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(17. Januar 2018) Mit dem 1. Januar 2018 hat Andrea Heist die Leitung der Bibliothek der Ernst-Abbe-Hochschule Jena übernommen, nachdem der langjährige Bibliotheksleiter, Lothar Löbnitz, in den Ruhestand gegangen ist.

Die Diplomingenieurin für Elektrotechnik, die ihr Studium an der TU Ilmenau abschloss, war, nach ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Carl Zeiss Jena, Referentin der Thüringer PICA-Kommission, in deren Auftrag sie von 1993 bis 1999 Aufgaben zur landesweiten Einführung des Bibliothekssystems PICA in den wissenschaftlichen Bibliotheken wahrnahm.

Im Anschluss daran war Frau Heist mehrere Jahre an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena als Abteilungsleiterin tätig und erwarb gleichzeitig im Fernstudium ihre Qualifikation als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Humboldt-Universität Berlin.

In den vergangenen 15 Jahren war Andrea Heist für die Abteilungen „Fotothek/Digitalisierung“ und „Benutzung“ an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek bei der Klassik Stiftung Weimar verantwortlich.


Kontakt: andrea.heist@eah-jena.de

EAH-Bibliothek mit neuer Leiterin

(15. Januar 2018) Seit dem 1. Januar d. J. ist Prof. Dr. André Große Dekan des Fachbereichs Grundlagenwissenschaften der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena.

Der in Jena geborene Mathematiker arbeitete nach seinem Studium und der anschließenden Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena acht Jahre als Entwickler von Laserdistanzmessgeräten bei der Jenoptik AG.

2012 wurde er als Professor für Mathematik an die EAH Jena berufen. Drei Jahre später wurde er Prodekan des Fachbereichs, der speziell für die Vorlesungen und Seminare der Studierenden in Mathematik, Physik und Informatik sowie für die Fremdsprachenausbildung verantwortlich ist. Der Fachbereich verfügt dabei nicht über eigene Studiengänge, sondern betreut die Studierenden aller anderen Fachbereiche der EAH Jena.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrender und Dekan, unterstützt Prof. Dr. André Große, sowohl in als auch außerhalb der Hochschule, die Förderung von interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern. Insbesondere sind hier der Wurzel e.V. und die Stiftung Jugend forscht e.V. zu nennen.

Professor Große ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Kontakt: andre.grosse@eah-jena.de

Dekan, Hochschullehrender und Förderer von Schülern

​(12. Januar 2017) Noch bis zum 14. Januar gibt es einen Frühbucherrabatt für alle Anmeldungen zum Mitteldeutschen Fundraisingtag, der am kommenden 13. März in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stattfindet. Frühbucher können 10 € von der Tagungsgebühr sparen (reguläre Gebühr: 95 €).
 
Die Veranstaltung, die von 9.00 bis 16.30 Uhr in der dritten Etage von Haus 5 der Hochschule stattfindet, bietet auch in diesem Jahr sehr viele Vorträge und Workshops an.
Im Eröffnungsvortrag erläutert Michaela Jacobsohn vom Caritasverband Frankfurt die „Psychologie des Fundraising“ und legt dar, was Spenderinnen und Spender zum Geben motiviert. Anschließend werden drei verschiedene Ganztags-Workshops und 11 zweistündige Workshops (vor- und nachmittags) angeboten. Darin geht es z.B. darum, wie man fürs Fundraising richtig textet, wie sich Fundraising mit einem schmalen Budget aufbauen lässt oder wie ein Verein die richtige Fundraising-Software findet. Nach der Mittagspause wird der Mitteldeutsche Fundraising-Preis verliehen Ausgezeichnet werden innovative Fundraising-Ideen oder besonderes Fundraising-Engagement. Preisträger können sich selbst vorschlagen oder vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 400 Euro dotiert.
 
„Wir wollen in diesem Jahr tiefer einsteigen und beschäftigen uns deswegen im Eröffnungsvortrag mit Spendermotiven und mit der Frage, weshalb sich Menschen für bestimmte Themen engagieren“, sagt Doris Voll, Organisatorin des Fundraisingtags. „Schließlich ist es für erfolgreiche Fundraiser grundlegend wichtig, ihre Spenderinnen und Spender zu kennen und sich mit dem richtigen Thema zum richtigen Zeitpunkt an sie zu wenden. Ich freue mich außerdem, dass wir dieses Jahr viele Praktiker gewinnen konnten, die von ihren Erfahrungen berichten, Tipps geben, welche Datenbank zu welchem Verein passt und wie man Kampagnen mit schmalem Budget starten kann.“
 
Der Fundraisingtag gilt als größtes Treffen von Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und gemeinnützigen Unternehmungen in Mitteldeutschland. Veranstalter sind der Verein Fundraising Forum, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Diakonie Mitteldeutschland und die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Anmeldeformulare gibt es unter: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de.
 
Weitere Informationen: www.mitteldeutscher-fundraisingtag.de oder bei  Doris Voll, 0172-2178102
 

Frühbucher sparen

(8. Januar 2018) Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, führte heute Prof. Dr. Steffen Teichert feierlich in sein Amt als neuer Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ein. 

Professor Teichert war bereits am vergangenen 4. November Prof. Dr. Gabriele Beibst, die nach drei Amtsperioden in den Ruhestand ging, als Rektor gefolgt. Heute Nachmittag fand der offizielle Festakt der Investitur bzw. Amtseinführung im Großen Saal des Jenaer Volkshauses statt.

Zahlreiche Rektoren, Präsidenten und weitere Vertreter aus Thüringer und sächsischen Hochschulen sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Unternehmen und Gesellschaft waren anwesend. Unter Ihnen waren auch viele Weggefährten von Steffen Teichert aus seinen vorherigen beruflichen Stationen. Nicht zuletzt war der Volkshaussaal mit den Hochschulangehörigen – vielen Professoren, Mitarbeitern und Studierenden – besetzt.

Der neue Rektor hatte, wie er in seiner Ansprache sagte, in den beiden vergangenen Monaten bereits mehr als eine Gelegenheit, „erste Gehversuche in der neuen Rolle zu unternehmen“.  Der Physiker dankte dem Minister für seine Festrede und sprach seinen Vorgängern im Amt, Prof. Dr. Werner Bornkessel und Prof. Dr. Gabriele Beibst, seine Anerkennung für ihre Lebensleistung aus.

In der neuen Hochschulleitung stehen dem Rektor Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung und Dr. Thoralf Held als Kanzler zur Seite.

Für seine sechsjährige Amtszeit plant Teichert unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen in Lehre, Forschung und Transfer der Hochschule zu verankern.  In seiner Antrittsrede skizzierte er die Pläne der neuen Hochschulleitung und sagte, dass er persönlich davon überzeugt sei: „dass uns zwei essentielle, positive Parameter zur Verfügung stehen… Zum einen ist es die Fächervielfalt, über die wir als breit aufgestellte Hochschule verfügen. Schon heute haben wir das Wissen und die Fähigkeiten in unserem Haus, um fast alle Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten.“

Zum anderen sei die EAH Jena integraler Bestandteil eines Standortes, der für eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung geradezu prädestiniert sei. Neben den traditionsreichen Industriezweigen unter anderem in Optik und Photonik sowie in Präzisions- und Umwelttechnologien finden sich am Standort zahlreiche Unternehmen der Digitalen Wirtschaft.

Der Rektor ging, neben den Entwicklungspotentialen in Lehre, Forschung und Internationalisierung der Hochschule, auch auf die nötigen Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung ein und wandte sich hier insbesondere an die Politik mit der Bitte um Verstetigung der Hochschulfinanzierung, insbesondere des Hochschulpakts.

Abschließend betonte Steffen Teichert das Wort „Wir“ in der Zusammenarbeit in der Hochschule und darüber hinaus. Er unterstrich: „Allein kann eine Hochschulleitung natürlich bewegen. Aber allein unterwegs kann die Bewegung sehr schnell in ergebnisloser Reibung enden. Deshalb baue ich besonders auf das Miteinander, das „Wir“ in unserem Haus und das „Wir“ mit unseren Partnern“.

sn

Steffen Teichert feierlich als Rektor der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eingeführt

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
 
die Weihnachtstage stehen bevor – ein sehr arbeits- und ereignisreiches Jahr geht zu Ende.
Allen Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden danke ich sehr herzlich für die geleistete Arbeit und Ihr Engagement für unsere Hochschule.
 
Im Namen der gesamten Hochschulleitung wünsche ich Ihnen und Ihren Familien frohe und erholsame Weihnachtstage sowie alles Gute für das Jahr 2018.
 
