der Studierendenräte.  Außerdem waren Vertreter der im Zentrum aktiven Studierendenverbände und der Koordinator des Hauses vor Ort.

    Mit dieser bereits zweiten Folgevereinbarung sichern die Partner dem „Haus auf der Mauer“ ihre weitere Förderung zu. Die Zusammenarbeit der letzten Jahre blickt auf beachtliche Erfolge: Die Zahl der internationalen Studierenden in der Stadt hat sich seit dem Jahr 2013 fast verdoppelt, die Zahl der Veranstaltungen im „Haus auf der Mauer“ annähernd verdreifacht.

    Das Haus mit seinem mittelalterlichen Ambiente im Zentrum Jenas ist heute der wichtigste interkulturelle Begegnungsort für Studierende und aus dem Leben in der Stadt kaum noch wegzudenken. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen, Länderabende, Konzerte, aber auch wissenschaftliche Tagungen und Willkommenstage für neue Studierende statt. In jedem Herbst öffnet das Centrum bei dem „Fest auf der Mauer“ für alle Interessierten seine Türen.

    Kontakt: Dr. Konrad Linke, Internationales Centrum Haus auf der Mauer Johannisplatz 26
    ic@stura.uni-jena.de

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    Quelle: Dr. Konrad Linke

  • Praxis trifft Campus 2018

    ​(8. November 2018) Die 19. Firmenkontaktbörse „Praxis trifft Campus“ findet am 14. und 15. November an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena statt. Die Aula der Hochschule öffnet an beiden Tagen von 10.00 bis 16.30 Uhr ihre Türen für alle Neugierigen. Insgesamt werden sich 42 regionale und überregionale Unternehmen vorstellen und Wege in den Berufseinstieg zeigen.

    Die Firmenkontaktbörse bietet nicht nur Informationen über Abschlussarbeitsthemen und Praktika sowie Trainee- oder Werksstudentenstellen, oft ist sie auch ein Sprungbrett für den Berufseinstieg.

    Weitere Informationen:
    https://www.eah-jena.de/de-de/forschung_/Seiten/firmenkontaktboerse.aspx

    Kontakt: Katrin Sperling, SZT
    katrin.sperling@eah-jena.de

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  • Ausgezeichnete Ideen der beiden Jenaer Hochschulen

    ​(8. November 2018) Das Gründerteam „PureQuarz“ von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist einer der beiden Preisträger des Pitch-Wettbewerbs „Punktlandung“ beim diesjährigen Gründer- und Innovationstags in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität. Jennifer Scholle konnte die Wettbewerbsjury überzeugen und sich gegen fünf andere Teams durchsetzen. Das Gründungsprojekt stellt Quarzglas für Industrie und Forschung her. Durch den hohen Reinheitsgrad des Glases werden Produktionsabläufe effizienter und Analysemethoden genauer. Beim Elevator Pitch „Punktlandung“ haben die Teilnehmer genau zwei Minuten Zeit – so lange wie eine durchschnittliche Fahrt in einem Aufzug (Elevator) dauert –, um Jury und Publikum von ihrer Idee zu überzeugen.

    Der Publikumspreis ging an Dr. Luise Knoblich von der Universität Jena, die ein didaktisches Verfahren für den Biologieunterricht zum Thema Biodiversität an außerschulischen Lernorten unter Nutzung von Smartphones entwickelt hat. Die Preise sind jeweils mit 500 Euro dotiert und wurden von der bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH und der Technologie- und Innovationspark Jena GmbH gestiftet.

    Die inzwischen siebente Auflage des Gründer- und Innovationstags, welcher in diesem Jahr von der Friedrich-Schiller-Universität und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gemeinsam ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto „RoboMe – Aufstieg der humanoiden Roboter“. Die Gäste diskutierten mit renommierten Experten aus dem gesamten Bundesgebiet über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Robotern, aber auch über die einhergehenden Akzeptanzprobleme, die der Einsatz dieser neuen Technologien in Bereichen wie zum Beispiel der Pflege mit sich bringt.

    Daneben sind während der Veranstaltung auch Preise für anwendungsnahe Abschlussarbeiten der Universität Jena in den drei Profillinien LIGHT, LIFE, LIBERTY vergeben worden. Die Auszeichnungen gingen an Conrad Rößler für Entwicklungen in der lasergestützten Satellitenkommunikation, an Dr. Francesca Gunnella für die Entwicklung eines bioaktiven Calcium-Phosphat-Zements zur Therapie von osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen und an Dr. Alexander Goebel, der Bewältigungsmechanismen bei gescheiterten Unternehmensgründungen untersuchte. Die Preise sind jeweils mit 400 Euro dotiert und wurden vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH sowie der Universität Jena gestiftet.

    Insgesamt präsentierten sich während des Gründer- und Innovationstages 18 Projekte. Etwa 200 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Auch die Thüringer Staatsministerin Valentina Kerst, der Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena Prof. Dr. Steffen Teichert und Jenas Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal informierten sich über das Potenzial der Innovations- und Gründungsideen in der Region Jena.

    Kontakt:
    Michael Möhwald, michael.moehwald@eah-jena.de
    Leitung Servicezentrum Forschung und Transfer
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena

    Dr. Oliver Pänke, oliver.paenke@uni-jena.de
    Servicezentrum Forschung und Transfer
    Friedrich-Schiller-Universität Jena

  • Starke Leistungen

    (29. Oktober 2018) Drei Studentinnen der Elektrotechnik/Informationstechnik der EAH Jena haben kürzlich Preise für Bestleistungen halten: Svenja Kolbe ist die beste Bachelorstudentin Ihres Jahrgangs in im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Sie erhielt ein Stipendium des Förderkreises der Hochschule in Höhe von 1.200 € für ein Jahr. Ein gleiches Stipendium erhielt auch die Jahrgangsbeste im Fachbereich Sozialwesen, Johanna Trefflich, und Ronny Mera aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen als bester ausländischer Student.

    Marlies Gier, derzeitige Masterstudentin der Mechatronik an der EAH Jena, schrieb die beste Bachelorarbeit in der Elektrotechnik und Informationstechnik. Die Arbeit zum Thema „Automatisierung der Justage einer Spiegeltreppe“ schrieb die 26-Jährige aus Neumünster am IOF Jena. Für das sehr gute Ergebnis mit einer Note von 1,2 erhielt Frau Gier den Preis der Stadtwerke Jena-Pößneck, der mit 750€ dotiert ist und jährlich zur Feierlichen Immatrikulation übergeben wird.

    Gleich zwei Auszeichnungen erhielt Marie-Sophie Romano: Zur Immatrikulationsfeier am 23. Oktober wurde sie als DAAD-Preisträgerin der EAH Jena 2018 ausgezeichnet, mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für hervorragende Leistungen von ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen. Einen Abend später erhielt sie eines der begehrten Deutschland-Stipendien. Während der DAAD-Preis mit 1.000 € dotiert ist, erhält die begabte Französin für letzteres monatlich 300€ für ein Jahr.

    Marie-Sophie Romano studiert derzeit im vierten Fachsemester des Studiengangs Elektrotechnik/Informationstechnik. Die junge Frau ist 1993 in Marseille geboren und begann ihr Studium im Frauenstudium-Angebot der EAH. Hier sind die Mädchen in den ersten beiden Semestern unter sich und wechseln erst zum dritten Semester in den regulären Studiengang. Heute ist Frau Romano nicht nur eine der leistungsstärksten Studierenden des Fachbereiches, sie unterstützt andere Studierende als Tutorin und arbeitet in einem Netzwerk für MINT-Studierende mit. Tauchen, Wandern und Karate zählen zu ihren Hobbys.

    sn

  • Jugendkriminalität und Kriminalisierungsprozesse

    Der 15. Thüringer Jugendgerichtstag tagt am 7. November 2018 von 10.00 bis ca. 16.00 Uhr in der Aula der Ernst-Abbe Hochschule Jena. Jährlich ausgerichtet von der Landesgruppe Thüringen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V., ist der Jugendgerichtstag auch 2018 ein zentrales Forum für den Meinungsaustausch von Theorie und Praxis zum Thema Jugendkriminalität. Die DVJJ e.V. Thüringen setzt sich dabei seit vielen Jahren konsequent für eine rationale Kriminalpolitik und eine stringente Umsetzung des für das Jugendgerichtsgesetz prägenden Erziehungsprinzips ein.

    Der diesjährige Jugendgerichtstag „DVJJ aktuell“ greift unterschiedliche Themen auf. Es geht um Erscheinungs- und Interventionsformen bei Jugendkriminalität, die für die jugendstrafrechtliche Praxis wie auch die Öffentlichkeit von ebenso hoher Relevanz wie Brisanz sind. Die DVJJ e.V. Thüringen möchte zu einer sachlichen Diskussion komplexer Probleme in diesem Themenfeld beitragen. Es geht um die Themen strafrechtlich relevante Gewalt Jugendlicher, das Bild junger Menschen aus dem Blickwinkel der Polizei, extremistische Einstellungen junger Menschen im Jugendstrafvollzug, ein Projekt zur De-Radikalisierung und um Vermögensabschöpfung im Jugendgerichtsgesetz.

    Die Frage, wie das strafrechtlich relevante Ausmaß an Jugendgewalt tatsächlich einzuschätzen ist – unser erster Beitrag – interessiert sowohl für die gesellschaftliche Diskussion wie auch für die Frage, welche Präventions- und Interventionsangebote gebraucht werden.

    Einer ganz wichtigen Problematik der heutigen Zeit, in der unser Bild von gesellschaftlichen Phänomenen in hohem Maße von öffentlichen und sozialen Medien geprägt ist, widmet sich der zweite Beitrag, der aus polizeilicher Sicht diskutiert, ob die heutige Jugend kriminell ist und/oder in welchem Maß auch Kriminalisierungsprozesse eine Rolle spielen.

    Extremistische Einstellungen unter jugendlichen Straftätern werden im dritten Beitrag analysiert und der vierte Beitrag stellt die Grundzüge des Konzepts zur Entwicklung eines Zentrums für De-Radikalisierung im Thüringer Strafvollzug vor. Last but not least ist für die Praxis der Jugendstrafrechtspflege auch das Thema der Vermögensabschöpfung im Jugendstrafrecht – der thematische Zuschnitt unseres fünften Beitrages – von aktueller Relevanz.

    In den Beiträgen werden empirische Ergebnisse, auch aus Thüringen referiert, praktische Erfahrungen spielen eine große Rolle und es ist ausreichend Zeit für Diskussionen. Das Grußwort zur Tagung hält die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Frau Gabi Ohler.

    Prof. Dr. Heike Ludwig
    heike.ludwig@eah-jena.de

    Programm:
    https://www.sw.eah-jena.de/aktuelles/veranstaltungen/15-thueringer-jugendgerichtstag-2018/

  • Ausgezeichnet für sehr gute Lehre

    ​(26. Oktober 2018) Zwei Ingenieure sind Preisträger des diesjährigen Lehrpreises der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Prof. Dr. Frank Dienerowitz lehrt im Fachbereich SciTec und Prof. Dr. Frank Engelmann im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen.

    Beide haben nicht nur den Vornamen gemeinsam, sondern sind in Lehre und Forschung gleichermaßen sehr aktiv. Der Preis legt seinen Schwerpunkt allerdings auf die Lehrleistungen sowie auf die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Auszeichnung ist mit 2.000 € dotiert. Davon trägt die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland 1.500 € und die EAH Jena 500 €. Ein Vorschlagsrecht für den jährlichen Preisträger haben, neben den Professorinnen und Professoren, auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter und alle Studierenden der EAH Jena.

    Es gibt noch eine dritte Gemeinsamkeit der diesjährigen Preisträger: Beide sind Väter von drei Kindern. Der Dresdener Frank Dienerowitz studierte an der Technischen Universität seiner Heimatstadt Maschinenbau und Angewandte Mechanik und promovierte an der Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT (Karlsruher Institut für Technologie), zu piezoelektrischen Aktoren.

    Anschließend arbeitete er mehrere Jahre in Schottland, so als Ingenieur im Engineering Center von Scottish und Southern Energy, Großbritanniens zweitgrößtem Kraftwerksbetreiber, und als Projektleiter in der Mobilhydraulik bei Bosch Rexroth. 2013 erhielt er einen Ruf als Professor für Technische Mechanik an die EAH Jena. Bestandteil seiner Lehre sind übrigens auch interdisziplinäre Module, gemeinsam mit Kollegen anderer Fachbereiche, so die „Autonomen Modellfahrzeuge“ und die „Autonomen Missionen“ (REXUS GAME Projekt).

    Seit 2007 lehrt Frank Engelmann als Professor für Konstruktion an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Im gleichen Jahr habilitierte er sich an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wo er auch studiert und promoviert hatte. Der in Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt geborene Wissenschaftler war vor seiner Hochschullaufbahn als Konstrukteur, Entwicklungsleiter und Geschäftsführer in einem Produktionsunternehmen in Mitteldeutschland tätig.

    Weiterhin arbeitete er für einige Jahre als amtierender Leiter und Vertretungsprofessor des Lehrstuhls Konstruktionstechnik des Instituts für Maschinenkonstruktion der Universität Magdeburg. Prof. Dr. Engelmann war Gastdozent an der Universität Zürich. Der Senator der EAH Jena veranstaltet alle zwei Jahre die Fachtagung Ex-Inno-Tag in Kooperation mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig.


    Kontakt:
    Prof. Dr. Frank Dienerowitz
    frank.dienerowitz@eah-jena.de

    Prof. Dr. Frank Engelmann
    frank.engelmann@eah-jena.de

     

    sn

  • Chancen erarbeiten, Chancen nutzen

    ​(25. Oktober 2018) Über 300 Euro monatlich können sich 25 Stipendiaten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena freuen, die im Studienjahr 2018/2019 mit einem Deutschlandstipendium unterstützt werden. Zur Feierlichen Vergabe der Deutschlandstipendien am 24. Oktober 2018 wurden die ausgesuchten Studierenden und Stifter der aktuellen Förderphase mit einer Urkunde geehrt – für die Stipendiaten als Auszeichnung ihrer Leistungen und ihres Engagements, für die Förderer als Dank ihrer Unterstützung des Stipendienprogramms.

    Das Deutschlandstipendium bedeutet nicht nur eine große finanzielle Entlastung für die Stipendiaten. Es bietet in vielerlei Hinsicht eine hervorragende Chance, das Studium mit positiven Effekten zu bereichern. Seien es Einblicke, welche die Studierenden durch die Förderer gewinnen oder der Austausch mit den anderen Stipendiaten. All dies bietet eine gute Möglichkeit, sich ein Netzwerk aus spannenden Kontakten aufzubauen, welches im Studium und für den späteren Berufseinstieg wertvoll ist.

    Bei der Stipendienvergabe werden nicht nur sehr gute Studienleistungen berücksichtigt. Weitere Aspekte wie gesellschaftliches Engagement, besondere persönliche Leistungen sowie die soziale und familiäre Situation fließen ebenso in die Bewertung ein.

    Neben 13 Männern haben 12 Frauen verschiedener Semesterstufen in der aktuellen Förderphase ein Deutschlandstipendium erhalten. Mehr als die Hälfte der Stipendiaten haben im Vorfeld ihres Studiums eine Berufsausbildung absolviert. Insgesamt konnte der Großteil bereits vor oder während des Studiums praktische Erfahrungen sammeln.
     
    Der Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Prof. Dr. Steffen Teichert, wünschte den Stipendiaten viel Erfolg im Studium und für ihr späteres Berufsleben. Zudem ermunterte er sie, ihren ganz eigenen Lebensweg zu beschreiten, sich stets Chancen zu erarbeiten und diese vor allem zu nutzen.
    Darüber hinaus bedankte sich der Rektor ausdrücklich bei den Förderern – 13 überwiegend regionale Unternehmen und Stiftungen: „Ohne eine Förderung von Begabung ist kein Wachstum in der Zukunft möglich, und innovative Netzwerke würde es langfristig nicht mehr geben. Somit ist die Unterstützung unserer begabten Studierenden eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft.“

    Zu den Stiftern der Förderphase 2018/19 zählen (in alphabetischer Reihenfolge) ams Sensors Germany GmbH, Carl-Zeiss-Stiftung, confovis GmbH, ePages GmbH, Ernst-Abbe-Stiftung, Förderkreis der EAH Jena e.V., GÖPEL electronic GmbH, Jena-Optronik GmbH, Optics Balzers Jena GmbH, Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, Thüringer Aufbaubank und Viega GmbH & Co. KG.


    Informationen und Kontakt: Franziska Stang, Career Service
    career-service@eah-jena.de

  • Fallen oder steigen die Zahlen?

    ​(23. Oktober 2018) Die Spannung in den letzten Wochen war groß: Fallen die Zahlen ab, steigen sie? Rektor Steffen Teichert gab bei der heutigen Immatrikulationsfeier der EAH Jena erleichtert bekannt, dass kein Einbruch bei den Studierendenzahlen zu verzeichnen ist. Ob die Talsohle damit bereits durchschritten wurde, werden die kommenden Jahre zeigen.

    Aktuell studieren an der EAH Jena 4.578 Frauen und Männer. Zur Immatrikulationsfeier 2017, ebenfalls im Oktober, lag der Stand bei 4.545. Nach dem Ende der Einschreibungen, im November des letzten Jahres, waren es schließlich 4.592 Gesamtstudierende. Auch in diesem Jahr werden die Zahlen nach dem Einschreibungsende noch einmal präzisiert. Sicher ist: Abfallen werden sie bis dahin nicht mehr.

    Steffen Teichert begrüßte heute 1.122 Erstis oder „freshmen“ – den „Neuzugang“ in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Unter den Gesamtstudierenden sind aktuell 969 Studentinnen und Studenten aus dem weltweiten Ausland. Damit hat die EAH Jena 21,2 % internationale Studierende – ein sehr gutes Ergebnis für eine Fachhochschule, wie der Rektor mitteilte. Er betonte aber auch die damit einhergehenden Verpflichtungen, sowohl für die Hochschule als auch für die Stadt Jena.

    Marie-Sophie Romano ist eine der internationalen Studierenden. Die DAAD-Preisträgerin dieses Jahres studiert Elektrotechnik und Informationstechnik und hat den Ingenieurstudiengang im Frauenstudienangebot der EAH begonnen. Momentan ist die Französin im sechsten Semester ihres Studiums.

    Prof. Dr. Frank Dienerowitz und Prof. Dr. Frank Engelmann teilen sich den diesjährigen Lehrpreis, in Höhe von 2.000 €, von dem die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland 1.500 € trägt und die EAH Jena 500 €. Die Ingenieure der Fachbereiche SciTec bzw. Wirtschaftsingenieurwesen lehren und forschen in den Fachgebieten der Technischen Mechanik sowie Konstruktion für Wirtschaftsingenieure.

    Reinhard Hoffmann, Geschäftsführer der TowerConsult Jena und Vorsitzender des Förderkreises der EAH Jena, übergab Stipendien des Förderkreises an drei Beststudierende: Johanna Trefflich aus dem Bachelorstudiengang Soziale Arbeit und Svenja Kolbe, Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik, erhalten je 1.200 € für ein Jahr. Ronny Mera aus Ecuador, Student des Wirtschaftsingenieurwesens, erhält als bester ausländischer Studierender ein Stipendium in gleicher Höhe.

    Die zukünftigen Ingenieurinnen der Elektrotechnik und Informationstechnik sind bei den Preisträgerinnen in diesem Jahr stark vertreten: Marlies Gier freute sich über die Auszeichnung der Stadtwerke Jena-Pößneck, verbunden mit 750 €, für die beste Bachelorarbeit im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik.

    Aus dem Fachbereich Maschinenbau kommt der von einem Professor gestiftete Preis: Prof. Dr. Markus Glück vergibt seit 2015 den „Thermofluid-Preis“ für die besten Prüfungsergebnisse in den Pflichtfächern "Thermodynamik" und "Strömungslehre". Lukas Werner erhielt heute die Auszeichnung, dotiert mit 300 €, sein Kommilitone Martin Kirchner mit 200 €.

    Künstlerisch wurde die Immatrikulationsfeier erneut von der Akademischen Orchestervereinigung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem jungen Psychochor der Universität begleitet. Hier „kollidierte“ die Musik des englischen Altmeisters Henry Purcell spannenderweise mit dem Programm des Chores, insbesondere mit dem „Engel“ von Rammstein.

    Vier indische Studentinnen der Ernst-Abbe-Hochschule setzten einen überraschenden, exotischen Akzent in das Nachmittagsprogramm: Mit einem Straßentanz aus Süd-Indien nahmen sie das Publikum mit auf eine Reise in ihre Heimat.


    sn

  • 11. Jenaer Lasertagung

    ​(15. Oktober 2018) Als wichtiger Forschungs- und Industriestandort trägt die Lichtstadt Jena mit ihren Unternehmen, Instituten und Hochschulen maßgeblich dazu bei, innovative neue Technologien in die Industrie zu bringen. Ein wichtiger Beitrag dazu ist seit über 20 Jahren die Jenaer Lasertagung, die gemeinsam von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) und dem Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena) veranstaltet wird.

    In diesem Jahr findet die inzwischen 11. Jenaer Lasertagung im Kongresszentrum der Ernst-Abbe-Hochschule statt. Am 22. und 23. November werden auf der Tagung erneut Innovationen und Potenziale der Lasertechnologien präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher erwartet nach der Tagungseröffnung durch Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena, ein abwechslungsreiches Programm mit 32 Fachvorträgen in 13 Sessions, mehr als 25 Industrieausstellern und einer umfangreichen Posterausstellung.

    Leitthemen in diesem Jahr sind die laserbasierte Additive Fertigung, UKP-Lasersysteme und deren Anwendungen, weiterhin Trends in der Verfahrensentwicklung sowie neue Lasersystemtechnik. Die beiden Veranstaltungstage werden durch Keynotes von Dr. Rüdiger Paschotta von RP Photonics Consulting, Uwe Schulmeister von MBFZ toolcraft und Pierre Forêt von Linde Gas eingeleitet.

    In den letzten 20 Jahren hat sich die Jenaer Lasertagung bei Expertinnen und Experten aus der Laserforschung und der Industrie als eine Plattform für den gegenseitigen Austausch etabliert. Auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten hier die Möglichkeit, ihre innovativen Forschungsthemen vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

    Informationen zum Tagungsprogramm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter:

    www.lasertagung-jena.de
     


    Über das ifw Jena

    Das ifw Jena – Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH ist eine rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Industrieforschungseinrichtung und zuverlässiger Forschungspartner der mittelständischen Wirtschaft. Die Forschungsschwerpunkte des ifw Jena sind die Lasermaterialbearbeitung von Mikro bis Makro, insbesondere mit Ultrakurzpulslaser, Prozesse der additiven Fertigung, besonders das selektive Laserstrahlschmelzen, die ofenbasierenden Verfahren mit Schwerpunkt Diffusionsschweißen, das Kleben für Hochtemperaturanwendungen sowie Hochleistungsschweißverfahren. Die Expertise wird ergänzt durch umfangreiches Know-how bei der Werkstoff- und Verbindungscharakterisierung. Dienstleistungen in der Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung sowie schweißtechnische Bildungsangebote runden das Leistungsspektrum ab.
    Als hundertprozentiges Tochterunternehmen wurde 2009 die ifw optronics GmbH ausgegründet. Die Experten der ifw optronics entwickeln, produzieren und vermarkten optoelektronische Bauelemente, insbesondere UV-Detektoren auf Basis von Si und SiC.

    www.ifw-jena.de


    Über die EAH Jena

    Die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ist nicht nur Thüringens drittmittelstärkste, sondern auch größte Hochschule für angewandte Wissenschaften. Aktuell studieren hier ca. 4.500 junge Menschen in Bachelor- und Masterstudiengängen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften.

    Die Vernetzung der EAH Jena mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sorgt für eine optimale Ausbildung. Die meisten Abschlussarbeiten entstehen in Zusammenarbeit mit den Partnern. Die junge Hochschule (gegr. 1991) ist regional eng verbunden und international orientiert. Sie bietet ihren Studierenden ein innovatives, wissenschaftlich solide fundiertes und praxisnahes Studium. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena blickt auf eine tragfähige Basis, auf weitreichende Vernetzungen und auf einen sehr guten Ruf.

    www.eah-jena.de

     

    Prof. Dr. Jens Bliedtner
    EAH Jena
    +49 3641 205-444
    jens.bliedtner@eah-jena.de 

    Dr. Martin Kahle
    ifw Jena
    F&E-Koordinator 
    +49 3641 204-234
    mkahle@ifw-jena.de 

    Johannes Lange
    ifw Jena, Forschungsdokumentation und -transfer
    +49 3641 204-109
    jlange@ifw-jena.de

  • Zusammenarbeit in den Ingenieurwissenschaften

    ​(15. Oktober 2018) Eine Delegation der chinesischen Hebei University of Technology (HEBUT) aus Tianjing besuchte in der vergangenen Woche die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Geleitet wurde sie vom Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Han Xu.

    Bereits im Juli dieses Jahres hatte Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der EAH Jena, mit der HEBUT in Tianjing einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Hebei University of Technology gehört zu den chinesischen Top-Universitäten und ist unter anderem Teil des chinesischen Exzellenz-Programmes „Projekt 211“.

    Am letzten Donnerstag wurden die chinesischen Gäste von Prof. Dr. Andreas Schleicher, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, und Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor für Forschung und Entwicklung der Jenaer Hochschule begrüßt. In ihrem Einführungsvortrag verwiesen die Prorektoren auf die über 100-jährige ingenieurwissenschaftliche Tradition am Standort Jena, verknüpft mit den Namen Carl Zeiss und Ernst Abbe, die heute an der EAH Jena fortgeführt wird.  Die EAH Jena wurde im vergangenen Jahr in das deutsche Exzellenzprogramm „Innovative Hochschule“ aufgenommen.

    Die Wissenschaftler aus der Metropole im Nordosten Chinas besichtigten unter anderem die Labore für Lasertechnik, Additive Technologien und Werkstofftechnik und zeigten sich von den Leistungen der EAH Jena beeindruckt. Danach wurde die Diskussion über geplante Kooperationen zwischen der EAH Jena und der HEBUT fortgesetzt. Die hohe Kompetenz beider Hochschulen im Bereich der Ingenieurwissenschaften ermöglicht eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Lehre, im Studierendenaustausch sowie in der Forschung.

    Dr. Dirk Schlegel / sn

  • Reiseeindrücke Vietnam

    ​(9. Oktober 2018) "Da stehen wir nun – gerade angekommen – mitten in Hanoi und lassen uns jetzt und für zwei Wochen gefangen nehmen von dem quirligen Treiben um uns herum und den freundlichen Menschen", so die Fotografen Höllering und Herzer über ihre Reise nach Vietnam.

    Die beiden Jenaer haben unabhängig voneinander Vietnam erkundet. Der eine per Bus und der andere per Rad. Der eine im Frühjahr und der andere im Herbst. Viele der besuchten Orte waren die gleichen. Die Begegnungen mit den Menschen und die erlebten Landschaften waren andere. Es war, so die beiden: „ein umfangreiches Programm und wir haben viel über das Land erfahren – die Geschichte, das Leben und die Vorstellungen von der Zukunft. Geblieben sind die Eindrücke und Bilder, die Erinnerung an die vielfältigen kulinarischen Erlebnisse – vor allem aber an die offenen und freundlichen Menschen.

    Mit unseren Bildern wollen wir den Versuch machen, einige Reiseeindrücke zu vermitteln. Das können immer nur Momentaufnahmen sein und kann nicht den Anspruch erheben, das ganze Land in seiner Vielfalt zu zeigen. Vielleicht sind sie ja Anregung, das Land selbst zu erkunden. Dann können wir gern mit unseren Erfahrungen zur Seite stehen.“


    Reiner Höllering & Rainer Herzer
    Kontakt: ausstellungen@eah-jena.de


    „Reiseeindrücke Vietnam“
    Fotografien von Reiner Höllering und Rainer Herzer
    EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7
    15.10.2018 - 14.12.2018

    keine Ausstellungseröffnung

  • Acht Hochschulen auf einen Streich

    ​(Ilmenau, 10.2018) Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 lernen vom 7. bis zum 12. Oktober acht Thü-ringer Hochschulen auf einen Streich kennen. Um sich über ein technisches oder naturwissenschaft-liches Studium zu informieren, erhalten die Mädchen aus ganz Deutschland eine Woche lang tiefe Einblicke in die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Treffen mit Studentinnen und Studenten gehören natürlich auch dazu.

    Während der Thüringer Herbstferien besuchen 20 Schülerinnen aus fünf Bundesländern der Klassen-stufe 10-13 sowohl die Technische Universität Ilmenau als auch die Universitäten in Jena und Wei-mar und die (Fach-)Hochschulen in Erfurt, Jena, Nordhausen und Schmalkalden. 

    Im Jahr 2018 ist die Duale Hochschule Gera-Eisenach ein fester Bestandteil der CampusThüringenTour. Deshalb besuchen die Teilnehmerinnen bei der diesjährig angebotenen Fir-menexkursion das BMW Group Werk Eisenach, um sich mit Studierenden über die Vorzüge des Dua-len Studiums zu unterhalten und gleichzeitig die enge Verknüpfung von Theorie- und Praxis kennen zu lernen. 

    Fast 30 Einzelveranstaltungen werden während der Tour angeboten: Workshops, Mitmach-Experimente, Seminare, Diskussionsrunden, Campusführungen und Laborführungen. Dabei kommen die Schülerinnen mit vielen Studentinnen und Studenten in Kontakt, um Informationen aus erster Hand einzuholen. Zum Beispiel beim Speed-Dating „MINT-Geflüster“ erfahren sie vieles über das Leben und den Studienalltag an einer Hochschule. 

    Schirmherrin der 14. CampusThüringenTour ist Jana Schönau vom BMW Group Werk Eisenach. Sie studierte selbst Engineering, Fachrichtung Konstruktion an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach und hat sich seit 1999 zu einer Top-Mitarbeiterin der BMW Fahrzeugtechnik GmbH entwickelt. In ihrem Grußwort an die Teilnehmerinnen motiviert sie die jungen Frauen für die Investition in die eigene Zukunft durch ein MINT-Fach und setzt auf mehr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. 

    Die CampusThüringenTour hat zum Ziel, besonders Schülerinnen für MINT-Berufe zu begeistern. Denn obwohl Wirtschaft und Industrie nach jungen Frauen suchen, die eine Ausbildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik haben, entscheiden sich zu wenige dafür – oft nur deswegen, weil sie ein falsches Bild von den Studiengängen haben. Die CampusThüringen-Tour ist ein deutschlandweit einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von acht Thüringer Hochschulen, das zum 14. Mal angeboten wird und den Anteil junger Frauen in technischen und naturwissen-schaftlichen Studiengängen erhöhen möchte. 

    Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Thüringer Hochschulen statt und wird vom Freistaat Thüringen gefördert.
     
    Uta Seydel
    thueko@tu-ilmenau.de

  • Eine Hochschule und ihre Vorgeschichte

    ​(2. Oktober 2018) Am 10. Oktober lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einem öffentlichen Vortrag zur Baugeschichte der Hochschule und des Standortes an der Jenaer Carl-Zeiss-Promenade 2 ein: Helmut Zipfel, Hochschulplaner i. R., spricht um 14.00 Uhr im Hörsaal 1 (Haus 3) über die bauliche Entwicklung der Fachhochschule Jena.

    Dass die Fachhochschule Jena heute Ernst-Abbe-Hochschule heißt (abgekürzt EAH Jena), hat sich in Thüringen mittlerweile herumgesprochen. Wie sieht es aber mit der Vorgeschichte des Campus an der Carl-Zeiss-Promenade aus?  Die EAH wurde 1991 nicht auf der grünen Wiese errichtet, das wissen zumindest viele Jenaerinnen und Jenaer – oder Jenenser.

    Der langjährige Hochschulplaner der Fachhochschule Jena geht auf die Vorgeschichte des Standortes ebenso ein, wie auf weithin unbekannte Details aus Planung und Bau des Campus von 1991 bis 2008, bis hin zur heutigen Entwicklung. Der Vortrag ist öffentlich und kostenfrei - alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

    sn

  • Innovative Unternehmensstrategie prämiert

    Das Gründerteam von PureQuartzInnovation aus Jena konnte beim 7. Thüringer Strategiewettbewerb für innovative Gründungen mit seinen speziellen Quarzglasprodukten überzeugen.

    Am vergangenen Mittwochabend fand die Prämierungsveranstaltung zum 7. Thüringer Strategiewettbewerb für innovative Gründungen in Erfurt statt. Ausgezeichnet wurden die besten Strategiekonzepte des Freistaats.

    Zu den diesjährigen Preisträgern gehört PureQuartzInnovation, ein EXIST-Gründungsprojekt der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Die drei Gründer, Marcel Markert, Jennifer Scholle und Waldemar Nitischinski, erhielten 5.000 Euro für den Unternehmensaufbau und die Weiterentwicklung ihres Geschäftskonzepts.

    Das Gründungsvorhaben beschäftigt sich mit der Herstellung von speziellen Quarzglasprodukten insbesondere für die Halbleiterindustrie. Hier bilden die individuell gefertigten Glaserzeugnisse eine wesentliche Voraussetzung für den effizienten Produktionsprozess von Mikrochips. Dank eines innovativen Schweißverfahrens kann das Gründerteam Quarzglas zudem extrem genau zusammenfügen und in höchster Reinheit anbieten.

    Das Gründungsprojekt wird über das Förderprogramm EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie den Europäischen Sozialfonds finanziert und durch Prof. Dr. Jens Bliedtner als Mentor und den Gründerservice der Ernst-Abbe-Hochschule unterstützt. Ziel des Strategiewettbewerbs ist es, Unternehmenskonzepte in Form eines Strategiepapiers zu vervollständigen und weiterzuentwickeln, um Gründungen voranzubringen. Hierfür erhielten alle Bewerber durch den Veranstalter ThEx-innovativ/STIFT ein intensives Coaching sowie ausführliches Feedback zum eingereichten Strategiekonzept.


    Kontakt:
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Gründerservice/SZT
    Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
    https://www.eah-jena.de/de-de/gruenderservice

  • WODKA

    ​(26. September 2018) „WODKA - Von der Cornea bis zum visuellen Cortex“ so lautet der Gewinnertitel des diesjährigen Siegers des Video-Awards der VDCO, der Vereinigung der deutschen Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen.
     
    Frei nach dem Motto „Von der Cornea bis zum virtuellen Cortex“, konnte jede Hochschule ein Video einreichen. Dabei war es egal ob das Video eher lustig oder informativ wird, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. 2018 reichten die EAH Jena, die HFA Köln und die Hochschule Aalen einen Kandidaten ein.
     
    Dem ersten Platz winkten 800 € Preisgeld sowie drei Freikarten für die „Sicht.Kontakte“ im Oktober in München. Gewinner wurde die Studierendengruppe aus dem Bachelorstudiengang Augenoptik/Optometrie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.
     
    Die Grundidee für das Siegervideo stammte von Studierenden aus dem siebten Semester des Studiengangs. Als Grundlage diente das Lied „Wodka“ der Band „Gruppa Karl-Marx-Stadt“ die 2016 auf dem „Äppelwoi“ der Augenoptikerstudenten und -dozenten in Jena spielte. Der Gesang auf dem Video stammt von der (hochschulinternen) Band „Wolf-Gang“. Dreh, Schnitt, Bearbeitung und alle weiteren nötigen Arbeiten wurden von rund einem Dutzend Studierenden und zwei Professoren ausgeführt – mit Erfolg!
     
    Zum Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=HV9mUjAJ6ro&t=1s
     
     
    nh/sn
     

  • Praxisorientierter Diskurs um das digitale Spiel

    ​2017 startete an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen, der berufsbegleitende Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik" zum ersten Mal. Alle 20 Studienplätze konnten vergeben werden.

    Das praxisorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle von Erziehungs- und Kulturwissenschaften angesiedelt und fokussiert Kulturelle Bildung, Sozial-, Spiel- und Medienwissenschaft zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit digitalen Spielen.

    Sowohl formelle als auch informelle Bildungsangebote werden vorgestellt und die Studierenden dazu befähigt, eigene Modellprojekt zu generieren. Das Curriculum vermittelt zunächst die Grundlagen spezifischer Wissens- und Praxisgebiete und vertieft diese im Verlauf. In Modulen zur Forschung und Entwicklung werden bestehende Projekte analysiert und innovative Weiterentwicklungen angeregt. Als Dozentinnen und Dozenten konnten bundesweit anerkannte Expertinnen und Experten gewonnen werden, die den Studierenden zugleich ein professionelles Netzwerk für Theorie und Praxis im deutschsprachigen Raum eröffnen.
     
    Konzipiert und geleitet wird der Studiengang von Prof. Dr. Martin Geisler (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Gerrit Neundorf. Beide bauen auf den langjährigen Erfahrungen im Institut für Computerspiel – Spawnpoint auf und gewährleisten so einen hohen Praxis- und Theorietransfer. 
     
    Im April 2019 startet nun der zweite Durchgang. Vorerfahrungen der Bewerberinnen und Bewerber in pädagogischen Kontexten und/oder der Sozialen Arbeit sind sehr hilfreich. Aber auch Interessenten aus der Medienwissenschaft und Mediengestaltung, dem Journalismus, der Kulturarbeit und vielen anderen Querschnittsgebieten, die sich dem wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und insbesondere praxisorientierten Diskurs um das digitale Spiel stellen möchten, sind willkommen.
     
    Der Studiengang wird berufsbegleitend, kostenpflichtig und in Modulform durchgeführt. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Zwei bis drei Präsenzanteile pro Semester finden in Jena statt. Über Online-Plattformen werden Selbststudiumsanteile betreut. Der Studienabschluss „Master of Arts" eröffnet den Absolventen ein breites Betätigungsfeld in den Bereichen Spiel-, Theater- und Medienpädagogik.
     
    Bewerbungen können bereits jetzt eingereicht werden. Stichtag und Bewerbungsende ist der 28.02.2019.  
     
    Alle Informationen: www.spiel-medien-pädagogik.de

  • Sommerschule in Chile

    Heute startet eine Sommerschule des Fachbereiches Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in Valparaíso/Chile. Partner vor Ort ist bis zum 5. Oktober die Universität „Universidad Técnica Federico Santa María“ in Valparaíso.
     
    Der inhaltliche Schwerpunkt der Sommerschule liegt auf dem Lehrendenaustausch und dem Thema ‚Studying and Doing Business in Germany‘. Im Fachkursteil „Doing Business in Germany“ stehen Vorträge von Professoren der EAH Jena, von Vertretern der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer (AHK) und der Deutschen Botschaft sowie des DAAD in Chile auf dem Programm.
     
    Mit den Gästen werden verschiedene Fachthemen, wie zum Beispiel die Grundlagen des deutschen Finanzmarktes, das deutsche Wirtschaftsrecht oder die interkulturelle Wirtschaftskommunikation, diskutiert. Die Fachvorträge werden durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt, unter anderem eine Exkursion zu einem chilenischen Unternehmen, das Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland unterhält. Die Sommerschule wird aus dem Programm „Sommerschulen im Ausland“ des DAAD finanziell unterstützt.

  • Bachelorarbeit in Mexiko

    Hans Christian Koch wurde für seine Bachelorarbeit "Ökonomische und technische Bewertung von Wasseraufbereitungsverfahren am Beispiel der informellen Siedlung ‚Las Fincas‘ auf Cozumel, Mexiko“, in diesem Sommer mit dem GEU-Studienpreis 2017 des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) geehrt.

    „Ich bin glücklich und stolz über den Preisgewinn. Die Auszeichnung des VDI stellt eine tolle Anerkennung der geleisteten Arbeit in Mexiko dar und zeigt, dass sich mein Engagement und das aller Unterstützer ausgezahlt hat. Dafür möchte ich allen Befürwortern und Förderern auf deutscher und mexikanischer Seite danken!“, so Koch.

    Hans Christian Koch studierte von 2013 bis 2018 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Dabei absolvierte er sein Bachelor- und Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen. Im Bachelor vertiefte er den Studienschwerpunkt „Energie und Umwelt“. Als er sich für den Studiengang entschied, überzeugte ihn insbesondere der interdisziplinäre Ansatz: Als Wirtschaftsingenieur ist er in der Lage, Sachverhalte sowohl vom technischen, als auch vom betriebswirtschaftlichen Hintergrund nachzuvollziehen und zu bewerten.

    Während seines einjährigen Aufenthalts an der Universidad de Quintana Roo (UQROO) Cozumel, Mexiko führte Hans Christian Koch Umfragen in einem Armenviertel durch. Dort fielen ihm die teils heiklen Lebensverhältnisse der Familien auf: Es besteht kein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung und Kanalisation, außerdem wird das aus dem Brunnen gewonnene Wasser nicht aufbereitet und Abwasser in die Umgebung abgeleitet.  Mit eigenen Untersuchungen wollte er den Zustand des Grundwassers dokumentieren und Lösungen für eine Wasserversorgung ohne die gesundheitlichen Gefahren für die Menschen vor Ort aufzeigen. So entstand die Idee für die Bachelorarbeit.

    Vor Ort in Mexiko, wurde dann zunächst dem Verdacht einer vom Menschen verursachten Kontamination des Grundwassers mittels Untersuchungen der Grundwasserqualität nachgegangen. Dazu wurden Wasserproben aus 30 Hausbrunnen der Siedlung hinsichtlich physikalisch-chemischer, organischer, anorganischer sowie bakteriologischer Parameter analysiert. Die Ergebnisse waren bezeichnend: Im Grundwasser wurde die allgegenwärtige Präsenz von Fäkalbakterien festgestellt. Auf dieser Grundlage bewertete Koch Methoden der Wasseraufbereitung hinsichtlich Kosten, Nutzen und technischer Realisierbarkeit. Die Betrachtungen ergaben, dass eine wesentliche Verbesserung der Wasserqualität bereits mit geringem finanziellem – für die Anwohner bezahlbarem – Aufwand möglich wäre. 

    Allerdings galt es auch mit einigen Schwierigkeiten fertig zu werden: Um überhaupt einen Zugang zum Brunnen zu erhalten, musste zunächst das Vertrauen der Anwohner und Brunnenbesitzer gewonnen werden. Dazu war einiges an Verhandlungsgeschick nötig. Auch für die kostspieligen bakteriologischen Analysen war Koch auf die Hilfe Dritter angewiesen. Der lokale Wasserversorger sicherte glücklicherweise die Unterstützung zu und stellte Laborinfrastruktur sowie benötigte Nährmedien zur Verfügung.

    Zusätzlich absolvierte Koch noch drei weitere jeweils zweimonatige Praktika in Mexiko. Nach dem Abschluss der Bachelorarbeit kehrte er für die Durchführung weiterer Probenahmen nach Cozumel zurück, für die er das Untersuchungsgebiet erweiterte und auch Mikroschadstoffe wie Arzneimittel untersuchte. Die Ergebnisse veröffentliche er anschließend auf wissenschaftlichen Tagungen und in Zeitschriften.

    Neben der Weiterentwicklung seiner fachlichen Kenntnisse, konnte der ehemalige EAH-Student auch einiges für sich persönlich mitnehmen: So spricht er jetzt fließend Spanisch und hat viele Einblicke in die mexikanische Kultur gewonnen. Außerdem entwickelte er ein interkulturelles Verständnis und eine große Offenheit für Neues und Unbekanntes. Im April dieses Jahres hat Koch sein Masterstudium abgeschlossen. Als Tutor betreut er nun peruanische Gaststudenten, die im Rahmen des vom DAAD geförderten PEEsuD-Projektes (Practice driven education in environmental engineering and sustainable development) an der Hochschule sind. Gerne möchte Hans Christian Koch im umwelttechnischen Bereich promovieren. Allerdings steht noch nicht fest, ob er zuerst Berufserfahrung sammeln muss.

    Das von ihm betreute Projekt in Mexiko zeigt beispielhaft die Herausforderungen für Ingenieure in einer globalisierten Welt. Neben technischem Fachwissen gewinnen zunehmend auch Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz an Bedeutung. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurde im Jahr 2014 an der EAH Jena das neue Studienprogramm „Umwelttechnik und Entwicklung“ ins Leben gerufen. Dieser international und praxisnah ausgerichtete Bachelorstudiengang umfasst neben einer fundierten Ingenieurausbildung auch Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit. Innerhalb des achtsemestrigen Studiums absolvieren die Studierenden ein einjähriges Auslandsstudium und -praktikum. Partnerländer sind beispielsweise Südafrika, Jordanien, Vietnam, Indonesien und Peru.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Matthias Schirmer

    matthias.schirmer@eah-jena.de

    Nico Horn (nh)

  • Einladung an die EAH Jena | Jenaer Gründungsplanspiel-Wettbewerb

    Vom 08. bis 10. Oktober 2018 veranstaltet das Center for Innovation and Entrepreneurship der Ernst-Abbe-Hochschule Jena einen Wettbewerb zur Unternehmensgründung. Gegenstand hierbei ist die simulierte Planung und Errichtung eines Produktionsunternehmens, das hochwertige Konsumgüter entwickelt, herstellt und vertreibt. Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb nehmen die Rolle der Unternehmensgründer ein, erstellen einen Businessplan und führen das Unternehmen in den ersten zwei Geschäftsjahren. Dabei treten insgesamt bis zu zehn Teams gegeneinander an und konkurrieren um Marktanteile.

    Die Veranstaltung richtet sich zunächst an Studierende thüringischer Hochschulen, eine Beteiligung steht aber auch weiteren interessierten Personen offen. Insbesondere diejenigen, die eine eigene berufliche Selbstständigkeit beabsichtigen, profitieren von einer Teilnahme. Das Planspiel vermittelt Erfahrungen zur Vorbereitung und Gründung eines Unternehmens. Das dafür notwendige Wissen ist Gegenstand verschiedener Lehrgespräche innerhalb der dreitägigen Veranstaltung. Darüber hinaus trainieren die virtuellen Gründer zahlreiche „weiche“ Fähigkeiten, wie etwa das Führen von Gesprächen zur Einwerbung von Kapital oder das Präsentieren der erzielten Ergebnisse.

