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​(15. Oktober 2018) Als wichtiger Forschungs- und Industriestandort trägt die Lichtstadt Jena mit ihren Unternehmen, Instituten und Hochschulen maßgeblich dazu bei, innovative neue Technologien in die Industrie zu bringen. Ein wichtiger Beitrag dazu ist seit über 20 Jahren die Jenaer Lasertagung, die gemeinsam von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) und dem Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena) veranstaltet wird.

In diesem Jahr findet die inzwischen 11. Jenaer Lasertagung im Kongresszentrum der Ernst-Abbe-Hochschule statt. Am 22. und 23. November werden auf der Tagung erneut Innovationen und Potenziale der Lasertechnologien präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher erwartet nach der Tagungseröffnung durch Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena, ein abwechslungsreiches Programm mit 32 Fachvorträgen in 13 Sessions, mehr als 25 Industrieausstellern und einer umfangreichen Posterausstellung.

Leitthemen in diesem Jahr sind die laserbasierte Additive Fertigung, UKP-Lasersysteme und deren Anwendungen, weiterhin Trends in der Verfahrensentwicklung sowie neue Lasersystemtechnik. Die beiden Veranstaltungstage werden durch Keynotes von Dr. Rüdiger Paschotta von RP Photonics Consulting, Uwe Schulmeister von MBFZ toolcraft und Pierre Forêt von Linde Gas eingeleitet.

In den letzten 20 Jahren hat sich die Jenaer Lasertagung bei Expertinnen und Experten aus der Laserforschung und der Industrie als eine Plattform für den gegenseitigen Austausch etabliert. Auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten hier die Möglichkeit, ihre innovativen Forschungsthemen vorzustellen und Kontakte zu knüpfen.

Informationen zum Tagungsprogramm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter:

www.lasertagung-jena.de
 


Über das ifw Jena

Das ifw Jena – Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH ist eine rechtlich und wirtschaftlich selbstständige Industrieforschungseinrichtung und zuverlässiger Forschungspartner der mittelständischen Wirtschaft. Die Forschungsschwerpunkte des ifw Jena sind die Lasermaterialbearbeitung von Mikro bis Makro, insbesondere mit Ultrakurzpulslaser, Prozesse der additiven Fertigung, besonders das selektive Laserstrahlschmelzen, die ofenbasierenden Verfahren mit Schwerpunkt Diffusionsschweißen, das Kleben für Hochtemperaturanwendungen sowie Hochleistungsschweißverfahren. Die Expertise wird ergänzt durch umfangreiches Know-how bei der Werkstoff- und Verbindungscharakterisierung. Dienstleistungen in der Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung sowie schweißtechnische Bildungsangebote runden das Leistungsspektrum ab.
Als hundertprozentiges Tochterunternehmen wurde 2009 die ifw optronics GmbH ausgegründet. Die Experten der ifw optronics entwickeln, produzieren und vermarkten optoelektronische Bauelemente, insbesondere UV-Detektoren auf Basis von Si und SiC.

www.ifw-jena.de


Über die EAH Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena ist nicht nur Thüringens drittmittelstärkste, sondern auch größte Hochschule für angewandte Wissenschaften. Aktuell studieren hier ca. 4.500 junge Menschen in Bachelor- und Masterstudiengängen der Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Gesundheits- und Sozialwissenschaften.

Die Vernetzung der EAH Jena mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sorgt für eine optimale Ausbildung. Die meisten Abschlussarbeiten entstehen in Zusammenarbeit mit den Partnern. Die junge Hochschule (gegr. 1991) ist regional eng verbunden und international orientiert. Sie bietet ihren Studierenden ein innovatives, wissenschaftlich solide fundiertes und praxisnahes Studium. Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena blickt auf eine tragfähige Basis, auf weitreichende Vernetzungen und auf einen sehr guten Ruf.

www.eah-jena.de

 

Prof. Dr. Jens Bliedtner
EAH Jena
+49 3641 205-444
jens.bliedtner@eah-jena.de 

Dr. Martin Kahle
ifw Jena
F&E-Koordinator 
+49 3641 204-234
mkahle@ifw-jena.de 

Johannes Lange
ifw Jena, Forschungsdokumentation und -transfer
+49 3641 204-109
jlange@ifw-jena.de

11. Jenaer LasertagungExperten beraten am 22. und 23. November über die Zukunft der Branche

​(15. Oktober 2018) Eine Delegation der chinesischen Hebei University of Technology (HEBUT) aus Tianjing besuchte in der vergangenen Woche die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Geleitet wurde sie vom Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Han Xu.

Bereits im Juli dieses Jahres hatte Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der EAH Jena, mit der HEBUT in Tianjing einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Hebei University of Technology gehört zu den chinesischen Top-Universitäten und ist unter anderem Teil des chinesischen Exzellenz-Programmes „Projekt 211“.

Am letzten Donnerstag wurden die chinesischen Gäste von Prof. Dr. Andreas Schleicher, Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung, und Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor für Forschung und Entwicklung der Jenaer Hochschule begrüßt. In ihrem Einführungsvortrag verwiesen die Prorektoren auf die über 100-jährige ingenieurwissenschaftliche Tradition am Standort Jena, verknüpft mit den Namen Carl Zeiss und Ernst Abbe, die heute an der EAH Jena fortgeführt wird.  Die EAH Jena wurde im vergangenen Jahr in das deutsche Exzellenzprogramm „Innovative Hochschule“ aufgenommen.

Die Wissenschaftler aus der Metropole im Nordosten Chinas besichtigten unter anderem die Labore für Lasertechnik, Additive Technologien und Werkstofftechnik und zeigten sich von den Leistungen der EAH Jena beeindruckt. Danach wurde die Diskussion über geplante Kooperationen zwischen der EAH Jena und der HEBUT fortgesetzt. Die hohe Kompetenz beider Hochschulen im Bereich der Ingenieurwissenschaften ermöglicht eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Lehre, im Studierendenaustausch sowie in der Forschung.

Dr. Dirk Schlegel / sn

Zusammenarbeit in den IngenieurwissenschaftenBesuch einer Delegation der Hebei University of Technology an der EAH Jena

​(9. Oktober 2018) "Da stehen wir nun – gerade angekommen – mitten in Hanoi und lassen uns jetzt und für zwei Wochen gefangen nehmen von dem quirligen Treiben um uns herum und den freundlichen Menschen", so die Fotografen Höllering und Herzer über ihre Reise nach Vietnam.

Die beiden Jenaer haben unabhängig voneinander Vietnam erkundet. Der eine per Bus und der andere per Rad. Der eine im Frühjahr und der andere im Herbst. Viele der besuchten Orte waren die gleichen. Die Begegnungen mit den Menschen und die erlebten Landschaften waren andere. Es war, so die beiden: „ein umfangreiches Programm und wir haben viel über das Land erfahren – die Geschichte, das Leben und die Vorstellungen von der Zukunft. Geblieben sind die Eindrücke und Bilder, die Erinnerung an die vielfältigen kulinarischen Erlebnisse – vor allem aber an die offenen und freundlichen Menschen.

Mit unseren Bildern wollen wir den Versuch machen, einige Reiseeindrücke zu vermitteln. Das können immer nur Momentaufnahmen sein und kann nicht den Anspruch erheben, das ganze Land in seiner Vielfalt zu zeigen. Vielleicht sind sie ja Anregung, das Land selbst zu erkunden. Dann können wir gern mit unseren Erfahrungen zur Seite stehen.“


Reiner Höllering & Rainer Herzer
Kontakt: ausstellungen@eah-jena.de


„Reiseeindrücke Vietnam“
Fotografien von Reiner Höllering und Rainer Herzer
EAH Jena, Haus 5, Treppenhaus 7
15.10.2018 - 14.12.2018

keine Ausstellungseröffnung

Reiseeindrücke VietnamFotoausstellung ab dem 15. Oktober in der EAH Jena

​(Ilmenau, 10.2018) Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 lernen vom 7. bis zum 12. Oktober acht Thü-ringer Hochschulen auf einen Streich kennen. Um sich über ein technisches oder naturwissenschaft-liches Studium zu informieren, erhalten die Mädchen aus ganz Deutschland eine Woche lang tiefe Einblicke in die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Treffen mit Studentinnen und Studenten gehören natürlich auch dazu.