Ihr
Prof. Dr. Steffen Teichert
 
 
PS: Wenn Sie mögen, können Sie hier auch mal reinhören:
 
https://www.campusradio-jena.de/2017/12/20/weihnachtsansprache-von-prof-dr-steffen-teichert/

 

Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch

(Jena, 15. Dezember 2017) „Verlorene Orte“ nennt Anne Stöckmann die Ausstellung ihrer Fotos, die heute Nachmittag, 17.00 Uhr, im Foyer vor der Aula der EAH Jena (Haus 4, EG) eröffnet wird.

Seit zehn Jahren hält die in Berlin geborene Fotografin den Verfall leer stehender Gebäude, vor allem im Osten Deutschlands, mit ihrer Kamera fest. Dabei verschlägt es sie oft in ehemalige VEBs – volkseigene Betriebe, Ferienheime und andere Objekte aus DDR-Zeiten, die manchmal bereits seit der Wendezeit leer stehen. Nicht selten sind dabei auch komplette Einrichtungen, Akten, persönliche Gegenstände oder anderen „Zeitzeugen“ erhalten.

Die Fotos, die sich durch einen eher nüchternen, dokumentarischen Stil auszeichnen, stellen dies alles weitgehend unverfälscht, in der originalen Atmosphäre dar. Unmittelbare Motive sind für Frau Stöckmann Farben, Formen und Strukturen des Verfalls. Dem Betrachter fällt, neben verblassenden Farben und bröckelnden Formen, vielleicht das junge Grün ins Auge, das sich manche Plätze wieder zurückholt. Insofern stellt sich die Frage, ob diese Orte wirklich „verloren“ sind?

Die Ausstellung ist bis zum 16. Februar 2018, von Montag bis Freitag in der EAH Jena zu sehen. Zwischen den Festtagen ist die Hochschule geschlossen.

sn
Quelle: Anne Stöckmann


Anne Stöckmann
„Verlorene Orte“ - Fotoausstellung
15.12.2017 bis 16.2.2018
EAH Jena, Foyer Haus 4, EG

Verlorene Orte?

(14. Dezember 2017) Eine Ausstellung mit dem Titel „Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“ wird heute Nachmittag um 17.00 Uhr in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eröffnet. Der Fotoclub Reflexion ’90 aus Erfurt ist auf Entdeckungstour durch seine Archive gegangen. Einige der Ergebnisse zeigt diese Ausstellung, als Auswahl aus der Arbeit der Clubmitglieder, die natürlich auch andere Themen bearbeiten.

Die Ausstellung „Entdeckungen“ führt an verlassene Orte, die einen Teil unserer Geschichte repräsentieren: Hier haben Menschen gelebt und gearbeitet. Sie haben diese Orte auf verschiedene Weise gestaltet und Spuren hinterlassen. Während der Exkursionen zu diesen Orten haben die Fotografen versucht, diese Spuren im Bild festzuhalten und die besondere Ästhetik dieser Räume für den Betrachter erlebbar zu machen.

Die Geschichte der Entdeckungen durch den Fotoclub reicht inzwischen dreißig Jahre zurück, was mit dieser Ausstellung auch gefeiert werden soll. Im Herbst 1987 trafen sich im „Club der Jugend und Sportler“ (heute „Stadtgarten“) ca. ein Dutzend Fotointeressenten, um gemeinsam ihr Hobby zu pflegen. Derzeit hat der Club etwa zwanzig Mitglieder, die über Bilder diskutieren, Erfahrungen austauschen, gemeinsam fotografieren und auch immer wieder die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit präsentieren.

Gehen Sie in unseren Fotografien auf Ihre persönliche Entdeckungsreise.

Informationen und Kontakt: www.reflexion90.de

Erfurter Fotoclub Reflexion ’90 / sn

„Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90“
Haus 5, 3. Etage und Zwischengeschoss
14.12.2017 - 09.02.2018
Ausstellungseröffnung am 14.12.2017, 17.00 Uhr
Haus 5, 3. Etage

Entdeckungen – 30 Jahre Erfurter Fotoclub Reflexion ‘90

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Jahr findet die elfte Auflage unseres traditionellen Konstruktionswettbewerbs der Erstsemester Feinwerktechnik an der EAH Jena statt. Zu dem entscheidenden Wettbewerb unter dem Motto „Wettangeln“ am Freitag, dem 15.12.2017, in der Zeit 11.30-13.00 Uhr möchte ich Sie gern in den Hörsaal 6 (04.00.01) im Haus 4 der EAH Jena einladen. Die Aufgabenstellung unseres diesjährigen Wettbewerbes finden Sie unter: http://web.eah-jena.de/~schroeck/projekt1/Aufgabenstellung%20Wettbewerb%2017.pdf .

Viele Grüße sendet
Martin Schröck.
 
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Prof. Dr. Martin Schröck
Prodekan des Fachbereiches SciTec
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Carl-Zeiss-Promenade 2
07745 Jena
 
Tel.:     03641-205408
Skype: martin_schroeck_buero

Einladung zum Konstruktionswettbewerb

Jena (06.12.17) Die Sonne geht auf und je intensiver sie ihre Wärme abstrahlt, umso dunkler wird das Fenster – von allein, ohne menschliche Anweisung. Das selbstverschattende Fenster ist kein Traum, sondern eine Entwicklung, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) entsteht. Eine Maschine geht vom Netz, ohne dass der Maschinenführer dies beauftragt hat, denn das Gerät hat selbstständig erkannt, dass eine Wartung notwendig wird, da sonst ein Defekt eintritt. Diese Innovation entwickelt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) im Projekt „Predictive Maintenance“ in Jena. Optische Systeme zu entwickeln, die Makro- und Mikroeigenschaften in sich vereinen, um mehrere Funktionen in einem optischen Bauelement integrieren zu können, ist der Kern des Pilotprojektes „Funktionsintegrierte Optiken“, als gemeinsames Vorhaben von EAH und FSU.

Diese Beispiele zeigen, dass die beiden Jenaer Hochschulen nicht nur stark in der Forschung sind, sondern auch in der Überführung dieses Wissens in die Praxis. Um den Wissens- und Technologietransfer weiter zu verstärken, haben sich beide gemeinsam am Bundes-Wettbewerb „Innovative Hochschule“ beteiligt. Ihr Antrag „Nucleus Jena. Ein Paradies für Innovationen" war erfolgreich und wird von Bund und Land in den kommenden fünf Jahren mit rd. neun Millionen Euro gefördert. Heute (06.12.) haben FSU-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert im Beisein des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter, der das Vorhaben ausdrücklich unterstützt, den Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben.

Jena als Vorbild für vergleichbare Wissensstandorte

„Die Rolle unserer Hochschulen als Innovationstreiber im regionalen Innovationssystem soll gestärkt werden und damit auch der Vorbildcharakter für vergleichbare Wissensstandorte und Wirtschaftsräume“, sagte Prof. Rosenthal. „Hohes Innovationspotenzial im Bereich der angewandten Forschung sehen wir besonders in der Stärkung der Kooperationsforschung mit regionalen Unternehmen. Hierfür bietet das Vorhaben „Nucleus Jena“ sehr gute Anknüpfungspunkte. Ziel wird es sein, Innovationspotenziale aus der angewandten Forschung zu identifizieren und in Richtung Marktreife zu entwickeln und in diesen Prozess frühzeitig regionale KMU einzubeziehen, um die Produktentwicklung an den konkreten Bedarfen der beteiligten Unternehmen ausrichten zu können“, so der Präsident der Universität Jena weiter.

Sein Kollege Prof. Teichert betonte: „Die Erweiterung und Anwendung eines wissenschaftlich fundierten methodischen Portfolios rund um Innovations- und Transferprozesse wird dabei genauso Inhalt sein, wie deren Anwendung im Rahmen von konkreten Pilotprojekten. Einen besonderen Schwerpunkt sieht die EAH Jena dabei auch in der Digitalisierung – zum einen als Werkzeug für den Transfer, zum anderen aber auch als wesentlicher Treiber zukünftiger Innovationen“, so der EAH-Rektor.