    Der Planspielwettbewerb steht unter der Leitung von Prof. Dr. Heiko Haase und Dr. Arndt Lautenschläger aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft. Anmeldungen per E-Mail sind noch bis 05. Oktober 2018 möglich:

    arndt.lautenschlaeger@eah-jena.de

    Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Ernst-Abbe-Hochschule Jena:

    www.eah-jena.de

  • „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“

    Zum Informationsabend „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 19. September ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Haus 4, Hörsaal 6.

     
    Kennen Sie Konrad Zuse, Spencer Ferguson Silver und Nils Ivar Bohlin? Nein?
    Dann geht es Ihnen so wie Millionen anderer Menschen, denen diese drei Männer unbekannt sind, die aber deren Erfindungen regelmäßig nutzen.
     
    Im Zeitalter der Digitalisierung kann man auf den Computer nicht verzichten, Post-It-Notes erleichtern den Büroalltag und jeder, der in einem Auto fährt, wird bei einem Unfall den Sinn eines Sicherheitsgurtes erkennen (oder bereits erkannt haben).
     
    Den Ingenieuren geht heute die Arbeit nicht aus und auch zukünftig braucht es einfallsreiche Fachleute auf allen Gebieten der Technik. Über die vielfältige und spannende Welt der Ingenieure sowie die Voraussetzungen, Ingenieur oder Ingenieurin zu werden, informiert dieser Vortrag.
     
    Allen Studieninteressierten soll Mut gemacht werden, den drei Herren nachzueifern.
     
    Kontakt:
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Fachbereich Maschinenbau
    Prof. Dr. Martin Garzke
    Mitarbeiterin: Kristin Prager
    Tel: 03641/205 521

  • Wissenschaft zum Anfassen

    Das erste MINT-Festival Jena öffnete pünktlich am 11.09.2018 seine Pforten. Es dauerte nicht lange, bis die vorbereiteten Räumlichkeiten des Wissenschaftsfestivals rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit hunderten von neugierigen jungen Menschen gefüllt waren.

    Schulklassen aus ganz Jena und Umgebung strömten in die Friedrich-Schiller-Universität, denn geboten wurde so einiges: Es gab ein buntes Programm aus Mitmach-Experimenten, Workshops, Vorträgen, Angebote zur Berufsorientierung und einen Schülerwettbewerb. Aber nicht nur in-, sondern auch außerhalb der Uni gab es viel zu sehen: Auf dem Vorplatz des Campus wurde eine große Bühne errichtet. Dort konnten die Zuschauer live naturwissenschaftliche Phänomene miterleben.

    Einige hundert Meter weiter weg stand in der Grietgasse auf dem Gelände des Otto-Schott-Instituts das Ergebnis einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der „Inno-Truck“ kann als umgedrehtes Museum verstanden werden. Hier gibt es nichts zu sehen was einmal war, sondern es werden zukünftige Möglichkeiten aufgezeigt. Aktuellste Technologien und Forschung werden mit Hilfe von über 80 Leihexponaten in dem aufwändig umgebauten Truck präsentiert. Dabei sind die Themengebiete Zivile Sicherheit, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, sowie Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Teil der Ausstellung.

    Am Vormittag wurden die Gewinner des Instagram-Wettbewerbs #lightsonjena gekürt. Unter dem Motto „Wo leuchtet Jena am hellsten“ wurden über 500 Bilder getaggt. Um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, wurden die Gewinnerbilder aus den 200 im Wettbewerbszeitraum entstandenen Bildern gezogen. Der Publikumspreis mit den meisten Instagram-likes ging an den User „Lukdie“ mit einem Bild des Jenaer Marktplatzes. Den Jurypreis gewann „Kichaerbse“ mit einem Bild des Kulturarena Publikums. Die beiden Gewinner erhalten jeweils eine Ballonfahrt über Jena. Es gab aber noch weit mehr beeindruckende Bilder. Die besten davon konnten noch bis zum Ende des Festivals, am 13. September, in einer Ausstellung bewundert werden.

    Besonders die Mitmach-Experimente begeisterte Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen. Zeitweise waren einige Stände so überfüllt, dass man denken konnte, eine berühmte Band gibt gerade eine Autogrammstunde. Mittendrin: die Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit Ausstellungen, Vorträgen und Workshops. Vertreter der EAH Jena waren die Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik, Grundlagenwissenschaften, Maschinenbau und SciTec. Am Stand „Werkstofftechnik erleben“ wurde zum Beispiel den Schülerinnen und Schülern die Welt der Werkstoffe näher gebracht. Das Bekannte wurde mit dem Alltäglichen verbunden: So diente eine Cola Dose als Experimentalstück um Fragen, wie: „Welche Eigenschaften hat das eingesetzte Material und wie kann ich die Eigenschaften ändern“, zu beantworten.

    Wer sich für ein Studium an der EAH Jena interessierte, wurde direkt vor Ort von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule beraten. Sie konnten nicht nur über alle Studiengänge informieren, sondern teils auch aus ihrem eigenen Studienalltag erzählen. Schön anzusehen war, dass sich nicht nur Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe für die Hochschule interessierten, sondern sich auch jüngere über ihre Traumstudiengänge und Traumberufe informierten.

    Nico Horn (nh)

  • Schönste Jena-Bilder prämiert

    Pressemitteilung JenaWirtschaft

    (Jena, 11.09.2018) Wo leuchtet die Lichtstadt Jena am hellsten? Zur Antwort auf diese Frage startete zum 1. Internationalen Tag des Lichts am 16. Mai ein digitaler Fotowettbewerb auf der social media Plattform Instagram. Die Organisatoren – die Wirtschaftsförderung Jena (JenaWirtschaft), das Stadtmarketing Jena, die Uni Jena sowie die Ernst-Abbe-Hochschule – hatten aufgerufen, die schönsten und strahlendsten Jena-Bilder unter dem Hashtag „lightsonjena“ auf Instagram zu posten. Fast 500-mal wurde der Hashtag #lightsonjena gesetzt, davon auf über 200 Bildern, die im Wettbewerbszeitraum zwischen 16. Mai und 31. August 2018 neu gepostet wurden. Zum Auftakt des MINT-Festivals Jena am 11. September wurden zwei Bilder – ein Publikumspreis und ein Jurypreis – ausgezeichnet. Die Fotografen gewinnen jeweils eine Ballonfahrt über Jena – für ganz neue Fotoperspektiven von oben. Der Preis wird zur Verfügung gestellt von der JENOPTIK AG.

    Den Publikumspreis – der mit den meisten „Instagram-Herzchen“ – gewann der Instagram-Nutzer „Lukdie“ mit einem Bild des Jenaer Marktplatzes. Die Jury entschied sich darüber hinaus für „Kichaerbse“ und ihr Bild des Kulturarena-Publikums zum Konzert von Tom Walker. Passenderweise entstand das Bild während des Lieds „Leave the light on“.

    „Mit dem Fotowettbewerb haben wir das Thema Lichtstadt erfolgreich in den digitalen Raum tragen getragen – und zwar speziell zu den jungen Menschen der Stadt – Studierende, Azubis, Schüler und Absolventen“, resümiert Wilfried Röpke, Chef der Jenaer Wirtschaftsförderung. Er freue sich, dass die Zahl der Bilder die Erwartungen weit übertroffen habe. „Das zeigt, wie sehr sich junge Leute mit dem Standort Jena identifizieren“. Diese Identifikation sei wichtig, damit möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene auch nach dem Schul- oder Hochschulabschluss in Jena blieben, so Röpke. „Hier vor Ort haben wir so viele spannende Perspektiven für Ausbildung, Studium oder Einstiegsjob, speziell im MINT-Bereich, das möchten wir den jungen Leuten aufzeigen und mitgeben“, so der JenaWirtschaft-Chef.
    Ein wichtiges Thema auch für die JENOPTIK AG, die die Kosten für beide Ballonfahrten der Siegerfotografen in Höhe von 500 Euro übernimmt. „Wir freuen uns, die Preise für die beiden besten Lichtbilder von Jena zu stiften. Unter dem Motto „More Light“ steht bei Jenoptik das Licht im Mittelpunkt. Wir als Jenoptik unterstützen vor allem wenn es darum geht, junge Leute von Jena als attraktiven Lebens- und Arbeitsmittelpunkt zu begeistern, so Maria Koller, Personalchefin der JENOPTIK AG. Jenoptik ist Goldsponsor des MINT-Festivals. Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ können junge Leute am Jenoptik-Stand sehen, wie eine Infrarotkamera funktioniert. „Uns ist es wichtig, immer wieder zu zeigen, wie spannend unsere Technologien und Produkte rund um Licht sind. Wenn uns das gelingt, haben wir in Sachen Fachkräfte der Zukunft einen guten Schritt gemacht“, so Maria Koller.

    Alle teilnehmenden Bilder sind weiterhin auf Instagram unter dem Hashtag #lightsonjena bzw. auf der Website www.lichtstadt-jena.de/lightsonjena zu sehen. Die beiden Gewinner des Wettbewerbs - die Instagram-Nutzer "lukdie" und "kichaerbse" können ihren Ballonfahrt-Gutschein im Büro der Wirtschaftsförderung abholen. Eine kleine Auswahl der schönsten Jena-Bilder wird noch bis Donnerstag zum MINT-Festival Jena im 1. OG des Campus Ernst-Abbe-Platz gezeigt.

    Pressekontakt für Rückfragen:
    Marina Flämig, Tel. 03641 – 87 300 33, E-Mail: marina.flaemig@jena.de

  • Informationsveranstaltung Weiterbildungsmasterstudiengang „Health Care Management"

    ​Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Health Care Management (MBA)“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 5. September ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der ersten Etage von Haus 5, Raum 05.01.43.

    Der Studiengang wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Das fünfsemestrige Studium richtet sich an berufstätige Mediziner und Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen mit einem Staatsexamen, Diplom- oder Bachelorabschluss.

    Der Studiengang vermittelt vertiefende theoretische und praktische Qualifikationen, so dass die Studierenden neben der fachlichen Kompetenz eine ganzheitliche Sicht auf Funktionen, Prozesse, und Entscheidungen betr. den Gesundheitsmarkt und in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, insbesondere in Krankenhäusern, gewinnen.

    Am 5. September haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Informationen: http://www.jenall.de/hcm
    http://www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

  • Vorbeugen ist besser als Heilen!

    Systematisches Defizit beim Umgang mit Langzeitarbeitslosigkeit

     
    Programme zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, wie das aktuell im Bundeskabinett beschlossene "Teilhabechancengesetz", haben einen systematischen Webfehler. Sie sind rein kurativ ausgerichtet. Es fehlt ihnen komplett eine präventive Komponente.
    Prof. Dr. Klaus Watzka aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule/Jena hat dazu eine kritische Analyse angefertigt.

    (Die Langfassung dieses Textes ist auf Anfrage gern erhältlich.)    
     
     
    Vorbeugen ist besser als Heilen!
    Kritische Anmerkungen zum Umgang mit Langzeitarbeitslosigkeit
     
    Die Langzeitarbeitslosen von heute sind die fehlenden Personalressourcen von morgen! In Zeiten knapper Arbeitskräfte wird damit aus einem bis dato eher gesellschaftlichen Problem auch ein betriebswirtschaftliches. Unternehmen darf es nicht gleichgültig sein, ob staatliche Programme für Arbeitslose effizient sind oder nicht. Bei einer grundsätzlich erfreulichen Tendenz auf dem Arbeitsmarkt sind bei aktuell 2,28 Mio. Arbeitslosen immer noch 0,82 Mio. langzeitarbeitslos (www.arbeitsagentur.de). Das sind ca. 36%! Für die verbleibenden 64% besteht - insbesondere bei nachlassender Konjunktur - die Gefahr, die potenziellen Langzeitarbeitslosen von morgen zu sein!
     
    Aktuell hat nun Mitte Juli das Bundeskabinett mit dem „Teilhabechancengesetz“ ein Förderprogramm für Langzeitarbeitslose im Volumen von 4 Mrd. € (!) beschlossen. Über Ergänzungen im Sozialgesetzbuch II (§§ 16i, 16e SGBII) soll im Kern ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt mit sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen auf Basis des Mindestlohns entstehen. War eine Person mindestens zwei Jahre arbeitslos, dann kann der Arbeitgeber über zwei Jahre einen Lohnkostenzuschuss von 75% (1.Jahr) und 50% (2. Jahr) erhalten. Nach einer mindestens siebenjährigen Arbeitslosigkeit sind Zuschüsse von 100% über zwei Jahre möglich, die dann bis zum maximalen Förderzeitraum von 5 Jahren jährlich um jeweils 10% sinken. In beiden Fallgruppen ist als neues Element begleitend eine intensive Betreuung und Beratung (= Coaching) von Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch die Arbeitsagentur oder einen beauftragten Dritten vorgesehen (www.bmas.de). Dieses Programm erweitert und verlängert ein ähnlich gelagertes Förderprogramm, das bereits die Vorgängerin von Arbeitsminister Heil, Andrea Nahles, mit einem Förderzeitraum 2015-2019 und einem Fördervolumen von 885 Mio. € ins Werk gesetzt hatte. In diesem Kontext sei auch nochmal an die vielfältigen Programme der letzten Jahrzehnte für „schwer vermittelbare Arbeitslose“ und die große Zahl an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) erinnert. Man nimmt also durchaus viel Geld für die Thematik „Langzeitarbeitslosigkeit“ in die Hand.
     
    Allerdings haben alle Programme einen entscheidenden Webfehler. Sie sind rein therapeutisch ausgelegt. Eine prophylaktische Komponente fehlt völlig. Sie setzen damit systematisch zu spät an! In allen Lebensbereichen betreiben wir aus gutem Grund Prophylaxe. Impfungen sollen den Ausbruch schwerer Krankheiten verhindern, regelmäßige Krebsvorsorge potenzielle Lebensbedrohung früh aufdecken, regelmäßige Sicherheitsschulungen sollen Arbeitsunfälle vermeiden. Schon der Volksmund weiß: Vorbeugen ist besser als heilen! Und der Ökonom steuert dann die Erkenntnis zu, dass prophylaktische Maßnahmen oft erheblich kostengünstiger sind als kurative Maßnahmen.
    Nur im Umgang mit Arbeitslosigkeit wird diese eigentlich simple Erkenntnis nicht hinreichend beherzigt. Große Teile der beträchtlichen öffentlichen Mittel für die Reintegration Langzeitarbeitsloser hätten eingespart werden können, wenn Politik (und Tarifpartner!) die Problematik entschlossener, früher und vor allem mit anderer Akzentsetzung angegangen wären. Das lange Zuwarten und die fehlenden vorbeugenden Maßnahmen bei der Arbeitsmarktpolitik haben die Problematik der Langzeitarbeitslosigkeit erst in ihre Komplexität und Größendimension hineinwachsen lassen. Wer zu lange den Kopf in den Sand steckt, knirscht eben irgendwann mit den Zähnen… Warum diese Einschätzung?
     
    Schon seit mehreren Jahrzehnten hat sich die Psychologische Arbeitslosenforschung in vielen nationalen und internationalen empirischen Studien mit den belastenden Auswirkungen von Arbeitslosigkeit beschäftigt. Dabei hat sich klar gezeigt, dass Arbeitslosigkeit das Risiko für das Auftreten spezifischer Belastungswirkungen deutlich steigert. In aller Kürze: Der Verlust der Arbeit führt zu einem schleichenden Zerfall von Zeitstrukturen. Die Befähigung zur Zeitplanung, zur effizienten Zeitverwendung und zur Zeitdisziplin nimmt ab. Arbeitslosigkeit verhindert die Erfahrung eigener Nützlichkeit und Handlungskompetenz und lässt so Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeitserwartungen erodieren. Die mit dem Arbeitsverlust einhergehende Reduzierung des verfügbaren Einkommens führt zu massiven Finanz- und Überschuldungsproblemen und verengt für die ganze Familie den sozialen Lebensraum. Arbeitslosigkeit nimmt dem Betroffenen seine beruflichen Sozialkontakte und damit ein wichtiges Anwendungsfeld für Sozialkompetenzen. Erfolgt zudem ein (wahrscheinlicher) Rückzug aus dem privaten Kontaktfeld, verschärft sich die Verkümmerung der sozialen Qualifikationen. Familienstrukturen werden zerstört, wenn die Partner mit der neuen Rollenaufteilung (ganztägige Anwesenheit des Partners!) im häuslichen Umfeld scheitern. Und gut belegt ist schließlich auch, dass Arbeitslose - trotz geringerer objektiver Belastungen - eine schlechtere physische und psychische Gesundheit aufweisen. Die Länge der Arbeitslosigkeit ist dabei nur ein Einflussfaktor. Die Probleme sind damit keineswegs nur auf Langzeitarbeitslose beschränkt.
    Diese Befunde sind schon seit langem bekannt. Wer genau hinschauen wollte, der musste kein Prognosegenie sein, um zu vermuten, dass sich diese Belastungswirkungen über kurz oder lang zu massiven Vermittlungshemmnissen verdichten mussten. Nun ist es wenig kreativ, über vergossene Milch zu klagen. Das Kind ist nun einmal in den Brunnen gefallen.
    Jetzt versucht man über langwierige, kostenintensive Programme wenigstens einen Teil der Betroffenen wieder „nach oben zu ziehen“. Gut so! Aber man sollte aus diesen Brunnenstürzen die Lehren für die Zukunft ziehen und den Brunnen massiv vergittern. Dies verringert zukünftig die Problemhäufigkeit und -intensität bei längerer Arbeitslosigkeit.
     
    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen müssen also um einen Vorsorgebaustein ergänzt werden. Wie muss dieser aussehen?
    Generell sollten Mitarbeiter direkt nach einem Arbeitsplatzverlust eng und professionell begleitet werden. In der Sprache der Psychologen durchlaufen sie ein „kritisches Lebensereignis“, das eine intensive psychische Anpassungsleistung abfordert. Es kann ohne belastbare Bewältigungsstrategien schnell überfordernd sein. Schockstarre, depressive Tendenzen und Rückzug in die Inaktivität sind bei entsprechender Persönlichkeitsdisposition die Folgen. Eine psychologische Begleitung kann aus Kostengründen durchaus in einem Gruppensetting stattfinden. Es bietet den Arbeitslosen zudem die Chance auf gegenseitige Beratung/Unterstützung und auf die psychisch erleichternde Erkenntnis, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind. Ziel in dieser frühen Phase muss weiterhin die Erhaltung eines hohen Aktivitätsniveaus zur Planung und Gestaltung der weiteren beruflichen Zukunft sein.
    Dazu gehört die Erarbeitung eines guten Know-how in Bewerbungsfragen, eine Facette die die Arbeitsagenturen bereits sehr gut abdecken. Sobald abzusehen ist, dass eine schnelle Anschlussbeschäftigung nicht realisierbar ist, also etwa nach 3-4 Monaten, müssen intensivere Betreuungsmaßnahmen einsetzen. Dazu gehört in einem ersten Modul eine detaillierte Finanzberatung. Es zeichnet sich nun für unbestimmte Zeit ein geringeres Haushaltseinkommen ab. Die Finanzstrukturen und das Ausgabeverhalten der gesamten Familie müssen analysiert und auf die neue Situation hin justiert werden - proaktiv, ehe die Schuldenfalle zuschnappt. In einem zweiten Modul gilt es, eine möglichst geregelte Zeitstruktur zu erhalten. Dies gelingt, wenn sich die Betroffenen aktiv alternativen Aufgaben stellen (z.B. Weiterbildung, ehrenamtliche Tätigkeit, neue Hobbies, Realisierung privater Großprojekte an der Immobilie). Ohne Beratung und gezielte Motivation ergreifen Arbeitslose diese naheliegenden Optionen oft nicht, verharren in Inaktivität und bauen Schwellenängste auf. Zielvereinbarungen mit externen Coaches wären ein probates Mittel. Solche alternativen Zeitverwendungen stabilisieren auch das Selbstwertgefühl und verhindern den Rückzug aus den familienexternen Sozialkontakten.
    Ergänzend sind in einem dritten Modul zur psychischen Stabilisierung Angebote nötig, bei denen in einem Gruppensetting der Verlust des Arbeitsplatzes und die momentane eigene Situation psychisch aufgearbeitet werden kann. Das Methodenspektrum von Psychologen und Sozialpädagogen ist hier gefragt.
    Zur Vorbeugung gegen eine signifikante Verschlechterung des Gesundheitszustandes und Etablierung schädlicher Verhaltensmuster während der Arbeitslosigkeit bietet sich in einem vierten Modul ein intensiver Einsatz all der Bausteine an, die aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement - oftmals in Zusammenarbeit mit Krankenkassen - im Rahmen der Gesundheitsaufklärung und Krankheitsprophylaxe gut bekannt sind (z.B. gesundes Essen, Motivation zur Bewegung, Aufklärung über Alkohol und Nikotin).
     
    Final stellt sich die Frage nach Zuständigkeit und Finanzierung dieses Maßnahmenbündels. Die zentrale inhaltliche, organisatorische und finanzielle Zuständigkeit hätten aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags zur „Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit“ (§ 1 SGB III) die Arbeitsagenturen. In der Pflicht sind aber auch die freisetzenden Unternehmen. Denn zum einen gebietet es die „Fürsorgepflicht“ als arbeitsvertragliche Nebenpflicht, einen Mitarbeiter nicht gänzlich unvorbereitet und unbegleitet in die „Lebenskrise Arbeitslosigkeit“ zu entlassen. Eine Outplacement-Beratung als „letzte Sozialleistung“ sollte Standard werden. Zum anderen haben Betriebe durch ihre Freisetzungsentscheidung die Kosten der Arbeitslosigkeit auf die Allgemeinheit externalisiert. Allerdings muss ein Kostenbeitrag der Arbeitgeber überschaubar bleiben, da sie ja bereits über die Arbeitslosenversicherung in die Kasse der Arbeitsagentur eingezahlt haben. Als zusätzliche Finanzierungsquelle kämen insbesondere die Umwidmung kleiner Teile der Abfindungs- und Sozialplanzahlungen in Betracht. Charme hätte auch der gemeinsame Unterhalt von überbetrieblichen Outplacement-Zentren durch viele Unternehmen. Deren Finanzierung erfolgt nach dem Versicherungsprinzip über die Entrichtung eines monatlichen Geldbetrags je beschäftigtem Mitarbeiter. Dafür erwirbt das einzelne Unternehmen das Gegenrecht, im Falle einer Freisetzung, die Dienste des Zentrums für den Mitarbeiter in Anspruch nehmen zu dürfen.
     
    Fazit: Es ist Zeit für ein flächendeckendes Outplacement-Konzept für alle Mitarbeiter zur Prophylaxe gegen Langzeitarbeitslosigkeit. In Zeiten des demografischen Wandels und sich verknappender Arbeitskräfte, kann es sich Deutschland schon aus rein ökonomischen Gründen nicht leisten, neben den Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss und den älteren Mitarbeitern, die den vorgezogenen Ruhestand wählen, auch noch eine substanzielle Anzahl an Menschen an eine verkrustete Langzeitarbeitslosigkeit zu verlieren. Und aus ethischer Perspektive gebietet sich sowieso, das Schicksal einer Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern.
     
    Klaus Watzka
    Dr. Klaus Watzka ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaft, insbesondere Personalwirtschaft an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena

  • EAH Jena lädt zur Infoveranstaltung ein

    (7. August 2018) Am 21. August findet die zweite Informationsveranstaltung zum Weiterbildungsmasterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Beginn ist um 19.00 Uhr im Raum 05.01.43, in der ersten Etage von Haus 5.

    Der Studiengang wird vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena gemeinsam mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Er richtet sich an berufstätige Ingenieure und Wirtschaftsingenieure mit einem Diplom- oder Bachelorabschluss.

    In fünf Semestern erhalten die Studierenden einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen.

    Am 21. August haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    http://www.jenall.de/studiengaenge

    http://www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

  • Spannende Arbeit am Universitätsklinikum Jena

    Spannende Arbeit am Universitätsklinikum Jena

    Masterstudentin der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lädt zur Teilnahme an einer Entwicklungsuntersuchung für Kinder ein ​

     

    Denise Schulz arbeitet im Universitätsklinikum Jena als Interdisziplinäre Frühförderin im Bereich des Sozialpädiatrischem Zentrum (SPZ). Neben der Arbeit studiert sie in Teilzeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Masterstudiengang Soziale Arbeit. Ihren Bachelorabschluss in der interdisziplinären Frühforderung erhielt sie 2011 nach einem dreijährigen Studium an der Hochschule für Gesundheit (SRH) in Gera. Seitdem arbeitet sie im SPZ mit Kindern und Familien zusammen und kann auf eine Fülle von Erfahrungen zurückgreifen.

    Vielseitigkeit statt Monotonie
    Für die 29-Jährige war es von Anfang an klar – sie möchte mit Menschen, insbesondere Kindern arbeiten. Schon früh absolvierte sie diverse Praktika in Physiotherapien und Kindergärten. Durch das Studium war es ihr möglich die unterschiedlichsten Interessen miteinander zu kombinieren. „Ich wollte mich nicht auf eine Sache festlegen“, so Denise. Die Möglichkeit das Medizinische, das Psychologische und das Pädagogische zu vereinen, habe sie dabei besonders gereizt: „Ich wollte nicht nur Erzieherin oder Pädagogin sein, sondern ich fand die psychologischen Aspekte dahinter sehr spannend. Außerdem beschäftigt man sich mit Kindern im Altersbereich von null bis sechs Jahren und das finde ich großartig.“

    Kompetenzen leben und erleben
    30 Stunden die Woche arbeitet die Thüringerin am Universitätsklinikum Jena, um noch Zeit für ihr Studium zu haben. Sie ist Mitglied eines großen Teams aus rund 20-25 Kollegen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Zum Team gehören Kinderärzte und -ärztinnen, Psychologinnen, Physiotherapeutinnen, Sportwissenschaftler, eine Ergotherapeutin, eine Logopädin, Sozialarbeiterinnen, Kinderkrankenschwestern, eine Ernährungsberaterin sowie eine Heilpädagogin und Denise als Interdisziplinäre Frühförderin. Als Einzige in ihrem Bereich ist sie zuständig für die Entwicklungsdiagnostik.

    Spielerischer Alltag
    Bevor sie sich im SPZ anmelden können, brauchen Familien zunächst eine Überweisung vom Kinderarzt. Dann heißt es geduldig sein: Je nach Dringlichkeit, können die Wartezeiten für einen Termin bis zu eineinhalb Jahre betragen. Hat es dann geklappt, steht zu Beginn eine ärztliche Sprechstunde an. Hier wird herausgefunden, wo die Schwierigkeiten liegen. „Im Anschluss beginnt meine Arbeit“, erzählt Denise. „Mit den Eltern der Kleinen wird ein Termin ausgemacht, der ungefähr eineinhalb Stunden dauert. Je nach Alter des Kindes bestehen dann verschiedene Möglichkeiten. Ich spreche mit den Eltern, und wenn möglich auch mit dem Kind. Und natürlich wird dann auch gespielt. Durch die spielerischen Elemente wird eine für die ganze Familie angenehme Situation geschaffen. Mein Raum ist recht groß und sehr kinderfreundlich gestaltet. Dabei ist es meine Aufgabe herauszufinden, wo die Stärken und Schwächen des Kindes sind.“

    Methodik und Vorgehensweise
    In der Regel kommen Familien in das SPZ, weil es Auffälligkeiten in der Entwicklung ihrer Kinder gibt. Manchmal wird von Geburt an eine Diagnose mitgebracht, es kommt aber auch vor, dass manches erst im Entwicklungsverlauf auffällt. Im SPZ werden Kinder mit leichten Entwicklungsstörungen bis hin zu schweren Mehrfachbehinderungen betreut. Denise Schulz Aufgabe ist es, mit standardisierten Messmethoden die Kinder hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten zu untersuchen, um herauszufinden in welchem Entwicklungsstand sie sich befinden. Dazu muss in Spielsituationen beispielsweise ein Turm aus drei Bauklötzen gebaut, ein Puzzle gelöst oder eine Perle auf einen Faden gefädelt werden.

    Niemals ausgelernt
    „Jede Familie bringt ihre eigene Geschichte mit, die sie ein Stück weit mit mir teilt und das finde ich sehr bereichernd. Ich lerne jeden Tag dazu.“ Zwar hat Denise durch Studium und Arbeit schon eine Menge zu tun, dennoch nimmt sie gerne die Möglichkeit zur Weiterbildung an. Durch ihre Bereitschaft sich immer weiterzubilden, haben sich ihre Aufgaben und Verantwortungen erweitert. Unter anderem hat sie die Autismus-Diagnostik, welche sehr umfangreich ist, übernehmen dürfen.
    Ihr Masterstudium im Fachbereich Sozialwesen an der Ernst-Abbe-Hochschule nutzt sie zudem, um ihre Kompetenzen zu erweitern. „Ich kann mir vorstellen, irgendwann selbst Ausbilderin zu werden.“
    Schon jetzt werden ihr Praktikanten und Studierende anvertraut, die sie ein Stück weit mit ausbildet.

    Aktive Teilnahme an der Forschung – Familien für Studie gesucht
    Aktuell wird von der Theodor-Hellbrügge-Stiftung in München eine Neunormierung des Untersuchungsverfahrens zur kindlichen Entwicklung finanziert. Die Untersuchung wird im Kinderzentrum München vom dortigen Forschungsteam neu konzipiert. Denise hat sich dazu bereit erklärt, in Jena an dieser Untersuchung mitzuwirken. Durchgeführt wird diese im Zeitraum vom 08.September bis zum 30. November 2018.
    „Ich arbeite täglich mit den Untersuchungen und freue mich, dass es bald eine Überholung gibt.“ Die Frage wo die Unterschiede zur bisherigen Untersuchung liegen, erklärt Denise Schulz wie folgt: „Die alte Untersuchung war relativ weich von den Abläufen gestaltet. Man konnte sich die Spielmaterialien selbst aussuchen, von denen man dachte, dass diese dem Alter des Kindes entsprechen. Man hat dem Kind nacheinander verschiedene Sachen angeboten, konnte innerhalb auch wechseln. Bei der neuen Methode ist das nicht mehr so. Es gibt jetzt eine Reihenfolge zu beachten.“ Für diese Untersuchung werden in Jena 30-40 Familien mit Kindern im Alter von 0-4 Jahren gesucht. Kosten fallen dafür keine an.

    Bei Interesse melden Sie sich bei Denise Schulz.
    Per Anruf, SMS oder WhatsApp: 0176 27731650
    E-Mail: Denise.Schulz@med.uni-jena.de

    Nico Horn (nh)

  • Schließzeiten der EAH Jena in der Semesterpause

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Zeitraum 06.08.2018 bis 21.09.2018 werden alle Außentüren der EAH Jena bereits um 19.00 Uhr verschlossen.
    Ein Verlassen der Gebäude ist zu jeder Zeit möglich.
    In der Semesterpause ist die Hochschule an Samstagen geschlossen.

    Rückfragen bitte an das Referat 4:
    petra.gordalla@eah-jena.de

  • Studium, Wissenstransfer und soziales Engagement

    ​(20. Juli 2018) Nach der erfolgreich abgeschlossenen Projektarbeit der Studierenden im Fachbereich Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zum Thema „Die Erstellung eines Nachfolgekonzeptes im Hinblick auf die Niederlassungsleiter für die GeAT – Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung Thüringen AG“ durfte sich die von Prof. Dr. Klaus Watzka betreute Projektgruppe ein soziales Projekt zur Unterstützung aussuchen.

    Die Wahl fiel, in Absprache mit der GeAT AG, auf das Projekt „Zuckertüten für Schulanfänger/innen“ der Bürgerstiftung Jena. Ziel des Projektes ist die Unterstützung geflüchteter und einkommensschwacher Familien. Dabei gestalten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Zuckertüten, die sie dann gefüllt zu ihrer Schuleinführung überreicht bekommen. Des Weiteren werden die Kinder mit Schulranzen und allen notwendigen Schulmaterialien ausgestattet, die für einen erfolgreichen Schulstart benötigt werden.

    „Der Schulstart ist für Kinder ein wichtiger Meilenstein. Dazu gehört natürlich die richtige Ausrüstung“ sagt Helmut Meyer, Vorstandssprecher der GeAT AG. Es sei wichtig, allen Kindern dieselben Chancen zu geben, um ihre Fähigkeiten entfalten zu können. „Nachwuchsförderung wird bei der GeAT AG großgeschrieben. Wir sind langjähriger Sponsor von Lehrveranstaltungen an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und unterstützen zusätzlich Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen. Besonders wichtig ist es uns, dass wir einen Bezug zu unseren Mitunternehmer/innen und Partnern schaffen“, so Helmut Meyer.

    Professor Watzka, der bereits seit vielen Jahren Praxisprojekte im Bereich Personalmanagement mit seinen Studierenden durchführt, ergänzt: „Die Übergabe eines Spendenschecks an eine soziale Organisation ist immer ein schöner Abschluss unserer Projekte in der Wirtschaft. Die Studierenden können wertvolle Praxiserfahrungen im Projektmanagement sammeln und das auftraggebende Unternehmen erhält für drängende personalwirtschaftliche Probleme wichtige Anregungen und Konzeptvorschläge. Insofern unterstützen wir hier einen Wissenstransfer von der Hochschule in die Wirtschaftspraxis. In alter Tradition runden wir das Ganze dann gern mit einer kleinen unternehmensethischen Facette ab. Auch die sollte in einem BWL-Studium ihren Platz haben und bei den Studierenden – bei allen ökonomischen Optimierungsnotwendigkeiten – die Sensibilität für die Schwächeren in einer Gesellschaft wachhalten. Mit der GeAT AG haben wir einen langjährigen und geschätzten Partner, bei dem wir mit diesem Dreiklang aus Lernen, Wissenstransfer und sozialem Engagement quasi offene Türen einlaufen. Ich persönlich freue mich sehr, dass sich die Studierenden in diesem Jahr bei ihrer Spende für das Zuckertütenprojekt für ein stark regional verankertes Vorhaben mit Bildungsbezug entschieden haben. Beides liegt uns als Hochschule natürlich sehr am Herzen.“

    Die Studierenden rund um die Projektleiterin, Anna Renzing, und das Unternehmen freuen sich, mit der Unterstützung dieses Projektes einen Teil zur Nachwuchsförderung und Talententfaltung der baldigen Schüler und Schülerinnen beitragen zu können und wünschen allen Schülern einen erfolgreichen Start in ihren neuen Lebensabschnitt.

     

    Kontakt: Prof. Dr. Klaus Watzka
    klaus.watzka@eah-jena.de

    Quelle: GeAT AG

  • Technologien der Zukunft

    ​(19. Juli 2018) Eine Spezialentwicklung ausschließlich für den 3D-Druck von Glas besichtigte der Thüringer Ministerpräsident heute unter anderem in der Modellfabrik 3D-Druck an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Anne-Marie Schwager, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Modellfabrik-Team, erläuterte die Verfahrenstechnik des 3D-Druckers und diskutierte mit Bodo Ramelow die Einsatzmöglichkeiten.

    Die Modellfabrik 3D-Druck ist Teil des „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau“, hat ihren Sitz jedoch an der EAH Jena. Als verantwortliche „Fabrik“ für die Themen 3D-Druck, Produktindividualisierung und Digitale Arbeitswelten verfügt sie über Labore unter anderem für den 3D-Druck und das Arbeiten mit verschiedenen Lasern. In jedem dieser Labore führten die Mitglieder des Modellfabrik-Teams – Laserexperten, wissenschaftliche Mitarbeiter und ein Doktorand – den heutigen Gästen, unter ihnen auch Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, die technischen Möglichkeiten vor.

    Vor allem kleine und mittlere Unternehmen erhalten vom Team der Modellfabrik ganz praktische Unterstützung: 3D-Druck gilt als Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0 und bietet den Firmen verschiedenste Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Produkte. Die vorhandene Technik für die unterschiedlichen 3D-Druck-Verfahren sowie zahlreiche Musterbauteile können Unternehmen nutzen, um sich über Vorteile, Unterschiede und Grenzen der einzelnen Verfahren zu informieren. Angeboten werden auch Beratungen zu technischen Verfahren und Voraussetzungen, zu Softwarelösungen und Kosten, aber auch zum Qualifizierungsbedarf der Firmenmitarbeiter.

    Prof. Dr. Jens Bliedtner, Leiter des Fachgebietes Fertigungstechnik/Fertigungsautomatisierung im Fachbereich SciTec der EAH Jena, ist für die Modellfabrik 3D-Druck verantwortlich. Die Forschungsschwerpunkte seines Fachgebietes liegen in der Lasermaterialbearbeitung, der Optiktechnologie und bei den Additiven Verfahren. Derzeit werden hier 15 durch Bund und Land geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet. Im Rahmen zahlreicher Kooperationen mit der Thüringer Wirtschaft konnten Professor Bliedtner und sein Team bereits additive Verfahren für die Verarbeitung verschiedenster Materialien, von Kunststoffen bis hin zum Druck von Quarzglas, entwickeln.

    „Jedes dieser Projekte ist ein Erfolg für die Hochschule“, so Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert. Jedoch sei die Hochschule vor allem für die Lehre konzipiert worden, so dass sie seit geraumer Zeit an ihre räumlichen Grenzen stößt. Als Gastgeschenk für den Ministerpräsidenten überreichte der Rektor nicht ohne Augenzwinkern ein 3D-Modell der EAH Jena der Zukunft: mit einem Anbau für Forschung und Entwicklung.

    sn
    Quelle: Constance Möhwald

     

    Kontakt und Informationen:
    Constance Möhwald
    Koordinatorin der Modellfabrik 3D-Druck
    Tel. 03641 - 205 128
    constance.moehwald@eah-jena.de

  • Neben Deutsch auch Mathematik, Chemie und Informatik

    (6. Juli 2018) Sie haben den nächsten Schritt geschafft: Acht Frauen und Männer erhielten heute ihre Zeugnisse für die bestandene Eignungsfeststellungsprüfung. Damit können die jungen Chinesen im kommenden Herbst das Studium an der EAH Jena aufnehmen.

    Die erfolgreiche Vorbereitung zur sogenannten Eignungsfeststellungsprüfung, die neben Deutsch auch Fächer wie Mathematik, Chemie oder Informatik beinhaltet, erfolgte am „Internationalen Studienzentrum Thüringen“ mit Sitz in Jena. Für das neue Studienzentrum sind dies die ersten Abschlüsse. Drei Partner arbeiten dabei eng zusammen: Das Internationale Studienzentrum Thüringen als Lehreinrichtung, das Studienkolleg Nordhausen für die Prüfungshoheit und die EAH Jena für das anschließende Studium.

    Die Rahmenbedingungen für die Sprach- und Fachausbildung ausländischer Studieninteressenten haben sich mit dem neuen Hochschulgesetz, das Ende April d. J. verabschiedet wurde, deutlich verbessert. Das Gesetz bietet die Grundlage für die enge Kooperation öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen zur Vorbereitung ausländischer Studieninteressierter in Thüringen.

    „Das ist ein wirklich großer Erfolg“, freut sich EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und unterstreicht: „Auf der Internationalisierung unserer Hochschule liegt einer unserer Schwerpunkte. Das heißt, wir können die Anwerbung ausländischer Studieninteressierter verstärken.“

    Für diese sei der Erwerb der deutschen Hochschulzulassung am späteren Studienort eine wichtige Voraussetzung, nicht nur für den Erfolg des Studiums, sondern insbesondere auch als Vorbereitung auf den regionalen Arbeitsmarkt.
    „Mit dem Abschluss ihres Studiums sind die Absolventinnen und Absolventen gut ausgebildete Fachkräfte, die unsere Wirtschaft dringend braucht“, so Teichert.


    sn

  • Moderne Labore und historische Motoren

    ​(4. Juli 2018) In der vergangenen Woche sahen sich Mitglieder des Vereins „Technik-Geschichte in Jena“ an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena um. Der Verein befasst sich mit Technik- und Industriegeschichte im Raum Jena. Er organisiert regelmäßig öffentliche Vorträge, gibt ein Jahrbuch heraus und bietet Exkursionen an. Am 26. Juni führte eine dieser Exkursionen zur EAH Jena, die sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Südwerkes der Firma Carl Zeiss befindet, deren Bau in den 1920iger Jahren begonnen hatte.

    Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor für Forschung und Entwicklung der Hochschule und seit vielen Jahren Vereinsmitglied, begrüßte die nahezu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Geführt von Helmut Zipfel, langjähriger Hochschulplaner i. R., besichtigten die Gäste den Campus und die Labore des Fachbereichs Maschinenbau. Der Fachbereich verfügt unter anderem über ein gut ausgestattetes Labor für Maschinenakustik. Laboringenieur Bernhard Kühn demonstrierte hier Möglichkeiten zur Messung und Verringerung von Lärm. Helmut Zipfel und Laboringenieur Andreas Reichardt führten die historische Automatendreherei vor, die ehemals Teil der Fertigung der Fa. Carl Zeiss war und heute von der Ernst-Abbe-Hochschule beherbergt und erhalten wird. Bruno Spessert zeigte und erklärte die Technik einiger historischer Motoren, die zwischen 1904 und 1925 in Apolda und Markranstädt gefertigt wurden. 

    Prof. Dr. Bruno Spessert / sn

  • E-Commerce-Stiftungsprofessur für die Ernst-Abbe-Hochschule Jena

    ​(3. Juli 2018) Jenaer E-Commerce-Unternehmen finanzieren gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft eine Stiftungsprofessur für einen zukünftigen Masterstudiengang E-Commerce für die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Ein weiterer Unterstützer ist die STIFT Thüringen. Der Stiftervertrag wurde am 29. Juni in Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, in der EAH Jena unterzeichnet.

    In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 635.000 € fließen, davon 105.000 € durch das Ministerium und 480.000 € durch die Internetwirtschaft. 50.000 € trägt die STIFT.

    Wolfgang Tiefensee sieht den aufstrebenden IT-Standort Jena durch die inzwischen dritte Stiftungsprofessur bei diesem Thema erheblich gestärkt: „Die Nachfrage nach gut qualifizierten Fachkräften für die Thüringer eCommerce-Unternehmen wächst. Mit der Stärkung der Studien- und Forschungsangebote an der Ernst-Abbe-Hochschule sorgen wir dafür, dass aus diesem Bedarf kein Entwicklungshemmnis für die Branche wird.“ Besonders erfreulich sei es, dass die Initiative zur Einrichtung der Professur und ein guter Teil der Finanzierung von den Unternehmen selbst getragen werden. Das Wissenschaftsministerium werde für die Jahre 2018 und 2019 selbst noch einmal gut 100.000 € als Anschubfinanzierung beisteuern.

    Neben Minister Tiefensee und Prof. Dr. Werner Bornkessel, STIFT-Vorstand und Gründungsrektor der Hochschule, waren auch Vertreter der Jenaer Internetwirtschaft anwesend, die sich, unter anderem für dieses Projekt, zu einer Stiftergruppe zusammengeschlossen haben. Unter ihnen sind E-Commerce-Legenden wie Stephan Schambach, Reinhard Hoffmann als Geschäftsführer der TowerConsult und Vorsitzender des Förderkreises der EAH Jena, aber auch Unternehmen der jüngeren Generation, wie beispielsweise dotSource.

    Mit dem zukünftigen Masterstudiengang E-Commerce werden nicht nur die Studienmöglichkeiten der EAH Jena im digitalen Bereich verstetigt: Der Studiengang soll, so Reinhard Hoffmann: „überregional Studierende anziehen, die von dieser Kooperation zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft durch praxisnahes Wissen, spannende Praktika und Abschlussarbeiten sowie einzigartige Einstiegschancen ins Berufsleben profitieren“.

    Der neue Masterstudiengang sorge dafür, so dotSource-Chef Christian Otto Grötsch: „dass der Nachwuchs im Bereich eCommerce direkt am Innovationsstandort Jena ausgebildet werden kann. Dafür setzt sich dotSource nur zu gerne ein!"

    Besonders spannend sei, dass im Kreis der Stiftergruppe die ganze Bandbreite der Akteure des E-Commerce in Jena aktiv ist, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, diesen „Leuchtturmstudiengang“ zu etablieren: Neben neun Internetakteuren der ersten Stunde finden sich die Hersteller großer E-Commerce Standardprodukte sowie kleine Jenaer E-Commerce-Dienstleister, weiterhin technische Spezialisten unter anderem für Mobile, Qualitätssicherung oder Virtuell Reality sowie Online-Marketing-Unternehmen, Online-Händler und ein spezialisierter Personaldienstleister.

    Jährlich erwirtschaften Onlinehändler weltweit Umsätze in Milliardenhöhe über Systeme, die von Jenaer IT-Spezialisten entwickelt wurden. Namhafte global agierende Konzerne nutzen Software, Module und Dienstleistungen von Jenaer Softwarefirmen ebenso wie unzählige Onlinehändler weltweit. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt der Zusammenarbeit der E-Commerce-Wirtschaft und der Hochschulen in Jena zu verdanken.

    Als Förderer von Wissenschaft, Forschung und Technologie in Thüringen sieht auch die STIFT in dem Projekt eine weitere nötige Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft. Prof. Dr. Werner Bornkessel unterstrich: "Diese Stiftungsprofessur ist ein wichtiges Element, um Brücken zu bauen zwischen den Förderern aus der Wirtschaft und der Hochschule. In Forschung und Lehre sind positive Anreize und Synergieeffekte zu erwarten. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur vertiefenden Weiterentwicklung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur in der Region Jena, sondern sicher auch weit darüber hinaus." 

    Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der EAH Jena, fasst das neue Netzwerkvorhaben wie folgt zusammen: „Jena ist ein funktionierendes Ökosystem von zwei Hochschulen, verschiedenen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, von denen eine nicht zu unterschätzende Anzahl im E-Commerce-Sektor tätig ist. Die EAH Jena profitiert durch die Unterstützung der E-Commerce-Stifter mit der Professur für das Bachelorstudium E-Commerce bereits seit dem Jahr 2013. Die Einrichtung eines weiterführenden Masterstudiengangs ist für uns folgerichtig. Wir sind allen Stiftern für diese erneute Unterstützung sehr dankbar“.

    sn

  • Pflegewissenschaftlerin ist Professorin an der EAH Jena

    ​(22. Juni 2018) Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass wurde im vergangenen Wintersemester an den Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena berufen. Das Berufungsgebiet der jungen Professorin (geb. 1978) ist das Pflegemanagement.

    Frau Rädel-Ablass ließ sich von 1997 bis 2000 als Gesundheits- und Krankenpflegerin ausbilden. Von 2002 bis 2006 studierte sie berufsbegleitend Pflegewissenschaft und Pflegemanagement an der Hamburger Fernhochschule sowie an der EAH Jena. Ihr Diplom schloss sie mit der Arbeit „Organisationsformen der Pflege im historischen Kontext“ ab.

    2016 promovierte Katharina Rädel-Ablass an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften, zum Thema „Konstrukte zur Pflegeübernahme – eine Analyse aus der Perspektive von pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen“.

    Anschließend absolvierte sie eine Weiterbildung zum Coach (DGfC) und ist als Coach und Organisationsberaterin im Gesundheitswesen aktiv. Darüber hinaus ist die Pflegewissenschaftlerin Mitglied der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität Berlin.

    Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit konnte Prof. Dr. rer. cur. Rädel-Ablass durch die Arbeit an Forschungs- und Beratungsprojekten für zahlreiche Dienstleister im Gesundheitswesen Deutschlands sowie für das Gesundheits- und Sozialministerium Luxemburg Erfahrungen sammeln. Die Handlungsfelder bezogen sich u. a. auf speziellen Wohnformen für an Demenz erkrankte Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Personalentwicklung für Führungskräfte im mittleren Pflegemanagement, Personalbedarfsermittlung im Pflegedienst sowie die Nutzung von Erfahrungswissen im Pflegealltag durch kollegiale Beratung.

    Die Lehrtätigkeit von Professorin Rädel-Ablass an der EAH Jena umfasst Grundlagen der Kommunikation, Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen sowie Case- und Kooperationsmanagement.

    Kontakt: Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass
    katharina.raedel-ablass@eah-jena.de

  • Buntes Programm an der Jenaer Carl-Zeiss-Promenade

    ​(21. Juni 2018) Am 27. Juni startet um 15.00 Uhr das Campusfest der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, an der Carl-Zeiss-Promenade 2. Erwartet werden Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch ehemalige Hochschulangehörige und ihre Familien, sowie Freunde und Förderer der EAH Jena. Weitere interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

    Gemeinsam mit dem StuRa und dem Campusradio haben die Organisatoren ein buntes Programm auf die Beine gestellt: So gibt es unter anderem einen Studenten-Flohmarkt, einen Raketenwettbewerb und sehr viele kulinarische Angebote. Erwartet werden auch zwei Professorenbands, die nach dem 16.00 Uhr-Public Viewing auftreten.

    Natürlich hat die Hochschule auch an die kleinsten Gäste gedacht: Auf sie warten eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine „Feuerwehr zum Anfassen“, inklusive Löschaktion.

    Um 20.00 Uhr ist Abbau auf dem Campus, jedoch nicht das Ende des Festes: Die Party findet dann in der Hochschulaula statt. Bis Mitternacht werden vier DJs des Campusradio Jena auflegen.

    Informationen und Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der EAH Jena
    presse@eah-jena.de
    Tel. 03641 - 205 130


    sn

  • Verbindung von Wissenschaft und Praxis

    ​(21. Juni 2018) Mit einem Abschlusskolloquium endete am 2. Juni dieses Jahres der zweite Durchgang der einjährigen Fortbildung für die Arbeit mit unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen im Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Die Voraussetzungen der Teilnehmenden der Weiterbildung waren heterogen und reichten über bereits vorhandene Praxiserfahrungen, absolvierte Fortbildungen bis hin zu Hochschulabschlüssen in anderen Fachgebieten. Der Fortbildungszeitraum wurde als herausfordernd, aber mit durchweg positiv bewerteten Lehrveranstaltungen wahrgenommen. Dies betraf insbesondere die hohe Praxisrelevanz in den Lehrgebieten der Methoden Sozialer Arbeit, der soziologischen Aspekte und der interkulturellen Kompetenz sowie im Familien- und Asylrecht.

    Die psychologischen Schwerpunktsetzungen, wie die Zusammenarbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und auch Kenntnisse im Umgang mit Stereotypen, Vorurteilen und gruppenbezogenen Konfliktsituationen, unterstützten die fachliche Einordnung von Verhaltensweisen und stärkten die Handlungskompetenz in diesem Arbeitsfeld.

    Neben den Übungen in den einzelnen Veranstaltungen trug die berufspraktische Begleitung zum Transfer zwischen theoretischen Erkenntnissen und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten bei. Viel Lob gab es für die organisatorische Ausgestaltung der Fortbildung, welche das Nachholen krankheitsbedingt versäumter Lehrveranstaltungen im kooperativ entwickelten und curricular dem gleichen Ablauf folgenden Angebot der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt ermöglichte. Die Beteiligten waren sich einig, dass eine wissenschaftliche Begleitung der Entwicklungen in der Praxis durch Forschung, kontinuierliche Reflexion und Weiterbildung geboten erscheint.

    In seiner Rede zur Übergabe der Zertifikate und zur Verabschiedung der Teilnehmenden nahm Fachbereichsdekan Prof. Dr. Andreas Lampert darauf Bezug und betonte, dass eine enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis unabdingbar zur Entwicklung und zur Aufrechterhaltung einer professionellen Identität gehören. Dahingehend nahmen einige der nun zertifizierten Betreuungskräfte auch bereits Beratungsgespräche für eine Qualifizierung durch ein grundständiges Studium im Bachelorstudiengang oder aufbauend im Masterstudiengang Soziale Arbeit in Anspruch.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Andreas Lampert
    sw@eah-jena.de

  • Handlungsempfehlungen für die Praxis

    ​(19. Juni 2018) Am 5. Juni 2018 wurde der Landesgeschäftsführung des Paritätischen Thüringen, des größten Thüringer Wohlfahrtsverbandes, die Studie „Rahmenbedingungen für die Nachfolge von ehrenamtlichen Vereinsvorständen“ übergeben. Erstellt wurde sie von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, unter Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka.

    Der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Stefan Werner, und Andreas Kotter, Referent des Stiftungsvorstandes der Paritätischen BuntStiftung, nahmen die Studie mit großem Interesse und Begeisterung entgegen. Sie hatten die Studie seit April 2017 als Praxispartner aktiv begleitet.

    Im Rahmen der Studie wurden mehrere Workshops, eine Reihe von Experteninterviews, weiterhin intensive Literaturanalysen sowie eine aufwändige und erfolgreiche Online-Erhebung durchgeführt und ausgewertet sowie schließlich Handlungsempfehlungen für die Praxis entwickelt.

    Stefan Werner würdigte die Studie auch als Ausdruck der engen Kooperation von Hochschule und Praxis der Sozialen Arbeit. Der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen, Prof. Dr. Andreas Lampert, unterstrich den Praxisbezug der am Fachbereich geleisteten Forschung.

    Die von Professor Opielka geleitete Forschergruppe besteht aus fünf Studierenden des Masterstudiengangs Soziale Arbeit: Theresa Rassl, Philip Herbrich, Danny Stolle, Johannes Reiß und Martin Melzig, die für diese Forschungsarbeit mehr als 2.000 Stunden investiert hatten.

    Professor Opielka kündigte bei der Übergabe der Studie, der ein Workshop zur Auswertung der Kooperationserfahrung folgte, an, dass die Studie in der Reihe „ISÖ-Text“ des von ihm geleiteten ISÖ – Institut für Sozialökologie erscheinen wird und zwar sowohl zum Download wie als Printpublikation. Die Vertreter des Paritätischen sagten zu, die Druckfassung der Studie allen interessierten Mitgliedsorganisationen zur Verfügung zu stellen.


    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Michael Opielka
    michael.opielka@eah-jena.de

  • Informationsveranstaltung zu neuem Studiengang

    (18. Juni 2018) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 26. Juni ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in Haus 5, Raum 05.01.43.

    Der Studiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt.

    Das fünfsemestrige Studium richtet sich an berufstätige Ingenieure und Wirtschaftsingenieure mit einem Diplom- oder Bachelorabschluss. Die Studierenden erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen.

    Der Studiengang vermittelt ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt.

    Am 26. Juni haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.


    Informationen: www.jenall.de/studiengaenge

    www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

  • Neuer Professor an der EAH Jena

    ​(14. Juni 2018) Seit dem letzten Wintersemester lehrt Prof. Dr. Lutz Wilde im Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Der gebürtige Berliner übernahm im Oktober 2017 die Professur „Festkörperphysik und Physikalische Werkstoffdiagnostik“ in Vertretung für den amtierenden Rektor Prof Dr. Steffen Teichert.

    Der Wissenschaftler studierte in der Fachrichtung Kristallographie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss sein Studium 1993 mit einer Diplomarbeit zum Thema "Röntgenographische Untersuchungen an hochbelastbaren Legierungen" ab.

    Im Jahr 2001 promovierte der heute 51jährige an der Humboldt-Universität in der Fachrichtung „Allgemeine und anorganische Chemie“ mit einer Arbeit zur Aufklärung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Katalysatoren.

    Vor seiner Berufung an die EAH Jena war er zehn Jahre am Fraunhofer IPMS-CNT (Center Nanoelectronic Technologies) in Dresden tätig, wo er für die Materialanalytik verantwortlich zeichnete.

    Die Forschungsinteressen von Prof. Dr. Lutz Wilde liegen insbesondere auf dem Gebiet der Materialien für die Mikro- und Nanoelektronik sowie der physikalischen Fehleranalyse.

     

    Kontakt: Prof. Dr. Lutz Wilde
    lutz.wilde@eah-jena.de

  • Mechatronische Netzwerke - Praxis und Anwendungen

    ​(11. Juni 2017) Das Lehr- und Fachbuch „Mechatronische Netzwerke - Praxis und Anwendungen“ von Jörg Grabow erschien kürzlich im Berliner Wissenschaftsverlag De Gruyter.

    Dieses Buch behandelt eine praxisnahe Darstellung aller Aspekte und Teilkomponenten der Mechatronik, um sie anschließend universell zu verkoppeln. Jede Teilkomponente wird an ausführlichen Beispielen und Aufgaben analysiert und berechnet.

    Der Begriff „Mechatronik“ vereint mechanische und elektrische Systeme in gleicher Weise. Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass sich sowohl die Mechanik als auch die Elektrotechnik aus weiteren Teildisziplinen zusammensetzen. Stellvertretend seien die Akustik, Strömungsmechanik oder Elektrodynamik genannt.

    Eine gemeinsame Klammer über alle Teilgebiete bildet die Thermodynamik. Sie gibt nicht nur die Struktur eines universellen Kopplungsmechanismus vor, sondern bildet sogar die Basis einer kompakten Beschreibungsform. In Kombination mit den Grundlagen der Netzwerkanalyse bieten die mechatronischen Netzwerke neuartige Lösungsansätze zur Beschreibung komplexer mechatronischer Systeme.

    Das Lehrbuch wendet sich vor allem an Studierende der Mechatronik, der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus. Der Anhang enthält die notwendigen Simulationsdateien für eine selbstständige Wissensvertiefung.

    Prof. Dr.-Ing. habil. Jörg Grabow studierte Automatisierungstechnik an der TU Ilmenau, promovierte auf dem Gebiet der Systemtechnik und habilitierte 2005 im Wissenschaftsgebiet Fluidenergiemaschinen. Seit 2004 lehrt er das Fachgebiet Mechatronik im Fachbereich Maschinenbau der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Für weitere Informationen:
    www.degruyter.com/books/9783110470840

     

  • Grundlagen der Steuerungstechnik

    ​(7. Juni 2018) Kürzlich erschien die dritte Auflage des Lehr- und Fachbuches „Grundlagen der Steuerungstechnik“ von Cihat Karaali im Springer Verlag, Heidelberg.
    Hier werden Eigenschaften und Möglichkeiten steuerungstechnischer Aufgaben und deren Verfahren erläutert. Dazu gibt es zahlreiche Anwendungsbeispiele, ebenso wie schematische Darstellungen von Schaltfunktionen und ausführliche Ableitungen der Funktionsgleichungen.

    Das Buch soll dem Leser bzw. der Leserin auch hinsichtlich einer systematischen Vorgehensweise für die Lösung allgemeiner steuerungstechnischer Aufgaben helfen; eine Herangehensweise, die in bisherigen Publikationen bzw. Applikationsberichten eher weniger behandelt wurde. Weiterhin zeigen „Grundlagen der Steuerungstechnik“ verschiedene Lösungsmöglichkeiten einschließlich Vorgehensweisen für die gestellten Aufgaben.

    Die neue Auflage enthält ein zusätzliches Kapitel mit Hinweisen für Studierende, inwieweit die im Studium behandelten steuerungstechnischen Themen in der Industrie angewendet werden. Neben Ingenieurstudierenden richtet sich das Fachbuch an Entwickler und Ingenieure sowie an Schüler von Fach- und Berufsschulen.

    Der Autor, Prof. Dr. Cihat Karaali, lehrt seit 2004 das Fachgebiet Regelungs- und Steuerungstechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Weitere Informationen und Kontakt:
    Prof. Dr. Cihat Karaali
    cihat.karaali@eah-jena.de

    sn
    Quelle: Cihat Karaali

  • Preise für Studenten

    ​(5. Juni 2018) Lin Josephine Schubert gewann den diesjährigen Posterwettbewerb für studentische Forschungsarbeiten der EAH Jena. Für das Poster zu ihrer Bachelorarbeit „Strahlformung in der UKP-Materialbearbeitung“ erhielt die Studentin der Augenoptik/Optometrie nicht nur den ersten Platz, sondern auch 300 € Preisgeld, das der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stiftete und zum Tag der Forschung am 30. Mai überreichte.
     
    Der zweite Preis, dotiert mit 200 €, ging an Lukas Spantzel, Bachelorstudiengang Biotechnologie, für sein Poster zum Forschungsprojekt „Optimierung eines optischen Sensors zur Detektion von Sacchariden“. Thomas Friedrich und Dhavalkumar Mungpara, beide Masterstudenten Scientific Instrumentation, teilten sich den dritten Platz und 100 € für ihre Forschungsarbeit „Design of a XRD-in-situ Stage“.
     
    Überreicht wurden die Preisgelder von Reinhard Hoffmann, Vorsitzender des Förderkreises der EAH Jena und Geschäftsführer der TowerConsult GmbH und dem Prorektor für Forschung und Entwicklung der EAH Jena, Prof. Dr. Bruno Spessert.
     
    Auf der Agenda des Tages der Forschung der Jenaer Hochschule stand das Thema Luft- und Raumfahrt. Es gab Beiträge unter anderem zur Forschung an technischen Systemen für die Schwerelosigkeit, zur Materialforschung und Kommunikationstechnik.
     
    Dass Jena mit Raumfahrttechnologien nicht nur weltweit, sondern auch im All gut vertreten ist, zeigte Dr. Alexander Pillukat bei seinem Gastvortrag auf: Neben Technologien beispielsweise für Kommunikationssatelliten stellte der Wissenschaftler der Jena-Optronik GmbH auch Jenaer Service- und Logistikangebote für die Raumfahrt vor.
     
     
    sn

  • „Bundesteilhabegesetz und Inklusion – gutes Lobbying für Soziale Arbeit?!“

    (31. Mai 2018) Die Fachtagung „Bundesteilhabegesetz und Inklusion – gutes Lobbying für Soziale Arbeit?!“ am 13. Juni 2018 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena richtet sich an Fachkräfte im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, an Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen von Menschen mit Behinderungen, von Verwaltungen, Wohlfahrtsverbänden und Politik, sowie an interessierte Menschen mit und ohne Behinderungen.

    Ziel der Fachtagung, die ab 9.30 Uhr in der Hochschulaula beginnt, ist eine offene Diskussion über die Umsetzung des neuen Teilhaberechts, die dabei entstehenden Probleme und die politischen Herausforderungen.

    Vorträge, ein fachliches und ein politisches Panel sowie SOS-Gruppen führen Wissenschaft, Praxis und führende politische Vertreter wie die Sozialministerin Thüringens, Vertreterinnen und Vertreter von Selbstorganisationen von Menschen mit Behinderung und den Vorstand der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege zusammen.

    Das Programm der Fachtagung ist online: https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2018/programm/

    Die Fachtagung wird als Lehr-Lern-Projekt von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ im 6. Semester unter Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka organisiert.

    „Semi-Open-Space“-Gruppen sind offene Arbeitsgruppen. Von „Open-Space“-Gruppen übernehmen sie den Marktplatzcharakter, die Teilnehmenden können jederzeit die Gruppen wechseln. „Semi“ bedeutet, dass die Gruppen seitens des Veranstalters vorbereitet werden (ReferentIn, ModeratorIn), sie sind insoweit „halb-offen“. Die zentrale Aussage – als Kritik oder Anregung – aller SOS-Gruppen wird zu Beginn des Politischen Panels jeweils von einem/r Vertreter/in der Gruppe präsentiert.

    Ausgewählte Beiträge der Tagung werden in einem Sammelband dokumentiert. Die Tagung wird durch die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Thüringen unterstützt.

    Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei, eine Anmeldung über die Homepage der Tagung ist bis zum 4. Juni 2018 erforderlich: https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2018/anmeldung/ 

    Verantwortlich: Prof. Dr. Michael Opielka, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena, Telefon 03641-205-816, eMail: michael.opielka@eah-jena.de

    Informationen zu früheren sozialpolitischen Fachtagungen an der EAH Jena finden Sie hier:
    http://www.sw.eah-jena.de/fachbereich/personen/lehrende/michael-opielka/tagungen/


    Fachtagung „Bundesteilhabegesetz und Inklusion – gutes Lobbying für Soziale Arbeit?!“
    13. Juni 2018
    9.30 Uhr
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4, EG, Aula

    Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2018/
    Anfragen und Kontakt: fachtagung2018@sw.eah-jena.de

  • Zwei Forscherinnen ausgezeichnet

    ​(30. Mai 2018) Heike Kraußlach und Marlies Patz wurden heute mit dem Forschungspreis des Förderkreises bzw. mit dem Sparkassenpreis für angewandte Forschung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena geehrt. Die Auszeichnungen wurden anlässlich des Tages der Forschung an die Professorinnen vergeben:

    Prof. Dr. Heike Kraußlach lehrt seit 2009 „Personalwirtschaft“ im Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena. Bis dahin war sie Personalleiterin verschiedener Thüringer Kliniken gewesen, zuletzt am Universitätsklinikum Jena. Nach ihrem Ruf an die Hochschule initiierte sie den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Health Care Management“, als Weiterbildung vor allem für Mediziner, die eine Führungsposition anstreben oder bereits innehaben. Weitere Projekte sind das „Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen“ und das Vorhaben „VorteilJena“. In den Jahren 2014 bis 2017 war die Betriebswirtin Prorektorin für Forschung und Entwicklung der EAH Jena. Die aktive Forscherin erhielt heute den Forschungspreis des Förderkreises der Hochschule, der mit 2.500 € dotiert ist.

    Mit dem Sparkassenpreis für angewandte Forschung und 1.000 € wurde die Ingenieurin Prof. Dr. Marlies Patz ausgezeichnet. Auch sie ist seit dem Jahr 2009 Lehrende an der Jenaer Hochschule. Die Geräte- und Fertigungstechnikerin ist für das Gebiet „Fertigungstechnik und -automatisierung“ im Fachbereich Maschinenbau zuständig. Ihr Studium und die Promotion schloss sie, ebenso wie ihre Kollegin Kraußlach, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ab. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und schließlich stellvertretende Geschäftsführerin bei der Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung in Schmalkalden tätig. Seit ihrer Berufung als Professorin führt Marlies Patz sehr erfolgreich Projekte im Bereich der wirtschaftsnahen Forschung und Entwicklung durch.

    Der Tag der Forschung der EAH Jena stand unter der Agenda „Forschungsthemen aus der Luft- und Raumfahrt – vorgestellt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dr. Alexander Pillukat, Jena-Optronik GmbH, hielt den Impulsvortrag zum Thema „Made in Jena - Raumfahrt als Schlüsseltechnologie und Innovationstreiber für die Welt von morgen“.


    sn

  • Campusfest der EAH Jena am 27. Juni

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende, liebe Freunde und Förderer der Ernst-Abbe-Hochschule Jena,

    hiermit möchte ich Sie ganz herzlich zu unserem CAMPUSFEST einladen:

    am 27. Juni, ab 15 Uhr, Campus der EAH Jena

    Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena

     

    Öffentliches Campusfest für alle Hochschulangehörigen (heutige und ehemalige), Alumni sowie Freunde und Förderer der EAH Jena und ihre Familien. Es erwartet Sie ein Programm für die ganze Familie mit zahlreichen – auch kulinarischen –  Überraschungen.

     

    Aus dem Programm:

    15.00 Uhr: Eröffnung durch den Rektor auf der Bühne (Parkplatz Haus 4)

    15.15 Uhr: Studierendentheater des Fachbereichs Sozialwesen

    16.00 Uhr: Public Viewing

    18.00 Uhr: THD, Band des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik

    19.00 Uhr: x-dream, Band aus d. Fachbereich Betriebswirtschaft

    20.00 Uhr: Party in der Aula

    Weiterhin: Studenten-Flohmarkt, Kinderschminken, Hüpfburg und anderes mehr. Das Programm auf dem Campus findet bis 20.00 Uhr statt.

    Von 20.00 bis 24.00 Uhr legen die DJs des Campusradios in der Aula auf. Für das leibliche Wohl ist bis Mitternacht gesorgt.


    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


    Mit freundlichen Grüßen

     

    Prof. Dr. Steffen Teichert
    Rektor

  • Studienfächer, Studienalltag und Studentenleben

    ​(28. Mai 2018) Am 20. Juni 2018 lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu ihrem Masterinformationstag ein:  Das Programm beginnt um 13.15 Uhr mit einer Informationsveranstaltung über das Masterstudienangebot sowie über Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

    Ab 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr finden Vorträge zu den Masterstudiengängen der Hochschule statt. Derzeit werden unter anderem angeboten: Medizintechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Optometrie/Ophthalmotechnologie/Vision Science, General Management, Maschinenbau, Fertigungstechnik & Produktionsmanagement, Patentingenieurwesen, Pharma-Biotechnologie, Miniaturisierte Biotechnologie, Scientific Instrumentation (Studiengang in englischer Sprache), Raumfahrtelektronik, Mechatronik, Systemdesign, weiterhin Soziale Arbeit, Laser- und Optotechnologien sowie Werkstofftechnik/Materials Engineering. 

    Neben den Einzelveranstaltungen findet im Foyer des Hauses 5 ein Infomarkt statt, wo Masterstudierende der Hochschule von 13.00 bis 17.00 Uhr Auskunft zu den Studienfächern, dem Studienalltag und zum Studentenleben geben. Auch das BAföG-Amt Jena und die Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. (JenALL e.V.) sind am Masterinfotag in der Hochschule vertreten. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass für viele Masterstudieninteressierte gerade die Gespräche mit Studierenden sowie der erste persönliche Kontakt zu den Lehrenden hilfreich für die eigene Studienwahl sind.  Zum Programm des Tages zählt auch eine Campusführung mit Studierenden.

    Angesichts der aktuellen Bewerbungsphase ist der Masterinfotag eine exzellente Gelegenheit, die Masterstudiengänge der EAH Jena kennen zu lernen und dadurch mehr Klarheit bei der Studienwahl zu erhalten.  Interessenten sind herzlich eingeladen, die Vielfalt der Masterstudienmöglichkeiten an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu entdecken.

    Um eine Anmeldung per Email wird gebeten:
    master@eah-jena.de (Betreff: Masterinfotag/Name des Vortrages/des Masterstudiengangs)

    Kontakt:
    Elvira Babić, Masterkoordinatorin, Master Service
    Tel.: +49(0)3641 205 148
    Email:  master@eah-jena.de
    Webseite:  www.eah-jena.de/masterinfotag
    Facebook: https://www.facebook.com/events/1616821475102323/

  • Jena alt - neu

    ​(28. Mai 2018) Seit heute ist die Foto-Ausstellung „Jena alt - neu“ des Filmklubs Unifok im Haus 5 der EAH Jena zu sehen.

    Vor einem Vierteljahrhundert entstanden auf dem Areal des alten Zeiss-Hauptwerks in der Jenaer Innenstadt die Goethe-Galerie, das Hotel Esplanade sowie der Universitäts-Campus am Ernst-Abbe-Platz. Der Unifok hat dies zum Anlass genommen, in der Gegenüberstellung historischer und aktueller Fotografien die tiefgreifende Veränderung des Jenaer Stadtbildes während der vergangenen 100 Jahre anschaulich zu machen.

    Zwei Jahre lang wurden alte Jenaer Ansichten gesucht und zusammengetragen. Zu diesen Motiven haben sieben Unifok-Mitglieder dann die entsprechenden Aufnahmen aus zeitgenössischer Perspektive ergänzt. Der weit gefasste Rückblick von der Gegenwart in die Geschichte umspannt das Bild der Stadt, wie es mindestens drei Generationen mit immer wieder neuem Gesicht vor Augen stand.

    Zeugnis von den historischen Stadtansichten, Straßen und Plätzen Jenas geben vor allem Aufnahmen zweier Fotografen: Hans Fischer, der das städtische Leben in den 1920er Jahren mit der Kamera festhielt, sowie Hans-Werner Kreidner in den 1990er Jahren, auch die freundliche Unterstützung des Stadtmuseums war uns sehr hilfreich.


    Der UNIFOK Jena e.V.


    „Jena alt - neu“
    Fotoklub UNIFOK Jena e.V.
    Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
    28.05.2018 - 20.07.2018

  • Standort für NUCLEUS Jena

    ​(25. Mai 2018) Jenas Stärke besteht in der traditionell engen Zusammenarbeit von Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Durch das Kooperationsprojekt NUCLEUS Jena der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena werden zum einen die Unterstützungsangebote der Servicezentren Forschung und Transfer beider Hochschulen und deren Innovationstätigkeiten in der Region langfristig ausgebaut und gestärkt. Zum anderen werden die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Hochschulen weiter verbessert. Allen Interessierten steht das NUCLEUS Jena-Team mit Beratung und Unterstützungsangeboten zur Verfügung, um Ideen und Innovationen zukünftig schneller in den Markt zu bringen.

    Für dieses Vorhaben wurde eine Geschäftsstelle Am Planetarium 8 in Jena eingerichtet. Fragestellungen, Bedarfe und Potenziale für Verbund- und Transferprojekte können dort mit dem NUCLEUS Jena-Team diskutiert werden. Innovationsmanager/innen und Technologiescouts beider Hochschulen informieren unverbindlich und unkompliziert über Unterstützungsangebote. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit regionalen KMU Innovationspotenziale zu identifizieren und weiterzuentwickeln und heißen Interessenten aus allen Bereichen herzlich willkommen“, so Dr. Stefanie Seitz, Koordinatorin des Projektes NUCLEUS Jena.

    Am 30.05.2018 findet der Tag der Forschung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena von 13.00 bis 17.30 Uhr in der Aula statt. Zum Thema Luft- und Raumfahrt werden innovative Projekte vorgestellt, wie beispielsweise eine Kombination von kommerziellen Entfernungssensoren für Kleinsatelliten oder technische Systeme für die Untersuchung biologischer Prozesse in der Schwerelosigkeit. Abschließend wird unter dem Motto „Made in Jena“ Raumfahrt als Schlüsseltechnologie und Innovationstreiber beleuchtet. NUCLEUS Jena wird an diesem Tag dabei sein, sich vorstellen und steht allen Interessierten als Ansprechpartner zur Verfügung.


    Kontakt: Dr. Stefanie Seitz
    Projektkoordinatorin NUCLEUS Jena
    Am Planetarium 8, 07743 Jena
    Tel.: 03641/9-30886
    E-Mail: stefanie.seitz@uni-jena.de

  • Vielfalt der Wüsten

    ​(22. Mai 2018) „Wüsten existieren in vielen Regionen unserer Erde. Es sind Orte, die gemeinhin als lebensfeindlich, abweisend und schroff angesehen werden. Und dennoch weisen Wüsten eine beeindruckende Vielfalt an Farben und Oberflächenformen auf …“, so die Jenaer Fotografen Carola und Dieter Wicher. Das Paar hat die Vielfalt der Wüsten der Welt in Fotos festgehalten.

    Ihre Ausstellung ist seit Ende der vergangenen Woche in Haus 5 der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu sehen und zeigt Aufnahmen aus Australien, Chile, Java, Jordanien, Namibia und den USA.

    Die verschiedenen Sand-, Stein- und Salzwüsten haben, wie die Fotografen schreiben, mitunter ganz unerwartete Parallelen, so in der Form oder Ausrichtung von Dünen und Felsen, in wiederkehrenden Mustern und Figuren im Sand oder auf Gesteinsoberflächen. Die Ausstellung zeigt solche Entsprechungen, wobei die Fotos eines Bildpaares manchmal aus der gleichen Region stammen, in anderen Fällen aber einen halben Erdumfang auseinanderliegen.

    Einen starken Kontrast zu den Wüstenformationen stellen für Carola und Dieter Wicher verlassene Gebäude oder andere Relikte ehemaliger menschlicher Nutzung dar, die in dieser kargen Umgebung wie Fremdkörper aus einer anderen Welt wirken, und sich scheinbar nicht in die Wüstenlandschaften einfügen wollen.

    Carola Wicher ist Hochschullehrerin im Fachbereich SciTec der Erst-Abbe-Hochschule Jena. Dieter Wicher ist Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie Jena. In ihrer Freizeit sind sie gern mit der Fotoausrüstung in der Welt unterwegs. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Juli von Montag bis Freitag für Besucher zugänglich.


    „Wüste: Vielfalt“
    Fotografien von Carola und Dieter Wicher
    Haus 5, Treppenhaus 7
    17.05.2018 - 20.07.2018
    8 – 20 Uhr

  • „EAH in Space“

    (17. Mai 2018) Nicht nur Trekkie-Fans sind zum Tag der Forschung an die Ernst-Abbe-Hochschule Jena eingeladen: Mit „EAH in Space“ ermöglichen Wissenschaftler und Doktoranden am 30. Mai Einblicke in ihre Forschungsthemen aus der Luft- und Raumfahrt. Der Space-Tag startet um 13.00 Uhr in der Hochschulaula im Erdgeschoss von Haus 4 auf dem Campus an der Carl-Zeiss-Promenade 2.

    Den Impulsvortrag zum Thema „Made in Jena: Raumfahrt als Schlüsseltechnologie und Innovationstreiber für die Welt von morgen“ hält Thomas Beyersdorf, Entwicklungsleiter bei der Jena-Optronik GmbH. Am Nachmittag werden der Forschungspreis des Förderkreises der EAH Jena und der Sparkassenpreis für angewandte Forschung verliehen.

    Der wissenschaftliche Nachwuchs der Hochschule stellt bei der Endrunde des Poster-Wettbewerbs an diesem Tag studentische Forschungsprojekte vor. Die drei besten Poster werden bei der Veranstaltung ausgezeichnet.

    Vorgestellt wird auch das im Januar dieses Jahres gestartete, gemeinsame Transferprojekt von EAH und Universität „NUCLEUS Jena“. Das vom BMBF geförderte Verbundvorhaben hat das Ziel, Innovationspotenziale zu erschließen, Themen aus der Wirtschaft sowie gesellschaftlichen Bedarf aufzugreifen und damit Forschende der Jenaer Hochschulen zu unterstützen.

    Interessierte Gäste sind zu „EAH in Space“ herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird jedoch gebeten:
    http://veranstaltungen.eah-jena.de/veranstaltungs-kalender?task=view_event&event_id=291


    sn
    Quelle: SZT, EAH Jena

  • Jena feiert 1. Internationalen Tag des Lichts

    ​(Pressemitteilung JenaWirtschaft)

    Am 16. Mai dreht sich in Jena alles um das Thema Licht. Dieses Datum hat die UNESCO – anlehnend an das „Jahr des Lichts 2015“ – zum „Internationalen Tag des Lichts“ erklärt, der ab 2018 jedes Jahr begangen werden soll. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig Licht und lichtbasierte Technologien für Wissenschaft und Forschung sind, sowie für Anwendungsfelder wie Medizin, Energie und Kommunikation, aber auch für  Kultur, Kultur und Bildung hat.
    In Jena haben sich zahlreiche Akteure unter Koordination der Wirtschaftsförderung Jena (JenaWirtschaft) zusammengefunden, um ein eigenes lokales Programm für den 16. Mai zu gestalten. Neben weiteren kommunalen Partnern wie dem Jenaer Stadtmarketing und JenaKultur gehören dazu die beiden Jenaer Hochschulen, sowie das Optische Museum und das Stadtmuseum.
    Die Frage, was Jena eigentlich genau zur Lichtstadt macht, beantwortet ab 17 Uhr eine thematische Stadtführung „Einblick. Ausblick. Lichtblick“ mit allen wichtigen Licht-Stationen von einst bis heute.
    Das Optische Museum Jena öffnet am 16. Mai zusätzlich zu den regulären Zeiten von 17 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt. Alle Interessierte können 17.30 Uhr eine Führung durch die historische Werkstatt besuchen. Ab 18 Uhr sind die Museumspädagoginnen des Hauses in den Ausstellungsbereichen unterwegs, um Fragen der Besucher zu beantworten.
    Das Stadtmuseum Jena zeigt am Tag des Lichts die Sonderausstellung „Licht an! Die Geschichte der Jenaer Energieversorgung“ mit verlängerten Öffnungszeiten bis 19 Uhr. Ab 17 Uhr findet außerdem eine Taschenlampenführung durch die Ausstellungsräume statt. Kinder sollen dabei mit der eigenen Taschenlampe die historischen Schätze im Museum entdecken.
    Neben diesen ganz analogen Veranstaltungen fällt am 16. Mai auch der Startschuss zu einem digitalen Fotowettbewerb rund um das Thema „Lichtstadt“ auf der Social Media Plattform Instagram. Die Organisatoren – JenaWirtschaft, das Stadtmarketing Jena, die Uni Jena sowie die Ernst-Abbe-Hochschule – laden dazu ein, die schönsten und strahlendsten Jena-Bilder unter dem Hashtag „lightsonjena“ auf instagram zu teilen. Zum MINT-Festival Jena im September werden dann sowohl ein Publikumspreis – das Bild mit den meisten Likes – und ein Jurypreis – durch die Organisatoren – vergeben. Mitmachen lohnt sich, denn zu gewinnen gibt es eine Ballonfahrt über Jena für ganz neue Fotoperspektiven von oben. Dieser Preis wird zur Verfügung gestellt durch den Verein Jenaer Ballonfahrten und die Jenoptik AG.
    Und wieso wird gerade am 16. Mai der „Tag des Lichts“ gefeiert? Gewählt wurde das Datum von der UNESCO, weil der US-amerikanische Physiker Theodore Maiman am 16. Mai 1960 den ersten funktionsfähigen Laser – einen Rubinlaser – in Betrieb genommen hat. Damit legte er laut der UNO-Kulturorganisation einen Meilenstein für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
    BU: Projektleiterin Marina Flämig von der Jenaer Wirtschaftsförderung präsentiert das Jena-Motiv zum  1. Internationalen Tag des Lichts am 16. Mai 2018.

    Hintergrund:
    Mehr zum Hintergrund des „International Day of Light“: www.lightday.org

  • Neu berufen

    ​(3. Mai 2018) Kürzlich gewann die Ernst-Abbe-Hochschule Jena Dr. Ronny Gerbach als Professor für Präzisionsgeräte- und Automatisierungstechnik im Fachbereich SciTec.

    Der gebürtige Thüringer begann seine Laufbahn mit dem Studium der Feinwerktechnik an der damaligen Fachhochschule Jena, das er im Jahr 2003 mit Bestnoten abschloss. Erste Berufserfahrungen sammelte er als Entwicklungsingenieur am CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH in Erfurt. 2005 wechselte er an das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle (jetzt Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS) und untersuchte die Zuverlässigkeit von Komponenten der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik.

    Seine Forschungsarbeiten zum Thema der zerstörungsfreien Charakterisierung an Mikrosystemen führten 2012 zu seiner Promotion an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Ilmenau im Fachgebiet "Mikromechanische Systeme". Von 2012 bis 2015 arbeitete Prof. Dr. Gerbach als Projektleiter für Technologieentwicklung bei der JENOPTIK Optical Systems GmbH und leitete danach bis zu seiner Berufung ein Entwicklungsteam bei der X-FAB MEMS Foundry GmbH in Erfurt. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Systemintegration für die Mikrosystem- und Präzisionsgerätetechnik.

    Nun schließt sich der Kreis für den 39jährigen Ausdauersportler und Vater zweier Kinder: Als Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule kann er seine wissenschaftliche Expertise und seine Industrieerfahrungen an die Studierenden weitergeben.

    Kontakt: Prof. Dr. Ronny Gerbach
    ronny.gerbach@eah-jena.de

  • „Mädchen für alles“ oder Herzenssache?

    (20. April 2018) Im Auftrag des Paritätischen Landesverbandes Thüringen (Paritätischer) befragten Studierende der Ernst Abbe-Hochschule (EAH) Jena Mitglieder des Paritätischen nach ihrer Einstellung zum Ehrenamt, insbesondere zur ehrenamtlichen Vorstandsarbeit. Dabei ergaben sich zwei Extrempositionen: „Für mich ist Ehrenamt Herzenssache“ bzw. „Wir sind die Mädchen für alles“.

    Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka waren die Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen wissenschaftlich diesen und anderen Problemen auf der Spur, die sich bei der Gewinnung ehrenamtlich tätiger Vorstandsmitglieder ergeben.

    Beim 2. Verbandstag des Paritätischen am 6. April 2018 in Neudietendorf wurden die Zwischenergebnisse der Befragung vorgestellt und Möglichkeiten einer intensiveren Kooperation unter anderem mit der EAH Jena ausgelotet: Die Studierenden gewinnen Praxiserfahrung, können Kontakte in die Sozialwirtschaft hinein knüpfen und die Sozialwirtschaft hat die Möglichkeit, ihre praktischen Tätigkeiten wissenschaftlich zu untermauern.

    Diese Erfahrung machte auch Annett Tittmann vom Verein „Ländliche Kerne“ aus Nickelsdorf/Crossen. Im Auftrag der Regionalen Aktionsgruppe Saale-Holzland des LEADER-Projektes untersuchten Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der EAH Jena unter Leitung von Dekan Prof. Dr. Andreas Lampert die soziale Infrastruktur in den ländlichen Regionen des Kreises. Hier wurden von den Befragten ein größeres Angebot im öffentlichen Nahverkehr und auch mehr Freizeitmöglichkeiten gewünscht. Annett Tittmann zog den Schluss, dass man für jedes Dorf einen ehrenamtlich tätigen „Dorfmoderator“ berufen sollte, der die Bedürfnisse der Dorfgemeinschaft zusammenführt: Mit der wissenschaftlichen Expertise im Hintergrund könne man jetzt gegenüber der Kommunalpolitik wesentlich besser argumentieren.

    Auch der Paritätische wird sich mit den Ergebnissen des Forschungsprojektes zur Vorstandsnachfolge intensiv auseinandersetzen. Die Zwischenergebnisse zeigen deutlichen Handlungsbedarf: 58,8 Prozent der befragten Mitgliedsorganisationen bejahten beispielsweise die Frage, ob sie Probleme bei der Gewinnung ehrenamtlicher Vorstandsmitglieder haben.

    Genug Diskussionsstoff bieten die Ergebnisse, die im Juni endgültig präsentiert werden sollen. Beispielsweise auch, wenn es darum geht, potenziellen Vorstandskandidaten die Angst und die Sorgen bei der Übernahme von Verantwortung zu nehmen. „Ich möchte mich nicht richtig binden und Verantwortung übernehmen“, bekamen die Studierenden beispielsweise bei ihrer Befragung zu hören. Die Aufgabe derjenigen, die sich jetzt in Verantwortung befinden, wird es sein, durch eine gute Kommunikation, untermauert mit eigenen Erfahrungen und profundem Fachwissen, dem Nachwuchs diese Sorgen zu nehmen.

    Quelle: Paritätischer

  • Das Gehör vor belastenden Geräuschen schützen

    Jena (ukj/boe). Ob Straßen-, Nachbarschafts- oder Fluglärm, eine laute Geräuschkulisse stellt für die Menschen in Deutschland eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar. Doch ab wann wird Schall als störender Lärm wahrgenommen? Wie wirkt sich Lärm auf die Gesundheit aus? Und wie kann er verhindert werden? Diese und viele weitere Fragen werden beim von der Deutschen Gesellschaft für Akustik ins Leben gerufenen internationalen Tag gegen Lärm am 25. April thematisiert. Zahlreiche Ärzte, Wissenschaftler, Therapeuten und Hörgeräteakustiker in Jena beteiligen sich an diesem Aktionstag, der vom Tinnitus-Zentrum am Universitätsklinikum Jena (UKJ) koordiniert wird. 

    Dr. Daniela Ivansic, Leiterin des Tinnitus-Zentrums am UKJ, eröffnet gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor für Forschung und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und Professor im Fachbereich Maschinenbau, den 15. Jenaer Akustik-Tag in der Aula der EAH. „Mit diesem Tag möchten wir auf die Ursachen von Lärm aufmerksam machen und zeigen, welche Auswirkungen Lärm vor allem auf die Gesundheit haben kann“, so Dr. Ivansic. „Denn nur ein sensibler Umgang mit der Lärmproblematik kann die Lebensqualität nachhaltig verbessern.“

    Deshalb thematisieren die Hör- und Akustik-Experten an diesem Tag in verschiedenen Vorträgen störende Geräusche beispielsweise in Tunneln, Klassenzimmern und Heizkraftwerken sowie Maßnahmen, mit denen Lärm verringert werden kann und stellen Konzepte zur Lärmbewertung vor. Dr. Ralph Huonker von der Klinik für Neurologie am UKJ klärt in seinem Vortrag zudem über die Auswirkungen von Schwerhörigkeit auf das Herz-Kreislaufsystem auf.

    Anlässlich des Aktionstages bieten verschiedene Hörakustiker in Jena in der Woche vom 23.04. bis zum 28.04. kostenfreie Hörtests und Hörschutzberatungen an und informieren über Hörgeräte.

    Das komplette Programm des Tags gegen Lärm in Jena finden Sie hier:
    https://www.uniklinikum-jena.de/tinnitus_media/Dokumente/2018_flyer_taggegenlaerm.pdf

    Jenaer Akustik-Tag
    25. April, ab 13 Uhr
    Aula der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Carl-Zeiß-Promenade 2
    07745 Jena

    Kontakt:

    Tinnitus-Zentrum am Universitätsklinikum Jena
    Dr. Daniela Ivansic
    Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
    Am Klinikum 1
    07747 Jena
    Telefon: 03641 9329393


    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Prof. Dr. Bruno Spessert
    Prorektor für Forschung und Entwicklung
    Kontakt: Prof. Dr. Spessert, Bernhard Kühn
    Telefon: 03641 205-377

    Das aktuelle Programm können Sie zudem der Webseite der EAH entnehmen:
    www.mb.eah-jena.de/page/de/aktuell

  • „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER“

    (19. April 2018) Noch bis zum 23. Mai macht die Wanderausstellung: „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER – Einblicke in das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe“ an der EAH Jena Station. Zu finden ist die Ausstellung in der 3. Etage und dem Zwischengeschoß von Haus 5.

    Wer weiß schon, wie ein Leben im Heim aussieht? In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt darüber, wie sich Kinder und Jugendliche fühlen, die nicht mehr zu Hause leben können. Insgesamt 17 Jugendliche, die selbst in Heimen und Wohngruppen der Jugendhilfe leben, haben sich über ihre Erfahrungen in Bezug auf ihr Leben in der Heimerziehung ausgetauscht.

    Dabei ist eine ganz besondere Ausstellung entstanden, die zahlreiche Einblicke in die Lebenswelt von „Heim“-Jugendlichen ermöglicht. An den insgesamt 19 Stationen wird ganz offen, manchmal frech und auch teils traurig von den Jugendlichen erzählt, was es heißt, im „Heim“ zu leben. Viele Objekte auf Tafeln, in Vitrinen, analog und digital laden zum Nachdenken und zum gemeinsamen Diskutieren ein.

    Die Ausstellung wurde durch den Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. aus Dresden initiiert, der sich für die Rechte von Mädchen, Jungen und deren Familien in Dresden und Umgebung sowie Leipzig und Umgebung einsetzt. Die Beraterinnen und Berater des Vereins informieren Ratsuchende über Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und vermitteln in Konfliktsituationen zwischen Kindern, Jugendlichen und Eltern und dem Jugendamt.


    Informationen und Kontakt:  
    Prof. Dr. Diana Düring, Fachbereich Sozialwesen
    diana.duering@eah-jena.de

  • Nächster Schritt: Master

    (18. April 2018) Für Bachelorabsolventen steht mit dem Master das Finale für die Studienzeit an. Der richtige Moment, dem Lebenslauf den letzten Schliff zu verleihen, sich fachlich zu spezialisieren und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Die MASTER AND MORE Messe Leipzig am 24. April 2018 bietet Orientierung im Info-Dschungel und unterstützt mit zahlreichen Ausstellern und einem begleitenden Vortragsprogramm bei der Studienwahl.

