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  • „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER“

    (19. April 2018) Noch bis zum 23. Mai macht die Wanderausstellung: „MUSKEPEER, HEIMKINDER, CARELEAVER – Einblicke in das Leben von Jugendlichen in der Jugendhilfe“ an der EAH Jena Station. Zu finden ist die Ausstellung in der 3. Etage und dem Zwischengeschoß von Haus 5.

    Wer weiß schon, wie ein Leben im Heim aussieht? In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt darüber, wie sich Kinder und Jugendliche fühlen, die nicht mehr zu Hause leben können. Insgesamt 17 Jugendliche, die selbst in Heimen und Wohngruppen der Jugendhilfe leben, haben sich über ihre Erfahrungen in Bezug auf ihr Leben in der Heimerziehung ausgetauscht.

    Dabei ist eine ganz besondere Ausstellung entstanden, die zahlreiche Einblicke in die Lebenswelt von „Heim“-Jugendlichen ermöglicht. An den insgesamt 19 Stationen wird ganz offen, manchmal frech und auch teils traurig von den Jugendlichen erzählt, was es heißt, im „Heim“ zu leben. Viele Objekte auf Tafeln, in Vitrinen, analog und digital laden zum Nachdenken und zum gemeinsamen Diskutieren ein.

    Die Ausstellung wurde durch den Kinder- und Jugendhilferechtsverein e. V. aus Dresden initiiert, der sich für die Rechte von Mädchen, Jungen und deren Familien in Dresden und Umgebung sowie Leipzig und Umgebung einsetzt. Die Beraterinnen und Berater des Vereins informieren Ratsuchende über Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe und vermitteln in Konfliktsituationen zwischen Kindern, Jugendlichen und Eltern und dem Jugendamt.


    Informationen und Kontakt:  
    Prof. Dr. Diana Düring, Fachbereich Sozialwesen
    diana.duering@eah-jena.de

  • Nächster Schritt: Master

    (18. April 2018) Für Bachelorabsolventen steht mit dem Master das Finale für die Studienzeit an. Der richtige Moment, dem Lebenslauf den letzten Schliff zu verleihen, sich fachlich zu spezialisieren und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Die MASTER AND MORE Messe Leipzig am 24. April 2018 bietet Orientierung im Info-Dschungel und unterstützt mit zahlreichen Ausstellern und einem begleitenden Vortragsprogramm bei der Studienwahl.

    Auch Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist dabei: Prof. Dr. Martin Garzke, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Prof. Dr. Burkhard Fleck, Professor für Technische Optik und Physik sowie zwei Studienberaterinnen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen (JenALL e.V.), dem Kooperationspartner der Hochschule für berufsbegleitenden Masterstudiengänge, stehen den Besuchern für die persönliche Beratung zur Verfügung.

    In den Gesprächen haben Studieninteressierte die Gelegenheit, sich ausführlich über die Masterstudiengänge der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu informieren und alle Fragen zu klären. Darüber hinaus setzt sich Professor Garzke in seinem Expertenvortrag „Master für Ingenieure“ im Rahmen des Kongressprogramms mit den folgenden Fragen näher auseinander: Wie sind die Berufschancen für Ingenieure?  Welche Erfolgsfaktoren führen zum Traumjob?

    Die MASTER AND MORE Messen bieten außerdem allen Besuchern die Möglichkeit, schon im Vorfeld der Messe Plätze in Vorträgen zu reservieren und Beratungsgespräche mit Ausstellern zu vereinbaren. Um Termine mit Studienberatern und Professoren der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu vereinbaren, finden Besucher die Online-Anmeldung unter www.master-and-more.de/master-messe-leipzig.

    Infos & Anmeldung: www.master-and-more.de/master-messe-leipzig
    Facebook-Seite der EAH Jena: https://www.facebook.com/EAHJena/

  • Handgemacht und digital – mit Fingerspitzengefühl

    (14. April 2018) Sichtlich wohl fühlten sich die Gäste zum heutigen HIT, dem Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Eine „Paradies“-Lounge mitten auf dem Campus, Alumni-Ecke mit Kaffee und Kuchen und nicht zu vergessen, die Bratwurst vom Rost, machten zusätzlich zur Vorstellung der Studienmöglichkeiten den Tag zu einem gelungenen Ausflug für die ganze Familie.

    49 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bietet die Hochschule derzeit an und alle Bereiche hatten sich für den HIT etwas Besonderes einfallen lassen: Vorträge, Experimente und vieles mehr.

    Franziska Schütze ist Bachelorstudentin des Wirtschaftsingenieurwesens. Gemeinsam mit den Masterstudenten Florian Wünscher und Teresa Riese bot sie „Fancy Drinks“ an, selbst gemacht, selbst gemixt und mit ganz frischem Obst. Die Bestellung kann individuell gestaltet werden und wird über das Handy abgewickelt. Die Zutatenerfassung erfolgt, wie die Arbeitsanweisungen, digital.

    „Selbst gemacht“ wird auch beim Reparier-Café Jena, das heute im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Station machte – wenn auch nicht digital, sondern mit Lötkolben, Schraubern und sehr viel Fingerspitzengefühl. Reparateur Hannes Zöllner ist Doktorand im Fachbereich und hatte die Idee, das Reparier-Café zum HIT an der Hochschule aktiv werden zu lassen.

    Ebenso aktiv war „MakerSpace“, studentische Werkstatt im Fachbereich SciTec. Johannes Gründig studiert hier Feinwerktechnik und ist seit dem Start der Werkstatt im Oktober des letzten Jahres mit dabei. Heute zeigten er und seine Kommilitonen den Besuchern verschiedene Werkstatt-Projekte, so unter anderem „Rexus“, eine Entwicklung für die Raumfahrttechnik, an der Studierende aus den Bereichen SciTec und Elektrotechnik/Informationstechnik gemeinsam arbeiten.

    Unter den Gästen war auch Jakob Glück aus Naumburg. Er reiste zusammen mit seiner Schwester Annegret an. Die Zwanzigjährige, die bereits Jenaer Studentin ist, wartete in der „Paradies“-Lounge auf ihren Bruder, der sich nach einem Studienplatz an der Ernst-Abbe-Hochschule umsah. Möglicherweise studieren die Geschwister ab dem Herbst beide in Jena.


    sn

  • Offene Labore für Schülerinnen und Schüler

    ​(11. April 2018) Geben Ernährungs-Apps hilfreiche Hinweise zu einem gesunden Leben? Warum fährt ein Auto? Wie programmiere ich einen Roboter? Diese und andere Fragen beantworten Wissenschaftler der EAH Jena am 26. April zum diesjährigen „Girls‘ Day“, der zugleich ein „Boys‘ Day“ ist.

    Eines der Angebote umfasst von 9.30 Uhr bis zum gemeinsamen Mittagessen ein Unternehmensplanspiel: Produkt- und Preiskalkulation, Mitarbeiter- und Maschinenplanung sind, ebenso wie die nötige Werbung, Thema dieses Vormittags, wo die Jugendlichen schließlich auch erfahren, ob sich ihr Vorhaben lohnen wird oder eher nicht.

    Breit gefächert ist die Welt der Werkstoffe, deshalb wird sie gleich in zwei Programmen vorgestellt: Die Gäste können sich unter anderem an einer „Fälscherwerkstatt“ beteiligen, aber auch Metalle und andere Werkstoffe unter dem Elektronenmikroskop näher kennenlernen.

    Näher kennenlernen können speziell Mädchen Mathematik, Physik und Elektronik – alles anhand spannender Beispiele und „zum Anfassen“. Speziell für Jungen gibt es Optik und Medizintechnik live zu erleben – sie können aber auch die Arbeit einer Hebamme verfolgen: Im Skills Lab der Hochschule erlernen Studierende die Handgriffe bei der Entbindung an Simulationspuppen.

    www.eah-jena.de

    Weitere Informationen und Anmeldung:
    sylvia.mischke@eah-jena.de

     

    sn

  • Verabschiedungen an der EAH Jena

    ​(5. April 2018) Drei Professoren des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurden am 28. März in den Ruhestand verabschiedet: Die Wissenschaftler Karl-Heinz Feller, Martin Klier und Michael Meyer erhielten ihre Abschiedsurkunden von Rektor Steffen Teichert. Anwesend zur Verabschiedung war ebenfalls die langjährige Rektorin Gabriele Beibst.

    Prof. Dr.-Ing. Martin Klier lehrt bis zum Ende dieses Sommersemesters Medizinische Gerätetechnik. Er forscht an der Entwicklung und Prüfung medizintechnischer Geräte und ihrer Komponenten sowie auf den Gebieten der analogen und digitalen Schaltungstechnik und der Mikrocontrollertechnik.

    Prof. Dr. rer. nat. habil. Karl-Heinz Feller, berufen für Labor- und Analysenmesstechnik, wird als Seniorprofessor weiterhin an der EAH Jena wirken.  Seine Forschungsgebiete umfassen unter anderem die Instrumentelle Analytik, Lab-on-a-Chip-Entwicklungen und die additiven Technologien.

    Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Meyer, berufen für Molekulare Medizin und Biologie, wird in diesem Semester ebenfalls noch an der Hochschule lehren. Das Forschungsgebiet des Lehrpreisträgers 2017 umfasst das Gebiet der Molekularpathologie von erblichen Hämastasedefekten.

    Der Rektor dankte den Professoren für ihre langjährige Arbeit in Lehre und Forschung und wünschte ihnen alles Gute.

    sn

  • Der 11. Doktorand

    ​Michael Schimmelpfennig verteidigte im Februar d. J. erfolgreich seine kooperative Promotion an der Fakultät Maschinenwesen, Institut für Naturstofftechnik der TU Dresden. Schimmelpfennig ist der 11. Doktorand von Prof. Dr. Karl-Heinz Feller, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Die Doktorarbeit behandelte die Entwicklung von Lab-on-a-Chip-Systemen, insbesondere der Strömungssimulation von Mikromischern. Michael Schimmelpfennig hat mit seiner Arbeit und seiner vielfältigen Mitwirkung in mehreren öffentlich geförderten Projekten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Feller geleistet.

    Seine grundlegenden Arbeiten zur Vermischung von mehreren Komponenten in einem Chip bei extrem langsamem Fluß (laminare Strömung) haben wesentlich mit dazu beigetragen, dass die Arbeitsgruppe heute in der Lage ist, Zellen unter mikrofluidischen Bedingungen im Chip zu kultivieren, und diese Chipsysteme für Toxizitätstests für kosmetische (Allergietests), pharmazeutische (Sensitivitätstests von Chemotherapeutika) und klinische (Krebsdiagnose) Zwecke genutzt werden können.

    Seine Arbeit und die Verteidigung wurde mit dem Prädikat „magna cum laude“ (sehr gut) bewertet. Herr Schimmelpfennig, nun Dr. Ing. Schimmelpfennig, ist schon seit längerem bei der Dynardo GmbH in Weimar auf einem seinem Promotionsthema eng verwandten Gebiet tätig.

    Prof. Dr. Karl-Heinz Feller / sn

  • Unser HIT am 14. April

    ​(28. März 2018) Am 14. April ist Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Alle Interessierten sind sehr herzlich an die Carl-Zeiss-Promenade 2 nach Jena eingeladen. Dort startet der HIT um 9.30 Uhr.

    Labore, Hörsäle und die Hochschulaula sind bis 15 Uhr geöffnet. Die Gäste erwartet ein Mix aus Live-Experimenten, Vorträgen und die Vorstellung der Studienangebote: 49 Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften bietet die Jenaer Hochschule derzeit an.

    Prof. Dr. Andreas Schleicher, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, eröffnet den HIT um 9.45 Uhr in Haus 4, Hörsaal 6. Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, spricht über Finanzierung, Essen und Wohnen im Studium. Der Leiter des „Service Zentrums Studium und Studienberatung“ der EAH Jena, Uwe Scharlock, stellt alle nötigen Informationen zum Thema „Bewerbung“ vor.

    An einer Führung durch die Hochschulbibliothek können die Gäste um 11.30 Uhr, an einem Campusrundgang um 14.00 Uhr teilnehmen. Die Cafeteria in Haus 5 sowie das Parkhaus sind an diesem Samstag ebenfalls geöffnet.

     

    Weitere Informationen:
    https://www.eah-jena.de/de-de/studium/hochschule-erleben/hochschulinformationstag

    Kontakt:
    Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 – 2045 122
    studienberatung@eah-jena.de

    www.eah-jena.de


    sn

  • Trophäen einer nie endenden Jagd

    ​(26. März 2018) „Fotografie ist die Jagd nach dem perfekten Bild, wohl wissend, dass man es nie erreichen will, denn dann wäre die Jagd zu Ende…“, so beschreibt Frank Schreier seine Passion. Eine Auswahl seiner Trophäen sind ab dem 3. April in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu sehen.

    Schreier, 1952 in Hermsdorf geboren, lebt in Gera und fotografiert derzeit mit einer Canon EOS 70 D. Seine künstlerischen Schwerpunkte liegen auf Ästhetik und Harmonie, „Massenware“ zu erzeugen liegt ihm fern. Zu seiner Arbeit sagt der Fotograf: „Die Fotos können und sollen keine Perfektion darstellen. Aber sie sollen zeigen, wie wunderbar und vielfältig Fotografie sein kann“.

    Hiervon können sich alle Interessenten gern überzeugen: Bis Ende Mai ist die Verkaufsausstellung mit dem Titel „Ansichtssache“ von Montag bis Freitag in der EAH Jena für Besucher zugänglich. Zu finden sind die Bilder in der 3. und 4. Etage (Zwischengeschoß) von Haus 5.

    sn

  • Klare Zukunftspläne

    (22. März 2018) Madlen Westendorf hat als erste Absolventin des Studiengangs Umwelttechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

    Ihre Bachelorarbeit (Note 1,3) schrieb die Thüringerin am Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT), wo sie von Dr. Martin Presselt betreut wurde. Prof. Dr. Bernd Rudolph, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena, betreute die Studentin von Seiten der Hochschule.

    Die Ergebnisse ihrer Arbeit zum Thema "Untersuchungen zur thermischen und photoinitiierten Polymerisation von Langmuir-Filmen aus Methacrylat" können im Bereich der Membranmaterialien für elektrochemische Stromquellen und für Trinkwasseraufbereitungsanlagen ihre Anwendung finden.

    Bereits 2010 beendete Frau Westendorf eine Ausbildung als chemisch-technische Assistentin und arbeitete anschließend in der Pharmaproduktion bei EVER Pharma Jena.  Weitere Praxiserfahrungen sammelte sie während ihres Studiums in der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und in der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft.

    Ihre Zukunftspläne sind klar strukturiert: Der nächste Schritt ist der Masterabschluss im Studiengang Chemie-Energie-Umwelt an der Universität Jena. Anschließend plant die junge Mutter eine Anstellung im Bereich der Umwelt- und Wasseranalytik.

    Und privat? Madlen Westendorf lacht: „Hier lasse ich mich überraschen, was die Zukunft bereithält. Ich genieße vor allem das Zusammensein mit meiner Familie, nicht zuletzt in unserer gemeinsamen Freizeit“.

    sn

  • „Von Mensch zu Mensch. Ich habe einen Namen.“

    (16. März 2018) Ab sofort ist an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine neue Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich: Porträts von Menschen „mit fröhlichen oder ernsten Gesichtern, einige lächeln zuversichtlich, manche schauen unsicher auf ihr Gegenüber“. Die Fotos, die im Foyer vor der Hochschulaula in Haus 4 Station machen, sind Ergebnis eines Workshops des Stadtteilbüros Lobeda unter Leitung von Doris Weilandt und Olrik Drabant.

    Die Menschen, die auf großformatigen Schwarzweißfotos zu sehen sind, kamen mit dem großen „Flüchtlingsstrom“ 2015 nach Thüringen. In Notunterkünften fanden sie zum ersten Mal Ruhe nach einer langen Zeit der Ungewissheit. Sie trafen auf Helfer, die sie freundlich aufnahmen und ihnen die ersten Schritte in ein neues Leben ermöglichten. Die knappen Texte deuten die Lebenssituation der jeweiligen Person an.

    Die Idee, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, entstand 2016 im Flüchtlingsfreundeskreis Lobeda. Fotografie- und Schreibinteressierte beteiligten sich an dem mehrwöchigen Workshop. In Interviews befragten die Teilnehmer Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, Eritrea, Palästina, Albanien und dem Kosovo zu ihren persönlichen Beweggründen.

    Viele hatten in ihrer Heimat ein Haus und eine Familie, die füreinander einstand. Doch durch den Terror des IS sowie Bürgerkriege mit einem unvorstellbaren Ausmaß an Zerstörung wurde ihnen jede Lebensgrundlage entzogen. Sie haben alles, was sie besaßen, verloren. Oft mussten sie von heute auf morgen ihre Wohnorte verlassen.

    Die Ausstellung war bereits an mehreren Orten in Thüringen zu sehen und ist noch bis zum 24. Mai in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Gefördert wurde sie von der Landeszentrale für Politische Bildung Thüringen (Kooperationsprojekt) und vom Lokalen Aktionsplan der Stadt Jena. Erhältlich ist auch ein Begleitkatalog, in dem die Texte und Fotos veröffentlicht sind.


    Stadtteilzeitung Lobeda / Bernhard Kühn / sn
    (Wir danken der Stadtteilzeitung Lobeda für die freundliche Genehmigung.)

  • EAH Jena - beliebteste Fachhochschule in Thüringen

    (13. März 2018) Studierende und Alumni haben die die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zur „Beliebtesten Fachhochschule 2018 in Thüringen“ gewählt. Im Ranking des Bewertungsportals StudyCheck erreichte die EAH den 1. Platz unter den Thüringer Fachhochschulen.

    Für das deutschlandweite Hochschulranking gaben mehr als 45.000 Studierende und Alumni im vergangenen Jahr ihre Stimme ab. Dabei bewerteten sie ihr Studium anhand verschiedener Kriterien, wie unter anderem Studieninhalte, Lehrveranstaltungen und Dozenten, für die sie bis zu fünf Sterne vergeben konnten. Außerdem sollten sie angeben, ob sie ihre Hochschule weiterempfehlen würden.

    Nur die besten der über 500 Hochschulen Deutschlands haben es in das Ranking geschafft: Voraussetzungen waren mindestens 50 Bewertungen im Jahr 2017, eine Sternebewertung von mindestens 3,8 und eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 90 %. Dies gilt auch für die Auszeichnung als „Top Fachhochschule 2018“.

    „Wir danken allen Studierenden und Alumni sehr herzlich, die 2017 ihre Stimme für die Ernst-Abbe-Hochschule abgegeben haben. Wir hoffen auf ein mindestens ebenso positives Feedback am Ende dieses Jahres“, so Hochschulrektor Prof. Dr. Steffen Teichert.

    Das unabhängige Hochschulbewertungsportal StudyCheck ermöglicht Studierenden und Alumni seit dem Jahr 2013, Meinungen zu ihrem Studium abzugeben. Einsehbar auf dem Portal sind Hochschul- und Studienprofile sowie Erfahrungsberichte. In das jährliche Ranking fließen auch Ausstattung, Bibliotheken, Mensen sowie das Campusleben ein.

    Bewertungsgrundlage sind sämtliche auf StudyCheck.de veröffentlichte Erfahrungsberichte des vergangenen Kalenderjahres. Über die jeweilige Platzierung entscheidet der sogenannte Scorewert, der durch die Sternebewertung sowie die Weiterempfehlungsrate der Studierenden errechnet wird. Die Sternebewertung fließt mit mehreren Nachkommastellen in den Scorewert ein. Daher kann es zu unterschiedlichen Platzierungen bei gleicher Sternebewertung kommen. Die Erfahrungsberichte im Wortlaut werden nicht mit in die Auswertung einbezogen, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der Bewertungen zu garantieren.

    sn
    Quellen: StudyCheck; Dr. Anika Thomas, EAH Jena

  • Kooperationsvertrag mit Ernst-Abbe-Hochschule Jena verlängert

    Nach 10 Jahren erfolgreicher Partnerschaft mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena verlängerte die Bauerfeind AG am 08. März 2018 den Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre. Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich in Zeulenroda Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der Hochschule, und der Professor für den Fachbereich Betriebswirtschaft Prof. Dr. Klaus Watzka mit dem Vorstand Technik der Bauerfeind AG Andreas Lauth sowie der Lehrbeauftragten des Unternehmens Christiane Ludwig und Recruiter Daniel Wagner. „Es ist bemerkenswert, dass wir mit Bauerfeind einen Partner haben, der so treu ist und uns jetzt schon so lange begleitet. Das ist ein Partner, wie wir ihn uns wünschen“, freute sich BWL-Professor Klaus Watzka über das Engagement des Ostthüringer Unternehmens.

    Bauerfeind übernimmt zum dritten Mal einen fünfjährigen Lehrauftrag im Fachbereich Betriebswirtschaft von zwei Semesterwochenstunden. Der Lehrauftrag trägt den Titel ‚Ausgewählte Aspekte moderner Unternehmensführung aus Praxissicht‘. „Die Praxisnähe macht diese Veranstaltung so wertvoll für unsere Studenten und lässt unser Haus strahlen. Die Studenten dürfen gleich mehrere ranghohe Führungskräfte erleben. In dieser außergewöhnlichen Lehrveranstaltung gibt es den Transfer von der Theorie in die Praxis und umgekehrt“, schilderte der neue Rektor Prof. Teichert die Vorteile der Vorlesungsreihe.

    Mit dieser Kooperation möchte Bauerfeind einen aktiven Beitrag zum Ausbau eines praxisgerechten, vielfältigen und qualitativ hochwertigen Bildungsangebots an staatlichen Fachhochschulen Thüringens leisten. „Wir unterstützen aus Überzeugung. Denn mit dieser Art der Kooperation können wir wichtige Netzwerkarbeit betreiben. Wir schätzen die Wissenslandschaft rund um Jena und freuen uns, wenn wir Absolventen als Mitarbeiter gewinnen können“, begründete Vorstand Andreas Lauth das Engagement für die Hochschule.

    Kirsten Göpel, Bauerfeind AG

  • Das richtige Verhältnis von Haltung und Bewegung

    (19. Februar 2018) „Körperhaltung und Bewegung“ ist das Thema des 3. Interdisziplinären Symposiums INTERBILD rund um Bildschirmarbeit und digitale Medien, das am 14. März 2018, von 9.00 bis 17.30 Uhr im Konferenz- und Lehrzentrum in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet.
    Von den Augen bis zu den Füßen, vom Bewegen bis zum richtigen Sitzen geht es diesmal um das richtige Verhältnis von Haltung und Bewegung. Dabei sollen die verschiedenen Arten von Bildschirmarbeitsplätzen berücksichtigt werden, an die man neben dem „typischen“ Bildschirmarbeitsplatz gar nicht so denkt. Jede Menge "Best Practice" wird an Beispielen für interdisziplinäre Zusammenarbeit aufgezeigt - Anregungen für Ihre Praxis und Ihren Alltag, die direkt zur Umsetzung einladen.

    Weiterhin wird erläutert, wie man das richtige Maß an Bewegung bei Tätigkeiten an Bildschirmen und Displays mittels bioelektrischer Bewegungsanalyse ermitteln kann: Entspanntes Arbeiten steht hier im Vordergrund. Zusammenhänge von Visomotrik und Motorik werden anschaulich dargestellt - und diese geben dann allen Anlass, z.B. „richtiges“ dynamisches Sitzen und mit anderen Hilfsmitteln die Bewegung und Haltung am Arbeitsplatz und darüber hinaus zu fördern. Außerdem werden die Möglichkeiten im Rahmen einer betriebsmedizinischen Untersuchung dargestellt.

    Neue Impulse für Diagnostik und Therapie, fachlicher Austausch sowie die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit stehen wieder im Vordergrund der Tagung. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie diese direkt umsetzen und anwenden können.

    Das 3. INTERBILD Symposium richtet sich erneut an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen, z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u.v.m..

    Programm und Anmeldung:
    Beachten Sie bitte den Early-Bird-Bonus bei Anmeldung bis zum 01. März 2018: http://ergoptometrie.de/3interbild2018

    Kontakt:
    Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    stephan.degle@eah-jena.de

    Prof. Dr. Egbert Seidel, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
    E.Seidel@Klinikum-Weimar.de

    Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (mail@jenall.de)

    Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller: Herr Peter Perschke (mail@jenall.de) oder Tel. 03641 - 205 108

  • Berufsbegleitend studieren - Infoveranstaltung am 14.2.

    (2. Februar 2018) Am 14. Februar lädt die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu einer Informationsveranstaltung über den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ ein. Die Veranstaltung findet 19.00 Uhr im Raum 05.00.03 (Haus 5, EG) statt und ist offen für alle Interessierten.

    Der technologische und digitale Wandel eröffnet Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder, moderne Produktionsverfahren und innovative Erlösmodelle. Um diese Chancen erfolgreich zu nutzen, braucht es Fach- und Führungskräfte, die in Unternehmen kompetent und effizient agieren können. Ob Produktionsleiter, Qualitätsingenieur, Produkt-  oder Projektmanager – Ingenieure arbeiten hierbei zunehmend mit vielen Abteilungen im Unternehmen zusammen und benötigen bereichsübergreifendes Wissen.

    Diese interdisziplinären Kompetenzen können Ingenieurinnen und Ingenieure im Rahmen des neuen berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der EAH Jena erwerben. Das fünfsemestrige Masterstudium vermittelt praxisrelevantes Wissen in einer Kombination aus technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Inhalten. Als Alternative zum MBA fokussiert dieses Masterprogramm speziell auf die Herausforderungen in technologiegeprägten Unternehmen.

    Die Teilnehmer erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen. Der Studiengang verfolgt die Philosophie, ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt zu vermitteln. Damit ist dieses Masterprogramm einmalig unter den Weiterbildungsstudiengängen Thüringer Hochschulen.
    Die Studiengangsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden durch speziell für das Selbststudium entwickelte Lehrmaterialien unterstützt. Zudem garantieren regelmäßig stattfindende Präsenzphasen eine zielgerichtete und zeiteffiziente Aneignung von Wissen.
    Der Masterstudiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Er richtet sich an im Beruf stehende Ingenieure und Wirtschaftsingenieure, die über einen Diplom- oder Bachelorabschluss verfügen.

    Das Masterstudium erfordert eine Präsenzzeit von 24 Tagen am Studienort Jena. Die Seminare finden freitags und samstags statt. Die Seminarsprache ist Deutsch.

    Die Kosten betragen 2.380 Euro pro Semester. Die Studieninhalte sind in 13 Module unterteilt, die auch einzeln gebucht werden können. Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2018 endet am 28. Februar 2018.

    Zur Infoveranstaltung am 14. Februar können sich Interessenten über das Studienangebot informieren und haben die Möglichkeit, ihre Fragen zu Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und zum organisatorischen Ablauf des neuen Weiterbildungsstudiums zu stellen.

    Weitere Informationen:

    www.jenall.de/studiengaenge
    www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium


     

    Prof. Dr. Uwe Herbst, Studiengangleiter (EAH Jena) / Peter Perschke, Geschäftsführer JenALL e.V.

    sn

  • Herausforderung Raumfahrttechnik

    (1. Februar 2018) Anfang Dezember des vergangenen Jahres reiste Sabrina Herbst, Doktorandin der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Universität Magdeburg, zum Kennedy Space Center nach Florida. Dort war sie an den Vorbereitungen eines Forschungsprojektes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt beteiligt, bei dem Immunzellen auf der internationalen Raumstation ISS unter Weltraumbedingungen getestet werden sollten.

    Die Zellen wurden in Testbehälter in ein Dragon-Raumschiff eingesetzt, das mit einer Rakete vom Typ Falcon 9 zur ISS gebracht wurde. Beim Zusammenbau der Behälter, einem modularen System, das unter anderem die Sterilität jedes Bauteils erfordert, unterstützte die 27jährige.

    „Immunzellen müssen unter einer gleichbleibenden Temperatur von 37 Grad Celsius in einer Wärmebox transportiert und in einem exakt definierten Zeitfenster zeitnah vor dem Start in die Rakete montiert werden. Das ist ein Prozess, bei dem nichts schiefgehen darf“, so die junge Wissenschaftlerin über die Vorbereitungsarbeiten.

    Die Forschung an Immunzellen ist ein Vorhaben von Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich, Universität Magdeburg und Universität Zürich. Sabrina Herbst ist als Vertreterin der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Frank Engelmann, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, im Team dabei. Sie unterstützt das Projekt technisch und beschreibt: „In der Schwerelosigkeit wirken enorme Kräfte auf den Menschen wie auf die Technik. Das bedeutet, dass die technischen Systeme komplexe Anforderungen erfüllen müssen. Beispielsweise muss der Austritt jeglicher Flüssigkeiten verhindert werden.“

    Die bisherigen Forschungen der Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Schwerelosigkeit in jedem Falle Einfluss auf Immunzellen hat. Jetzt erwartet das Team mit Spannung die Ergebnisse der ISS, deren Auswertung nach der kürzlichen Rückkehr des Testsystems begonnen hat.