Technologiescouts und Innovationsmanager

Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor Forschung und Entwicklung der EAH, konkretisierte: „Hierfür werden wir im Vorhaben gemeinsam mit der Universität neue Methoden ausprobieren und Technologiescouts und Innovationsmanager an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft einarbeiten. Im Ergebnis erwarten wir durch dieses Scouting die Anbahnung und Umsetzung neuer Verbundprojekte, vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte Wachstumskerne oder Gemeinschaftserfindungen und Patentfamilien, die der regionalen Wirtschaft, aber auch Gründungsprojekten beider Hochschulen zugutekommen.“

„Es ist unser Ziel, das Forschungsverständnis der Hochschulwissenschaftler um die Aspekte Transfer und Innovation systematisch zu erweitern. Dies ist Voraussetzung für eine nachhaltige Innovationstätigkeit aus den Hochschulen heraus“, sagte Dr. Kerstin Rötzler, die das Servicezentrum Forschung und Transfer sowie „Nucleus Jena“ an der FSU leitet. „Grundlage für eine erfolgreiche Transfer- und Innovationstätigkeit bildet die gemeinsame Standortstrategie. Diese schließt die Schaffung einer gemeinsamen Organisationsstruktur für das Innovationsmanagement ein, welches strategische Entscheidungen fällt und die Abläufe des Wissens- und Technologietransfers organisiert. Die Bündelung der Transferarbeit wird die regionale und überregionale Ausstrahlungskraft der Jenaer Hochschulen als Innovationstreiber erhöhen“, sagte Rötzler und sprach damit aus, was alle Beteiligten von dem neuen Projekt erwarten.

Kontakt EAH Jena:
Prof. Dr. Bruno Spessert
Prorektor für Forschung und Entwicklung
Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 205307
E-Mail: bruno.spessert@eah-jena.de

Die regionale Wirtschaftskraft stärken (Pressemitteilung von FSU und EAH)

(23. November 2017) Das „Internet of Things“ stellt nicht nur der Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena zur Wissenschaftsnacht morgen Abend vor.  Hinterfragt wird das Thema von Prof. Dr. Ludwig Niebel, Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, in einem Vortrag um 20.00 Uhr in Hörsaal 4.

Fragen und hinterfragen können alle großen und kleinen Besucher auch die Mitwirkenden des Fachbereichs Medizintechnik und Biotechnologie, die erstaunliche Antworten geben, sei es, warum biotechnologisch hergestellte Antikörper bei der Behandlung von Krankheiten helfen, wie ein Schwangerschaftstest funktioniert, welches geheime Leben die Algen führen oder wie Studentinnen und Studenten aus Jena in Nepal Studienpraxis erwerben können.

Weiterfragen können Kinder und Erwachsene auch im Foyer des Hauses 2: Hier stellt der Fachbereich Grundlagenwissenschaften verschiedene mathematische Spiele vor. In Haus 4 finden sich unter anderem die Labore des Fachbereichs Maschinenbau, wo vorgestellt wird, wie sich im Zusammenwirken von Mensch, Maschine und Werkzeug geometrisch bestimmbare Formen erschaffen lassen. Fragen sind auch hier herzlich willkommen.

Um Klang und Schall geht es den Akustikern des Fachbereichs. Exakt messen lässt sich letzterer in den beiden Akustiklaboren der Hochschule. Wem es zur Wissenschaftsnacht um Klang per se geht, dem sei außerdem die Chorwerkstatt um 20.30 Uhr, ebenfalls in Haus 4, empfohlen.

In der Cafeteria im Erdgeschoß von Haus 5 können alle Besucher bei Speisen und Getränken Pausen einlegen und auch hier gibt es „Klang“: Ab 20.00 Uhr spielt „THD“, die Band des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik „leise Rockmusik“. Schließlich lädt um 22.00 Uhr die Hochschulbibliothek mit dem Erzähler Andreas vom Rothenbarth zu „Verliebten und erotischen Geschichten zur Nacht“ ein.

www.eah-jena.de


sn

Fragen, hinterfragen und mitexperimentieren

(22. November 2017) Lachen Sie gern? Humor hilft in Krisen und kann Stress oder Anspannung abbauen. Weniger bekannt dürfte sein, dass Humor auch vor Erkrankungen schützen kann. Darüber und über „Humor als Bindeglied in der zwischenmenschlichen Kommunikation“ spricht am kommenden Freitagabend Martin Geisler, Professor für Kultur und Medien an der EAH Jena. Der Vortrag, der um 21.00 Uhr im Medienstudio beginnt, ist ein Beitrag des Fachbereichs Sozialwesen zur Langen Nacht der Wissenschaften.

Geislers Fachbereichskollegin, Professorin Kristin Mitte, hält um 22.00 Uhr in Hörsaal 1 ein Thema aus der Persönlichkeitsforschung für das Publikum bereit. Die Psychologin beschäftigt sich mit dem Film „Game of Thrones“. Jedoch wird dies kein Filmabend: Bei der Veranstaltung, die für Gäste ab 16 Jahre geeignet ist, zeigt sie anhand einiger Charaktere aus dem Film, wie Persönlichkeitsbeurteilung funktioniert. Die Anwesenden erhalten dabei auch die Möglichkeit, ihre eigene Persönlichkeit einzuschätzen.

Der Vortrag zur „Sozialen Nachhaltigkeit“ muss wegen Erkrankung des Referenten leider ausfallen, ebenso wie die Vorstellung des Studien- und Praxisbereiches „Notfallsanitäter“ im Fachbereich Gesundheit und Pflege. Hier finden jedoch die anderen Beiträge zur Praxis des Pflegestudiums, des Hebammenwesens und der Physiotherapie wie geplant statt.

Um die Praxis geht es auch im Beitrag des Fachbereichs Betriebswirtschaft. Kinder und Erwachsene sind herzlich willkommen und aufgefordert, ihren Geschmackssinn in einem Test der besonderen Art zu erproben. Der „Geschmacks- und Markentest“ findet in der ersten Etage von Haus 5 statt.

sn

Lachen Sie gern?

(21. November 2017) Die Simultanbearbeitung beim Fräsen gilt als Königsdisziplin. Das so genannte 5-Achs-Fräsen erfordert großes Know-how und richtig angewendet sind damit erstaunliche Ergebnisse möglich: in Umsetzbarkeit, Genauigkeit sowie in Qualität und Preis. Davon überzeugen können sich alle Gäste, die zur Langen Nacht der Wissenschaften die Ernst-Abbe-Hochschule Jena besuchen.

Das Fräsen eines Modellautos mit dem 5-Achs-Fräsen in den Laboren des Fachbereichs SciTec ist nur einer der 57 Beiträge aller Hochschulbereiche in der Wissenschaftsnacht. Doch hier gibt es noch eine Besonderheit: Die junge Schweißerin Vanessa Denise Schultheiß steht am 24. November ihren Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs SciTec zur Seite. Die Auszubildende für Industriemechanik der EAH Jena war bereits im vergangenen Jahr schon einmal als eine der besten Schweißtechnikerinnen Deutschlands ausgezeichnet worden.

Auch in diesem Herbst war Vanessa Schultheiß erfolgreich: Am 28. September errang sie beim internationalen Wettbewerb im Rahmen der Messe „Schweißen und Schneiden“ in Düsseldorf einen 3. Platz. Vier Länderteams waren dort an den Start gegangen. Die Jenaerin stärkte, unterstützt vom ifw Jena, das Deutschland-Team beim Gas-Schweißen. In der Gesamtwertung konnte Deutschland ebenfalls den 3. Platz erkämpfen.

Frau Schulheiß wird im kommenden Jahr ihre Ausbildung beenden und gleichzeitig ihre Fachoberschulreife abschließen. Anschließend plant die 20-jährige, ein technisches Studium an der EAH Jena aufzunehmen. Vielleicht sogar in „ihrem“ Fachbereich SciTec, der zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. November neben der genannten Königsdisziplin noch viele weitere bereithält: Erleben Sie Lasertechnik und Werkstoffe, Welten der Elektronenmikroskopie, 3D-Druck und vieles andere mehr.

sn

Königsdisziplinen zur Wissenschaftsnacht

(21. November 2017) Die vorlesungsfreie Zeit wird an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena nicht nur zur Vorbereitung des neuen Semesters genutzt, sondern auch um Projekte umzusetzen, für die während der Vorlesungszeit nur wenig Zeit bleibt.

Der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik (ET/IT) hat sich dabei im September besonders der Zusammenarbeit mit Schulen gewidmet. Laboringenieurin Elke Bartmann-Fischer war mit zwei weiteren Kolleginnen vom 25. bis 28. September 2017 am Berggymnasium Apolda und im Humboldt-Gymnasium-Weimar, wo sie den Roboterworkshop „Roberta“ für die Klassen acht und zwölf durchführten.