    Auch Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist dabei: Prof. Dr. Martin Garzke, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Prof. Dr. Burkhard Fleck, Professor für Technische Optik und Physik sowie zwei Studienberaterinnen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen (JenALL e.V.), dem Kooperationspartner der Hochschule für berufsbegleitenden Masterstudiengänge, stehen den Besuchern für die persönliche Beratung zur Verfügung.

    In den Gesprächen haben Studieninteressierte die Gelegenheit, sich ausführlich über die Masterstudiengänge der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu informieren und alle Fragen zu klären. Darüber hinaus setzt sich Professor Garzke in seinem Expertenvortrag „Master für Ingenieure“ im Rahmen des Kongressprogramms mit den folgenden Fragen näher auseinander: Wie sind die Berufschancen für Ingenieure?  Welche Erfolgsfaktoren führen zum Traumjob?

    Die MASTER AND MORE Messen bieten außerdem allen Besuchern die Möglichkeit, schon im Vorfeld der Messe Plätze in Vorträgen zu reservieren und Beratungsgespräche mit Ausstellern zu vereinbaren. Um Termine mit Studienberatern und Professoren der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu vereinbaren, finden Besucher die Online-Anmeldung unter www.master-and-more.de/master-messe-leipzig.

    Infos & Anmeldung: www.master-and-more.de/master-messe-leipzig
    Facebook-Seite der EAH Jena: https://www.facebook.com/EAHJena/

  • Handgemacht und digital – mit Fingerspitzengefühl

    (14. April 2018) Sichtlich wohl fühlten sich die Gäste zum heutigen HIT, dem Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Eine „Paradies“-Lounge mitten auf dem Campus, Alumni-Ecke mit Kaffee und Kuchen und nicht zu vergessen, die Bratwurst vom Rost, machten zusätzlich zur Vorstellung der Studienmöglichkeiten den Tag zu einem gelungenen Ausflug für die ganze Familie.

    49 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bietet die Hochschule derzeit an und alle Bereiche hatten sich für den HIT etwas Besonderes einfallen lassen: Vorträge, Experimente und vieles mehr.

    Franziska Schütze ist Bachelorstudentin des Wirtschaftsingenieurwesens. Gemeinsam mit den Masterstudenten Florian Wünscher und Teresa Riese bot sie „Fancy Drinks“ an, selbst gemacht, selbst gemixt und mit ganz frischem Obst. Die Bestellung kann individuell gestaltet werden und wird über das Handy abgewickelt. Die Zutatenerfassung erfolgt, wie die Arbeitsanweisungen, digital.

    „Selbst gemacht“ wird auch beim Reparier-Café Jena, das heute im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Station machte – wenn auch nicht digital, sondern mit Lötkolben, Schraubern und sehr viel Fingerspitzengefühl. Reparateur Hannes Zöllner ist Doktorand im Fachbereich und hatte die Idee, das Reparier-Café zum HIT an der Hochschule aktiv werden zu lassen.

    Ebenso aktiv war „MakerSpace“, studentische Werkstatt im Fachbereich SciTec. Johannes Gründig studiert hier Feinwerktechnik und ist seit dem Start der Werkstatt im Oktober des letzten Jahres mit dabei. Heute zeigten er und seine Kommilitonen den Besuchern verschiedene Werkstatt-Projekte, so unter anderem „Rexus“, eine Entwicklung für die Raumfahrttechnik, an der Studierende aus den Bereichen SciTec und Elektrotechnik/Informationstechnik gemeinsam arbeiten.

    Unter den Gästen war auch Jakob Glück aus Naumburg. Er reiste zusammen mit seiner Schwester Annegret an. Die Zwanzigjährige, die bereits Jenaer Studentin ist, wartete in der „Paradies“-Lounge auf ihren Bruder, der sich nach einem Studienplatz an der Ernst-Abbe-Hochschule umsah. Möglicherweise studieren die Geschwister ab dem Herbst beide in Jena.


    sn

  • Offene Labore für Schülerinnen und Schüler

    ​(11. April 2018) Geben Ernährungs-Apps hilfreiche Hinweise zu einem gesunden Leben? Warum fährt ein Auto? Wie programmiere ich einen Roboter? Diese und andere Fragen beantworten Wissenschaftler der EAH Jena am 26. April zum diesjährigen „Girls‘ Day“, der zugleich ein „Boys‘ Day“ ist.

    Eines der Angebote umfasst von 9.30 Uhr bis zum gemeinsamen Mittagessen ein Unternehmensplanspiel: Produkt- und Preiskalkulation, Mitarbeiter- und Maschinenplanung sind, ebenso wie die nötige Werbung, Thema dieses Vormittags, wo die Jugendlichen schließlich auch erfahren, ob sich ihr Vorhaben lohnen wird oder eher nicht.

    Breit gefächert ist die Welt der Werkstoffe, deshalb wird sie gleich in zwei Programmen vorgestellt: Die Gäste können sich unter anderem an einer „Fälscherwerkstatt“ beteiligen, aber auch Metalle und andere Werkstoffe unter dem Elektronenmikroskop näher kennenlernen.

    Näher kennenlernen können speziell Mädchen Mathematik, Physik und Elektronik – alles anhand spannender Beispiele und „zum Anfassen“. Speziell für Jungen gibt es Optik und Medizintechnik live zu erleben – sie können aber auch die Arbeit einer Hebamme verfolgen: Im Skills Lab der Hochschule erlernen Studierende die Handgriffe bei der Entbindung an Simulationspuppen.

    www.eah-jena.de

    Weitere Informationen und Anmeldung:
    sylvia.mischke@eah-jena.de

     

    sn

  • Verabschiedungen an der EAH Jena

    ​(5. April 2018) Drei Professoren des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurden am 28. März in den Ruhestand verabschiedet: Die Wissenschaftler Karl-Heinz Feller, Martin Klier und Michael Meyer erhielten ihre Abschiedsurkunden von Rektor Steffen Teichert. Anwesend zur Verabschiedung war ebenfalls die langjährige Rektorin Gabriele Beibst.

    Prof. Dr.-Ing. Martin Klier lehrt bis zum Ende dieses Sommersemesters Medizinische Gerätetechnik. Er forscht an der Entwicklung und Prüfung medizintechnischer Geräte und ihrer Komponenten sowie auf den Gebieten der analogen und digitalen Schaltungstechnik und der Mikrocontrollertechnik.

    Prof. Dr. rer. nat. habil. Karl-Heinz Feller, berufen für Labor- und Analysenmesstechnik, wird als Seniorprofessor weiterhin an der EAH Jena wirken.  Seine Forschungsgebiete umfassen unter anderem die Instrumentelle Analytik, Lab-on-a-Chip-Entwicklungen und die additiven Technologien.

    Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Meyer, berufen für Molekulare Medizin und Biologie, wird in diesem Semester ebenfalls noch an der Hochschule lehren. Das Forschungsgebiet des Lehrpreisträgers 2017 umfasst das Gebiet der Molekularpathologie von erblichen Hämastasedefekten.

    Der Rektor dankte den Professoren für ihre langjährige Arbeit in Lehre und Forschung und wünschte ihnen alles Gute.

    sn

  • Der 11. Doktorand

    ​Michael Schimmelpfennig verteidigte im Februar d. J. erfolgreich seine kooperative Promotion an der Fakultät Maschinenwesen, Institut für Naturstofftechnik der TU Dresden. Schimmelpfennig ist der 11. Doktorand von Prof. Dr. Karl-Heinz Feller, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Die Doktorarbeit behandelte die Entwicklung von Lab-on-a-Chip-Systemen, insbesondere der Strömungssimulation von Mikromischern. Michael Schimmelpfennig hat mit seiner Arbeit und seiner vielfältigen Mitwirkung in mehreren öffentlich geförderten Projekten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Feller geleistet.

    Seine grundlegenden Arbeiten zur Vermischung von mehreren Komponenten in einem Chip bei extrem langsamem Fluß (laminare Strömung) haben wesentlich mit dazu beigetragen, dass die Arbeitsgruppe heute in der Lage ist, Zellen unter mikrofluidischen Bedingungen im Chip zu kultivieren, und diese Chipsysteme für Toxizitätstests für kosmetische (Allergietests), pharmazeutische (Sensitivitätstests von Chemotherapeutika) und klinische (Krebsdiagnose) Zwecke genutzt werden können.

    Seine Arbeit und die Verteidigung wurde mit dem Prädikat „magna cum laude“ (sehr gut) bewertet. Herr Schimmelpfennig, nun Dr. Ing. Schimmelpfennig, ist schon seit längerem bei der Dynardo GmbH in Weimar auf einem seinem Promotionsthema eng verwandten Gebiet tätig.

    Prof. Dr. Karl-Heinz Feller / sn

  • Unser HIT am 14. April

    ​(28. März 2018) Am 14. April ist Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Alle Interessierten sind sehr herzlich an die Carl-Zeiss-Promenade 2 nach Jena eingeladen. Dort startet der HIT um 9.30 Uhr.

    Labore, Hörsäle und die Hochschulaula sind bis 15 Uhr geöffnet. Die Gäste erwartet ein Mix aus Live-Experimenten, Vorträgen und die Vorstellung der Studienangebote: 49 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bietet die Jenaer Hochschule derzeit an.

    Prof. Dr. Andreas Schleicher, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, eröffnet den HIT um 9.45 Uhr in Haus 4, Hörsaal 6. Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, spricht über Finanzierung, Essen und Wohnen im Studium. Der Leiter des „Service Zentrums Studium und Studienberatung“ der EAH Jena, Uwe Scharlock, stellt alle nötigen Informationen zum Thema „Bewerbung“ vor.

    An einer Führung durch die Hochschulbibliothek können die Gäste um 11.30 Uhr, an einem Campusrundgang um 14.00 Uhr teilnehmen. Die Cafeteria in Haus 5 sowie das Parkhaus sind an diesem Samstag ebenfalls geöffnet.

     

    Weitere Informationen:
    https://www.eah-jena.de/de-de/studium/hochschule-erleben/hochschulinformationstag

    Kontakt:
    Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 – 2045 122
    studienberatung@eah-jena.de

    www.eah-jena.de


    sn

  • Trophäen einer nie endenden Jagd

    ​(26. März 2018) „Fotografie ist die Jagd nach dem perfekten Bild, wohl wissend, dass man es nie erreichen will, denn dann wäre die Jagd zu Ende…“, so beschreibt Frank Schreier seine Passion. Eine Auswahl seiner Trophäen sind ab dem 3. April in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu sehen.

    Schreier, 1952 in Hermsdorf geboren, lebt in Gera und fotografiert derzeit mit einer Canon EOS 70 D. Seine künstlerischen Schwerpunkte liegen auf Ästhetik und Harmonie, „Massenware“ zu erzeugen liegt ihm fern. Zu seiner Arbeit sagt der Fotograf: „Die Fotos können und sollen keine Perfektion darstellen. Aber sie sollen zeigen, wie wunderbar und vielfältig Fotografie sein kann“.

    Hiervon können sich alle Interessenten gern überzeugen: Bis Ende Mai ist die Verkaufsausstellung mit dem Titel „Ansichtssache“ von Montag bis Freitag in der EAH Jena für Besucher zugänglich. Zu finden sind die Bilder in der 3. und 4. Etage (Zwischengeschoß) von Haus 5.

    sn

  • Klare Zukunftspläne

    (22. März 2018) Madlen Westendorf hat als erste Absolventin des Studiengangs Umwelttechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

    Ihre Bachelorarbeit (Note 1,3) schrieb die Thüringerin am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT), wo sie von Dr. Martin Presselt betreut wurde. Prof. Dr. Bernd Rudolph, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena, betreute die Studentin von Seiten der Hochschule.

    Die Ergebnisse ihrer Arbeit zum Thema "Untersuchungen zur thermischen und photoinitiierten Polymerisation von Langmuir-Filmen aus Methacrylat" können im Bereich der Membranmaterialien für elektrochemische Stromquellen und für Trinkwasseraufbereitungsanlagen ihre Anwendung finden.

    Bereits 2010 beendete Frau Westendorf eine Ausbildung als chemisch-technische Assistentin und arbeitete anschließend in der Pharmaproduktion bei EVER Pharma Jena.  Weitere Praxiserfahrungen sammelte sie während ihres Studiums in der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und in der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft.

    Ihre Zukunftspläne sind klar strukturiert: Der nächste Schritt ist der Masterabschluss im Studiengang Chemie-Energie-Umwelt an der Universität Jena. Anschließend plant die junge Mutter eine Anstellung im Bereich der Umwelt- und Wasseranalytik.

    Und privat? Madlen Westendorf lacht: „Hier lasse ich mich überraschen, was die Zukunft bereithält. Ich genieße vor allem das Zusammensein mit meiner Familie, nicht zuletzt in unserer gemeinsamen Freizeit“.

    sn

  • „Von Mensch zu Mensch. Ich habe einen Namen.“

    (16. März 2018) Ab sofort ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine neue Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich: Porträts von Menschen „mit fröhlichen oder ernsten Gesichtern, einige lächeln zuversichtlich, manche schauen unsicher auf ihr Gegenüber“. Die Fotos, die im Foyer vor der Hochschulaula in Haus 4 Station machen, sind Ergebnis eines Workshops des Stadtteilbüros Lobeda unter Leitung von Doris Weilandt und Olrik Drabant.

    Die Menschen, die auf großformatigen Schwarzweißfotos zu sehen sind, kamen mit dem großen „Flüchtlingsstrom“ 2015 nach Thüringen. In Notunterkünften fanden sie zum ersten Mal Ruhe nach einer langen Zeit der Ungewissheit. Sie trafen auf Helfer, die sie freundlich aufnahmen und ihnen die ersten Schritte in ein neues Leben ermöglichten. Die knappen Texte deuten die Lebenssituation der jeweiligen Person an.

    Die Idee, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, entstand 2016 im Flüchtlingsfreundeskreis Lobeda. Fotografie- und Schreibinteressierte beteiligten sich an dem mehrwöchigen Workshop. In Interviews befragten die Teilnehmer Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, Eritrea, Palästina, Albanien und dem Kosovo zu ihren persönlichen Beweggründen.

    Viele hatten in ihrer Heimat ein Haus und eine Familie, die füreinander einstand. Doch durch den Terror des IS sowie Bürgerkriege mit einem unvorstellbaren Ausmaß an Zerstörung wurde ihnen jede Lebensgrundlage entzogen. Sie haben alles, was sie besaßen, verloren. Oft mussten sie von heute auf morgen ihre Wohnorte verlassen.

    Die Ausstellung war bereits an mehreren Orten in Thüringen zu sehen und ist noch bis zum 24. Mai in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Gefördert wurde sie von der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen (Kooperationsprojekt) und vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Jena. Erhältlich ist auch ein Begleitkatalog, in dem die Texte und Fotos veröffentlicht sind.


    Stadtteilzeitung Lobeda / Bernhard Kühn / sn
    (Wir danken der Stadtteilzeitung Lobeda für die freundliche Genehmigung.)

  • EAH Jena - beliebteste Fachhochschule in Thüringen

    (13. März 2018) Studierende und Alumni haben die die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zur „Beliebtesten Fachhochschule 2018 in Thüringen“ gewählt. Im Ranking des Bewertungsportals StudyCheck erreichte die EAH den 1. Platz unter den Thüringer Fachhochschulen.

    Für das deutschlandweite Hochschulranking gaben mehr als 45.000 Studierende und Alumni im vergangenen Jahr ihre Stimme ab. Dabei bewerteten sie ihr Studium anhand verschiedener Kriterien, wie unter anderem Studieninhalte, Lehrveranstaltungen und Dozenten, für die sie bis zu fünf Sterne vergeben konnten. Außerdem sollten sie angeben, ob sie ihre Hochschule weiterempfehlen würden.

    Nur die besten der über 500 Hochschulen Deutschlands haben es in das Ranking geschafft: Voraussetzungen waren mindestens 50 Bewertungen im Jahr 2017, eine Sternebewertung von mindestens 3,8 und eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 %. Dies gilt auch für die Auszeichnung als „Top Fachhochschule 2018“.

    „Wir danken allen Studierenden und Alumni sehr herzlich, die 2017 ihre Stimme für die Ernst-Abbe-Hochschule abgegeben haben. Wir hoffen auf ein mindestens ebenso positives Feedback am Ende dieses Jahres“, so Hochschulrektor Prof. Dr. Steffen Teichert.

    Das unabhängige Hochschulbewertungsportal StudyCheck ermöglicht Studierenden und Alumni seit dem Jahr 2013, Meinungen zu ihrem Studium abzugeben. Einsehbar auf dem Portal sind Hochschul- und Studienprofile sowie Erfahrungsberichte. In das jährliche Ranking fließen auch Ausstattung, Bibliotheken, Mensen sowie das Campusleben ein.

    Bewertungsgrundlage sind sämtliche auf StudyCheck.de veröffentlichte Erfahrungsberichte des vergangenen Kalenderjahres. Über die jeweilige Platzierung entscheidet der sogenannte Scorewert, der durch die Sternebewertung sowie die Weiterempfehlungsrate der Studierenden errechnet wird. Die Sternebewertung fließt mit mehreren Nachkommastellen in den Scorewert ein. Daher kann es zu unterschiedlichen Platzierungen bei gleicher Sternebewertung kommen. Die Erfahrungsberichte im Wortlaut werden nicht mit in die Auswertung einbezogen, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der Bewertungen zu garantieren.

    sn
    Quellen: StudyCheck; Dr. Anika Thomas, EAH Jena

  • Kooperationsvertrag mit Ernst-Abbe-Hochschule Jena verlängert

    Nach 10 Jahren erfolgreicher Partnerschaft mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena verlängerte die Bauerfeind AG am 08. März 2018 den Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich in Zeulenroda Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der Hochschule, und der Professor für den Fachbereich Betriebswirtschaft Prof. Dr. Klaus Watzka mit dem Vorstand Technik der Bauerfeind AG Andreas Lauth sowie der Lehrbeauftragten des Unternehmens Christiane Ludwig und Recruiter Daniel Wagner. „Es ist bemerkenswert, dass wir mit Bauerfeind einen Partner haben, der so treu ist und uns jetzt schon so lange begleitet. Das ist ein Partner, wie wir ihn uns wünschen“, freute sich BWL-Professor Klaus Watzka über das Engagement des Ostthüringer Unternehmens.

    Bauerfeind übernimmt zum dritten Mal einen fünfjährigen Lehrauftrag im Fachbereich Betriebswirtschaft von zwei Semesterwochenstunden. Der Lehrauftrag trägt den Titel ‚Ausgewählte Aspekte moderner Unternehmensführung aus Praxissicht‘. „Die Praxisnähe macht diese Veranstaltung so wertvoll für unsere Studenten und lässt unser Haus strahlen. Die Studenten dürfen gleich mehrere ranghohe Führungskräfte erleben. In dieser außergewöhnlichen Lehrveranstaltung gibt es den Transfer von der Theorie in die Praxis und umgekehrt“, schilderte der neue Rektor Prof. Teichert die Vorteile der Vorlesungsreihe.

    Mit dieser Kooperation möchte Bauerfeind einen aktiven Beitrag zum Ausbau eines praxisgerechten, vielfältigen und qualitativ hochwertigen Bildungsangebots an staatlichen Fachhochschulen Thüringens leisten. „Wir unterstützen aus Überzeugung. Denn mit dieser Art der Kooperation können wir wichtige Netzwerkarbeit betreiben. Wir schätzen die Wissenslandschaft rund um Jena und freuen uns, wenn wir Absolventen als Mitarbeiter gewinnen können“, begründete Vorstand Andreas Lauth das Engagement für die Hochschule.

    Kirsten Göpel, Bauerfeind AG

  • Das richtige Verhältnis von Haltung und Bewegung

    (19. Februar 2018) „Körperhaltung und Bewegung“ ist das Thema des 3. Interdisziplinären Symposiums INTERBILD rund um Bildschirmarbeit und digitale Medien, das am 14. März 2018, von 9.00 bis 17.30 Uhr im Konferenz- und Lehrzentrum in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet.
    Von den Augen bis zu den Füßen, vom Bewegen bis zum richtigen Sitzen geht es diesmal um das richtige Verhältnis von Haltung und Bewegung. Dabei sollen die verschiedenen Arten von Bildschirmarbeitsplätzen berücksichtigt werden, an die man neben dem „typischen“ Bildschirmarbeitsplatz gar nicht so denkt. Jede Menge "Best Practice" wird an Beispielen für interdisziplinäre Zusammenarbeit aufgezeigt - Anregungen für Ihre Praxis und Ihren Alltag, die direkt zur Umsetzung einladen.

    Weiterhin wird erläutert, wie man das richtige Maß an Bewegung bei Tätigkeiten an Bildschirmen und Displays mittels bioelektrischer Bewegungsanalyse ermitteln kann: Entspanntes Arbeiten steht hier im Vordergrund. Zusammenhänge von Visomotrik und Motorik werden anschaulich dargestellt - und diese geben dann allen Anlass, z.B. „richtiges“ dynamisches Sitzen und mit anderen Hilfsmitteln die Bewegung und Haltung am Arbeitsplatz und darüber hinaus zu fördern. Außerdem werden die Möglichkeiten im Rahmen einer betriebsmedizinischen Untersuchung dargestellt.

    Neue Impulse für Diagnostik und Therapie, fachlicher Austausch sowie die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit stehen wieder im Vordergrund der Tagung. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie diese direkt umsetzen und anwenden können.

    Das 3. INTERBILD Symposium richtet sich erneut an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen, z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u.v.m..

    Programm und Anmeldung:
    Beachten Sie bitte den Early-Bird-Bonus bei Anmeldung bis zum 01. März 2018: http://ergoptometrie.de/3interbild2018

    Kontakt:
    Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    stephan.degle@eah-jena.de

    Prof. Dr. Egbert Seidel, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
    E.Seidel@Klinikum-Weimar.de

    Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (mail@jenall.de)

    Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller: Herr Peter Perschke (mail@jenall.de) oder Tel. 03641 - 205 108

  • Berufsbegleitend studieren - Infoveranstaltung am 14.2.

    (2. Februar 2018) Am 14. Februar lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu einer Informationsveranstaltung über den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ ein. Die Veranstaltung findet 19.00 Uhr im Raum 05.00.03 (Haus 5, EG) statt und ist offen für alle Interessierten.

    Der technologische und digitale Wandel eröffnet Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder, moderne Produktionsverfahren und innovative Erlösmodelle. Um diese Chancen erfolgreich zu nutzen, braucht es Fach- und Führungskräfte, die in Unternehmen kompetent und effizient agieren können. Ob Produktionsleiter, Qualitätsingenieur, Produkt-  oder Projektmanager – Ingenieure arbeiten hierbei zunehmend mit vielen Abteilungen im Unternehmen zusammen und benötigen bereichsübergreifendes Wissen.

    Diese interdisziplinären Kompetenzen können Ingenieurinnen und Ingenieure im Rahmen des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der EAH Jena erwerben. Das fünfsemestrige Masterstudium vermittelt praxisrelevantes Wissen in einer Kombination aus technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalten. Als Alternative zum MBA fokussiert dieses Masterprogramm speziell auf die Herausforderungen in technologiegeprägten Unternehmen.

    Die Teilnehmer erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen. Der Studiengang verfolgt die Philosophie, ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt zu vermitteln. Damit ist dieses Masterprogramm einmalig unter den Weiterbildungsstudiengängen Thüringer Hochschulen.
    Die Studiengangsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden durch speziell für das Selbststudium entwickelte Lehrmaterialien unterstützt. Zudem garantieren regelmäßig stattfindende Präsenzphasen eine zielgerichtete und zeiteffiziente Aneignung von Wissen.
    Der Masterstudiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Er richtet sich an im Beruf stehende Ingenieure und Wirtschaftsingenieure, die über einen Diplom- oder Bachelorabschluss verfügen.

    Das Masterstudium erfordert eine Präsenzzeit von 24 Tagen am Studienort Jena. Die Seminare finden freitags und samstags statt. Die Seminarsprache ist Deutsch.

    Die Kosten betragen 2.380 Euro pro Semester. Die Studieninhalte sind in 13 Module unterteilt, die auch einzeln gebucht werden können. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018 endet am 28. Februar 2018.

    Zur Infoveranstaltung am 14. Februar können sich Interessenten über das Studienangebot informieren und haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und zum organisatorischen Ablauf des neuen Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Weitere Informationen:

    www.jenall.de/studiengaenge
    www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium


     

    Prof. Dr. Uwe Herbst, Studiengangleiter (EAH Jena) / Peter Perschke, Geschäftsführer JenALL e.V.

    sn

  • Herausforderung Raumfahrttechnik

    (1. Februar 2018) Anfang Dezember des vergangenen Jahres reiste Sabrina Herbst, Doktorandin der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Universität Magdeburg, zum Kennedy Space Center nach Florida. Dort war sie an den Vorbereitungen eines Forschungsprojektes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt beteiligt, bei dem Immunzellen auf der internationalen Raumstation ISS unter Weltraumbedingungen getestet werden sollten.

    Die Zellen wurden in Testbehälter in ein Dragon-Raumschiff eingesetzt, das mit einer Rakete vom Typ Falcon 9 zur ISS gebracht wurde. Beim Zusammenbau der Behälter, einem modularen System, das unter anderem die Sterilität jedes Bauteils erfordert, unterstützte die 27jährige.

    „Immunzellen müssen unter einer gleichbleibenden Temperatur von 37 Grad Celsius in einer Wärmebox transportiert und in einem exakt definierten Zeitfenster zeitnah vor dem Start in die Rakete montiert werden. Das ist ein Prozess, bei dem nichts schiefgehen darf“, so die junge Wissenschaftlerin über die Vorbereitungsarbeiten.

    Die Forschung an Immunzellen ist ein Vorhaben von Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich, Universität Magdeburg und Universität Zürich. Sabrina Herbst ist als Vertreterin der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Frank Engelmann, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, im Team dabei. Sie unterstützt das Projekt technisch und beschreibt: „In der Schwerelosigkeit wirken enorme Kräfte auf den Menschen wie auf die Technik. Das bedeutet, dass die technischen Systeme komplexe Anforderungen erfüllen müssen. Beispielsweise muss der Austritt jeglicher Flüssigkeiten verhindert werden.“

    Die bisherigen Forschungen der Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Schwerelosigkeit in jedem Falle Einfluss auf Immunzellen hat. Jetzt erwartet das Team mit Spannung die Ergebnisse der ISS, deren Auswertung nach der kürzlichen Rückkehr des Testsystems begonnen hat.

    Den Start der Rakete hat Sabrina Herbst im vergangenen Dezember nicht live miterleben können: „Geplant war der Start zur ISS für den 4. Dezember. Leider musste er mehrmals verschoben werden. Am 15. Dezember klappte es dann, doch ich musste am 10. schon abreisen.“

    Sabrina Herbst erinnert sich, dass sie im Team auf dem Kennedy Space Center auch als Kommunikatorin einsprang: „Die Züricher und Magdeburger Wissenschaftler sind Mediziner und Biologen. Die Kollegen, die den Einbau der Testbehälter in die Rakete verantworten, sind Maschinenbauer. Da gibt es schon die ersten Unterschiede bei den Fachbegriffen. Durch meine mehrjährige Arbeit in der Forschungsgruppe von Prof. Ullrich und Prof. Engelmann und durch meinen Masterabschluss als Wirtschaftsingenieurin verstehe ich beide ‚Sprachen‘ und konnte oft ‚übersetzen‘.“

    Das interdisziplinäre Arbeiten liegt der Wissenschaftlerin sehr. Sabrina Herbst wünscht sich, die Vorbereitungen für die geplanten neuen Versuchsreihen mit Immunzellen für die ISS erneut mit begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die Forschungsergebnisse für die Medizin, die Biologie und die Raumfahrt gleichermaßen bedeutend sind. „Die Erde als großes Ganzes zu betrachten“, meint sie „ist nicht nur eine Philosophie, das ist eine Herausforderung“.

    sn

  • Eigene Fragen loswerden

    ​(24. Januar 2018) Der „Tag der Werkstofftechnik“ findet am kommenden 1. Februar in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Um 9.00 Uhr startet der Tag, der nun zum vierten Mal stattfindet, im Hörsaal 1 (Haus 3, Etage 3).
    Los geht es mit einer Vorstellung der Themen, die die Werkstofftechnik zu einem der wichtigsten Triebkräfte für die Entwicklung moderner Technologien und Anwendungen machen. Anschließend können sich die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 in den Laborbereichen umsehen, wo die Studentinnen und Studenten ihr theoretisches Wissen vertiefen und für die Praxis erweitern.
    Die Besucher können am 1. Februar nicht nur Labore, Experimente sowie den Studienablauf in der Werkstofftechnik kennenlernen, sondern gern auch eigene Fragen loswerden. Bisher liegen mehr als 40 Anmeldungen vor. Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, sich noch anzumelden:

    werkstofftechnik@eah-jena.de


    Erik Hartmann / sn

  • Professor für Konstruktion leitet größten Fachbereich der EAH Jena

    (22. Januar 2018) Prof. Dr. Mirko Pfaff ist neuer Dekan des Fachbereichs SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Er trat sein Amt bereits am 1. November 2017 an, als Nachfolger von Prof. Dr. Steffen Teichert, Hochschulrektor seit 4. November des vergangenen Jahres.

    Mirko Pfaff ist gebürtiger Suhler. Bevor er an der Fachhochschule Schmalkalden Maschinenbau studierte, schloss er in Zella-Mehlis eine Ausbildung zum Industrieelektroniker ab. Zum Abschluss des Studiums erhielt er, nicht zuletzt auch für eine sehr gute Diplomarbeit, im Jahr 2000 den Adam Opel Preis für besondere Studienleistungen.
    2008 beendete Prof. Dr. Pfaff an der TU Ilmenau seine Promotion, für die er im gleichen Jahr mit dem Preis für eine „hervorragende anwendungsorientierte Promotionsarbeit“ der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ausgezeichnet wurde.

    Anschließend arbeitete der junge Ingenieur für mehrere Jahre bei der IHI Charging Systems International Germany GmbH im thüringischen Ichtershausen (Ilmkreis). Im Frühjahr 2012 wurde der damals 38-jährige als Professor für Konstruktion an die EAH Jena berufen.

    Professor Pfaff leitet nun den größten Fachbereich der EAH Jena. In seiner Freizeit greift der Vater einer Tochter gern zu einem Buch oder fährt Rad, aber auch Reisen sowie Theater- und Konzertbesuche stehen auf dem Programm, wenn es die Zeit erlaubt.

    Kontakt: scitec@eah-jena.de

    sn

  • EAH-Bibliothek mit neuer Leiterin

    (17. Januar 2018) Mit dem 1. Januar 2018 hat Andrea Heist die Leitung der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena übernommen, nachdem der langjährige Bibliotheksleiter, Lothar Löbnitz, in den Ruhestand gegangen ist.

    Die Diplomingenieurin für Elektrotechnik, die ihr Studium an der TU Ilmenau abschloss, war, nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Carl Zeiss Jena, Referentin der Thüringer PICA-Kommission, in deren Auftrag sie von 1993 bis 1999 Aufgaben zur landesweiten Einführung des Bibliothekssystems PICA in den wissenschaftlichen Bibliotheken wahrnahm.

    Im Anschluss daran war Frau Heist mehrere Jahre an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena als Abteilungsleiterin tätig und erwarb gleichzeitig im Fernstudium ihre Qualifikation als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Humboldt-Universität Berlin.

    In den vergangenen 15 Jahren war Andrea Heist für die Abteilungen „Fotothek/Digitalisierung“ und „Benutzung“ an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek bei der Klassik Stiftung Weimar verantwortlich.


    Kontakt: andrea.heist@eah-jena.de

  • Dekan, Hochschullehrender und Förderer von Schülern

    (15. Januar 2018) Seit dem 1. Januar d. J. ist Prof. Dr. André Große Dekan des Fachbereichs Grundlagenwissenschaften der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

    Der in Jena geborene Mathematiker arbeitete nach seinem Studium und der anschließenden Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena acht Jahre als Entwickler von Laserdistanzmessgeräten bei der Jenoptik AG.

    2012 wurde er als Professor für Mathematik an die EAH Jena berufen. Drei Jahre später wurde er Prodekan des Fachbereichs, der speziell für die Vorlesungen und Seminare der Studierenden in Mathematik, Physik und Informatik sowie für die Fremdsprachenausbildung verantwortlich ist. Der Fachbereich verfügt dabei nicht über eigene Studiengänge, sondern betreut die Studierenden aller anderen Fachbereiche der EAH Jena.

    Neben seiner Tätigkeit als Lehrender und Dekan, unterstützt Prof. Dr. André Große, sowohl in als auch außerhalb der Hochschule, die Förderung von interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern. Insbesondere sind hier der Wurzel e.V. und die Stiftung Jugend forscht e.V. zu nennen.

    Professor Große ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

    Kontakt: andre.grosse@eah-jena.de

  • Frühbucher sparen

    ​(12. Januar 2017) Noch bis zum 14. Januar gibt es einen Frühbucherrabatt für alle Anmeldungen zum Mitteldeutschen Fundraisingtag, der am kommenden 13. März in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stattfindet. Frühbucher können 10 € von der Tagungsgebühr sparen (reguläre Gebühr: 95 €).
     
    Die Veranstaltung, die von 9.00 bis 16.30 Uhr in der dritten Etage von Haus 5 der Hochschule stattfindet, bietet auch in diesem Jahr sehr viele Vorträge und Workshops an.
    Im Eröffnungsvortrag erläutert Michaela Jacobsohn vom Caritasverband Frankfurt die „Psychologie des Fundraising“ und legt dar, was Spenderinnen und Spender zum Geben motiviert. Anschließend werden drei verschiedene Ganztags-Workshops und 11 zweistündige Workshops (vor- und nachmittags) angeboten. Darin geht es z.B. darum, wie man fürs Fundraising richtig textet, wie sich Fundraising mit einem schmalen Budget aufbauen lässt oder wie ein Verein die richtige Fundraising-Software findet. Nach der Mittagspause wird der Mitteldeutsche Fundraising-Preis verliehen Ausgezeichnet werden innovative Fundraising-Ideen oder besonderes Fundraising-Engagement. Preisträger können sich selbst vorschlagen oder vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert.
     
    „Wir wollen in diesem Jahr tiefer einsteigen und beschäftigen uns deswegen im Eröffnungsvortrag mit Spendermotiven und mit der Frage, weshalb sich Menschen für bestimmte Themen engagieren“, sagt Doris Voll, Organisatorin des Fundraisingtags. „Schließlich ist es für erfolgreiche Fundraiser grundlegend wichtig, ihre Spenderinnen und Spender zu kennen und sich mit dem richtigen Thema zum richtigen Zeitpunkt an sie zu wenden. Ich freue mich außerdem, dass wir dieses Jahr viele Praktiker gewinnen konnten, die von ihren Erfahrungen berichten, Tipps geben, welche Datenbank zu welchem Verein passt und wie man Kampagnen mit schmalem Budget starten kann.“
     
    Der Fundraisingtag gilt als größtes Treffen von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und gemeinnützigen Unternehmungen in Mitteldeutschland. Veranstalter sind der Verein Fundraising Forum, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Diakonie Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Anmeldeformulare gibt es unter: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de.
     
    Weitere Informationen: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de oder bei  Doris Voll, 0172-2178102
     

  • Steffen Teichert feierlich als Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eingeführt

    (8. Januar 2018) Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, führte heute Prof. Dr. Steffen Teichert feierlich in sein Amt als neuer Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein. 

    Professor Teichert war bereits am vergangenen 4. November Prof. Dr. Gabriele Beibst, die nach drei Amtsperioden in den Ruhestand ging, als Rektor gefolgt. Heute Nachmittag fand der offizielle Festakt der Investitur bzw. Amtseinführung im Großen Saal des Jenaer Volkshauses statt.

    Zahlreiche Rektoren, Präsidenten und weitere Vertreter aus Thüringer und sächsischen Hochschulen sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Unternehmen und Gesellschaft waren anwesend. Unter Ihnen waren auch viele Weggefährten von Steffen Teichert aus seinen vorherigen beruflichen Stationen. Nicht zuletzt war der Volkshaussaal mit den Hochschulangehörigen – vielen Professoren, Mitarbeitern und Studierenden – besetzt.

    Der neue Rektor hatte, wie er in seiner Ansprache sagte, in den beiden vergangenen Monaten bereits mehr als eine Gelegenheit, „erste Gehversuche in der neuen Rolle zu unternehmen“.  Der Physiker dankte dem Minister für seine Festrede und sprach seinen Vorgängern im Amt, Prof. Dr. Werner Bornkessel und Prof. Dr. Gabriele Beibst, seine Anerkennung für ihre Lebensleistung aus.

    In der neuen Hochschulleitung stehen dem Rektor Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung und Dr. Thoralf Held als Kanzler zur Seite.

    Für seine sechsjährige Amtszeit plant Teichert unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen in Lehre, Forschung und Transfer der Hochschule zu verankern.  In seiner Antrittsrede skizzierte er die Pläne der neuen Hochschulleitung und sagte, dass er persönlich davon überzeugt sei: „dass uns zwei essentielle, positive Parameter zur Verfügung stehen… Zum einen ist es die Fächervielfalt, über die wir als breit aufgestellte Hochschule verfügen. Schon heute haben wir das Wissen und die Fähigkeiten in unserem Haus, um fast alle Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten.“

    Zum anderen sei die EAH Jena integraler Bestandteil eines Standortes, der für eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung geradezu prädestiniert sei. Neben den traditionsreichen Industriezweigen unter anderem in Optik und Photonik sowie in Präzisions- und Umwelttechnologien finden sich am Standort zahlreiche Unternehmen der Digitalen Wirtschaft.

    Der Rektor ging, neben den Entwicklungspotentialen in Lehre, Forschung und Internationalisierung der Hochschule, auch auf die nötigen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung ein und wandte sich hier insbesondere an die Politik mit der Bitte um Verstetigung der Hochschulfinanzierung, insbesondere des Hochschulpakts.

    Abschließend betonte Steffen Teichert das Wort „Wir“ in der Zusammenarbeit in der Hochschule und darüber hinaus. Er unterstrich: „Allein kann eine Hochschulleitung natürlich bewegen. Aber allein unterwegs kann die Bewegung sehr schnell in ergebnisloser Reibung enden. Deshalb baue ich besonders auf das Miteinander, das „Wir“ in unserem Haus und das „Wir“ mit unseren Partnern“.

    sn

  • Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
     
    die Weihnachtstage stehen bevor – ein sehr arbeits- und ereignisreiches Jahr geht zu Ende.
    Allen Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden danke ich sehr herzlich für die geleistete Arbeit und Ihr Engagement für unsere Hochschule.
     
    Im Namen der gesamten Hochschulleitung wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe und erholsame Weihnachtstage sowie alles Gute für das Jahr 2018.
     
    Ihr
    Prof. Dr. Steffen Teichert
     
     
    PS: Wenn Sie mögen, können Sie hier auch mal reinhören:
     
    https://www.campusradio-jena.de/2017/12/20/weihnachtsansprache-von-prof-dr-steffen-teichert/

     

  • Verlorene Orte?

    (Jena, 15. Dezember 2017) „Verlorene Orte“ nennt Anne Stöckmann die Ausstellung ihrer Fotos, die heute Nachmittag, 17.00 Uhr, im Foyer vor der Aula der EAH Jena (Haus 4, EG) eröffnet wird.

    Seit zehn Jahren hält die in Berlin geborene Fotografin den Verfall leer stehender Gebäude, vor allem im Osten Deutschlands, mit ihrer Kamera fest. Dabei verschlägt es sie oft in ehemalige VEBs – volkseigene Betriebe, Ferienheime und andere Objekte aus DDR-Zeiten, die manchmal bereits seit der Wendezeit leer stehen. Nicht selten sind dabei auch komplette Einrichtungen, Akten, persönliche Gegenstände oder anderen „Zeitzeugen“ erhalten.

    Die Fotos, die sich durch einen eher nüchternen, dokumentarischen Stil auszeichnen, stellen dies alles weitgehend unverfälscht, in der originalen Atmosphäre dar. Unmittelbare Motive sind für Frau Stöckmann Farben, Formen und Strukturen des Verfalls. Dem Betrachter fällt, neben verblassenden Farben und bröckelnden Formen, vielleicht das junge Grün ins Auge, das sich manche Plätze wieder zurückholt. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Orte wirklich „verloren“ sind?

    Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2018, von Montag bis Freitag in der EAH Jena zu sehen. Zwischen den Festtagen ist die Hochschule geschlossen.

    sn
    Quelle: Anne Stöckmann


    Anne Stöckmann
    „Verlorene Orte“ - Fotoausstellung
    15.12.2017 bis 16.2.2018
    EAH Jena, Foyer Haus 4, EG

  • Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90

    (14. Dezember 2017) Eine Ausstellung mit dem Titel „Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“ wird heute Nachmittag um 17.00 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eröffnet. Der Fotoclub Reflexion ’90 aus Erfurt ist auf Entdeckungstour durch seine Archive gegangen. Einige der Ergebnisse zeigt diese Ausstellung, als Auswahl aus der Arbeit der Clubmitglieder, die natürlich auch andere Themen bearbeiten.

    Die Ausstellung „Entdeckungen“ führt an verlassene Orte, die einen Teil unserer Geschichte repräsentieren: Hier haben Menschen gelebt und gearbeitet. Sie haben diese Orte auf verschiedene Weise gestaltet und Spuren hinterlassen. Während der Exkursionen zu diesen Orten haben die Fotografen versucht, diese Spuren im Bild festzuhalten und die besondere Ästhetik dieser Räume für den Betrachter erlebbar zu machen.

    Die Geschichte der Entdeckungen durch den Fotoclub reicht inzwischen dreißig Jahre zurück, was mit dieser Ausstellung auch gefeiert werden soll. Im Herbst 1987 trafen sich im „Club der Jugend und Sportler“ (heute „Stadtgarten“) ca. ein Dutzend Fotointeressenten, um gemeinsam ihr Hobby zu pflegen. Derzeit hat der Club etwa zwanzig Mitglieder, die über Bilder diskutieren, Erfahrungen austauschen, gemeinsam fotografieren und auch immer wieder die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.

    Gehen Sie in unseren Fotografien auf Ihre persönliche Entdeckungsreise.

    Informationen und Kontakt: www.reflexion90.de

    Erfurter Fotoclub Reflexion ’90 / sn

    „Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“
    Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
    14.12.2017 - 09.02.2018
    Ausstellungseröffnung am 14.12.2017, 17.00 Uhr
    Haus 5, 3. Etage

  • Einladung zum Konstruktionswettbewerb

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    in diesem Jahr findet die elfte Auflage unseres traditionellen Konstruktionswettbewerbs der Erstsemester Feinwerktechnik an der EAH Jena statt. Zu dem entscheidenden Wettbewerb unter dem Motto „Wettangeln“ am Freitag, dem 15.12.2017, in der Zeit 11.30-13.00 Uhr möchte ich Sie gern in den Hörsaal 6 (04.00.01) im Haus 4 der EAH Jena einladen. Die Aufgabenstellung unseres diesjährigen Wettbewerbes finden Sie unter: http://web.eah-jena.de/~schroeck/projekt1/Aufgabenstellung%20Wettbewerb%2017.pdf .

    Viele Grüße sendet
    Martin Schröck.
     
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    Prof. Dr. Martin Schröck
    Prodekan des Fachbereiches SciTec
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Carl-Zeiss-Promenade 2
    07745 Jena
     
    Tel.:     03641-205408
    Skype: martin_schroeck_buero

  • Die regionale Wirtschaftskraft stärken (Pressemitteilung von FSU und EAH)

    Jena (06.12.17) Die Sonne geht auf und je intensiver sie ihre Wärme abstrahlt, umso dunkler wird das Fenster – von allein, ohne menschliche Anweisung. Das selbstverschattende Fenster ist kein Traum, sondern eine Entwicklung, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) entsteht. Eine Maschine geht vom Netz, ohne dass der Maschinenführer dies beauftragt hat, denn das Gerät hat selbstständig erkannt, dass eine Wartung notwendig wird, da sonst ein Defekt eintritt. Diese Innovation entwickelt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) im Projekt „Predictive Maintenance“ in Jena. Optische Systeme zu entwickeln, die Makro- und Mikroeigenschaften in sich vereinen, um mehrere Funktionen in einem optischen Bauelement integrieren zu können, ist der Kern des Pilotprojektes „Funktionsintegrierte Optiken“, als gemeinsames Vorhaben von EAH und FSU.

    Diese Beispiele zeigen, dass die beiden Jenaer Hochschulen nicht nur stark in der Forschung sind, sondern auch in der Überführung dieses Wissens in die Praxis. Um den Wissens- und Technologietransfer weiter zu verstärken, haben sich beide gemeinsam am Bundes-Wettbewerb „Innovative Hochschule“ beteiligt. Ihr Antrag „Nucleus Jena. Ein Paradies für Innovationen" war erfolgreich und wird von Bund und Land in den kommenden fünf Jahren mit rd. neun Millionen Euro gefördert. Heute (06.12.) haben FSU-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert im Beisein des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter, der das Vorhaben ausdrücklich unterstützt, den Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben.