    Den Start der Rakete hat Sabrina Herbst im vergangenen Dezember nicht live miterleben können: „Geplant war der Start zur ISS für den 4. Dezember. Leider musste er mehrmals verschoben werden. Am 15. Dezember klappte es dann, doch ich musste am 10. schon abreisen.“

    Sabrina Herbst erinnert sich, dass sie im Team auf dem Kennedy Space Center auch als Kommunikatorin einsprang: „Die Züricher und Magdeburger Wissenschaftler sind Mediziner und Biologen. Die Kollegen, die den Einbau der Testbehälter in die Rakete verantworten, sind Maschinenbauer. Da gibt es schon die ersten Unterschiede bei den Fachbegriffen. Durch meine mehrjährige Arbeit in der Forschungsgruppe von Prof. Ullrich und Prof. Engelmann und durch meinen Masterabschluss als Wirtschaftsingenieurin verstehe ich beide ‚Sprachen‘ und konnte oft ‚übersetzen‘.“

    Das interdisziplinäre Arbeiten liegt der Wissenschaftlerin sehr. Sabrina Herbst wünscht sich, die Vorbereitungen für die geplanten neuen Versuchsreihen mit Immunzellen für die ISS erneut mit begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die Forschungsergebnisse für die Medizin, die Biologie und die Raumfahrt gleichermaßen bedeutend sind. „Die Erde als großes Ganzes zu betrachten“, meint sie „ist nicht nur eine Philosophie, das ist eine Herausforderung“.

    sn

  • Eigene Fragen loswerden

    ​(24. Januar 2018) Der „Tag der Werkstofftechnik“ findet am kommenden 1. Februar in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Um 9.00 Uhr startet der Tag, der nun zum vierten Mal stattfindet, im Hörsaal 1 (Haus 3, Etage 3).
    Los geht es mit einer Vorstellung der Themen, die die Werkstofftechnik zu einem der wichtigsten Triebkräfte für die Entwicklung moderner Technologien und Anwendungen machen. Anschließend können sich die Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10 in den Laborbereichen umsehen, wo die Studentinnen und Studenten ihr theoretisches Wissen vertiefen und für die Praxis erweitern.
    Die Besucher können am 1. Februar nicht nur Labore, Experimente sowie den Studienablauf in der Werkstofftechnik kennenlernen, sondern gern auch eigene Fragen loswerden. Bisher liegen mehr als 40 Anmeldungen vor. Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, sich noch anzumelden:

    werkstofftechnik@eah-jena.de


    Erik Hartmann / sn

  • Professor für Konstruktion leitet größten Fachbereich der EAH Jena

    (22. Januar 2018) Prof. Dr. Mirko Pfaff ist neuer Dekan des Fachbereichs SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Er trat sein Amt bereits am 1. November 2017 an, als Nachfolger von Prof. Dr. Steffen Teichert, Hochschulrektor seit 4. November des vergangenen Jahres.

    Mirko Pfaff ist gebürtiger Suhler. Bevor er an der Fachhochschule Schmalkalden Maschinenbau studierte, schloss er in Zella-Mehlis eine Ausbildung zum Industrieelektroniker ab. Zum Abschluss des Studiums erhielt er, nicht zuletzt auch für eine sehr gute Diplomarbeit, im Jahr 2000 den Adam Opel Preis für besondere Studienleistungen.
    2008 beendete Prof. Dr. Pfaff an der TU Ilmenau seine Promotion, für die er im gleichen Jahr mit dem Preis für eine „hervorragende anwendungsorientierte Promotionsarbeit“ der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) ausgezeichnet wurde.

    Anschließend arbeitete der junge Ingenieur für mehrere Jahre bei der IHI Charging Systems International Germany GmbH im thüringischen Ichtershausen (Ilmkreis). Im Frühjahr 2012 wurde der damals 38-jährige als Professor für Konstruktion an die EAH Jena berufen.

    Professor Pfaff leitet nun den größten Fachbereich der EAH Jena. In seiner Freizeit greift der Vater einer Tochter gern zu einem Buch oder fährt Rad, aber auch Reisen sowie Theater- und Konzertbesuche stehen auf dem Programm, wenn es die Zeit erlaubt.

    Kontakt: scitec@eah-jena.de

    sn

  • EAH-Bibliothek mit neuer Leiterin

    (17. Januar 2018) Mit dem 1. Januar 2018 hat Andrea Heist die Leitung der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena übernommen, nachdem der langjährige Bibliotheksleiter, Lothar Löbnitz, in den Ruhestand gegangen ist.

    Die Diplomingenieurin für Elektrotechnik, die ihr Studium an der TU Ilmenau abschloss, war, nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Carl Zeiss Jena, Referentin der Thüringer PICA-Kommission, in deren Auftrag sie von 1993 bis 1999 Aufgaben zur landesweiten Einführung des Bibliothekssystems PICA in den wissenschaftlichen Bibliotheken wahrnahm.

    Im Anschluss daran war Frau Heist mehrere Jahre an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena als Abteilungsleiterin tätig und erwarb gleichzeitig im Fernstudium ihre Qualifikation als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Humboldt-Universität Berlin.

    In den vergangenen 15 Jahren war Andrea Heist für die Abteilungen „Fotothek/Digitalisierung“ und „Benutzung“ an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek bei der Klassik Stiftung Weimar verantwortlich.


    Kontakt: andrea.heist@eah-jena.de

  • Dekan, Hochschullehrender und Förderer von Schülern

    (15. Januar 2018) Seit dem 1. Januar d. J. ist Prof. Dr. André Große Dekan des Fachbereichs Grundlagenwissenschaften der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

    Der in Jena geborene Mathematiker arbeitete nach seinem Studium und der anschließenden Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena acht Jahre als Entwickler von Laserdistanzmessgeräten bei der Jenoptik AG.

    2012 wurde er als Professor für Mathematik an die EAH Jena berufen. Drei Jahre später wurde er Prodekan des Fachbereichs, der speziell für die Vorlesungen und Seminare der Studierenden in Mathematik, Physik und Informatik sowie für die Fremdsprachenausbildung verantwortlich ist. Der Fachbereich verfügt dabei nicht über eigene Studiengänge, sondern betreut die Studierenden aller anderen Fachbereiche der EAH Jena.

    Neben seiner Tätigkeit als Lehrender und Dekan, unterstützt Prof. Dr. André Große, sowohl in als auch außerhalb der Hochschule, die Förderung von interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern. Insbesondere sind hier der Wurzel e.V. und die Stiftung Jugend forscht e.V. zu nennen.

    Professor Große ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

    Kontakt: andre.grosse@eah-jena.de

  • Frühbucher sparen

    ​(12. Januar 2017) Noch bis zum 14. Januar gibt es einen Frühbucherrabatt für alle Anmeldungen zum Mitteldeutschen Fundraisingtag, der am kommenden 13. März in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stattfindet. Frühbucher können 10 € von der Tagungsgebühr sparen (reguläre Gebühr: 95 €).
     
    Die Veranstaltung, die von 9.00 bis 16.30 Uhr in der dritten Etage von Haus 5 der Hochschule stattfindet, bietet auch in diesem Jahr sehr viele Vorträge und Workshops an.
    Im Eröffnungsvortrag erläutert Michaela Jacobsohn vom Caritasverband Frankfurt die „Psychologie des Fundraising“ und legt dar, was Spenderinnen und Spender zum Geben motiviert. Anschließend werden drei verschiedene Ganztags-Workshops und 11 zweistündige Workshops (vor- und nachmittags) angeboten. Darin geht es z.B. darum, wie man fürs Fundraising richtig textet, wie sich Fundraising mit einem schmalen Budget aufbauen lässt oder wie ein Verein die richtige Fundraising-Software findet. Nach der Mittagspause wird der Mitteldeutsche Fundraising-Preis verliehen Ausgezeichnet werden innovative Fundraising-Ideen oder besonderes Fundraising-Engagement. Preisträger können sich selbst vorschlagen oder vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert.
     
    „Wir wollen in diesem Jahr tiefer einsteigen und beschäftigen uns deswegen im Eröffnungsvortrag mit Spendermotiven und mit der Frage, weshalb sich Menschen für bestimmte Themen engagieren“, sagt Doris Voll, Organisatorin des Fundraisingtags. „Schließlich ist es für erfolgreiche Fundraiser grundlegend wichtig, ihre Spenderinnen und Spender zu kennen und sich mit dem richtigen Thema zum richtigen Zeitpunkt an sie zu wenden. Ich freue mich außerdem, dass wir dieses Jahr viele Praktiker gewinnen konnten, die von ihren Erfahrungen berichten, Tipps geben, welche Datenbank zu welchem Verein passt und wie man Kampagnen mit schmalem Budget starten kann.“
     
    Der Fundraisingtag gilt als größtes Treffen von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und gemeinnützigen Unternehmungen in Mitteldeutschland. Veranstalter sind der Verein Fundraising Forum, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Diakonie Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Anmeldeformulare gibt es unter: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de.
     
    Weitere Informationen: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de oder bei  Doris Voll, 0172-2178102
     

  • Steffen Teichert feierlich als Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eingeführt

    (8. Januar 2018) Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, führte heute Prof. Dr. Steffen Teichert feierlich in sein Amt als neuer Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein. 

    Professor Teichert war bereits am vergangenen 4. November Prof. Dr. Gabriele Beibst, die nach drei Amtsperioden in den Ruhestand ging, als Rektor gefolgt. Heute Nachmittag fand der offizielle Festakt der Investitur bzw. Amtseinführung im Großen Saal des Jenaer Volkshauses statt.

    Zahlreiche Rektoren, Präsidenten und weitere Vertreter aus Thüringer und sächsischen Hochschulen sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Unternehmen und Gesellschaft waren anwesend. Unter Ihnen waren auch viele Weggefährten von Steffen Teichert aus seinen vorherigen beruflichen Stationen. Nicht zuletzt war der Volkshaussaal mit den Hochschulangehörigen – vielen Professoren, Mitarbeitern und Studierenden – besetzt.

    Der neue Rektor hatte, wie er in seiner Ansprache sagte, in den beiden vergangenen Monaten bereits mehr als eine Gelegenheit, „erste Gehversuche in der neuen Rolle zu unternehmen“.  Der Physiker dankte dem Minister für seine Festrede und sprach seinen Vorgängern im Amt, Prof. Dr. Werner Bornkessel und Prof. Dr. Gabriele Beibst, seine Anerkennung für ihre Lebensleistung aus.

    In der neuen Hochschulleitung stehen dem Rektor Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung und Dr. Thoralf Held als Kanzler zur Seite.

    Für seine sechsjährige Amtszeit plant Teichert unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen in Lehre, Forschung und Transfer der Hochschule zu verankern.  In seiner Antrittsrede skizzierte er die Pläne der neuen Hochschulleitung und sagte, dass er persönlich davon überzeugt sei: „dass uns zwei essentielle, positive Parameter zur Verfügung stehen… Zum einen ist es die Fächervielfalt, über die wir als breit aufgestellte Hochschule verfügen. Schon heute haben wir das Wissen und die Fähigkeiten in unserem Haus, um fast alle Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten.“

    Zum anderen sei die EAH Jena integraler Bestandteil eines Standortes, der für eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung geradezu prädestiniert sei. Neben den traditionsreichen Industriezweigen unter anderem in Optik und Photonik sowie in Präzisions- und Umwelttechnologien finden sich am Standort zahlreiche Unternehmen der Digitalen Wirtschaft.

    Der Rektor ging, neben den Entwicklungspotentialen in Lehre, Forschung und Internationalisierung der Hochschule, auch auf die nötigen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung ein und wandte sich hier insbesondere an die Politik mit der Bitte um Verstetigung der Hochschulfinanzierung, insbesondere des Hochschulpakts.

    Abschließend betonte Steffen Teichert das Wort „Wir“ in der Zusammenarbeit in der Hochschule und darüber hinaus. Er unterstrich: „Allein kann eine Hochschulleitung natürlich bewegen. Aber allein unterwegs kann die Bewegung sehr schnell in ergebnisloser Reibung enden. Deshalb baue ich besonders auf das Miteinander, das „Wir“ in unserem Haus und das „Wir“ mit unseren Partnern“.

    sn

  • Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
     
    die Weihnachtstage stehen bevor – ein sehr arbeits- und ereignisreiches Jahr geht zu Ende.
    Allen Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden danke ich sehr herzlich für die geleistete Arbeit und Ihr Engagement für unsere Hochschule.
     
    Im Namen der gesamten Hochschulleitung wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe und erholsame Weihnachtstage sowie alles Gute für das Jahr 2018.
     
    Ihr
    Prof. Dr. Steffen Teichert
     
     
    PS: Wenn Sie mögen, können Sie hier auch mal reinhören:
     
    https://www.campusradio-jena.de/2017/12/20/weihnachtsansprache-von-prof-dr-steffen-teichert/

     

  • Verlorene Orte?

    (Jena, 15. Dezember 2017) „Verlorene Orte“ nennt Anne Stöckmann die Ausstellung ihrer Fotos, die heute Nachmittag, 17.00 Uhr, im Foyer vor der Aula der EAH Jena (Haus 4, EG) eröffnet wird.

    Seit zehn Jahren hält die in Berlin geborene Fotografin den Verfall leer stehender Gebäude, vor allem im Osten Deutschlands, mit ihrer Kamera fest. Dabei verschlägt es sie oft in ehemalige VEBs – volkseigene Betriebe, Ferienheime und andere Objekte aus DDR-Zeiten, die manchmal bereits seit der Wendezeit leer stehen. Nicht selten sind dabei auch komplette Einrichtungen, Akten, persönliche Gegenstände oder anderen „Zeitzeugen“ erhalten.

    Die Fotos, die sich durch einen eher nüchternen, dokumentarischen Stil auszeichnen, stellen dies alles weitgehend unverfälscht, in der originalen Atmosphäre dar. Unmittelbare Motive sind für Frau Stöckmann Farben, Formen und Strukturen des Verfalls. Dem Betrachter fällt, neben verblassenden Farben und bröckelnden Formen, vielleicht das junge Grün ins Auge, das sich manche Plätze wieder zurückholt. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Orte wirklich „verloren“ sind?

    Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2018, von Montag bis Freitag in der EAH Jena zu sehen. Zwischen den Festtagen ist die Hochschule geschlossen.

    sn
    Quelle: Anne Stöckmann


    Anne Stöckmann
    „Verlorene Orte“ - Fotoausstellung
    15.12.2017 bis 16.2.2018
    EAH Jena, Foyer Haus 4, EG

  • Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90

    (14. Dezember 2017) Eine Ausstellung mit dem Titel „Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“ wird heute Nachmittag um 17.00 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eröffnet. Der Fotoclub Reflexion ’90 aus Erfurt ist auf Entdeckungstour durch seine Archive gegangen. Einige der Ergebnisse zeigt diese Ausstellung, als Auswahl aus der Arbeit der Clubmitglieder, die natürlich auch andere Themen bearbeiten.

    Die Ausstellung „Entdeckungen“ führt an verlassene Orte, die einen Teil unserer Geschichte repräsentieren: Hier haben Menschen gelebt und gearbeitet. Sie haben diese Orte auf verschiedene Weise gestaltet und Spuren hinterlassen. Während der Exkursionen zu diesen Orten haben die Fotografen versucht, diese Spuren im Bild festzuhalten und die besondere Ästhetik dieser Räume für den Betrachter erlebbar zu machen.

    Die Geschichte der Entdeckungen durch den Fotoclub reicht inzwischen dreißig Jahre zurück, was mit dieser Ausstellung auch gefeiert werden soll. Im Herbst 1987 trafen sich im „Club der Jugend und Sportler“ (heute „Stadtgarten“) ca. ein Dutzend Fotointeressenten, um gemeinsam ihr Hobby zu pflegen. Derzeit hat der Club etwa zwanzig Mitglieder, die über Bilder diskutieren, Erfahrungen austauschen, gemeinsam fotografieren und auch immer wieder die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.

    Gehen Sie in unseren Fotografien auf Ihre persönliche Entdeckungsreise.

    Informationen und Kontakt: www.reflexion90.de

    Erfurter Fotoclub Reflexion ’90 / sn

    „Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“
    Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
    14.12.2017 - 09.02.2018
    Ausstellungseröffnung am 14.12.2017, 17.00 Uhr
    Haus 5, 3. Etage

  • Einladung zum Konstruktionswettbewerb

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    in diesem Jahr findet die elfte Auflage unseres traditionellen Konstruktionswettbewerbs der Erstsemester Feinwerktechnik an der EAH Jena statt. Zu dem entscheidenden Wettbewerb unter dem Motto „Wettangeln“ am Freitag, dem 15.12.2017, in der Zeit 11.30-13.00 Uhr möchte ich Sie gern in den Hörsaal 6 (04.00.01) im Haus 4 der EAH Jena einladen. Die Aufgabenstellung unseres diesjährigen Wettbewerbes finden Sie unter: http://web.eah-jena.de/~schroeck/projekt1/Aufgabenstellung%20Wettbewerb%2017.pdf .

    Viele Grüße sendet
    Martin Schröck.
     
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    Prof. Dr. Martin Schröck
    Prodekan des Fachbereiches SciTec
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Carl-Zeiss-Promenade 2
    07745 Jena
     
    Tel.:     03641-205408
    Skype: martin_schroeck_buero

  • Die regionale Wirtschaftskraft stärken (Pressemitteilung von FSU und EAH)

    Jena (06.12.17) Die Sonne geht auf und je intensiver sie ihre Wärme abstrahlt, umso dunkler wird das Fenster – von allein, ohne menschliche Anweisung. Das selbstverschattende Fenster ist kein Traum, sondern eine Entwicklung, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) entsteht. Eine Maschine geht vom Netz, ohne dass der Maschinenführer dies beauftragt hat, denn das Gerät hat selbstständig erkannt, dass eine Wartung notwendig wird, da sonst ein Defekt eintritt. Diese Innovation entwickelt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) im Projekt „Predictive Maintenance“ in Jena. Optische Systeme zu entwickeln, die Makro- und Mikroeigenschaften in sich vereinen, um mehrere Funktionen in einem optischen Bauelement integrieren zu können, ist der Kern des Pilotprojektes „Funktionsintegrierte Optiken“, als gemeinsames Vorhaben von EAH und FSU.

    Diese Beispiele zeigen, dass die beiden Jenaer Hochschulen nicht nur stark in der Forschung sind, sondern auch in der Überführung dieses Wissens in die Praxis. Um den Wissens- und Technologietransfer weiter zu verstärken, haben sich beide gemeinsam am Bundes-Wettbewerb „Innovative Hochschule“ beteiligt. Ihr Antrag „Nucleus Jena. Ein Paradies für Innovationen" war erfolgreich und wird von Bund und Land in den kommenden fünf Jahren mit rd. neun Millionen Euro gefördert. Heute (06.12.) haben FSU-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert im Beisein des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter, der das Vorhaben ausdrücklich unterstützt, den Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben.

    Jena als Vorbild für vergleichbare Wissensstandorte

    „Die Rolle unserer Hochschulen als Innovationstreiber im regionalen Innovationssystem soll gestärkt werden und damit auch der Vorbildcharakter für vergleichbare Wissensstandorte und Wirtschaftsräume“, sagte Prof. Rosenthal. „Hohes Innovationspotenzial im Bereich der angewandten Forschung sehen wir besonders in der Stärkung der Kooperationsforschung mit regionalen Unternehmen. Hierfür bietet das Vorhaben „Nucleus Jena“ sehr gute Anknüpfungspunkte. Ziel wird es sein, Innovationspotenziale aus der angewandten Forschung zu identifizieren und in Richtung Marktreife zu entwickeln und in diesen Prozess frühzeitig regionale KMU einzubeziehen, um die Produktentwicklung an den konkreten Bedarfen der beteiligten Unternehmen ausrichten zu können“, so der Präsident der Universität Jena weiter.

    Sein Kollege Prof. Teichert betonte: „Die Erweiterung und Anwendung eines wissenschaftlich fundierten methodischen Portfolios rund um Innovations- und Transferprozesse wird dabei genauso Inhalt sein, wie deren Anwendung im Rahmen von konkreten Pilotprojekten. Einen besonderen Schwerpunkt sieht die EAH Jena dabei auch in der Digitalisierung – zum einen als Werkzeug für den Transfer, zum anderen aber auch als wesentlicher Treiber zukünftiger Innovationen“, so der EAH-Rektor.

    Technologiescouts und Innovationsmanager

    Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor Forschung und Entwicklung der EAH, konkretisierte: „Hierfür werden wir im Vorhaben gemeinsam mit der Universität neue Methoden ausprobieren und Technologiescouts und Innovationsmanager an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft einarbeiten. Im Ergebnis erwarten wir durch dieses Scouting die Anbahnung und Umsetzung neuer Verbundprojekte, vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Wachstumskerne oder Gemeinschaftserfindungen und Patentfamilien, die der regionalen Wirtschaft, aber auch Gründungsprojekten beider Hochschulen zugutekommen.“

    „Es ist unser Ziel, das Forschungsverständnis der Hochschulwissenschaftler um die Aspekte Transfer und Innovation systematisch zu erweitern. Dies ist Voraussetzung für eine nachhaltige Innovationstätigkeit aus den Hochschulen heraus“, sagte Dr. Kerstin Rötzler, die das Servicezentrum Forschung und Transfer sowie „Nucleus Jena“ an der FSU leitet. „Grundlage für eine erfolgreiche Transfer- und Innovationstätigkeit bildet die gemeinsame Standortstrategie. Diese schließt die Schaffung einer gemeinsamen Organisationsstruktur für das Innovationsmanagement ein, welches strategische Entscheidungen fällt und die Abläufe des Wissens- und Technologietransfers organisiert. Die Bündelung der Transferarbeit wird die regionale und überregionale Ausstrahlungskraft der Jenaer Hochschulen als Innovationstreiber erhöhen“, sagte Rötzler und sprach damit aus, was alle Beteiligten von dem neuen Projekt erwarten.

    Kontakt EAH Jena:
    Prof. Dr. Bruno Spessert
    Prorektor für Forschung und Entwicklung
    Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
    Tel.: 03641 / 205307
    E-Mail: bruno.spessert@eah-jena.de

  • Fragen, hinterfragen und mitexperimentieren

    (23. November 2017) Das „Internet of Things“ stellt nicht nur der Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena zur Wissenschaftsnacht morgen Abend vor.  Hinterfragt wird das Thema von Prof. Dr. Ludwig Niebel, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, in einem Vortrag um 20.00 Uhr in Hörsaal 4.

    Fragen und hinterfragen können alle großen und kleinen Besucher auch die Mitwirkenden des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie, die erstaunliche Antworten geben, sei es, warum biotechnologisch hergestellte Antikörper bei der Behandlung von Krankheiten helfen, wie ein Schwangerschaftstest funktioniert, welches geheime Leben die Algen führen oder wie Studentinnen und Studenten aus Jena in Nepal Studienpraxis erwerben können.

    Weiterfragen können Kinder und Erwachsene auch im Foyer des Hauses 2: Hier stellt der Fachbereich Grundlagenwissenschaften verschiedene mathematische Spiele vor. In Haus 4 finden sich unter anderem die Labore des Fachbereichs Maschinenbau, wo vorgestellt wird, wie sich im Zusammenwirken von Mensch, Maschine und Werkzeug geometrisch bestimmbare Formen erschaffen lassen. Fragen sind auch hier herzlich willkommen.

    Um Klang und Schall geht es den Akustikern des Fachbereichs. Exakt messen lässt sich letzterer in den beiden Akustiklaboren der Hochschule. Wem es zur Wissenschaftsnacht um Klang per se geht, dem sei außerdem die Chorwerkstatt um 20.30 Uhr, ebenfalls in Haus 4, empfohlen.

    In der Cafeteria im Erdgeschoß von Haus 5 können alle Besucher bei Speisen und Getränken Pausen einlegen und auch hier gibt es „Klang“: Ab 20.00 Uhr spielt „THD“, die Band des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik „leise Rockmusik“. Schließlich lädt um 22.00 Uhr die Hochschulbibliothek mit dem Erzähler Andreas vom Rothenbarth zu „Verliebten und erotischen Geschichten zur Nacht“ ein.

    www.eah-jena.de


    sn

  • Lachen Sie gern?

    (22. November 2017) Lachen Sie gern? Humor hilft in Krisen und kann Stress oder Anspannung abbauen. Weniger bekannt dürfte sein, dass Humor auch vor Erkrankungen schützen kann. Darüber und über „Humor als Bindeglied in der zwischenmenschlichen Kommunikation“ spricht am kommenden Freitagabend Martin Geisler, Professor für Kultur und Medien an der EAH Jena. Der Vortrag, der um 21.00 Uhr im Medienstudio beginnt, ist ein Beitrag des Fachbereichs Sozialwesen zur Langen Nacht der Wissenschaften.

    Geislers Fachbereichskollegin, Professorin Kristin Mitte, hält um 22.00 Uhr in Hörsaal 1 ein Thema aus der Persönlichkeitsforschung für das Publikum bereit. Die Psychologin beschäftigt sich mit dem Film „Game of Thrones“. Jedoch wird dies kein Filmabend: Bei der Veranstaltung, die für Gäste ab 16 Jahre geeignet ist, zeigt sie anhand einiger Charaktere aus dem Film, wie Persönlichkeitsbeurteilung funktioniert. Die Anwesenden erhalten dabei auch die Möglichkeit, ihre eigene Persönlichkeit einzuschätzen.

    Der Vortrag zur „Sozialen Nachhaltigkeit“ muss wegen Erkrankung des Referenten leider ausfallen, ebenso wie die Vorstellung des Studien- und Praxisbereiches „Notfallsanitäter“ im Fachbereich Gesundheit und Pflege. Hier finden jedoch die anderen Beiträge zur Praxis des Pflegestudiums, des Hebammenwesens und der Physiotherapie wie geplant statt.

    Um die Praxis geht es auch im Beitrag des Fachbereichs Betriebswirtschaft. Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen und aufgefordert, ihren Geschmackssinn in einem Test der besonderen Art zu erproben. Der „Geschmacks- und Markentest“ findet in der ersten Etage von Haus 5 statt.

    sn

  • Königsdisziplinen zur Wissenschaftsnacht

    (21. November 2017) Die Simultanbearbeitung beim Fräsen gilt als Königsdisziplin. Das so genannte 5-Achs-Fräsen erfordert großes Know-how und richtig angewendet sind damit erstaunliche Ergebnisse möglich: in Umsetzbarkeit, Genauigkeit sowie in Qualität und Preis. Davon überzeugen können sich alle Gäste, die zur Langen Nacht der Wissenschaften die Ernst-Abbe-Hochschule Jena besuchen.

    Das Fräsen eines Modellautos mit dem 5-Achs-Fräsen in den Laboren des Fachbereichs SciTec ist nur einer der 57 Beiträge aller Hochschulbereiche in der Wissenschaftsnacht. Doch hier gibt es noch eine Besonderheit: Die junge Schweißerin Vanessa Denise Schultheiß steht am 24. November ihren Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs SciTec zur Seite. Die Auszubildende für Industriemechanik der EAH Jena war bereits im vergangenen Jahr schon einmal als eine der besten Schweißtechnikerinnen Deutschlands ausgezeichnet worden.

    Auch in diesem Herbst war Vanessa Schultheiß erfolgreich: Am 28. September errang sie beim internationalen Wettbewerb im Rahmen der Messe „Schweißen und Schneiden“ in Düsseldorf einen 3. Platz. Vier Länderteams waren dort an den Start gegangen. Die Jenaerin stärkte, unterstützt vom ifw Jena, das Deutschland-Team beim Gas-Schweißen. In der Gesamtwertung konnte Deutschland ebenfalls den 3. Platz erkämpfen.

    Frau Schulheiß wird im kommenden Jahr ihre Ausbildung beenden und gleichzeitig ihre Fachoberschulreife abschließen. Anschließend plant die 20-jährige, ein technisches Studium an der EAH Jena aufzunehmen. Vielleicht sogar in „ihrem“ Fachbereich SciTec, der zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. November neben der genannten Königsdisziplin noch viele weitere bereithält: Erleben Sie Lasertechnik und Werkstoffe, Welten der Elektronenmikroskopie, 3D-Druck und vieles andere mehr.

    sn

  • „Roberta“ auf Exkursion

    (21. November 2017) Die vorlesungsfreie Zeit wird an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena nicht nur zur Vorbereitung des neuen Semesters genutzt, sondern auch um Projekte umzusetzen, für die während der Vorlesungszeit nur wenig Zeit bleibt.

    Der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik (ET/IT) hat sich dabei im September besonders der Zusammenarbeit mit Schulen gewidmet. Laboringenieurin Elke Bartmann-Fischer war mit zwei weiteren Kolleginnen vom 25. bis 28. September 2017 am Berggymnasium Apolda und im Humboldt-Gymnasium-Weimar, wo sie den Roboterworkshop „Roberta“ für die Klassen acht und zwölf durchführten.

    Während des knapp vierstündigen Workshops arbeiteten Schüler und Schülerinnen in kleinen Teams zusammen. Nach einem kurzen Überblick zu dem, was im Workshop passiert, bauten die Teams das Grundmodell eines Lego-Roboters auf und programmierten einfache Bewegungsabläufe, wie geradeaus oder eine Kurve nach rechts oder links fahren.