Während des knapp vierstündigen Workshops arbeiteten Schüler und Schülerinnen in kleinen Teams zusammen. Nach einem kurzen Überblick zu dem, was im Workshop passiert, bauten die Teams das Grundmodell eines Lego-Roboters auf und programmierten einfache Bewegungsabläufe, wie geradeaus oder eine Kurve nach rechts oder links fahren.

Nach Lösung dieser Aufgabe konnten die Gruppen ihren Roboter mit zusätzlichen Sensoren ausstatten: So wurde ein Farbsensor installiert, der Hindernisse erkannte und rechtzeitiges Abbremsen oder das Umfahren eines Hindernisses ermöglichte. Ein weiterer Sensor erkannte Farben und erlaubte das Abfahren einer festgelegten Stecke. Am Ende des Workshops fand ein kleiner Wettkampf statt, in dem alle Roboter einen festgelegten Parcours auf Zeit bewältigten.

Die Schüler lernten im Umgang mit Roboter „Roberta“ nicht nur Grundlagen der Programmierung und der Messtechnik kennen. Durch das gemeinsame Lösen von Aufgaben in den Teams lernten sie Grundzüge der Projektarbeit kennen, sie mussten Rückschläge verarbeiten, alternative Lösungswege finden und manchmal auch Konflikte innerhalb des Teams lösen. So wurden die Jugendlichen auf verschiedenen Ebenen gefordert. Alle Teams lösten ihre Aufgaben sehr gut: am Ende bewältigte jeder Roboter den Parcours.

Das Format des Roboterworkshops „Roberta“ hat nicht nur den Schulen und ihren Klassen eine spannende und lehrreiche Zeit beschert, auch die EAH Jena profitierte von diesem Angebot. Ein gutes Netzwerk mit Schulen eröffnet neue Perspektiven und bereitet Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Anforderungen eines Studiums vor.

Übrigens wird „Roberta“ auch zur Langen Nacht der Wissenschaften am kommenden Freitag „mit an Bord“ der EAH Jena sein: Im Foyer von Haus 5 warten neben dem Roboter neun weitere Angebote des Fachbereichs ET/IT auf große und kleine Besucher.

Kristin Prager / sn

„Roberta“ auf Exkursion

(21. November 2017) Hamlet, Faust, Antigone – seit Anfang November ist in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena eine Ausstellung des Deutschen Nationaltheaters Weimar zu sehen.

Eindringlich und prägnant führen Szenenfotos und Plakate die Betrachter durch die beiden letzten Spielzeiten des DNT.

Die Ausstellung im Haus 5 der EAH Jena (Treppenaufgang 7) ist voraussichtlich bis Ende Januar 2018 zu sehen.

sn

Foto: Matthias Horn

Fotos und Plakate des DNT Weimar in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Haus 5, TH 7
Mo – Fr. von 8 - 20 Uhr

DNT an EAH

(20. November 2017) Kürzlich feierte der Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena sein 25-jähriges Bestehen.

Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt, emeritierter Professor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, und Prof. Dr. Hans Thiersch, emeritierte Professor der Universität Tübingen, hielten die beiden Festvorträge des Tages. Ersterer sprach am Vormittag zum Thema „Miteinander in Sorge und Solidarität: Das Proprium der ökosozialen Theorie“. Nachmittags folgte Prof. Thiersch mit seinem Vortrag über die „Lebensweltorientierte Soziale Arbeit – Kritik und Perspektiven“. Anschließend fand jeweils eine offene Diskussion zwischen den Studierenden, den Lehrenden und dem Referenten statt.

Der Dialog zwischen Theorie und Praxis ist seit jeher etwas, worauf der Fachbereich Sozialwesen großen Wert legt. So konnten sich Absolventen und derzeit Studierende beim „Markt der Möglichkeiten“ austauschen. Insgesamt stellten 70 Einrichtungen ihre vielfältigen Tätigkeitsbereiche in der sozialen Arbeit vor. Darunter fanden sich Jugendzentren, Beratungsstellen und Stiftungen. Das gab den Studentinnen und Studenten die Chance, sich ein Bild von zukünftigen Arbeitsplätzen zu machen.

Jede Veranstaltung ermöglichte einen anderen Blickwinkel auf die verschiedenen Aspekte der Sozialwissenschaft. Im Mittelpunkt stand dabei immer das soziale Miteinander aller Teilnehmer.

Mit der Abendveranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ ließen alle Beteiligten den Tag gemeinsam ausklingen – bereit für die nächsten 25 Jahre.

stb

Ein Austausch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

(15. November 2017) Am kommenden 22. November tagt der von der Landesgruppe Thüringen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) e.V. veranstaltete 14. Thüringer Jugendgerichtstag in der Ernst-Abbe Hochschule (EAH) Jena. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr in der Hochschulaula.

Der Jugendgerichtstag ist – wie in jedem Jahr – ein zentrales Forum in Thüringen für den Meinungsaustausch von Theorie und Praxis zum Thema Jugendkriminalität und beschäftigt sich mit wechselnden Themen aus diesem Bereich. Die DVJJ e.V. setzt sich dabei konsequent für eine rationale Kriminalpolitik und eine stringente Umsetzung des Erziehungsprinzips, das das Jugendgerichtsgesetz prägt, ein.

Das diesjährige Tagungsthema „Mädchen und junge Frauen im Jugendstrafvollzug und im Arrest“ spricht eine Thematik an, die bezogen auf stationäre Maßnahmen, nach dem Jugendgerichtsgesetz bislang wenig Beachtung gefunden hat. 

Primär geht es am 22.11. um biographische- und verhaltensbedingte Spezifika und darauf bezogene angemessene Reaktionen und Hilfen für junge Straftäterinnen, die zu Arrest oder Jugendstrafe verurteilt sind. Da Kriminalität ein stark von Männern dominiertes Phänomen ist, werden möglicherweise Spezifika von jungen Mädchen und Frauen in der Gestaltung der Maßnahmen nicht angemessen bedacht.

Während der Tagung werden auch die Straffälligkeit beeinflussende Phänomene wie psychische Auffälligkeiten und Suchtproblematiken von Mädchen und jungen Frauen – auch unabhängig von der Straffälligkeit – diskutiert. Hierbei geht es um geschlechtsbezogene Spezifika abweichenden Verhaltens sowie notwendige Reaktionen und geeignete Hilfen, nicht nur in der Eigenschaft als Straftäterin.

Nach Eröffnung der Tagung durch die DVJJ-Landesvorsitzende, Prof. Dr. Heike Ludwig (Fachbereich Sozialwesen der EAH Jena), und die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Gabi Oehler, werden empirische Ergebnisse und praktische Erfahrungen u. a. auch aus Thüringen vorgestellt. Darüber hinaus wird ausreichend Zeit für Diskussionen sein.


Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Heike Ludwig
heike.ludwig@eah-jena.de

Mädchen und junge Frauen im Jugendstrafvollzug

​(15. November 2017) Evelyn Zazilhá Rangel Robles heißt diesjährige DAAD-Preisträgerin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die Masterstudentin erhielt den mit 1.000 € dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ihre überdurchschnittlichen Leistungen.
 
Seit Oktober 2015 studiert die Mexikanerin im englischsprachigen Studiengang Scientific Instrumentation im Fachbereich SciTec der EAH Jena. Ihr Bachelorstudium für „Industrielles Chemieingenieurwesen“ schloss sie 2013 am Instituto Politecnico Nacional in Mexiko-Stadt ab. Danach arbeitete sie als Prozessingenieurin in ihrem Heimatland.
 
Im August 2015 kam Evelyn Zazilhá Rangel Robles nach Deutschland. Ihre Studienschwerpunkte liegen in der Mikro- und Nanotechnologie, auf dem Gebiet der „Intelligenten Materialien und Sensoren“ sowie in der Messtechnik und Analytik. Alle Prüfungen bestand die 27-Jährige bisher mit viel Erfolg, oftmals mit 1,0 in den Klausuren.
 
In ihrem Forschungspraktikum im Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Rudolstadt zeigte sie ebenfalls sehr gute Leistungen. Derzeit erarbeitet Frau Rangel Robles im gleichen Institut ihre Masterarbeit zum Thema „Herstellung und Entwicklung von Non-Isocyanat-Polyurethan für Klebstoff und Schäumen".
 