Während der Thüringer Herbstferien besuchen 20 Schülerinnen aus fünf Bundesländern der Klassen-stufe 10-13 sowohl die Technische Universität Ilmenau als auch die Universitäten in Jena und Wei-mar und die (Fach-)Hochschulen in Erfurt, Jena, Nordhausen und Schmalkalden. 

Im Jahr 2018 ist die Duale Hochschule Gera-Eisenach ein fester Bestandteil der CampusThüringenTour. Deshalb besuchen die Teilnehmerinnen bei der diesjährig angebotenen Fir-menexkursion das BMW Group Werk Eisenach, um sich mit Studierenden über die Vorzüge des Dua-len Studiums zu unterhalten und gleichzeitig die enge Verknüpfung von Theorie- und Praxis kennen zu lernen. 

Fast 30 Einzelveranstaltungen werden während der Tour angeboten: Workshops, Mitmach-Experimente, Seminare, Diskussionsrunden, Campusführungen und Laborführungen. Dabei kommen die Schülerinnen mit vielen Studentinnen und Studenten in Kontakt, um Informationen aus erster Hand einzuholen. Zum Beispiel beim Speed-Dating „MINT-Geflüster“ erfahren sie vieles über das Leben und den Studienalltag an einer Hochschule. 

Schirmherrin der 14. CampusThüringenTour ist Jana Schönau vom BMW Group Werk Eisenach. Sie studierte selbst Engineering, Fachrichtung Konstruktion an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach und hat sich seit 1999 zu einer Top-Mitarbeiterin der BMW Fahrzeugtechnik GmbH entwickelt. In ihrem Grußwort an die Teilnehmerinnen motiviert sie die jungen Frauen für die Investition in die eigene Zukunft durch ein MINT-Fach und setzt auf mehr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. 

Die CampusThüringenTour hat zum Ziel, besonders Schülerinnen für MINT-Berufe zu begeistern. Denn obwohl Wirtschaft und Industrie nach jungen Frauen suchen, die eine Ausbildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik haben, entscheiden sich zu wenige dafür – oft nur deswegen, weil sie ein falsches Bild von den Studiengängen haben. Die CampusThüringen-Tour ist ein deutschlandweit einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von acht Thüringer Hochschulen, das zum 14. Mal angeboten wird und den Anteil junger Frauen in technischen und naturwissen-schaftlichen Studiengängen erhöhen möchte. 

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Thüringer Hochschulen statt und wird vom Freistaat Thüringen gefördert.
 
Uta Seydel
thueko@tu-ilmenau.de

Acht Hochschulen auf einen StreichCampusThüringenTour 2018

​(2. Oktober 2018) Am 10. Oktober lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu einem öffentlichen Vortrag zur Baugeschichte der Hochschule und des Standortes an der Jenaer Carl-Zeiss-Promenade 2 ein: Helmut Zipfel, Hochschulplaner i. R., spricht um 14.00 Uhr im Hörsaal 1 (Haus 3) über die bauliche Entwicklung der Fachhochschule Jena.

Dass die Fachhochschule Jena heute Ernst-Abbe-Hochschule heißt (abgekürzt EAH Jena), hat sich in Thüringen mittlerweile herumgesprochen. Wie sieht es aber mit der Vorgeschichte des Campus an der Carl-Zeiss-Promenade aus?  Die EAH wurde 1991 nicht auf der grünen Wiese errichtet, das wissen zumindest viele Jenaerinnen und Jenaer – oder Jenenser.

Der langjährige Hochschulplaner der Fachhochschule Jena geht auf die Vorgeschichte des Standortes ebenso ein, wie auf weithin unbekannte Details aus Planung und Bau des Campus von 1991 bis 2008, bis hin zur heutigen Entwicklung. Der Vortrag ist öffentlich und kostenfrei - alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

sn

Eine Hochschule und ihre Vorgeschichte Über die bauliche Entwicklung des Standortes der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Das Gründerteam von PureQuartzInnovation aus Jena konnte beim 7. Thüringer Strategiewettbewerb für innovative Gründungen mit seinen speziellen Quarzglasprodukten überzeugen.

Am vergangenen Mittwochabend fand die Prämierungsveranstaltung zum 7. Thüringer Strategiewettbewerb für innovative Gründungen in Erfurt statt. Ausgezeichnet wurden die besten Strategiekonzepte des Freistaats.

Zu den diesjährigen Preisträgern gehört PureQuartzInnovation, ein EXIST-Gründungsprojekt der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Die drei Gründer, Marcel Markert, Jennifer Scholle und Waldemar Nitischinski, erhielten 5.000 Euro für den Unternehmensaufbau und die Weiterentwicklung ihres Geschäftskonzepts.

Das Gründungsvorhaben beschäftigt sich mit der Herstellung von speziellen Quarzglasprodukten insbesondere für die Halbleiterindustrie. Hier bilden die individuell gefertigten Glaserzeugnisse eine wesentliche Voraussetzung für den effizienten Produktionsprozess von Mikrochips. Dank eines innovativen Schweißverfahrens kann das Gründerteam Quarzglas zudem extrem genau zusammenfügen und in höchster Reinheit anbieten.

Das Gründungsprojekt wird über das Förderprogramm EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie den Europäischen Sozialfonds finanziert und durch Prof. Dr. Jens Bliedtner als Mentor und den Gründerservice der Ernst-Abbe-Hochschule unterstützt. Ziel des Strategiewettbewerbs ist es, Unternehmenskonzepte in Form eines Strategiepapiers zu vervollständigen und weiterzuentwickeln, um Gründungen voranzubringen. Hierfür erhielten alle Bewerber durch den Veranstalter ThEx-innovativ/STIFT ein intensives Coaching sowie ausführliches Feedback zum eingereichten Strategiekonzept.


Kontakt:
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Gründerservice/SZT
Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena
https://www.eah-jena.de/de-de/gruenderservice
Innovative Unternehmensstrategie prämiertPreis für EAH-Gründungsprojekt PureQuartzInnovation

​(26. September 2018) „WODKA - Von der Cornea bis zum visuellen Cortex“ so lautet der Gewinnertitel des diesjährigen Siegers des Video-Awards der VDCO, der Vereinigung der deutschen Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen.
 
Frei nach dem Motto „Von der Cornea bis zum virtuellen Cortex“, konnte jede Hochschule ein Video einreichen. Dabei war es egal ob das Video eher lustig oder informativ wird, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. 2018 reichten die EAH Jena, die HFA Köln und die Hochschule Aalen einen Kandidaten ein.
 
Dem ersten Platz winkten 800 € Preisgeld sowie drei Freikarten für die „Sicht.Kontakte“ im Oktober in München. Gewinner wurde die Studierendengruppe aus dem Bachelorstudiengang Augenoptik/Optometrie der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.
 
Die Grundidee für das Siegervideo stammte von Studierenden aus dem siebten Semester des Studiengangs. Als Grundlage diente das Lied „Wodka“ der Band „Gruppa Karl-Marx-Stadt“ die 2016 auf dem „Äppelwoi“ der Augenoptikerstudenten und -dozenten in Jena spielte. Der Gesang auf dem Video stammt von der (hochschulinternen) Band „Wolf-Gang“. Dreh, Schnitt, Bearbeitung und alle weiteren nötigen Arbeiten wurden von rund einem Dutzend Studierenden und zwei Professoren ausgeführt – mit Erfolg!
 
Zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=HV9mUjAJ6ro&t=1s
 
 
nh/sn
 

WODKAStudierende der EAH Jena gewinnen Video-Award

​2017 startete an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, Fachbereich Sozialwesen, der berufsbegleitende Masterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik" zum ersten Mal. Alle 20 Studienplätze konnten vergeben werden.

Das praxisorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle von Erziehungs- und Kulturwissenschaften angesiedelt und fokussiert Kulturelle Bildung, Sozial-, Spiel- und Medienwissenschaft zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit digitalen Spielen.