    Nach Lösung dieser Aufgabe konnten die Gruppen ihren Roboter mit zusätzlichen Sensoren ausstatten: So wurde ein Farbsensor installiert, der Hindernisse erkannte und rechtzeitiges Abbremsen oder das Umfahren eines Hindernisses ermöglichte. Ein weiterer Sensor erkannte Farben und erlaubte das Abfahren einer festgelegten Stecke. Am Ende des Workshops fand ein kleiner Wettkampf statt, in dem alle Roboter einen festgelegten Parcours auf Zeit bewältigten.

    Die Schüler lernten im Umgang mit Roboter „Roberta“ nicht nur Grundlagen der Programmierung und der Messtechnik kennen. Durch das gemeinsame Lösen von Aufgaben in den Teams lernten sie Grundzüge der Projektarbeit kennen, sie mussten Rückschläge verarbeiten, alternative Lösungswege finden und manchmal auch Konflikte innerhalb des Teams lösen. So wurden die Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen gefordert. Alle Teams lösten ihre Aufgaben sehr gut: am Ende bewältigte jeder Roboter den Parcours.

    Das Format des Roboterworkshops „Roberta“ hat nicht nur den Schulen und ihren Klassen eine spannende und lehrreiche Zeit beschert, auch die EAH Jena profitierte von diesem Angebot. Ein gutes Netzwerk mit Schulen eröffnet neue Perspektiven und bereitet Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen eines Studiums vor.

    Übrigens wird „Roberta“ auch zur Langen Nacht der Wissenschaften am kommenden Freitag „mit an Bord“ der EAH Jena sein: Im Foyer von Haus 5 warten neben dem Roboter neun weitere Angebote des Fachbereichs ET/IT auf große und kleine Besucher.

    Kristin Prager / sn

  • DNT an EAH

    (21. November 2017) Hamlet, Faust, Antigone – seit Anfang November ist in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine Ausstellung des Deutschen Nationaltheaters Weimar zu sehen.

    Eindringlich und prägnant führen Szenenfotos und Plakate die Betrachter durch die beiden letzten Spielzeiten des DNT.

    Die Ausstellung im Haus 5 der EAH Jena (Treppenaufgang 7) ist voraussichtlich bis Ende Januar 2018 zu sehen.

    sn

    Foto: Matthias Horn

    Fotos und Plakate des DNT Weimar in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Haus 5, TH 7
    Mo – Fr. von 8 - 20 Uhr

  • Ein Austausch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

    (20. November 2017) Kürzlich feierte der Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sein 25-jähriges Bestehen.

    Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt, emeritierter Professor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, und Prof. Dr. Hans Thiersch, emeritierte Professor der Universität Tübingen, hielten die beiden Festvorträge des Tages. Ersterer sprach am Vormittag zum Thema „Miteinander in Sorge und Solidarität: Das Proprium der ökosozialen Theorie“. Nachmittags folgte Prof. Thiersch mit seinem Vortrag über die „Lebensweltorientierte Soziale Arbeit – Kritik und Perspektiven“. Anschließend fand jeweils eine offene Diskussion zwischen den Studierenden, den Lehrenden und dem Referenten statt.

    Der Dialog zwischen Theorie und Praxis ist seit jeher etwas, worauf der Fachbereich Sozialwesen großen Wert legt. So konnten sich Absolventen und derzeit Studierende beim „Markt der Möglichkeiten“ austauschen. Insgesamt stellten 70 Einrichtungen ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche in der sozialen Arbeit vor. Darunter fanden sich Jugendzentren, Beratungsstellen und Stiftungen. Das gab den Studentinnen und Studenten die Chance, sich ein Bild von zukünftigen Arbeitsplätzen zu machen.

    Jede Veranstaltung ermöglichte einen anderen Blickwinkel auf die verschiedenen Aspekte der Sozialwissenschaft. Im Mittelpunkt stand dabei immer das soziale Miteinander aller Teilnehmer.

    Mit der Abendveranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ ließen alle Beteiligten den Tag gemeinsam ausklingen – bereit für die nächsten 25 Jahre.

    stb

  • Mädchen und junge Frauen im Jugendstrafvollzug

    (15. November 2017) Am kommenden 22. November tagt der von der Landesgruppe Thüringen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V. veranstaltete 14. Thüringer Jugendgerichtstag in der Ernst-Abbe Hochschule (EAH) Jena. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr in der Hochschulaula.

    Der Jugendgerichtstag ist – wie in jedem Jahr – ein zentrales Forum in Thüringen für den Meinungsaustausch von Theorie und Praxis zum Thema Jugendkriminalität und beschäftigt sich mit wechselnden Themen aus diesem Bereich. Die DVJJ e.V. setzt sich dabei konsequent für eine rationale Kriminalpolitik und eine stringente Umsetzung des Erziehungsprinzips, das das Jugendgerichtsgesetz prägt, ein.

    Das diesjährige Tagungsthema „Mädchen und junge Frauen im Jugendstrafvollzug und im Arrest“ spricht eine Thematik an, die bezogen auf stationäre Maßnahmen, nach dem Jugendgerichtsgesetz bislang wenig Beachtung gefunden hat. 

    Primär geht es am 22.11. um biographische- und verhaltensbedingte Spezifika und darauf bezogene angemessene Reaktionen und Hilfen für junge Straftäterinnen, die zu Arrest oder Jugendstrafe verurteilt sind. Da Kriminalität ein stark von Männern dominiertes Phänomen ist, werden möglicherweise Spezifika von jungen Mädchen und Frauen in der Gestaltung der Maßnahmen nicht angemessen bedacht.

    Während der Tagung werden auch die Straffälligkeit beeinflussende Phänomene wie psychische Auffälligkeiten und Suchtproblematiken von Mädchen und jungen Frauen – auch unabhängig von der Straffälligkeit – diskutiert. Hierbei geht es um geschlechtsbezogene Spezifika abweichenden Verhaltens sowie notwendige Reaktionen und geeignete Hilfen, nicht nur in der Eigenschaft als Straftäterin.

    Nach Eröffnung der Tagung durch die DVJJ-Landesvorsitzende, Prof. Dr. Heike Ludwig (Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena), und die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Gabi Oehler, werden empirische Ergebnisse und praktische Erfahrungen u. a. auch aus Thüringen vorgestellt. Darüber hinaus wird ausreichend Zeit für Diskussionen sein.


    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Heike Ludwig
    heike.ludwig@eah-jena.de

  • Evelyn Zazilhá Rangel Robles ist DAAD-Preisträgerin der EAH Jena

    ​(15. November 2017) Evelyn Zazilhá Rangel Robles heißt diesjährige DAAD-Preisträgerin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die Masterstudentin erhielt den mit 1.000 € dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ihre überdurchschnittlichen Leistungen.
     
    Seit Oktober 2015 studiert die Mexikanerin im englischsprachigen Studiengang Scientific Instrumentation im Fachbereich SciTec der EAH Jena. Ihr Bachelorstudium für „Industrielles Chemieingenieurwesen“ schloss sie 2013 am Instituto Politecnico Nacional in Mexiko-Stadt ab. Danach arbeitete sie als Prozessingenieurin in ihrem Heimatland.
     
    Im August 2015 kam Evelyn Zazilhá Rangel Robles nach Deutschland. Ihre Studienschwerpunkte liegen in der Mikro- und Nanotechnologie, auf dem Gebiet der „Intelligenten Materialien und Sensoren“ sowie in der Messtechnik und Analytik. Alle Prüfungen bestand die 27-Jährige bisher mit viel Erfolg, oftmals mit 1,0 in den Klausuren.
     
    In ihrem Forschungspraktikum im Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Rudolstadt zeigte sie ebenfalls sehr gute Leistungen. Derzeit erarbeitet Frau Rangel Robles im gleichen Institut ihre Masterarbeit zum Thema „Herstellung und Entwicklung von Non-Isocyanat-Polyurethan für Klebstoff und Schäumen".
     
    Doch die junge Ingenieurin engagiert sich nicht nur für ihr Studium: Sie arbeitet außerdem in der Career Group der EAH Jena mit und unterstützt andere Studierende bei der Suche nach Praktikumsstellen und bei Bewerbungen.
     
    sn

  • Heute an der EAH Jena: Starthilfe für Startups

    (14. November 2017) Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Existenzgründung steigt mit einer soliden Vorbereitung. Unter dem Motto „Starthilfe für Startups“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einer Infoveranstaltung am 14. November 2017, 17 Uhr s.t., in Hörsaal 1 ein, um wichtige steuerliche und rechtliche Themen in der Gründungsvorbereitung zu beleuchten.

    Wie wirkt sich die Rechtsformwahl auf die (persönliche) Steuerbelastung aus? Können Existenzgründerinnen und Existenzgründer besondere Vorteile beanspruchen? Gibt es eine empfehlenswerte Rechtsform? Was ist in der Gründungsphase für die weiteren Schritte zu beachten? In Kooperation mit der KPMG AG und der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zeigen zwei Experten den Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit über fachliche rechtliche und steuerliche Voraussetzungen auf.

    Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Diskussion und Klärung ihrer Fragen.

    Die Veranstaltung wird vom Gründerservice der EAH Jena organisiert und findet im Rahmen der Gründerwoche Deutschland statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

    https://www.eah-jena.de/de-de/karriere/existenzgründung/gründerwoche-2017


     

  • Neues Forschungsverbundprojekt ist gestartet

    (10. November 2017) Mit einem Kickoff-Treffen aller Beteiligten in der EAH Jena startete am 10. November das Verbundprojekt „OpTec4.0“ (Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter den Gesichtspunkten von Industrie 4.0).

    Das Programm im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ (Förderlinie „IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotion“) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Beteiligte Hochschulen sind die Hochschule Aalen, die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die Technische Universität Ilmenau als kooperierende Universität.

    Das Vorhaben wird in enger Abstimmung mit industriellen Partnern, wie unter anderem der Carl Zeiss Jena GmbH, Günter Effgen GmbH, ifw optronics GmbH, SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und der Festo Didactic SE, durchgeführt.

    Ziel des Verbundprojektes ist die forschungs- und praxisnahe Qualifizierung von Ingenieuren mit Partnern aus der Wirtschaft sowie der universitären Wissenschaft, mit dem Anspruch, neue und effizientere Formen der Nachwuchsförderung zu entwickeln. Eine essentielle technische Zielstellung ist die digitale Vernetzung der Hochschulstandorte Jena, Aalen und Deggendorf sowie die Einbindung der TU Ilmenau als kooperierende Universität. Das umfasst auch den Ausbau und die Stärkung gemeinsamer Forschungsgruppen.

    Im Ergebnis soll die Weiterentwicklung des Forschungsprofils dazu führen, dass die Kooperationsfähigkeit der Hochschulen deutlich gestärkt, eine hohe Nachhaltigkeit der Forschungsergebnisse erreicht und ein schneller Praxistransfer der Forschungsergebnisse in die Unternehmen erzielt werden. Ebenso wichtig ist die Transformation der Forschungsergebnisse in die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses. Die dafür zu entwickelnde „Plattform für Optische Technologien 4.0“ stellt die Vernetzungsbasis für die vorhandenen Ressourcen dar. Der Open Innovation-Ansatz ermöglicht eine „offene Plattform“, die im Projektverlauf weitere Ressourcen integrieren kann, z.B. durch die Aufnahme neuer Verbundpartner.

    Zentrale Forschungsansätze sind die Umsetzung von optisch relevanten CPS-Systemen sowie die Virtualisierung von Prozessen und Technologien über die Plattform für Optische Technologien 4.0. Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten vier Jahre geschaffen.

    Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Jens Bliedtner
    jens.bliedtner@eah-jena.de

  • Sprungbrett für den Berufseinstieg

    (9. November 2017) Bereits zum 18. Mal findet die Firmenkontaktbörse „Praxis trifft Campus“ der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. In diesem Jahr sind erneut zwei Tage für die Karrieremesse reserviert: Am 15. und 16. November zeigen regionale wie überregionale Unternehmen Möglichkeiten des Berufseinstieges für Studierende.
    Die Aula der Hochschule öffnet an beiden Tagen von 10.00 bis 16.00 Uhr ihre Türen für alle Neugierigen. Insgesamt stellen sich in diesem Jahr 42 Firmen in der EAH Jena vor. Die Firmenkontaktbörse bietet nicht nur Informationen über Abschlussarbeitsthemen und Praktika sowie Trainee- oder Werksstudentenstellen, sie kann auch ein Sprungbrett für den Berufseinstieg sein.

    Weitere Informationen:
    https://www.eah-jena.de/de-de/forschung_/Seiten/Firmenkontaktboerse.aspx

    Kontakt: Katrin Sperling, SZT
    katrin.sperling@eah-jena.de


    sn

  • Ausgezeichnete Lehrleistungen

    (8. November 2017) Der Preis für hervorragende Lehrleistungen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena wurde in diesem Herbst sowohl an einen Professor, als auch an eine Fachgruppe vergeben. Überreicht wurde die Auszeichnung, die mit insgesamt 2.000 € dotiert ist, anlässlich der Feierlichen Immatrikulation am 18. Oktober dieses Jahres. Die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland trägt für den Lehrpreis 1.500 € und die Hochschule 500 €.

    In die diesjährige Auszeichnung teilen sich Prof. Dr. Michael Meyer aus dem Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie und die Fachgruppe Fremdsprachen der Hochschule, die ihren Sitz im Fachbereich Grundlagenwissenschaften hat.

    Prof. Dr. habil. Michael Meyer studierte Biologie (Fachstudium Genetik) an der Sektion Biowissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Diplomarbeit schrieb er am Biologischen Forschungszentrum der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Szeged. Daran schlossen sich sowohl ein Forschungsstudium, als auch ein Postgradualstudium der Genetik in Halle-Wittenberg an.

    Vor seiner Berufung 1992 als Professor für Allgemeine Biologie an die EAH Jena leitete der Biologe den Arbeitsbereich Biochemische Genetik an der Medizinischen Akademie bzw. Medizinischen Hochschule Erfurt. 2003 wurde seine Professur umberufen in das Fachgebiet „Molekulare Medizin/Biologie“. Professor Meyer war von 2002 bis 2005 Dekan des Fachbereiches Medizintechnik und von 2005 bis 2008 Prorektor für Forschung der damaligen FH Jena, heute EAH Jena.

    Die fachspezifische Fremdsprachenausbildung (Englisch und Deutsch als Fremdsprache) ist seit der Gründung der Hochschule obligatorischer Bestandteil in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Diese Ausbildung wird durch die Kollegen und Kolleginnen des Sprachlehrzentrums durchgeführt.

    Im Wahlpflichtbereich bieten sie den Studierenden die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache zu lernen bzw. zu vertiefen. Die Fremdsprachenausbildung richtet sich nach den internationalen Anforderungen, den spezifischen Inhalten der einzelnen Studiengänge und impliziert neue Technologien wie das E-Learning.

    In der Fachgruppe Fremdsprachen der EAH Jena lehren Dr. Dagmar Berndt, Michael Düring, Dr. Kerstin Klingebiel, Steffi Kutzbora, Ulrich Schuhknecht und Beate Wiedemann:

    Dr. Dagmar Berndt ist seit 1994 an der Hochschule tätig. Nach ihrem Studium an der Leipziger Universität wurde sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert. Frau Berndt ist verantwortlich für die fachsprachliche Ausbildung der Studiengänge der Fachbereiche Scitec und Wirtschaftsingenieurwesen. Außerdem unterrichtet sie Spanisch im Wahlpflichtbereich.

    Michael Düring ist seit 2010 an der EAH Jena tätig. Nach seinem Studium in Leipzig, London, Utrecht und Lissabon hat er an verschiedenen Einrichtungen im Ausland (Niederlande, Portugal, Großbritannien) und in Norddeutschland gearbeitet. Er ist verantwortlich für die fachspezifische Ausbildung des Fachbereichs Maschinenbau und den Bereich Deutsch als Fremdsprache für die ausländischen Studierenden. Außerdem unterrichtet er Portugiesisch.

    Dr. Kerstin Klingebiel arbeitet seit 1992 an der Hochschule. Sie hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und wurde dort promoviert. 1992 erwarb sie einen MA an der University of North Wales, UK. Sie ist vorwiegend verantwortlich für die fachspezifische Ausbildung der Bachelor-und Masterstudiengänge der Fachbereiche Medizintechnik und Biotechnologie sowie Gesundheit und Pflege.

    Steffi Kutzbora arbeitet seit 1997 an der EAH Jena. Nach ihrem Studium an der Universität Leipzig war sie in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung und Schulbildung tätig. Sie ist verantwortlich für die Fachsprachenausbildung der Fachbereiche Sozialwesen und Betriebswirtschaft.

    Ulrich Schuhknecht arbeitet seit 1997 an der Hochschule. Er hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert. Er ist verantwortlich für die fachsprachliche Ausbildung in den Fachbereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen sowie in den Masterstudiengängen der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Scitec. Außerdem unterrichtet er Russisch.

    Beate Wiedemann ist seit 2006 an der Hochschule tätig. Auch sie studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und hat in verschiedenen Bereichen der Erwachsenbildung gearbeitet. Sie ist verantwortlich für Technical English des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik und unterrichtet außerdem Französisch im Wahlpflichtbereich.

    sn

  • Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit neuer Leitung

    (3. November 2017) Der Physiker Prof. Dr. Steffen Teichert steht ab morgen an der Spitze der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Teichert war im Mai d. J. einstimmig zum neuen Rektor gewählt worden.
     
    Steffen Teichert wurde 1964 im Erzgebirge geboren. Er studierte in Dresden, Chemnitz und Kiew Physik und forschte während und nach seiner Promotion zur Herstellung von dünnen Schichten in Metall-Silizium-Systemen.

    Danach war er in der Industrie tätig: Sowohl bei der Freiberger Compound Materials GmbH als auch bei Infineon bzw. Qimonda Dresden arbeitete er in technisch geprägten Leitungspositionen.  
     
    Nach einer anschließenden kurzen Tätigkeit am Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien wurde Herr Teichert im Herbst 2009 als Professor für Physikalische Werkstoffdiagnostik und Physik an den Fachbereich SciTec der EAH Jena berufen. Vom 1. März 2013 bis zum 31. Oktober 2017 war Prof. Dr. Steffen Teichert Dekan dieses größten Fachbereichs der EAH Jena. 2012 erhielt er den Lehrpreis der Hochschule, 2016 den Forschungspreis des Förderkreises der EAH Jena.

    Steffen Teichert ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

    Er löst Gabriele Beibst ab, die das Rektorenamt 16 Jahre innehatte und am 3. November in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für seine sechsjährige Amtszeit plant er unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen gleichermaßen in Lehre, Forschung und Transfer der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu verankern. 

    Als Prorektoren stehen ihm Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung und Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung zur Seite.

    sn

     

  • 16 Jahre, 3 Amtszeiten

    (3. November 2017) Mit einem Festkolloquium wurde heute Prof. Dr. Gabriele Beibst verabschiedet, Rektorin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena von 2001 bis 2017. Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Wissenschaft, Unternehmen und Politik waren zur Verabschiedung gekommen.

    In ihren drei Amtszeiten führte die Rektorin die Hochschule zur forschungs- und studierendenstärksten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Thüringen. Mit der Akademisierung der Gesundheitsberufe erschließt sich die Hochschule, neben den „gestandenen Feldern“ der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und der Sozialen Arbeit zunehmend auch den Gesundheits- und Pflegebereich.

    Der Thüringer Ministerpräsident, Bodo Ramelow, gratulierte Prof. Dr. Beibst zu ihrer Lebensleistung: „Prof. Dr. Gabriele Beibst hatte von Anfang an klare Vorstellungen von der Zukunft ‚ihrer‘ Hochschule und verfolgte diese als Rektorin beharrlich. Ihr ist es zu verdanken, dass die Ernst-Abbe-Hochschule als erste Thüringer Hochschule die Bologna-Reform vollständig umsetzte. Frau Beibst trug maßgeblich dazu bei, dass – mit Bachelor- und Masterstudiengängen in Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft und Sozial- und Gesundheitswissenschaften – ein attraktives Profil gebildet wurde und somit die Studierendenzahlen deutlich gesteigert werden konnten. Sie hat viel für die Fachhochschulausbildung in Thüringen insgesamt geleistet und für den Standort Jena Außerordentliches bewirkt. Der Freistaat Thüringen dankt Prof. Beibst sehr herzlich für ihre hervorragende Arbeit – und ich verbinde dies mit der Hoffnung, dass sie dem Wissenschaftsstandort Thüringen weiter verbunden bleibt.“

    In seiner Festrede betonte Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft: „In den 16 Jahren ihrer Amtszeit – und damit etwa zwei Drittel des Bestehens der Ernst-Abbe-Hochschule – gelang es Prof. Dr. Gabriele Beibst, die Hochschule erfolgreich zu profilieren und stetig auszubauen. Durch ihr persönliches Engagement und Leidenschaft für ihr Amt ist die EAH heute nicht nur forschungsstärkste Fachhochschule Thüringens, sondern sogar im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Der Anteil ausländischer Studierender hat sich während ihrer Amtszeit verzehnfacht. Lehrende, Qualität der Forschung, Attraktivität der Hochschule für Studierende und gute Arbeitsbedingungen stets im Blick, war das Rektorenamt für Prof. Dr. Gabriele Beibst mehr als eine bloße Dienstaufgabe. Es war Beruf und Berufung zugleich. Ich danke ihr dafür und wünsche ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.“
     
    Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena, unterstrich die langjährige gute Zusammenarbeit von Hochschule und Stadt, vor allem zur Unterstützung der zahlreichen Studentinnen und Studenten: "Frau Prof. Beibst übergibt eine funktionierende, regional eng verbundene und international ausgerichtete Ernst-Abbe-Hochschule, die ihren Studierenden ein innovatives, wissenschaftlich solide fundiertes und enorm praxisnahes Studium bietet und einen sehr guten Ruf genießt. Die EAH hat von sich Reden gemacht und nachhaltig zur Steigerung der Attraktivität des Wissenschafts- und Hochschulstandortes Jena beigetragen. Hierfür verdient sie unser aller Anerkennung, Respekt und großen Dank."

    Gabriele Beibst dankte allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen sowie den Förderern der Hochschule: „Die Entwicklung unserer Hochschule war von Beginn an eine Herausforderung und sie ist nur gelungen in der engen Zusammenarbeit mit sehr vielen hoch ambitionierten Kolleginnen und Kollegen und der Unterstützung durch viele Partner und Förderer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir die EAH Jena konsequent profilieren, eine hohe Qualität in Lehre und Forschung gewährleisten und unsere Ausbildungsschwerpunkte zunehmend bereichsübergreifend vernetzen. Nicht zuletzt können wir stolz auf unseren Hochschulbau sein. 2008 wurde unser Campus mit insgesamt fünf Häusern erfolgreich fertig gestellt. Wir blicken heute auf einen geschlossenen, attraktiven Campus mit einer hervorragenden modernen Laborausstattung und besten Voraussetzungen für Lehre und Forschung.“

    Die Rektorin dankte insbesondere auch ihrer Familie, die ihr in dem nicht leichten Amt immer den Rücken freihielt. Abschließend wünschte Gabriele Beibst ihrem Nachfolger, Prof. Dr. Steffen Teichert, sehr viel Erfolg. Der Physiker tritt die Leitung der Hochschule am 4. November 2017 an.

     

    sn

  • Experten der Sozialwissenschaften in Jena

    (1. November 2017) Im Rahmen der 25-Jahr-Feier des Fachbereichs Sozialwesen am kommenden 8. November konnte die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zwei renommierte Referenten für einen öffentlichen Vortrag gewinnen:

    Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt von der Universität Stuttgart spricht um 10.00 Uhr zum Thema „Miteinander in Sorge und Solidarität: Das Proprium der ökosozialen Theorie“. Wendt führte im deutschsprachigen Raum das Konzept des Case Managements ein und konzipierte u.a. das systemisch-ökosoziale Handlungsmodell.

    Am Nachmittag schließt Prof. Dr. Hans Thiersch (Universität Tübingen) um 15.15 Uhr mit dem Thema „Lebensweltorientierte Soziale Arbeit – Kritik und Perspektiven“ an. Thiersch forscht zu gesellschaftlichen Fragen, insbesondere zur Lebensweltorientierung und zur Theorie der Sozialpädagogik und Sozialen Arbeit. 

    Beide Veranstaltungen finden an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in der Aula (Haus 4, EG) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.


    Kontakt: sw@eah-jena.de

  • Studierende fördern und Fachkräfte sichern

    ​(26. Oktober 2017) Am Abend des 24. Oktobers wurden die Stipendiaten und Förderer im Rahmen des Deutschlandstipendiums an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ausgezeichnet.
    Insgesamt 29 Studierende können sich über eines der begehrten Stipendien freuen. Mit dieser Förderung werden die Stipendiaten in die Lage versetzt, sich mehr auf Ihr Studium zu konzentrieren und Einblicke in Unternehmen oder Stiftungen zu erhalten. 
     
    Für die aktuelle Förderperiode haben sich 124 Studierende der EAH Jena beworben. Die Auswahlkommission, bestehend aus Vertretern der Fachbereiche mit eigenständigen Studiengängen und Vertretern der Förderer, wählten Anfang Oktober die Stipendiaten aus. Neben (sehr) guten Leistungen wurden auch weitere Kriterien wie soziales Engagement und persönliche Umstände berücksichtigt.
     
    13 überwiegend regionale Unternehmen und Stiftungen unterstützen zum Wintersemester 2017/18 das Deutschlandstipendium an der EAH Jena. Durch die Förderung der Studierenden können Unternehmen frühzeitig Kontakte zu potenziellen zukünftigen Fachkräften knüpfen und so langfristig in die regionale Wirtschaft investieren.
     
    Von den Stipendiengebern „der ersten Stunde“ engagieren sich bis heute die Bauerfeind AG, ams Sensors Germany GmbH (Übernahme der MAZeT GmbH), Optics Balzers Jena GmbH, TRUMPF Medizin Systeme GmbH + Co. KG sowie Viega GmbH & Co. KG.
    Erstmals beim Förderprogramm dabei ist in diesem Jahr der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena e.V. Hinzu kommen weitere Unternehmen und Stiftungen: die Carl-Zeiss-Stiftung, ePages GmbH, Ernst-Abbe-Stiftung, GÖPEL electronic GmbH, JENOPTIK AG, Ostthüringische Materialprüfungsgesellschaft mbH sowie die Thüringer Aufbaubank.
     
    „Wir danken allen Förderern für ihr Engagement und die Unterstützung unserer begabten Studierenden, was eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft ist. Damit stärken die Stipendiengeber nicht nur unsere Hochschule, sondern fördern auch die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“, so Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung.
     
    Die EAH Jena beteiligt sich seit 2011 erfolgreich an dem Bundesprogramm. Dabei erhalten die Stipendiaten monatlich 300 € für mindestens ein Jahr, unabhängig vom Einkommen und BAföG. Die eine Hälfte stellt der Bund bereit, für die andere Hälfte wirbt die Hochschule Spenden privater Förderer ein.
     
     
    Informationen und Kontakt: Franziska Stang
    career-service@eah-jena.de

  • Neu: MakerSpace

    (19. Oktober 2017) Seit der ersten Idee einer studentischen Werkstatt an der EAH Jena bis hin zum fertigen MakerSpace ist ein Jahr ist vergangen.

    Nun laden wir Sie sehr herzlich zur feierlichen Eröffnung des MakerSpace im Fachbereich SciTec ein: Sie findet am 26. Oktober, um 15.15 Uhr, im Raum 04.00.50 (Haus 4 der EAH Jena) statt.  Interessierte Gäste sind sehr herzlich willkommen!

    Der MakerSpace ist eine Anlaufstelle für Studentinnen und Studenten, wo praxiserfahrene Kommilitonen für Unterstützung bei Forschungsprojekten, Projektarbeiten im Curriculum sowie für eigenständige Forschung und Entwicklung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Nach dem offiziellen Programm am 26.10. laden wir ab 16.00 Uhr zur einen offenen Werkstatt und zum Erfahrungsaustausch ein.  

    Link:    
    https://www.facebook.com/events/155969574991870

    Was:    Feierliche Eröffnung des MakerSpace
    Wann:  26.10.17
                15:15 Uhr Eröffnung MakerSpace
                16:00 Uhr offene Werkstatt

    Wo:      Haus 4, Raum 04.00.50

  • THAT!

    (18. Oktober 2017) Die additiven Technologien werden in Thüringer Unternehmen in verschiedensten Branchen eingesetzt und sind Inhalt von Forschung und Entwicklung. Zur Vernetzung dieser vielfältigen Kompetenzen, Erfahrungen und Angebote ist das Thüringer Zentrum für Additive Technologien (THAT) gegründet worden. Die feierliche Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, den 23. Oktober 2017, ab 12.30 Uhr in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt.

    Mit Live-Demos, Vorträgen und in einer begleitenden Fachausstellung stellen die Initiatoren und Partner des THAT ihre Angebote für Thüringer Unternehmen vor. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Herrn Wolfgang Tiefensee.

    Das Programm spannt einen Bogen zwischen Visionen der additiven Fertigung über reale Anwendungen hin zu den Chancen für neue Geschäftsmodelle. Ein Fachvortrag widmet sich außerdem den rechtlichen Rahmenbedingungen beim 3D-Druck.

    Unternehmen haben die Gelegenheit, mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Ihre Fragen und Ideen rund um die Nutzung der additiven Technologien zu diskutieren.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird aber gebeten. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich unter http://veranstaltungen.eah-jena.de.