Doch die junge Ingenieurin engagiert sich nicht nur für ihr Studium: Sie arbeitet außerdem in der Career Group der EAH Jena mit und unterstützt andere Studierende bei der Suche nach Praktikumsstellen und bei Bewerbungen.
 
sn

Evelyn Zazilhá Rangel Robles ist DAAD-Preisträgerin der EAH Jena

(14. November 2017) Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Existenzgründung steigt mit einer soliden Vorbereitung. Unter dem Motto „Starthilfe für Startups“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einer Infoveranstaltung am 14. November 2017, 17 Uhr s.t., in Hörsaal 1 ein, um wichtige steuerliche und rechtliche Themen in der Gründungsvorbereitung zu beleuchten.

Wie wirkt sich die Rechtsformwahl auf die (persönliche) Steuerbelastung aus? Können Existenzgründerinnen und Existenzgründer besondere Vorteile beanspruchen? Gibt es eine empfehlenswerte Rechtsform? Was ist in der Gründungsphase für die weiteren Schritte zu beachten? In Kooperation mit der KPMG AG und der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zeigen zwei Experten den Weg in die erfolgreiche Selbstständigkeit über fachliche rechtliche und steuerliche Voraussetzungen auf.

Darüber hinaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Diskussion und Klärung ihrer Fragen.

Die Veranstaltung wird vom Gründerservice der EAH Jena organisiert und findet im Rahmen der Gründerwoche Deutschland statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

https://www.eah-jena.de/de-de/karriere/existenzgründung/gründerwoche-2017


 

Heute an der EAH Jena: Starthilfe für Startups

(10. November 2017) Mit einem Kickoff-Treffen aller Beteiligten in der EAH Jena startete am 10. November das Verbundprojekt „OpTec4.0“ (Methodik und Plattform zur Auswahl und Kombination Optischer Technologien zur Fertigung hochgenauer Systeme unter den Gesichtspunkten von Industrie 4.0).

Das Programm im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ (Förderlinie „IngenieurNachwuchs – Kooperative Promotion“) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Beteiligte Hochschulen sind die Hochschule Aalen, die Technische Hochschule Deggendorf sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die Technische Universität Ilmenau als kooperierende Universität.

Das Vorhaben wird in enger Abstimmung mit industriellen Partnern, wie unter anderem der Carl Zeiss Jena GmbH, Günter Effgen GmbH, ifw optronics GmbH, SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und der Festo Didactic SE, durchgeführt.

Ziel des Verbundprojektes ist die forschungs- und praxisnahe Qualifizierung von Ingenieuren mit Partnern aus der Wirtschaft sowie der universitären Wissenschaft, mit dem Anspruch, neue und effizientere Formen der Nachwuchsförderung zu entwickeln. Eine essentielle technische Zielstellung ist die digitale Vernetzung der Hochschulstandorte Jena, Aalen und Deggendorf sowie die Einbindung der TU Ilmenau als kooperierende Universität. Das umfasst auch den Ausbau und die Stärkung gemeinsamer Forschungsgruppen.

Im Ergebnis soll die Weiterentwicklung des Forschungsprofils dazu führen, dass die Kooperationsfähigkeit der Hochschulen deutlich gestärkt, eine hohe Nachhaltigkeit der Forschungsergebnisse erreicht und ein schneller Praxistransfer der Forschungsergebnisse in die Unternehmen erzielt werden. Ebenso wichtig ist die Transformation der Forschungsergebnisse in die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses. Die dafür zu entwickelnde „Plattform für Optische Technologien 4.0“ stellt die Vernetzungsbasis für die vorhandenen Ressourcen dar. Der Open Innovation-Ansatz ermöglicht eine „offene Plattform“, die im Projektverlauf weitere Ressourcen integrieren kann, z.B. durch die Aufnahme neuer Verbundpartner.

Zentrale Forschungsansätze sind die Umsetzung von optisch relevanten CPS-Systemen sowie die Virtualisierung von Prozessen und Technologien über die Plattform für Optische Technologien 4.0. Das Projektkonsortium hat sich zusammengefunden und die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit innerhalb der nächsten vier Jahre geschaffen.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Jens Bliedtner
jens.bliedtner@eah-jena.de

Neues Forschungsverbundprojekt ist gestartet

(9. November 2017) Bereits zum 18. Mal findet die Firmenkontaktbörse „Praxis trifft Campus“ der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. In diesem Jahr sind erneut zwei Tage für die Karrieremesse reserviert: Am 15. und 16. November zeigen regionale wie überregionale Unternehmen Möglichkeiten des Berufseinstieges für Studierende.
Die Aula der Hochschule öffnet an beiden Tagen von 10.00 bis 16.00 Uhr ihre Türen für alle Neugierigen. Insgesamt stellen sich in diesem Jahr 42 Firmen in der EAH Jena vor. Die Firmenkontaktbörse bietet nicht nur Informationen über Abschlussarbeitsthemen und Praktika sowie Trainee- oder Werksstudentenstellen, sie kann auch ein Sprungbrett für den Berufseinstieg sein.

Weitere Informationen:
https://www.eah-jena.de/de-de/forschung_/Seiten/Firmenkontaktboerse.aspx

Kontakt: Katrin Sperling, SZT
katrin.sperling@eah-jena.de


sn

Sprungbrett für den Berufseinstieg

(8. November 2017) Der Preis für hervorragende Lehrleistungen der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena wurde in diesem Herbst sowohl an einen Professor, als auch an eine Fachgruppe vergeben. Überreicht wurde die Auszeichnung, die mit insgesamt 2.000 € dotiert ist, anlässlich der Feierlichen Immatrikulation am 18. Oktober dieses Jahres. Die Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland trägt für den Lehrpreis 1.500 € und die Hochschule 500 €.

In die diesjährige Auszeichnung teilen sich Prof. Dr. Michael Meyer aus dem Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie und die Fachgruppe Fremdsprachen der Hochschule, die ihren Sitz im Fachbereich Grundlagenwissenschaften hat.

Prof. Dr. habil. Michael Meyer studierte Biologie (Fachstudium Genetik) an der Sektion Biowissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Diplomarbeit schrieb er am Biologischen Forschungszentrum der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Szeged. Daran schlossen sich sowohl ein Forschungsstudium, als auch ein Postgradualstudium der Genetik in Halle-Wittenberg an.

Vor seiner Berufung 1992 als Professor für Allgemeine Biologie an die EAH Jena leitete der Biologe den Arbeitsbereich Biochemische Genetik an der Medizinischen Akademie bzw. Medizinischen Hochschule Erfurt. 2003 wurde seine Professur umberufen in das Fachgebiet „Molekulare Medizin/Biologie“. Professor Meyer war von 2002 bis 2005 Dekan des Fachbereiches Medizintechnik und von 2005 bis 2008 Prorektor für Forschung der damaligen FH Jena, heute EAH Jena.

Die fachspezifische Fremdsprachenausbildung (Englisch und Deutsch als Fremdsprache) ist seit der Gründung der Hochschule obligatorischer Bestandteil in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Diese Ausbildung wird durch die Kollegen und Kolleginnen des Sprachlehrzentrums durchgeführt.

Im Wahlpflichtbereich bieten sie den Studierenden die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache zu lernen bzw. zu vertiefen. Die Fremdsprachenausbildung richtet sich nach den internationalen Anforderungen, den spezifischen Inhalten der einzelnen Studiengänge und impliziert neue Technologien wie das E-Learning.

In der Fachgruppe Fremdsprachen der EAH Jena lehren Dr. Dagmar Berndt, Michael Düring, Dr. Kerstin Klingebiel, Steffi Kutzbora, Ulrich Schuhknecht und Beate Wiedemann:

Dr. Dagmar Berndt ist seit 1994 an der Hochschule tätig. Nach ihrem Studium an der Leipziger Universität wurde sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert. Frau Berndt ist verantwortlich für die fachsprachliche Ausbildung der Studiengänge der Fachbereiche Scitec und Wirtschaftsingenieurwesen. Außerdem unterrichtet sie Spanisch im Wahlpflichtbereich.

Michael Düring ist seit 2010 an der EAH Jena tätig. Nach seinem Studium in Leipzig, London, Utrecht und Lissabon hat er an verschiedenen Einrichtungen im Ausland (Niederlande, Portugal, Großbritannien) und in Norddeutschland gearbeitet. Er ist verantwortlich für die fachspezifische Ausbildung des Fachbereichs Maschinenbau und den Bereich Deutsch als Fremdsprache für die ausländischen Studierenden. Außerdem unterrichtet er Portugiesisch.

Dr. Kerstin Klingebiel arbeitet seit 1992 an der Hochschule. Sie hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert und wurde dort promoviert. 1992 erwarb sie einen MA an der University of North Wales, UK. Sie ist vorwiegend verantwortlich für die fachspezifische Ausbildung der Bachelor-und Masterstudiengänge der Fachbereiche Medizintechnik und Biotechnologie sowie Gesundheit und Pflege.