    Jena als Vorbild für vergleichbare Wissensstandorte

    „Die Rolle unserer Hochschulen als Innovationstreiber im regionalen Innovationssystem soll gestärkt werden und damit auch der Vorbildcharakter für vergleichbare Wissensstandorte und Wirtschaftsräume“, sagte Prof. Rosenthal. „Hohes Innovationspotenzial im Bereich der angewandten Forschung sehen wir besonders in der Stärkung der Kooperationsforschung mit regionalen Unternehmen. Hierfür bietet das Vorhaben „Nucleus Jena“ sehr gute Anknüpfungspunkte. Ziel wird es sein, Innovationspotenziale aus der angewandten Forschung zu identifizieren und in Richtung Marktreife zu entwickeln und in diesen Prozess frühzeitig regionale KMU einzubeziehen, um die Produktentwicklung an den konkreten Bedarfen der beteiligten Unternehmen ausrichten zu können“, so der Präsident der Universität Jena weiter.

    Sein Kollege Prof. Teichert betonte: „Die Erweiterung und Anwendung eines wissenschaftlich fundierten methodischen Portfolios rund um Innovations- und Transferprozesse wird dabei genauso Inhalt sein, wie deren Anwendung im Rahmen von konkreten Pilotprojekten. Einen besonderen Schwerpunkt sieht die EAH Jena dabei auch in der Digitalisierung – zum einen als Werkzeug für den Transfer, zum anderen aber auch als wesentlicher Treiber zukünftiger Innovationen“, so der EAH-Rektor.

    Technologiescouts und Innovationsmanager

    Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor Forschung und Entwicklung der EAH, konkretisierte: „Hierfür werden wir im Vorhaben gemeinsam mit der Universität neue Methoden ausprobieren und Technologiescouts und Innovationsmanager an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft einarbeiten. Im Ergebnis erwarten wir durch dieses Scouting die Anbahnung und Umsetzung neuer Verbundprojekte, vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Wachstumskerne oder Gemeinschaftserfindungen und Patentfamilien, die der regionalen Wirtschaft, aber auch Gründungsprojekten beider Hochschulen zugutekommen.“

    „Es ist unser Ziel, das Forschungsverständnis der Hochschulwissenschaftler um die Aspekte Transfer und Innovation systematisch zu erweitern. Dies ist Voraussetzung für eine nachhaltige Innovationstätigkeit aus den Hochschulen heraus“, sagte Dr. Kerstin Rötzler, die das Servicezentrum Forschung und Transfer sowie „Nucleus Jena“ an der FSU leitet. „Grundlage für eine erfolgreiche Transfer- und Innovationstätigkeit bildet die gemeinsame Standortstrategie. Diese schließt die Schaffung einer gemeinsamen Organisationsstruktur für das Innovationsmanagement ein, welches strategische Entscheidungen fällt und die Abläufe des Wissens- und Technologietransfers organisiert. Die Bündelung der Transferarbeit wird die regionale und überregionale Ausstrahlungskraft der Jenaer Hochschulen als Innovationstreiber erhöhen“, sagte Rötzler und sprach damit aus, was alle Beteiligten von dem neuen Projekt erwarten.

    Kontakt EAH Jena:
    Prof. Dr. Bruno Spessert
    Prorektor für Forschung und Entwicklung
    Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
    Tel.: 03641 / 205307
    E-Mail: bruno.spessert@eah-jena.de

  • Fragen, hinterfragen und mitexperimentieren

    (23. November 2017) Das „Internet of Things“ stellt nicht nur der Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena zur Wissenschaftsnacht morgen Abend vor.  Hinterfragt wird das Thema von Prof. Dr. Ludwig Niebel, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, in einem Vortrag um 20.00 Uhr in Hörsaal 4.

    Fragen und hinterfragen können alle großen und kleinen Besucher auch die Mitwirkenden des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie, die erstaunliche Antworten geben, sei es, warum biotechnologisch hergestellte Antikörper bei der Behandlung von Krankheiten helfen, wie ein Schwangerschaftstest funktioniert, welches geheime Leben die Algen führen oder wie Studentinnen und Studenten aus Jena in Nepal Studienpraxis erwerben können.

    Weiterfragen können Kinder und Erwachsene auch im Foyer des Hauses 2: Hier stellt der Fachbereich Grundlagenwissenschaften verschiedene mathematische Spiele vor. In Haus 4 finden sich unter anderem die Labore des Fachbereichs Maschinenbau, wo vorgestellt wird, wie sich im Zusammenwirken von Mensch, Maschine und Werkzeug geometrisch bestimmbare Formen erschaffen lassen. Fragen sind auch hier herzlich willkommen.

    Um Klang und Schall geht es den Akustikern des Fachbereichs. Exakt messen lässt sich letzterer in den beiden Akustiklaboren der Hochschule. Wem es zur Wissenschaftsnacht um Klang per se geht, dem sei außerdem die Chorwerkstatt um 20.30 Uhr, ebenfalls in Haus 4, empfohlen.

    In der Cafeteria im Erdgeschoß von Haus 5 können alle Besucher bei Speisen und Getränken Pausen einlegen und auch hier gibt es „Klang“: Ab 20.00 Uhr spielt „THD“, die Band des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik „leise Rockmusik“. Schließlich lädt um 22.00 Uhr die Hochschulbibliothek mit dem Erzähler Andreas vom Rothenbarth zu „Verliebten und erotischen Geschichten zur Nacht“ ein.

    www.eah-jena.de


    sn

  • Lachen Sie gern?

    (22. November 2017) Lachen Sie gern? Humor hilft in Krisen und kann Stress oder Anspannung abbauen. Weniger bekannt dürfte sein, dass Humor auch vor Erkrankungen schützen kann. Darüber und über „Humor als Bindeglied in der zwischenmenschlichen Kommunikation“ spricht am kommenden Freitagabend Martin Geisler, Professor für Kultur und Medien an der EAH Jena. Der Vortrag, der um 21.00 Uhr im Medienstudio beginnt, ist ein Beitrag des Fachbereichs Sozialwesen zur Langen Nacht der Wissenschaften.

    Geislers Fachbereichskollegin, Professorin Kristin Mitte, hält um 22.00 Uhr in Hörsaal 1 ein Thema aus der Persönlichkeitsforschung für das Publikum bereit. Die Psychologin beschäftigt sich mit dem Film „Game of Thrones“. Jedoch wird dies kein Filmabend: Bei der Veranstaltung, die für Gäste ab 16 Jahre geeignet ist, zeigt sie anhand einiger Charaktere aus dem Film, wie Persönlichkeitsbeurteilung funktioniert. Die Anwesenden erhalten dabei auch die Möglichkeit, ihre eigene Persönlichkeit einzuschätzen.

    Der Vortrag zur „Sozialen Nachhaltigkeit“ muss wegen Erkrankung des Referenten leider ausfallen, ebenso wie die Vorstellung des Studien- und Praxisbereiches „Notfallsanitäter“ im Fachbereich Gesundheit und Pflege. Hier finden jedoch die anderen Beiträge zur Praxis des Pflegestudiums, des Hebammenwesens und der Physiotherapie wie geplant statt.

    Um die Praxis geht es auch im Beitrag des Fachbereichs Betriebswirtschaft. Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen und aufgefordert, ihren Geschmackssinn in einem Test der besonderen Art zu erproben. Der „Geschmacks- und Markentest“ findet in der ersten Etage von Haus 5 statt.

    sn

  • Königsdisziplinen zur Wissenschaftsnacht

    (21. November 2017) Die Simultanbearbeitung beim Fräsen gilt als Königsdisziplin. Das so genannte 5-Achs-Fräsen erfordert großes Know-how und richtig angewendet sind damit erstaunliche Ergebnisse möglich: in Umsetzbarkeit, Genauigkeit sowie in Qualität und Preis. Davon überzeugen können sich alle Gäste, die zur Langen Nacht der Wissenschaften die Ernst-Abbe-Hochschule Jena besuchen.

    Das Fräsen eines Modellautos mit dem 5-Achs-Fräsen in den Laboren des Fachbereichs SciTec ist nur einer der 57 Beiträge aller Hochschulbereiche in der Wissenschaftsnacht. Doch hier gibt es noch eine Besonderheit: Die junge Schweißerin Vanessa Denise Schultheiß steht am 24. November ihren Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs SciTec zur Seite. Die Auszubildende für Industriemechanik der EAH Jena war bereits im vergangenen Jahr schon einmal als eine der besten Schweißtechnikerinnen Deutschlands ausgezeichnet worden.

    Auch in diesem Herbst war Vanessa Schultheiß erfolgreich: Am 28. September errang sie beim internationalen Wettbewerb im Rahmen der Messe „Schweißen und Schneiden“ in Düsseldorf einen 3. Platz. Vier Länderteams waren dort an den Start gegangen. Die Jenaerin stärkte, unterstützt vom ifw Jena, das Deutschland-Team beim Gas-Schweißen. In der Gesamtwertung konnte Deutschland ebenfalls den 3. Platz erkämpfen.

    Frau Schulheiß wird im kommenden Jahr ihre Ausbildung beenden und gleichzeitig ihre Fachoberschulreife abschließen. Anschließend plant die 20-jährige, ein technisches Studium an der EAH Jena aufzunehmen. Vielleicht sogar in „ihrem“ Fachbereich SciTec, der zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. November neben der genannten Königsdisziplin noch viele weitere bereithält: Erleben Sie Lasertechnik und Werkstoffe, Welten der Elektronenmikroskopie, 3D-Druck und vieles andere mehr.

    sn

  • „Roberta“ auf Exkursion

    (21. November 2017) Die vorlesungsfreie Zeit wird an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena nicht nur zur Vorbereitung des neuen Semesters genutzt, sondern auch um Projekte umzusetzen, für die während der Vorlesungszeit nur wenig Zeit bleibt.

    Der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik (ET/IT) hat sich dabei im September besonders der Zusammenarbeit mit Schulen gewidmet. Laboringenieurin Elke Bartmann-Fischer war mit zwei weiteren Kolleginnen vom 25. bis 28. September 2017 am Berggymnasium Apolda und im Humboldt-Gymnasium-Weimar, wo sie den Roboterworkshop „Roberta“ für die Klassen acht und zwölf durchführten.

    Während des knapp vierstündigen Workshops arbeiteten Schüler und Schülerinnen in kleinen Teams zusammen. Nach einem kurzen Überblick zu dem, was im Workshop passiert, bauten die Teams das Grundmodell eines Lego-Roboters auf und programmierten einfache Bewegungsabläufe, wie geradeaus oder eine Kurve nach rechts oder links fahren.

    Nach Lösung dieser Aufgabe konnten die Gruppen ihren Roboter mit zusätzlichen Sensoren ausstatten: So wurde ein Farbsensor installiert, der Hindernisse erkannte und rechtzeitiges Abbremsen oder das Umfahren eines Hindernisses ermöglichte. Ein weiterer Sensor erkannte Farben und erlaubte das Abfahren einer festgelegten Stecke. Am Ende des Workshops fand ein kleiner Wettkampf statt, in dem alle Roboter einen festgelegten Parcours auf Zeit bewältigten.

    Die Schüler lernten im Umgang mit Roboter „Roberta“ nicht nur Grundlagen der Programmierung und der Messtechnik kennen. Durch das gemeinsame Lösen von Aufgaben in den Teams lernten sie Grundzüge der Projektarbeit kennen, sie mussten Rückschläge verarbeiten, alternative Lösungswege finden und manchmal auch Konflikte innerhalb des Teams lösen. So wurden die Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen gefordert. Alle Teams lösten ihre Aufgaben sehr gut: am Ende bewältigte jeder Roboter den Parcours.

    Das Format des Roboterworkshops „Roberta“ hat nicht nur den Schulen und ihren Klassen eine spannende und lehrreiche Zeit beschert, auch die EAH Jena profitierte von diesem Angebot. Ein gutes Netzwerk mit Schulen eröffnet neue Perspektiven und bereitet Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen eines Studiums vor.

    Übrigens wird „Roberta“ auch zur Langen Nacht der Wissenschaften am kommenden Freitag „mit an Bord“ der EAH Jena sein: Im Foyer von Haus 5 warten neben dem Roboter neun weitere Angebote des Fachbereichs ET/IT auf große und kleine Besucher.

    Kristin Prager / sn

  • DNT an EAH

    (21. November 2017) Hamlet, Faust, Antigone – seit Anfang November ist in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine Ausstellung des Deutschen Nationaltheaters Weimar zu sehen.

    Eindringlich und prägnant führen Szenenfotos und Plakate die Betrachter durch die beiden letzten Spielzeiten des DNT.

    Die Ausstellung im Haus 5 der EAH Jena (Treppenaufgang 7) ist voraussichtlich bis Ende Januar 2018 zu sehen.

    sn

    Foto: Matthias Horn

    Fotos und Plakate des DNT Weimar in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Haus 5, TH 7
    Mo – Fr. von 8 - 20 Uhr

  • Ein Austausch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

    (20. November 2017) Kürzlich feierte der Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sein 25-jähriges Bestehen.

    Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt, emeritierter Professor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, und Prof. Dr. Hans Thiersch, emeritierte Professor der Universität Tübingen, hielten die beiden Festvorträge des Tages. Ersterer sprach am Vormittag zum Thema „Miteinander in Sorge und Solidarität: Das Proprium der ökosozialen Theorie“. Nachmittags folgte Prof. Thiersch mit seinem Vortrag über die „Lebensweltorientierte Soziale Arbeit – Kritik und Perspektiven“. Anschließend fand jeweils eine offene Diskussion zwischen den Studierenden, den Lehrenden und dem Referenten statt.

    Der Dialog zwischen Theorie und Praxis ist seit jeher etwas, worauf der Fachbereich Sozialwesen großen Wert legt. So konnten sich Absolventen und derzeit Studierende beim „Markt der Möglichkeiten“ austauschen. Insgesamt stellten 70 Einrichtungen ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche in der sozialen Arbeit vor. Darunter fanden sich Jugendzentren, Beratungsstellen und Stiftungen. Das gab den Studentinnen und Studenten die Chance, sich ein Bild von zukünftigen Arbeitsplätzen zu machen.

    Jede Veranstaltung ermöglichte einen anderen Blickwinkel auf die verschiedenen Aspekte der Sozialwissenschaft. Im Mittelpunkt stand dabei immer das soziale Miteinander aller Teilnehmer.

    Mit der Abendveranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ ließen alle Beteiligten den Tag gemeinsam ausklingen – bereit für die nächsten 25 Jahre.

    stb

  • Mädchen und junge Frauen im Jugendstrafvollzug

    (15. November 2017) Am kommenden 22. November tagt der von der Landesgruppe Thüringen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V. veranstaltete 14. Thüringer Jugendgerichtstag in der Ernst-Abbe Hochschule (EAH) Jena. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr in der Hochschulaula.

    Der Jugendgerichtstag ist – wie in jedem Jahr – ein zentrales Forum in Thüringen für den Meinungsaustausch von Theorie und Praxis zum Thema Jugendkriminalität und beschäftigt sich mit wechselnden Themen aus diesem Bereich. Die DVJJ e.V. setzt sich dabei konsequent für eine rationale Kriminalpolitik und eine stringente Umsetzung des Erziehungsprinzips, das das Jugendgerichtsgesetz prägt, ein.

    Das diesjährige Tagungsthema „Mädchen und junge Frauen im Jugendstrafvollzug und im Arrest“ spricht eine Thematik an, die bezogen auf stationäre Maßnahmen, nach dem Jugendgerichtsgesetz bislang wenig Beachtung gefunden hat. 

    Primär geht es am 22.11. um biographische- und verhaltensbedingte Spezifika und darauf bezogene angemessene Reaktionen und Hilfen für junge Straftäterinnen, die zu Arrest oder Jugendstrafe verurteilt sind. Da Kriminalität ein stark von Männern dominiertes Phänomen ist, werden möglicherweise Spezifika von jungen Mädchen und Frauen in der Gestaltung der Maßnahmen nicht angemessen bedacht.

    Während der Tagung werden auch die Straffälligkeit beeinflussende Phänomene wie psychische Auffälligkeiten und Suchtproblematiken von Mädchen und jungen Frauen – auch unabhängig von der Straffälligkeit – diskutiert. Hierbei geht es um geschlechtsbezogene Spezifika abweichenden Verhaltens sowie notwendige Reaktionen und geeignete Hilfen, nicht nur in der Eigenschaft als Straftäterin.

    Nach Eröffnung der Tagung durch die DVJJ-Landesvorsitzende, Prof. Dr. Heike Ludwig (Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena), und die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Gabi Oehler, werden empirische Ergebnisse und praktische Erfahrungen u. a. auch aus Thüringen vorgestellt. Darüber hinaus wird ausreichend Zeit für Diskussionen sein.


    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Heike Ludwig
    heike.ludwig@eah-jena.de

  • Evelyn Zazilhá Rangel Robles ist DAAD-Preisträgerin der EAH Jena

    ​(15. November 2017) Evelyn Zazilhá Rangel Robles heißt diesjährige DAAD-Preisträgerin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die Masterstudentin erhielt den mit 1.000 € dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ihre überdurchschnittlichen Leistungen.
     
    Seit Oktober 2015 studiert die Mexikanerin im englischsprachigen Studiengang Scientific Instrumentation im Fachbereich SciTec der EAH Jena. Ihr Bachelorstudium für „Industrielles Chemieingenieurwesen“ schloss sie 2013 am Instituto Politecnico Nacional in Mexiko-Stadt ab. Danach arbeitete sie als Prozessingenieurin in ihrem Heimatland.
     
    Im August 2015 kam Evelyn Zazilhá Rangel Robles nach Deutschland. Ihre Studienschwerpunkte liegen in der Mikro- und Nanotechnologie, auf dem Gebiet der „Intelligenten Materialien und Sensoren“ sowie in der Messtechnik und Analytik. Alle Prüfungen bestand die 27-Jährige bisher mit viel Erfolg, oftmals mit 1,0 in den Klausuren.
     
    In ihrem Forschungspraktikum im Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Rudolstadt zeigte sie ebenfalls sehr gute Leistungen. Derzeit erarbeitet Frau Rangel Robles im gleichen Institut ihre Masterarbeit zum Thema „Herstellung und Entwicklung von Non-Isocyanat-Polyurethan für Klebstoff und Schäumen".
     
    Doch die junge Ingenieurin engagiert sich nicht nur für ihr Studium: Sie arbeitet außerdem in der Career Group der EAH Jena mit und unterstützt andere Studierende bei der Suche nach Praktikumsstellen und bei Bewerbungen.
     
    sn

  • Heute an der EAH Jena: Starthilfe für Startups

    (14. November 2017) Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Existenzgründung steigt mit einer soliden Vorbereitung. Unter dem Motto „Starthilfe für Startups“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einer Infoveranstaltung am 14. November 2017, 17 Uhr s.t., in Hörsaal 1 ein, um wichtige steuerliche und rechtliche Themen in der Gründungsvorbereitung zu beleuchten.

    Wie wirkt sich die Rechtsformwahl auf die (persönliche) Steuerbelastung aus? Können Existenzgründerinnen und Existenzgründer besondere Vorteile beanspruchen? Gibt es eine empfehlenswerte Rechtsform? Was ist in der Gründungsphase für die weiteren Schritte zu beachten? In Kooperation mit der KPMG AG und der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zeigen zwei Experten den Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit über fachliche rechtliche und steuerliche Voraussetzungen auf.

    Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Diskussion und Klärung ihrer Fragen.

    Die Veranstaltung wird vom Gründerservice der EAH Jena organisiert und findet im Rahmen der Gründerwoche Deutschland statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

    https://www.eah-jena.de/de-de/karriere/existenzgründung/gründerwoche-2017


     

  • Neues Forschungsverbundprojekt ist gestartet

    (10. November 2017) Mit einem Kickoff-Treffen aller Beteiligten in der EAH Jena startete am 10. November das Verbundprojekt „OpTec4.0“ (Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter den Gesichtspunkten von Industrie 4.0).

    Das Programm im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ (Förderlinie „IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotion“) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Beteiligte Hochschulen sind die Hochschule Aalen, die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die Technische Universität Ilmenau als kooperierende Universität.

    Das Vorhaben wird in enger Abstimmung mit industriellen Partnern, wie unter anderem der Carl Zeiss Jena GmbH, Günter Effgen GmbH, ifw optronics GmbH, SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und der Festo Didactic SE, durchgeführt.

    Ziel des Verbundprojektes ist die forschungs- und praxisnahe Qualifizierung von Ingenieuren mit Partnern aus der Wirtschaft sowie der universitären Wissenschaft, mit dem Anspruch, neue und effizientere Formen der Nachwuchsförderung zu entwickeln. Eine essentielle technische Zielstellung ist die digitale Vernetzung der Hochschulstandorte Jena, Aalen und Deggendorf sowie die Einbindung der TU Ilmenau als kooperierende Universität. Das umfasst auch den Ausbau und die Stärkung gemeinsamer Forschungsgruppen.

    Im Ergebnis soll die Weiterentwicklung des Forschungsprofils dazu führen, dass die Kooperationsfähigkeit der Hochschulen deutlich gestärkt, eine hohe Nachhaltigkeit der Forschungsergebnisse erreicht und ein schneller Praxistransfer der Forschungsergebnisse in die Unternehmen erzielt werden. Ebenso wichtig ist die Transformation der Forschungsergebnisse in die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses. Die dafür zu entwickelnde „Plattform für Optische Technologien 4.0“ stellt die Vernetzungsbasis für die vorhandenen Ressourcen dar. Der Open Innovation-Ansatz ermöglicht eine „offene Plattform“, die im Projektverlauf weitere Ressourcen integrieren kann, z.B. durch die Aufnahme neuer Verbundpartner.

    Zentrale Forschungsansätze sind die Umsetzung von optisch relevanten CPS-Systemen sowie die Virtualisierung von Prozessen und Technologien über die Plattform für Optische Technologien 4.0. Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten vier Jahre geschaffen.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Jens Bliedtner
    jens.bliedtner@eah-jena.de

  • Sprungbrett für den Berufseinstieg

    (9. November 2017) Bereits zum 18. Mal findet die Firmenkontaktbörse „Praxis trifft Campus“ der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. In diesem Jahr sind erneut zwei Tage für die Karrieremesse reserviert: Am 15. und 16. November zeigen regionale wie überregionale Unternehmen Möglichkeiten des Berufseinstieges für Studierende.
    Die Aula der Hochschule öffnet an beiden Tagen von 10.00 bis 16.00 Uhr ihre Türen für alle Neugierigen. Insgesamt stellen sich in diesem Jahr 42 Firmen in der EAH Jena vor. Die Firmenkontaktbörse bietet nicht nur Informationen über Abschlussarbeitsthemen und Praktika sowie Trainee- oder Werksstudentenstellen, sie kann auch ein Sprungbrett für den Berufseinstieg sein.

    Weitere Informationen:
    https://www.eah-jena.de/de-de/forschung_/Seiten/Firmenkontaktboerse.aspx

    Kontakt: Katrin Sperling, SZT
    katrin.sperling@eah-jena.de


    sn

  • Ausgezeichnete Lehrleistungen

    (8. November 2017) Der Preis für hervorragende Lehrleistungen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena wurde in diesem Herbst sowohl an einen Professor, als auch an eine Fachgruppe vergeben. Überreicht wurde die Auszeichnung, die mit insgesamt 2.000 € dotiert ist, anlässlich der Feierlichen Immatrikulation am 18. Oktober dieses Jahres. Die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland trägt für den Lehrpreis 1.500 € und die Hochschule 500 €.

    In die diesjährige Auszeichnung teilen sich Prof. Dr. Michael Meyer aus dem Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie und die Fachgruppe Fremdsprachen der Hochschule, die ihren Sitz im Fachbereich Grundlagenwissenschaften hat.

    Prof. Dr. habil. Michael Meyer studierte Biologie (Fachstudium Genetik) an der Sektion Biowissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Diplomarbeit schrieb er am Biologischen Forschungszentrum der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Szeged. Daran schlossen sich sowohl ein Forschungsstudium, als auch ein Postgradualstudium der Genetik in Halle-Wittenberg an.

    Vor seiner Berufung 1992 als Professor für Allgemeine Biologie an die EAH Jena leitete der Biologe den Arbeitsbereich Biochemische Genetik an der Medizinischen Akademie bzw. Medizinischen Hochschule Erfurt. 2003 wurde seine Professur umberufen in das Fachgebiet „Molekulare Medizin/Biologie“. Professor Meyer war von 2002 bis 2005 Dekan des Fachbereiches Medizintechnik und von 2005 bis 2008 Prorektor für Forschung der damaligen FH Jena, heute EAH Jena.

    Die fachspezifische Fremdsprachenausbildung (Englisch und Deutsch als Fremdsprache) ist seit der Gründung der Hochschule obligatorischer Bestandteil in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Diese Ausbildung wird durch die Kollegen und Kolleginnen des Sprachlehrzentrums durchgeführt.

    Im Wahlpflichtbereich bieten sie den Studierenden die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache zu lernen bzw. zu vertiefen. Die Fremdsprachenausbildung richtet sich nach den internationalen Anforderungen, den spezifischen Inhalten der einzelnen Studiengänge und impliziert neue Technologien wie das E-Learning.

    In der Fachgruppe Fremdsprachen der EAH Jena lehren Dr. Dagmar Berndt, Michael Düring, Dr. Kerstin Klingebiel, Steffi Kutzbora, Ulrich Schuhknecht und Beate Wiedemann:

    Dr. Dagmar Berndt ist seit 1994 an der Hochschule tätig. Nach ihrem Studium an der Leipziger Universität wurde sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert. Frau Berndt ist verantwortlich für die fachsprachliche Ausbildung der Studiengänge der Fachbereiche Scitec und Wirtschaftsingenieurwesen. Außerdem unterrichtet sie Spanisch im Wahlpflichtbereich.

    Michael Düring ist seit 2010 an der EAH Jena tätig. Nach seinem Studium in Leipzig, London, Utrecht und Lissabon hat er an verschiedenen Einrichtungen im Ausland (Niederlande, Portugal, Großbritannien) und in Norddeutschland gearbeitet. Er ist verantwortlich für die fachspezifische Ausbildung des Fachbereichs Maschinenbau und den Bereich Deutsch als Fremdsprache für die ausländischen Studierenden. Außerdem unterrichtet er Portugiesisch.

    Dr. Kerstin Klingebiel arbeitet seit 1992 an der Hochschule. Sie hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und wurde dort promoviert. 1992 erwarb sie einen MA an der University of North Wales, UK. Sie ist vorwiegend verantwortlich für die fachspezifische Ausbildung der Bachelor-und Masterstudiengänge der Fachbereiche Medizintechnik und Biotechnologie sowie Gesundheit und Pflege.

    Steffi Kutzbora arbeitet seit 1997 an der EAH Jena. Nach ihrem Studium an der Universität Leipzig war sie in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung und Schulbildung tätig. Sie ist verantwortlich für die Fachsprachenausbildung der Fachbereiche Sozialwesen und Betriebswirtschaft.

    Ulrich Schuhknecht arbeitet seit 1997 an der Hochschule. Er hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert. Er ist verantwortlich für die fachsprachliche Ausbildung in den Fachbereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen sowie in den Masterstudiengängen der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Scitec. Außerdem unterrichtet er Russisch.

    Beate Wiedemann ist seit 2006 an der Hochschule tätig. Auch sie studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und hat in verschiedenen Bereichen der Erwachsenbildung gearbeitet. Sie ist verantwortlich für Technical English des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik und unterrichtet außerdem Französisch im Wahlpflichtbereich.

    sn

  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit neuer Leitung

    (3. November 2017) Der Physiker Prof. Dr. Steffen Teichert steht ab morgen an der Spitze der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Teichert war im Mai d. J. einstimmig zum neuen Rektor gewählt worden.
     
    Steffen Teichert wurde 1964 im Erzgebirge geboren. Er studierte in Dresden, Chemnitz und Kiew Physik und forschte während und nach seiner Promotion zur Herstellung von dünnen Schichten in Metall-Silizium-Systemen.

    Danach war er in der Industrie tätig: Sowohl bei der Freiberger Compound Materials GmbH als auch bei Infineon bzw. Qimonda Dresden arbeitete er in technisch geprägten Leitungspositionen.  
     
    Nach einer anschließenden kurzen Tätigkeit am Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien wurde Herr Teichert im Herbst 2009 als Professor für Physikalische Werkstoffdiagnostik und Physik an den Fachbereich SciTec der EAH Jena berufen. Vom 1. März 2013 bis zum 31. Oktober 2017 war Prof. Dr. Steffen Teichert Dekan dieses größten Fachbereichs der EAH Jena. 2012 erhielt er den Lehrpreis der Hochschule, 2016 den Forschungspreis des Förderkreises der EAH Jena.

    Steffen Teichert ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

    Er löst Gabriele Beibst ab, die das Rektorenamt 16 Jahre innehatte und am 3. November in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für seine sechsjährige Amtszeit plant er unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen gleichermaßen in Lehre, Forschung und Transfer der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu verankern. 

    Als Prorektoren stehen ihm Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung und Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung zur Seite.

    sn

     

  • 16 Jahre, 3 Amtszeiten

    (3. November 2017) Mit einem Festkolloquium wurde heute Prof. Dr. Gabriele Beibst verabschiedet, Rektorin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena von 2001 bis 2017. Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Wissenschaft, Unternehmen und Politik waren zur Verabschiedung gekommen.

    In ihren drei Amtszeiten führte die Rektorin die Hochschule zur forschungs- und studierendenstärksten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Thüringen. Mit der Akademisierung der Gesundheitsberufe erschließt sich die Hochschule, neben den „gestandenen Feldern“ der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und der Sozialen Arbeit zunehmend auch den Gesundheits- und Pflegebereich.

    Der Thüringer Ministerpräsident, Bodo Ramelow, gratulierte Prof. Dr. Beibst zu ihrer Lebensleistung: „Prof. Dr. Gabriele Beibst hatte von Anfang an klare Vorstellungen von der Zukunft ‚ihrer‘ Hochschule und verfolgte diese als Rektorin beharrlich. Ihr ist es zu verdanken, dass die Ernst-Abbe-Hochschule als erste Thüringer Hochschule die Bologna-Reform vollständig umsetzte. Frau Beibst trug maßgeblich dazu bei, dass – mit Bachelor- und Masterstudiengängen in Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft und Sozial- und Gesundheitswissenschaften – ein attraktives Profil gebildet wurde und somit die Studierendenzahlen deutlich gesteigert werden konnten. Sie hat viel für die Fachhochschulausbildung in Thüringen insgesamt geleistet und für den Standort Jena Außerordentliches bewirkt. Der Freistaat Thüringen dankt Prof. Beibst sehr herzlich für ihre hervorragende Arbeit – und ich verbinde dies mit der Hoffnung, dass sie dem Wissenschaftsstandort Thüringen weiter verbunden bleibt.“

    In seiner Festrede betonte Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft: „In den 16 Jahren ihrer Amtszeit – und damit etwa zwei Drittel des Bestehens der Ernst-Abbe-Hochschule – gelang es Prof. Dr. Gabriele Beibst, die Hochschule erfolgreich zu profilieren und stetig auszubauen. Durch ihr persönliches Engagement und Leidenschaft für ihr Amt ist die EAH heute nicht nur forschungsstärkste Fachhochschule Thüringens, sondern sogar im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Der Anteil ausländischer Studierender hat sich während ihrer Amtszeit verzehnfacht. Lehrende, Qualität der Forschung, Attraktivität der Hochschule für Studierende und gute Arbeitsbedingungen stets im Blick, war das Rektorenamt für Prof. Dr. Gabriele Beibst mehr als eine bloße Dienstaufgabe. Es war Beruf und Berufung zugleich. Ich danke ihr dafür und wünsche ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.“
     
    Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena, unterstrich die langjährige gute Zusammenarbeit von Hochschule und Stadt, vor allem zur Unterstützung der zahlreichen Studentinnen und Studenten: "Frau Prof. Beibst übergibt eine funktionierende, regional eng verbundene und international ausgerichtete Ernst-Abbe-Hochschule, die ihren Studierenden ein innovatives, wissenschaftlich solide fundiertes und enorm praxisnahes Studium bietet und einen sehr guten Ruf genießt. Die EAH hat von sich Reden gemacht und nachhaltig zur Steigerung der Attraktivität des Wissenschafts- und Hochschulstandortes Jena beigetragen. Hierfür verdient sie unser aller Anerkennung, Respekt und großen Dank."

    Gabriele Beibst dankte allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen sowie den Förderern der Hochschule: „Die Entwicklung unserer Hochschule war von Beginn an eine Herausforderung und sie ist nur gelungen in der engen Zusammenarbeit mit sehr vielen hoch ambitionierten Kolleginnen und Kollegen und der Unterstützung durch viele Partner und Förderer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir die EAH Jena konsequent profilieren, eine hohe Qualität in Lehre und Forschung gewährleisten und unsere Ausbildungsschwerpunkte zunehmend bereichsübergreifend vernetzen. Nicht zuletzt können wir stolz auf unseren Hochschulbau sein. 2008 wurde unser Campus mit insgesamt fünf Häusern erfolgreich fertig gestellt. Wir blicken heute auf einen geschlossenen, attraktiven Campus mit einer hervorragenden modernen Laborausstattung und besten Voraussetzungen für Lehre und Forschung.“

    Die Rektorin dankte insbesondere auch ihrer Familie, die ihr in dem nicht leichten Amt immer den Rücken freihielt. Abschließend wünschte Gabriele Beibst ihrem Nachfolger, Prof. Dr. Steffen Teichert, sehr viel Erfolg. Der Physiker tritt die Leitung der Hochschule am 4. November 2017 an.

     

    sn

  • Experten der Sozialwissenschaften in Jena

    (1. November 2017) Im Rahmen der 25-Jahr-Feier des Fachbereichs Sozialwesen am kommenden 8. November konnte die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zwei renommierte Referenten für einen öffentlichen Vortrag gewinnen:

    Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt von der Universität Stuttgart spricht um 10.00 Uhr zum Thema „Miteinander in Sorge und Solidarität: Das Proprium der ökosozialen Theorie“. Wendt führte im deutschsprachigen Raum das Konzept des Case Managements ein und konzipierte u.a. das systemisch-ökosoziale Handlungsmodell.

    Am Nachmittag schließt Prof. Dr. Hans Thiersch (Universität Tübingen) um 15.15 Uhr mit dem Thema „Lebensweltorientierte Soziale Arbeit – Kritik und Perspektiven“ an. Thiersch forscht zu gesellschaftlichen Fragen, insbesondere zur Lebensweltorientierung und zur Theorie der Sozialpädagogik und Sozialen Arbeit. 

    Beide Veranstaltungen finden an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in der Aula (Haus 4, EG) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.


    Kontakt: sw@eah-jena.de

  • Studierende fördern und Fachkräfte sichern

    ​(26. Oktober 2017) Am Abend des 24. Oktobers wurden die Stipendiaten und Förderer im Rahmen des Deutschlandstipendiums an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ausgezeichnet.
    Insgesamt 29 Studierende können sich über eines der begehrten Stipendien freuen. Mit dieser Förderung werden die Stipendiaten in die Lage versetzt, sich mehr auf Ihr Studium zu konzentrieren und Einblicke in Unternehmen oder Stiftungen zu erhalten. 
     
    Für die aktuelle Förderperiode haben sich 124 Studierende der EAH Jena beworben. Die Auswahlkommission, bestehend aus Vertretern der Fachbereiche mit eigenständigen Studiengängen und Vertretern der Förderer, wählten Anfang Oktober die Stipendiaten aus. Neben (sehr) guten Leistungen wurden auch weitere Kriterien wie soziales Engagement und persönliche Umstände berücksichtigt.
     
    13 überwiegend regionale Unternehmen und Stiftungen unterstützen zum Wintersemester 2017/18 das Deutschlandstipendium an der EAH Jena. Durch die Förderung der Studierenden können Unternehmen frühzeitig Kontakte zu potenziellen zukünftigen Fachkräften knüpfen und so langfristig in die regionale Wirtschaft investieren.
     
    Von den Stipendiengebern „der ersten Stunde“ engagieren sich bis heute die Bauerfeind AG, ams Sensors Germany GmbH (Übernahme der MAZeT GmbH), Optics Balzers Jena GmbH, TRUMPF Medizin Systeme GmbH + Co. KG sowie Viega GmbH & Co. KG.
    Erstmals beim Förderprogramm dabei ist in diesem Jahr der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena e.V. Hinzu kommen weitere Unternehmen und Stiftungen: die Carl-Zeiss-Stiftung, ePages GmbH, Ernst-Abbe-Stiftung, GÖPEL electronic GmbH, JENOPTIK AG, Ostthüringische Materialprüfungsgesellschaft mbH sowie die Thüringer Aufbaubank.
     
    „Wir danken allen Förderern für ihr Engagement und die Unterstützung unserer begabten Studierenden, was eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft ist. Damit stärken die Stipendiengeber nicht nur unsere Hochschule, sondern fördern auch die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“, so Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung.
     
    Die EAH Jena beteiligt sich seit 2011 erfolgreich an dem Bundesprogramm. Dabei erhalten die Stipendiaten monatlich 300 € für mindestens ein Jahr, unabhängig vom Einkommen und BAföG. Die eine Hälfte stellt der Bund bereit, für die andere Hälfte wirbt die Hochschule Spenden privater Förderer ein.
     
     
    Informationen und Kontakt: Franziska Stang
    career-service@eah-jena.de

  • Neu: MakerSpace

    (19. Oktober 2017) Seit der ersten Idee einer studentischen Werkstatt an der EAH Jena bis hin zum fertigen MakerSpace ist ein Jahr ist vergangen.

    Nun laden wir Sie sehr herzlich zur feierlichen Eröffnung des MakerSpace im Fachbereich SciTec ein: Sie findet am 26. Oktober, um 15.15 Uhr, im Raum 04.00.50 (Haus 4 der EAH Jena) statt.  Interessierte Gäste sind sehr herzlich willkommen!

    Der MakerSpace ist eine Anlaufstelle für Studentinnen und Studenten, wo praxiserfahrene Kommilitonen für Unterstützung bei Forschungsprojekten, Projektarbeiten im Curriculum sowie für eigenständige Forschung und Entwicklung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Nach dem offiziellen Programm am 26.10. laden wir ab 16.00 Uhr zur einen offenen Werkstatt und zum Erfahrungsaustausch ein.  

    Link:    
    https://www.facebook.com/events/155969574991870

    Was:    Feierliche Eröffnung des MakerSpace
    Wann:  26.10.17
                15:15 Uhr Eröffnung MakerSpace
                16:00 Uhr offene Werkstatt

    Wo:      Haus 4, Raum 04.00.50

  • THAT!

    (18. Oktober 2017) Die additiven Technologien werden in Thüringer Unternehmen in verschiedensten Branchen eingesetzt und sind Inhalt von Forschung und Entwicklung. Zur Vernetzung dieser vielfältigen Kompetenzen, Erfahrungen und Angebote ist das Thüringer Zentrum für Additive Technologien (THAT) gegründet worden. Die feierliche Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, den 23. Oktober 2017, ab 12.30 Uhr in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt.

    Mit Live-Demos, Vorträgen und in einer begleitenden Fachausstellung stellen die Initiatoren und Partner des THAT ihre Angebote für Thüringer Unternehmen vor. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Herrn Wolfgang Tiefensee.

    Das Programm spannt einen Bogen zwischen Visionen der additiven Fertigung über reale Anwendungen hin zu den Chancen für neue Geschäftsmodelle. Ein Fachvortrag widmet sich außerdem den rechtlichen Rahmenbedingungen beim 3D-Druck.

    Unternehmen haben die Gelegenheit, mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Ihre Fragen und Ideen rund um die Nutzung der additiven Technologien zu diskutieren.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird aber gebeten. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich unter http://veranstaltungen.eah-jena.de.

    Die Veranstaltung findet im Lehr- und Kongresszentrum der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Carl-Zeiss-Promenade 2) statt. Parkplätze stehen im Parkhaus der EAH Jena zur Verfügung.
    Das Thüringer Zentrum für Additive Technologien vereint unter einem Dach verschiedene Initiativen und Einzelaktivitäten aus Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, diese zusammen zu führen und damit Thüringen zu einer Kompetenzregion für die additive Fertigung zu entwickeln.

    Für Thüringer Unternehmen sollen Angebote, Ausstattung und Forschungskompetenzen im Bereich der additiven Technologien besser sichtbar und leichter zugänglich werden. Der Transfer neuster Verfahren und Entwicklungen in die Wirtschaft kann somit gefördert und das Heranführen von Unternehmen an diese Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie unterstützt werden.

    Andererseits sollen Anforderungen zur anwendungsnahen Forschung und Entwicklung gezielter aufgenommen und in Projekte überführt werden. Damit ermöglicht die Arbeit des Zentrums sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit national und international zu stärken und auszubauen.

    Initiatoren des Zentrums sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Unternehmensverbund „Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 (Fab-I 4.0)“ mit dem Protonetz, das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), das Institut für Angewandte Physik (IAP) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und deren Clustermanagement (LEG Thüringen).

    Mit der Gründung des Innovationszentrums wird eine Maßnahme im Aktionsplan der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen (RIS3 Thüringen) des Freistaates Thüringen umgesetzt und ebenso die Thüringer Digitalisierungsstrategie des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) adressiert. Diese soll dazu beitragen, Thüringen zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung zu entwickeln, so das Ziel von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

    Weiterhin ist es Ziel des Zentrums, die stärkere Integration additiver Technologien in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu fördern und damit die Fachkräftesicherung zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Anwender der Technologien und Bildungseinrichtungen ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung abgestimmter Konzepte zur Qualifizierung in Beruf und Studium.

    Kontakt:
    Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Fachgebiet Fertigungstechnik/-automatisierung
    Telefon: 03641 / 205-444
    E-Mail: jens.bliedtner@eah-jena.de

  • 1.003 „Erstis“

    (24. Oktober 2017) 1.003 neue Studentinnen und Studenten konnte die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena heute zu ihrer Feierlichen Immatrikulation begrüßen. Viele der „Erstis“ waren mit ihren Familien in den mit neuem Fußboden ausgestatteten Großen Saal des Jenaer Volkshauses gekommen.

    Die EAH Jena gab heute ihre vorläufigen Studierendenzahlen bekannt, die nach dem Ende der Einschreibungen noch einmal präzisiert werden: Mit 4.545 Gesamtstudierenden verzeichnet die Hochschule einen geringen Rückgang im Vergleich zum Herbst 2016 mit 4.611 Gesamtstudierenden. Erneut gestiegen ist der Anteil der internationalen Studenten: 848 Frauen und Männer aus der ganzen Welt studieren an der EAH Jena (18,7 %.).

    Einer von ihnen ist Jakob Altersberger aus Österreich. Der Student der Sozialen Arbeit erhielt heute das mit 1.200,- € dotierte Stipendium des Förderkreises der EAH Jena für die besten Leistungen als ausländischer Studierender. Das gleiche Stipendium für die besten Leistungen in ihrem Bachelorstudium erhielten auch E-Commercestudentin Paulina Schindler und Pia Reinfeld aus dem Studiengang Medizintechnik. Die Preise des Förderkreises überreichte Dr. Jochen Alkemper, Leiter Produktentwicklung SCHOTT in Jena.

    Diesjährige Lehrpreisträger sind sowohl ein Professor, als auch eine Fachgruppe: Die Auszeichnung teilen sich der Biologe Prof. Dr. Michael Meyer, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie, und die Fachgruppe Fremdsprachen (Fachbereich Grundlagenwissenschaften). Erhard Bückemeier, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland, und der Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der Hochschule, Prof. Dr. Alexander Richter, übergaben den mit insgesamt 2.000,- € dotierten den Preis, von dem die Sparkassenstiftung 1.500 € trägt und die EAH Jena 500 €.

    Mit 1.000,- € ist der jährlich vergebene DAAD-Preis dotiert. Heute erhielt ihn ein junge Frau aus Mexiko: Evelyn Zazilhá Rangel Robles studiert seit Oktober 2015 im englischsprachigen Masterstudium Scientific Instrumentation im Fachbereich SciTec.

    Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena-Pößneck übergab erneut den Preis Stadtwerke, verbunden mit 500,- €, für die beste Abschlussarbeit im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Absolvent Julian-Benjamin Oberender nahm die Auszeichnung für die beste Masterarbeit auf dem Gebiet der Elektrotechnik entgegen.

    Der von Prof. Dr. Markus Glück aus dem Fachbereich Maschinenbau gestiftete Thermofluid-Preis ging an zwei Studenten des Bachelorstudiengangs Maschinenbau: Sebastian Sachs erhielt 250 € und Philipp Zeng 150 € für die besten Prüfungsergebnisse in den Pflichtfächern "Thermodynamik" und "Strömungslehre".

    sn

  • Dreimal Gold, viermal Silber, einmal Bronze

    (13. Oktober 2017) Das Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit wurde am 12. Oktober anlässlich des Tages der Gesundheit in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena vergeben. 

    Ines Feierabend, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie überreichte die Siegel an Thüringer Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, die besonderes Engagement für die Mitarbeitergesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen nachweisen können.

    Siegel in Gold erhielten die August Storck KG – Werk Ohrdruf, der AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V. und die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH. Letztere erzielte mit einer Gesamtprozentzahl von 99,6 % im Bewerbungsverfahren das beste Ergebnis seit Vergabe des Siegels.

    Mit dem silbernen Siegel wurden die Bayer Weimar GmbH & Co. KG, die Jenaer Nahverkehr GmbH, die LACOS Computerservice GmbH (Zeulenroda-Triebes) und die Optics Balzers Jena GmbH ausgezeichnet. Das Bronzesiegel errang die COLANDIS GmbH aus Kahla. Alle Siegel wurden für drei Jahre verliehen.

    Weiterhin wurde der „Förderpreis für besonderes Engagement“ mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € von der Merkur Bank KGaA überreicht. Der Förderpreis zeichnet das Bewerber-Unternehmen aus, welches im Zertifizierungsprozess durch besonderes Engagement in den gesundheitsförderlichen Maßnahmen, Angeboten und Leistungen im Rahmen seiner Möglichkeiten hervorsticht. Die Auswahl des Förderpreisträgers erfolgt objektiv durch einen Mehrheitsbeschluss der Jurymitglieder. Der Preis ging in diesem Jahr an die LACOS Computerservice GmbH aus Zeulenroda-Triebes.