Sowohl formelle als auch informelle Bildungsangebote werden vorgestellt und die Studierenden dazu befähigt, eigene Modellprojekt zu generieren. Das Curriculum vermittelt zunächst die Grundlagen spezifischer Wissens- und Praxisgebiete und vertieft diese im Verlauf. In Modulen zur Forschung und Entwicklung werden bestehende Projekte analysiert und innovative Weiterentwicklungen angeregt. Als Dozentinnen und Dozenten konnten bundesweit anerkannte Expertinnen und Experten gewonnen werden, die den Studierenden zugleich ein professionelles Netzwerk für Theorie und Praxis im deutschsprachigen Raum eröffnen.
 
Konzipiert und geleitet wird der Studiengang von Prof. Dr. Martin Geisler (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Gerrit Neundorf. Beide bauen auf den langjährigen Erfahrungen im Institut für Computerspiel – Spawnpoint auf und gewährleisten so einen hohen Praxis- und Theorietransfer. 
 
Im April 2019 startet nun der zweite Durchgang. Vorerfahrungen der Bewerberinnen und Bewerber in pädagogischen Kontexten und/oder der Sozialen Arbeit sind sehr hilfreich. Aber auch Interessenten aus der Medienwissenschaft und Mediengestaltung, dem Journalismus, der Kulturarbeit und vielen anderen Querschnittsgebieten, die sich dem wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und insbesondere praxisorientierten Diskurs um das digitale Spiel stellen möchten, sind willkommen.
 
Der Studiengang wird berufsbegleitend, kostenpflichtig und in Modulform durchgeführt. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Zwei bis drei Präsenzanteile pro Semester finden in Jena statt. Über Online-Plattformen werden Selbststudiumsanteile betreut. Der Studienabschluss „Master of Arts" eröffnet den Absolventen ein breites Betätigungsfeld in den Bereichen Spiel-, Theater- und Medienpädagogik.
 
Bewerbungen können bereits jetzt eingereicht werden. Stichtag und Bewerbungsende ist der 28.02.2019.  
 
Alle Informationen: www.spiel-medien-pädagogik.de
Praxisorientierter Diskurs um das digitale SpielMasterstudiengang „Spiel- und Medienpädagogik“ startet in die zweite Runde
Heute startet eine Sommerschule des Fachbereiches Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in Valparaíso/Chile. Partner vor Ort ist bis zum 5. Oktober die Universität „Universidad Técnica Federico Santa María“ in Valparaíso.
 
Der inhaltliche Schwerpunkt der Sommerschule liegt auf dem Lehrendenaustausch und dem Thema ‚Studying and Doing Business in Germany‘. Im Fachkursteil „Doing Business in Germany“ stehen Vorträge von Professoren der EAH Jena, von Vertretern der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer (AHK) und der Deutschen Botschaft sowie des DAAD in Chile auf dem Programm.
 
Mit den Gästen werden verschiedene Fachthemen, wie zum Beispiel die Grundlagen des deutschen Finanzmarktes, das deutsche Wirtschaftsrecht oder die interkulturelle Wirtschaftskommunikation, diskutiert. Die Fachvorträge werden durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt, unter anderem eine Exkursion zu einem chilenischen Unternehmen, das Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland unterhält. Die Sommerschule wird aus dem Programm „Sommerschulen im Ausland“ des DAAD finanziell unterstützt.
Sommerschule in ChileBetriebswirtschaftler der EAH Jena zu Gast an Technischer Uni in Valparaíso

Hans Christian Koch wurde für seine Bachelorarbeit "Ökonomische und technische Bewertung von Wasseraufbereitungsverfahren am Beispiel der informellen Siedlung ‚Las Fincas‘ auf Cozumel, Mexiko“, in diesem Sommer mit dem GEU-Studienpreis 2017 des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) geehrt.

„Ich bin glücklich und stolz über den Preisgewinn. Die Auszeichnung des VDI stellt eine tolle Anerkennung der geleisteten Arbeit in Mexiko dar und zeigt, dass sich mein Engagement und das aller Unterstützer ausgezahlt hat. Dafür möchte ich allen Befürwortern und Förderern auf deutscher und mexikanischer Seite danken!“, so Koch.

Hans Christian Koch studierte von 2013 bis 2018 an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Dabei absolvierte er sein Bachelor- und Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen. Im Bachelor vertiefte er den Studienschwerpunkt „Energie und Umwelt“. Als er sich für den Studiengang entschied, überzeugte ihn insbesondere der interdisziplinäre Ansatz: Als Wirtschaftsingenieur ist er in der Lage, Sachverhalte sowohl vom technischen, als auch vom betriebswirtschaftlichen Hintergrund nachzuvollziehen und zu bewerten.

Während seines einjährigen Aufenthalts an der Universidad de Quintana Roo (UQROO) Cozumel, Mexiko führte Hans Christian Koch Umfragen in einem Armenviertel durch. Dort fielen ihm die teils heiklen Lebensverhältnisse der Familien auf: Es besteht kein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung und Kanalisation, außerdem wird das aus dem Brunnen gewonnene Wasser nicht aufbereitet und Abwasser in die Umgebung abgeleitet.  Mit eigenen Untersuchungen wollte er den Zustand des Grundwassers dokumentieren und Lösungen für eine Wasserversorgung ohne die gesundheitlichen Gefahren für die Menschen vor Ort aufzeigen. So entstand die Idee für die Bachelorarbeit.

Vor Ort in Mexiko, wurde dann zunächst dem Verdacht einer vom Menschen verursachten Kontamination des Grundwassers mittels Untersuchungen der Grundwasserqualität nachgegangen. Dazu wurden Wasserproben aus 30 Hausbrunnen der Siedlung hinsichtlich physikalisch-chemischer, organischer, anorganischer sowie bakteriologischer Parameter analysiert. Die Ergebnisse waren bezeichnend: Im Grundwasser wurde die allgegenwärtige Präsenz von Fäkalbakterien festgestellt. Auf dieser Grundlage bewertete Koch Methoden der Wasseraufbereitung hinsichtlich Kosten, Nutzen und technischer Realisierbarkeit. Die Betrachtungen ergaben, dass eine wesentliche Verbesserung der Wasserqualität bereits mit geringem finanziellem – für die Anwohner bezahlbarem – Aufwand möglich wäre. 

Allerdings galt es auch mit einigen Schwierigkeiten fertig zu werden: Um überhaupt einen Zugang zum Brunnen zu erhalten, musste zunächst das Vertrauen der Anwohner und Brunnenbesitzer gewonnen werden. Dazu war einiges an Verhandlungsgeschick nötig. Auch für die kostspieligen bakteriologischen Analysen war Koch auf die Hilfe Dritter angewiesen. Der lokale Wasserversorger sicherte glücklicherweise die Unterstützung zu und stellte Laborinfrastruktur sowie benötigte Nährmedien zur Verfügung.

Zusätzlich absolvierte Koch noch drei weitere jeweils zweimonatige Praktika in Mexiko. Nach dem Abschluss der Bachelorarbeit kehrte er für die Durchführung weiterer Probenahmen nach Cozumel zurück, für die er das Untersuchungsgebiet erweiterte und auch Mikroschadstoffe wie Arzneimittel untersuchte. Die Ergebnisse veröffentliche er anschließend auf wissenschaftlichen Tagungen und in Zeitschriften.

Neben der Weiterentwicklung seiner fachlichen Kenntnisse, konnte der ehemalige EAH-Student auch einiges für sich persönlich mitnehmen: So spricht er jetzt fließend Spanisch und hat viele Einblicke in die mexikanische Kultur gewonnen. Außerdem entwickelte er ein interkulturelles Verständnis und eine große Offenheit für Neues und Unbekanntes. Im April dieses Jahres hat Koch sein Masterstudium abgeschlossen. Als Tutor betreut er nun peruanische Gaststudenten, die im Rahmen des vom DAAD geförderten PEEsuD-Projektes (Practice driven education in environmental engineering and sustainable development) an der Hochschule sind. Gerne möchte Hans Christian Koch im umwelttechnischen Bereich promovieren. Allerdings steht noch nicht fest, ob er zuerst Berufserfahrung sammeln muss.