Steffi Kutzbora arbeitet seit 1997 an der EAH Jena. Nach ihrem Studium an der Universität Leipzig war sie in verschiedenen Bereichen der Erwachsenenbildung und Schulbildung tätig. Sie ist verantwortlich für die Fachsprachenausbildung der Fachbereiche Sozialwesen und Betriebswirtschaft.

Ulrich Schuhknecht arbeitet seit 1997 an der Hochschule. Er hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena studiert. Er ist verantwortlich für die fachsprachliche Ausbildung in den Fachbereichen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen sowie in den Masterstudiengängen der Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Scitec. Außerdem unterrichtet er Russisch.

Beate Wiedemann ist seit 2006 an der Hochschule tätig. Auch sie studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und hat in verschiedenen Bereichen der Erwachsenbildung gearbeitet. Sie ist verantwortlich für Technical English des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik und unterrichtet außerdem Französisch im Wahlpflichtbereich.

sn

Ausgezeichnete Lehrleistungen

(3. November 2017) Der Physiker Prof. Dr. Steffen Teichert steht ab morgen an der Spitze der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Teichert war im Mai d. J. einstimmig zum neuen Rektor gewählt worden.
 
Steffen Teichert wurde 1964 im Erzgebirge geboren. Er studierte in Dresden, Chemnitz und Kiew Physik und forschte während und nach seiner Promotion zur Herstellung von dünnen Schichten in Metall-Silizium-Systemen.

Danach war er in der Industrie tätig: Sowohl bei der Freiberger Compound Materials GmbH als auch bei Infineon bzw. Qimonda Dresden arbeitete er in technisch geprägten Leitungspositionen.  
 
Nach einer anschließenden kurzen Tätigkeit am Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien wurde Herr Teichert im Herbst 2009 als Professor für Physikalische Werkstoffdiagnostik und Physik an den Fachbereich SciTec der EAH Jena berufen. Vom 1. März 2013 bis zum 31. Oktober 2017 war Prof. Dr. Steffen Teichert Dekan dieses größten Fachbereichs der EAH Jena. 2012 erhielt er den Lehrpreis der Hochschule, 2016 den Forschungspreis des Förderkreises der EAH Jena.

Steffen Teichert ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Er löst Gabriele Beibst ab, die das Rektorenamt 16 Jahre innehatte und am 3. November in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für seine sechsjährige Amtszeit plant er unter anderem, den Schwerpunkt der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft mit all seinen Dimensionen gleichermaßen in Lehre, Forschung und Transfer der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu verankern. 

Als Prorektoren stehen ihm Prof. Dr. Andreas Schleicher als Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung und Prof. Dr. Bruno Spessert als Prorektor für Forschung und Entwicklung zur Seite.

sn

 

Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit neuer Leitung

(3. November 2017) Mit einem Festkolloquium wurde heute Prof. Dr. Gabriele Beibst verabschiedet, Rektorin der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena von 2001 bis 2017. Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Wissenschaft, Unternehmen und Politik waren zur Verabschiedung gekommen.

In ihren drei Amtszeiten führte die Rektorin die Hochschule zur forschungs- und studierendenstärksten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Thüringen. Mit der Akademisierung der Gesundheitsberufe erschließt sich die Hochschule, neben den „gestandenen Feldern“ der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft und der Sozialen Arbeit zunehmend auch den Gesundheits- und Pflegebereich.

Der Thüringer Ministerpräsident, Bodo Ramelow, gratulierte Prof. Dr. Beibst zu ihrer Lebensleistung: „Prof. Dr. Gabriele Beibst hatte von Anfang an klare Vorstellungen von der Zukunft ‚ihrer‘ Hochschule und verfolgte diese als Rektorin beharrlich. Ihr ist es zu verdanken, dass die Ernst-Abbe-Hochschule als erste Thüringer Hochschule die Bologna-Reform vollständig umsetzte. Frau Beibst trug maßgeblich dazu bei, dass – mit Bachelor- und Masterstudiengängen in Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft und Sozial- und Gesundheitswissenschaften – ein attraktives Profil gebildet wurde und somit die Studierendenzahlen deutlich gesteigert werden konnten. Sie hat viel für die Fachhochschulausbildung in Thüringen insgesamt geleistet und für den Standort Jena Außerordentliches bewirkt. Der Freistaat Thüringen dankt Prof. Beibst sehr herzlich für ihre hervorragende Arbeit – und ich verbinde dies mit der Hoffnung, dass sie dem Wissenschaftsstandort Thüringen weiter verbunden bleibt.“

In seiner Festrede betonte Wolfgang Tiefensee, Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft: „In den 16 Jahren ihrer Amtszeit – und damit etwa zwei Drittel des Bestehens der Ernst-Abbe-Hochschule – gelang es Prof. Dr. Gabriele Beibst, die Hochschule erfolgreich zu profilieren und stetig auszubauen. Durch ihr persönliches Engagement und Leidenschaft für ihr Amt ist die EAH heute nicht nur forschungsstärkste Fachhochschule Thüringens, sondern sogar im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Der Anteil ausländischer Studierender hat sich während ihrer Amtszeit verzehnfacht. Lehrende, Qualität der Forschung, Attraktivität der Hochschule für Studierende und gute Arbeitsbedingungen stets im Blick, war das Rektorenamt für Prof. Dr. Gabriele Beibst mehr als eine bloße Dienstaufgabe. Es war Beruf und Berufung zugleich. Ich danke ihr dafür und wünsche ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.“
 
Dr. Albrecht Schröter, Oberbürgermeister von Jena, unterstrich die langjährige gute Zusammenarbeit von Hochschule und Stadt, vor allem zur Unterstützung der zahlreichen Studentinnen und Studenten: "Frau Prof. Beibst übergibt eine funktionierende, regional eng verbundene und international ausgerichtete Ernst-Abbe-Hochschule, die ihren Studierenden ein innovatives, wissenschaftlich solide fundiertes und enorm praxisnahes Studium bietet und einen sehr guten Ruf genießt. Die EAH hat von sich Reden gemacht und nachhaltig zur Steigerung der Attraktivität des Wissenschafts- und Hochschulstandortes Jena beigetragen. Hierfür verdient sie unser aller Anerkennung, Respekt und großen Dank."

Gabriele Beibst dankte allen Partnern, Kolleginnen und Kollegen sowie den Förderern der Hochschule: „Die Entwicklung unserer Hochschule war von Beginn an eine Herausforderung und sie ist nur gelungen in der engen Zusammenarbeit mit sehr vielen hoch ambitionierten Kolleginnen und Kollegen und der Unterstützung durch viele Partner und Förderer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dank dieser Zusammenarbeit konnten wir die EAH Jena konsequent profilieren, eine hohe Qualität in Lehre und Forschung gewährleisten und unsere Ausbildungsschwerpunkte zunehmend bereichsübergreifend vernetzen. Nicht zuletzt können wir stolz auf unseren Hochschulbau sein. 2008 wurde unser Campus mit insgesamt fünf Häusern erfolgreich fertig gestellt. Wir blicken heute auf einen geschlossenen, attraktiven Campus mit einer hervorragenden modernen Laborausstattung und besten Voraussetzungen für Lehre und Forschung.“

Die Rektorin dankte insbesondere auch ihrer Familie, die ihr in dem nicht leichten Amt immer den Rücken freihielt. Abschließend wünschte Gabriele Beibst ihrem Nachfolger, Prof. Dr. Steffen Teichert, sehr viel Erfolg. Der Physiker tritt die Leitung der Hochschule am 4. November 2017 an.

 

sn

16 Jahre, 3 Amtszeiten

(1. November 2017) Im Rahmen der 25-Jahr-Feier des Fachbereichs Sozialwesen am kommenden 8. November konnte die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zwei renommierte Referenten für einen öffentlichen Vortrag gewinnen:

Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt von der Universität Stuttgart spricht um 10.00 Uhr zum Thema „Miteinander in Sorge und Solidarität: Das Proprium der ökosozialen Theorie“. Wendt führte im deutschsprachigen Raum das Konzept des Case Managements ein und konzipierte u.a. das systemisch-ökosoziale Handlungsmodell.

Am Nachmittag schließt Prof. Dr. Hans Thiersch (Universität Tübingen) um 15.15 Uhr mit dem Thema „Lebensweltorientierte Soziale Arbeit – Kritik und Perspektiven“ an. Thiersch forscht zu gesellschaftlichen Fragen, insbesondere zur Lebensweltorientierung und zur Theorie der Sozialpädagogik und Sozialen Arbeit. 