    Die Veranstaltung findet im Lehr- und Kongresszentrum der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Carl-Zeiss-Promenade 2) statt. Parkplätze stehen im Parkhaus der EAH Jena zur Verfügung.
    Das Thüringer Zentrum für Additive Technologien vereint unter einem Dach verschiedene Initiativen und Einzelaktivitäten aus Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, diese zusammen zu führen und damit Thüringen zu einer Kompetenzregion für die additive Fertigung zu entwickeln.

    Für Thüringer Unternehmen sollen Angebote, Ausstattung und Forschungskompetenzen im Bereich der additiven Technologien besser sichtbar und leichter zugänglich werden. Der Transfer neuster Verfahren und Entwicklungen in die Wirtschaft kann somit gefördert und das Heranführen von Unternehmen an diese Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie unterstützt werden.

    Andererseits sollen Anforderungen zur anwendungsnahen Forschung und Entwicklung gezielter aufgenommen und in Projekte überführt werden. Damit ermöglicht die Arbeit des Zentrums sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit national und international zu stärken und auszubauen.

    Initiatoren des Zentrums sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Unternehmensverbund „Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 (Fab-I 4.0)“ mit dem Protonetz, das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), das Institut für Angewandte Physik (IAP) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und deren Clustermanagement (LEG Thüringen).

    Mit der Gründung des Innovationszentrums wird eine Maßnahme im Aktionsplan der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen (RIS3 Thüringen) des Freistaates Thüringen umgesetzt und ebenso die Thüringer Digitalisierungsstrategie des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) adressiert. Diese soll dazu beitragen, Thüringen zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung zu entwickeln, so das Ziel von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

    Weiterhin ist es Ziel des Zentrums, die stärkere Integration additiver Technologien in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu fördern und damit die Fachkräftesicherung zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Anwender der Technologien und Bildungseinrichtungen ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung abgestimmter Konzepte zur Qualifizierung in Beruf und Studium.

    Kontakt:
    Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Fachgebiet Fertigungstechnik/-automatisierung
    Telefon: 03641 / 205-444
    E-Mail: jens.bliedtner@eah-jena.de

  • 1.003 „Erstis“

    (24. Oktober 2017) 1.003 neue Studentinnen und Studenten konnte die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena heute zu ihrer Feierlichen Immatrikulation begrüßen. Viele der „Erstis“ waren mit ihren Familien in den mit neuem Fußboden ausgestatteten Großen Saal des Jenaer Volkshauses gekommen.

    Die EAH Jena gab heute ihre vorläufigen Studierendenzahlen bekannt, die nach dem Ende der Einschreibungen noch einmal präzisiert werden: Mit 4.545 Gesamtstudierenden verzeichnet die Hochschule einen geringen Rückgang im Vergleich zum Herbst 2016 mit 4.611 Gesamtstudierenden. Erneut gestiegen ist der Anteil der internationalen Studenten: 848 Frauen und Männer aus der ganzen Welt studieren an der EAH Jena (18,7 %.).

    Einer von ihnen ist Jakob Altersberger aus Österreich. Der Student der Sozialen Arbeit erhielt heute das mit 1.200,- € dotierte Stipendium des Förderkreises der EAH Jena für die besten Leistungen als ausländischer Studierender. Das gleiche Stipendium für die besten Leistungen in ihrem Bachelorstudium erhielten auch E-Commercestudentin Paulina Schindler und Pia Reinfeld aus dem Studiengang Medizintechnik. Die Preise des Förderkreises überreichte Dr. Jochen Alkemper, Leiter Produktentwicklung SCHOTT in Jena.

    Diesjährige Lehrpreisträger sind sowohl ein Professor, als auch eine Fachgruppe: Die Auszeichnung teilen sich der Biologe Prof. Dr. Michael Meyer, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie, und die Fachgruppe Fremdsprachen (Fachbereich Grundlagenwissenschaften). Erhard Bückemeier, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland, und der Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der Hochschule, Prof. Dr. Alexander Richter, übergaben den mit insgesamt 2.000,- € dotierten den Preis, von dem die Sparkassenstiftung 1.500 € trägt und die EAH Jena 500 €.

    Mit 1.000,- € ist der jährlich vergebene DAAD-Preis dotiert. Heute erhielt ihn ein junge Frau aus Mexiko: Evelyn Zazilhá Rangel Robles studiert seit Oktober 2015 im englischsprachigen Masterstudium Scientific Instrumentation im Fachbereich SciTec.

    Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena-Pößneck übergab erneut den Preis Stadtwerke, verbunden mit 500,- €, für die beste Abschlussarbeit im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Absolvent Julian-Benjamin Oberender nahm die Auszeichnung für die beste Masterarbeit auf dem Gebiet der Elektrotechnik entgegen.

    Der von Prof. Dr. Markus Glück aus dem Fachbereich Maschinenbau gestiftete Thermofluid-Preis ging an zwei Studenten des Bachelorstudiengangs Maschinenbau: Sebastian Sachs erhielt 250 € und Philipp Zeng 150 € für die besten Prüfungsergebnisse in den Pflichtfächern "Thermodynamik" und "Strömungslehre".

    sn

  • Dreimal Gold, viermal Silber, einmal Bronze

    (13. Oktober 2017) Das Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit wurde am 12. Oktober anlässlich des Tages der Gesundheit in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena vergeben. 

    Ines Feierabend, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie überreichte die Siegel an Thüringer Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, die besonderes Engagement für die Mitarbeitergesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen nachweisen können.

    Siegel in Gold erhielten die August Storck KG – Werk Ohrdruf, der AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V. und die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH. Letztere erzielte mit einer Gesamtprozentzahl von 99,6 % im Bewerbungsverfahren das beste Ergebnis seit Vergabe des Siegels.

    Mit dem silbernen Siegel wurden die Bayer Weimar GmbH & Co. KG, die Jenaer Nahverkehr GmbH, die LACOS Computerservice GmbH (Zeulenroda-Triebes) und die Optics Balzers Jena GmbH ausgezeichnet. Das Bronzesiegel errang die COLANDIS GmbH aus Kahla. Alle Siegel wurden für drei Jahre verliehen.

    Weiterhin wurde der „Förderpreis für besonderes Engagement“ mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € von der Merkur Bank KGaA überreicht. Der Förderpreis zeichnet das Bewerber-Unternehmen aus, welches im Zertifizierungsprozess durch besonderes Engagement in den gesundheitsförderlichen Maßnahmen, Angeboten und Leistungen im Rahmen seiner Möglichkeiten hervorsticht. Die Auswahl des Förderpreisträgers erfolgt objektiv durch einen Mehrheitsbeschluss der Jurymitglieder. Der Preis ging in diesem Jahr an die LACOS Computerservice GmbH aus Zeulenroda-Triebes.

    Neben der feierlichen Vergabe des Thüringer Siegels für Gesunde Arbeit erlebten die Gäste drei Plenumsvorträge zum Thema „Gesunde Führung“ von den Referenten Christina Block (energy factory St. Gallen AG), Gero Niemann (CURATYS International) und Ralph Siepmann von der IBM Cognitive Collaboration and Talent Solutions. Praxisblöcke zur Vorstellung von Best-Practice-Beispielen im Rahmen Gesunder Arbeit in Thüringer Unternehmen rundeten den Tag ab.

    Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen unter Leitung der Prorektorin für Forschung und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Prof. Dr. Heike Kraußlach, freute sich über einen gelungenen und erfolgreichen Tag der Gesunden Arbeit mit viel Input, einem angenehmen Austausch und tollen Beispielen aus der betrieblichen Praxis.

    Maria Müller / sn

  • Studierende der EAH Jena spenden

    (13. Oktober 2017) Die Stadtwerke Jena-Gruppe war im Oktober 2016 Auftraggeber eines Projektes für elf Betriebswirtschaftsstudenten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft. Im Mittelpunkt des Projektes stand eine Analyse mit der etwas kryptischen Bezeichnung „Candidate Experience“.

    Gemeint sind damit die Erfahrungen, die Bewerber bei der Bewerbung in einem Unternehmen machen. In Zeiten des Fachkräftemangels achten professionelle Personalabteilungen genau darauf, in den Augen der Stellenbewerber einen positiven Eindruck als Arbeitgeber zu hinterlassen. Anhand von Online-Befragungen analysierten die Studierenden die Erfahrungen, Erlebnisse und subjektiven Eindrücke der Bewerber im gesamten Personalbeschaffungs- und -auswahlprozess der Stadtwerke Jena-Gruppe.

    Ziel war eine kritische Bestandsaufnahme zur Außenwirkung des derzeitigen Bewerbungsverfahrens und die Erarbeitung von Vorschlägen zur weiteren Optimierung der Prozessabläufe.

    Betreut wurde das Projekt seitens der Stadtwerke Jena Gruppe von Nancy Fischer-Kroll und Aniane Oelsner, beide Mitarbeiterinnen im Personalbereich. Für die Ernst-Abbe-Hochschule fungierte Klaus Watzka, Professor für Personalwirtschaft, als Betreuer. Mittlerweile haben die Studierenden das Projekt erfolgreich mit einer Abschlusspräsentation und der Übergabe des Projektberichts abgeschlossen. Neben allen fachlichen Aspekten zum Bewerbermanagement hatten die Studierenden die Möglichkeit, konkrete, praktische Erfahrungen in der Projektarbeit zu sammeln. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Stadtwerke Jena Gruppe über einen sehr gut strukturierten Bewerbungsprozess verfügt. Sowohl angenommene, als auch abgelehnte Bewerber äußersten sich ganz überwiegend sehr positiv im Hinblick auf Schnelligkeit, Freundlichkeit, Informationsniveau und Nutzerfreundlichkeit der Bewerbungsabläufe. Vereinzelte kritische Anmerkungen der Befragten nutzten die Studierenden im Verbund mit Literaturrecherchen und Analysen bei anderen Unternehmen zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen.

    Als Dank für die geleistete Arbeit überreichte die Stadtwerke Jena Gruppe dem Projektteam einen Scheck im Wert von 500 €. Einer langen Tradition der Personalwirtschaftsstudenten folgend, konnte die Gruppe den Betrag einer frei gewählten sozialen Organisation als Spende zur Verfügung stellen. Den elf Studierenden war es sehr wichtig, an einen regionalen Verein zu spenden. Schnell fiel daher die Wahl auf den Verein „Kindersprachbrücke e.V.“ in Jena. Die Projektgruppe war beeindruckt von der Arbeit der Kindersprachbrücke, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass die Sprachbarrieren von Kindern mit Migrationshintergrund mithilfe von Trainings abgebaut werden.

    Bei der feierlichen Übergabe der Spende durch die Studierenden und die Stadtwerke Jena Gruppe stellten die Vertreter des Vereins, Frauke Peisker und Wolfgang Volkmer, verschiedene Projekte sowie den geplanten Verwendungszweck der Spende vor. Aus einem studentischen Lernprojekt zum Nutzen eines Unternehmens wurde so ein Ereignis mit drei Parteien als Gewinner.
                                                              
    Sarah Gronbach, Martin Götze, Prof. Dr. Klaus Watzka

  • Teams konkurrieren um Marktanteile

    (7. September 2017) Vom 20. bis 22. September veranstaltet das Center for Innovation and Entrepreneurship der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena einen Wettbewerb zur Unternehmensgründung.

    Gegenstand hierbei ist die simulierte Planung und Errichtung eines Produktionsunternehmens, das hochwertige Konsumgüter entwickelt, herstellt und vertreibt. Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb nehmen die Rolle des Unternehmensgründers ein, erstellen einen Businessplan und führen das Unternehmen in den ersten zwei Geschäftsjahren. Dabei treten insgesamt bis zu zehn Teams gegeneinander an und konkurrieren um Marktanteile.

    Die Veranstaltung richtet sich zunächst an Studierende der Thüringer Hochschulen, eine Beteiligung steht aber auch weiteren interessierten Personen offen. Insbesondere diejenigen, die eine eigene berufliche Selbstständigkeit beabsichtigen, profitieren von einer Teilnahme.

    Das Planspiel vermittelt Erfahrungen zur Vorbereitung und Gründung eines Unternehmens. Das dafür notwendige Wissen ist Gegenstand verschiedener Lehrgespräche innerhalb der dreitägigen Veranstaltung. Darüber hinaus trainieren die virtuellen Gründer zahlreiche „weiche“ Fähigkeiten, wie etwa das Führen von Gesprächen zur Einwerbung von Kapital oder das Präsentieren der erzielten Ergebnisse.

    Der Planspielwettbewerb steht unter der Leitung von Prof. Dr. Heiko Haase und Dr. Arndt Lautenschläger.

    Anmeldungen per E-Mail sind noch bis 18. September 2017 möglich: arndt.lautenschlaeger@eah-jena.de

    www.cie.eah-jena.de

  • „Was mache ich als Ingenieur?“

    Am 14. September lädt der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena alle Eltern und deren studieninteressierte Kinder zu einem Elternabend der besonderen Art ein:

    Die Veranstaltung, die um 18.30 Uhr in Hörsaal 4 von Haus 5 beginnt (Raum 05.03.43), richtet sich an Schüler und Schülerinnen und ihre Eltern, die gern Näheres zu einem Ingenieurstudium wissen möchten.

    Für ein Ingenieurstudium mit glänzenden Perspektiven muss man kein Nerd sein – deshalb möchten Prof. Dr. Burkart Voss und seine Kollegin Kristin Prager das Berufsbild des Ingenieurs erläutern, ebenso wie die Voraussetzungen für ein Studium, zu dem übrigens Mädchen ausdrücklich angesprochen werden.

    Der Informationsabend möchte die Vielfalt der Tätigkeit als Ingenieur vorstellen und Schülern (wie Eltern) Mut zu diesem Beruf machen.


    Kontakt:
    Kristin Prager
    Kristin.prager@eah-jena.de
    Tel: 03641/205 739

  • Start als Azubi

    (1.September 2017) Heute startete die Ausbildung für zwei neue Azubis an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Ida Benkewitz und Christian Glekler.

    Ida Benkewitz absolviert eine Ausbildung als Fachangestellte für Bürokommunikation in der Hochschulbibliothek. In den kommenden drei Jahren wird sie dort von Bibliothekarin Susan Blume betreut.
    Christian Glekler erlernt den Beruf eines Kaufmanns für Büromanagement im Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena. Der Leiter des Praxisamtes im Fachbereich, Peter Scharffenberg, übernimmt die Betreuung seiner Ausbildung.
    Damit sind aktuell fünf Auszubildende an der EAH Jena beschäftigt. Sie werden als Industriemechaniker, als Fachangestellte für Bürokommunikation oder als Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.​

  • EAH-Student ist für die TCT-Awards nominiert

    (24. August 2017) Philipp Manger, Student der Feinwerktechnik an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, erreichte in diesem Sommer mit seinem Projekt T.O.S.T. (Topology Optimized Skateboard Trucks) das Finale für die Auszeichnung „TCT-Awards“. Das Projekt startet in der Kategorie „Consumer Product Application". Neben ihm sind noch vier weitere Projekte nominiert. Die Jury wird den Gewinner am 27. September in der Birmingham Townhall bekanntgeben.

    TCT ist ein internationaler Verband, mit Sitz in Großbritannien, der die Verbreitung und Entwicklung von additiven Technologien (3D-Druck) unterstützt, unter anderem durch ein großes Medienportfolio und verschiedene Events. Eines dieser Events ist die jährliche Vergabe der TCT-AWARDS in Birmingham. Diese zeichnen die weltweit besten Formen der Nutzung additiver Technologien aus.

    Bereits im Juni dieses Jahres wurde Philipp Manger für T.O.S.T im Rahmen des internationalen Designwettbewerbs "3D Pioneers Challenge" der Messe für Additive Fertigung „RapidTech“ in Erfurt ausgezeichnet. Dort gewann er neben dem Preisgeld von 3.000 Euro in der Kategorie Design auch den Preis für die beste studentische Arbeit.

    Begonnen, so sagte der Student, hätte alles mit einer spontanen Idee. Mit sehr viel Eigeninitiative entwickelte er daraus eine Projektstudie über die Erstellung von Leichtbaukomponenten am Beispiel einer Downhill-Longboard-Achse. Dies soll die Kombination von organischen Formen und Gitterstrukturen zeigen, welche nur mittels Laserstrahlschmelzen hergestellt werden können.

    Betreut wird das Projekt von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec der EAH Jena. Dabei unterstützt die Autodesk GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IWU in Dresden untersucht Philipp Manger neue Möglichkeiten für den Strukturleichtbau. Auch das Zusammenspiel der verschiedenen neuen Software-Tools für "Generative Design" und die additive Fertigung metallischer Werkstoffe soll im Rahmen des Projektes überprüft werden. Derzeit befindet sich T.O.S.T. in der abschließenden Testphase.


     

    sn
    Quelle: Philipp Manger, Ralf Klinkowski

  • Handbuch Inobhutnahme

    (21. August 2017) In diesem Sommer erschien das Handbuch „Inobhutnahme – Krisenintervention und Schutzgewährung durch die Jugendhilfe § 8a, §§ 42, 42a ff. SGB VIII“.

    Nun in 3. Auflage verknüpft das Handbuch von Prof. Dr. Thomas Trenczek, Prof. Dr. Diana Düring (beide Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Andreas Neumann-Witt (Dipl.-Sozialpädagoge, Berlin, u.a. Leiter Berliner Notdienst Kinderschutz) fachübergreifend die sozialwissenschaftliche und die juristische Perspektive, um so eine verlässliche Orientierung für die Praxis der Krisenintervention im Rahmen der Inobhutnahme durch die Kinder- und Jugendhilfe zu geben.

    Neben konzeptionellen Aspekten, dem differenzierten Einblick in die Praxis und den empirischen Erkenntnissen der Krisenintervention durch die Kinder- und Jugendhilfe werden die verfassungs-, familien-, sozial- und migrationsrechtlichen Grundlagen dargestellt.

    Die Autoren kommentieren die normativen Standards der »regulären« Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII sowie die neuen Bestimmungen zur »vorläufigen Inobhutnahme« nach §§ 42a ff. SGB VIII. Zahlreiche Übersichten, Tabellen und Fallbeispiele sowie Profile von Einrichtungen zur Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen erleichtern die praktische Umsetzung.

     

    "Inobhutnahme
    Krisenintervention und Schutzgewährung durch die Jugendhilfe § 8a, §§ 42, 42a ff. SGB VIII"
    von Prof. Dr. Thomas Trenczek, Prof. Dr. Diana Düring und Dipl.-Sozialarbeiter /Sozialpädagoge Andreas Neumann-Witt
    2017, 3., völlig neu bearbeitete Auflage,
    432 Seiten, € 69,00
    ISBN 978-3-415-06063-0

  • Auf dem Weg zu künstlichem Gewebe- und Organersatz aus dem 3D-Drucker

    (18. August 2017) Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Karl-Heinz Feller, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie der EAH Jena, hat kürzlich die Förderung eines Projektes zur Herstellung von zellbeladenen dreidimensionalen Strukturen mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens „Bioprinting“ in Höhe von 1,1 Mio. € durch das BMBF erhalten.

    Damit werden die Kompetenzen der Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der 3D-Drucktechnologie bzw. additiven Fertigungsverfahren (in Kooperation mit der AG von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec der EAH Jena) UND der Entwicklung von 3D-Zellstrukturen für den Einsatz in Lab-on-a-Chip-Systemen gewürdigt. Durch die Verknüpfung dieser Kompetenzen wird die Arbeitsgruppe wichtige Beiträge in der Forschung zur Herstellung von künstlichen Geweben und Organen leisten.

    Beim Bioprinting werden weiche, gelartige Materialien, die mit Zellen vermengt sind, in dreidimensionale, computergenerierte Strukturen überführt. Die Besonderheit liegt in der Verarbeitung von mehreren Materialien, die jeweils mit Zellen unterschiedlicher Herkunft und somit auch unterschiedlichen Funktionen versehen sind.

    Dies ermöglicht sehr komplexe biologische Strukturen, mit denen möglicherweise langfristig Gewebefunktionen nachgestellt werden können. Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt innerhalb des Projektes liegt dabei in der Einbindung von Versorgungsgefäßen (Vaskularisierung) innerhalb dieser komplexen 3D-Gerüste, um langfristig eine gleichförmige Nährstoffversorgung der Zellen zu erreichen. Hier bestehen momentan weltweit noch die größten Probleme, um die komplexen zellbeladenen 3D-Gerüste längere Zeit am Leben zu erhalten.

    Die Forschungsaktivitäten werden in das kürzlich gegründete Thüringer Zentrum für Additive Technologien eingebunden und stärken somit die Thüringer Kompetenzen auf dem Gebiet additiven Technologien im biologischen Bereich. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Feller kooperiert bei diesen Arbeiten mit Partnern in den Niederlanden, Frankreich, Israel und der Türkei.

    Kontakt: Prof. Dr. Karl-Heinz Feller
    feller@eah-jena.de

  • Erholsame Sommerferien

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

    in diesen Tagen ging mit der Prüfungszeit für alle Studierenden und Angehörigen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ein arbeitsreiches Sommersemester zu Ende.

    Unseren Professorinnen und Professoren, den Studierenden und vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht in diesen Tagen und Wochen der wohlverdiente Urlaub bevor.

    Ihnen allen danke ich sehr herzlich für Ihre tägliche Arbeit und Ihr großes Engagement für unsere Hochschule und wünsche Ihnen erholsame und erlebnisreiche Semesterferien und Urlaubstage.


    Ihre
    Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin

  • Neue Prorektoren der Ernst-Abbe-Hochschule Jena gewählt

    (25. Juli 2017) Der Senat der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wählte am 18. Juli Prof. Dr. rer. nat. Andreas Schleicher zum Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung sowie Prof. Dr.-Ing. Bruno Spessert zum Prorektor für Forschung und Entwicklung. Ihre dreijährige Amtszeit beginnt am 4. November 2017.

    Andreas Schleicher wurde 1956 in Frankfurt a. M. geboren und wuchs in Italien und Luxemburg auf. Er studierte in Kaiserlautern und Freiburg Physik. In seiner Promotion im Bereich Biophysik beschäftigte er sich mit dem Transduktionsprozess im Sehvorgang. Anschließend arbeitete er bei der Firma Erwin Sick in Waldkirch bei Freiburg als Entwicklungsingenieur im Bereich Umweltmesstechnik. 1991 nahm er einen Ruf für Physik an die Fachhochschule Furtwangen an und wechselte 1994 an die heutige Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Professor Schleicher war von 2003 bis 2005 Dekan des Fachbereichs Physikalische Technik und bis 2009 Dekan des neu gegründeten Fachbereichs SciTec. Von 2009 bis 2012 war er Gründungsdekan der School of Engineering an der Adama University in Äthiopien. Prof. Dr. Schleicher ist heute Leiter des Studiengangs Umwelttechnik und Entwicklung im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena.

    Bruno Spessert wurde 1957 in Köln geboren. Er studierte an der RWTH Aachen Maschinenbau. Ebenfalls dort befasste er sich mit Möglichkeiten der Geräuschreduktion bei Verbrennungsmotoren; 1987 wurde er promoviert. Danach arbeitete er in der Entwicklung des Kölner Dieselmotoren-Herstellers DEUTZ, wo er den Bereich „Akustik“ leitete. 1994 nahm er einen Ruf an die Rheinische Fachhochschule Köln an. 1997 wechselte Prof. Dr. Spessert an die heutige Ernst-Abbe-Hochschule Jena, wo er 2005 zum Dekan des Fachbereichs Maschinenbau ernannt wurde. 2008 und 2011 wurde Professor Spessert bereits zwei Mal zum Prorektor für Forschung und Entwicklung gewählt und übte dieses Amt bis 2014 aus.

    Prof. Dr. Schleicher
    andreas.schleicher@eah-jena.de

    Prof. Dr. Spessert
    bruno.spessert@eah-jena.de

  • Studienaustausch für den Umwelt- und Klimaschutz

    (19. Juli 2017) In der vergangenen Woche verabschiedete der Studiengang Umwelttechnik und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena 15 Studentinnen und -studenten aus Indonesien. Ein ganzes Studienjahr haben die jungen Gäste an der EAH Jena verbracht, einschließlich eines 20-wöchigen Berufspraktikums.

    Dies war der erste „Jahrgang“ eines Austauschs auf Grundlage der Hochschulkooperation mit der Swiss-German-University (SGU) in Tangerang bei Jakarta. Im Kooperationsvertrag wurde ein Austausch mit Doppelabschluss sowohl für die Studierenden des Studiengangs Umwelttechnik und Entwicklung der Jenaer Hochschule, als auch des Studiengangs Sustainable Energies and Environment der indonesischen SGU vereinbart.

    Auch fünf Studierende der Ernst-Abbe-Hochschule absolvierten bereits ihr Auslandsjahr in Indonesien. Im kommenden Herbst werden die nächsten 16 indonesischen Studentinnen und Studenten in Jena erwartet.

    Der Studiengang Umwelttechnik und Entwicklung im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena ist ein Ingenieurstudiengang, der neben der technischen Fachkompetenz auch Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich der internationalen Zusammenarbeit vermittelt. Dies geschieht nicht zuletzt durch das obligatorische Auslandsjahr. 

    Zur Realisierung und Gestaltung des Auslandsjahres pflegt die EAH Jena Kontakte mit Partnerhochschulen in verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländen. Neben einem Studiensemester an der jeweiligen Partnerhochschule absolvieren die Studierenden in den Ländern stets auch ein betriebliches Praktikum im Bereich Umwelt und Energietechnik.  

    Kontakt: Prof. Dr. Andreas Schleicher
    andreas.schleicher@eah-jena.de


    Prof. Dr. Andreas Schleicher / sn

  • Wie können ehrenamtliche Vorstandsmitglieder gewonnen werden?

    (17. Juli 2017) Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka forschen fünf Studierende des Masterstudienganges Soziale Arbeit der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena am Beispiel der Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN Thüringen über die Rahmenbedingungen für die Nachfolge und Gewinnung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen.  Ziel des Projektes sind konkrete Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Vorstandsgewinnung und der damit verbundenen Rahmenbedingungen.
    Beim Auftakt-Workshop mit einigen Mitgliedsverbänden wurde am vergangenen 21. Juni im Seminarzentrum des PARITÄTISCHEN in Neudietendorf diskutiert, wie Ehrenamtliche allgemein und ehrenamtliche Vorstände im Besonderen gewonnen werden können. Es ging um das Verständnis und den Begriff von Ehrenamt, aber auch um Motivation zu ehrenamtlichem Engagement bzw. um Beispiele von Demotivation. Die Gruppe sprach über regionale, nationale und internationale Vergleiche sowie über Organisationsstrukturen, Rollenerwartungen und nicht zuletzt über rechtliche Rahmenbedingungen.
    Dabei zeigte sich eine sehr vielschichtige Wahrnehmung der ehrenamtlichen Vorstände wie auch der Ehrenamtlichen ohne Vorstandsfunktion. Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben viele Anregungen zu Anforderungen und Herausforderungen, wie auch Bedenken bei der Übernahme von Verantwortung in einer ehrenamtlichen Vorstandsposition.
    Auf Basis dieser Erkenntnisse und weiterer Experteninterviews wird die studentische Forschungsgruppe einen quantitativen Fragebogen erstellen. Der Fragebogen wird vom PARITÄTISCHEN Thüringen an dessen Mitgliedsorganisationen verteilt und von den Studierenden ausgewertet. Der abschließende Forschungsbericht mit den Handlungsempfehlungen wird im April 2018 vorgestellt.

    Danny Stolle, FuE-Projektgruppe / sn

  • Wissenschaftliche, wirtschaftliche und praktische Relevanz

    (14. Juli 2017) Michael Unsinn, Masterabsolvent im Fachbereich Maschinenbau der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, schloss am 5. Juli dieses Jahres mit der Verteidigung seiner Dissertation zum Thema „Systematische Werkzeugoptimierung beim Hartfräsen im Werkzeug- und Formenbau“ sein Promotionsvorhaben erfolgreich ab. Im Ergebnis des Verfahrens wurde ihm das Gesamtprädikat „magna cum laude“ verliehen.

    Die Realisierung des Vorhabens erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät für Maschinenbau der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Betreuung übernahm Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. h.c. Dr. h.c. Bernhard Karpuschewski. Seitens der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wurde Michael Unsinn von Prof. Dr.-Ing. Marlies Patz betreut. Die Arbeit entstand ohne Promotionsförderung der EAH Jena.

    Der Gegenstand der Dissertationsschrift besteht in der Generierung einer systematischen Vorgehensweise zur optimalen Gestaltung von Fertigungsprozessen am Beispiel des Einsatzgebiets Vorschlichtfräsen im Werkzeug- und Formenbau. Ausgehend von der Ermittlung des Einsatzverhaltens am Markt befindlicher Werkzeuge erfolgte eine sukzessive Variation relevanter werkzeugseitiger Kenngrößen. Dabei wurden der Schneidstoff, die makro- und mikrogeometrischen Kenngrößen sowie die Beschichtung einbezogen. Experimente zum Einfluss der Zerspanparameter auf das Fertigungsergebnis rundeten das Versuchsprogramm ab. Mit der im Ergebnis der Untersuchungen ermittelten Werkzeugkonfiguration ließ sich unter Einstellung erhöhter Zerspanparameter ein Standweg erzielen, der um 600 % höher als der mit dem bestgeeignetsten Marktwerkzeug erreichte Standweg war.