Das von ihm betreute Projekt in Mexiko zeigt beispielhaft die Herausforderungen für Ingenieure in einer globalisierten Welt. Neben technischem Fachwissen gewinnen zunehmend auch Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz an Bedeutung. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurde im Jahr 2014 an der EAH Jena das neue Studienprogramm „Umwelttechnik und Entwicklung“ ins Leben gerufen. Dieser international und praxisnah ausgerichtete Bachelorstudiengang umfasst neben einer fundierten Ingenieurausbildung auch Aspekte der Entwicklungszusammenarbeit. Innerhalb des achtsemestrigen Studiums absolvieren die Studierenden ein einjähriges Auslandsstudium und -praktikum. Partnerländer sind beispielsweise Südafrika, Jordanien, Vietnam, Indonesien und Peru.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Matthias Schirmer

matthias.schirmer@eah-jena.de

Nico Horn (nh)

Bachelorarbeit in MexikoStudent der Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit VDI-Preis ausgezeichnet

Vom 08. bis 10. Oktober 2018 veranstaltet das Center for Innovation and Entrepreneurship der Ernst-Abbe-Hochschule Jena einen Wettbewerb zur Unternehmensgründung. Gegenstand hierbei ist die simulierte Planung und Errichtung eines Produktionsunternehmens, das hochwertige Konsumgüter entwickelt, herstellt und vertreibt. Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb nehmen die Rolle der Unternehmensgründer ein, erstellen einen Businessplan und führen das Unternehmen in den ersten zwei Geschäftsjahren. Dabei treten insgesamt bis zu zehn Teams gegeneinander an und konkurrieren um Marktanteile.

Die Veranstaltung richtet sich zunächst an Studierende thüringischer Hochschulen, eine Beteiligung steht aber auch weiteren interessierten Personen offen. Insbesondere diejenigen, die eine eigene berufliche Selbstständigkeit beabsichtigen, profitieren von einer Teilnahme. Das Planspiel vermittelt Erfahrungen zur Vorbereitung und Gründung eines Unternehmens. Das dafür notwendige Wissen ist Gegenstand verschiedener Lehrgespräche innerhalb der dreitägigen Veranstaltung. Darüber hinaus trainieren die virtuellen Gründer zahlreiche „weiche“ Fähigkeiten, wie etwa das Führen von Gesprächen zur Einwerbung von Kapital oder das Präsentieren der erzielten Ergebnisse.

Der Planspielwettbewerb steht unter der Leitung von Prof. Dr. Heiko Haase und Dr. Arndt Lautenschläger aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft. Anmeldungen per E-Mail sind noch bis 05. Oktober 2018 möglich:

arndt.lautenschlaeger@eah-jena.de

Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Ernst-Abbe-Hochschule Jena:

www.eah-jena.de

Einladung an die EAH Jena | Jenaer Gründungsplanspiel-Wettbewerb Vom 08. Oktober bis 10. Oktober wird an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ein Planspielwettbewerb veranstaltet.

Zum Informationsabend „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 19. September ein. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Haus 4, Hörsaal 6.

 
Kennen Sie Konrad Zuse, Spencer Ferguson Silver und Nils Ivar Bohlin? Nein?
Dann geht es Ihnen so wie Millionen anderer Menschen, denen diese drei Männer unbekannt sind, die aber deren Erfindungen regelmäßig nutzen.
 
Im Zeitalter der Digitalisierung kann man auf den Computer nicht verzichten, Post-It-Notes erleichtern den Büroalltag und jeder, der in einem Auto fährt, wird bei einem Unfall den Sinn eines Sicherheitsgurtes erkennen (oder bereits erkannt haben).
 
Den Ingenieuren geht heute die Arbeit nicht aus und auch zukünftig braucht es einfallsreiche Fachleute auf allen Gebieten der Technik. Über die vielfältige und spannende Welt der Ingenieure sowie die Voraussetzungen, Ingenieur oder Ingenieurin zu werden, informiert dieser Vortrag.
 
Allen Studieninteressierten soll Mut gemacht werden, den drei Herren nachzueifern.
 
Kontakt:
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Fachbereich Maschinenbau
Prof. Dr. Martin Garzke
Mitarbeiterin: Kristin Prager
Tel: 03641/205 521
„Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“ Ein Informationsabend der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu ingenieurtechnischen Studiengängen für Schülerinnen, Schüler und Eltern

Das erste MINT-Festival Jena öffnete pünktlich am 11.09.2018 seine Pforten. Es dauerte nicht lange, bis die vorbereiteten Räumlichkeiten des Wissenschaftsfestivals rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit hunderten von neugierigen jungen Menschen gefüllt waren.

Schulklassen aus ganz Jena und Umgebung strömten in die Friedrich-Schiller-Universität, denn geboten wurde so einiges: Es gab ein buntes Programm aus Mitmach-Experimenten, Workshops, Vorträgen, Angebote zur Berufsorientierung und einen Schülerwettbewerb. Aber nicht nur in-, sondern auch außerhalb der Uni gab es viel zu sehen: Auf dem Vorplatz des Campus wurde eine große Bühne errichtet. Dort konnten die Zuschauer live naturwissenschaftliche Phänomene miterleben.

Einige hundert Meter weiter weg stand in der Grietgasse auf dem Gelände des Otto-Schott-Instituts das Ergebnis einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der „Inno-Truck“ kann als umgedrehtes Museum verstanden werden. Hier gibt es nichts zu sehen was einmal war, sondern es werden zukünftige Möglichkeiten aufgezeigt. Aktuellste Technologien und Forschung werden mit Hilfe von über 80 Leihexponaten in dem aufwändig umgebauten Truck präsentiert. Dabei sind die Themengebiete Zivile Sicherheit, Innovative Arbeitswelt, Gesundes Leben, Intelligente Mobilität, Nachhaltiges Wirtschaften und Energie, sowie Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Teil der Ausstellung.

Am Vormittag wurden die Gewinner des Instagram-Wettbewerbs #lightsonjena gekürt. Unter dem Motto „Wo leuchtet Jena am hellsten“ wurden über 500 Bilder getaggt. Um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, wurden die Gewinnerbilder aus den 200 im Wettbewerbszeitraum entstandenen Bildern gezogen. Der Publikumspreis mit den meisten Instagram-likes ging an den User „Lukdie“ mit einem Bild des Jenaer Marktplatzes. Den Jurypreis gewann „Kichaerbse“ mit einem Bild des Kulturarena Publikums. Die beiden Gewinner erhalten jeweils eine Ballonfahrt über Jena. Es gab aber noch weit mehr beeindruckende Bilder. Die besten davon konnten noch bis zum Ende des Festivals, am 13. September, in einer Ausstellung bewundert werden.

Besonders die Mitmach-Experimente begeisterte Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen. Zeitweise waren einige Stände so überfüllt, dass man denken konnte, eine berühmte Band gibt gerade eine Autogrammstunde. Mittendrin: die Ernst-Abbe-Hochschule Jena mit Ausstellungen, Vorträgen und Workshops. Vertreter der EAH Jena waren die Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik, Grundlagenwissenschaften, Maschinenbau und SciTec. Am Stand „Werkstofftechnik erleben“ wurde zum Beispiel den Schülerinnen und Schülern die Welt der Werkstoffe näher gebracht. Das Bekannte wurde mit dem Alltäglichen verbunden: So diente eine Cola Dose als Experimentalstück um Fragen, wie: „Welche Eigenschaften hat das eingesetzte Material und wie kann ich die Eigenschaften ändern“, zu beantworten.

Wer sich für ein Studium an der EAH Jena interessierte, wurde direkt vor Ort von Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule beraten. Sie konnten nicht nur über alle Studiengänge informieren, sondern teils auch aus ihrem eigenen Studienalltag erzählen. Schön anzusehen war, dass sich nicht nur Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe für die Hochschule interessierten, sondern sich auch jüngere über ihre Traumstudiengänge und Traumberufe informierten.