Beide Veranstaltungen finden an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in der Aula (Haus 4, EG) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.


Kontakt: sw@eah-jena.de

Experten der Sozialwissenschaften in Jena

​(26. Oktober 2017) Am Abend des 24. Oktobers wurden die Stipendiaten und Förderer im Rahmen des Deutschlandstipendiums an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ausgezeichnet.
Insgesamt 29 Studierende können sich über eines der begehrten Stipendien freuen. Mit dieser Förderung werden die Stipendiaten in die Lage versetzt, sich mehr auf Ihr Studium zu konzentrieren und Einblicke in Unternehmen oder Stiftungen zu erhalten. 
 
Für die aktuelle Förderperiode haben sich 124 Studierende der EAH Jena beworben. Die Auswahlkommission, bestehend aus Vertretern der Fachbereiche mit eigenständigen Studiengängen und Vertretern der Förderer, wählten Anfang Oktober die Stipendiaten aus. Neben (sehr) guten Leistungen wurden auch weitere Kriterien wie soziales Engagement und persönliche Umstände berücksichtigt.
 
13 überwiegend regionale Unternehmen und Stiftungen unterstützen zum Wintersemester 2017/18 das Deutschlandstipendium an der EAH Jena. Durch die Förderung der Studierenden können Unternehmen frühzeitig Kontakte zu potenziellen zukünftigen Fachkräften knüpfen und so langfristig in die regionale Wirtschaft investieren.
 
Von den Stipendiengebern „der ersten Stunde“ engagieren sich bis heute die Bauerfeind AG, ams Sensors Germany GmbH (Übernahme der MAZeT GmbH), Optics Balzers Jena GmbH, TRUMPF Medizin Systeme GmbH + Co. KG sowie Viega GmbH & Co. KG.
Erstmals beim Förderprogramm dabei ist in diesem Jahr der Förderkreis der Ernst-Abbe-Hochschule Jena e.V. Hinzu kommen weitere Unternehmen und Stiftungen: die Carl-Zeiss-Stiftung, ePages GmbH, Ernst-Abbe-Stiftung, GÖPEL electronic GmbH, JENOPTIK AG, Ostthüringische Materialprüfungsgesellschaft mbH sowie die Thüringer Aufbaubank.
 
„Wir danken allen Förderern für ihr Engagement und die Unterstützung unserer begabten Studierenden, was eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft ist. Damit stärken die Stipendiengeber nicht nur unsere Hochschule, sondern fördern auch die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“, so Prof. Dr. Alexander Richter, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung.
 
Die EAH Jena beteiligt sich seit 2011 erfolgreich an dem Bundesprogramm. Dabei erhalten die Stipendiaten monatlich 300 € für mindestens ein Jahr, unabhängig vom Einkommen und BAföG. Die eine Hälfte stellt der Bund bereit, für die andere Hälfte wirbt die Hochschule Spenden privater Förderer ein.
 
 
Informationen und Kontakt: Franziska Stang
career-service@eah-jena.de

Studierende fördern und Fachkräfte sichern

(19. Oktober 2017) Seit der ersten Idee einer studentischen Werkstatt an der EAH Jena bis hin zum fertigen MakerSpace ist ein Jahr ist vergangen.

Nun laden wir Sie sehr herzlich zur feierlichen Eröffnung des MakerSpace im Fachbereich SciTec ein: Sie findet am 26. Oktober, um 15.15 Uhr, im Raum 04.00.50 (Haus 4 der EAH Jena) statt.  Interessierte Gäste sind sehr herzlich willkommen!

Der MakerSpace ist eine Anlaufstelle für Studentinnen und Studenten, wo praxiserfahrene Kommilitonen für Unterstützung bei Forschungsprojekten, Projektarbeiten im Curriculum sowie für eigenständige Forschung und Entwicklung mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Nach dem offiziellen Programm am 26.10. laden wir ab 16.00 Uhr zur einen offenen Werkstatt und zum Erfahrungsaustausch ein.  

Link:    
https://www.facebook.com/events/155969574991870

Was:    Feierliche Eröffnung des MakerSpace
Wann:  26.10.17
            15:15 Uhr Eröffnung MakerSpace
            16:00 Uhr offene Werkstatt

Wo:      Haus 4, Raum 04.00.50

Neu: MakerSpace

(18. Oktober 2017) Die additiven Technologien werden in Thüringer Unternehmen in verschiedensten Branchen eingesetzt und sind Inhalt von Forschung und Entwicklung. Zur Vernetzung dieser vielfältigen Kompetenzen, Erfahrungen und Angebote ist das Thüringer Zentrum für Additive Technologien (THAT) gegründet worden. Die feierliche Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, den 23. Oktober 2017, ab 12.30 Uhr in Haus 4 der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt.

Mit Live-Demos, Vorträgen und in einer begleitenden Fachausstellung stellen die Initiatoren und Partner des THAT ihre Angebote für Thüringer Unternehmen vor. Eröffnet wird die Veranstaltung durch Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Herrn Wolfgang Tiefensee.

Das Programm spannt einen Bogen zwischen Visionen der additiven Fertigung über reale Anwendungen hin zu den Chancen für neue Geschäftsmodelle. Ein Fachvortrag widmet sich außerdem den rechtlichen Rahmenbedingungen beim 3D-Druck.

Unternehmen haben die Gelegenheit, mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Ihre Fragen und Ideen rund um die Nutzung der additiven Technologien zu diskutieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird aber gebeten. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich unter http://veranstaltungen.eah-jena.de.

Die Veranstaltung findet im Lehr- und Kongresszentrum der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (Carl-Zeiss-Promenade 2) statt. Parkplätze stehen im Parkhaus der EAH Jena zur Verfügung.
Das Thüringer Zentrum für Additive Technologien vereint unter einem Dach verschiedene Initiativen und Einzelaktivitäten aus Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, diese zusammen zu führen und damit Thüringen zu einer Kompetenzregion für die additive Fertigung zu entwickeln.

Für Thüringer Unternehmen sollen Angebote, Ausstattung und Forschungskompetenzen im Bereich der additiven Technologien besser sichtbar und leichter zugänglich werden. Der Transfer neuster Verfahren und Entwicklungen in die Wirtschaft kann somit gefördert und das Heranführen von Unternehmen an diese Industrie 4.0-Schlüsseltechnologie unterstützt werden.

Andererseits sollen Anforderungen zur anwendungsnahen Forschung und Entwicklung gezielter aufgenommen und in Projekte überführt werden. Damit ermöglicht die Arbeit des Zentrums sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit national und international zu stärken und auszubauen.

Initiatoren des Zentrums sind die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, der Unternehmensverbund „Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 (Fab-I 4.0)“ mit dem Protonetz, das Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), das Institut für Angewandte Physik (IAP) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und deren Clustermanagement (LEG Thüringen).

Mit der Gründung des Innovationszentrums wird eine Maßnahme im Aktionsplan der Regionalen Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung für Thüringen (RIS3 Thüringen) des Freistaates Thüringen umgesetzt und ebenso die Thüringer Digitalisierungsstrategie des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) adressiert. Diese soll dazu beitragen, Thüringen zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung zu entwickeln, so das Ziel von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.

Weiterhin ist es Ziel des Zentrums, die stärkere Integration additiver Technologien in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu fördern und damit die Fachkräftesicherung zu unterstützen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen als Anwender der Technologien und Bildungseinrichtungen ermöglicht die Entwicklung und Umsetzung abgestimmter Konzepte zur Qualifizierung in Beruf und Studium.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Jens Bliedtner
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Fachgebiet Fertigungstechnik/-automatisierung
Telefon: 03641 / 205-444
E-Mail: jens.bliedtner@eah-jena.de

THAT!

(24. Oktober 2017) 1.003 neue Studentinnen und Studenten konnte die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena heute zu ihrer Feierlichen Immatrikulation begrüßen. Viele der „Erstis“ waren mit ihren Familien in den mit neuem Fußboden ausgestatteten Großen Saal des Jenaer Volkshauses gekommen.

Die EAH Jena gab heute ihre vorläufigen Studierendenzahlen bekannt, die nach dem Ende der Einschreibungen noch einmal präzisiert werden: Mit 4.545 Gesamtstudierenden verzeichnet die Hochschule einen geringen Rückgang im Vergleich zum Herbst 2016 mit 4.611 Gesamtstudierenden. Erneut gestiegen ist der Anteil der internationalen Studenten: 848 Frauen und Männer aus der ganzen Welt studieren an der EAH Jena (18,7 %.).