    Die Anwendung des von Herrn Unsinn erarbeiteten Leitfadens ermöglicht es produzierenden Unternehmen die Leistungsfähigkeit ihrer Werkzeuge und ihre Fertigungsprozesse schrittweise zu verbessern. Dabei kann der Anwender selbst entscheiden, wie weit er die optimale Gestaltung seiner Werkzeuge bzw. Technologien vorantreiben möchte und welche Teilgebiete er auswählt. Somit besitzt die von Herrn Unsinn erarbeitete Systematik nicht nur eine wissenschaftliche, sondern auch eine hohe wirtschaftliche und praktische Relevanz.

    Dr. Michael Unsinn war im Anschluss an sein Maschinenbaustudium an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Zerspanung unter Leitung von Prof. Dr. Marlies Patz tätig. Auch nach seinem Ausscheiden aus der EAH Jena ist Herr Unsinn der Werkzeug- und Zerspanungstechnik treu geblieben: Seit dem 1. Oktober 2016 arbeitet er als Fertigungsingenieur für Schleiftechnik und Prozessoptimierung in der LMT Fette Werkzeugtechnik GmbH & Co. KG in Schwarzenbek bei Hamburg.

    Prof. Dr. Marlies Patz / sn

  • Nicht nur Vermittlung des „Handwerkzeugs“

    ​(14. Juli 2017) Zum 1. April 2017 wurde Prof. Dr. Martin Hoffmann an die Ernst-Abbe-Hochschule Jena berufen. Er übernahm die Professur „Grundlagen der Elektrotechnik und analoge Elektronik“ am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik als Nachfolger von Herrn Prof. Dr. Hanno Kahnt. Professor Hoffmann absolvierte eine Ausbildung als Elektronikfacharbeiter mit Abitur im Fernmeldewerk Arnstadt und studierte Elektrotechnik an der TU Ilmenau, der University of Waterloo (Canada) und der Universität Paderborn.

    Nach dem Diplom im Jahre 1995 arbeitete er zunächst am Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. in Heiligenstadt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Weiterentwicklung der Mess- Steuer- und Regelungstechnik von Fermentations- und Sterilisationsanlagen für die Biotechnologie.

    1997 wechselte Prof. Hoffmann an die fzmb GmbH, Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie in Bad Langensalza und war er hier zunächst als Projektleiter und ab 2001 bis 2014 als Leiter der Abteilung Bioinstrumente- und Geräteentwicklung tätig. In dem interdisziplinären Arbeitsumfeld dieser Einrichtung bearbeitete und koordinierte er industrienahe Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den Gebieten der Lebensmitteltechnologie, der Biotechnologie und der Medizintechnik. Dies umfasste Schnellanalysesysteme und Prozessanalytik insbesondere mittels VIS- und NIR  Spektrometrie, Ionenmobilitätsspektrometrie, Photometrie sowie optischer 2D- und 3D  Messtechnik. Die Entwicklungstiefe reichte von Machbarkeitsstudien bis zur Produktentwicklung und führte zu zahlreichen Publikationen und Patentanmeldungen. 

    Von 2003 bis 2006 promovierte er berufsbegleitend an der TU Dresden, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, zum Thema endoskopische Vermessung und dreidimensionalen Modellierung in der Medizin mit dem Prädikat „magna cum laude“.
    Die Forschungsarbeiten am fzmb auf dem Gebiet der Gewebediagnostik mittels NIR- Spektrometrie führten 2007 zur Ausgründung der arthrospec GmbH in Jena. Als Gründungsmitglied und Mitgesellschafter begleitete Prof. Dr. Hoffmann bis 2017 die Entwicklung, Zertifizierung und Markteinführung eines Systems für die Arthrosediagnostik in der Humanmedizin.

    Als Leiter des technischen Bereichs der Intercept Technology GmbH in Eisenach war Prof. Hoffmann von 2014 bis 2016 verantwortlich für die Einführung neuer Produktionstechnologien sowie für die Produktentwicklung und Applikationsbetreuung von elektrochemisch aktiven Korrosionsschutzverpackungen in den Industriebereichen Elektronik und Automotiv.

    Im Mittelpunkt seiner 2017 aufgenommenen Lehrtätigkeit an der EAH Jena stehen die Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik als Bestandteil jeder modernen Geräteentwicklung. Neben der Vermittlung des „Handwerkzeugs“ des Ingenieurs, also dem anwendungsbereiten, mathematisch-technischen Grundwissen, betrifft dies auch die Vermittlung der zugrundeliegenden physikalischen Zusammenhänge sowie der fachübergreifenden universalen Prinzipien und Denkkonzepte. Damit werden die Grundlagen gelegt für die in der Ingenieurpraxis erforderliche Fähigkeit zur eigenständigen Wissensaneignung und kreativen Problemlösung weit über die Studieninhalte hinaus.

    Kontakt: Martin.Hoffmann@eah-jena.de

  • Gewachsene Partnerschaft

    (13. Juli 2017) Nach 18 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit wurde heute der Kooperationsvertrag zwischen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und der INNOVENT e. V.  Technologieentwicklung Jena aktualisiert.

    Ziel der neuen Vereinbarung ist es, das hohe wissenschaftliche Potenzial beider Einrichtungen sowohl in der anwendungsorientierten Forschung als auch in der praxisnahen Ausbildung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zu nutzen und in gemeinsamen Projekten weiterzuentwickeln.

    "Die Partnerschaft zwischen der EAH Jena und Innovent e.V. ist in enger Zusammenarbeit gewachsen und hat sich sehr gut entwickelt. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die enge Vernetzung der Hochschule mit der regionalen Forschungs- und Industrielandschaft und stärkt die praxisnahe Ausbildung an unserer Hochschule“, so Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der größten und forschungsstärksten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Thüringen.

    Dr. Arnd Schimanski, geschäftsführender Direktor der Innovent e.V., ergänzt: "Die INNOVENT e.V. betreibt seit über 20 Jahren Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in den Bereichen Oberflächentechnik, Magnetische und Optische Systeme und Biomaterialien. Die seit vielen Jahren erfolgreiche Kooperation mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena wird mit diesem Vertrag insbesondere im Bereich der Werkstoff- und Oberflächentechnik weiter ausgebaut."  Bei INNOVENT sind derzeit 22 Absolventinnen und Absolventen der EAH Jena tätig, ca. 20 % der Mitarbeiter des Institutes.

    Informationen und Kontakt:

    Ernst-Abbe Hochschule Jena
    Prof. Dr. Maik Kunert
    Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
    maik.kunert@eah-jena.de
    +49 3641 205493

    INNOVENT e.V. Technologieentwicklung Jena
    Dr. Arnd Schimanski
    Prüssingstraße 27 B, 07745 Jena
    AS@innovent-jena.de
    +49 3641 282510

  • Latchup – Abenteuer kosmische Strahlung

    (10. Juli 2017) Ab August dieses Jahres erhält der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena für das Forschungsprojekt LUNTE eine Förderung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

    Prof. Dr. Burkart Voß, der unter anderem für die Lehrgebiete „Raumfahrtsysteme“ und „Elektronikdesign für Weltraumanwendungen“ zuständig ist, erläutert die zukünftigen Vorhaben seiner Forschungsgruppe: „Im Weltraum herrschen rauhe Bedingungen, wie extreme Temperaturwechsel, Vakuum und nicht zuletzt die kosmische Strahlung, vor der wir auf der Erde durch das Erdmagnetfeld abgeschirmt werden. Die kosmische Strahlung, die aus sehr schnellen Ionen besteht, wirkt auf elektronische Bauteile wie Gift. Ein einzelner Treffer eines schweren Ions kann im Bauteil einen Kurzschluss auslösen, der zur Zerstörung des Bauteils führt, wenn der Kurzschlussstrom nicht unterbrochen wird. Dieser Effekt wird Latchup genannt“.

    Um trotzdem ohne Ausfälle auf Satelliten zu funktionieren, werden elektronische Bauelemente speziell für Anwendungen im Weltraum entwickelt und hergestellt. Das funktioniert recht gut, so der Wissenschaftler, allerdings sei es teuer.

    Wegen der relativ kleinen Nachfrage nach solchen Bauelementen werden in der Regel auch ältere Technologien zur Herstellung eingesetzt, was die Leistungsfähigkeit der integrierten Schaltkreise extrem beschränkt. Wenn nicht speziell für den Weltraum qualifizierte Bauteile verwendet werden sollen, muss das System so gebaut werden, dass die Bauteile vor Zerstörung geschützt sind und dass (temporäre) Ausfälle der Bauteile toleriert werden. Das kann man mit entsprechenden Redundanzkonzepten und Schutzschaltungen gegen den Latchup erreichen.

    Um solche Schutzmaßnahmen entwickeln und testen zu können, muss es jedoch möglich sein, die Effekte kosmischer Strahlung auch im Labor zu erzeugen. Das geschieht üblicherweise mit Teilchenbeschleunigern – eine sehr aufwendige und kostenintensive Methode.

    Hannes Zöllner, Doktorand von Professor Voß und Professor Klaus Brieß von der TU Berlin, konnte im Rahmen seiner kooperativen Promotion einen solchen Laboraufbau umsetzen. Der junge Wissenschaftler erklärt: „Da durch die schweren Ionen der kosmischen Strahlung letztlich Energie im Bauteil deponiert wird, habe ich untersucht, ob man den Latchup-Effekt, der das Bauteil zerstört, nicht auch dadurch erzeugen kann, dass man Energie mit Hilfe eines kurzen Laserpulses in das Bauteil bringt. Das klappte, nachdem eine Gruppe Masterstudenten und ich das Gehäuse des integrierten Schaltkreises aufgeätzt haben.“

    Hannes Zöllner stellte fest, dass der Laserpuls sogar mit einer Laserdiode funktioniert, wie sie z.B. in DVD-Brennern eingebaut ist. Bei seinem kompakten Laboraufbau lässt sich der Latchup-Effekt relativ reproduzierbar mit geringem Aufwand erzeugen.

    In dem neuen, von der DLR für drei Jahre geförderten Anschlussprojekt will die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Voß und Hannes Zöllner den entwickelten Laboraufbau für die Entwicklung von Latchup-Schutzschaltungen nutzen.

    Der Aufbau ermöglicht, bei einer relativ großen Anzahl von Mikrocontrollern mit entsprechenden Streuungen der Parameter unter anderem die Zeitdauer zu messen, bis ein Latchup das Bauteil zerstört hat. Die Wissenschaftler konzentrieren sich auf die Zeit, die zum Abschalten des Latchupstromes benötigt wird, und entwickeln daraus gezielt eine Latchup-Schutzschaltung, die den Effekt erkennt und rechtzeitig abschaltet. Nach dem Aufbau der Schutzschaltung wird diese dann ausgiebig getestet – da die Raumfahrtelektroniker der EAH Jena Latchups kostengünstig erzeugen können.

    „Vor diesen Messungen“, so Burkart Voß, „muss allerdings erst noch etwas am Testaufbau verbessert werden. Herr Zöllner und ich planen einen Autofokus des Laserlichtes auf die Oberfläche des integrierten Schaltkreises. Dazu kommt auch ein Scanner, der eine automatische Positionierung erlaubt, um immer die gleiche Stelle auf dem IC ‚beschießen‘ zu können.“

    In diese Umsetzung bindet der Wissenschaftler auch seine Masterstudenten ein, da diese alles, was sie in ihren Vorlesungen theoretisch hören, auch praktisch anwenden sollen. „Übrigens machen auch unsere Bachelorstudentinnen und -studenten der Elektrotechnik/Informationstechnik in diesen Forschungsfeldern bereits ihre ‚ersten Schritte‘. Die Studenten sind begeistert bei der Sache“, so der junge Professor.

    Prof. Dr. Burkart Voß / sn

    Kontakt: Prof. Dr. Burkart Voß
    burkart.voss@eah-jena.de

  • Jetzt schon anmelden: Vorkurs fürs Studium

     

    (6. Juli 2017) Alle, die ab dem kommenden Oktober ihr Studium im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ET/IT) der EAH Jena starten wollen, können sich bereits jetzt für einen Vorkurs im September anmelden. Alle noch Unentschiedenen, die sich aber für Technik interessieren, sollten ebenfalls die Gelegenheit für ein Studium der ET/IT ergreifen.
    Der kostenlose Vorkurs, der vom 18.09. bis 06.10.2017 stattfindet, beinhaltet Fächer wie Mathematik, Physik und Informatik. Aber auch praktische Übungen zur Elektrotechnik kommen nicht zu kurz. Ganz wichtig sind auch die Tipps für ein effektives Studium. Ziel ist es, für alle Studienanfänger ein gleiches Ausgangsniveau zu schaffen, damit das Studium ab Oktober reibungslos starten kann.
    Daneben gibt es im Vorkurs Besuche bei verschiedenen Firmen in der Region, schließlich soll sich jeder und jede ein ganz praktisches Bild von seinem bzw. ihrem zukünftigen Beruf machen können. Last but not least gehört auch das gemeinsame Feiern dazu: Zum Bergfest des Vorkurses haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, in zwangloser Runde ihre zukünftigen Professoren, die Mitglieder des studentischen Fachschaftsrates und nicht zuletzt sich untereinander kennenzulernen.

    Vorkurs des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena: 18.09. bis 06.10.2017. Die Teilnahme ist kostenlos und wird mit 4 Wochen auf das Vorpraktikum angerechnet.

    Anmeldung: vorkurs.et@eah-jena.de.
    Informationen:
    Peter Perschke, Telefon 03641/205 108
    oder: et@eah-jena.de

  • Jetzt anmelden: Jenaer Coachingtage 2017

    ​(5. Juli 2017) Bereits zum vierten Mal werden am 29. und 30. September 2017 die Jenaer Coachingtage stattfinden. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto: „Führung braucht Coaching – die Formel der Zukunft“ und beschäftiget sich mit den sich verändernden Anforderungen an Führung in der modernen Arbeitswelt und dem Beitrag, den Coaching in diesem Kontext leisten vermag.

    Die Jenaer Coachingtage richten sich an Führungskräfte aus dem Bereich Gesundheit und Soziales sowie aus der Wirtschaft, an Coaches, die sich mit Führungskräfteentwicklung beschäftigen und andere interessierte Personen. Ziel der Veranstaltung ist es, eine wissenschaftlich begründete Diskussion der Wirksamkeit des internen Coachings durch die Führungskraft anzuregen und Impulse für die eigene Tätigkeit als Führungskraft und Coach zu setzen.
    Die Organisatoren, die Ernst-Abbe-Hochschule in Jena, das Institut für Coaching und Organisationsberatung (ICO) sowie das Institut für Weiterbildung, Beratung und Planung im sozialen Bereich (IWIS) stellen in diesem Jahr ein facettenreiches Programm zusammen. Vorträge aus der Führungspraxis, Ergebnisse des Forschungs-und Entwicklungsprojektes zu Wirkfaktoren des Coachings durch die Führungskraft und praxisnahe Workshops zur Führung und Teamentwicklung laden zur aktiven Reflexion und Entwicklung der eigenen Führungskompetenz ein.

    Die Jenaer Coachingtage finden am 29. und 30. September 2017 im Medienstudio der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (07745 Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2) statt.
    Informationen und Anmeldung:

    http://www.sw.eah-jena.de/aktuelles/veranstaltungen/jenaer-coachingtage/
    Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Monika Hübner zur Verfügung:
    monika.huebner@gmail.com
    Tel. 0361 2171 117   

  • Vorschau: Neue Hochschulwebseiten

    Vor ca. 1,5 Jahren entschloss sich die Hochschule, ihre Webseiten neu umsetzen zu lassen. In vielerlei Hinsicht genügte das Angebot nicht mehr den aktuellen Webstandards. Umfangreiche Vorarbeiten, technologische und inhaltliche Arbeiten sowie das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Studierenden und der Hochschulleitung ermöglichten das Ergebnis, das Sie hier ausprobieren können.

    Einen besonderen Schwerpunkt setzt die EAH Jena auf die Zugänglichkeit für verschiedene Endgeräte: "Wir wollen damit die Nutzung unserer Webseiten auf Tablets und Smartphones vereinfachen. Viele Nutzerinnen und Nutzer erwarten das heute von einer modernen Hochschulwebseite", erklärt der Chief Information Officer (CIO) der EAH Jena, Prof. Dr. Christian Erfurth.

    Doch aus dem Projekt ist mehr geworden: Neben gestalterischen, inhaltlichen und infrastrukturellen Anpassungen, mit dem Ziel, die Hochschulwebseiten auf modernsten Stand zu bringen, wollen die Akteure auch die Nutzerinnen und Nutzer mit einbeziehen. "Deshalb haben wir uns für eine Vorschauphase der Hochschulwebseiten entschieden, um möglichst viel Feedback zu erhalten", so Sigrid Neef, Leiterin der Stabsstelle Marketing und Kommunikation.

    Nutzerinnen und Nutzer können nun ausgiebig den neuen Auftritt testen. Eine kurze E-Mail an feedback@eah-jena.de genügt, versichert Prof. Dr. Christian Erfurth: "Uns ist es wichtig, die Meinungen zu sammeln und auszuwerten, um zusätzliche Innovationen umzusetzen – eben mehr Innovation für Lebensqualität."


     

  • Erfolgreiche kooperative Promotion

    ​(29. Juni 2017) Christian Dreßler, Absolvent der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, schloss vor kurzem seine Promotion mit einem erfolgreichen "Magna cum laude" ab.
    Nach seinem Zivildienst in der Notaufnahme des Jenaer Universitätsklinikums studierte Christian Dreßler zunächst Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität. Nach zwei Semestern wechselte er in den Bachelorstudiengang Prozessintegrierten Umweltschutz an die EAH Jena und beendete dort auch erfolgreich sein Masterstudium Scientific Instrumentation.
    Im Anschluss an das Studium arbeitete der junge Ingenieur in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Steffen Teichert, Dekan des Fachbereichs SciTec der EAH Jena. Die Umsetzung seiner Arbeit – Themen zu thermoelektrischen Werkstoffen und Bauelementen zur Energiekonversion – fand am IPHT statt. Betreut wurde Christian Dreßler jedoch von Professor Teichert, der auch Gutachter seine Dissertation wurde.
    Die kooperative Promotion entstand gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg, in der Fakultät für Chemie und Physik. Dortiger Betreuer von Herrn Dreßler war Prof. Dr. Johannes Heitmann, Direktor des Instituts für Angewandte Physik.
    Christian Dreßler promovierte zum Thema: "Herstellung, Simulation und Charakterisierung thermoelektrischer Generatoren auf Basis anisotroper Oxidmaterialien." Die Schwerpunkte seiner Doktorarbeit lagen auf der Entwicklung, Konzipierung und Simulation von thermoelektrischen Messplätzen und thermoelektrischen Generatoren. Weiterhin führte er thermoelektrische Messungen durch und erforschte Materialien auf Nanobasis bzw. mit Nanokomponenten. Auch Rasterelektronen- und Röntgenuntersuchungen waren Teil seiner Forschungen.
    Bereits seit dem vergangenen Jahr ist der Wissenschaftler bei einem Unternehmen in Jena tätig. In seiner Freizeit engagiert sich Dr. Christian Dreßler seit langem beim DRK in Jena. Dort unterstützt er die Arbeit unter anderem durch stellvertretende Leitungstätigkeiten der DRK-Bereitschaft Jena, durch persönliche Beteiligung an sanitätsdienstlichen Absicherungen und im Katastrophenschutz der Stadt Jena.
    sn

  • Studierende entwickeln Prototypen

    (12. Juni 2017) Vom 20. bis zum 22. Juni findet in Erfurt die internationale Messe für additive Technologien „RapidTech“ statt. 90 Referenten diskutieren in elf Fachforen über Forschungsergebnisse, technische Entwicklungen und Anwendungen des Additive Manufacturing.

    Mit dabei – und dies bereits zum 13. Mal – ist auch die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Wissenschaftler im Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die Gruppe stellt Prototypen vor, die in studentischen Projekten der Bachelorstudiengänge Laser- und Optotechnologien sowie Feinwerktechnik entwickelt wurden.

    Natürlich dient die Vorstellung auf der „RapidTech“ auch der Akquise potenzieller Kooperationspartner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Hier können Jens Bliedtner, Professor für Fertigungstechnik und Fertigungsautomatisierung, sowie seine Kollegen und Studierenden auf mehrere erfolgreiche Verbundprojekte blicken.


    sn
    Quelle: Volker Heineck

     

  • Leben und arbeiten in Thüringen

    (7. Juni 2017) Am 8. Juni findet im Café Schillerhof Jena (Hemboldstr. 1, 07749 Jena) die Abschlussveranstaltung des Projektes STAY – Studieren. Arbeiten. Leben in Thüringen“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr.

    Seit Juli 2015 koordiniert das Akademische Auslandsamt/International Office der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das Projekt „STAY – Studieren. Arbeiten. Leben in Thüringen“. Geleitet wird es wird von Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der EAH Jena.

    Das Projekt wurde im Rahmen der Initiative „Study & Work – Regionale Netzwerke zur Bindung von internationalen Studierenden“ der Beauftragten für die neuen Bundesländer und für den Mittelstand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ins Leben gerufen. Es richtet sich an alle internationalen Studierenden der Thüringer Hochschulen und hat zahlreiche Partner in der regionalen Wirtschaft und im Hochschulbereich. Bei STAY steht die Sensibilisierung von Thüringer Unternehmen und internationalen Studierenden im Vordergrund. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden in dem zweijährigen Projektzeitraum fünf Kurzfilme produziert, die sich an Studierende und Unternehmer in Thüringen richten.

    Am 8. Juni findet von 17.00 bis 19.00 Uhr im Café Schillerhof zunächst ein Erfahrungsaustausch zum Thema „Internationale Studierende & Absolventen in Thüringen“ statt. Eingeladen sind Vertreter der Thüringer Ministerien, Unternehmer aus der Region, Hochschullehrende und -mitarbeiter, internationale Studierende sowie Experten und Förderer des regionalen Arbeitsmarktes. Im Verlauf des Erfahrungsaustauschs werden auch die Ergebnisse des Projekts STAY dargestellt und Angebote für Studierende und Unternehmer erläutert.

    Von 19.00 bis 21.00 Uhr werden drei Kurzfilme der Reihe „Internationale Studierende in Thüringen – Studierendenporträts“ die im Rahmen von STAY gedreht wurden, im blauen Saal des Kinos Schillerhof gezeigt. In den Kurzfilmen (aus den Bereichen MINT, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften) kommen die Studierenden selbst zu Wort und sprechen unter anderem über ihr Studium, ihre Interessen und ihre interkulturellen Erfahrungen. Die Studenten, die oftmals schon vielfältige Qualifikationen mit nach Deutschland bringen, fühlen sich wohl in Thüringen und möchten nach ihrem Studium auch hier arbeiten und leben.

    Im Anschluss an die Kurzfilme wird der Abend mit der aktuellen französischen Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“ (F 2016) ausklingen.
    Medienvertreter sind herzlich zum Erfahrungsaustausch und Filmabend eingeladen.

    Robert Schäf / sn

  • Ressourcenmanagement und nachhaltige Entwicklung

    (7. Juni 2017) An der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena startete heute eine internationale Summer School zum Thema „Ressourcenmanagement und nachhaltige Entwicklung“, die bis zum 15. Juni im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen stattfindet.

    Neben den Studierenden des Bachelorstudiengangs „Umwelttechnik und Entwicklung“ des Fachbereichs nehmen auch Gaststudierende aus Peru, Indonesien und Jordanien teil.  Gefördert wird die Summer School als Teil des Drittmittelprojektes „PEESuD - Practice Driven Education in Environmental Engineering and Sustainable Development“ durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

    Experten aus Industrie und Wissenschaft referieren in der ersten Woche zu Themen wie dem Umgang mit begrenzten natürlichen Ressourcen, zu Recyclingstrategien oder auch den Umweltauswirkungen des Bergbaus. In der zweiten Woche steht die energetische Biomassenutzung in Industrie und Schwellenländern im Mittelpunkt.

    Neben den Vorträgen umfasst die Summer School auch verschiedene Studentenprojekte.  Die Studierenden werden dabei in Teamarbeit begrenzte, themenbezogene Forschungsfragen bearbeiten und als Vortrag und Poster präsentieren. Interessante Einblicke in die Praxis versprechen die geplanten Fachexkursionen beispielsweise zur K+S AG und zum Deutschen Biomasseforschungszentrum Leipzig (DBFZ).

    Informationen zum Programm:
    http://www.wi.eah-jena.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&file=fileadmin/user_upload/dekanat/SUMMER-School/Schedule_Summerschool_20170522.pdf&t=1496931986&hash=5e87a7c5d6af70da89e9c374138eaa28b78b900c


    Kontakt: Prof. Dr. Matthias Schirmer, Prof. Dr. Andreas Schleicher
    matthias.schirmer@eah-jena.de
    andreas.schleicher@eah-jena.de

  • Lobdeburg-Schüler programmieren LEGO-Roboter

    (7. Juni 2017) Heute unterzeichneten die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, die Jenaer Antriebstechnik GmbH und die Lobdeburgschule Jena die Weiterführung ihrer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung. Inhalt der Zusammenarbeit ist die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler der staatlichen Gemeinschaftsschule insbesondere für wissenschaftlich-technische Lehrinhalte.

    Der Folgevertrag aus ursprünglich 2011 wurde nun für die nächsten fünf Jahre geschlossen. Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Konstruktion und Programmierung von „Lego-Robotern“. Betreut werden die Schüler dabei von Prof. Dr. Burkart Voß, der im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der EAH Jena unter anderem für die Lehrgebiete Mikrorechnerentwurf, Prozessordesign und Raumfahrtsysteme berufen ist. Gemeinsam mit Studierenden wird er die Lobdeburg-Schüler auch für landesweite Wettbewerbe vorbereiten.

    „Die Kinder und Jugendlichen sollen spielerisch an technische Grundlagen herangeführt werden“, so Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der EAH Jena, und sie ergänzt: „Durch solche Projekte lernen sie den Ingenieurberuf frühzeitig kennen und schätzen. Außerdem möchten wir mittels Gesprächsrunden zwischen Hochschul- und Fachlehrern zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das spätere Studium beitragen.“

    Die Jenaer Antriebstechnik GmbH unterstützt das Vorhaben: „Unser Unternehmen stellt nicht nur Klassensätze der Roboterbauteile zur Verfügung, wir übernehmen auch die Reisekosten der Lobdeburgschüler zum Wettbewerb Lego League“, erläutert Geschäftsführer Stephan Preuß.  Außerdem erhalten Studierende der EAH Jena die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten bei der Jenaer Antriebstechnik zu schreiben. Darüber hinaus überlässt die Firma der Hochschule, wenn nötig, Laborausrüstungen und wird in jedem Semester eine Praktikumsreihe „Elektrische Antriebe“ mit einer Lehrkraft aus der Jenaer Antriebstechnik GmbH unterstützen.

    Die Lobdeburgschule stellt Räumlichkeiten für das Roboter-Projekt zur Verfügung und gewährleistet die Betreuung der Gruppen durch ihre Pädagogen. Schulleiterin Barbara Wrede fasst zusammen: „Wir werden die Teilnahme unserer Kinder und Jugendlichen am Wettbewerb Lego League organisieren und absichern. Weiterhin macht unsere Schule das Vorhaben unter anderem über die Schul-Webseiten bekannt“. Nicht zuletzt wollen sich Schule und Hochschule gegenseitig zu Veranstaltungen, wie beispielsweise dem “Hochschulinfotag“ der EAH Jena, einladen.

    sn

  • Ihr Weg zum Masterstudium

     (2. Juni 2017) Ihr Bachelorstudium haben Sie (fast) in der Tasche und möchten einen Überblick über die Masterstudiengänge, die Sie mit Ihrem Bachelorabschluss an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studieren könnten?


    Dann kommen Sie zu unserem diesjährigen Masterinfotag am 21. Juni und lassen Sie sich von der Vielfalt der Masterstudiengänge der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena überraschen.

    Mit einer Reihe von Vorträgen wird Ihnen zwischen 13.00 und 17.00 Uhr das gesamte Masterstudienangebot präsentiert: Sie erhalten Einblick in die Studieninhalte, in das Bewerbungsprocedere, in die Zugangsvoraussetzungen und natürlich wird auch über berufliche Perspektiven gesprochen.

     
    Darüber hinaus finden Sie im Foyer des Hauses 5 der EAH Jena zu jedem Masterstudiengang Informationsstände zu wesentlichen Lehrinhalten sowie Bewerbungsmodalitäten und können Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch mit Studienberatern und Masterstudierenden klären. 

     
    Verschiedene Führungen laden zum Kennenlernen des Campus ein und bieten spannende Einblicke in den Hochschulalltag. 