    Neben der feierlichen Vergabe des Thüringer Siegels für Gesunde Arbeit erlebten die Gäste drei Plenumsvorträge zum Thema „Gesunde Führung“ von den Referenten Christina Block (energy factory St. Gallen AG), Gero Niemann (CURATYS International) und Ralph Siepmann von der IBM Cognitive Collaboration and Talent Solutions. Praxisblöcke zur Vorstellung von Best-Practice-Beispielen im Rahmen Gesunder Arbeit in Thüringer Unternehmen rundeten den Tag ab.

    Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen unter Leitung der Prorektorin für Forschung und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Prof. Dr. Heike Kraußlach, freute sich über einen gelungenen und erfolgreichen Tag der Gesunden Arbeit mit viel Input, einem angenehmen Austausch und tollen Beispielen aus der betrieblichen Praxis.

    Maria Müller / sn

  • Studierende der EAH Jena spenden

    (13. Oktober 2017) Die Stadtwerke Jena-Gruppe war im Oktober 2016 Auftraggeber eines Projektes für elf Betriebswirtschaftsstudenten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft. Im Mittelpunkt des Projektes stand eine Analyse mit der etwas kryptischen Bezeichnung „Candidate Experience“.

    Gemeint sind damit die Erfahrungen, die Bewerber bei der Bewerbung in einem Unternehmen machen. In Zeiten des Fachkräftemangels achten professionelle Personalabteilungen genau darauf, in den Augen der Stellenbewerber einen positiven Eindruck als Arbeitgeber zu hinterlassen. Anhand von Online-Befragungen analysierten die Studierenden die Erfahrungen, Erlebnisse und subjektiven Eindrücke der Bewerber im gesamten Personalbeschaffungs- und -auswahlprozess der Stadtwerke Jena-Gruppe.

    Ziel war eine kritische Bestandsaufnahme zur Außenwirkung des derzeitigen Bewerbungsverfahrens und die Erarbeitung von Vorschlägen zur weiteren Optimierung der Prozessabläufe.

    Betreut wurde das Projekt seitens der Stadtwerke Jena Gruppe von Nancy Fischer-Kroll und Aniane Oelsner, beide Mitarbeiterinnen im Personalbereich. Für die Ernst-Abbe-Hochschule fungierte Klaus Watzka, Professor für Personalwirtschaft, als Betreuer. Mittlerweile haben die Studierenden das Projekt erfolgreich mit einer Abschlusspräsentation und der Übergabe des Projektberichts abgeschlossen. Neben allen fachlichen Aspekten zum Bewerbermanagement hatten die Studierenden die Möglichkeit, konkrete, praktische Erfahrungen in der Projektarbeit zu sammeln. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Stadtwerke Jena Gruppe über einen sehr gut strukturierten Bewerbungsprozess verfügt. Sowohl angenommene, als auch abgelehnte Bewerber äußersten sich ganz überwiegend sehr positiv im Hinblick auf Schnelligkeit, Freundlichkeit, Informationsniveau und Nutzerfreundlichkeit der Bewerbungsabläufe. Vereinzelte kritische Anmerkungen der Befragten nutzten die Studierenden im Verbund mit Literaturrecherchen und Analysen bei anderen Unternehmen zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen.

    Als Dank für die geleistete Arbeit überreichte die Stadtwerke Jena Gruppe dem Projektteam einen Scheck im Wert von 500 €. Einer langen Tradition der Personalwirtschaftsstudenten folgend, konnte die Gruppe den Betrag einer frei gewählten sozialen Organisation als Spende zur Verfügung stellen. Den elf Studierenden war es sehr wichtig, an einen regionalen Verein zu spenden. Schnell fiel daher die Wahl auf den Verein „Kindersprachbrücke e.V.“ in Jena. Die Projektgruppe war beeindruckt von der Arbeit der Kindersprachbrücke, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass die Sprachbarrieren von Kindern mit Migrationshintergrund mithilfe von Trainings abgebaut werden.

    Bei der feierlichen Übergabe der Spende durch die Studierenden und die Stadtwerke Jena Gruppe stellten die Vertreter des Vereins, Frauke Peisker und Wolfgang Volkmer, verschiedene Projekte sowie den geplanten Verwendungszweck der Spende vor. Aus einem studentischen Lernprojekt zum Nutzen eines Unternehmens wurde so ein Ereignis mit drei Parteien als Gewinner.
                                                              
    Sarah Gronbach, Martin Götze, Prof. Dr. Klaus Watzka

  • Teams konkurrieren um Marktanteile

    (7. September 2017) Vom 20. bis 22. September veranstaltet das Center for Innovation and Entrepreneurship der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena einen Wettbewerb zur Unternehmensgründung.

    Gegenstand hierbei ist die simulierte Planung und Errichtung eines Produktionsunternehmens, das hochwertige Konsumgüter entwickelt, herstellt und vertreibt. Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb nehmen die Rolle des Unternehmensgründers ein, erstellen einen Businessplan und führen das Unternehmen in den ersten zwei Geschäftsjahren. Dabei treten insgesamt bis zu zehn Teams gegeneinander an und konkurrieren um Marktanteile.

    Die Veranstaltung richtet sich zunächst an Studierende der Thüringer Hochschulen, eine Beteiligung steht aber auch weiteren interessierten Personen offen. Insbesondere diejenigen, die eine eigene berufliche Selbstständigkeit beabsichtigen, profitieren von einer Teilnahme.

    Das Planspiel vermittelt Erfahrungen zur Vorbereitung und Gründung eines Unternehmens. Das dafür notwendige Wissen ist Gegenstand verschiedener Lehrgespräche innerhalb der dreitägigen Veranstaltung. Darüber hinaus trainieren die virtuellen Gründer zahlreiche „weiche“ Fähigkeiten, wie etwa das Führen von Gesprächen zur Einwerbung von Kapital oder das Präsentieren der erzielten Ergebnisse.

    Der Planspielwettbewerb steht unter der Leitung von Prof. Dr. Heiko Haase und Dr. Arndt Lautenschläger.

    Anmeldungen per E-Mail sind noch bis 18. September 2017 möglich: arndt.lautenschlaeger@eah-jena.de

    www.cie.eah-jena.de

  • „Was mache ich als Ingenieur?“

    Am 14. September lädt der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena alle Eltern und deren studieninteressierte Kinder zu einem Elternabend der besonderen Art ein:

    Die Veranstaltung, die um 18.30 Uhr in Hörsaal 4 von Haus 5 beginnt (Raum 05.03.43), richtet sich an Schüler und Schülerinnen und ihre Eltern, die gern Näheres zu einem Ingenieurstudium wissen möchten.

    Für ein Ingenieurstudium mit glänzenden Perspektiven muss man kein Nerd sein – deshalb möchten Prof. Dr. Burkart Voss und seine Kollegin Kristin Prager das Berufsbild des Ingenieurs erläutern, ebenso wie die Voraussetzungen für ein Studium, zu dem übrigens Mädchen ausdrücklich angesprochen werden.

    Der Informationsabend möchte die Vielfalt der Tätigkeit als Ingenieur vorstellen und Schülern (wie Eltern) Mut zu diesem Beruf machen.


    Kontakt:
    Kristin Prager
    Kristin.prager@eah-jena.de
    Tel: 03641/205 739

  • Start als Azubi

    (1.September 2017) Heute startete die Ausbildung für zwei neue Azubis an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Ida Benkewitz und Christian Glekler.

    Ida Benkewitz absolviert eine Ausbildung als Fachangestellte für Bürokommunikation in der Hochschulbibliothek. In den kommenden drei Jahren wird sie dort von Bibliothekarin Susan Blume betreut.
    Christian Glekler erlernt den Beruf eines Kaufmanns für Büromanagement im Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena. Der Leiter des Praxisamtes im Fachbereich, Peter Scharffenberg, übernimmt die Betreuung seiner Ausbildung.
    Damit sind aktuell fünf Auszubildende an der EAH Jena beschäftigt. Sie werden als Industriemechaniker, als Fachangestellte für Bürokommunikation oder als Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.​

  • EAH-Student ist für die TCT-Awards nominiert

    (24. August 2017) Philipp Manger, Student der Feinwerktechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, erreichte in diesem Sommer mit seinem Projekt T.O.S.T. (Topology Optimized Skateboard Trucks) das Finale für die Auszeichnung „TCT-Awards“. Das Projekt startet in der Kategorie „Consumer Product Application". Neben ihm sind noch vier weitere Projekte nominiert. Die Jury wird den Gewinner am 27. September in der Birmingham Townhall bekanntgeben.

    TCT ist ein internationaler Verband, mit Sitz in Großbritannien, der die Verbreitung und Entwicklung von additiven Technologien (3D-Druck) unterstützt, unter anderem durch ein großes Medienportfolio und verschiedene Events. Eines dieser Events ist die jährliche Vergabe der TCT-AWARDS in Birmingham. Diese zeichnen die weltweit besten Formen der Nutzung additiver Technologien aus.

    Bereits im Juni dieses Jahres wurde Philipp Manger für T.O.S.T im Rahmen des internationalen Designwettbewerbs "3D Pioneers Challenge" der Messe für Additive Fertigung „RapidTech“ in Erfurt ausgezeichnet. Dort gewann er neben dem Preisgeld von 3.000 Euro in der Kategorie Design auch den Preis für die beste studentische Arbeit.

    Begonnen, so sagte der Student, hätte alles mit einer spontanen Idee. Mit sehr viel Eigeninitiative entwickelte er daraus eine Projektstudie über die Erstellung von Leichtbaukomponenten am Beispiel einer Downhill-Longboard-Achse. Dies soll die Kombination von organischen Formen und Gitterstrukturen zeigen, welche nur mittels Laserstrahlschmelzen hergestellt werden können.

    Betreut wird das Projekt von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec der EAH Jena. Dabei unterstützt die Autodesk GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IWU in Dresden untersucht Philipp Manger neue Möglichkeiten für den Strukturleichtbau. Auch das Zusammenspiel der verschiedenen neuen Software-Tools für "Generative Design" und die additive Fertigung metallischer Werkstoffe soll im Rahmen des Projektes überprüft werden. Derzeit befindet sich T.O.S.T. in der abschließenden Testphase.


     

    sn
    Quelle: Philipp Manger, Ralf Klinkowski

  • Handbuch Inobhutnahme

    (21. August 2017) In diesem Sommer erschien das Handbuch „Inobhutnahme – Krisenintervention und Schutzgewährung durch die Jugendhilfe § 8a, §§ 42, 42a ff. SGB VIII“.

    Nun in 3. Auflage verknüpft das Handbuch von Prof. Dr. Thomas Trenczek, Prof. Dr. Diana Düring (beide Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Andreas Neumann-Witt (Dipl.-Sozialpädagoge, Berlin, u.a. Leiter Berliner Notdienst Kinderschutz) fachübergreifend die sozialwissenschaftliche und die juristische Perspektive, um so eine verlässliche Orientierung für die Praxis der Krisenintervention im Rahmen der Inobhutnahme durch die Kinder- und Jugendhilfe zu geben.

    Neben konzeptionellen Aspekten, dem differenzierten Einblick in die Praxis und den empirischen Erkenntnissen der Krisenintervention durch die Kinder- und Jugendhilfe werden die verfassungs-, familien-, sozial- und migrationsrechtlichen Grundlagen dargestellt.

    Die Autoren kommentieren die normativen Standards der »regulären« Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII sowie die neuen Bestimmungen zur »vorläufigen Inobhutnahme« nach §§ 42a ff. SGB VIII. Zahlreiche Übersichten, Tabellen und Fallbeispiele sowie Profile von Einrichtungen zur Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen erleichtern die praktische Umsetzung.

     

    "Inobhutnahme
    Krisenintervention und Schutzgewährung durch die Jugendhilfe § 8a, §§ 42, 42a ff. SGB VIII"
    von Prof. Dr. Thomas Trenczek, Prof. Dr. Diana Düring und Dipl.-Sozialarbeiter /Sozialpädagoge Andreas Neumann-Witt
    2017, 3., völlig neu bearbeitete Auflage,
    432 Seiten, € 69,00
    ISBN 978-3-415-06063-0

  • Auf dem Weg zu künstlichem Gewebe- und Organersatz aus dem 3D-Drucker

    (18. August 2017) Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Karl-Heinz Feller, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie der EAH Jena, hat kürzlich die Förderung eines Projektes zur Herstellung von zellbeladenen dreidimensionalen Strukturen mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens „Bioprinting“ in Höhe von 1,1 Mio. € durch das BMBF erhalten.

    Damit werden die Kompetenzen der Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der 3D-Drucktechnologie bzw. additiven Fertigungsverfahren (in Kooperation mit der AG von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec der EAH Jena) UND der Entwicklung von 3D-Zellstrukturen für den Einsatz in Lab-on-a-Chip-Systemen gewürdigt. Durch die Verknüpfung dieser Kompetenzen wird die Arbeitsgruppe wichtige Beiträge in der Forschung zur Herstellung von künstlichen Geweben und Organen leisten.

    Beim Bioprinting werden weiche, gelartige Materialien, die mit Zellen vermengt sind, in dreidimensionale, computergenerierte Strukturen überführt. Die Besonderheit liegt in der Verarbeitung von mehreren Materialien, die jeweils mit Zellen unterschiedlicher Herkunft und somit auch unterschiedlichen Funktionen versehen sind.

    Dies ermöglicht sehr komplexe biologische Strukturen, mit denen möglicherweise langfristig Gewebefunktionen nachgestellt werden können. Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt innerhalb des Projektes liegt dabei in der Einbindung von Versorgungsgefäßen (Vaskularisierung) innerhalb dieser komplexen 3D-Gerüste, um langfristig eine gleichförmige Nährstoffversorgung der Zellen zu erreichen. Hier bestehen momentan weltweit noch die größten Probleme, um die komplexen zellbeladenen 3D-Gerüste längere Zeit am Leben zu erhalten.

    Die Forschungsaktivitäten werden in das kürzlich gegründete Thüringer Zentrum für Additive Technologien eingebunden und stärken somit die Thüringer Kompetenzen auf dem Gebiet additiven Technologien im biologischen Bereich. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Feller kooperiert bei diesen Arbeiten mit Partnern in den Niederlanden, Frankreich, Israel und der Türkei.

    Kontakt: Prof. Dr. Karl-Heinz Feller
    feller@eah-jena.de

  • Erholsame Sommerferien

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

    in diesen Tagen ging mit der Prüfungszeit für alle Studierenden und Angehörigen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ein arbeitsreiches Sommersemester zu Ende.

    Unseren Professorinnen und Professoren, den Studierenden und vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht in diesen Tagen und Wochen der wohlverdiente Urlaub bevor.

    Ihnen allen danke ich sehr herzlich für Ihre tägliche Arbeit und Ihr großes Engagement für unsere Hochschule und wünsche Ihnen erholsame und erlebnisreiche Semesterferien und Urlaubstage.


    Ihre
    Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin

  • Neue Prorektoren der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gewählt

    (25. Juli 2017) Der Senat der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wählte am 18. Juli Prof. Dr. rer. nat. Andreas Schleicher zum Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung sowie Prof. Dr.-Ing. Bruno Spessert zum Prorektor für Forschung und Entwicklung. Ihre dreijährige Amtszeit beginnt am 4. November 2017.

    Andreas Schleicher wurde 1956 in Frankfurt a. M. geboren und wuchs in Italien und Luxemburg auf. Er studierte in Kaiserlautern und Freiburg Physik. In seiner Promotion im Bereich Biophysik beschäftigte er sich mit dem Transduktionsprozess im Sehvorgang. Anschließend arbeitete er bei der Firma Erwin Sick in Waldkirch bei Freiburg als Entwicklungsingenieur im Bereich Umweltmesstechnik. 1991 nahm er einen Ruf für Physik an die Fachhochschule Furtwangen an und wechselte 1994 an die heutige Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Professor Schleicher war von 2003 bis 2005 Dekan des Fachbereichs Physikalische Technik und bis 2009 Dekan des neu gegründeten Fachbereichs SciTec. Von 2009 bis 2012 war er Gründungsdekan der School of Engineering an der Adama University in Äthiopien. Prof. Dr. Schleicher ist heute Leiter des Studiengangs Umwelttechnik und Entwicklung im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena.

    Bruno Spessert wurde 1957 in Köln geboren. Er studierte an der RWTH Aachen Maschinenbau. Ebenfalls dort befasste er sich mit Möglichkeiten der Geräuschreduktion bei Verbrennungsmotoren; 1987 wurde er promoviert. Danach arbeitete er in der Entwicklung des Kölner Dieselmotoren-Herstellers DEUTZ, wo er den Bereich „Akustik“ leitete. 1994 nahm er einen Ruf an die Rheinische Fachhochschule Köln an. 1997 wechselte Prof. Dr. Spessert an die heutige Ernst-Abbe-Hochschule Jena, wo er 2005 zum Dekan des Fachbereichs Maschinenbau ernannt wurde. 2008 und 2011 wurde Professor Spessert bereits zwei Mal zum Prorektor für Forschung und Entwicklung gewählt und übte dieses Amt bis 2014 aus.

    Prof. Dr. Schleicher
    andreas.schleicher@eah-jena.de

    Prof. Dr. Spessert
    bruno.spessert@eah-jena.de

  • Studienaustausch für den Umwelt- und Klimaschutz

    (19. Juli 2017) In der vergangenen Woche verabschiedete der Studiengang Umwelttechnik und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena 15 Studentinnen und -studenten aus Indonesien. Ein ganzes Studienjahr haben die jungen Gäste an der EAH Jena verbracht, einschließlich eines 20-wöchigen Berufspraktikums.

    Dies war der erste „Jahrgang“ eines Austauschs auf Grundlage der Hochschulkooperation mit der Swiss-German-University (SGU) in Tangerang bei Jakarta. Im Kooperationsvertrag wurde ein Austausch mit Doppelabschluss sowohl für die Studierenden des Studiengangs Umwelttechnik und Entwicklung der Jenaer Hochschule, als auch des Studiengangs Sustainable Energies and Environment der indonesischen SGU vereinbart.

    Auch fünf Studierende der Ernst-Abbe-Hochschule absolvierten bereits ihr Auslandsjahr in Indonesien. Im kommenden Herbst werden die nächsten 16 indonesischen Studentinnen und Studenten in Jena erwartet.

    Der Studiengang Umwelttechnik und Entwicklung im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena ist ein Ingenieurstudiengang, der neben der technischen Fachkompetenz auch Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit vermittelt. Dies geschieht nicht zuletzt durch das obligatorische Auslandsjahr. 

    Zur Realisierung und Gestaltung des Auslandsjahres pflegt die EAH Jena Kontakte mit Partnerhochschulen in verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländen. Neben einem Studiensemester an der jeweiligen Partnerhochschule absolvieren die Studierenden in den Ländern stets auch ein betriebliches Praktikum im Bereich Umwelt und Energietechnik.  

    Kontakt: Prof. Dr. Andreas Schleicher
    andreas.schleicher@eah-jena.de


    Prof. Dr. Andreas Schleicher / sn

  • Wie können ehrenamtliche Vorstandsmitglieder gewonnen werden?

    (17. Juli 2017) Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka forschen fünf Studierende des Masterstudienganges Soziale Arbeit der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am Beispiel der Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Thüringen über die Rahmenbedingungen für die Nachfolge und Gewinnung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen.  Ziel des Projektes sind konkrete Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Vorstandsgewinnung und der damit verbundenen Rahmenbedingungen.
    Beim Auftakt-Workshop mit einigen Mitgliedsverbänden wurde am vergangenen 21. Juni im Seminarzentrum des PARITÄTISCHEN in Neudietendorf diskutiert, wie Ehrenamtliche allgemein und ehrenamtliche Vorstände im Besonderen gewonnen werden können. Es ging um das Verständnis und den Begriff von Ehrenamt, aber auch um Motivation zu ehrenamtlichem Engagement bzw. um Beispiele von Demotivation. Die Gruppe sprach über regionale, nationale und internationale Vergleiche sowie über Organisationsstrukturen, Rollenerwartungen und nicht zuletzt über rechtliche Rahmenbedingungen.
    Dabei zeigte sich eine sehr vielschichtige Wahrnehmung der ehrenamtlichen Vorstände wie auch der Ehrenamtlichen ohne Vorstandsfunktion. Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben viele Anregungen zu Anforderungen und Herausforderungen, wie auch Bedenken bei der Übernahme von Verantwortung in einer ehrenamtlichen Vorstandsposition.
    Auf Basis dieser Erkenntnisse und weiterer Experteninterviews wird die studentische Forschungsgruppe einen quantitativen Fragebogen erstellen. Der Fragebogen wird vom PARITÄTISCHEN Thüringen an dessen Mitgliedsorganisationen verteilt und von den Studierenden ausgewertet. Der abschließende Forschungsbericht mit den Handlungsempfehlungen wird im April 2018 vorgestellt.

    Danny Stolle, FuE-Projektgruppe / sn

  • Wissenschaftliche, wirtschaftliche und praktische Relevanz

    (14. Juli 2017) Michael Unsinn, Masterabsolvent im Fachbereich Maschinenbau der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, schloss am 5. Juli dieses Jahres mit der Verteidigung seiner Dissertation zum Thema „Systematische Werkzeugoptimierung beim Hartfräsen im Werkzeug- und Formenbau“ sein Promotionsvorhaben erfolgreich ab. Im Ergebnis des Verfahrens wurde ihm das Gesamtprädikat „magna cum laude“ verliehen.

    Die Realisierung des Vorhabens erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät für Maschinenbau der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Betreuung übernahm Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. h.c. Dr. h.c. Bernhard Karpuschewski. Seitens der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurde Michael Unsinn von Prof. Dr.-Ing. Marlies Patz betreut. Die Arbeit entstand ohne Promotionsförderung der EAH Jena.

    Der Gegenstand der Dissertationsschrift besteht in der Generierung einer systematischen Vorgehensweise zur optimalen Gestaltung von Fertigungsprozessen am Beispiel des Einsatzgebiets Vorschlichtfräsen im Werkzeug- und Formenbau. Ausgehend von der Ermittlung des Einsatzverhaltens am Markt befindlicher Werkzeuge erfolgte eine sukzessive Variation relevanter werkzeugseitiger Kenngrößen. Dabei wurden der Schneidstoff, die makro- und mikrogeometrischen Kenngrößen sowie die Beschichtung einbezogen. Experimente zum Einfluss der Zerspanparameter auf das Fertigungsergebnis rundeten das Versuchsprogramm ab. Mit der im Ergebnis der Untersuchungen ermittelten Werkzeugkonfiguration ließ sich unter Einstellung erhöhter Zerspanparameter ein Standweg erzielen, der um 600 % höher als der mit dem bestgeeignetsten Marktwerkzeug erreichte Standweg war.

    Die Anwendung des von Herrn Unsinn erarbeiteten Leitfadens ermöglicht es produzierenden Unternehmen die Leistungsfähigkeit ihrer Werkzeuge und ihre Fertigungsprozesse schrittweise zu verbessern. Dabei kann der Anwender selbst entscheiden, wie weit er die optimale Gestaltung seiner Werkzeuge bzw. Technologien vorantreiben möchte und welche Teilgebiete er auswählt. Somit besitzt die von Herrn Unsinn erarbeitete Systematik nicht nur eine wissenschaftliche, sondern auch eine hohe wirtschaftliche und praktische Relevanz.

    Dr. Michael Unsinn war im Anschluss an sein Maschinenbaustudium an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Zerspanung unter Leitung von Prof. Dr. Marlies Patz tätig. Auch nach seinem Ausscheiden aus der EAH Jena ist Herr Unsinn der Werkzeug- und Zerspanungstechnik treu geblieben: Seit dem 1. Oktober 2016 arbeitet er als Fertigungsingenieur für Schleiftechnik und Prozessoptimierung in der LMT Fette Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG in Schwarzenbek bei Hamburg.

    Prof. Dr. Marlies Patz / sn

  • Nicht nur Vermittlung des „Handwerkzeugs“

    ​(14. Juli 2017) Zum 1. April 2017 wurde Prof. Dr. Martin Hoffmann an die Ernst-Abbe-Hochschule Jena berufen. Er übernahm die Professur „Grundlagen der Elektrotechnik und analoge Elektronik“ am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik als Nachfolger von Herrn Prof. Dr. Hanno Kahnt. Professor Hoffmann absolvierte eine Ausbildung als Elektronikfacharbeiter mit Abitur im Fernmeldewerk Arnstadt und studierte Elektrotechnik an der TU Ilmenau, der University of Waterloo (Canada) und der Universität Paderborn.

    Nach dem Diplom im Jahre 1995 arbeitete er zunächst am Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. in Heiligenstadt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Weiterentwicklung der Mess- Steuer- und Regelungstechnik von Fermentations- und Sterilisationsanlagen für die Biotechnologie.

    1997 wechselte Prof. Hoffmann an die fzmb GmbH, Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie in Bad Langensalza und war er hier zunächst als Projektleiter und ab 2001 bis 2014 als Leiter der Abteilung Bioinstrumente- und Geräteentwicklung tätig. In dem interdisziplinären Arbeitsumfeld dieser Einrichtung bearbeitete und koordinierte er industrienahe Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den Gebieten der Lebensmitteltechnologie, der Biotechnologie und der Medizintechnik. Dies umfasste Schnellanalysesysteme und Prozessanalytik insbesondere mittels VIS- und NIR  Spektrometrie, Ionenmobilitätsspektrometrie, Photometrie sowie optischer 2D- und 3D  Messtechnik. Die Entwicklungstiefe reichte von Machbarkeitsstudien bis zur Produktentwicklung und führte zu zahlreichen Publikationen und Patentanmeldungen. 

    Von 2003 bis 2006 promovierte er berufsbegleitend an der TU Dresden, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, zum Thema endoskopische Vermessung und dreidimensionalen Modellierung in der Medizin mit dem Prädikat „magna cum laude“.
    Die Forschungsarbeiten am fzmb auf dem Gebiet der Gewebediagnostik mittels NIR- Spektrometrie führten 2007 zur Ausgründung der arthrospec GmbH in Jena. Als Gründungsmitglied und Mitgesellschafter begleitete Prof. Dr. Hoffmann bis 2017 die Entwicklung, Zertifizierung und Markteinführung eines Systems für die Arthrosediagnostik in der Humanmedizin.

    Als Leiter des technischen Bereichs der Intercept Technology GmbH in Eisenach war Prof. Hoffmann von 2014 bis 2016 verantwortlich für die Einführung neuer Produktionstechnologien sowie für die Produktentwicklung und Applikationsbetreuung von elektrochemisch aktiven Korrosionsschutzverpackungen in den Industriebereichen Elektronik und Automotiv.

    Im Mittelpunkt seiner 2017 aufgenommenen Lehrtätigkeit an der EAH Jena stehen die Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik als Bestandteil jeder modernen Geräteentwicklung. Neben der Vermittlung des „Handwerkzeugs“ des Ingenieurs, also dem anwendungsbereiten, mathematisch-technischen Grundwissen, betrifft dies auch die Vermittlung der zugrundeliegenden physikalischen Zusammenhänge sowie der fachübergreifenden universalen Prinzipien und Denkkonzepte. Damit werden die Grundlagen gelegt für die in der Ingenieurpraxis erforderliche Fähigkeit zur eigenständigen Wissensaneignung und kreativen Problemlösung weit über die Studieninhalte hinaus.

    Kontakt: Martin.Hoffmann@eah-jena.de

  • Gewachsene Partnerschaft

    (13. Juli 2017) Nach 18 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wurde heute der Kooperationsvertrag zwischen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und der INNOVENT e. V.  Technologieentwicklung Jena aktualisiert.

    Ziel der neuen Vereinbarung ist es, das hohe wissenschaftliche Potenzial beider Einrichtungen sowohl in der anwendungsorientierten Forschung als auch in der praxisnahen Ausbildung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zu nutzen und in gemeinsamen Projekten weiterzuentwickeln.

    "Die Partnerschaft zwischen der EAH Jena und Innovent e.V. ist in enger Zusammenarbeit gewachsen und hat sich sehr gut entwickelt. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die enge Vernetzung der Hochschule mit der regionalen Forschungs- und Industrielandschaft und stärkt die praxisnahe Ausbildung an unserer Hochschule“, so Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der größten und forschungsstärksten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Thüringen.

    Dr. Arnd Schimanski, geschäftsführender Direktor der Innovent e.V., ergänzt: "Die INNOVENT e.V. betreibt seit über 20 Jahren Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Oberflächentechnik, Magnetische und Optische Systeme und Biomaterialien. Die seit vielen Jahren erfolgreiche Kooperation mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wird mit diesem Vertrag insbesondere im Bereich der Werkstoff- und Oberflächentechnik weiter ausgebaut."  Bei INNOVENT sind derzeit 22 Absolventinnen und Absolventen der EAH Jena tätig, ca. 20 % der Mitarbeiter des Institutes.

    Informationen und Kontakt:

    Ernst-Abbe Hochschule Jena
    Prof. Dr. Maik Kunert
    Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
    maik.kunert@eah-jena.de
    +49 3641 205493

    INNOVENT e.V. Technologieentwicklung Jena
    Dr. Arnd Schimanski
    Prüssingstraße 27 B, 07745 Jena
    AS@innovent-jena.de
    +49 3641 282510

  • Latchup – Abenteuer kosmische Strahlung

    (10. Juli 2017) Ab August dieses Jahres erhält der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena für das Forschungsprojekt LUNTE eine Förderung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

    Prof. Dr. Burkart Voß, der unter anderem für die Lehrgebiete „Raumfahrtsysteme“ und „Elektronikdesign für Weltraumanwendungen“ zuständig ist, erläutert die zukünftigen Vorhaben seiner Forschungsgruppe: „Im Weltraum herrschen rauhe Bedingungen, wie extreme Temperaturwechsel, Vakuum und nicht zuletzt die kosmische Strahlung, vor der wir auf der Erde durch das Erdmagnetfeld abgeschirmt werden. Die kosmische Strahlung, die aus sehr schnellen Ionen besteht, wirkt auf elektronische Bauteile wie Gift. Ein einzelner Treffer eines schweren Ions kann im Bauteil einen Kurzschluss auslösen, der zur Zerstörung des Bauteils führt, wenn der Kurzschlussstrom nicht unterbrochen wird. Dieser Effekt wird Latchup genannt“.

    Um trotzdem ohne Ausfälle auf Satelliten zu funktionieren, werden elektronische Bauelemente speziell für Anwendungen im Weltraum entwickelt und hergestellt. Das funktioniert recht gut, so der Wissenschaftler, allerdings sei es teuer.

    Wegen der relativ kleinen Nachfrage nach solchen Bauelementen werden in der Regel auch ältere Technologien zur Herstellung eingesetzt, was die Leistungsfähigkeit der integrierten Schaltkreise extrem beschränkt. Wenn nicht speziell für den Weltraum qualifizierte Bauteile verwendet werden sollen, muss das System so gebaut werden, dass die Bauteile vor Zerstörung geschützt sind und dass (temporäre) Ausfälle der Bauteile toleriert werden. Das kann man mit entsprechenden Redundanzkonzepten und Schutzschaltungen gegen den Latchup erreichen.

    Um solche Schutzmaßnahmen entwickeln und testen zu können, muss es jedoch möglich sein, die Effekte kosmischer Strahlung auch im Labor zu erzeugen. Das geschieht üblicherweise mit Teilchenbeschleunigern – eine sehr aufwendige und kostenintensive Methode.

    Hannes Zöllner, Doktorand von Professor Voß und Professor Klaus Brieß von der TU Berlin, konnte im Rahmen seiner kooperativen Promotion einen solchen Laboraufbau umsetzen. Der junge Wissenschaftler erklärt: „Da durch die schweren Ionen der kosmischen Strahlung letztlich Energie im Bauteil deponiert wird, habe ich untersucht, ob man den Latchup-Effekt, der das Bauteil zerstört, nicht auch dadurch erzeugen kann, dass man Energie mit Hilfe eines kurzen Laserpulses in das Bauteil bringt. Das klappte, nachdem eine Gruppe Masterstudenten und ich das Gehäuse des integrierten Schaltkreises aufgeätzt haben.“

    Hannes Zöllner stellte fest, dass der Laserpuls sogar mit einer Laserdiode funktioniert, wie sie z.B. in DVD-Brennern eingebaut ist. Bei seinem kompakten Laboraufbau lässt sich der Latchup-Effekt relativ reproduzierbar mit geringem Aufwand erzeugen.

    In dem neuen, von der DLR für drei Jahre geförderten Anschlussprojekt will die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Voß und Hannes Zöllner den entwickelten Laboraufbau für die Entwicklung von Latchup-Schutzschaltungen nutzen.

    Der Aufbau ermöglicht, bei einer relativ großen Anzahl von Mikrocontrollern mit entsprechenden Streuungen der Parameter unter anderem die Zeitdauer zu messen, bis ein Latchup das Bauteil zerstört hat. Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf die Zeit, die zum Abschalten des Latchupstromes benötigt wird, und entwickeln daraus gezielt eine Latchup-Schutzschaltung, die den Effekt erkennt und rechtzeitig abschaltet. Nach dem Aufbau der Schutzschaltung wird diese dann ausgiebig getestet – da die Raumfahrtelektroniker der EAH Jena Latchups kostengünstig erzeugen können.

    „Vor diesen Messungen“, so Burkart Voß, „muss allerdings erst noch etwas am Testaufbau verbessert werden. Herr Zöllner und ich planen einen Autofokus des Laserlichtes auf die Oberfläche des integrierten Schaltkreises. Dazu kommt auch ein Scanner, der eine automatische Positionierung erlaubt, um immer die gleiche Stelle auf dem IC ‚beschießen‘ zu können.“

    In diese Umsetzung bindet der Wissenschaftler auch seine Masterstudenten ein, da diese alles, was sie in ihren Vorlesungen theoretisch hören, auch praktisch anwenden sollen. „Übrigens machen auch unsere Bachelorstudentinnen und -studenten der Elektrotechnik/Informationstechnik in diesen Forschungsfeldern bereits ihre ‚ersten Schritte‘. Die Studenten sind begeistert bei der Sache“, so der junge Professor.

    Prof. Dr. Burkart Voß / sn

    Kontakt: Prof. Dr. Burkart Voß
    burkart.voss@eah-jena.de

  • Jetzt schon anmelden: Vorkurs fürs Studium

     

    (6. Juli 2017) Alle, die ab dem kommenden Oktober ihr Studium im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ET/IT) der EAH Jena starten wollen, können sich bereits jetzt für einen Vorkurs im September anmelden. Alle noch Unentschiedenen, die sich aber für Technik interessieren, sollten ebenfalls die Gelegenheit für ein Studium der ET/IT ergreifen.
    Der kostenlose Vorkurs, der vom 18.09. bis 06.10.2017 stattfindet, beinhaltet Fächer wie Mathematik, Physik und Informatik. Aber auch praktische Übungen zur Elektrotechnik kommen nicht zu kurz. Ganz wichtig sind auch die Tipps für ein effektives Studium. Ziel ist es, für alle Studienanfänger ein gleiches Ausgangsniveau zu schaffen, damit das Studium ab Oktober reibungslos starten kann.
    Daneben gibt es im Vorkurs Besuche bei verschiedenen Firmen in der Region, schließlich soll sich jeder und jede ein ganz praktisches Bild von seinem bzw. ihrem zukünftigen Beruf machen können. Last but not least gehört auch das gemeinsame Feiern dazu: Zum Bergfest des Vorkurses haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, in zwangloser Runde ihre zukünftigen Professoren, die Mitglieder des studentischen Fachschaftsrates und nicht zuletzt sich untereinander kennenzulernen.

    Vorkurs des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena: 18.09. bis 06.10.2017. Die Teilnahme ist kostenlos und wird mit 4 Wochen auf das Vorpraktikum angerechnet.

    Anmeldung: vorkurs.et@eah-jena.de.
    Informationen:
    Peter Perschke, Telefon 03641/205 108
    oder: et@eah-jena.de

  • Jetzt anmelden: Jenaer Coachingtage 2017

    ​(5. Juli 2017) Bereits zum vierten Mal werden am 29. und 30. September 2017 die Jenaer Coachingtage stattfinden. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto: „Führung braucht Coaching – die Formel der Zukunft“ und beschäftiget sich mit den sich verändernden Anforderungen an Führung in der modernen Arbeitswelt und dem Beitrag, den Coaching in diesem Kontext leisten vermag.

    Die Jenaer Coachingtage richten sich an Führungskräfte aus dem Bereich Gesundheit und Soziales sowie aus der Wirtschaft, an Coaches, die sich mit Führungskräfteentwicklung beschäftigen und andere interessierte Personen. Ziel der Veranstaltung ist es, eine wissenschaftlich begründete Diskussion der Wirksamkeit des internen Coachings durch die Führungskraft anzuregen und Impulse für die eigene Tätigkeit als Führungskraft und Coach zu setzen.
    Die Organisatoren, die Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, das Institut für Coaching und Organisationsberatung (ICO) sowie das Institut für Weiterbildung, Beratung und Planung im sozialen Bereich (IWIS) stellen in diesem Jahr ein facettenreiches Programm zusammen. Vorträge aus der Führungspraxis, Ergebnisse des Forschungs-und Entwicklungsprojektes zu Wirkfaktoren des Coachings durch die Führungskraft und praxisnahe Workshops zur Führung und Teamentwicklung laden zur aktiven Reflexion und Entwicklung der eigenen Führungskompetenz ein.

    Die Jenaer Coachingtage finden am 29. und 30. September 2017 im Medienstudio der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2) statt.
    Informationen und Anmeldung:

    http://www.sw.eah-jena.de/aktuelles/veranstaltungen/jenaer-coachingtage/
    Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Monika Hübner zur Verfügung:
    monika.huebner@gmail.com
    Tel. 0361 2171 117   

  • Vorschau: Neue Hochschulwebseiten

    Vor ca. 1,5 Jahren entschloss sich die Hochschule, ihre Webseiten neu umsetzen zu lassen. In vielerlei Hinsicht genügte das Angebot nicht mehr den aktuellen Webstandards. Umfangreiche Vorarbeiten, technologische und inhaltliche Arbeiten sowie das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Studierenden und der Hochschulleitung ermöglichten das Ergebnis, das Sie hier ausprobieren können.

    Einen besonderen Schwerpunkt setzt die EAH Jena auf die Zugänglichkeit für verschiedene Endgeräte: "Wir wollen damit die Nutzung unserer Webseiten auf Tablets und Smartphones vereinfachen. Viele Nutzerinnen und Nutzer erwarten das heute von einer modernen Hochschulwebseite", erklärt der Chief Information Officer (CIO) der EAH Jena, Prof. Dr. Christian Erfurth.

    Doch aus dem Projekt ist mehr geworden: Neben gestalterischen, inhaltlichen und infrastrukturellen Anpassungen, mit dem Ziel, die Hochschulwebseiten auf modernsten Stand zu bringen, wollen die Akteure auch die Nutzerinnen und Nutzer mit einbeziehen. "Deshalb haben wir uns für eine Vorschauphase der Hochschulwebseiten entschieden, um möglichst viel Feedback zu erhalten", so Sigrid Neef, Leiterin der Stabsstelle Marketing und Kommunikation.

    Nutzerinnen und Nutzer können nun ausgiebig den neuen Auftritt testen. Eine kurze E-Mail an feedback@eah-jena.de genügt, versichert Prof. Dr. Christian Erfurth: "Uns ist es wichtig, die Meinungen zu sammeln und auszuwerten, um zusätzliche Innovationen umzusetzen – eben mehr Innovation für Lebensqualität."


     

  • Erfolgreiche kooperative Promotion

    ​(29. Juni 2017) Christian Dreßler, Absolvent der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, schloss vor kurzem seine Promotion mit einem erfolgreichen "Magna cum laude" ab.
    Nach seinem Zivildienst in der Notaufnahme des Jenaer Universitätsklinikums studierte Christian Dreßler zunächst Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität. Nach zwei Semestern wechselte er in den Bachelorstudiengang Prozessintegrierten Umweltschutz an die EAH Jena und beendete dort auch erfolgreich sein Masterstudium Scientific Instrumentation.
    Im Anschluss an das Studium arbeitete der junge Ingenieur in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Steffen Teichert, Dekan des Fachbereichs SciTec der EAH Jena. Die Umsetzung seiner Arbeit – Themen zu thermoelektrischen Werkstoffen und Bauelementen zur Energiekonversion – fand am IPHT statt. Betreut wurde Christian Dreßler jedoch von Professor Teichert, der auch Gutachter seine Dissertation wurde.
    Die kooperative Promotion entstand gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg, in der Fakultät für Chemie und Physik. Dortiger Betreuer von Herrn Dreßler war Prof. Dr. Johannes Heitmann, Direktor des Instituts für Angewandte Physik.
    Christian Dreßler promovierte zum Thema: "Herstellung, Simulation und Charakterisierung thermoelektrischer Generatoren auf Basis anisotroper Oxidmaterialien." Die Schwerpunkte seiner Doktorarbeit lagen auf der Entwicklung, Konzipierung und Simulation von thermoelektrischen Messplätzen und thermoelektrischen Generatoren. Weiterhin führte er thermoelektrische Messungen durch und erforschte Materialien auf Nanobasis bzw. mit Nanokomponenten. Auch Rasterelektronen- und Röntgenuntersuchungen waren Teil seiner Forschungen.
    Bereits seit dem vergangenen Jahr ist der Wissenschaftler bei einem Unternehmen in Jena tätig. In seiner Freizeit engagiert sich Dr. Christian Dreßler seit langem beim DRK in Jena. Dort unterstützt er die Arbeit unter anderem durch stellvertretende Leitungstätigkeiten der DRK-Bereitschaft Jena, durch persönliche Beteiligung an sanitätsdienstlichen Absicherungen und im Katastrophenschutz der Stadt Jena.
    sn

  • Studierende entwickeln Prototypen

    (12. Juni 2017) Vom 20. bis zum 22. Juni findet in Erfurt die internationale Messe für additive Technologien „RapidTech“ statt. 90 Referenten diskutieren in elf Fachforen über Forschungsergebnisse, technische Entwicklungen und Anwendungen des Additive Manufacturing.

    Mit dabei – und dies bereits zum 13. Mal – ist auch die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Wissenschaftler im Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die Gruppe stellt Prototypen vor, die in studentischen Projekten der Bachelorstudiengänge Laser- und Optotechnologien sowie Feinwerktechnik entwickelt wurden.

    Natürlich dient die Vorstellung auf der „RapidTech“ auch der Akquise potenzieller Kooperationspartner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Hier können Jens Bliedtner, Professor für Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung, sowie seine Kollegen und Studierenden auf mehrere erfolgreiche Verbundprojekte blicken.


    sn
    Quelle: Volker Heineck

     

  • Leben und arbeiten in Thüringen

    (7. Juni 2017) Am 8. Juni findet im Café Schillerhof Jena (Hemboldstr. 1, 07749 Jena) die Abschlussveranstaltung des Projektes STAY – Studieren. Arbeiten. Leben in Thüringen“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr.

    Seit Juli 2015 koordiniert das Akademische Auslandsamt/International Office der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das Projekt „STAY – Studieren. Arbeiten. Leben in Thüringen“. Geleitet wird es wird von Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der EAH Jena.

    Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative „Study & Work – Regionale Netzwerke zur Bindung von internationalen Studierenden“ der Beauftragten für die neuen Bundesländer und für den Mittelstand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ins Leben gerufen. Es richtet sich an alle internationalen Studierenden der Thüringer Hochschulen und hat zahlreiche Partner in der regionalen Wirtschaft und im Hochschulbereich. Bei STAY steht die Sensibilisierung von Thüringer Unternehmen und internationalen Studierenden im Vordergrund. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in dem zweijährigen Projektzeitraum fünf Kurzfilme produziert, die sich an Studierende und Unternehmer in Thüringen richten.

    Am 8. Juni findet von 17.00 bis 19.00 Uhr im Café Schillerhof zunächst ein Erfahrungsaustausch zum Thema „Internationale Studierende & Absolventen in Thüringen“ statt. Eingeladen sind Vertreter der Thüringer Ministerien, Unternehmer aus der Region, Hochschullehrende und -mitarbeiter, internationale Studierende sowie Experten und Förderer des regionalen Arbeitsmarktes. Im Verlauf des Erfahrungsaustauschs werden auch die Ergebnisse des Projekts STAY dargestellt und Angebote für Studierende und Unternehmer erläutert.

    Von 19.00 bis 21.00 Uhr werden drei Kurzfilme der Reihe „Internationale Studierende in Thüringen – Studierendenporträts“ die im Rahmen von STAY gedreht wurden, im blauen Saal des Kinos Schillerhof gezeigt. In den Kurzfilmen (aus den Bereichen MINT, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften) kommen die Studierenden selbst zu Wort und sprechen unter anderem über ihr Studium, ihre Interessen und ihre interkulturellen Erfahrungen. Die Studenten, die oftmals schon vielfältige Qualifikationen mit nach Deutschland bringen, fühlen sich wohl in Thüringen und möchten nach ihrem Studium auch hier arbeiten und leben.

    Im Anschluss an die Kurzfilme wird der Abend mit der aktuellen französischen Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“ (F 2016) ausklingen.
    Medienvertreter sind herzlich zum Erfahrungsaustausch und Filmabend eingeladen.

    Robert Schäf / sn

  • Ressourcenmanagement und nachhaltige Entwicklung

    (7. Juni 2017) An der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena startete heute eine internationale Summer School zum Thema „Ressourcenmanagement und nachhaltige Entwicklung“, die bis zum 15. Juni im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen stattfindet.