Einer von ihnen ist Jakob Altersberger aus Österreich. Der Student der Sozialen Arbeit erhielt heute das mit 1.200,- € dotierte Stipendium des Förderkreises der EAH Jena für die besten Leistungen als ausländischer Studierender. Das gleiche Stipendium für die besten Leistungen in ihrem Bachelorstudium erhielten auch E-Commercestudentin Paulina Schindler und Pia Reinfeld aus dem Studiengang Medizintechnik. Die Preise des Förderkreises überreichte Dr. Jochen Alkemper, Leiter Produktentwicklung SCHOTT in Jena.

Diesjährige Lehrpreisträger sind sowohl ein Professor, als auch eine Fachgruppe: Die Auszeichnung teilen sich der Biologe Prof. Dr. Michael Meyer, Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie, und die Fachgruppe Fremdsprachen (Fachbereich Grundlagenwissenschaften). Erhard Bückemeier, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung Jena-Saale-Holzland, und der Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung der Hochschule, Prof. Dr. Alexander Richter, übergaben den mit insgesamt 2.000,- € dotierten den Preis, von dem die Sparkassenstiftung 1.500 € trägt und die EAH Jena 500 €.

Mit 1.000,- € ist der jährlich vergebene DAAD-Preis dotiert. Heute erhielt ihn ein junge Frau aus Mexiko: Evelyn Zazilhá Rangel Robles studiert seit Oktober 2015 im englischsprachigen Masterstudium Scientific Instrumentation im Fachbereich SciTec.

Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena-Pößneck übergab erneut den Preis Stadtwerke, verbunden mit 500,- €, für die beste Abschlussarbeit im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik. Absolvent Julian-Benjamin Oberender nahm die Auszeichnung für die beste Masterarbeit auf dem Gebiet der Elektrotechnik entgegen.

Der von Prof. Dr. Markus Glück aus dem Fachbereich Maschinenbau gestiftete Thermofluid-Preis ging an zwei Studenten des Bachelorstudiengangs Maschinenbau: Sebastian Sachs erhielt 250 € und Philipp Zeng 150 € für die besten Prüfungsergebnisse in den Pflichtfächern "Thermodynamik" und "Strömungslehre".

sn

1.003 „Erstis“

(13. Oktober 2017) Das Thüringer Siegel für Gesunde Arbeit wurde am 12. Oktober anlässlich des Tages der Gesundheit in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena vergeben. 

Ines Feierabend, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie überreichte die Siegel an Thüringer Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, die besonderes Engagement für die Mitarbeitergesundheit und gesunde Arbeitsbedingungen nachweisen können.

Siegel in Gold erhielten die August Storck KG – Werk Ohrdruf, der AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V. und die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH. Letztere erzielte mit einer Gesamtprozentzahl von 99,6 % im Bewerbungsverfahren das beste Ergebnis seit Vergabe des Siegels.

Mit dem silbernen Siegel wurden die Bayer Weimar GmbH & Co. KG, die Jenaer Nahverkehr GmbH, die LACOS Computerservice GmbH (Zeulenroda-Triebes) und die Optics Balzers Jena GmbH ausgezeichnet. Das Bronzesiegel errang die COLANDIS GmbH aus Kahla. Alle Siegel wurden für drei Jahre verliehen.

Weiterhin wurde der „Förderpreis für besonderes Engagement“ mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € von der Merkur Bank KGaA überreicht. Der Förderpreis zeichnet das Bewerber-Unternehmen aus, welches im Zertifizierungsprozess durch besonderes Engagement in den gesundheitsförderlichen Maßnahmen, Angeboten und Leistungen im Rahmen seiner Möglichkeiten hervorsticht. Die Auswahl des Förderpreisträgers erfolgt objektiv durch einen Mehrheitsbeschluss der Jurymitglieder. Der Preis ging in diesem Jahr an die LACOS Computerservice GmbH aus Zeulenroda-Triebes.

Neben der feierlichen Vergabe des Thüringer Siegels für Gesunde Arbeit erlebten die Gäste drei Plenumsvorträge zum Thema „Gesunde Führung“ von den Referenten Christina Block (energy factory St. Gallen AG), Gero Niemann (CURATYS International) und Ralph Siepmann von der IBM Cognitive Collaboration and Talent Solutions. Praxisblöcke zur Vorstellung von Best-Practice-Beispielen im Rahmen Gesunder Arbeit in Thüringer Unternehmen rundeten den Tag ab.

Das Netzwerk Gesunde Arbeit in Thüringen unter Leitung der Prorektorin für Forschung und Entwicklung der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Prof. Dr. Heike Kraußlach, freute sich über einen gelungenen und erfolgreichen Tag der Gesunden Arbeit mit viel Input, einem angenehmen Austausch und tollen Beispielen aus der betrieblichen Praxis.

Maria Müller / sn

Dreimal Gold, viermal Silber, einmal Bronze

(13. Oktober 2017) Die Stadtwerke Jena-Gruppe war im Oktober 2016 Auftraggeber eines Projektes für elf Betriebswirtschaftsstudenten der Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit dem Schwerpunkt Personalwirtschaft. Im Mittelpunkt des Projektes stand eine Analyse mit der etwas kryptischen Bezeichnung „Candidate Experience“.

Gemeint sind damit die Erfahrungen, die Bewerber bei der Bewerbung in einem Unternehmen machen. In Zeiten des Fachkräftemangels achten professionelle Personalabteilungen genau darauf, in den Augen der Stellenbewerber einen positiven Eindruck als Arbeitgeber zu hinterlassen. Anhand von Online-Befragungen analysierten die Studierenden die Erfahrungen, Erlebnisse und subjektiven Eindrücke der Bewerber im gesamten Personalbeschaffungs- und -auswahlprozess der Stadtwerke Jena-Gruppe.

Ziel war eine kritische Bestandsaufnahme zur Außenwirkung des derzeitigen Bewerbungsverfahrens und die Erarbeitung von Vorschlägen zur weiteren Optimierung der Prozessabläufe.

Betreut wurde das Projekt seitens der Stadtwerke Jena Gruppe von Nancy Fischer-Kroll und Aniane Oelsner, beide Mitarbeiterinnen im Personalbereich. Für die Ernst-Abbe-Hochschule fungierte Klaus Watzka, Professor für Personalwirtschaft, als Betreuer. Mittlerweile haben die Studierenden das Projekt erfolgreich mit einer Abschlusspräsentation und der Übergabe des Projektberichts abgeschlossen. Neben allen fachlichen Aspekten zum Bewerbermanagement hatten die Studierenden die Möglichkeit, konkrete, praktische Erfahrungen in der Projektarbeit zu sammeln. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Stadtwerke Jena Gruppe über einen sehr gut strukturierten Bewerbungsprozess verfügt. Sowohl angenommene, als auch abgelehnte Bewerber äußersten sich ganz überwiegend sehr positiv im Hinblick auf Schnelligkeit, Freundlichkeit, Informationsniveau und Nutzerfreundlichkeit der Bewerbungsabläufe. Vereinzelte kritische Anmerkungen der Befragten nutzten die Studierenden im Verbund mit Literaturrecherchen und Analysen bei anderen Unternehmen zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen.

Als Dank für die geleistete Arbeit überreichte die Stadtwerke Jena Gruppe dem Projektteam einen Scheck im Wert von 500 €. Einer langen Tradition der Personalwirtschaftsstudenten folgend, konnte die Gruppe den Betrag einer frei gewählten sozialen Organisation als Spende zur Verfügung stellen. Den elf Studierenden war es sehr wichtig, an einen regionalen Verein zu spenden. Schnell fiel daher die Wahl auf den Verein „Kindersprachbrücke e.V.“ in Jena. Die Projektgruppe war beeindruckt von der Arbeit der Kindersprachbrücke, die einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass die Sprachbarrieren von Kindern mit Migrationshintergrund mithilfe von Trainings abgebaut werden.

Bei der feierlichen Übergabe der Spende durch die Studierenden und die Stadtwerke Jena Gruppe stellten die Vertreter des Vereins, Frauke Peisker und Wolfgang Volkmer, verschiedene Projekte sowie den geplanten Verwendungszweck der Spende vor. Aus einem studentischen Lernprojekt zum Nutzen eines Unternehmens wurde so ein Ereignis mit drei Parteien als Gewinner.
                                                          
Sarah Gronbach, Martin Götze, Prof. Dr. Klaus Watzka

Studierende der EAH Jena spenden
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