Nico Horn (nh)

Wissenschaft zum AnfassenErnst-Abbe-Hochschule beim ersten Jenaer MINT-Festival dabei

Pressemitteilung JenaWirtschaft

(Jena, 11.09.2018) Wo leuchtet die Lichtstadt Jena am hellsten? Zur Antwort auf diese Frage startete zum 1. Internationalen Tag des Lichts am 16. Mai ein digitaler Fotowettbewerb auf der social media Plattform Instagram. Die Organisatoren – die Wirtschaftsförderung Jena (JenaWirtschaft), das Stadtmarketing Jena, die Uni Jena sowie die Ernst-Abbe-Hochschule – hatten aufgerufen, die schönsten und strahlendsten Jena-Bilder unter dem Hashtag „lightsonjena“ auf Instagram zu posten. Fast 500-mal wurde der Hashtag #lightsonjena gesetzt, davon auf über 200 Bildern, die im Wettbewerbszeitraum zwischen 16. Mai und 31. August 2018 neu gepostet wurden. Zum Auftakt des MINT-Festivals Jena am 11. September wurden zwei Bilder – ein Publikumspreis und ein Jurypreis – ausgezeichnet. Die Fotografen gewinnen jeweils eine Ballonfahrt über Jena – für ganz neue Fotoperspektiven von oben. Der Preis wird zur Verfügung gestellt von der JENOPTIK AG.

Den Publikumspreis – der mit den meisten „Instagram-Herzchen“ – gewann der Instagram-Nutzer „Lukdie“ mit einem Bild des Jenaer Marktplatzes. Die Jury entschied sich darüber hinaus für „Kichaerbse“ und ihr Bild des Kulturarena-Publikums zum Konzert von Tom Walker. Passenderweise entstand das Bild während des Lieds „Leave the light on“.

„Mit dem Fotowettbewerb haben wir das Thema Lichtstadt erfolgreich in den digitalen Raum tragen getragen – und zwar speziell zu den jungen Menschen der Stadt – Studierende, Azubis, Schüler und Absolventen“, resümiert Wilfried Röpke, Chef der Jenaer Wirtschaftsförderung. Er freue sich, dass die Zahl der Bilder die Erwartungen weit übertroffen habe. „Das zeigt, wie sehr sich junge Leute mit dem Standort Jena identifizieren“. Diese Identifikation sei wichtig, damit möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene auch nach dem Schul- oder Hochschulabschluss in Jena blieben, so Röpke. „Hier vor Ort haben wir so viele spannende Perspektiven für Ausbildung, Studium oder Einstiegsjob, speziell im MINT-Bereich, das möchten wir den jungen Leuten aufzeigen und mitgeben“, so der JenaWirtschaft-Chef.
Ein wichtiges Thema auch für die JENOPTIK AG, die die Kosten für beide Ballonfahrten der Siegerfotografen in Höhe von 500 Euro übernimmt. „Wir freuen uns, die Preise für die beiden besten Lichtbilder von Jena zu stiften. Unter dem Motto „More Light“ steht bei Jenoptik das Licht im Mittelpunkt. Wir als Jenoptik unterstützen vor allem wenn es darum geht, junge Leute von Jena als attraktiven Lebens- und Arbeitsmittelpunkt zu begeistern, so Maria Koller, Personalchefin der JENOPTIK AG. Jenoptik ist Goldsponsor des MINT-Festivals. Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ können junge Leute am Jenoptik-Stand sehen, wie eine Infrarotkamera funktioniert. „Uns ist es wichtig, immer wieder zu zeigen, wie spannend unsere Technologien und Produkte rund um Licht sind. Wenn uns das gelingt, haben wir in Sachen Fachkräfte der Zukunft einen guten Schritt gemacht“, so Maria Koller.

Alle teilnehmenden Bilder sind weiterhin auf Instagram unter dem Hashtag #lightsonjena bzw. auf der Website www.lichtstadt-jena.de/lightsonjena zu sehen. Die beiden Gewinner des Wettbewerbs - die Instagram-Nutzer "lukdie" und "kichaerbse" können ihren Ballonfahrt-Gutschein im Büro der Wirtschaftsförderung abholen. Eine kleine Auswahl der schönsten Jena-Bilder wird noch bis Donnerstag zum MINT-Festival Jena im 1. OG des Campus Ernst-Abbe-Platz gezeigt.

Pressekontakt für Rückfragen:
Marina Flämig, Tel. 03641 – 87 300 33, E-Mail: marina.flaemig@jena.de

Schönste Jena-Bilder prämiertFotowettbewerb schickt Gewinner auf Ballonfahrt

​Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang „Health Care Management (MBA)“ lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 5. September ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in der ersten Etage von Haus 5, Raum 05.01.43.

Der Studiengang wurde vom Fachbereich Betriebswirtschaft der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Das fünfsemestrige Studium richtet sich an berufstätige Mediziner und Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen mit einem Staatsexamen, Diplom- oder Bachelorabschluss.

Der Studiengang vermittelt vertiefende theoretische und praktische Qualifikationen, so dass die Studierenden neben der fachlichen Kompetenz eine ganzheitliche Sicht auf Funktionen, Prozesse, und Entscheidungen betr. den Gesundheitsmarkt und in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, insbesondere in Krankenhäusern, gewinnen.

Am 5. September haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

Informationen: http://www.jenall.de/hcm
http://www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

Informationsveranstaltung Weiterbildungsmasterstudiengang „Health Care Management"EAH Jena bietet Weiterbildung in Gesundheitsökonomie an - Infoveranstaltung am 5. September für alle Interessierten

Systematisches Defizit beim Umgang mit Langzeitarbeitslosigkeit

 
Programme zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit, wie das aktuell im Bundeskabinett beschlossene "Teilhabechancengesetz", haben einen systematischen Webfehler. Sie sind rein kurativ ausgerichtet. Es fehlt ihnen komplett eine präventive Komponente.
Prof. Dr. Klaus Watzka aus dem Fachbereich Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule/Jena hat dazu eine kritische Analyse angefertigt.

(Die Langfassung dieses Textes ist auf Anfrage gern erhältlich.)    
 
 
Vorbeugen ist besser als Heilen!
Kritische Anmerkungen zum Umgang mit Langzeitarbeitslosigkeit
 
Die Langzeitarbeitslosen von heute sind die fehlenden Personalressourcen von morgen! In Zeiten knapper Arbeitskräfte wird damit aus einem bis dato eher gesellschaftlichen Problem auch ein betriebswirtschaftliches. Unternehmen darf es nicht gleichgültig sein, ob staatliche Programme für Arbeitslose effizient sind oder nicht. Bei einer grundsätzlich erfreulichen Tendenz auf dem Arbeitsmarkt sind bei aktuell 2,28 Mio. Arbeitslosen immer noch 0,82 Mio. langzeitarbeitslos (www.arbeitsagentur.de). Das sind ca. 36%! Für die verbleibenden 64% besteht - insbesondere bei nachlassender Konjunktur - die Gefahr, die potenziellen Langzeitarbeitslosen von morgen zu sein!
 
Aktuell hat nun Mitte Juli das Bundeskabinett mit dem „Teilhabechancengesetz“ ein Förderprogramm für Langzeitarbeitslose im Volumen von 4 Mrd. € (!) beschlossen. Über Ergänzungen im Sozialgesetzbuch II (§§ 16i, 16e SGBII) soll im Kern ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt mit sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen auf Basis des Mindestlohns entstehen. War eine Person mindestens zwei Jahre arbeitslos, dann kann der Arbeitgeber über zwei Jahre einen Lohnkostenzuschuss von 75% (1.Jahr) und 50% (2. Jahr) erhalten. Nach einer mindestens siebenjährigen Arbeitslosigkeit sind Zuschüsse von 100% über zwei Jahre möglich, die dann bis zum maximalen Förderzeitraum von 5 Jahren jährlich um jeweils 10% sinken. In beiden Fallgruppen ist als neues Element begleitend eine intensive Betreuung und Beratung (= Coaching) von Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch die Arbeitsagentur oder einen beauftragten Dritten vorgesehen (www.bmas.de). Dieses Programm erweitert und verlängert ein ähnlich gelagertes Förderprogramm, das bereits die Vorgängerin von Arbeitsminister Heil, Andrea Nahles, mit einem Förderzeitraum 2015-2019 und einem Fördervolumen von 885 Mio. € ins Werk gesetzt hatte. In diesem Kontext sei auch nochmal an die vielfältigen Programme der letzten Jahrzehnte für „schwer vermittelbare Arbeitslose“ und die große Zahl an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) erinnert. Man nimmt also durchaus viel Geld für die Thematik „Langzeitarbeitslosigkeit“ in die Hand.
 