    Neben den Studierenden des Bachelorstudiengangs „Umwelttechnik und Entwicklung“ des Fachbereichs nehmen auch Gaststudierende aus Peru, Indonesien und Jordanien teil.  Gefördert wird die Summer School als Teil des Drittmittelprojektes „PEESuD - Practice Driven Education in Environmental Engineering and Sustainable Development“ durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

    Experten aus Industrie und Wissenschaft referieren in der ersten Woche zu Themen wie dem Umgang mit begrenzten natürlichen Ressourcen, zu Recyclingstrategien oder auch den Umweltauswirkungen des Bergbaus. In der zweiten Woche steht die energetische Biomassenutzung in Industrie und Schwellenländern im Mittelpunkt.

    Neben den Vorträgen umfasst die Summer School auch verschiedene Studentenprojekte.  Die Studierenden werden dabei in Teamarbeit begrenzte, themenbezogene Forschungsfragen bearbeiten und als Vortrag und Poster präsentieren. Interessante Einblicke in die Praxis versprechen die geplanten Fachexkursionen beispielsweise zur K+S AG und zum Deutschen Biomasseforschungszentrum Leipzig (DBFZ).

    Informationen zum Programm:
    http://www.wi.eah-jena.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/user_upload/dekanat/SUMMER-School/Schedule_Summerschool_20170522.pdf&t=1496931986&hash=5e87a7c5d6af70da89e9c374138eaa28b78b900c


    Kontakt: Prof. Dr. Matthias Schirmer, Prof. Dr. Andreas Schleicher
    matthias.schirmer@eah-jena.de
    andreas.schleicher@eah-jena.de

  • Lobdeburg-Schüler programmieren LEGO-Roboter

    (7. Juni 2017) Heute unterzeichneten die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, die Jenaer Antriebstechnik GmbH und die Lobdeburgschule Jena die Weiterführung ihrer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung. Inhalt der Zusammenarbeit ist die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler der staatlichen Gemeinschaftsschule insbesondere für wissenschaftlich-technische Lehrinhalte.

    Der Folgevertrag aus ursprünglich 2011 wurde nun für die nächsten fünf Jahre geschlossen. Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Konstruktion und Programmierung von „Lego-Robotern“. Betreut werden die Schüler dabei von Prof. Dr. Burkart Voß, der im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena unter anderem für die Lehrgebiete Mikrorechnerentwurf, Prozessordesign und Raumfahrtsysteme berufen ist. Gemeinsam mit Studierenden wird er die Lobdeburg-Schüler auch für landesweite Wettbewerbe vorbereiten.

    „Die Kinder und Jugendlichen sollen spielerisch an technische Grundlagen herangeführt werden“, so Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der EAH Jena, und sie ergänzt: „Durch solche Projekte lernen sie den Ingenieurberuf frühzeitig kennen und schätzen. Außerdem möchten wir mittels Gesprächsrunden zwischen Hochschul- und Fachlehrern zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das spätere Studium beitragen.“

    Die Jenaer Antriebstechnik GmbH unterstützt das Vorhaben: „Unser Unternehmen stellt nicht nur Klassensätze der Roboterbauteile zur Verfügung, wir übernehmen auch die Reisekosten der Lobdeburgschüler zum Wettbewerb Lego League“, erläutert Geschäftsführer Stephan Preuß.  Außerdem erhalten Studierende der EAH Jena die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten bei der Jenaer Antriebstechnik zu schreiben. Darüber hinaus überlässt die Firma der Hochschule, wenn nötig, Laborausrüstungen und wird in jedem Semester eine Praktikumsreihe „Elektrische Antriebe“ mit einer Lehrkraft aus der Jenaer Antriebstechnik GmbH unterstützen.

    Die Lobdeburgschule stellt Räumlichkeiten für das Roboter-Projekt zur Verfügung und gewährleistet die Betreuung der Gruppen durch ihre Pädagogen. Schulleiterin Barbara Wrede fasst zusammen: „Wir werden die Teilnahme unserer Kinder und Jugendlichen am Wettbewerb Lego League organisieren und absichern. Weiterhin macht unsere Schule das Vorhaben unter anderem über die Schul-Webseiten bekannt“. Nicht zuletzt wollen sich Schule und Hochschule gegenseitig zu Veranstaltungen, wie beispielsweise dem “Hochschulinfotag“ der EAH Jena, einladen.

    sn

  • Ihr Weg zum Masterstudium

     (2. Juni 2017) Ihr Bachelorstudium haben Sie (fast) in der Tasche und möchten einen Überblick über die Masterstudiengänge, die Sie mit Ihrem Bachelorabschluss an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studieren könnten?


    Dann kommen Sie zu unserem diesjährigen Masterinfotag am 21. Juni und lassen Sie sich von der Vielfalt der Masterstudiengänge der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena überraschen.

    Mit einer Reihe von Vorträgen wird Ihnen zwischen 13.00 und 17.00 Uhr das gesamte Masterstudienangebot präsentiert: Sie erhalten Einblick in die Studieninhalte, in das Bewerbungsprocedere, in die Zugangsvoraussetzungen und natürlich wird auch über berufliche Perspektiven gesprochen.

     
    Darüber hinaus finden Sie im Foyer des Hauses 5 der EAH Jena zu jedem Masterstudiengang Informationsstände zu wesentlichen Lehrinhalten sowie Bewerbungsmodalitäten und können Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch mit Studienberatern und Masterstudierenden klären. 

     
    Verschiedene Führungen laden zum Kennenlernen des Campus ein und bieten spannende Einblicke in den Hochschulalltag. 

     
    Masterinfotag an der EAH Jena
    Datum: Mittwoch, 21. Juni  von 13 bis 17 Uhr
    Ort: Campus EAH Jena/Haus 5/ Räume 05.00.02, 05.00.03, 05.00.04, 05.00.10


    Kontakt
    Elvira Babić, Masterkoordinatorin
    Master Service
    Tel.: +49(0)3641 205 148
    Email:  master@eah-jena.de

    Webseite:  www.eah-jena.de/masterinfotag

    Facebook: www.facebook.com/events/428135657550482/

    Hinweis: Um eine Anmeldung per Email (master@eah-jena.de) wird gebeten. (Betreff: Masterinfotag/Name des Vortrags/des Masterstudiengangs)

  • Grabbeigabe unter dem Elektronenmikroskop


    (31. Mai 2017) Der Bauer staunte nicht schlecht. Das mulmige Gefühl, als sein Pflug plötzlich an metallischen Widerstand im Acker stieß, wich zunehmend der Überraschung: Das was beim Pflügen auf dem Schweinsrück, einem Flurstück in der Nähe des thüringischen Dörfchens Ballstädt, zutage kam, war keine Fliegerbombe oder andere Hinterlassenschaft des letzten Krieges. Es war weit älter. Und es waren mehrere Dinge, teils aus Metall, teils aus Keramik.

    Etwa 2.000 Jahre alte Urnen samt deren Inhalt hatte der Landwirt im Herbst 2003 ans Tageslicht befördert. Dies bestätigten die folgenden Untersuchungen durch Denkmalpfleger und Archäologen. Der Ballstädter Schweinsrück war ein Urnenbestattungs- bzw. Brandgräberfeld. Nach keltischer bzw. elbgermanischer Tradition wurden die Toten in dieser Zeitperiode mit ausgewählten Beigaben verbrannt und Asche und Reste anschließend in Urnen bestattet. Bis heute werden darin der so genannte „Leichenbrand“, Asche und Knochenstücke, sowie Überreste und teils erhaltene Beigaben gefunden.

    Eine besonders interessante Grabbeigabe, die 2014 auf dem Schweinsrück zutage kam, wurde in diesem Jahr zum Thema einer Bachelorarbeit: David Bitter, Student der Fachrichtung “Konservierung und Restaurierung” der Fachhochschule Erfurt, untersuchte die Reste eines Schildbuckels, des schmiedeeisernen Mittelteils eines Holzschildes, die in einer Keramikurne gefunden wurden.

    Für seine Arbeit forschte er nicht nur am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar, der Arnstädter setzte sich auch mit Wissenschaftlern der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena in Verbindung. Denn überraschenderweise waren Teile der Oberfläche des metallischen Schildbuckels auch nach mehr als 2.000 Jahren völlig frei von Rost geblieben.

    Möglicherweise hatte sich dort eine schützende Schicht auf der Oberfläche gebildet. Aber wie war sie entstanden und woraus bestand sie? David Bitter wollte diese rostfreien Stellen in seiner Abschlussarbeit chemisch charakterisieren und mögliche Ursachen der Entstehung erforschen. „Durch die Hitzeeinwirkung auf den Stahl“, so Bitter, „hat sich vermutlich eine Art Brandpatina gebildet. Im Querschliff des Materials ist diese Patina als dunkle Linie erkennbar.“

    Physiker der EAH Jena untersuchten eine etwa zwei mm große Probe des Schildbuckels unter dem Rasterelektronenmikroskop. „Hoch spannend!“, beurteilte Steffen Teichert, derzeit Dekan des Fachbereichs SciTec, seine Untersuchungen: „Zur Bestimmung der Zusammensetzung dieser besonderen, nicht korrodierten Schicht auf dem Schildbuckel haben wir verschiedene Analyseverfahren eingesetzt. Mittels der Röntgenspektroskopie ließ sich eine auf dem Metallkern liegende Passivierungsschicht aus verschiedenen Eisenoxiden nachweisen. Diese Oxidschicht wurde von uns sicher als Brandpatina identifiziert.“

    Unter Passivierung wird (lt. Wikipedia) die spontane Entstehung oder gezielte Erzeugung einer nichtmetallischen Schutzschicht auf einem metallischen Werkstoff verstanden, welche die Korrosion des Grundwerkstoffes verhindert oder stark verlangsamt. Im Falle des keltischen Schildbuckels, der nicht nur als Verzierung diente, sondern auch dem Schutz der Hand des Schildträgers, handelt es sich um eine spontane Entstehung durch Brandhitze.

    Welche Eisenoxide konnten Prof. Dr. Teichert und seine Kollegen als Bestandteile der Brandpatina nachweisen?  Durch die so genannte „Elektronenrückstreubeugung“, ein Verfahren, das eine ortsaufgelöste Analyse der Kristallstrukturen erlaubt, haben die Wissenschaftler drei verschiedene Eisenoxide festgestellt: „Im Inneren der Patina fanden wir Wüstit, ein Eisenoxid, das bei sehr hohen Temperaturen, um die 750 bis 950 Grad Celsius, entsteht, in der Mitte befand sich Magnetit und am äußeren Rand der Brandpatina Hämatit“, so Teichert, der im kommenden November die Leitung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena antritt.

    Ob diese Oxidschicht durch das Schmieden des Schildbuckels oder durch die Verbrennung des Toten zustande kam, lässt sich nur vermuten. Doch spricht alles dafür, dass die Brandpatina von der Leichenverbrennung stammt, da für die Entstehung der gefundenen Oxide eine längere Hitzeeinwirkung nötig ist, als bei der Bearbeitung im Schmiedefeuer.

    David Bitter hat den Schildbuckel restauriert und so weit wie es möglich war, dem historischen Originalzustand angeglichen. Besonders eindrucksvoll ist für ihn, dass die Oxidschicht auch Zeichen der Herstellung und Nutzung des Schildbuckels bewahrt hat. Er weist auf Schleif- und Hammerspuren hin: „Die Brandpatina hat viele Spuren erhalten, die sonst durch die Korrosion verloren gegangen wären. Diese 2.000 Jahre alten Kratzer und Beulen verbinden sich mit der Patina zu einer Einheit, die den Lebensweg des Schildes dieses keltischen Kriegers, von seiner Herstellung, über den Gebrauch bis hin zum Verbrennen, für uns dokumentiert.“

    sn

    Quellen: David Bitter, Prof. Dr. Steffen Teichert

  • Reicht „Gerechtigkeit“ aus?

    Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Markus Hundeck an der EAH Jena


    (31. Mai 2017) Heute Abend um 18.00 Uhr hält Prof. Dr. Markus Hundeck seine Antrittsvorlesung an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die öffentliche Veranstaltung findet im Medienstudio der EAH Jena, in Haus 5, Etage 3, Raum 05.03.11, statt.

    Nachdem er bereits als Vertretungsprofessor an der der EAH Jena gelehrt hatte, wurde der promovierte Theologe am 20. Dezember des vergangenen Jahres als Professor für Ethik und Methoden der Sozialen Arbeit an den Fachbereich Sozialwesen berufen.

    Markus Hundeck (geb. 1965) studierte in Bonn, Freiburg, Jerusalem und Köln Katholische Theologie und Philosophie, Germanistik, Alte Geschichte und Pädagogik. Es schlossen sich Aufbaustudien unter anderem im Bereich der kirchlichen Sozialarbeit, den Sozialarbeitswissenschaften und der Sozialpädagogik an.

    Nach mehrjähriger Tätigkeit in Leitungsfunktionen sowie in der Aus- und Weiterbildung in der Diözese Regensburg sowie in der Gemeinwesen-, Männer- und der Schulsozialarbeit, wechselte der Wissenschaftler im Jahr 2013 auf eine Verwaltungsprofessur für Soziale Arbeit an die Hochschule Emden-Leer.

    Zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des gebürtigen Rheinländers zählen, neben Grundlagen, Methoden und Theorien der Sozialen Arbeit auch die Hermeneutik und Geschichte der Pädagogik und Sozialpädagogik sowie der Ethik, aber auch die Arbeit und Organisation von Gemeinwesen. Ein weiteres seiner Forschungsfelder ist die europäische Geistes- und Wissenschaftsgeschichte.

    Prof. Dr. Hundeck legt den Schwerpunkt seiner Antrittsvorlesung auf die Ethik. Hierbei möchte er eine These seines nächsten größeren Projektes erproben und diskutieren: "Sola iustitia - Gerechtigkeit als alleinige Leitkategorie Sozialer Arbeit? Anfragen und Zugänge zu einer möglichen anderen Ethik Sozialer Arbeit". 

    sn
     

    Kontakt:
    Prof. Dr. Markus Hundeck
    markus.hundeck@eah-jena.de ​

  • Professor Steffen Teichert wird neuer Rektor der EAH Jena

    (22. Mai 2017) An der Spitze der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena steht ab November dieses Jahres Prof. Dr. Steffen Teichert.
     
    Professor Teichert wurde heute durch den Hochschulrat der EAH Jena einstimmig zum neuen Rektor bzw. Präsidenten gewählt. Bereits am 25. April hatte der Senat der Hochschule seine Zustimmung zum Wahlvorschlag der Findungskommission einvernehmlich, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen gegeben.
     
    Herr Teichert wurde für sechs Jahre gewählt. Nach der Ernennung durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft beginnt die Amtszeit des neuen Rektors am 4. November 2017. Die bisherige Amtsinhaberin, Prof. Dr. Gabriele Beibst, geht nach drei erfolgreichen Legislaturperioden in den wohlverdienten Ruhestand.
     
    Steffen Teichert wuchs in Zwönitz im Erzgebirge auf. Sein Abitur legte er in Aue ab. Er studierte in Dresden, Chemnitz und Kiew Physik und forschte während und nach seiner Promotion zur Herstellung von dünnen Schichten in Metall-Silizium-Systemen.
     
    Nach beruflichen Stationen in verschiedenen Unternehmen wurde er im Herbst 2009 als Professor für Physikalische Werkstoffdiagnostik und Physik an den Fachbereich SciTec der EAH Jena berufen. Seit dem 1. März 2013 ist Prof. Dr. Steffen Teichert Dekan dieses größten Fachbereichs der EAH Jena. 2012 erhielt er den Lehrpreis der Hochschule, 2016 den Forschungspreis des Förderkreises der EAH Jena.
     

    sn
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    Foto: Katrin Sperling
     
    Informationen und Kontakt: presse@eah-jena.de

  • Architektur und Porträts

    Neue Fotos erwarten ihr Publikum

     
    (19. Mai 2017) Gleich zwei neue Ausstellungen sind ab dem kommenden Montag in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu sehen:
     
    Eine Sammlung von Porträtfotos junger Mädchen gibt es im Foyer vor der Aula im Erdgeschoss von Haus 4. Dieter Urban nennt seine Ausstellung, deren Bilder er mit Software verfremdet hat „Youth Zone:3“.
     
    In Haus 5, Treppenhaus 7, stellen Dr. Sieglinde Krepler und Erwin Freund gemeinsam Architekturfotografie aus. Die Besucher erwartet hier hauptsächlich zeitgenössische Architektur mit sehr unterschiedlichen Stilen.
     
    Beide Ausstellungen sind bis zum 21. Juli dieses Jahres öffentlich zugänglich und Besucher herzlich willkommen.
     
    sn
     
     
    Moderne Architektur im Fokus
    Fotografien von Dr. Sieglinde Krepler und Erwin Freund
    Ausstellung im Haus 5, Treppenhaus 7
    22.05.2017 – 21.07.2017
    Mo-Fr, 8 – 20 Uhr
     
     
    Youth Zone:3
    Fotografien von Dieter Urban
    Ausstellung im Haus 4, Foyer der Aula
    22.05.2017 – 21.07.2017
    Mo-Fr, 8 – 20 Uhr​​​​

  • Forschungspreis der EAH Jena 2017

    ​Prof. Dr. Michael Rüb ist Preisträger


    (18. Mai 2017) Gestern erhielt Prof. Dr. Michael Rüb den diesjährigen Forschungspreis des Förderkreises der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

    Michael Rüb lehrt seit 2008 „Physikintensive Technologien und Mikrostrukturierung" im Fachbereich SciTec der Jenaer Hochschule.

    Nach seinem Studium in Erlangen und London sowie Forschungsaufenthalten in Portugal und der Schweiz promovierte der Physiker 1997 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

    Bis zu seiner Berufung arbeitete er im Unternehmensbereich “Automotive Industrial and Multimarket” der Infineon Technologies Austria AG im österreichischen Villach.

    Professor Rüb kann neben seiner Lehre auf zahlreiche Forschungsprojekte blicken, die er, gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe im Fachbereich, und häufig mit Verbundpartnern umsetzt.

    Ein Beispiel ist das Vorhaben „Energiefilter für Ionenimplantationsanlagen“. Hier ist aus einem Gründungsprojekt der EAH Jena, unter Mentorenschaft von Michael Rüb, die junge Firma mi2-factory GmbH hervorgegangen, die im Herbst 2016 zu den drei Nominierten in der Kategorie Industrie und Material für den Innovationspreis Thüringen gehörte.

    Kontakt:
    michael.rueb@eah-jena.de
    Tel. 03641 – 205 879

  • Gaming trifft Wissenschaft

    ​3. Jenaer Games Night am 10. Juni


    (18. Mai 2017) Am kommenden 10. Juni erwartet kleine und große Besucher an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein umfangreiches Programm rund um das Thema „Digitale Spiele“

    Von 12.00 bis 22.00 Uhr lädt der Fachbereich Sozialwesen zur 3. Jenaer Games Night in das Haus 4 an der Carl-Zeiss-Promenade 2 ein. Studierende, Wissenschaftler und Gamer aller Altersgruppen treffen sich zum Spiel, zu neuen Informationen und zum Dialog mit Gleichgesinnten.

    Organisiert wird die Games Night von der AG Respawn: Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Sozialwesen und ihrem Mentor Prof. Dr. Martin Geisler. Sie beschreiben die Games Night als eine „Mischung rund um das Thema digitales Spielerleben und Spielpädagogik“.

    Zu sehen und spielend zu erleben gibt es die neueste Technik im Bereich Virtual Reality und Lasergame sowie einen Escape Room bis hin zu Retrogames. Passend zum erfahrbaren Teil gibt es unter anderem Vorträge zum Thema Altersfreigabe, eSport als Breitensport und Überwachung in Videospielen. Auch zum Thema Jugendmedienschutz werden Experten zur Verfügung stehen.

    Digitale Spiele sind auch in der Bildung und der Sozialen Arbeit ein wichtiges Medium. Dementsprechend wird die 3. Games Night zusätzlich durch ein Seminar im Fachbereich Sozialwesen begleitet, das Videogames im Sinne der „Lebensweltorientierung“ reflektiert und so eine Brücke zur Sozialen Arbeit herstellen soll.

    Für die Veranstaltung konnten u. a. das Institut Spawnpoint, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), Spieleratgeber NRW, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Schreibfabrik Leipzig, eSports Leipzig e.V., Laser Factory Jena, NETPÄD Jena sowie das Jugendzentrum Hugo aus Jena als Unterstützer gewonnen werden.

    Start ist 12.00 Uhr in der Hochschulaula (Haus 4, EG). Alle weiteren Stationen sind ausgeschildert. Der Eintritt ist frei.

    Informationen und Programm:
    https://agrespawnblog.wordpress.com/

    oder
    https://www.facebook.com/events/1482228815131154/

    F. Krieg, D. Mohorn / sn

  • Welche Zukunft hat der Sozialstaat?

    ​Eine Prognose von Michael Opielka


    (17. Mai 2017) Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und der Lambertus-Verlag (Sitz: Freiburg i. Br.) veröffentlichten kürzlich eine Prognose von Prof. Dr. Michael Opielka mit dem Titel „Welche Zukunft hat der Sozialstaat“.

    Der Sozialwissenschaftler sieht den Sozialstaat bedroht: Demografischer und kultureller Wandel, Arbeit 4.0 und die Auflösung der Familienverhältnisse entziehen letzterem die Grundlagen.

    Aus diesem Szenario heraus entwirft Opielka, der im Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lehrt, Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts. Diese sieht er einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet.

    Der Professor für Sozialpolitik und Geschäftsführer des Institutes für Sozialökologie gemeinnützige GmbH in Siegburg diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregimes. Dabei zeigt Michael Opielka die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.

    sn


    Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und Lambertus-Verlag

  • Ausnahmslos ausgezeichnete Abschlüsse

    Zeugnisverleihung im Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik der EAH Jena


    (16.05.2017) Am 12. Mai fand bereits zum 12. Mal die feierliche Zeugnisausgabe im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ET/IT) der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena statt.

    Alle 13 Absolventen, darunter eine Frau, erzielten ausnahmslos ausgezeichnete Abschlüsse. Die Mehrheit der Bachelorabsolventen wird ihr Studium im Masterstudiengang Raumfahrtelektronik an der Hochschule weiterführen. Die sieben Masterabsolventen haben bereits jetzt unbefristete Anstellungen.

    Prof. Dr. Oliver Jack, Dekan des Fachbereichs ET/IT, eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede an die Absolventen und übergab die Zeugnisse. Er war stolz auf die sehr guten Studienabschlüsse und dankte auch den Lehrenden für die Betreuung der Absolventen.

    Für viele emotionale Momente sorgte die Fachbereichs-Band „THD“, die musikalisch durch das Programm führte. Ein Absolvent schilderte in seiner Festrede persönliche Gedanken und Erinnerungen an das Studium.  Anschließend wurde gemeinsam mit Familienangehörigen und Professoren gefeiert und auf die Zukunft angestoßen.

    ah / sn

  • Viel Unterstützung der Studienanfänger

    Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena im bundesweiten CHE-Ranking in hervorragender Position

    ​(10. Mai 2017) Ein Betriebswirtschaftsstudium an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ist eine gute Entscheidung: Dies bestätigt das aktuelle bundesweite Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Gleich in mehreren Kategorien belegt der Fachbereich Betriebswirtschaft für den Bachelorstudiengang Business Administration eine Spitzenposition. Bei der Studierbarkeit, in der Unterstützung der Studierenden am Studienanfang sowie bei der Möglichkeit, den Studienabschluss in angemessener Zeit zu erreichen, gehört der Fachbereich zu den bundesweit Besten.

    Der Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena bietet ein hervorragendes wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium an, in dem Theorie und Praxis von kompetenten und engagierten Professoren vermittelt werden. Gute Gründe am Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena sein Studium im Bachelorstudiengang „Business Administration“ oder im Masterstudiengang „General Management“ aufzunehmen.
     
    Informationen und Kontakt:
    bw@eah-jena.de​

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  • Engagierte Zusammenarbeit des Kollegiums zur Unterstützung der Studierenden

    Bestnoten für Studiengang der Sozialen Arbeit der EAH Jena beim deutschlandweiten Hochschulranking

     
    (10. Mai 2017) Der Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena erreicht im deutschlandweiten Durchschnitt erneut ein überdurchschnittlich positives Ergebnis. Für das CHE-Ranking im jährlich erscheinenden Studienführer der Wochenzeitschrift „DIE ZEIT“ wurden deutschlandweit Studierende verschiedener Hochschulen und Studiengänge zu den wahrgenommenen Studienbedingungen befragt. Zu den Spitzenkategorien zählen dabei die Bereiche „Studiensituation insgesamt“, „Lehrangebot“, „Praxisbezug“, „Berufsbezug“, „Betreuung durch Lehrende“ sowie die „Unterstützung im Studium“.

    Der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen der EAH Jena, Prof. Dr. Andreas Lampert, resümiert dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir erneut sehr gute Bewertungen erhalten haben. Das Ergebnis im CHE-Ranking ist gleichermaßen Ausdruck der engagierten Zusammenarbeit des Kollegiums am Fachbereich in der Organisation und inhaltlichen Ausgestaltung des Studiums. Durch den starken Einbezug der Studierenden in das Hochschulgeschehen, z.B. durch die Beteiligung in den Hochschulgremien und über regelmäßige Evaluationen werden Veränderungen und Trends deutlich, welche zur Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Qualität des Studiums herangezogen werden.“

    Dies kommt auch in den Items des aktuellen CHE-Rankings zum Ausdruck. Bei nahezu 80 % der befragten Kategorien wird der Studiengang „Soziale Arbeit“ an der EAH Jena besser bewertet als der bundesweite Durchschnitt. Insbesondere werden die Unterstützung bei der Vorbereitung von Prüfungsleistungen, die didaktischen Kompetenzen der Lehrenden, die Rückmeldungen zum Leistungsstand und das Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten an die Studierenden, die strukturierte Betreuung während der Praxisphasen oder auch die Vermittlung von Praxisstellen durch den Fachbereich positiv hervorgehoben. Dabei helfen intensiv gepflegte Kontakte und die vielfältigen Kooperationen in Lehre und Forschung mit den Einrichtungen der beruflichen Praxis.

    Neben dem Studiengang „Soziale Arbeit“ werden am Fachbereich der konsekutive Masterstudiengang „Soziale Arbeit“, der berufsbegleitende Masterstudiengang „Coaching und Führung“ und der berufsbegleitende Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ angeboten. 

    Franziska Krieg / sn

    Weitere Informationen zum Studium „Soziale Arbeit“ an der EAH in Jena:
    http://www.sw.eah-jena.de/studium/
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    Zum CHE-Ranking des Studiengangs:
    https://ranking.zeit.de/che/de/fachbereich/100285​​

  • Sozialpolitik für Soziale Arbeit

    ​Fachtagung von Studierenden am 1. und 2. Juni in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (5. Mai 2017) Am 1. und 2. Juni 2017 findet in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena die 15. Sozialpolitische Fachtagung des Fachbereichs Sozialwesen unter dem Thema „Sozialpolitik für Soziale Arbeit“ statt. Das diesjährige Thema der Tagung umfasst alle Bereiche der Sozialen Arbeit und deren Bezug und Einfluss auf die Sozialpolitik.

    Für die Vorträge und Panels konnten einige der wichtigsten Sozialpolitikprofessoren Deutschlands und führende Vertreter der Thüringer Sozialverbände gewonnen werden. Die Tagung wird am ersten Tag von einem Vortrag Professor Michael Opielka, EAH Jena, zum Thema Sozialpolitik und Soziale Arbeit eröffnet. Weitere Vortragende des ersten Tages sind der Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen, Stefan Werner und Professor Günther Rieger von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

    Eine aktuelle Studie zur politischen Ausrichtung von Studierenden der sozialen Arbeit werden Professor Aysel Yollu-Tok und Professor Günter Roth von der Hochschule in München vorstellen. Als Abschluss des ersten Tages wird es eine Paneldiskussion zu den Vorträgen mit allen Referenten und Referentinnen geben, an der sich auch Studierende und andere Tagungsteilnehmer beteiligen können.

    Zu Beginn des 2. Tagungstages wird Professor Holger Ziegler (Universität Bielefeld) zum Thema gesellschaftliche Perspektiven der Sozialen Arbeit referieren. Zum Ende der Tagung wird es eine weitere Paneldiskussion über das Tagungsthema und Folgerungen für die Soziale Arbeit geben. Organisiert und durchgeführt wird die Tagung von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule und Professor Michael Opielka.

    Weitere und aktualisierte Informationen auf der Homepage der Fachtagung:
    https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2017/

    Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich unter:
    https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2017/anmeldung/

    Ansprechpartner:
    Dominic Haß
    dominic.hass@stud.eah-jena.de

  • Thüringer Zentrum für Additive Technologien gegründet

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    ​Vernetzung für eine Schlüsseltechnologie


    (5. Mai 2017) Die additiven Technologien entwickeln sich zu einer Schlüsseltechnologie aufgrund ihrer Potenziale zur Herstellung komplexer Geometrien und für die Nutzung zur Individualisierung von Produkten. Auch in Thüringer Unternehmen werden sie inzwischen in verschiedensten Branchen eingesetzt und sind Inhalt von Forschung und Entwicklung. Zur Vernetzung dieser vielfältigen Kompetenzen, Erfahrungen und Angebote ist unter Federführung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das Thüringer Zentrum für Additive Technologien (THAT) gegründet worden.

    Der Verbund vereint unter einem Dach verschiedene Initiativen und Einzelaktivitäten aus Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, diese zusammen zu führen und damit Thüringen zu einer Kompetenzregion für die additive Fertigung zu entwickeln. Für Thüringer Unternehmen sollen Angebote, Ausstattung und Forschungskompetenzen im Bereich der additiven Technologien besser sichtbar und leichter zugänglich werden. Der Transfer neuster Verfahren und Entwicklungen in die Wirtschaft kann somit gefördert und das Heranführen von Unternehmen an diese Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie unterstützt werden. Andererseits sollen Anforderungen zur anwendungsnahen Forschung und Entwicklung gezielter aufgenommen und in Projekte überführt werden. Damit ermöglicht die Arbeit des Zentrums sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit national und international zu stärken und auszubauen.

    Initiatoren des Zentrums sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Unternehmensverbund „Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 (Fab-I 4.0)“ mit dem Protonetz, das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), das Institut für Angewandte Physik (IAP) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und deren Clustermanagement (LEG Thüringen). Dem Vorstand des THAT gehören Prof. Jens Bliedtner von der EAH Jena, Dr. Martin Schilling vom Fab-I 4.0 e.V. und Dr. Simon Jahn vom ifw Jena an.

    Mit der Gründung des Innovationszentrums wird eine Maßnahme im Aktionsplan der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen (RIS3 Thüringen) des Freistaates Thüringen umgesetzt und ebenso die Thüringer Digitalisierungsstrategie des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) adressiert. Diese soll dazu beitragen, Thüringen zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung zu entwickeln, so auch das Ziel von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

    Weiterhin ist es Ziel des Zentrums, die stärkere Integration additiver Technologien in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu fördern und damit die Fachkräftesicherung zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Anwender der Technologien und Bildungseinrichtungen ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung abgestimmter Konzepte zur Qualifizierung in Beruf und Studium.


    Kontakt:
    Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Fachgebiet Fertigungstechnik/-automatisierung
    Telefon: 03641 / 205-444
    E-Mail: jens.bliedtner@eah-jena.de

  • Tag gegen Lärm

    ​14. Jenaer Akustik-Tag an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (27. April 2017) Am 26. April fand der inzwischen schon traditionelle Jenaer Akustik-Tag in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule statt. Ab 13.00 Uhr waren, neben Fachleuten und Hochschulangehörigen, auch alle Interessierten am Thema „Akustik“ eingeladen.

    In fünf Vorträgen vor circa 80 Teilnehmern wurden Fragen gesundheitlicher Folgen von Lärm, der Geräuschreduktion, der Lärmwirkung und weitere Einflussbereiche der Akustik behandelt. In diesem Jahr wurde der Themen-Bogen von „Tinnitus als Folge von Lärm“ über Fluglärm, „Akustische Einflüsse auf Kommunikationsketten“ bis hin zu praktischen Anwendungen wie „Geräuschoptimierung an Staubsaugern“ und der Einsatz Akustischer Methoden in der Qualitätssicherung in der Automobilfertigung gespannt.

    Referentin Dr. Daniela Ivanšić vom Uniklinikum Jena zeigte beispielsweise in Ihrem Vortrag auf, wie durch Konzertbesuche oder Arbeitslärm irreversible Schäden am Gehör eintreten können, deren Folge häufig ein Tinnitus sei. Die Zahl der Patienten im Tinnitus-Zentrum nähme immer mehr zu. Auch die Vorbeugung durch den Schutz der Ohren sowie Therapiemöglichkeiten thematisierte sie. Ist eine Lärmeinwirkung unvermeidbar, solle auf angemessene Ruhephasen geachtet werden.

    Florian Schmitt (BSH Hausgeräte GmbH) ging in einem weiteren Vortrag auf die umfangreichen Messungen und Forschungen ein, die für eine effektive Geräuschoptimierung bei Staubsaugern notwendig waren. „Lange waren turbulente Strömungen in den Düsen das Hauptproblem“ sagte er.

    Bereits 1999 thematisierte Silvio Hamm die "Geräuschoptimierung von Bodenpflegegeräten" in seiner Diplomarbeit im Fachbereich Maschinenbau der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Betreut wurde er dabei unter anderem von Prof. Dr.-Ing. Bruno Spessert, dem Initiator des gestrigen Akustiktages an der Jenaer Hochschule. Hamms Fazit lautete damals: „Aufgrund der durchgeführten Untersuchungen können verschiedene Maßnahmen aufgezeigt werden die in zukünftigen Serienprodukten zu einem Geräuschniveau um 65 dB(A) führen.“

    Eine schöne Erfolgsgeschichte, denn Hamm ist inzwischen Entwicklungsleiter bei der BSH Hausgeräte GmbH in Bad Neustadt, die die Marken Bosch und Siemens vertreibt. Sein Mitarbeiter Florian Schmitt nahm nun als Tagungsgast auf die damalige Abschlussarbeit Bezug: die Zielstellung von 1999 könne deutlich unterboten werden. „Ab 60 dB(A) wird es richtig leise“ sagt Herr Schmitt, das leiseste Gerät auf dem Markt – welches auch vorgeführt wurde - hat kann inzwischen 57 dB(A) vorweisen.

    Der Jenaer Akustik-Tag fand auch in diesem Jahr am internationalen „Tag gegen Lärm“ statt. Erstmals in diesem Jahr gab es dazu in der Stadt Jena noch weitere Angebote, unter anderem in der Jenaer Straßenbahn, initiiert vom Tinnitus-Zentrum und Hörgeräteakustikern.

    Prof. Dr. Bruno Spessert, Bernhard Kühn / mk

    Weitere Informationen:

    14. Jenaer Akustik-Tag,

    26. April 2017, 13.00 Uhr,
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena,
    Aula (Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4)​

  • Zwischen Optiklabor und Physik-Quiz


    Girls`Day an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (25. April 2017) Wenn am 27. April ab 9.00 Uhr der Girls` Day an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet, gibt es spannende Aktionen, an denen sich Schülerinnen ab der 9. Klasse beteiligen können. Für die Mädchen sind es mitunter erste Schritte, die eigene Zukunft zu planen, sich mit technischen und naturwissenschaftlichen Themen vertraut zu machen und zu orientieren, welche Studiengänge in der Zukunft in Frage kommen könnten.

    Ein vielseitiges Programm aus verschiedenen Bereichen wurde zusammengestellt: aus den Ingenieurwissenschaften („Medizintechnik live“, „Schokolade 4.0“), den Naturwissenschaften („Mathe zum Anfassen“; „Hättest du's gewusst? Ein experimentelles Physik-Quiz“), aus der Technik („Mechanik-Simulation mit Angry Birds“), aus der Werkstoffwissenschaft („Fälscherwerkstatt – Münzen beschichten“ sowie der Optik („Wie uns das Auge täuschen kann“). Diese Angebote sind nur eine kleine Auswahl aus dem Gesamtprogramm des Girls` Day in den Hörsälen und Laboren der EAH Jena.

    Mit dem Girls` Day an der EAH Jena werden den teilnehmenden Mädchen neue Perspektiven für ihre Berufsplanung eröffnet. Durch den Einblick in die Welt der Wissenschaft und Technik an der Hochschule kann erreicht werden, dass sie sich bei der späteren Berufswahl abseits typischer Frauenberufe bewegen und mehr auf ihre individuellen Interessen schauen. Die Schülerinnen sind zu einem erlebnisreichen Tag eingeladen, an dem sie ihre Fähigkeiten testen und in mögliche spätere Berufsrichtungen hineinschnuppern können.

    Empfohlen wird die Teilnahme von Schülerinnen ab der 9. Klassenstufe.

    Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht und jeweils für ein Angebot möglich:
    http://gostudy.fh-jena.de/files/programm_zum_girls__day_2017_eah_jena.pdf

    Auch wer es sich am Girls` Day noch kurzfristig überlegt, die EAH Jena in der Carl-Zeiss-Promenade 2 in Jena zu besuchen, kann sich ab 9:00 Uhr im Foyer Haus 2 für freie Angebote melden.

    Interessenten wenden sich bitte an Frau Städtler:
    Tel.: 03641- 205 546
    heidi.staedtler@eah-jena.de


    mk

  • Optimaler Start

    Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ der Ernst-Abbe-Hochschule Jena startete mit voller Belegung


    (18. April 2017) Mit dem Sommersemester 2017 begann der neue Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Das praxisorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle zwischen Medienpädagogik, Erziehungs- und Kulturwissenschaften angesiedelt. Konzipiert und geleitet wird der neue Studiengang von Prof. Dr. Martin Geisler (Ernst-Abbe-Hochschule Jena). Die Lehrenden im Studiengang sind bundesweit anerkannte Experten und Expertinnen.

    Der Studiengang startete mit 20 Teilnehmenden und somit mit allen zu vergebenden Studienplätzen. Die Mehrheit der Studierenden hat einen (sozial-)pädagogischen Hintergrund. Schon beim ersten Blockseminar, „Kulturelle Bildung“ vom 06. - 08.04. wurde jedoch auch deutlich, wie sehr die konstruktiven Diskussionen durch Perspektiven aus der Musik- und Spieltherapie, des Journalismus, der Kameraarbeit und vielen weiteren Aspekten bereichert wurden.

    Ebenso beeindruckend ist die Gruppendynamik der Teilnehmenden. In kurzer Zeit fanden diese zueinander und schafften mit ihrer positiven, lockeren und kreativen Art eine ideale Lernatmosphäre. Gerade diese trägt viel zur Langzeitmotivation, zur gegenseitigen Unterstützung und zum intensiven Selbststudium bei. Als Sprecher wurden aus den Reihen der Studierenden Juliette Schoechert und Dennis Mohorn gewählt.

    Zur feierlichen Eröffnung am Abend des 07.04. begrüßte der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen, Prof. Dr. Andreas Lampert, die Teilnehmenden und unterstrich in seinem Grußwort die Einzigartigkeit und intensiven Bemühungen in der Entstehung des Studienganges. Zur Eröffnung fanden sich fünf der 13 Lehrenden persönlich ein. Die anderen richteten sich mit Videobotschaften an die Studierenden.

    Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters „ImproVision e.V.“ aktivierten im Anschluss Studierende und Lehrende gemeinsam in einem Improvisationsworkshop und erläuterten anschließend ihr spieldidaktisches Vorgehen.

    Die Phase des Selbststudiums wird ebenfalls spielerische Elemente enthalten. Im „Battle of the Masters“ bilden die Studierenden Teams und treten in selbst angeleiteten Spielen gegeneinander an. Neben der Unterhaltung dient dies insbesondere der Kreativität, eigene Spielformen zu entwickeln, dem pädagogischen Geschick diese gelingend anzuleiten und dem Erleben und der Reflexion des Spielgeschehens. Daher sind sowohl klassische, als auch digitale Spielwelten gerne gesehen.

    Gelegenheit zur Reflexion und Vertiefung gibt es bereits beim zweiten Präsenztermin vom 18.05. – 20.05.2017 mit Sebastian Ring vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis aus München. Er wird das Seminar „Spielforschung“ anleiten.


    Alle Infos zum Studiengang hier: http://www.spiel-medien-pädagogik.de/

    Prof. Dr. Martin Geisler

  • Ein Tag für die ganze Familie

    Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

     

    (8. April 2017) Schade für alle, die nicht dabei gewesen waren: Der heutige Hochschulinformationstag (HIT) der EAH Jena war in vieler Hinsicht ein HIT. Bereits am Freitag waren acht Familien aus dem ganzen Bundesgebiet zur Vorabendveranstaltung „Familien-Special“ angereist.

     

    Am Samstag war der Campus mit vielen Generationen gefüllt: Es kamen nicht nur die Schülerinnen und Schüler der älteren Klassen mit ihren Eltern, sondern auch Familien mit kleinen und kleinsten Kindern, einschließlich der Großeltern, um sich die Labore der Jenaer Hochschule anzusehen.

     

    Und es trafen sich ehemalige Kommilitonen wieder: Der ingenieurwissenschaftliche Fachbereich SciTec hatte bereits zum zweiten Mal eine „Alumni-Ecke“ eingerichtet. Sieben „Ehemalige“ trafen sich heute gemeinsam mit ihren Familien ganz gezielt zum HIT.

     

    Der HIT als Alumni- und Familientag: Dies Idee will die Hochschule in den kommenden Jahren noch ausbauen. Schließlich ist es ein tolles Gefühl, sich nach den Jahren des Studiums an „seiner Hochschule“ wiederzutreffen.

     

    Vom 10. bis 12. April öffnen sich alle Hochschultüren noch einmal zu einem „Schnupperstudium“, wo zahlreiche Vorlesungen für Gäste offen sind. Auch hierzu lädt die Hochschule sehr herzlich ein. Eine  Anmeldung ist nicht erforderlich.

     

    Informationen und Kontakt: Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 – 2045 122
    studienberatung@eah-jena.de

     

    www.eah-jena.de

     

    sn

  • 5. Familien-Special der EAH Jena

    Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet reisen zum Vorabend des Hochschulinformationstages an

     

    (7. April 2017) Acht Familien aus verschiedenen Regionen Deutschlands haben heute Nachmittag am “Familien-Special” der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena teilgenommen. Dieses Treffen von Rektorin und Mitarbeitern der Studienberatung gemeinsam mit Schülern und ihren Eltern am Vorbend des Hochschulinformationstages, HIT, fand bereits zum fünften Mal statt.

     

    Die Gäste, die unter anderem aus Brandenburg, Detmold und Würzburg, aber auch aus dem Erzgebirge und der Sächsischen Schweiz angereist waren, erhielten nicht nur eine Führung durch die Hochschule, sondern auch durch die Stadt. Am Abend stand eine Kulturveranstaltung in Jena auf der Agenda. Persönlich wichtig für die Familien war jedoch die Möglichkeit zu ausführlichen Gesprächen mit Hochschulrektorin Prof. Dr. Beibst.

     

    “Unser Familien-Special bietet die Möglichkeit zu intensiven und längeren Gesprächen”, so Professor Beibst und sie ergänzt: “Wir sind der Meinung, dass sich unsere jungen Leute bei ihrem Studium umso wohler fühlen, je besser sie betreut werden und je besser sie sich betreut fühlen. Unser Familien-Special am Vorabend des Hochschulinformationstages trägt dazu bei.”

     

    Wann gibt es sonst schon die Gelegenheit, alle Fragen zum Studium bei einem gemeinsamen Kaffee mit der Rektorin zu klären?


    sn


     

  • Begrüßung der neuen Masterstudentinnen und -studenten

    Heute beginnt das Sommersemester an der EAH Jena

     
    (3. April 2017) Elvira Babić, Masterkoordinatorin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, begrüßte heute 66 der 130 Studierenden, die mit dem Beginn dieses Sommersemesters ihr Masterstudium an der Hochschule aufnehmen.
     
    Frau Babić verdeutlichte, dass ein Masterstudium mehr ist als das pure Lernen und Arbeiten für den späteren Berufsweg. Es ist auch ein Lebensabschnitt, in dem Freundschaften wachsen, die möglicherweise für das ganze weitere Leben halten.
     
    Nach der Veranstaltung konnten die an der EAH Jena neuen Studierenden an einer Campusführung teilnehmen. Die Tutoren zeigten die wichtigsten Anlaufpunkte, wie z. B. die Prüfungsämter, das Thoska-Büro und die Bibliothek. Am Abend gab es noch eine Stadtführung für die „Neuen“.
     
     
     
    ag / sn​

  • Wie aus der Zeit gefallen

    Fotoausstellung „Himmel unter Berlin" in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

     

    (24. März 2017) Mit Beginn der kommenden Woche sind alle Interessierten herzlich willkommen zu einer neuen Fotoausstellung in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena: „Himmel unter Berlin":

     

    Der Berliner Theologe und Fotograf Carsten Jost setzt sich in seinen Fotos mit einem vergessenen europäischen Ort der Kultur, dem „Jüdischen Friedhof Weißensee", auseinander. Die Bilder werden bis zum 19. Mai 2017 im Foyer vor der Aula, im EG von Haus 4 gezeigt.

     

    Jost schrieb zu seinen Bildern: „Der jüdische Friedhof Weißensee – obgleich der größte ursprüngliche, atmosphärisch dichteste und einer der schönsten in Europa, in jedem Stadtplan und Reiseführer vermerkt und als Weltkulturerbe avisiert – ist irgendwie aus der Zeit gefallen, vergessen und ein absoluter Geheimtipp geblieben.