     
    Masterinfotag an der EAH Jena
    Datum: Mittwoch, 21. Juni  von 13 bis 17 Uhr
    Ort: Campus EAH Jena/Haus 5/ Räume 05.00.02, 05.00.03, 05.00.04, 05.00.10


    Kontakt
    Elvira Babić, Masterkoordinatorin
    Master Service
    Tel.: +49(0)3641 205 148
    Email:  master@eah-jena.de

    Webseite:  www.eah-jena.de/masterinfotag

    Facebook: www.facebook.com/events/428135657550482/

    Hinweis: Um eine Anmeldung per Email (master@eah-jena.de) wird gebeten. (Betreff: Masterinfotag/Name des Vortrags/des Masterstudiengangs)

  • Grabbeigabe unter dem Elektronenmikroskop


    (31. Mai 2017) Der Bauer staunte nicht schlecht. Das mulmige Gefühl, als sein Pflug plötzlich an metallischen Widerstand im Acker stieß, wich zunehmend der Überraschung: Das was beim Pflügen auf dem Schweinsrück, einem Flurstück in der Nähe des thüringischen Dörfchens Ballstädt, zutage kam, war keine Fliegerbombe oder andere Hinterlassenschaft des letzten Krieges. Es war weit älter. Und es waren mehrere Dinge, teils aus Metall, teils aus Keramik.

    Etwa 2.000 Jahre alte Urnen samt deren Inhalt hatte der Landwirt im Herbst 2003 ans Tageslicht befördert. Dies bestätigten die folgenden Untersuchungen durch Denkmalpfleger und Archäologen. Der Ballstädter Schweinsrück war ein Urnenbestattungs- bzw. Brandgräberfeld. Nach keltischer bzw. elbgermanischer Tradition wurden die Toten in dieser Zeitperiode mit ausgewählten Beigaben verbrannt und Asche und Reste anschließend in Urnen bestattet. Bis heute werden darin der so genannte „Leichenbrand“, Asche und Knochenstücke, sowie Überreste und teils erhaltene Beigaben gefunden.

    Eine besonders interessante Grabbeigabe, die 2014 auf dem Schweinsrück zutage kam, wurde in diesem Jahr zum Thema einer Bachelorarbeit: David Bitter, Student der Fachrichtung “Konservierung und Restaurierung” der Fachhochschule Erfurt, untersuchte die Reste eines Schildbuckels, des schmiedeeisernen Mittelteils eines Holzschildes, die in einer Keramikurne gefunden wurden.

    Für seine Arbeit forschte er nicht nur am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar, der Arnstädter setzte sich auch mit Wissenschaftlern der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena in Verbindung. Denn überraschenderweise waren Teile der Oberfläche des metallischen Schildbuckels auch nach mehr als 2.000 Jahren völlig frei von Rost geblieben.

    Möglicherweise hatte sich dort eine schützende Schicht auf der Oberfläche gebildet. Aber wie war sie entstanden und woraus bestand sie? David Bitter wollte diese rostfreien Stellen in seiner Abschlussarbeit chemisch charakterisieren und mögliche Ursachen der Entstehung erforschen. „Durch die Hitzeeinwirkung auf den Stahl“, so Bitter, „hat sich vermutlich eine Art Brandpatina gebildet. Im Querschliff des Materials ist diese Patina als dunkle Linie erkennbar.“

    Physiker der EAH Jena untersuchten eine etwa zwei mm große Probe des Schildbuckels unter dem Rasterelektronenmikroskop. „Hoch spannend!“, beurteilte Steffen Teichert, derzeit Dekan des Fachbereichs SciTec, seine Untersuchungen: „Zur Bestimmung der Zusammensetzung dieser besonderen, nicht korrodierten Schicht auf dem Schildbuckel haben wir verschiedene Analyseverfahren eingesetzt. Mittels der Röntgenspektroskopie ließ sich eine auf dem Metallkern liegende Passivierungsschicht aus verschiedenen Eisenoxiden nachweisen. Diese Oxidschicht wurde von uns sicher als Brandpatina identifiziert.“

    Unter Passivierung wird (lt. Wikipedia) die spontane Entstehung oder gezielte Erzeugung einer nichtmetallischen Schutzschicht auf einem metallischen Werkstoff verstanden, welche die Korrosion des Grundwerkstoffes verhindert oder stark verlangsamt. Im Falle des keltischen Schildbuckels, der nicht nur als Verzierung diente, sondern auch dem Schutz der Hand des Schildträgers, handelt es sich um eine spontane Entstehung durch Brandhitze.

    Welche Eisenoxide konnten Prof. Dr. Teichert und seine Kollegen als Bestandteile der Brandpatina nachweisen?  Durch die so genannte „Elektronenrückstreubeugung“, ein Verfahren, das eine ortsaufgelöste Analyse der Kristallstrukturen erlaubt, haben die Wissenschaftler drei verschiedene Eisenoxide festgestellt: „Im Inneren der Patina fanden wir Wüstit, ein Eisenoxid, das bei sehr hohen Temperaturen, um die 750 bis 950 Grad Celsius, entsteht, in der Mitte befand sich Magnetit und am äußeren Rand der Brandpatina Hämatit“, so Teichert, der im kommenden November die Leitung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena antritt.

    Ob diese Oxidschicht durch das Schmieden des Schildbuckels oder durch die Verbrennung des Toten zustande kam, lässt sich nur vermuten. Doch spricht alles dafür, dass die Brandpatina von der Leichenverbrennung stammt, da für die Entstehung der gefundenen Oxide eine längere Hitzeeinwirkung nötig ist, als bei der Bearbeitung im Schmiedefeuer.

    David Bitter hat den Schildbuckel restauriert und so weit wie es möglich war, dem historischen Originalzustand angeglichen. Besonders eindrucksvoll ist für ihn, dass die Oxidschicht auch Zeichen der Herstellung und Nutzung des Schildbuckels bewahrt hat. Er weist auf Schleif- und Hammerspuren hin: „Die Brandpatina hat viele Spuren erhalten, die sonst durch die Korrosion verloren gegangen wären. Diese 2.000 Jahre alten Kratzer und Beulen verbinden sich mit der Patina zu einer Einheit, die den Lebensweg des Schildes dieses keltischen Kriegers, von seiner Herstellung, über den Gebrauch bis hin zum Verbrennen, für uns dokumentiert.“

    sn

    Quellen: David Bitter, Prof. Dr. Steffen Teichert

  • Reicht „Gerechtigkeit“ aus?

    Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Markus Hundeck an der EAH Jena


    (31. Mai 2017) Heute Abend um 18.00 Uhr hält Prof. Dr. Markus Hundeck seine Antrittsvorlesung an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die öffentliche Veranstaltung findet im Medienstudio der EAH Jena, in Haus 5, Etage 3, Raum 05.03.11, statt.

    Nachdem er bereits als Vertretungsprofessor an der der EAH Jena gelehrt hatte, wurde der promovierte Theologe am 20. Dezember des vergangenen Jahres als Professor für Ethik und Methoden der Sozialen Arbeit an den Fachbereich Sozialwesen berufen.

    Markus Hundeck (geb. 1965) studierte in Bonn, Freiburg, Jerusalem und Köln Katholische Theologie und Philosophie, Germanistik, Alte Geschichte und Pädagogik. Es schlossen sich Aufbaustudien unter anderem im Bereich der kirchlichen Sozialarbeit, den Sozialarbeitswissenschaften und der Sozialpädagogik an.

    Nach mehrjähriger Tätigkeit in Leitungsfunktionen sowie in der Aus- und Weiterbildung in der Diözese Regensburg sowie in der Gemeinwesen-, Männer- und der Schulsozialarbeit, wechselte der Wissenschaftler im Jahr 2013 auf eine Verwaltungsprofessur für Soziale Arbeit an die Hochschule Emden-Leer.

    Zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des gebürtigen Rheinländers zählen, neben Grundlagen, Methoden und Theorien der Sozialen Arbeit auch die Hermeneutik und Geschichte der Pädagogik und Sozialpädagogik sowie der Ethik, aber auch die Arbeit und Organisation von Gemeinwesen. Ein weiteres seiner Forschungsfelder ist die europäische Geistes- und Wissenschaftsgeschichte.

    Prof. Dr. Hundeck legt den Schwerpunkt seiner Antrittsvorlesung auf die Ethik. Hierbei möchte er eine These seines nächsten größeren Projektes erproben und diskutieren: "Sola iustitia - Gerechtigkeit als alleinige Leitkategorie Sozialer Arbeit? Anfragen und Zugänge zu einer möglichen anderen Ethik Sozialer Arbeit". 

    sn
     

    Kontakt:
    Prof. Dr. Markus Hundeck
    markus.hundeck@eah-jena.de ​

  • Professor Steffen Teichert wird neuer Rektor der EAH Jena

    (22. Mai 2017) An der Spitze der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena steht ab November dieses Jahres Prof. Dr. Steffen Teichert.
     
    Professor Teichert wurde heute durch den Hochschulrat der EAH Jena einstimmig zum neuen Rektor bzw. Präsidenten gewählt. Bereits am 25. April hatte der Senat der Hochschule seine Zustimmung zum Wahlvorschlag der Findungskommission einvernehmlich, ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen gegeben.
     
    Herr Teichert wurde für sechs Jahre gewählt. Nach der Ernennung durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft beginnt die Amtszeit des neuen Rektors am 4. November 2017. Die bisherige Amtsinhaberin, Prof. Dr. Gabriele Beibst, geht nach drei erfolgreichen Legislaturperioden in den wohlverdienten Ruhestand.
     
    Steffen Teichert wuchs in Zwönitz im Erzgebirge auf. Sein Abitur legte er in Aue ab. Er studierte in Dresden, Chemnitz und Kiew Physik und forschte während und nach seiner Promotion zur Herstellung von dünnen Schichten in Metall-Silizium-Systemen.
     
    Nach beruflichen Stationen in verschiedenen Unternehmen wurde er im Herbst 2009 als Professor für Physikalische Werkstoffdiagnostik und Physik an den Fachbereich SciTec der EAH Jena berufen. Seit dem 1. März 2013 ist Prof. Dr. Steffen Teichert Dekan dieses größten Fachbereichs der EAH Jena. 2012 erhielt er den Lehrpreis der Hochschule, 2016 den Forschungspreis des Förderkreises der EAH Jena.
     

    sn
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    Foto: Katrin Sperling
     
    Informationen und Kontakt: presse@eah-jena.de

  • Architektur und Porträts

    Neue Fotos erwarten ihr Publikum

     
    (19. Mai 2017) Gleich zwei neue Ausstellungen sind ab dem kommenden Montag in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zu sehen:
     
    Eine Sammlung von Porträtfotos junger Mädchen gibt es im Foyer vor der Aula im Erdgeschoss von Haus 4. Dieter Urban nennt seine Ausstellung, deren Bilder er mit Software verfremdet hat „Youth Zone:3“.
     
    In Haus 5, Treppenhaus 7, stellen Dr. Sieglinde Krepler und Erwin Freund gemeinsam Architekturfotografie aus. Die Besucher erwartet hier hauptsächlich zeitgenössische Architektur mit sehr unterschiedlichen Stilen.
     
    Beide Ausstellungen sind bis zum 21. Juli dieses Jahres öffentlich zugänglich und Besucher herzlich willkommen.
     
    sn
     
     
    Moderne Architektur im Fokus
    Fotografien von Dr. Sieglinde Krepler und Erwin Freund
    Ausstellung im Haus 5, Treppenhaus 7
    22.05.2017 – 21.07.2017
    Mo-Fr, 8 – 20 Uhr
     
     
    Youth Zone:3
    Fotografien von Dieter Urban
    Ausstellung im Haus 4, Foyer der Aula
    22.05.2017 – 21.07.2017
    Mo-Fr, 8 – 20 Uhr​​​​

  • Forschungspreis der EAH Jena 2017

    ​Prof. Dr. Michael Rüb ist Preisträger


    (18. Mai 2017) Gestern erhielt Prof. Dr. Michael Rüb den diesjährigen Forschungspreis des Förderkreises der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

    Michael Rüb lehrt seit 2008 „Physikintensive Technologien und Mikrostrukturierung" im Fachbereich SciTec der Jenaer Hochschule.

    Nach seinem Studium in Erlangen und London sowie Forschungsaufenthalten in Portugal und der Schweiz promovierte der Physiker 1997 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

    Bis zu seiner Berufung arbeitete er im Unternehmensbereich “Automotive Industrial and Multimarket” der Infineon Technologies Austria AG im österreichischen Villach.

    Professor Rüb kann neben seiner Lehre auf zahlreiche Forschungsprojekte blicken, die er, gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe im Fachbereich, und häufig mit Verbundpartnern umsetzt.

    Ein Beispiel ist das Vorhaben „Energiefilter für Ionenimplantationsanlagen“. Hier ist aus einem Gründungsprojekt der EAH Jena, unter Mentorenschaft von Michael Rüb, die junge Firma mi2-factory GmbH hervorgegangen, die im Herbst 2016 zu den drei Nominierten in der Kategorie Industrie und Material für den Innovationspreis Thüringen gehörte.

    Kontakt:
    michael.rueb@eah-jena.de
    Tel. 03641 – 205 879

  • Gaming trifft Wissenschaft

    ​3. Jenaer Games Night am 10. Juni


    (18. Mai 2017) Am kommenden 10. Juni erwartet kleine und große Besucher an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein umfangreiches Programm rund um das Thema „Digitale Spiele“

    Von 12.00 bis 22.00 Uhr lädt der Fachbereich Sozialwesen zur 3. Jenaer Games Night in das Haus 4 an der Carl-Zeiss-Promenade 2 ein. Studierende, Wissenschaftler und Gamer aller Altersgruppen treffen sich zum Spiel, zu neuen Informationen und zum Dialog mit Gleichgesinnten.

    Organisiert wird die Games Night von der AG Respawn: Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Sozialwesen und ihrem Mentor Prof. Dr. Martin Geisler. Sie beschreiben die Games Night als eine „Mischung rund um das Thema digitales Spielerleben und Spielpädagogik“.

    Zu sehen und spielend zu erleben gibt es die neueste Technik im Bereich Virtual Reality und Lasergame sowie einen Escape Room bis hin zu Retrogames. Passend zum erfahrbaren Teil gibt es unter anderem Vorträge zum Thema Altersfreigabe, eSport als Breitensport und Überwachung in Videospielen. Auch zum Thema Jugendmedienschutz werden Experten zur Verfügung stehen.

    Digitale Spiele sind auch in der Bildung und der Sozialen Arbeit ein wichtiges Medium. Dementsprechend wird die 3. Games Night zusätzlich durch ein Seminar im Fachbereich Sozialwesen begleitet, das Videogames im Sinne der „Lebensweltorientierung“ reflektiert und so eine Brücke zur Sozialen Arbeit herstellen soll.

    Für die Veranstaltung konnten u. a. das Institut Spawnpoint, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), Spieleratgeber NRW, die Bundeszentrale für politische Bildung, die Schreibfabrik Leipzig, eSports Leipzig e.V., Laser Factory Jena, NETPÄD Jena sowie das Jugendzentrum Hugo aus Jena als Unterstützer gewonnen werden.

    Start ist 12.00 Uhr in der Hochschulaula (Haus 4, EG). Alle weiteren Stationen sind ausgeschildert. Der Eintritt ist frei.

    Informationen und Programm:
    https://agrespawnblog.wordpress.com/

    oder
    https://www.facebook.com/events/1482228815131154/

    F. Krieg, D. Mohorn / sn

  • Welche Zukunft hat der Sozialstaat?

    ​Eine Prognose von Michael Opielka


    (17. Mai 2017) Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und der Lambertus-Verlag (Sitz: Freiburg i. Br.) veröffentlichten kürzlich eine Prognose von Prof. Dr. Michael Opielka mit dem Titel „Welche Zukunft hat der Sozialstaat“.

    Der Sozialwissenschaftler sieht den Sozialstaat bedroht: Demografischer und kultureller Wandel, Arbeit 4.0 und die Auflösung der Familienverhältnisse entziehen letzterem die Grundlagen.

    Aus diesem Szenario heraus entwirft Opielka, der im Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lehrt, Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts. Diese sieht er einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet.

    Der Professor für Sozialpolitik und Geschäftsführer des Institutes für Sozialökologie gemeinnützige GmbH in Siegburg diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregimes. Dabei zeigt Michael Opielka die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.

    sn


    Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und Lambertus-Verlag

  • Ausnahmslos ausgezeichnete Abschlüsse

    Zeugnisverleihung im Fachbereich Elektrotechnik/Informationstechnik der EAH Jena


    (16.05.2017) Am 12. Mai fand bereits zum 12. Mal die feierliche Zeugnisausgabe im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (ET/IT) der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena statt.

    Alle 13 Absolventen, darunter eine Frau, erzielten ausnahmslos ausgezeichnete Abschlüsse. Die Mehrheit der Bachelorabsolventen wird ihr Studium im Masterstudiengang Raumfahrtelektronik an der Hochschule weiterführen. Die sieben Masterabsolventen haben bereits jetzt unbefristete Anstellungen.

    Prof. Dr. Oliver Jack, Dekan des Fachbereichs ET/IT, eröffnete die Veranstaltung mit einer Rede an die Absolventen und übergab die Zeugnisse. Er war stolz auf die sehr guten Studienabschlüsse und dankte auch den Lehrenden für die Betreuung der Absolventen.

    Für viele emotionale Momente sorgte die Fachbereichs-Band „THD“, die musikalisch durch das Programm führte. Ein Absolvent schilderte in seiner Festrede persönliche Gedanken und Erinnerungen an das Studium.  Anschließend wurde gemeinsam mit Familienangehörigen und Professoren gefeiert und auf die Zukunft angestoßen.

    ah / sn

  • Viel Unterstützung der Studienanfänger

    Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena im bundesweiten CHE-Ranking in hervorragender Position

    ​(10. Mai 2017) Ein Betriebswirtschaftsstudium an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ist eine gute Entscheidung: Dies bestätigt das aktuelle bundesweite Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Gleich in mehreren Kategorien belegt der Fachbereich Betriebswirtschaft für den Bachelorstudiengang Business Administration eine Spitzenposition. Bei der Studierbarkeit, in der Unterstützung der Studierenden am Studienanfang sowie bei der Möglichkeit, den Studienabschluss in angemessener Zeit zu erreichen, gehört der Fachbereich zu den bundesweit Besten.

    Der Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena bietet ein hervorragendes wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium an, in dem Theorie und Praxis von kompetenten und engagierten Professoren vermittelt werden. Gute Gründe am Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena sein Studium im Bachelorstudiengang „Business Administration“ oder im Masterstudiengang „General Management“ aufzunehmen.
     
    Informationen und Kontakt:
    bw@eah-jena.de​

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  • Engagierte Zusammenarbeit des Kollegiums zur Unterstützung der Studierenden

    Bestnoten für Studiengang der Sozialen Arbeit der EAH Jena beim deutschlandweiten Hochschulranking

     
    (10. Mai 2017) Der Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena erreicht im deutschlandweiten Durchschnitt erneut ein überdurchschnittlich positives Ergebnis. Für das CHE-Ranking im jährlich erscheinenden Studienführer der Wochenzeitschrift „DIE ZEIT“ wurden deutschlandweit Studierende verschiedener Hochschulen und Studiengänge zu den wahrgenommenen Studienbedingungen befragt. Zu den Spitzenkategorien zählen dabei die Bereiche „Studiensituation insgesamt“, „Lehrangebot“, „Praxisbezug“, „Berufsbezug“, „Betreuung durch Lehrende“ sowie die „Unterstützung im Studium“.

    Der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen der EAH Jena, Prof. Dr. Andreas Lampert, resümiert dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir erneut sehr gute Bewertungen erhalten haben. Das Ergebnis im CHE-Ranking ist gleichermaßen Ausdruck der engagierten Zusammenarbeit des Kollegiums am Fachbereich in der Organisation und inhaltlichen Ausgestaltung des Studiums. Durch den starken Einbezug der Studierenden in das Hochschulgeschehen, z.B. durch die Beteiligung in den Hochschulgremien und über regelmäßige Evaluationen werden Veränderungen und Trends deutlich, welche zur Aufrechterhaltung oder Verbesserung der Qualität des Studiums herangezogen werden.“

    Dies kommt auch in den Items des aktuellen CHE-Rankings zum Ausdruck. Bei nahezu 80 % der befragten Kategorien wird der Studiengang „Soziale Arbeit“ an der EAH Jena besser bewertet als der bundesweite Durchschnitt. Insbesondere werden die Unterstützung bei der Vorbereitung von Prüfungsleistungen, die didaktischen Kompetenzen der Lehrenden, die Rückmeldungen zum Leistungsstand und das Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten an die Studierenden, die strukturierte Betreuung während der Praxisphasen oder auch die Vermittlung von Praxisstellen durch den Fachbereich positiv hervorgehoben. Dabei helfen intensiv gepflegte Kontakte und die vielfältigen Kooperationen in Lehre und Forschung mit den Einrichtungen der beruflichen Praxis.

    Neben dem Studiengang „Soziale Arbeit“ werden am Fachbereich der konsekutive Masterstudiengang „Soziale Arbeit“, der berufsbegleitende Masterstudiengang „Coaching und Führung“ und der berufsbegleitende Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ angeboten. 

    Franziska Krieg / sn

    Weitere Informationen zum Studium „Soziale Arbeit“ an der EAH in Jena:
    http://www.sw.eah-jena.de/studium/
    ​​​​​
    Zum CHE-Ranking des Studiengangs:
    https://ranking.zeit.de/che/de/fachbereich/100285​​

  • Sozialpolitik für Soziale Arbeit

    ​Fachtagung von Studierenden am 1. und 2. Juni in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (5. Mai 2017) Am 1. und 2. Juni 2017 findet in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena die 15. Sozialpolitische Fachtagung des Fachbereichs Sozialwesen unter dem Thema „Sozialpolitik für Soziale Arbeit“ statt. Das diesjährige Thema der Tagung umfasst alle Bereiche der Sozialen Arbeit und deren Bezug und Einfluss auf die Sozialpolitik.

    Für die Vorträge und Panels konnten einige der wichtigsten Sozialpolitikprofessoren Deutschlands und führende Vertreter der Thüringer Sozialverbände gewonnen werden. Die Tagung wird am ersten Tag von einem Vortrag Professor Michael Opielka, EAH Jena, zum Thema Sozialpolitik und Soziale Arbeit eröffnet. Weitere Vortragende des ersten Tages sind der Landesgeschäftsführer des Paritätischen Thüringen, Stefan Werner und Professor Günther Rieger von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

    Eine aktuelle Studie zur politischen Ausrichtung von Studierenden der sozialen Arbeit werden Professor Aysel Yollu-Tok und Professor Günter Roth von der Hochschule in München vorstellen. Als Abschluss des ersten Tages wird es eine Paneldiskussion zu den Vorträgen mit allen Referenten und Referentinnen geben, an der sich auch Studierende und andere Tagungsteilnehmer beteiligen können.

    Zu Beginn des 2. Tagungstages wird Professor Holger Ziegler (Universität Bielefeld) zum Thema gesellschaftliche Perspektiven der Sozialen Arbeit referieren. Zum Ende der Tagung wird es eine weitere Paneldiskussion über das Tagungsthema und Folgerungen für die Soziale Arbeit geben. Organisiert und durchgeführt wird die Tagung von Studierenden der Ernst-Abbe-Hochschule und Professor Michael Opielka.

    Weitere und aktualisierte Informationen auf der Homepage der Fachtagung:
    https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2017/

    Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich unter:
    https://blog.sw.eah-jena.de/fachtagung2017/anmeldung/

    Ansprechpartner:
    Dominic Haß
    dominic.hass@stud.eah-jena.de

  • Thüringer Zentrum für Additive Technologien gegründet

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    ​Vernetzung für eine Schlüsseltechnologie


    (5. Mai 2017) Die additiven Technologien entwickeln sich zu einer Schlüsseltechnologie aufgrund ihrer Potenziale zur Herstellung komplexer Geometrien und für die Nutzung zur Individualisierung von Produkten. Auch in Thüringer Unternehmen werden sie inzwischen in verschiedensten Branchen eingesetzt und sind Inhalt von Forschung und Entwicklung. Zur Vernetzung dieser vielfältigen Kompetenzen, Erfahrungen und Angebote ist unter Federführung der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena das Thüringer Zentrum für Additive Technologien (THAT) gegründet worden.

    Der Verbund vereint unter einem Dach verschiedene Initiativen und Einzelaktivitäten aus Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, diese zusammen zu führen und damit Thüringen zu einer Kompetenzregion für die additive Fertigung zu entwickeln. Für Thüringer Unternehmen sollen Angebote, Ausstattung und Forschungskompetenzen im Bereich der additiven Technologien besser sichtbar und leichter zugänglich werden. Der Transfer neuster Verfahren und Entwicklungen in die Wirtschaft kann somit gefördert und das Heranführen von Unternehmen an diese Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie unterstützt werden. Andererseits sollen Anforderungen zur anwendungsnahen Forschung und Entwicklung gezielter aufgenommen und in Projekte überführt werden. Damit ermöglicht die Arbeit des Zentrums sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit national und international zu stärken und auszubauen.

    Initiatoren des Zentrums sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Unternehmensverbund „Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 (Fab-I 4.0)“ mit dem Protonetz, das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), das Institut für Angewandte Physik (IAP) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und deren Clustermanagement (LEG Thüringen). Dem Vorstand des THAT gehören Prof. Jens Bliedtner von der EAH Jena, Dr. Martin Schilling vom Fab-I 4.0 e.V. und Dr. Simon Jahn vom ifw Jena an.

    Mit der Gründung des Innovationszentrums wird eine Maßnahme im Aktionsplan der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen (RIS3 Thüringen) des Freistaates Thüringen umgesetzt und ebenso die Thüringer Digitalisierungsstrategie des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) adressiert. Diese soll dazu beitragen, Thüringen zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung zu entwickeln, so auch das Ziel von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

    Weiterhin ist es Ziel des Zentrums, die stärkere Integration additiver Technologien in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu fördern und damit die Fachkräftesicherung zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Anwender der Technologien und Bildungseinrichtungen ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung abgestimmter Konzepte zur Qualifizierung in Beruf und Studium.


    Kontakt:
    Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    Fachgebiet Fertigungstechnik/-automatisierung
    Telefon: 03641 / 205-444
    E-Mail: jens.bliedtner@eah-jena.de

  • Tag gegen Lärm

    ​14. Jenaer Akustik-Tag an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (27. April 2017) Am 26. April fand der inzwischen schon traditionelle Jenaer Akustik-Tag in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule statt. Ab 13.00 Uhr waren, neben Fachleuten und Hochschulangehörigen, auch alle Interessierten am Thema „Akustik“ eingeladen.

    In fünf Vorträgen vor circa 80 Teilnehmern wurden Fragen gesundheitlicher Folgen von Lärm, der Geräuschreduktion, der Lärmwirkung und weitere Einflussbereiche der Akustik behandelt. In diesem Jahr wurde der Themen-Bogen von „Tinnitus als Folge von Lärm“ über Fluglärm, „Akustische Einflüsse auf Kommunikationsketten“ bis hin zu praktischen Anwendungen wie „Geräuschoptimierung an Staubsaugern“ und der Einsatz Akustischer Methoden in der Qualitätssicherung in der Automobilfertigung gespannt.

    Referentin Dr. Daniela Ivanšić vom Uniklinikum Jena zeigte beispielsweise in Ihrem Vortrag auf, wie durch Konzertbesuche oder Arbeitslärm irreversible Schäden am Gehör eintreten können, deren Folge häufig ein Tinnitus sei. Die Zahl der Patienten im Tinnitus-Zentrum nähme immer mehr zu. Auch die Vorbeugung durch den Schutz der Ohren sowie Therapiemöglichkeiten thematisierte sie. Ist eine Lärmeinwirkung unvermeidbar, solle auf angemessene Ruhephasen geachtet werden.

    Florian Schmitt (BSH Hausgeräte GmbH) ging in einem weiteren Vortrag auf die umfangreichen Messungen und Forschungen ein, die für eine effektive Geräuschoptimierung bei Staubsaugern notwendig waren. „Lange waren turbulente Strömungen in den Düsen das Hauptproblem“ sagte er.

    Bereits 1999 thematisierte Silvio Hamm die "Geräuschoptimierung von Bodenpflegegeräten" in seiner Diplomarbeit im Fachbereich Maschinenbau der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Betreut wurde er dabei unter anderem von Prof. Dr.-Ing. Bruno Spessert, dem Initiator des gestrigen Akustiktages an der Jenaer Hochschule. Hamms Fazit lautete damals: „Aufgrund der durchgeführten Untersuchungen können verschiedene Maßnahmen aufgezeigt werden die in zukünftigen Serienprodukten zu einem Geräuschniveau um 65 dB(A) führen.“

    Eine schöne Erfolgsgeschichte, denn Hamm ist inzwischen Entwicklungsleiter bei der BSH Hausgeräte GmbH in Bad Neustadt, die die Marken Bosch und Siemens vertreibt. Sein Mitarbeiter Florian Schmitt nahm nun als Tagungsgast auf die damalige Abschlussarbeit Bezug: die Zielstellung von 1999 könne deutlich unterboten werden. „Ab 60 dB(A) wird es richtig leise“ sagt Herr Schmitt, das leiseste Gerät auf dem Markt – welches auch vorgeführt wurde - hat kann inzwischen 57 dB(A) vorweisen.