Allerdings haben alle Programme einen entscheidenden Webfehler. Sie sind rein therapeutisch ausgelegt. Eine prophylaktische Komponente fehlt völlig. Sie setzen damit systematisch zu spät an! In allen Lebensbereichen betreiben wir aus gutem Grund Prophylaxe. Impfungen sollen den Ausbruch schwerer Krankheiten verhindern, regelmäßige Krebsvorsorge potenzielle Lebensbedrohung früh aufdecken, regelmäßige Sicherheitsschulungen sollen Arbeitsunfälle vermeiden. Schon der Volksmund weiß: Vorbeugen ist besser als heilen! Und der Ökonom steuert dann die Erkenntnis zu, dass prophylaktische Maßnahmen oft erheblich kostengünstiger sind als kurative Maßnahmen.
Nur im Umgang mit Arbeitslosigkeit wird diese eigentlich simple Erkenntnis nicht hinreichend beherzigt. Große Teile der beträchtlichen öffentlichen Mittel für die Reintegration Langzeitarbeitsloser hätten eingespart werden können, wenn Politik (und Tarifpartner!) die Problematik entschlossener, früher und vor allem mit anderer Akzentsetzung angegangen wären. Das lange Zuwarten und die fehlenden vorbeugenden Maßnahmen bei der Arbeitsmarktpolitik haben die Problematik der Langzeitarbeitslosigkeit erst in ihre Komplexität und Größendimension hineinwachsen lassen. Wer zu lange den Kopf in den Sand steckt, knirscht eben irgendwann mit den Zähnen… Warum diese Einschätzung?
 
Schon seit mehreren Jahrzehnten hat sich die Psychologische Arbeitslosenforschung in vielen nationalen und internationalen empirischen Studien mit den belastenden Auswirkungen von Arbeitslosigkeit beschäftigt. Dabei hat sich klar gezeigt, dass Arbeitslosigkeit das Risiko für das Auftreten spezifischer Belastungswirkungen deutlich steigert. In aller Kürze: Der Verlust der Arbeit führt zu einem schleichenden Zerfall von Zeitstrukturen. Die Befähigung zur Zeitplanung, zur effizienten Zeitverwendung und zur Zeitdisziplin nimmt ab. Arbeitslosigkeit verhindert die Erfahrung eigener Nützlichkeit und Handlungskompetenz und lässt so Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeitserwartungen erodieren. Die mit dem Arbeitsverlust einhergehende Reduzierung des verfügbaren Einkommens führt zu massiven Finanz- und Überschuldungsproblemen und verengt für die ganze Familie den sozialen Lebensraum. Arbeitslosigkeit nimmt dem Betroffenen seine beruflichen Sozialkontakte und damit ein wichtiges Anwendungsfeld für Sozialkompetenzen. Erfolgt zudem ein (wahrscheinlicher) Rückzug aus dem privaten Kontaktfeld, verschärft sich die Verkümmerung der sozialen Qualifikationen. Familienstrukturen werden zerstört, wenn die Partner mit der neuen Rollenaufteilung (ganztägige Anwesenheit des Partners!) im häuslichen Umfeld scheitern. Und gut belegt ist schließlich auch, dass Arbeitslose - trotz geringerer objektiver Belastungen - eine schlechtere physische und psychische Gesundheit aufweisen. Die Länge der Arbeitslosigkeit ist dabei nur ein Einflussfaktor. Die Probleme sind damit keineswegs nur auf Langzeitarbeitslose beschränkt.
Diese Befunde sind schon seit langem bekannt. Wer genau hinschauen wollte, der musste kein Prognosegenie sein, um zu vermuten, dass sich diese Belastungswirkungen über kurz oder lang zu massiven Vermittlungshemmnissen verdichten mussten. Nun ist es wenig kreativ, über vergossene Milch zu klagen. Das Kind ist nun einmal in den Brunnen gefallen.
Jetzt versucht man über langwierige, kostenintensive Programme wenigstens einen Teil der Betroffenen wieder „nach oben zu ziehen“. Gut so! Aber man sollte aus diesen Brunnenstürzen die Lehren für die Zukunft ziehen und den Brunnen massiv vergittern. Dies verringert zukünftig die Problemhäufigkeit und -intensität bei längerer Arbeitslosigkeit.
 
Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen müssen also um einen Vorsorgebaustein ergänzt werden. Wie muss dieser aussehen?
Generell sollten Mitarbeiter direkt nach einem Arbeitsplatzverlust eng und professionell begleitet werden. In der Sprache der Psychologen durchlaufen sie ein „kritisches Lebensereignis“, das eine intensive psychische Anpassungsleistung abfordert. Es kann ohne belastbare Bewältigungsstrategien schnell überfordernd sein. Schockstarre, depressive Tendenzen und Rückzug in die Inaktivität sind bei entsprechender Persönlichkeitsdisposition die Folgen. Eine psychologische Begleitung kann aus Kostengründen durchaus in einem Gruppensetting stattfinden. Es bietet den Arbeitslosen zudem die Chance auf gegenseitige Beratung/Unterstützung und auf die psychisch erleichternde Erkenntnis, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein sind. Ziel in dieser frühen Phase muss weiterhin die Erhaltung eines hohen Aktivitätsniveaus zur Planung und Gestaltung der weiteren beruflichen Zukunft sein.
Dazu gehört die Erarbeitung eines guten Know-how in Bewerbungsfragen, eine Facette die die Arbeitsagenturen bereits sehr gut abdecken. Sobald abzusehen ist, dass eine schnelle Anschlussbeschäftigung nicht realisierbar ist, also etwa nach 3-4 Monaten, müssen intensivere Betreuungsmaßnahmen einsetzen. Dazu gehört in einem ersten Modul eine detaillierte Finanzberatung. Es zeichnet sich nun für unbestimmte Zeit ein geringeres Haushaltseinkommen ab. Die Finanzstrukturen und das Ausgabeverhalten der gesamten Familie müssen analysiert und auf die neue Situation hin justiert werden - proaktiv, ehe die Schuldenfalle zuschnappt. In einem zweiten Modul gilt es, eine möglichst geregelte Zeitstruktur zu erhalten. Dies gelingt, wenn sich die Betroffenen aktiv alternativen Aufgaben stellen (z.B. Weiterbildung, ehrenamtliche Tätigkeit, neue Hobbies, Realisierung privater Großprojekte an der Immobilie). Ohne Beratung und gezielte Motivation ergreifen Arbeitslose diese naheliegenden Optionen oft nicht, verharren in Inaktivität und bauen Schwellenängste auf. Zielvereinbarungen mit externen Coaches wären ein probates Mittel. Solche alternativen Zeitverwendungen stabilisieren auch das Selbstwertgefühl und verhindern den Rückzug aus den familienexternen Sozialkontakten.
Ergänzend sind in einem dritten Modul zur psychischen Stabilisierung Angebote nötig, bei denen in einem Gruppensetting der Verlust des Arbeitsplatzes und die momentane eigene Situation psychisch aufgearbeitet werden kann. Das Methodenspektrum von Psychologen und Sozialpädagogen ist hier gefragt.
Zur Vorbeugung gegen eine signifikante Verschlechterung des Gesundheitszustandes und Etablierung schädlicher Verhaltensmuster während der Arbeitslosigkeit bietet sich in einem vierten Modul ein intensiver Einsatz all der Bausteine an, die aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement - oftmals in Zusammenarbeit mit Krankenkassen - im Rahmen der Gesundheitsaufklärung und Krankheitsprophylaxe gut bekannt sind (z.B. gesundes Essen, Motivation zur Bewegung, Aufklärung über Alkohol und Nikotin).
 