     

    Von den jährlich über 12 Millionen Berlintouristen verlaufen sich an normalen Tagen 10 bis 12 Menschen in den stellenweise dschungelartigen Wald, 80 Fußballfelder groß. An manchen Tagen kann man stundenlang durch die über 117.000 Gräber streifen, ohne einem Menschen zu begegnen. Dabei ist dieser Friedhof wahrscheinlich der historisch, menschlich und mystisch dichteste Ort der Stadt und voller großartiger Motive."

     

    „Jüdische Gräber", so Jost,  „werden für die Ewigkeit angelegt."  So findet man heute noch Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu den „bunten Marmor-, Plastik-, Elektronik-Verbundgräbern der russischen Spätaussiedler aus den letzten Jahren." Bei einem nächtlichen Spaziergang blinkte Jost hier im Schnee eine rote Leuchtdiode an – ihn und  "unverwüstliche Plastikblumen".

     

    Die Fotos „langzeit-dokumentieren" für Carsten Jost „impressionistisch die Atmosphäre" und lassen die hier beendeten Geschichten nur erahnen.

     

     

    Carsten Jost, www.fotografen-berlin.com

    ag / sn

     

    Informationen: AG Ausstellungen der EAH Jena, Herr Kühn, Tel. 03641 - 205-377

     

     

     

    Himmel unter Berlin - Jüdischer Friedhof Weißensee

    27.3. – 19.5.2017

    EAH Jena,   Haus 4, EG, Foyer

    Mo - Fr., 8 - 20 Uhr                         

  • HIT der EAH Jena

    8. April: Einladung zum Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

     

    (21. März 2017) Herzlich eingeladen sind alle Schülerinnen, Schüler und ihre Familien in die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena: Hier startet am Samstag, den 8. April, der Hochschulinformationstag (HIT). Ab 9.30 Uhr sind alle Hörsäle und Labore an der Carl-Zeiss-Promenade 2 für Besucher geöffnet.

    Dass dieser Tag tatsächlich zu einem „Hit“ wird, dafür sorgen viele Studentinnen und Studenten, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule: Neun Fachbereiche der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie der Gesundheits- und Sozialwissenschaften stellen ihre Studienangebote vor. Neben den vielen Informationsständen unter anderem in der Hochschulaula gibt es in Laboren und Hörsälen Experimente und Vorträge.

    Um 9.45 Uhr wird der Tag in Hörsaal 6 (Haus 4) durch den Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der EAH Jena, Prof. Dr. Alexander Richter, eröffnet. Anschließend spricht Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des  Studierendenwerks Thüringen, über Finanzierung, Essen und Wohnen im Studium. Der Leiter des „Service Zentrums Studium und Studienberatung“ der EAH Jena, Uwe Scharlock, stellt alle nötigen Informationen zum Thema „Bewerbung“ vor.

    Eine Führung durch die Bibliothek der EAH Jena erwartet die Besucher um 11.30 Uhr, ein Campusrundgang um 14.00 Uhr. Auf alle Hungrigen wartet, wie in jedem Jahr, vor Haus 4 der bewährte Rost mit Thüringer Bratwürsten. Die Cafeteria in Haus 5 ist an diesem Samstag ebenfalls geöffnet, ebenso wie das Parkhaus.

    Im Anschluss an den HIT öffnen sich alle Hochschultüren noch einmal zu einem „Schnupperstudium“: Vom 10. bis 12. April stehen zahlreiche Vorlesungen für Gäste offen. Auch hierzu lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena herzlich ein. Eine  Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Informationen und Kontakt: Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 – 205 122
    studienberatung@eah-jena.de

    www.eah-jena.de

    sn

  • Trekkingtour durch Ostgrönland

    Grönlandimpressionen von Ines Herzer in der EAH Jena

     

     

    (21. März 2017) Seit der vergangenen Woche stellt Ines Herzer Fotos ihrer Trekkingtour durch Ostgrönland in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena aus. Die Bilder sind bis zum bis 19. Mai im Treppenhaus 7 von Haus 5 zu sehen.

     

    Warum macht man in Grönland Urlaub? Hierzu schreibt die junge Fotografin: „Mit ‚heißen' Temperaturen zu rechnen, ist hinsichtlich der aktuellen Klimadiskussion bestimmt vermessen, aber Eisberge zu sehen, so lange es noch welche gibt, ist definitiv ein Anreiz, sich für einen Urlaub in Grönland zu entscheiden."

     

    Ines Herzer reiste in den Osten Grönlands, der, wie sie sagt, im Vergleich zum Westen sehr gering besiedelt ist. Dort startete sie in Tasiilaq, der mit 2.000 Einwohnern einzigen Stadt und Ausgangspunkt für alle Trekkingtouren im Osten des Landes, weil nur hier die Möglichkeit besteht, sich noch einmal mit allem Notwendigen für eine Tour auszustatten.

     

    Die Fotografin schildert ihre Reise: „Nach zwei Tagen wurden wir von Tasiilaq mit dem Boot zum Startpunkt der Tour gebracht. Nun waren wir fern ab von jeglicher Zivilisation, unterwegs in unberührter Natur. Es gab nicht einmal Wege und man hatte das Gefühl, als wäre man der erste Mensch, der hier vorbeikommt. Ein Highlight waren natürlich die Eisberge. Während an den ersten Tagen die Eisberge noch sehr vereinzelt im Meer schwammen, nahm die Anzahl im Verlauf der Tour so stark zu, dass man nicht mehr wusste, wohin man zuerst schauen sollte."

     

    Nie hätte die junge Frau mit solchen Dimensionen und dieser Vielfalt an Farben, Formen und Strukturen gerechnet und sie schließt: „Die vielfältige Landschaft mit ihrer unendlichen Weite und dieser ganz besonderen Stille lässt einen Urlaub in Grönland nicht so schnell vergessen..."

     

     

    Quelle: Ines Herzer

    ag / sn

     

    Fotos: Ines Herzer

     

    Trekkingtour durch Ostgrönland

    Fotografien von Ines Herzer

    Haus 5, Treppenhaus 7

    Bis 19.05. 2017

    Mo - Fr, 8 - 20 Uhr

     

  • Kompetenzen für erfolgreiche Zusammenarbeit bündeln

    Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme Hermsdorf kooperieren


    (17. März 2017) Nach 12 Jahren Zusammenarbeit wurde heute ein Kooperationsvertrag zwischen der der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) Hermsdorf aktualisiert.

    Die neue Vereinbarung ist äußerst umfangreich. Ihre grundlegende Zielstellung ist die Erweiterung des Potentials beider Einrichtungen auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Forschung von anorganischen, nichtmetallischen Werkstoffen. Hier stehen vor allem Funktionskeramiken im Fokus. Auch zukünftig werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte in diesem Werkstoffbereich bearbeitet. Auch öffentlich geförderte Forschungsprojekte sollen verstärkt gemeinsam beantragt und bevorzugt mit Partnern aus der Region bzw. Deutschland umgesetzt werden.

    Ein weiterer Baustein des Vertrages ist die Ausbildung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses auf dem Gebiet von Materialforschung und Werkstofftechnik. Hier erarbeiten beide Partner kooperative Angebote für die Lehre sowie für die Aus- und Weiterbildung. Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts werden Vorlesungen, Seminare und Praktika an der EAH Jena halten, dabei wird insbesondere im Masterstudiengang „Werkstofftechnik/Materials Engineering“ das Fach „Keramiktechnologie“ betreut.

    Die Unterzeichner des Vertrages, Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst und Dr. Ingolf Voigt, Institutsleiter des Fraunhofer IKTS in Hermsdorf, bekräftigten den Wunsch nach einer weiteren erfolgreichen Kooperation:

    „Der neue Vertrag mit der EAH Jena ist nicht nur auf die aktuellen Bedürfnisse beider Partner abgestimmt, sondern er soll die angewandte Forschung noch mehr unterstützen. Gerade um die Kompetenzen der beiden Institutionen effizient zu bündeln und zu nutzen ist diese Zusammenarbeit sehr wichtig. So schaffen wie es auch, erfolgreich gegen den Fachkräftemangel in Thüringen anzukämpfen.“, so Dr. Voigt.

    Und Professorin Beibst unterstreicht: „Eine enge Vernetzung ist eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem IKTS Hermsdorf verbindet uns eine sehr gute langjährige Zusammenarbeit. Durch die Aktualisierung unseres Kooperationsvertrages wollen wir weitere Vorhaben in Lehre und Forschung anstoßen und umsetzen. Dies ist für beide Partner, aber auch für das Land Thüringen ein Gewinn.“

    sn​

  • ​Speednetworking

    Neues Veranstaltungsformat der EAH Jena für Gründungsinteressierte


    (15. März 2017) Unter dem Motto „Vernetzt gründen“ bietet der Gründerservice der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in Kooperation mit dem Gründernetzwerk Jena Gründungsinteressierten, Gründerinnen und Gründern eine neue Möglichkeit, andere Akteure in lockerer Atmosphäre persönlich kennenzulernen.

    Wie wichtig dies ist, zeigt sich spätestens bei der Suche nach geeigneten Mitgründern, Kooperationspartnern oder Mitarbeitern. So stehen gerade technologieorientierte Gründerinnen und Gründer oft vor der Herausforderung, neben fachlicher Expertise auch betriebswirtschaftliche Fähigkeiten in die Gründung einzubringen.

    Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch tatsächlich miteinander ins Gespräch kommen, findet die Vernetzung über ein speednetworking statt. Diese organisierte Form des Kennenlernens hat zum Ziel, viele Menschen in kürzester Zeit miteinander in Kontakt zu bringen. Im persönlichen Gespräch lässt sich schnell und unkompliziert herausfinden, ob die „Chemie stimmt“ und die Basis für eine Zusammenarbeit besteht.

    Der Gründerservice der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lädt all diejenigen, die Gründungsideen haben, ihre Fähigkeiten in einem Startup einbringen möchten oder sich allgemein für das Thema Existenzgründung interessieren, zu dieser Veranstaltung in Jena ein.

    Das speednetworking findet am 25. April 2017 um 20 Uhr statt. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine rechtzeitige Anmeldung über www.eah-jena.de/gruenderservice erforderlich.

    André Kabeck


    Kurztexte:


    speednetworking für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer


    Du hast eine spannende Idee für eine Existenzgründung und suchst noch Mitgründer? Du bist das kreative Genie, die talentierte Programmiererin, das mitreißende Organisationstalent oder der leidenschaftliche Verkäufer und suchst nach einer spannenden Aufgabe? Du interessierst Dich für Existenzgründung im Allgemeinen? Dann sichere Dir einen Platz beim speednetworking in lockerer Atmosphäre am 25. April 2017 um 20 Uhr! Teilnehmeranzahl begrenzt, Anmeldung per E-Mail erforderlich.

    Save the date: speednetworking für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer am 25.04.2017 um 20 Uhr; Anmeldung und Infos unter www.eah-jena.de/gruenderservice

    Dienstag, 25.04.17
    20 Uhr
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    speednetworking für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer
    Anmeldung und Infos: www.eah-jena.de/gruenderservice

  • Beständiges Engagement, Fundraisingkultur und regionale Bindung

    ​Mitteldeutscher Fundraisingpreis ging heute an MDC Power


    (14. März 2017) Den „Mitteldeutschen Fundraisingpreis“ erhielt heute Nachmittag die MDC Power aus Kölleda. Die mit 400 Euro dotierte Auszeichnung, die, gestiftet vom FundraisingForum e.V. und der Volksbank eG Gera - Jena - Rudolstadt, in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena vergeben wurde, ging an ein regionales und kontinuierliches Spendenprojekt: an die Aktion „Social Power Shift“. Das Projekt steht für „ein beständiges Engagement, eine Fundraisingkultur, eine regionale Bindung”, so Mitorganisatorin Doris Voll vom FundraisingForum.

    Seit 2008 wird alle zwei Jahre bei MDC Power von allen Mitarbeitern, die sich sozial engagieren möchten, der Stundenlohn einer Schicht für einen guten Zweck gespendet. Die Förderprojekte werden durch die Mitarbeiter in einem gemeinsamen Prozess vorgeschlagen und ausgewählt. Der Betrag wird durch das Unternehmen verdoppelt. Im Jahr 2016 wurde so eine Spendensumme von 200.000 Euro erreicht.

    MDC Power unterstützte im vergangenen Jahr unter anderem die Elterninitiative für krebskranke Kinder in Jena. Katrin Mohrholz von der Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e.V. bedankte sich heute in der EAH Jena noch einmal sehr herzlich bei dem Unternehmen.


    ag

    (Quelle: MDC Power)

  • ​Ein wirklicher Dialog

    Informationstour von Studierenden der EAH Jena an Thüringer Schulen


    (14. März 2017) Noch bis zum 16. März sind die „Campusspezialisten“, Studentinnen und Studenten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, zu ihrer diesjährigen „Roadshow“ an insgesamt 17 Thüringer Gymnasien und Berufsschulen unterwegs. Von Gera bis Sonneberg, von Mühlhausen bis Ilmenau informieren die Campusspezialisten jeweils im Rahmen einer Schulstunde über das Jenaer Studentenleben.

    Bereits seit 2013 organisiert die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena diese jährliche Veranstaltung. Dabei stellen die Studenten ihre Hochschule vor und beantworten viele Fragen der Schüler, so zum Studienangebot, zu den Voraussetzungen und zum Bewerbungsprozess. Die „Campusspezialisten“ unterstützen die Schüler bei der Wahl ihres Studiums.

    Es sind stets mehrere Teams von je vier Studierenden unterwegs. Sie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen und repräsentieren so die Studienbreite der EAH Jena. Die Schülerinnen und Schüler sind bei dieser Roadshow „auf einer Augenhöhe“ mit den Studierenden. Dies lockert die Atmosphäre auf und ermöglicht konstruktive Gespräche.

    Zum Ziel der Roadshow sagt Marie Koch, Organisatorin der Veranstaltung und Mitarbeiterin des Hochschulmarketings: „Wenn erst ein wirklicher Dialog zustande kommt, ist das Ziel der Schultour erreicht. Die Schüler sollen aus erster Hand erfahren, was es heißt, ein Student bzw. eine Studentin zu sein“.

    Alle noch offenen Fragen werden am Hochschulinformationstag, am 8. April, zwischen 9.30 und 15.00 Uhr, direkt vor Ort auf dem Campus der EAH Jena gern beantwortet. Gäste sind herzlich willkommen.

    www.eah-jena.de

    mk/ag/sn

  • Fundraising = Friendraising

    ​14. Mitteldeutscher Fundraisingtag an der EAH Jena


    (9. März 2017) Am 14. März laden das FundraisingForum e.V. gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland, der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands zum 14. Mitteldeutschen Fundraisingtag in die EAH Jena ein.

    Von 9.00 bis 16.30 Uhr findet eine intensive Auseinandersetzung zum Thema „Fundraising“ statt. Fundraising – das ist die systematische Beschaffung von Spenden und Mitteln für gemeinnützige Zwecke. Der gemeinnützige Verein FundraisingForum e. V. befasst sich mit dieser Herausforderung und widmet sich den Themengebieten der Werbung, Betreuung und Bindung von Spendern und Förderern.

    Am Vormittag des 14. März führt Tina Musil, Teamleiterin Fundraising von Campact e.V., in den 14. Mitteldeutscher Fundraisingtag ein. Nach einer kurzen Pause wird um 10.45 Uhr in drei Ganztagsworkshops und dreizehn Workshops diskutiert: Die Ganztagsworkshops „Fundraising = Friendraising“, „Telefonisch Spender gewinnen und binden“ und „Erfolgreiche Online-Fundraising Kampagnen“ werden von Walter Jungbauer, Alt-Katholische Kirche, Sebastian Maetzel und Jan Kluger, Deutscher Spendenhilfsdienst Berlin GmbH und Claus Weibrecht, lronShark GmbH moderiert. Die Themen der anderen Workshops reichen von „Fundraising als Chance für Kitas“ bis zu „Unternehmenskooperationen in der Praxis“.

    Nach der Mittagspause wird um 13.45 Uhr der Mitteldeutschen Fundraising-Preis verliehen und um 14.30 Uhr wird die Arbeit in den Workshops fortgesetzt.

    Der Fachkongress „Mitteldeutscher Fundraisingtag“ bietet sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsträgern und anderen gemeinnützigen Organisationen ein Forum, um sich mit dem Thema Fundraising aktiv auseinanderzusetzen. Mit etwa 150 bis 170 Haupt- und Ehrenamtlichen aus gemeinnützigen Organisationen ist der „Mitteldeutsche Fundraisingtag“ der größte Fachkongress Mitteldeutschlands zum Thema "Fundraising".

    Kostenpflichtige Anmeldung unter:
    http://www.fundraisingforum.de/workshops/ws-anmeldung/

    Programm:
    http://www.fundraisingforum.de/mitteldeutscher-fundraisingtag/programm/

    ag

    Quelle: FundraisingForum e.V.

  • Viele Eindrücke

    Studentinnen und Lehrende aus den USA an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (07. März 2017) Heute besuchte eine Delegation des Colleges of Nursing der Valparaiso University aus Indiana, USA, die  Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Das College wurde durch Lynette Rayman, außerordentliche Assistenzprofessorin für Krankenpflege und Bianca Villarruel, wissenschaftliche Beraterin, vertreten.  Zehn Studentinnen und eine weitere Mitarbeiterin der Universität begleiteten sie. Die Rektorin der EAH Jena, Prof. Dr. Gabriele Beibst, begrüßte sehr, dass mit diesem Besuch der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt wurde.

    Prof. Dr. Olaf Scupin und Dr. Katharina Rädel-Ablass, Fachbereich Gesundheit und Pflege der EAH Jena, stellten die Studieninhalte ihres Fachbereichs vor. Im Anschluss gab es eine lebhafte Diskussion über die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland beim Studienaufbau, bei der Finanzierung des Studiums, wie auch bei der Kranken- und Pflegeversicherung.

    Für viele der Studentinnen war es die erste Reise nach Deutschland. Weitere Programmpunkte des heutigen Tages waren der Besuch des SkillsLab des Fachbereichs Gesundheit und Pflege und ein Ausflug nach Weimar mit der Besichtigung von Buchenwald. Morgen früh fahren die Besucher zum Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" nach Eisenberg, um die Krankenpflege in der Praxis kennenzulernen. Sie werden viele positive, wie auch nachdenkliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.


    ag / sn

  • ​„Breitbandbus“ in Jena

    Informationsmobil am 10. März auf dem Jenaer Holzmarkt

    (7. März 2017) Am kommenden Freitag hat die Jenaer Bevölkerung die Möglichkeit, sich intensiv zu Themen rund um Breitbandausbau und Digitalisierung zu informieren: Ab 11.00 Uhr wird am 10. März ein Informationsmobil der Kampagne „Breitband@Mittelstand“ mit Themenexperten zweier Digitalisierungsinitiativen sowie einer Video-Anlage, Ipads und Robotern auf dem Holzmarkt sein.

    Das Informationsmobil bietet besonders für regionale Unternehmen Informationen rund um den Ausbau des Breitbandnetzes und digitale Anwendungen. Die Mitarbeiter des Projektes 3D-Druck an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena – ein Standort des „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums“ Ilmenau – zeigen dort zudem Potenziale von 3D-Druck Technologien, Druckdemonstrationen und Lösungen in diesem Bereich.

    Digitale Infrastrukturen gehören zu den wesentlichen Standort- und Wirtschaftsfaktoren. Unternehmen sollten die Chance ergreifen, durch die Digitalisierung national wie international konkurrenzfähig zu bleiben und neue Märkte zu erschließen.

    Mit der Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ wird Unternehmen der Nutzen der Gigabit-Infrastruktur verdeutlicht, indem sie aktuell und praxisnah über die absehbaren digitalen Anwendungen von morgen informiert werden. So unterstützt die Informationskampagne die rechtzeitige Auseinandersetzung mit den Potenzialen der Digitalisierung und den Anforderungen an die digitalen Infrastrukturen.

    Die Kampagne ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur, BMVI, gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, DIHK. Das „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum“ Ilmenau ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerhalb des Förderschwerpunktes „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation von Unternehmensprozessen“ gefördert.


    Ralf Klinkowski / sn
    Quelle: Breitbandbüro des Bundes

  • Kick-Off für “HyAdd3D“

    Start eines innovativen Forschungsverbundprojektes

     

    (10. Februar 2017) Mit einem Treffen der beteiligten Partner startete heute in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena das Forschungsprojekt „Hybrides Verfahren für die additive Multimaterialbearbeitung von individualisierten Produkten mit hoher Auflösung - HyAdd3D“.

    Verfahren der additiven Fertigung kommen in vielen Bereichen zur Anwendung. So werden in der Automobilindustrie fast alle Kunststoffteile zunächst gedruckt und später abgegossen. Hemmnisse, wie die gegenwärtig eingeschränkte Anzahl an geeigneten Werkstoffen, die ungenügende Oberflächenqualität mit der Folge kostenintensiver Nachbearbeitungsprozesse, wie Sandstrahlen, Beschichten oder Lackieren, sowie die begrenzte gleichzeitige Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffe verhindern einen breiteren industriellen Einsatz.

    Ziel des “HyAdd3D“-Projektes ist es, mittels einer neuen Anlagentechnik hochkomplexe Bauteile additiv zu fertigen und gleichzeitig den hohen Anforderungen einer endformnahen Fertigung nachbearbeitungsfrei gerecht zu werden. Hierbei kooperieren die Partner BURMS Jena, die cirp GmbH Heimsheim, die Weimarer Glatt Ingenieurtechnik GmbH, die PORTEC GmbH aus Zella-Mehlis, weiterhin die sema GmbH aus Coswig/Anhalt, die Materialise GmbH aus Gilching sowie das Potsdamer Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, die Technische Universität Ilmenau und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Weiterhin arbeiten die Unternehmen botspot Berlin, die junge Jenaer Firma maubel und ZEISS als assoziierte Partner im Projekt.

    Das Projekt umfasst die Entwicklung einer hybriden Verfahrenslösung, die in der Lage ist, neue Material- und Multimaterialentwicklungen aus Kunststoffen mit funktionalen Zusatzstoffen zu verarbeiten. So sollen unter anderem Produkte gefertigt werden, die sich mit dem aktuellen Stand der Technik nur schwer realisieren lassen: Hierzu zählen die Umsetzung eines hochkomplexen Gehäuses eines NIR-Spektrometers und eines speziellen Brillenrahmens für eine intelligente Brille. Beide Produkte stellen hohe Anforderungen an die Temperaturbeständigkeit, den elektromagnetischen Schutz, an die mechanische Stabilität sowie an Hydrophobie und UV-Stabilität.

    Die Innovation setzt auf einen sich schrittweise wiederholenden Prozess, bei welchem wenige tausendstel Millimeter dünne Schichten übereinander aufgebracht werden. Jede Schicht besteht aus einem Grundmaterial, das durch entsprechende Druckköpfe farblich und physikalisch verändert wird, um so entsprechende Eigenschaften zu erhalten. Nach dieser Bearbeitung wird jede Schicht durch gezielte UV-Bestrahlung ausgehärtet. Auf diese Art soll es möglich sein, endformnahe und wirtschaftliche Geometrien bis zu der Größe eines Schuhkartons fertigen zu können. 

    Dazu werden dem Stand der Technik entsprechende Verfahren aus unterschiedlichsten 3D-Druck-Technologien kombiniert und aufeinander abgestimmt. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Kalibrierung bzw. Synchronisation der numerischen Bauteilsimulation, der Ansteuerung, der Prozessbeherrschung und in den speziell abgestimmten Materialien. Dazu müssen neue Wege des Schichtauftrags sowie neue Belichtungsstrategien entwickelt und evaluiert werden. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich unter anderem aus der Reduzierung der Nachbearbeitungsprozesse, da beim Schichtaufbau besonders glatte Oberflächen erzeugt werden und eine Automatisierung möglich ist.

    Das Verfahren soll an verschiedenen Produkten in Form zweier Demonstratoren schrittweise evaluiert werden. Die Demonstratoren werden Rahmen der Qualitätssicherung einer Soll-Ist-Analyse unterzogen, um beispielsweise Deformationen frühzeitig zu erkennen und innerhalb der numerischen Bauteilsimulation zu berücksichtigen.

    Im Erfolgsfall soll das Verfahren auf industrielle Maßstäbe, z.B. große Bauräume, angepasst werden, um so hochkomplexe Produkte herstellen zu können: Besonders profitieren können die Automobilindustrie, durch z.B. elektrische Abschirmungen in Kunststoffelementen, und der Werkzeugbau, durch ausbrennbare oder ausschwemmbare Kanäle für spätere Kühlkreisläufe bei der Herstellung von Spritzgusswerkzeugen.

    Nicht zuletzt ermöglicht das 3D-Druckverfahren die Verarbeitung einer Vielzahl neuer Materialien und somit völlig neue Anwendungen, wie intelligente Gehäuse für Hochpräzions-Messgeräte oder die Fertigung von Unikaten im Fahrzeugsonderbau.

    Aber auch in Studium und Lehre werden die Ergebnisse eingebracht, um einen geeigneten Wissenstransfer und damit Raum für neues Potential bei der Weiterentwicklung der HyAdd3D-Technologie zu ermöglichen.

    Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bekanntmachung „Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien (ProMat_3D)“ im BMBF-Programm „Forschung für Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ im Rahmenkonzept „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert. Die Projektbetreuung erfolgt durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA-PFT).
     
    Michael Möhwald, EAH Jena, Leiter SZT
    sn

  • Chancen und Risiken der 4.0-Welt

    Erfolgreiche Neuauflage des Jenaer Technologietages

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    (6. Februar 2017) Mit mehr als 100 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technologietransfer fand am 31. Januar 2017 nach dreijähriger Pause erneut ein „Jenaer Technologietag“ an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena statt.

    Unter dem Titel „Mittelstand 4.0 - Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen“ gestaltete das ServiceZentrum Forschung und Transfer der Hochschule gemeinsam mit dem neuen EAH-Projekt „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau“ von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec, sowie mit Prof. Dr. Andrej Werner und dem Fachgebiet „E-Commerce/E-Business“ im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen ein vielseitiges Programm.

    Insgesamt 15 Vorträge mit verschiedenen Live-Demos, Laborrundgängen im Fachgebiet Fertigungstechnik / Fertigungsautomatisierung und eine begleitende Ausstellung mit 15 Ständen von Unternehmen und Institutionen aus der Region zeigten anhand zahlreicher Beispiele die vielfältigen Chancen, Herausforderungen und auch Risiken und Stolpersteine der 4.0-Welt für den Mittelstand.

    Nach der Eröffnung der begleitenden Ausstellung durch einen Rundgang, geführt von Steffi Keil von der IHK Ostthüringen, begrüßten der Dekan des Fachbereichs SciTec, Prof. Dr. Steffen Teichert, und Prof. Dr. Jens Bliedtner als Moderator die Teilnehmer und Gäste mit einem kurzen Rückblick auf die Tradition des Jenaer Technologietages.

    Im ersten Vortrag „Mittelstand 4.0 und 4.0 im Mittelstand“ stellte Prof. Dr. Rolf Pohl von der Hochschule Kaiserslautern interessante Beispiele für 4.0-Geschäftsmodelle aus Praxis und Lehre vor. Mit seinem Beispiel „Clean Shirt 4.0“ zeigte er, dass sich die Rollen von Herstellern, Dienstleistern und Anbietern digitaler Dienste innerhalb der Wertschöpfung künftig verändern werden.

    Im Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Steffen Burrer, München, über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Industrie 4.0 standen vor allem Haftungsfragen in einer vernetzten, robotergestützten Produktion im Mittelpunkt: Wer trägt zum Beispiel die Verantwortung, wenn Schäden aus dem Fehlverhalten von autonom agierenden Maschinen entstehen? Fragen aus dem Publikum zeigten die Relevanz der Themen Recht und Sicherheit für die Akzeptanz und den Einsatz von 4.0-Systemen und -Anwendungen. Vorbehalte und Skepsis sind groß, wie auch die Erwartungen an Politik und Rechtsprechung, dass handhabbare und verbindliche Rahmenbedingungen zeitnah geschaffen werden.

    Beeindruckende Einblicke in die Potenziale, aber auch Hürden bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle gab der sehr unterhaltsame Vortrag „Mit dem Luftschiff Richtung Zukunft“ von Sören Ladig, Geschäftsführer der Klickrent GmbH aus Berlin. Die Entstehungsgeschichte der Klickrent bzw. der von ihr entwickelten Online-Plattform zur Vermietung von Baumaschinen im Auftrag des Maschinenbaukonzerns Zeppelin ist ein Beweis dafür, dass digitale Geschäftsmodelle vor allem ein neues Denken erfordern, um erfolgreich zu sein, gleichzeitig aber auch klassische, über lange Zeit gewachsene Prozesse und Rahmenbedingungen entsprechend berücksichtigen müssen.

    Die Vorträge am Nachmittag fanden in drei parallelen Workshops statt: Workshop 1 zum Thema „Industrie 4.0“ zeigte verschiedene Beispiele zur Digitalisierung von Produktionsprozessen sowie das Live-Hacking eines SPS-Systems. Workshop 2 widmete sich der Nutzung von Cloud-Anwendungen. Conrad Wrobel, Mitglied des Vorstandes der Jenaer TowerByte e.G. und Absolvent der EAH Jena führte durch das Programm. In einer Live-Schaltung in das Fakultätsrechenzentrum der Wirtschaftswissenschaften der Universität Leipzig erhielten die Teilnehmer Einblicke in den Betrieb einer Cloud-Infrastruktur. Regen Zuspruch fand auch Workshop 3, in dessen Beiträgen verschiedene digitale Geschäftsmodelle vorgestellt wurden. Die Live-Demo dieses Workshops zeigte eine Smart Service-Plattform für die Zusammenarbeit kleiner und mittlerer Unternehmen in einem Wertschöpfungsnetzwerk.

    Zufrieden mit der Besucherstatistik und den organisatorischen Rahmenbedingungen des Jenaer Technologietages zeigten sich auch die Aussteller und verwiesen auf interessante Gespräche und Kontakte.
    Im kommenden Jahr soll der Jenaer Technologietag das Thema „Digitale Arbeitswelten“ aufgreifen.

    Constance Möhwald, Projekt „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion“

  • ​Keramiken in der Medizin und Metalle mit „Gedächtnis“

    Dritter „Tag der Werkstofftechnik“ der EAH Jena für viele Schüler der Region

    Presse_TdW_1_mk.jpgWerkstoffexperte Prof. Dr. Jürgen Merker mit den Schülern im Labor der Werkstofftechnik


    (2. Februar 2017) 73 Schülerinnen und Schüler besuchten gestern mit ihren Lehrern den „Tag der Werkstofftechnik“ im Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.


    Zumeist wollten Schüler der 11. und 12. Klassen aus verschiedenen Jenaer Gymnasien den Geheimissen der modernen Werkstoffe auf die Spur kommen. Mit dabei waren aber auch das Berufliche Gymnasium und das SBSZ aus Jena-Göschwitz sowie die „SBBS Technik“ aus Gera. Dazu nutzten zwei Schüler einer 9. Klasse des Abbe-Gymnasiums Jena, die derzeit ein Praktikum im Fachbereich SciTec absolvieren, die Gelegenheit, sich mit dem Fachgebiet der Werkstofftechnik zu beschäftigen.


    Sie alle lernten Supermetalle für den Flugzeugturbinenbau kennen, erfuhren, was es mit „Memory-Metallen“ auf sich hat, konnten Keramik in der Hüftgelenksprothetik, aber auch Panzerglas und Verbundwerkstoffe in den Laboren besichtigen. Außerdem erhielten die Gäste eine Einführung in die Elektronenmikroskopie.


    Der Tag schloss mit der Vorstellung des Studiengangs „Werkstofftechnik“ der EAH Jena sowie einem Mittagessen in der Mensa. Die nächsten Möglichkeiten für Laborbesichtigungen bietet der Hochschulinformationstag der EAH Jena am kommenden 8. April.

    www.eah-jena.de


    sn


    Quelle: Erik Hartmann

    Fotos: Marie Koch

  • ​Begegnungen mit Glaskunst

    Studenten-Workshop der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Jenoptik AG mit der Künstlerin Susan Liebold


    (26. Januar 2017) Derzeit stellt die Thüringer Künstlerin Susan Liebold im Rahmen der Ausstellungsreihe „tangente“ der JENOPTIK AG beleuchtete Glasskulpturen und -installationen in Jena aus. Die Kunstwerke, die Susan Liebold aus Borosilikatgläsern und LED-Licht entstehen lässt, scheinen dem Weltall, der Tiefsee oder der Mikrobiologie entsprungen zu sein: fließende bizarre Strukturen wachsen zu poetischen Glas-Lichtskulpturen. In ihren Arbeiten sucht die Künstlerin den steten Dialog zu Naturwissenschaften und Technik.


    Im Kontext dieser Ausstellung fand am 20. Januar der Workshop „BEGEGNUNGEN – Kultur – Technik – Wirtschaft“ für Studierende aus der gleichnamigen, gemeinsamen Reihe des Unternehmens und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Zum Thema "Tradition und Innovation in der Kunst und in der Wirtschaft" standen der Werkstoff Glas und seine Umsetzung in den Kunstwerken von Susan Liebold im Mittelpunkt.


    Die Glaskünstlerin, die zum kommenden Sommersemester auf eine Professur an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle berufen ist, begleitete die Veranstaltung von Beginn an. Dabei beantwortete sie nicht nur alle Fragen der Studentinnen und Studenten, sondern sie erläuterte auch ihren Schaffensprozess sehr anschaulich. Dies war nicht nur für die deutschen Studenten sehr interessant, sondern auch für die Teilnehmer aus Indien, sieben internationale Studierende der EAH Jena.


    Susan Liebold war teils sehr überrascht über die Ideen der Studierenden: „Das hatte ich selbst noch gar nicht so gesehen!“ resümierte sie. „Eine spannende und sehr intensive Veranstaltung“, so Marlies Wünscher, die den Workshop seit vielen Jahren von Seiten der Jenoptik betreut.


    Die Leitung des Workshops hatte erneut Dr. Johannes Terhalle, Geschäftsführer Dr. Terhalle & Nagel, inne. Als Vertreter des Unternehmens Jenoptik diskutierte Jörg Glunz, Leiter Sales Support OPTICLINE, Sparte Automotive der JENOPTIK AG, mit den 21 Studierenden.

    ag / sn

    Quelle:
    www.glaswerk-atelier.de

  • ​Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

    Jenaer TECHNOLOGIETAG am 31. Januar 2017

    (31. Januar 2017) Am 31. Januar laden die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau zum Jenaer Technologietag (JeTT) in die EAH Jena (Haus 4, Konferenz- und Lehrzentrum) ein. Von 9.00 bis 17.00 Uhr soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Mehrwerte durch Digitalisierung“ stattfinden.


    Digitalisierung wird mehr und mehr zum Bindeglied der verschiedenen Bereiche unseres Alltags, das zeigt auch die „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau: Die Schwerpunkte der Fab sind unter anderen „Individualisierte Produktion“ und „Digitale Arbeitswelten“. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau sieht seine Aufgabe vor allem im Transfer von Kompetenzen und neuartigen Anwendungen im Bereich der Digitalisierung sowie Industrie 4.0 hin zu kleinen und mittleren Unternehmen der Region.


    Am Vormittag des 31. Januar führen folgende Vorträge in den Jenaer Technologietag ein: Prof. Dr. Rolf Pohl von der Hochschule Kaiserslautern spricht über das Thema „Mittelstand 4.0“ aus seiner Sicht als Leiter des Studiengangs Mittelstandsökonomie. Prof. Dr. Thomas Klindt und Dr. Steffen Burrer von Noerr LLP München erläutern den Themenschwerpunkt „Digitalisierung und Recht“ als Rechtsanwälte. Sören Ladig, Geschäftsführer Klickrent GmbH aus Berlin, referiert über die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle beim Maschinenbaukonzern Zeppelin.


    Am Nachmittag wird in drei verschiedene Workshops diskutiert: Die Workshops „Industrie 4.0“, „Cloud-Anwendungen“ und „Geschäftsmodelle 4.0“ werden von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec der EAH Jena, Conrad Wrobel, Geschäftsführer emgress GmbH Jena und von Prof. Dr. Andrej Werner, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena moderiert. Nach der Kaffeepause stehen ab 15.30 Uhr unter anderem Besichtigungen von Laboren der EAH Jena auf dem Programm, es gibt eine Video-Live-Schaltung in das Fakultätsrechenzentrum der Wirtschaftswissenschaften der Universität Leipzig, und natürlich sind auch zu diesem JeTT Aussteller verschiedener Firmen live vor Ort.


    Unterstützer und Partner des JeTT sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Mittelstand Digital, der Verein Deutscher Ingenieure e. V., der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena e.V., JenaWirtschaft Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG), die IHK Ostthüringen zu Gera und der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW).


    Weitere Informationen: www.jett-jena.de


    ag / sn

  • Arbeitsplätze gesund gestalten: Haltungsbeschwerden und Sehprobleme erkennen und vermeiden

    ​2. Interdisziplinäres Symposium am 8. März 2017 an der EAH Jena

    (25. Januar 2017) „Körperhaltung und Kurzsichtigkeit“ ist das Thema des 2. Interdisziplinären Symposiums INTERBILD rund um Bildschirmarbeit und digitale Medien, das am 8. März 2017, von 9.00 bis 17.30 Uhr im Konferenz- und Lehrzentrum in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet.


    Displays von Smartphone, Tablet und PC dominieren unsere Freizeit und unsere Arbeitswelt. Sie sind kaum mehr wegzudenken. Wir informieren und navigieren mit ihnen, steuern Maschinen aller Art und integrieren Displays sogar in Brillen. Die digitale Welt verändert unseren Alltag: Einerseits ist das eine oder andere mit ihnen angenehmer und komfortabler, anderseits entstehen neue gesundheitliche Belastungen. Häufig kommt es zu Störungen des Sehens und der Körperhaltung.


    Um dies fachgerecht zu erfassen und zu verstehen, zu diagnostizieren und zu therapieren, ist interdisziplinäres Denken und Handeln wichtiger denn je. Aus diesem Grund legt das 2. INTERBILD-Symposium seinen Fokus auf das Thema „Körperhaltung und Kurzsichtigkeit“. Außerdem bestärkte die positive Resonanz des ersten Symposiums vor einem Jahr die Organisatoren, Prof. Dr. Stephan Degle von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Prof. Dr. Egbert Seidel vom Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, Ideen und Wünsche im diesjährigen Programm umzusetzen:


    So wird ein Schema für eine interdisziplinäre Klassifikation von Tätigkeiten an Displays und Bildschirmen (TBD) vorgestellt. Ein weiteres Highlight wird die Erstvorstellung des Fachbuchs „Interdisziplinäre Optometrie“ sein. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Haltungs- und Bewegungsforschung GHBF e.V. werden wichtige Zusammenhänge des Sehens und der Körperhaltung in Diagnostik und Therapie aufgezeigt.


    „Welche Risiken ergeben sich für die Augen, von der Kurzsichtigkeit bis zur Blaulichtgefährdung?“ Mit neuesten Forschungsergebnissen wird dies beantwortet und praktische sowie präventive Tipps gegeben. „Welche Brille ist die Richtige und was ist bei der Vermessung und Beratung zu berücksichtigen?“ Auch hier wird es zahlreiche Antworten geben.


    Neue Impulse für Diagnostik und Therapie, fachlicher Austausch sowie die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit stehen im Vordergrund der Tagung. Ziel des Symposiums ist es, dass die Teilnehmer diese Anregungen direkt umsetzen und anwenden können.


    Das 2. Symposium INTERBILD richtet sich erneut an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen, z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u.v.m..

    Programm und Anmeldung - Beachten Sie bitte den Early-Bird-Bonus bei Anmeldung bis zum 19. Februar 2017:
    http://ergoptometrie.de/2interbild2017/


    Kontakt:
    Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    stephan.degle@eah-jena.de


    Prof. Dr. Egbert Seidel, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
    E.Seidel@Klinikum-Weimar.de


    Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (info@jenall.de)


    Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller:
    Peter Perschke (info@jenall.de) oder Tel. (03641)205-108

  • Förderer und Spender für die gute Sache gewinnen

    ​14. Mitteldeutscher Fundraisingtag im März an der EAH Jena

    Am 14. März 2017 veranstaltet das FundraisingForum e.V. gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands in Jena den jährlichen „Mitteldeutschen Fundraisingtag“.


    Soziale Einrichtungen und wohltätige Organisationen übernehmen in Deutschland vielfältige Aufgaben in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Das Subsidiaritätsprinzip gewährt ihnen eine rechtlich begründete Vorrangstellung in der Erbringung sozialer personenbezogener Dienstleistungen. Zugleich stehen sie vor der Herausforderung Förder- und Spendenmittel selbstständig zu akquirieren.


    Fundraising – das ist die systematische Beschaffung von Spenden und Mitteln für gemeinnützige Zwecke. Der gemeinnützige Verein FundraisingForum e. V. befasst sich mit dieser Herausforderung und widmet sich den Themengebieten der Werbung, Betreuung und Bindung von Spendern und Förderern.


    Der Fachkongress „Mitteldeutscher Fundraisingtag“ bietet sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsträgern und anderen gemeinnützigen Organisationen sich mit dem Thema Fundraising aktiv auseinanderzusetzen. Mit etwa 150 bis 170 Haupt- und Ehrenamtlichen aus gemeinnützigen Organisationen ist der „Mitteldeutsche Fundraisingtag“ der größte Fachkongress Mitteldeutschlands zum Thema "Fundraising". Jährlich findet er in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena, statt.


    Auch Studierende sind herzlich zum „Mitteldeutschen Fundraisingtag“ eingeladen.


    Bis zum 15. Januar gibt es noch einen 10 €-Frühbucherrabatt für alle Anmeldungen:
    http://www.fundraisingforum.de/workshops/ws-anmeldung/

    Programm:
    http://www.fundraisingforum.de/mitteldeutscher-fundraisingtag/programm/

    nr
    Quelle: FundraisingForum e.V.

  • Werkstoffingenieure: Forscher und Entwickler

    ​3. Tag der Werkstofftechnik der EAH Jena

    (9. Januar 2017) Am 1. Februar veranstaltet der Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena seinen dritten „Tag der Werkstofftechnik“. Von 9 bis 13 Uhr sind technisch und naturwissenschaftlich interessierte Schüler, vorzugsweise ab Klasse 11, sehr herzlich willkommen.


    „Werkstofftechnik“ umfasst die Erforschung, Bearbeitung und Prüfung von Materialien und Werkstoffen sowie die Entwicklung völlig neuer Herstellungsverfahren. Die Arbeit der Werkstoffingenieure ist vielfach Grundlage für Innovationen in der Automobilindustrie, der Energietechnik, im Maschinenbau, in der Mikroelektronik oder auch in der Medizintechnik.
    Was Werkstoffingenieure in ihrem Studium erlernen und wie ihre spätere Berufspraxis aussieht, das erfahren die Gäste am Tag der Werkstofftechnik aus erster Hand.


    Anmeldungen bitte bis zum 15.01.2017 über folgende Homepage:
    https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Tag-der-Werkstofftechnik-2017-581c8

    Kontakt: Erik Hartmann, Tel.: 03641 / 205 460
    E-Mail: Erik.Hartmann@eah-jena.de

    nr/sn
    Quelle: Erik Hartmann

  • ​​Jenaer Unternehmen entwickelt neuartige Energiefiltertechnologie

    mi2-factory GmbH öffnet neue Türen für die Entwicklung hocheffizienter Bauelementkonzepte



    (20. Dezember 2016) Die mi2-factory GmbH aus Jena öffnet neue Türen für die Entwicklung hocheffizienter Bauelementkonzepte: Das noch sehr junge Jenaer Unternehmen ist ansässig am Technologie- und Innovationspark Jena. Aktuell gibt es sechs beschäftigte Mitarbeiter. Diese Zahl soll sich schon bald möglichst verdoppeln und die Chancen stehen sehr gut.

    Das Unternehmen ist mit seiner einzigartigen, selbst entwickelten „Energiefiltertechnologie für Ionenimplantation“ ohne sichtbaren Wettbewerber, und der Weg für eine weltweite Etablierung ist geebnet.

    Die mi2-factory GmbH wuchs aus einem Gründungsprojekt der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Constantin Csato, Florian Krippendorf und Benjamin Tom entwickelten das neue Verfahren gemeinsam mit dem Mentor Prof. Dr. Michael Rüb aus dem Fachbereich SciTec.

    Ziel der Ingenieure war es, elektronische Halbleiter-Leistungsschalter zu verbessern. Konventionelle Halbleiter aus Silizium geraten immer mehr an ihre materialbedingten Grenzen. Eine sehr viel effizientere Alternative bietet Siliziumcarbid. Dieses Halbleitermaterial verfügt über physikalische Eigenschaften, die insbesondere für die Anwendung in der Hochleistungselektronik vorteilhaft sind. Bislang konnten jedoch diese attraktiven Aspekte des Siliciumcarbids noch nicht vollständig ausgeschöpft werden.

    Dies hat das Unternehmen mit einer neuartigen Energiefiltertechnologie nun geschafft. Aus einer mikrostrukturierten Membran wurde ein Werkzeug gefertigt, das passgenau Ionen implantiert und die gewünschte hochpräzise Verteilung von Fremdatomen im Halbleiter bewerkstelligt. Die neue Technologie kann kundenspezifisch angepasst werden und erlaubt die Entwicklung neuer effizienter leistungselektronischer Lösungen.

    Die Jury des wichtigsten Thüringer Wirtschaftspreises würdigte die Entwicklung des jungen Jenaer Unternehmens mit einer Nominierung in der Kategorie „Industrie & Material“ für den 19. Innovationspreis Thüringen 2016.

    nr​

    http://mi2-factory.com/

    Vorstellungsfilmclip


     

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