    Der Jenaer Akustik-Tag fand auch in diesem Jahr am internationalen „Tag gegen Lärm“ statt. Erstmals in diesem Jahr gab es dazu in der Stadt Jena noch weitere Angebote, unter anderem in der Jenaer Straßenbahn, initiiert vom Tinnitus-Zentrum und Hörgeräteakustikern.

    Prof. Dr. Bruno Spessert, Bernhard Kühn / mk

    Weitere Informationen:

    14. Jenaer Akustik-Tag,

    26. April 2017, 13.00 Uhr,
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena,
    Aula (Carl-Zeiss-Promenade 2, Haus 4)​

  • Zwischen Optiklabor und Physik-Quiz


    Girls`Day an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (25. April 2017) Wenn am 27. April ab 9.00 Uhr der Girls` Day an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet, gibt es spannende Aktionen, an denen sich Schülerinnen ab der 9. Klasse beteiligen können. Für die Mädchen sind es mitunter erste Schritte, die eigene Zukunft zu planen, sich mit technischen und naturwissenschaftlichen Themen vertraut zu machen und zu orientieren, welche Studiengänge in der Zukunft in Frage kommen könnten.

    Ein vielseitiges Programm aus verschiedenen Bereichen wurde zusammengestellt: aus den Ingenieurwissenschaften („Medizintechnik live“, „Schokolade 4.0“), den Naturwissenschaften („Mathe zum Anfassen“; „Hättest du's gewusst? Ein experimentelles Physik-Quiz“), aus der Technik („Mechanik-Simulation mit Angry Birds“), aus der Werkstoffwissenschaft („Fälscherwerkstatt – Münzen beschichten“ sowie der Optik („Wie uns das Auge täuschen kann“). Diese Angebote sind nur eine kleine Auswahl aus dem Gesamtprogramm des Girls` Day in den Hörsälen und Laboren der EAH Jena.

    Mit dem Girls` Day an der EAH Jena werden den teilnehmenden Mädchen neue Perspektiven für ihre Berufsplanung eröffnet. Durch den Einblick in die Welt der Wissenschaft und Technik an der Hochschule kann erreicht werden, dass sie sich bei der späteren Berufswahl abseits typischer Frauenberufe bewegen und mehr auf ihre individuellen Interessen schauen. Die Schülerinnen sind zu einem erlebnisreichen Tag eingeladen, an dem sie ihre Fähigkeiten testen und in mögliche spätere Berufsrichtungen hineinschnuppern können.

    Empfohlen wird die Teilnahme von Schülerinnen ab der 9. Klassenstufe.

    Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht und jeweils für ein Angebot möglich:
    http://gostudy.fh-jena.de/files/programm_zum_girls__day_2017_eah_jena.pdf

    Auch wer es sich am Girls` Day noch kurzfristig überlegt, die EAH Jena in der Carl-Zeiss-Promenade 2 in Jena zu besuchen, kann sich ab 9:00 Uhr im Foyer Haus 2 für freie Angebote melden.

    Interessenten wenden sich bitte an Frau Städtler:
    Tel.: 03641- 205 546
    heidi.staedtler@eah-jena.de


    mk

  • Optimaler Start

    Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ der Ernst-Abbe-Hochschule Jena startete mit voller Belegung


    (18. April 2017) Mit dem Sommersemester 2017 begann der neue Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Das praxisorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle zwischen Medienpädagogik, Erziehungs- und Kulturwissenschaften angesiedelt. Konzipiert und geleitet wird der neue Studiengang von Prof. Dr. Martin Geisler (Ernst-Abbe-Hochschule Jena). Die Lehrenden im Studiengang sind bundesweit anerkannte Experten und Expertinnen.

    Der Studiengang startete mit 20 Teilnehmenden und somit mit allen zu vergebenden Studienplätzen. Die Mehrheit der Studierenden hat einen (sozial-)pädagogischen Hintergrund. Schon beim ersten Blockseminar, „Kulturelle Bildung“ vom 06. - 08.04. wurde jedoch auch deutlich, wie sehr die konstruktiven Diskussionen durch Perspektiven aus der Musik- und Spieltherapie, des Journalismus, der Kameraarbeit und vielen weiteren Aspekten bereichert wurden.

    Ebenso beeindruckend ist die Gruppendynamik der Teilnehmenden. In kurzer Zeit fanden diese zueinander und schafften mit ihrer positiven, lockeren und kreativen Art eine ideale Lernatmosphäre. Gerade diese trägt viel zur Langzeitmotivation, zur gegenseitigen Unterstützung und zum intensiven Selbststudium bei. Als Sprecher wurden aus den Reihen der Studierenden Juliette Schoechert und Dennis Mohorn gewählt.

    Zur feierlichen Eröffnung am Abend des 07.04. begrüßte der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen, Prof. Dr. Andreas Lampert, die Teilnehmenden und unterstrich in seinem Grußwort die Einzigartigkeit und intensiven Bemühungen in der Entstehung des Studienganges. Zur Eröffnung fanden sich fünf der 13 Lehrenden persönlich ein. Die anderen richteten sich mit Videobotschaften an die Studierenden.

    Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters „ImproVision e.V.“ aktivierten im Anschluss Studierende und Lehrende gemeinsam in einem Improvisationsworkshop und erläuterten anschließend ihr spieldidaktisches Vorgehen.

    Die Phase des Selbststudiums wird ebenfalls spielerische Elemente enthalten. Im „Battle of the Masters“ bilden die Studierenden Teams und treten in selbst angeleiteten Spielen gegeneinander an. Neben der Unterhaltung dient dies insbesondere der Kreativität, eigene Spielformen zu entwickeln, dem pädagogischen Geschick diese gelingend anzuleiten und dem Erleben und der Reflexion des Spielgeschehens. Daher sind sowohl klassische, als auch digitale Spielwelten gerne gesehen.

    Gelegenheit zur Reflexion und Vertiefung gibt es bereits beim zweiten Präsenztermin vom 18.05. – 20.05.2017 mit Sebastian Ring vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis aus München. Er wird das Seminar „Spielforschung“ anleiten.


    Alle Infos zum Studiengang hier: http://www.spiel-medien-pädagogik.de/

    Prof. Dr. Martin Geisler

  • Ein Tag für die ganze Familie

    Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

     

    (8. April 2017) Schade für alle, die nicht dabei gewesen waren: Der heutige Hochschulinformationstag (HIT) der EAH Jena war in vieler Hinsicht ein HIT. Bereits am Freitag waren acht Familien aus dem ganzen Bundesgebiet zur Vorabendveranstaltung „Familien-Special“ angereist.

     

    Am Samstag war der Campus mit vielen Generationen gefüllt: Es kamen nicht nur die Schülerinnen und Schüler der älteren Klassen mit ihren Eltern, sondern auch Familien mit kleinen und kleinsten Kindern, einschließlich der Großeltern, um sich die Labore der Jenaer Hochschule anzusehen.

     

    Und es trafen sich ehemalige Kommilitonen wieder: Der ingenieurwissenschaftliche Fachbereich SciTec hatte bereits zum zweiten Mal eine „Alumni-Ecke“ eingerichtet. Sieben „Ehemalige“ trafen sich heute gemeinsam mit ihren Familien ganz gezielt zum HIT.

     

    Der HIT als Alumni- und Familientag: Dies Idee will die Hochschule in den kommenden Jahren noch ausbauen. Schließlich ist es ein tolles Gefühl, sich nach den Jahren des Studiums an „seiner Hochschule“ wiederzutreffen.

     

    Vom 10. bis 12. April öffnen sich alle Hochschultüren noch einmal zu einem „Schnupperstudium“, wo zahlreiche Vorlesungen für Gäste offen sind. Auch hierzu lädt die Hochschule sehr herzlich ein. Eine  Anmeldung ist nicht erforderlich.

     

    Informationen und Kontakt: Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 – 2045 122
    studienberatung@eah-jena.de

     

    www.eah-jena.de

     

    sn

  • 5. Familien-Special der EAH Jena

    Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet reisen zum Vorabend des Hochschulinformationstages an

     

    (7. April 2017) Acht Familien aus verschiedenen Regionen Deutschlands haben heute Nachmittag am “Familien-Special” der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena teilgenommen. Dieses Treffen von Rektorin und Mitarbeitern der Studienberatung gemeinsam mit Schülern und ihren Eltern am Vorbend des Hochschulinformationstages, HIT, fand bereits zum fünften Mal statt.

     

    Die Gäste, die unter anderem aus Brandenburg, Detmold und Würzburg, aber auch aus dem Erzgebirge und der Sächsischen Schweiz angereist waren, erhielten nicht nur eine Führung durch die Hochschule, sondern auch durch die Stadt. Am Abend stand eine Kulturveranstaltung in Jena auf der Agenda. Persönlich wichtig für die Familien war jedoch die Möglichkeit zu ausführlichen Gesprächen mit Hochschulrektorin Prof. Dr. Beibst.

     

    “Unser Familien-Special bietet die Möglichkeit zu intensiven und längeren Gesprächen”, so Professor Beibst und sie ergänzt: “Wir sind der Meinung, dass sich unsere jungen Leute bei ihrem Studium umso wohler fühlen, je besser sie betreut werden und je besser sie sich betreut fühlen. Unser Familien-Special am Vorabend des Hochschulinformationstages trägt dazu bei.”

     

    Wann gibt es sonst schon die Gelegenheit, alle Fragen zum Studium bei einem gemeinsamen Kaffee mit der Rektorin zu klären?


    sn


     

  • Begrüßung der neuen Masterstudentinnen und -studenten

    Heute beginnt das Sommersemester an der EAH Jena

     
    (3. April 2017) Elvira Babić, Masterkoordinatorin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, begrüßte heute 66 der 130 Studierenden, die mit dem Beginn dieses Sommersemesters ihr Masterstudium an der Hochschule aufnehmen.
     
    Frau Babić verdeutlichte, dass ein Masterstudium mehr ist als das pure Lernen und Arbeiten für den späteren Berufsweg. Es ist auch ein Lebensabschnitt, in dem Freundschaften wachsen, die möglicherweise für das ganze weitere Leben halten.
     
    Nach der Veranstaltung konnten die an der EAH Jena neuen Studierenden an einer Campusführung teilnehmen. Die Tutoren zeigten die wichtigsten Anlaufpunkte, wie z. B. die Prüfungsämter, das Thoska-Büro und die Bibliothek. Am Abend gab es noch eine Stadtführung für die „Neuen“.
     
     
     
    ag / sn​

  • Wie aus der Zeit gefallen

    Fotoausstellung „Himmel unter Berlin" in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

     

    (24. März 2017) Mit Beginn der kommenden Woche sind alle Interessierten herzlich willkommen zu einer neuen Fotoausstellung in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena: „Himmel unter Berlin":

     

    Der Berliner Theologe und Fotograf Carsten Jost setzt sich in seinen Fotos mit einem vergessenen europäischen Ort der Kultur, dem „Jüdischen Friedhof Weißensee", auseinander. Die Bilder werden bis zum 19. Mai 2017 im Foyer vor der Aula, im EG von Haus 4 gezeigt.

     

    Jost schrieb zu seinen Bildern: „Der jüdische Friedhof Weißensee – obgleich der größte ursprüngliche, atmosphärisch dichteste und einer der schönsten in Europa, in jedem Stadtplan und Reiseführer vermerkt und als Weltkulturerbe avisiert – ist irgendwie aus der Zeit gefallen, vergessen und ein absoluter Geheimtipp geblieben.

     

    Von den jährlich über 12 Millionen Berlintouristen verlaufen sich an normalen Tagen 10 bis 12 Menschen in den stellenweise dschungelartigen Wald, 80 Fußballfelder groß. An manchen Tagen kann man stundenlang durch die über 117.000 Gräber streifen, ohne einem Menschen zu begegnen. Dabei ist dieser Friedhof wahrscheinlich der historisch, menschlich und mystisch dichteste Ort der Stadt und voller großartiger Motive."

     

    „Jüdische Gräber", so Jost,  „werden für die Ewigkeit angelegt."  So findet man heute noch Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu den „bunten Marmor-, Plastik-, Elektronik-Verbundgräbern der russischen Spätaussiedler aus den letzten Jahren." Bei einem nächtlichen Spaziergang blinkte Jost hier im Schnee eine rote Leuchtdiode an – ihn und  "unverwüstliche Plastikblumen".

     

    Die Fotos „langzeit-dokumentieren" für Carsten Jost „impressionistisch die Atmosphäre" und lassen die hier beendeten Geschichten nur erahnen.

     

     

    Carsten Jost, www.fotografen-berlin.com

    ag / sn

     

    Informationen: AG Ausstellungen der EAH Jena, Herr Kühn, Tel. 03641 - 205-377

     

     

     

    Himmel unter Berlin - Jüdischer Friedhof Weißensee

    27.3. – 19.5.2017

    EAH Jena,   Haus 4, EG, Foyer

    Mo - Fr., 8 - 20 Uhr                         

  • HIT der EAH Jena

    8. April: Einladung zum Hochschulinformationstag der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

     

    (21. März 2017) Herzlich eingeladen sind alle Schülerinnen, Schüler und ihre Familien in die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena: Hier startet am Samstag, den 8. April, der Hochschulinformationstag (HIT). Ab 9.30 Uhr sind alle Hörsäle und Labore an der Carl-Zeiss-Promenade 2 für Besucher geöffnet.

    Dass dieser Tag tatsächlich zu einem „Hit“ wird, dafür sorgen viele Studentinnen und Studenten, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule: Neun Fachbereiche der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie der Gesundheits- und Sozialwissenschaften stellen ihre Studienangebote vor. Neben den vielen Informationsständen unter anderem in der Hochschulaula gibt es in Laboren und Hörsälen Experimente und Vorträge.

    Um 9.45 Uhr wird der Tag in Hörsaal 6 (Haus 4) durch den Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der EAH Jena, Prof. Dr. Alexander Richter, eröffnet. Anschließend spricht Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des  Studierendenwerks Thüringen, über Finanzierung, Essen und Wohnen im Studium. Der Leiter des „Service Zentrums Studium und Studienberatung“ der EAH Jena, Uwe Scharlock, stellt alle nötigen Informationen zum Thema „Bewerbung“ vor.

    Eine Führung durch die Bibliothek der EAH Jena erwartet die Besucher um 11.30 Uhr, ein Campusrundgang um 14.00 Uhr. Auf alle Hungrigen wartet, wie in jedem Jahr, vor Haus 4 der bewährte Rost mit Thüringer Bratwürsten. Die Cafeteria in Haus 5 ist an diesem Samstag ebenfalls geöffnet, ebenso wie das Parkhaus.

    Im Anschluss an den HIT öffnen sich alle Hochschultüren noch einmal zu einem „Schnupperstudium“: Vom 10. bis 12. April stehen zahlreiche Vorlesungen für Gäste offen. Auch hierzu lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena herzlich ein. Eine  Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Informationen und Kontakt: Studienberatung der EAH Jena
    Tel. 03641 – 205 122
    studienberatung@eah-jena.de

    www.eah-jena.de

    sn

  • Trekkingtour durch Ostgrönland

    Grönlandimpressionen von Ines Herzer in der EAH Jena

     

     

    (21. März 2017) Seit der vergangenen Woche stellt Ines Herzer Fotos ihrer Trekkingtour durch Ostgrönland in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena aus. Die Bilder sind bis zum bis 19. Mai im Treppenhaus 7 von Haus 5 zu sehen.

     

    Warum macht man in Grönland Urlaub? Hierzu schreibt die junge Fotografin: „Mit ‚heißen' Temperaturen zu rechnen, ist hinsichtlich der aktuellen Klimadiskussion bestimmt vermessen, aber Eisberge zu sehen, so lange es noch welche gibt, ist definitiv ein Anreiz, sich für einen Urlaub in Grönland zu entscheiden."

     

    Ines Herzer reiste in den Osten Grönlands, der, wie sie sagt, im Vergleich zum Westen sehr gering besiedelt ist. Dort startete sie in Tasiilaq, der mit 2.000 Einwohnern einzigen Stadt und Ausgangspunkt für alle Trekkingtouren im Osten des Landes, weil nur hier die Möglichkeit besteht, sich noch einmal mit allem Notwendigen für eine Tour auszustatten.

     

    Die Fotografin schildert ihre Reise: „Nach zwei Tagen wurden wir von Tasiilaq mit dem Boot zum Startpunkt der Tour gebracht. Nun waren wir fern ab von jeglicher Zivilisation, unterwegs in unberührter Natur. Es gab nicht einmal Wege und man hatte das Gefühl, als wäre man der erste Mensch, der hier vorbeikommt. Ein Highlight waren natürlich die Eisberge. Während an den ersten Tagen die Eisberge noch sehr vereinzelt im Meer schwammen, nahm die Anzahl im Verlauf der Tour so stark zu, dass man nicht mehr wusste, wohin man zuerst schauen sollte."

     

    Nie hätte die junge Frau mit solchen Dimensionen und dieser Vielfalt an Farben, Formen und Strukturen gerechnet und sie schließt: „Die vielfältige Landschaft mit ihrer unendlichen Weite und dieser ganz besonderen Stille lässt einen Urlaub in Grönland nicht so schnell vergessen..."

     

     

    Quelle: Ines Herzer

    ag / sn

     

    Fotos: Ines Herzer

     

    Trekkingtour durch Ostgrönland

    Fotografien von Ines Herzer

    Haus 5, Treppenhaus 7

    Bis 19.05. 2017

    Mo - Fr, 8 - 20 Uhr

     

  • Kompetenzen für erfolgreiche Zusammenarbeit bündeln

    Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme Hermsdorf kooperieren


    (17. März 2017) Nach 12 Jahren Zusammenarbeit wurde heute ein Kooperationsvertrag zwischen der der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und dem Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) Hermsdorf aktualisiert.

    Die neue Vereinbarung ist äußerst umfangreich. Ihre grundlegende Zielstellung ist die Erweiterung des Potentials beider Einrichtungen auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Forschung von anorganischen, nichtmetallischen Werkstoffen. Hier stehen vor allem Funktionskeramiken im Fokus. Auch zukünftig werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte in diesem Werkstoffbereich bearbeitet. Auch öffentlich geförderte Forschungsprojekte sollen verstärkt gemeinsam beantragt und bevorzugt mit Partnern aus der Region bzw. Deutschland umgesetzt werden.

    Ein weiterer Baustein des Vertrages ist die Ausbildung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses auf dem Gebiet von Materialforschung und Werkstofftechnik. Hier erarbeiten beide Partner kooperative Angebote für die Lehre sowie für die Aus- und Weiterbildung. Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts werden Vorlesungen, Seminare und Praktika an der EAH Jena halten, dabei wird insbesondere im Masterstudiengang „Werkstofftechnik/Materials Engineering“ das Fach „Keramiktechnologie“ betreut.

    Die Unterzeichner des Vertrages, Rektorin Prof. Dr. Gabriele Beibst und Dr. Ingolf Voigt, Institutsleiter des Fraunhofer IKTS in Hermsdorf, bekräftigten den Wunsch nach einer weiteren erfolgreichen Kooperation:

    „Der neue Vertrag mit der EAH Jena ist nicht nur auf die aktuellen Bedürfnisse beider Partner abgestimmt, sondern er soll die angewandte Forschung noch mehr unterstützen. Gerade um die Kompetenzen der beiden Institutionen effizient zu bündeln und zu nutzen ist diese Zusammenarbeit sehr wichtig. So schaffen wie es auch, erfolgreich gegen den Fachkräftemangel in Thüringen anzukämpfen.“, so Dr. Voigt.

    Und Professorin Beibst unterstreicht: „Eine enge Vernetzung ist eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem IKTS Hermsdorf verbindet uns eine sehr gute langjährige Zusammenarbeit. Durch die Aktualisierung unseres Kooperationsvertrages wollen wir weitere Vorhaben in Lehre und Forschung anstoßen und umsetzen. Dies ist für beide Partner, aber auch für das Land Thüringen ein Gewinn.“

    sn​

  • ​Speednetworking

    Neues Veranstaltungsformat der EAH Jena für Gründungsinteressierte


    (15. März 2017) Unter dem Motto „Vernetzt gründen“ bietet der Gründerservice der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in Kooperation mit dem Gründernetzwerk Jena Gründungsinteressierten, Gründerinnen und Gründern eine neue Möglichkeit, andere Akteure in lockerer Atmosphäre persönlich kennenzulernen.

    Wie wichtig dies ist, zeigt sich spätestens bei der Suche nach geeigneten Mitgründern, Kooperationspartnern oder Mitarbeitern. So stehen gerade technologieorientierte Gründerinnen und Gründer oft vor der Herausforderung, neben fachlicher Expertise auch betriebswirtschaftliche Fähigkeiten in die Gründung einzubringen.

    Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch tatsächlich miteinander ins Gespräch kommen, findet die Vernetzung über ein speednetworking statt. Diese organisierte Form des Kennenlernens hat zum Ziel, viele Menschen in kürzester Zeit miteinander in Kontakt zu bringen. Im persönlichen Gespräch lässt sich schnell und unkompliziert herausfinden, ob die „Chemie stimmt“ und die Basis für eine Zusammenarbeit besteht.

    Der Gründerservice der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lädt all diejenigen, die Gründungsideen haben, ihre Fähigkeiten in einem Startup einbringen möchten oder sich allgemein für das Thema Existenzgründung interessieren, zu dieser Veranstaltung in Jena ein.

    Das speednetworking findet am 25. April 2017 um 20 Uhr statt. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine rechtzeitige Anmeldung über www.eah-jena.de/gruenderservice erforderlich.

    André Kabeck


    Kurztexte:


    speednetworking für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer


    Du hast eine spannende Idee für eine Existenzgründung und suchst noch Mitgründer? Du bist das kreative Genie, die talentierte Programmiererin, das mitreißende Organisationstalent oder der leidenschaftliche Verkäufer und suchst nach einer spannenden Aufgabe? Du interessierst Dich für Existenzgründung im Allgemeinen? Dann sichere Dir einen Platz beim speednetworking in lockerer Atmosphäre am 25. April 2017 um 20 Uhr! Teilnehmeranzahl begrenzt, Anmeldung per E-Mail erforderlich.

    Save the date: speednetworking für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer am 25.04.2017 um 20 Uhr; Anmeldung und Infos unter www.eah-jena.de/gruenderservice

    Dienstag, 25.04.17
    20 Uhr
    Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    speednetworking für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer
    Anmeldung und Infos: www.eah-jena.de/gruenderservice

  • Beständiges Engagement, Fundraisingkultur und regionale Bindung

    ​Mitteldeutscher Fundraisingpreis ging heute an MDC Power


    (14. März 2017) Den „Mitteldeutschen Fundraisingpreis“ erhielt heute Nachmittag die MDC Power aus Kölleda. Die mit 400 Euro dotierte Auszeichnung, die, gestiftet vom FundraisingForum e.V. und der Volksbank eG Gera - Jena - Rudolstadt, in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena vergeben wurde, ging an ein regionales und kontinuierliches Spendenprojekt: an die Aktion „Social Power Shift“. Das Projekt steht für „ein beständiges Engagement, eine Fundraisingkultur, eine regionale Bindung”, so Mitorganisatorin Doris Voll vom FundraisingForum.

    Seit 2008 wird alle zwei Jahre bei MDC Power von allen Mitarbeitern, die sich sozial engagieren möchten, der Stundenlohn einer Schicht für einen guten Zweck gespendet. Die Förderprojekte werden durch die Mitarbeiter in einem gemeinsamen Prozess vorgeschlagen und ausgewählt. Der Betrag wird durch das Unternehmen verdoppelt. Im Jahr 2016 wurde so eine Spendensumme von 200.000 Euro erreicht.

    MDC Power unterstützte im vergangenen Jahr unter anderem die Elterninitiative für krebskranke Kinder in Jena. Katrin Mohrholz von der Elterninitiative für krebskranke Kinder Jena e.V. bedankte sich heute in der EAH Jena noch einmal sehr herzlich bei dem Unternehmen.


    ag

    (Quelle: MDC Power)

  • ​Ein wirklicher Dialog

    Informationstour von Studierenden der EAH Jena an Thüringer Schulen


    (14. März 2017) Noch bis zum 16. März sind die „Campusspezialisten“, Studentinnen und Studenten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, zu ihrer diesjährigen „Roadshow“ an insgesamt 17 Thüringer Gymnasien und Berufsschulen unterwegs. Von Gera bis Sonneberg, von Mühlhausen bis Ilmenau informieren die Campusspezialisten jeweils im Rahmen einer Schulstunde über das Jenaer Studentenleben.

    Bereits seit 2013 organisiert die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena diese jährliche Veranstaltung. Dabei stellen die Studenten ihre Hochschule vor und beantworten viele Fragen der Schüler, so zum Studienangebot, zu den Voraussetzungen und zum Bewerbungsprozess. Die „Campusspezialisten“ unterstützen die Schüler bei der Wahl ihres Studiums.

    Es sind stets mehrere Teams von je vier Studierenden unterwegs. Sie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen und repräsentieren so die Studienbreite der EAH Jena. Die Schülerinnen und Schüler sind bei dieser Roadshow „auf einer Augenhöhe“ mit den Studierenden. Dies lockert die Atmosphäre auf und ermöglicht konstruktive Gespräche.

    Zum Ziel der Roadshow sagt Marie Koch, Organisatorin der Veranstaltung und Mitarbeiterin des Hochschulmarketings: „Wenn erst ein wirklicher Dialog zustande kommt, ist das Ziel der Schultour erreicht. Die Schüler sollen aus erster Hand erfahren, was es heißt, ein Student bzw. eine Studentin zu sein“.

    Alle noch offenen Fragen werden am Hochschulinformationstag, am 8. April, zwischen 9.30 und 15.00 Uhr, direkt vor Ort auf dem Campus der EAH Jena gern beantwortet. Gäste sind herzlich willkommen.

    www.eah-jena.de

    mk/ag/sn

  • Fundraising = Friendraising

    ​14. Mitteldeutscher Fundraisingtag an der EAH Jena


    (9. März 2017) Am 14. März laden das FundraisingForum e.V. gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland, der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands zum 14. Mitteldeutschen Fundraisingtag in die EAH Jena ein.

    Von 9.00 bis 16.30 Uhr findet eine intensive Auseinandersetzung zum Thema „Fundraising“ statt. Fundraising – das ist die systematische Beschaffung von Spenden und Mitteln für gemeinnützige Zwecke. Der gemeinnützige Verein FundraisingForum e. V. befasst sich mit dieser Herausforderung und widmet sich den Themengebieten der Werbung, Betreuung und Bindung von Spendern und Förderern.

    Am Vormittag des 14. März führt Tina Musil, Teamleiterin Fundraising von Campact e.V., in den 14. Mitteldeutscher Fundraisingtag ein. Nach einer kurzen Pause wird um 10.45 Uhr in drei Ganztagsworkshops und dreizehn Workshops diskutiert: Die Ganztagsworkshops „Fundraising = Friendraising“, „Telefonisch Spender gewinnen und binden“ und „Erfolgreiche Online-Fundraising Kampagnen“ werden von Walter Jungbauer, Alt-Katholische Kirche, Sebastian Maetzel und Jan Kluger, Deutscher Spendenhilfsdienst Berlin GmbH und Claus Weibrecht, lronShark GmbH moderiert. Die Themen der anderen Workshops reichen von „Fundraising als Chance für Kitas“ bis zu „Unternehmenskooperationen in der Praxis“.

    Nach der Mittagspause wird um 13.45 Uhr der Mitteldeutschen Fundraising-Preis verliehen und um 14.30 Uhr wird die Arbeit in den Workshops fortgesetzt.

    Der Fachkongress „Mitteldeutscher Fundraisingtag“ bietet sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsträgern und anderen gemeinnützigen Organisationen ein Forum, um sich mit dem Thema Fundraising aktiv auseinanderzusetzen. Mit etwa 150 bis 170 Haupt- und Ehrenamtlichen aus gemeinnützigen Organisationen ist der „Mitteldeutsche Fundraisingtag“ der größte Fachkongress Mitteldeutschlands zum Thema "Fundraising".

    Kostenpflichtige Anmeldung unter:
    http://www.fundraisingforum.de/workshops/ws-anmeldung/

    Programm:
    http://www.fundraisingforum.de/mitteldeutscher-fundraisingtag/programm/

    ag

    Quelle: FundraisingForum e.V.

  • Viele Eindrücke

    Studentinnen und Lehrende aus den USA an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena


    (07. März 2017) Heute besuchte eine Delegation des Colleges of Nursing der Valparaiso University aus Indiana, USA, die  Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

    Das College wurde durch Lynette Rayman, außerordentliche Assistenzprofessorin für Krankenpflege und Bianca Villarruel, wissenschaftliche Beraterin, vertreten.  Zehn Studentinnen und eine weitere Mitarbeiterin der Universität begleiteten sie. Die Rektorin der EAH Jena, Prof. Dr. Gabriele Beibst, begrüßte sehr, dass mit diesem Besuch der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt wurde.

    Prof. Dr. Olaf Scupin und Dr. Katharina Rädel-Ablass, Fachbereich Gesundheit und Pflege der EAH Jena, stellten die Studieninhalte ihres Fachbereichs vor. Im Anschluss gab es eine lebhafte Diskussion über die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland beim Studienaufbau, bei der Finanzierung des Studiums, wie auch bei der Kranken- und Pflegeversicherung.