Final stellt sich die Frage nach Zuständigkeit und Finanzierung dieses Maßnahmenbündels. Die zentrale inhaltliche, organisatorische und finanzielle Zuständigkeit hätten aufgrund ihres gesetzlichen Auftrags zur „Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit“ (§ 1 SGB III) die Arbeitsagenturen. In der Pflicht sind aber auch die freisetzenden Unternehmen. Denn zum einen gebietet es die „Fürsorgepflicht“ als arbeitsvertragliche Nebenpflicht, einen Mitarbeiter nicht gänzlich unvorbereitet und unbegleitet in die „Lebenskrise Arbeitslosigkeit“ zu entlassen. Eine Outplacement-Beratung als „letzte Sozialleistung“ sollte Standard werden. Zum anderen haben Betriebe durch ihre Freisetzungsentscheidung die Kosten der Arbeitslosigkeit auf die Allgemeinheit externalisiert. Allerdings muss ein Kostenbeitrag der Arbeitgeber überschaubar bleiben, da sie ja bereits über die Arbeitslosenversicherung in die Kasse der Arbeitsagentur eingezahlt haben. Als zusätzliche Finanzierungsquelle kämen insbesondere die Umwidmung kleiner Teile der Abfindungs- und Sozialplanzahlungen in Betracht. Charme hätte auch der gemeinsame Unterhalt von überbetrieblichen Outplacement-Zentren durch viele Unternehmen. Deren Finanzierung erfolgt nach dem Versicherungsprinzip über die Entrichtung eines monatlichen Geldbetrags je beschäftigtem Mitarbeiter. Dafür erwirbt das einzelne Unternehmen das Gegenrecht, im Falle einer Freisetzung, die Dienste des Zentrums für den Mitarbeiter in Anspruch nehmen zu dürfen.
 
Fazit: Es ist Zeit für ein flächendeckendes Outplacement-Konzept für alle Mitarbeiter zur Prophylaxe gegen Langzeitarbeitslosigkeit. In Zeiten des demografischen Wandels und sich verknappender Arbeitskräfte, kann es sich Deutschland schon aus rein ökonomischen Gründen nicht leisten, neben den Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss und den älteren Mitarbeitern, die den vorgezogenen Ruhestand wählen, auch noch eine substanzielle Anzahl an Menschen an eine verkrustete Langzeitarbeitslosigkeit zu verlieren. Und aus ethischer Perspektive gebietet sich sowieso, das Schicksal einer Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern.
 
Klaus Watzka
Dr. Klaus Watzka ist Professor für Allgemeine Betriebswirtschaft, insbesondere Personalwirtschaft an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena
Vorbeugen ist besser als Heilen!Kritische Anmerkungen zum Umgang mit Langzeitarbeitslosigkeit

(7. August 2018) Am 21. August findet die zweite Informationsveranstaltung zum Weiterbildungsmasterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen in der Ernst-Abbe-Hochschule Jena statt. Beginn ist um 19.00 Uhr im Raum 05.01.43, in der ersten Etage von Haus 5.

Der Studiengang wird vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena gemeinsam mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt. Er richtet sich an berufstätige Ingenieure und Wirtschaftsingenieure mit einem Diplom- oder Bachelorabschluss.

In fünf Semestern erhalten die Studierenden einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen.

Am 21. August haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.

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EAH Jena lädt zur Infoveranstaltung einZweite Veranstaltung zum Masterstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ am 21. August

Masterstudentin der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lädt zur Teilnahme an einer Entwicklungsuntersuchung für Kinder ein ​

 

Denise Schulz arbeitet im Universitätsklinikum Jena als Interdisziplinäre Frühförderin im Bereich des Sozialpädiatrischem Zentrum (SPZ). Neben der Arbeit studiert sie in Teilzeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Masterstudiengang Soziale Arbeit. Ihren Bachelorabschluss in der interdisziplinären Frühforderung erhielt sie 2011 nach einem dreijährigen Studium an der Hochschule für Gesundheit (SRH) in Gera. Seitdem arbeitet sie im SPZ mit Kindern und Familien zusammen und kann auf eine Fülle von Erfahrungen zurückgreifen.

Vielseitigkeit statt Monotonie
Für die 29-Jährige war es von Anfang an klar – sie möchte mit Menschen, insbesondere Kindern arbeiten. Schon früh absolvierte sie diverse Praktika in Physiotherapien und Kindergärten. Durch das Studium war es ihr möglich die unterschiedlichsten Interessen miteinander zu kombinieren. „Ich wollte mich nicht auf eine Sache festlegen“, so Denise. Die Möglichkeit das Medizinische, das Psychologische und das Pädagogische zu vereinen, habe sie dabei besonders gereizt: „Ich wollte nicht nur Erzieherin oder Pädagogin sein, sondern ich fand die psychologischen Aspekte dahinter sehr spannend. Außerdem beschäftigt man sich mit Kindern im Altersbereich von null bis sechs Jahren und das finde ich großartig.“

Kompetenzen leben und erleben
30 Stunden die Woche arbeitet die Thüringerin am Universitätsklinikum Jena, um noch Zeit für ihr Studium zu haben. Sie ist Mitglied eines großen Teams aus rund 20-25 Kollegen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen. Zum Team gehören Kinderärzte und -ärztinnen, Psychologinnen, Physiotherapeutinnen, Sportwissenschaftler, eine Ergotherapeutin, eine Logopädin, Sozialarbeiterinnen, Kinderkrankenschwestern, eine Ernährungsberaterin sowie eine Heilpädagogin und Denise als Interdisziplinäre Frühförderin. Als Einzige in ihrem Bereich ist sie zuständig für die Entwicklungsdiagnostik.

Spielerischer Alltag
Bevor sie sich im SPZ anmelden können, brauchen Familien zunächst eine Überweisung vom Kinderarzt. Dann heißt es geduldig sein: Je nach Dringlichkeit, können die Wartezeiten für einen Termin bis zu eineinhalb Jahre betragen. Hat es dann geklappt, steht zu Beginn eine ärztliche Sprechstunde an. Hier wird herausgefunden, wo die Schwierigkeiten liegen. „Im Anschluss beginnt meine Arbeit“, erzählt Denise. „Mit den Eltern der Kleinen wird ein Termin ausgemacht, der ungefähr eineinhalb Stunden dauert. Je nach Alter des Kindes bestehen dann verschiedene Möglichkeiten. Ich spreche mit den Eltern, und wenn möglich auch mit dem Kind. Und natürlich wird dann auch gespielt. Durch die spielerischen Elemente wird eine für die ganze Familie angenehme Situation geschaffen. Mein Raum ist recht groß und sehr kinderfreundlich gestaltet. Dabei ist es meine Aufgabe herauszufinden, wo die Stärken und Schwächen des Kindes sind.“

Methodik und Vorgehensweise
In der Regel kommen Familien in das SPZ, weil es Auffälligkeiten in der Entwicklung ihrer Kinder gibt. Manchmal wird von Geburt an eine Diagnose mitgebracht, es kommt aber auch vor, dass manches erst im Entwicklungsverlauf auffällt. Im SPZ werden Kinder mit leichten Entwicklungsstörungen bis hin zu schweren Mehrfachbehinderungen betreut. Denise Schulz Aufgabe ist es, mit standardisierten Messmethoden die Kinder hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten zu untersuchen, um herauszufinden in welchem Entwicklungsstand sie sich befinden. Dazu muss in Spielsituationen beispielsweise ein Turm aus drei Bauklötzen gebaut, ein Puzzle gelöst oder eine Perle auf einen Faden gefädelt werden.

Niemals ausgelernt
„Jede Familie bringt ihre eigene Geschichte mit, die sie ein Stück weit mit mir teilt und das finde ich sehr bereichernd. Ich lerne jeden Tag dazu.“ Zwar hat Denise durch Studium und Arbeit schon eine Menge zu tun, dennoch nimmt sie gerne die Möglichkeit zur Weiterbildung an. Durch ihre Bereitschaft sich immer weiterzubilden, haben sich ihre Aufgaben und Verantwortungen erweitert. Unter anderem hat sie die Autismus-Diagnostik, welche sehr umfangreich ist, übernehmen dürfen.
Ihr Masterstudium im Fachbereich Sozialwesen an der Ernst-Abbe-Hochschule nutzt sie zudem, um ihre Kompetenzen zu erweitern. „Ich kann mir vorstellen, irgendwann selbst Ausbilderin zu werden.“
Schon jetzt werden ihr Praktikanten und Studierende anvertraut, die sie ein Stück weit mit ausbildet.