    Für viele der Studentinnen war es die erste Reise nach Deutschland. Weitere Programmpunkte des heutigen Tages waren der Besuch des SkillsLab des Fachbereichs Gesundheit und Pflege und ein Ausflug nach Weimar mit der Besichtigung von Buchenwald. Morgen früh fahren die Besucher zum Waldkrankenhaus "Rudolf Elle" nach Eisenberg, um die Krankenpflege in der Praxis kennenzulernen. Sie werden viele positive, wie auch nachdenkliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.


    ag / sn

  • ​„Breitbandbus“ in Jena

    Informationsmobil am 10. März auf dem Jenaer Holzmarkt

    (7. März 2017) Am kommenden Freitag hat die Jenaer Bevölkerung die Möglichkeit, sich intensiv zu Themen rund um Breitbandausbau und Digitalisierung zu informieren: Ab 11.00 Uhr wird am 10. März ein Informationsmobil der Kampagne „Breitband@Mittelstand“ mit Themenexperten zweier Digitalisierungsinitiativen sowie einer Video-Anlage, Ipads und Robotern auf dem Holzmarkt sein.

    Das Informationsmobil bietet besonders für regionale Unternehmen Informationen rund um den Ausbau des Breitbandnetzes und digitale Anwendungen. Die Mitarbeiter des Projektes 3D-Druck an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena – ein Standort des „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums“ Ilmenau – zeigen dort zudem Potenziale von 3D-Druck Technologien, Druckdemonstrationen und Lösungen in diesem Bereich.

    Digitale Infrastrukturen gehören zu den wesentlichen Standort- und Wirtschaftsfaktoren. Unternehmen sollten die Chance ergreifen, durch die Digitalisierung national wie international konkurrenzfähig zu bleiben und neue Märkte zu erschließen.

    Mit der Informationskampagne „Breitband@Mittelstand“ wird Unternehmen der Nutzen der Gigabit-Infrastruktur verdeutlicht, indem sie aktuell und praxisnah über die absehbaren digitalen Anwendungen von morgen informiert werden. So unterstützt die Informationskampagne die rechtzeitige Auseinandersetzung mit den Potenzialen der Digitalisierung und den Anforderungen an die digitalen Infrastrukturen.

    Die Kampagne ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur, BMVI, gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, DIHK. Das „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum“ Ilmenau ist Teil der Förderinitiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerhalb des Förderschwerpunktes „Mittelstand-Digital – Strategien zur digitalen Transformation von Unternehmensprozessen“ gefördert.


    Ralf Klinkowski / sn
    Quelle: Breitbandbüro des Bundes

  • Kick-Off für “HyAdd3D“

    Start eines innovativen Forschungsverbundprojektes

     

    (10. Februar 2017) Mit einem Treffen der beteiligten Partner startete heute in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena das Forschungsprojekt „Hybrides Verfahren für die additive Multimaterialbearbeitung von individualisierten Produkten mit hoher Auflösung - HyAdd3D“.

    Verfahren der additiven Fertigung kommen in vielen Bereichen zur Anwendung. So werden in der Automobilindustrie fast alle Kunststoffteile zunächst gedruckt und später abgegossen. Hemmnisse, wie die gegenwärtig eingeschränkte Anzahl an geeigneten Werkstoffen, die ungenügende Oberflächenqualität mit der Folge kostenintensiver Nachbearbeitungsprozesse, wie Sandstrahlen, Beschichten oder Lackieren, sowie die begrenzte gleichzeitige Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffe verhindern einen breiteren industriellen Einsatz.

    Ziel des “HyAdd3D“-Projektes ist es, mittels einer neuen Anlagentechnik hochkomplexe Bauteile additiv zu fertigen und gleichzeitig den hohen Anforderungen einer endformnahen Fertigung nachbearbeitungsfrei gerecht zu werden. Hierbei kooperieren die Partner BURMS Jena, die cirp GmbH Heimsheim, die Weimarer Glatt Ingenieurtechnik GmbH, die PORTEC GmbH aus Zella-Mehlis, weiterhin die sema GmbH aus Coswig/Anhalt, die Materialise GmbH aus Gilching sowie das Potsdamer Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, die Technische Universität Ilmenau und die Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Weiterhin arbeiten die Unternehmen botspot Berlin, die junge Jenaer Firma maubel und ZEISS als assoziierte Partner im Projekt.

    Das Projekt umfasst die Entwicklung einer hybriden Verfahrenslösung, die in der Lage ist, neue Material- und Multimaterialentwicklungen aus Kunststoffen mit funktionalen Zusatzstoffen zu verarbeiten. So sollen unter anderem Produkte gefertigt werden, die sich mit dem aktuellen Stand der Technik nur schwer realisieren lassen: Hierzu zählen die Umsetzung eines hochkomplexen Gehäuses eines NIR-Spektrometers und eines speziellen Brillenrahmens für eine intelligente Brille. Beide Produkte stellen hohe Anforderungen an die Temperaturbeständigkeit, den elektromagnetischen Schutz, an die mechanische Stabilität sowie an Hydrophobie und UV-Stabilität.

    Die Innovation setzt auf einen sich schrittweise wiederholenden Prozess, bei welchem wenige tausendstel Millimeter dünne Schichten übereinander aufgebracht werden. Jede Schicht besteht aus einem Grundmaterial, das durch entsprechende Druckköpfe farblich und physikalisch verändert wird, um so entsprechende Eigenschaften zu erhalten. Nach dieser Bearbeitung wird jede Schicht durch gezielte UV-Bestrahlung ausgehärtet. Auf diese Art soll es möglich sein, endformnahe und wirtschaftliche Geometrien bis zu der Größe eines Schuhkartons fertigen zu können. 

    Dazu werden dem Stand der Technik entsprechende Verfahren aus unterschiedlichsten 3D-Druck-Technologien kombiniert und aufeinander abgestimmt. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Kalibrierung bzw. Synchronisation der numerischen Bauteilsimulation, der Ansteuerung, der Prozessbeherrschung und in den speziell abgestimmten Materialien. Dazu müssen neue Wege des Schichtauftrags sowie neue Belichtungsstrategien entwickelt und evaluiert werden. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich unter anderem aus der Reduzierung der Nachbearbeitungsprozesse, da beim Schichtaufbau besonders glatte Oberflächen erzeugt werden und eine Automatisierung möglich ist.

    Das Verfahren soll an verschiedenen Produkten in Form zweier Demonstratoren schrittweise evaluiert werden. Die Demonstratoren werden Rahmen der Qualitätssicherung einer Soll-Ist-Analyse unterzogen, um beispielsweise Deformationen frühzeitig zu erkennen und innerhalb der numerischen Bauteilsimulation zu berücksichtigen.

    Im Erfolgsfall soll das Verfahren auf industrielle Maßstäbe, z.B. große Bauräume, angepasst werden, um so hochkomplexe Produkte herstellen zu können: Besonders profitieren können die Automobilindustrie, durch z.B. elektrische Abschirmungen in Kunststoffelementen, und der Werkzeugbau, durch ausbrennbare oder ausschwemmbare Kanäle für spätere Kühlkreisläufe bei der Herstellung von Spritzgusswerkzeugen.

    Nicht zuletzt ermöglicht das 3D-Druckverfahren die Verarbeitung einer Vielzahl neuer Materialien und somit völlig neue Anwendungen, wie intelligente Gehäuse für Hochpräzions-Messgeräte oder die Fertigung von Unikaten im Fahrzeugsonderbau.

    Aber auch in Studium und Lehre werden die Ergebnisse eingebracht, um einen geeigneten Wissenstransfer und damit Raum für neues Potential bei der Weiterentwicklung der HyAdd3D-Technologie zu ermöglichen.

    Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bekanntmachung „Additive Fertigung – Individualisierte Produkte, komplexe Massenprodukte, innovative Materialien (ProMat_3D)“ im BMBF-Programm „Forschung für Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ im Rahmenkonzept „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert. Die Projektbetreuung erfolgt durch den Projektträger Karlsruhe (PTKA-PFT).
     
    Michael Möhwald, EAH Jena, Leiter SZT
    sn

  • Chancen und Risiken der 4.0-Welt

    Erfolgreiche Neuauflage des Jenaer Technologietages

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    (6. Februar 2017) Mit mehr als 100 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technologietransfer fand am 31. Januar 2017 nach dreijähriger Pause erneut ein „Jenaer Technologietag“ an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena statt.

    Unter dem Titel „Mittelstand 4.0 - Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen“ gestaltete das ServiceZentrum Forschung und Transfer der Hochschule gemeinsam mit dem neuen EAH-Projekt „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau“ von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec, sowie mit Prof. Dr. Andrej Werner und dem Fachgebiet „E-Commerce/E-Business“ im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen ein vielseitiges Programm.

    Insgesamt 15 Vorträge mit verschiedenen Live-Demos, Laborrundgängen im Fachgebiet Fertigungstechnik / Fertigungsautomatisierung und eine begleitende Ausstellung mit 15 Ständen von Unternehmen und Institutionen aus der Region zeigten anhand zahlreicher Beispiele die vielfältigen Chancen, Herausforderungen und auch Risiken und Stolpersteine der 4.0-Welt für den Mittelstand.

    Nach der Eröffnung der begleitenden Ausstellung durch einen Rundgang, geführt von Steffi Keil von der IHK Ostthüringen, begrüßten der Dekan des Fachbereichs SciTec, Prof. Dr. Steffen Teichert, und Prof. Dr. Jens Bliedtner als Moderator die Teilnehmer und Gäste mit einem kurzen Rückblick auf die Tradition des Jenaer Technologietages.

    Im ersten Vortrag „Mittelstand 4.0 und 4.0 im Mittelstand“ stellte Prof. Dr. Rolf Pohl von der Hochschule Kaiserslautern interessante Beispiele für 4.0-Geschäftsmodelle aus Praxis und Lehre vor. Mit seinem Beispiel „Clean Shirt 4.0“ zeigte er, dass sich die Rollen von Herstellern, Dienstleistern und Anbietern digitaler Dienste innerhalb der Wertschöpfung künftig verändern werden.

    Im Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Steffen Burrer, München, über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Industrie 4.0 standen vor allem Haftungsfragen in einer vernetzten, robotergestützten Produktion im Mittelpunkt: Wer trägt zum Beispiel die Verantwortung, wenn Schäden aus dem Fehlverhalten von autonom agierenden Maschinen entstehen? Fragen aus dem Publikum zeigten die Relevanz der Themen Recht und Sicherheit für die Akzeptanz und den Einsatz von 4.0-Systemen und -Anwendungen. Vorbehalte und Skepsis sind groß, wie auch die Erwartungen an Politik und Rechtsprechung, dass handhabbare und verbindliche Rahmenbedingungen zeitnah geschaffen werden.

    Beeindruckende Einblicke in die Potenziale, aber auch Hürden bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle gab der sehr unterhaltsame Vortrag „Mit dem Luftschiff Richtung Zukunft“ von Sören Ladig, Geschäftsführer der Klickrent GmbH aus Berlin. Die Entstehungsgeschichte der Klickrent bzw. der von ihr entwickelten Online-Plattform zur Vermietung von Baumaschinen im Auftrag des Maschinenbaukonzerns Zeppelin ist ein Beweis dafür, dass digitale Geschäftsmodelle vor allem ein neues Denken erfordern, um erfolgreich zu sein, gleichzeitig aber auch klassische, über lange Zeit gewachsene Prozesse und Rahmenbedingungen entsprechend berücksichtigen müssen.

    Die Vorträge am Nachmittag fanden in drei parallelen Workshops statt: Workshop 1 zum Thema „Industrie 4.0“ zeigte verschiedene Beispiele zur Digitalisierung von Produktionsprozessen sowie das Live-Hacking eines SPS-Systems. Workshop 2 widmete sich der Nutzung von Cloud-Anwendungen. Conrad Wrobel, Mitglied des Vorstandes der Jenaer TowerByte e.G. und Absolvent der EAH Jena führte durch das Programm. In einer Live-Schaltung in das Fakultätsrechenzentrum der Wirtschaftswissenschaften der Universität Leipzig erhielten die Teilnehmer Einblicke in den Betrieb einer Cloud-Infrastruktur. Regen Zuspruch fand auch Workshop 3, in dessen Beiträgen verschiedene digitale Geschäftsmodelle vorgestellt wurden. Die Live-Demo dieses Workshops zeigte eine Smart Service-Plattform für die Zusammenarbeit kleiner und mittlerer Unternehmen in einem Wertschöpfungsnetzwerk.

    Zufrieden mit der Besucherstatistik und den organisatorischen Rahmenbedingungen des Jenaer Technologietages zeigten sich auch die Aussteller und verwiesen auf interessante Gespräche und Kontakte.
    Im kommenden Jahr soll der Jenaer Technologietag das Thema „Digitale Arbeitswelten“ aufgreifen.

    Constance Möhwald, Projekt „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion“

  • ​Keramiken in der Medizin und Metalle mit „Gedächtnis“

    Dritter „Tag der Werkstofftechnik“ der EAH Jena für viele Schüler der Region

    Presse_TdW_1_mk.jpgWerkstoffexperte Prof. Dr. Jürgen Merker mit den Schülern im Labor der Werkstofftechnik


    (2. Februar 2017) 73 Schülerinnen und Schüler besuchten gestern mit ihren Lehrern den „Tag der Werkstofftechnik“ im Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.


    Zumeist wollten Schüler der 11. und 12. Klassen aus verschiedenen Jenaer Gymnasien den Geheimissen der modernen Werkstoffe auf die Spur kommen. Mit dabei waren aber auch das Berufliche Gymnasium und das SBSZ aus Jena-Göschwitz sowie die „SBBS Technik“ aus Gera. Dazu nutzten zwei Schüler einer 9. Klasse des Abbe-Gymnasiums Jena, die derzeit ein Praktikum im Fachbereich SciTec absolvieren, die Gelegenheit, sich mit dem Fachgebiet der Werkstofftechnik zu beschäftigen.


    Sie alle lernten Supermetalle für den Flugzeugturbinenbau kennen, erfuhren, was es mit „Memory-Metallen“ auf sich hat, konnten Keramik in der Hüftgelenksprothetik, aber auch Panzerglas und Verbundwerkstoffe in den Laboren besichtigen. Außerdem erhielten die Gäste eine Einführung in die Elektronenmikroskopie.


    Der Tag schloss mit der Vorstellung des Studiengangs „Werkstofftechnik“ der EAH Jena sowie einem Mittagessen in der Mensa. Die nächsten Möglichkeiten für Laborbesichtigungen bietet der Hochschulinformationstag der EAH Jena am kommenden 8. April.

    www.eah-jena.de


    sn


    Quelle: Erik Hartmann

    Fotos: Marie Koch

  • ​Begegnungen mit Glaskunst

    Studenten-Workshop der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Jenoptik AG mit der Künstlerin Susan Liebold


    (26. Januar 2017) Derzeit stellt die Thüringer Künstlerin Susan Liebold im Rahmen der Ausstellungsreihe „tangente“ der JENOPTIK AG beleuchtete Glasskulpturen und -installationen in Jena aus. Die Kunstwerke, die Susan Liebold aus Borosilikatgläsern und LED-Licht entstehen lässt, scheinen dem Weltall, der Tiefsee oder der Mikrobiologie entsprungen zu sein: fließende bizarre Strukturen wachsen zu poetischen Glas-Lichtskulpturen. In ihren Arbeiten sucht die Künstlerin den steten Dialog zu Naturwissenschaften und Technik.


    Im Kontext dieser Ausstellung fand am 20. Januar der Workshop „BEGEGNUNGEN – Kultur – Technik – Wirtschaft“ für Studierende aus der gleichnamigen, gemeinsamen Reihe des Unternehmens und der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Zum Thema "Tradition und Innovation in der Kunst und in der Wirtschaft" standen der Werkstoff Glas und seine Umsetzung in den Kunstwerken von Susan Liebold im Mittelpunkt.


    Die Glaskünstlerin, die zum kommenden Sommersemester auf eine Professur an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle berufen ist, begleitete die Veranstaltung von Beginn an. Dabei beantwortete sie nicht nur alle Fragen der Studentinnen und Studenten, sondern sie erläuterte auch ihren Schaffensprozess sehr anschaulich. Dies war nicht nur für die deutschen Studenten sehr interessant, sondern auch für die Teilnehmer aus Indien, sieben internationale Studierende der EAH Jena.


    Susan Liebold war teils sehr überrascht über die Ideen der Studierenden: „Das hatte ich selbst noch gar nicht so gesehen!“ resümierte sie. „Eine spannende und sehr intensive Veranstaltung“, so Marlies Wünscher, die den Workshop seit vielen Jahren von Seiten der Jenoptik betreut.


    Die Leitung des Workshops hatte erneut Dr. Johannes Terhalle, Geschäftsführer Dr. Terhalle & Nagel, inne. Als Vertreter des Unternehmens Jenoptik diskutierte Jörg Glunz, Leiter Sales Support OPTICLINE, Sparte Automotive der JENOPTIK AG, mit den 21 Studierenden.

    ag / sn

    Quelle:
    www.glaswerk-atelier.de

  • ​Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

    Jenaer TECHNOLOGIETAG am 31. Januar 2017

    (31. Januar 2017) Am 31. Januar laden die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena und das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau zum Jenaer Technologietag (JeTT) in die EAH Jena (Haus 4, Konferenz- und Lehrzentrum) ein. Von 9.00 bis 17.00 Uhr soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema „Mehrwerte durch Digitalisierung“ stattfinden.


    Digitalisierung wird mehr und mehr zum Bindeglied der verschiedenen Bereiche unseres Alltags, das zeigt auch die „Fab 3D-Druck und Individualisierte Produktion“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau: Die Schwerpunkte der Fab sind unter anderen „Individualisierte Produktion“ und „Digitale Arbeitswelten“. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau sieht seine Aufgabe vor allem im Transfer von Kompetenzen und neuartigen Anwendungen im Bereich der Digitalisierung sowie Industrie 4.0 hin zu kleinen und mittleren Unternehmen der Region.


    Am Vormittag des 31. Januar führen folgende Vorträge in den Jenaer Technologietag ein: Prof. Dr. Rolf Pohl von der Hochschule Kaiserslautern spricht über das Thema „Mittelstand 4.0“ aus seiner Sicht als Leiter des Studiengangs Mittelstandsökonomie. Prof. Dr. Thomas Klindt und Dr. Steffen Burrer von Noerr LLP München erläutern den Themenschwerpunkt „Digitalisierung und Recht“ als Rechtsanwälte. Sören Ladig, Geschäftsführer Klickrent GmbH aus Berlin, referiert über die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle beim Maschinenbaukonzern Zeppelin.


    Am Nachmittag wird in drei verschiedene Workshops diskutiert: Die Workshops „Industrie 4.0“, „Cloud-Anwendungen“ und „Geschäftsmodelle 4.0“ werden von Prof. Dr. Jens Bliedtner, Fachbereich SciTec der EAH Jena, Conrad Wrobel, Geschäftsführer emgress GmbH Jena und von Prof. Dr. Andrej Werner, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena moderiert. Nach der Kaffeepause stehen ab 15.30 Uhr unter anderem Besichtigungen von Laboren der EAH Jena auf dem Programm, es gibt eine Video-Live-Schaltung in das Fakultätsrechenzentrum der Wirtschaftswissenschaften der Universität Leipzig, und natürlich sind auch zu diesem JeTT Aussteller verschiedener Firmen live vor Ort.


    Unterstützer und Partner des JeTT sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Mittelstand Digital, der Verein Deutscher Ingenieure e. V., der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena e.V., JenaWirtschaft Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG), die IHK Ostthüringen zu Gera und der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW).


    Weitere Informationen: www.jett-jena.de


    ag / sn

  • Arbeitsplätze gesund gestalten: Haltungsbeschwerden und Sehprobleme erkennen und vermeiden

    ​2. Interdisziplinäres Symposium am 8. März 2017 an der EAH Jena

    (25. Januar 2017) „Körperhaltung und Kurzsichtigkeit“ ist das Thema des 2. Interdisziplinären Symposiums INTERBILD rund um Bildschirmarbeit und digitale Medien, das am 8. März 2017, von 9.00 bis 17.30 Uhr im Konferenz- und Lehrzentrum in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena stattfindet.


    Displays von Smartphone, Tablet und PC dominieren unsere Freizeit und unsere Arbeitswelt. Sie sind kaum mehr wegzudenken. Wir informieren und navigieren mit ihnen, steuern Maschinen aller Art und integrieren Displays sogar in Brillen. Die digitale Welt verändert unseren Alltag: Einerseits ist das eine oder andere mit ihnen angenehmer und komfortabler, anderseits entstehen neue gesundheitliche Belastungen. Häufig kommt es zu Störungen des Sehens und der Körperhaltung.


    Um dies fachgerecht zu erfassen und zu verstehen, zu diagnostizieren und zu therapieren, ist interdisziplinäres Denken und Handeln wichtiger denn je. Aus diesem Grund legt das 2. INTERBILD-Symposium seinen Fokus auf das Thema „Körperhaltung und Kurzsichtigkeit“. Außerdem bestärkte die positive Resonanz des ersten Symposiums vor einem Jahr die Organisatoren, Prof. Dr. Stephan Degle von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Prof. Dr. Egbert Seidel vom Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, Ideen und Wünsche im diesjährigen Programm umzusetzen:


    So wird ein Schema für eine interdisziplinäre Klassifikation von Tätigkeiten an Displays und Bildschirmen (TBD) vorgestellt. Ein weiteres Highlight wird die Erstvorstellung des Fachbuchs „Interdisziplinäre Optometrie“ sein. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Haltungs- und Bewegungsforschung GHBF e.V. werden wichtige Zusammenhänge des Sehens und der Körperhaltung in Diagnostik und Therapie aufgezeigt.


    „Welche Risiken ergeben sich für die Augen, von der Kurzsichtigkeit bis zur Blaulichtgefährdung?“ Mit neuesten Forschungsergebnissen wird dies beantwortet und praktische sowie präventive Tipps gegeben. „Welche Brille ist die Richtige und was ist bei der Vermessung und Beratung zu berücksichtigen?“ Auch hier wird es zahlreiche Antworten geben.


    Neue Impulse für Diagnostik und Therapie, fachlicher Austausch sowie die Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit stehen im Vordergrund der Tagung. Ziel des Symposiums ist es, dass die Teilnehmer diese Anregungen direkt umsetzen und anwenden können.


    Das 2. Symposium INTERBILD richtet sich erneut an alle Fachdisziplinen in Praxis und Forschung, welche sich mit dem Thema „Bildschirmarbeit“ beschäftigen, z. B. Arbeitsmediziner, Augenärzte, Augenoptiker, Büroausstatter, Ergotherapeuten, Innenarchitekten, Manualmediziner, Möbeldesigner, Optometristen, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, Sportmediziner u.v.m..

    Programm und Anmeldung - Beachten Sie bitte den Early-Bird-Bonus bei Anmeldung bis zum 19. Februar 2017:
    http://ergoptometrie.de/2interbild2017/


    Kontakt:
    Prof. Dr. Stephan Degle, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
    stephan.degle@eah-jena.de


    Prof. Dr. Egbert Seidel, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
    E.Seidel@Klinikum-Weimar.de


    Organisation: Ernst-Abbe-Hochschule Jena und JenALL e.V. (info@jenall.de)


    Ansprechpartner für Sponsoren und Aussteller:
    Peter Perschke (info@jenall.de) oder Tel. (03641)205-108

  • Förderer und Spender für die gute Sache gewinnen

    ​14. Mitteldeutscher Fundraisingtag im März an der EAH Jena

    Am 14. März 2017 veranstaltet das FundraisingForum e.V. gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands in Jena den jährlichen „Mitteldeutschen Fundraisingtag“.


    Soziale Einrichtungen und wohltätige Organisationen übernehmen in Deutschland vielfältige Aufgaben in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Das Subsidiaritätsprinzip gewährt ihnen eine rechtlich begründete Vorrangstellung in der Erbringung sozialer personenbezogener Dienstleistungen. Zugleich stehen sie vor der Herausforderung Förder- und Spendenmittel selbstständig zu akquirieren.


    Fundraising – das ist die systematische Beschaffung von Spenden und Mitteln für gemeinnützige Zwecke. Der gemeinnützige Verein FundraisingForum e. V. befasst sich mit dieser Herausforderung und widmet sich den Themengebieten der Werbung, Betreuung und Bindung von Spendern und Förderern.


    Der Fachkongress „Mitteldeutscher Fundraisingtag“ bietet sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsträgern und anderen gemeinnützigen Organisationen sich mit dem Thema Fundraising aktiv auseinanderzusetzen. Mit etwa 150 bis 170 Haupt- und Ehrenamtlichen aus gemeinnützigen Organisationen ist der „Mitteldeutsche Fundraisingtag“ der größte Fachkongress Mitteldeutschlands zum Thema "Fundraising". Jährlich findet er in der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena, statt.


    Auch Studierende sind herzlich zum „Mitteldeutschen Fundraisingtag“ eingeladen.


    Bis zum 15. Januar gibt es noch einen 10 €-Frühbucherrabatt für alle Anmeldungen:
    http://www.fundraisingforum.de/workshops/ws-anmeldung/

    Programm:
    http://www.fundraisingforum.de/mitteldeutscher-fundraisingtag/programm/

    nr
    Quelle: FundraisingForum e.V.

  • Werkstoffingenieure: Forscher und Entwickler

    ​3. Tag der Werkstofftechnik der EAH Jena

    (9. Januar 2017) Am 1. Februar veranstaltet der Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena seinen dritten „Tag der Werkstofftechnik“. Von 9 bis 13 Uhr sind technisch und naturwissenschaftlich interessierte Schüler, vorzugsweise ab Klasse 11, sehr herzlich willkommen.


    „Werkstofftechnik“ umfasst die Erforschung, Bearbeitung und Prüfung von Materialien und Werkstoffen sowie die Entwicklung völlig neuer Herstellungsverfahren. Die Arbeit der Werkstoffingenieure ist vielfach Grundlage für Innovationen in der Automobilindustrie, der Energietechnik, im Maschinenbau, in der Mikroelektronik oder auch in der Medizintechnik.
    Was Werkstoffingenieure in ihrem Studium erlernen und wie ihre spätere Berufspraxis aussieht, das erfahren die Gäste am Tag der Werkstofftechnik aus erster Hand.


    Anmeldungen bitte bis zum 15.01.2017 über folgende Homepage:
    https://terminplaner2.dfn.de/foodle/Tag-der-Werkstofftechnik-2017-581c8

    Kontakt: Erik Hartmann, Tel.: 03641 / 205 460
    E-Mail: Erik.Hartmann@eah-jena.de

    nr/sn
    Quelle: Erik Hartmann

  • ​​Jenaer Unternehmen entwickelt neuartige Energiefiltertechnologie

    mi2-factory GmbH öffnet neue Türen für die Entwicklung hocheffizienter Bauelementkonzepte



    (20. Dezember 2016) Die mi2-factory GmbH aus Jena öffnet neue Türen für die Entwicklung hocheffizienter Bauelementkonzepte: Das noch sehr junge Jenaer Unternehmen ist ansässig am Technologie- und Innovationspark Jena. Aktuell gibt es sechs beschäftigte Mitarbeiter. Diese Zahl soll sich schon bald möglichst verdoppeln und die Chancen stehen sehr gut.

    Das Unternehmen ist mit seiner einzigartigen, selbst entwickelten „Energiefiltertechnologie für Ionenimplantation“ ohne sichtbaren Wettbewerber, und der Weg für eine weltweite Etablierung ist geebnet.

    Die mi2-factory GmbH wuchs aus einem Gründungsprojekt der Ernst-Abbe-Hochschule Jena: Constantin Csato, Florian Krippendorf und Benjamin Tom entwickelten das neue Verfahren gemeinsam mit dem Mentor Prof. Dr. Michael Rüb aus dem Fachbereich SciTec.

    Ziel der Ingenieure war es, elektronische Halbleiter-Leistungsschalter zu verbessern. Konventionelle Halbleiter aus Silizium geraten immer mehr an ihre materialbedingten Grenzen. Eine sehr viel effizientere Alternative bietet Siliziumcarbid. Dieses Halbleitermaterial verfügt über physikalische Eigenschaften, die insbesondere für die Anwendung in der Hochleistungselektronik vorteilhaft sind. Bislang konnten jedoch diese attraktiven Aspekte des Siliciumcarbids noch nicht vollständig ausgeschöpft werden.

    Dies hat das Unternehmen mit einer neuartigen Energiefiltertechnologie nun geschafft. Aus einer mikrostrukturierten Membran wurde ein Werkzeug gefertigt, das passgenau Ionen implantiert und die gewünschte hochpräzise Verteilung von Fremdatomen im Halbleiter bewerkstelligt. Die neue Technologie kann kundenspezifisch angepasst werden und erlaubt die Entwicklung neuer effizienter leistungselektronischer Lösungen.

    Die Jury des wichtigsten Thüringer Wirtschaftspreises würdigte die Entwicklung des jungen Jenaer Unternehmens mit einer Nominierung in der Kategorie „Industrie & Material“ für den 19. Innovationspreis Thüringen 2016.

    nr​

    http://mi2-factory.com/

    Vorstellungsfilmclip


     

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