Aktive Teilnahme an der Forschung – Familien für Studie gesucht
Aktuell wird von der Theodor-Hellbrügge-Stiftung in München eine Neunormierung des Untersuchungsverfahrens zur kindlichen Entwicklung finanziert. Die Untersuchung wird im Kinderzentrum München vom dortigen Forschungsteam neu konzipiert. Denise hat sich dazu bereit erklärt, in Jena an dieser Untersuchung mitzuwirken. Durchgeführt wird diese im Zeitraum vom 08.September bis zum 30. November 2018.
„Ich arbeite täglich mit den Untersuchungen und freue mich, dass es bald eine Überholung gibt.“ Die Frage wo die Unterschiede zur bisherigen Untersuchung liegen, erklärt Denise Schulz wie folgt: „Die alte Untersuchung war relativ weich von den Abläufen gestaltet. Man konnte sich die Spielmaterialien selbst aussuchen, von denen man dachte, dass diese dem Alter des Kindes entsprechen. Man hat dem Kind nacheinander verschiedene Sachen angeboten, konnte innerhalb auch wechseln. Bei der neuen Methode ist das nicht mehr so. Es gibt jetzt eine Reihenfolge zu beachten.“ Für diese Untersuchung werden in Jena 30-40 Familien mit Kindern im Alter von 0-4 Jahren gesucht. Kosten fallen dafür keine an.

Bei Interesse melden Sie sich bei Denise Schulz.
Per Anruf, SMS oder WhatsApp: 0176 27731650
E-Mail: Denise.Schulz@med.uni-jena.de

Nico Horn (nh)

Spannende Arbeit am Universitätsklinikum JenaDenise Schulz bei der Arbeit einem KleinkindMasterstudentin der Ernst-Abbe-Hochschule Jena lädt zur Teilnahme an einer Entwicklungsuntersuchung für Kinder ein

​Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zeitraum 06.08.2018 bis 21.09.2018 werden alle Außentüren der EAH Jena bereits um 19.00 Uhr verschlossen.
Ein Verlassen der Gebäude ist zu jeder Zeit möglich.
In der Semesterpause ist die Hochschule an Samstagen geschlossen.

Rückfragen bitte an das Referat 4:
petra.gordalla@eah-jena.de

Schließzeiten der EAH Jena in der Semesterpause Information der technischen Betriebs- und Hausverwaltung

​(20. Juli 2018) Nach der erfolgreich abgeschlossenen Projektarbeit der Studierenden im Fachbereich Betriebswirtschaft der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena zum Thema „Die Erstellung eines Nachfolgekonzeptes im Hinblick auf die Niederlassungsleiter für die GeAT – Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung Thüringen AG“ durfte sich die von Prof. Dr. Klaus Watzka betreute Projektgruppe ein soziales Projekt zur Unterstützung aussuchen.

Die Wahl fiel, in Absprache mit der GeAT AG, auf das Projekt „Zuckertüten für Schulanfänger/innen“ der Bürgerstiftung Jena. Ziel des Projektes ist die Unterstützung geflüchteter und einkommensschwacher Familien. Dabei gestalten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien die Zuckertüten, die sie dann gefüllt zu ihrer Schuleinführung überreicht bekommen. Des Weiteren werden die Kinder mit Schulranzen und allen notwendigen Schulmaterialien ausgestattet, die für einen erfolgreichen Schulstart benötigt werden.

„Der Schulstart ist für Kinder ein wichtiger Meilenstein. Dazu gehört natürlich die richtige Ausrüstung“ sagt Helmut Meyer, Vorstandssprecher der GeAT AG. Es sei wichtig, allen Kindern dieselben Chancen zu geben, um ihre Fähigkeiten entfalten zu können. „Nachwuchsförderung wird bei der GeAT AG großgeschrieben. Wir sind langjähriger Sponsor von Lehrveranstaltungen an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und unterstützen zusätzlich Schulen, Vereine und soziale Einrichtungen. Besonders wichtig ist es uns, dass wir einen Bezug zu unseren Mitunternehmer/innen und Partnern schaffen“, so Helmut Meyer.

Professor Watzka, der bereits seit vielen Jahren Praxisprojekte im Bereich Personalmanagement mit seinen Studierenden durchführt, ergänzt: „Die Übergabe eines Spendenschecks an eine soziale Organisation ist immer ein schöner Abschluss unserer Projekte in der Wirtschaft. Die Studierenden können wertvolle Praxiserfahrungen im Projektmanagement sammeln und das auftraggebende Unternehmen erhält für drängende personalwirtschaftliche Probleme wichtige Anregungen und Konzeptvorschläge. Insofern unterstützen wir hier einen Wissenstransfer von der Hochschule in die Wirtschaftspraxis. In alter Tradition runden wir das Ganze dann gern mit einer kleinen unternehmensethischen Facette ab. Auch die sollte in einem BWL-Studium ihren Platz haben und bei den Studierenden – bei allen ökonomischen Optimierungsnotwendigkeiten – die Sensibilität für die Schwächeren in einer Gesellschaft wachhalten. Mit der GeAT AG haben wir einen langjährigen und geschätzten Partner, bei dem wir mit diesem Dreiklang aus Lernen, Wissenstransfer und sozialem Engagement quasi offene Türen einlaufen. Ich persönlich freue mich sehr, dass sich die Studierenden in diesem Jahr bei ihrer Spende für das Zuckertütenprojekt für ein stark regional verankertes Vorhaben mit Bildungsbezug entschieden haben. Beides liegt uns als Hochschule natürlich sehr am Herzen.“

Die Studierenden rund um die Projektleiterin, Anna Renzing, und das Unternehmen freuen sich, mit der Unterstützung dieses Projektes einen Teil zur Nachwuchsförderung und Talententfaltung der baldigen Schüler und Schülerinnen beitragen zu können und wünschen allen Schülern einen erfolgreichen Start in ihren neuen Lebensabschnitt.

 

Kontakt: Prof. Dr. Klaus Watzka
klaus.watzka@eah-jena.de

Quelle: GeAT AG

Studium, Wissenstransfer und soziales Engagement Studierende der EAH Jena und die GeAT AG unterstützen das Jenaer Projekt „Zuckertüten für Schulanfänger/innen“

​(19. Juli 2018) Eine Spezialentwicklung ausschließlich für den 3D-Druck von Glas besichtigte der Thüringer Ministerpräsident heute unter anderem in der Modellfabrik 3D-Druck an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Anne-Marie Schwager, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Modellfabrik-Team, erläuterte die Verfahrenstechnik des 3D-Druckers und diskutierte mit Bodo Ramelow die Einsatzmöglichkeiten.

Die Modellfabrik 3D-Druck ist Teil des „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau“, hat ihren Sitz jedoch an der EAH Jena. Als verantwortliche „Fabrik“ für die Themen 3D-Druck, Produktindividualisierung und Digitale Arbeitswelten verfügt sie über Labore unter anderem für den 3D-Druck und das Arbeiten mit verschiedenen Lasern. In jedem dieser Labore führten die Mitglieder des Modellfabrik-Teams – Laserexperten, wissenschaftliche Mitarbeiter und ein Doktorand – den heutigen Gästen, unter ihnen auch Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, die technischen Möglichkeiten vor.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen erhalten vom Team der Modellfabrik ganz praktische Unterstützung: 3D-Druck gilt als Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0 und bietet den Firmen verschiedenste Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Produkte. Die vorhandene Technik für die unterschiedlichen 3D-Druck-Verfahren sowie zahlreiche Musterbauteile können Unternehmen nutzen, um sich über Vorteile, Unterschiede und Grenzen der einzelnen Verfahren zu informieren. Angeboten werden auch Beratungen zu technischen Verfahren und Voraussetzungen, zu Softwarelösungen und Kosten, aber auch zum Qualifizierungsbedarf der Firmenmitarbeiter.

Prof. Dr. Jens Bliedtner, Leiter des Fachgebietes Fertigungstechnik/Fertigungsautomatisierung im Fachbereich SciTec der EAH Jena, ist für die Modellfabrik 3D-Druck verantwortlich. Die Forschungsschwerpunkte seines Fachgebietes liegen in der Lasermaterialbearbeitung, der Optiktechnologie und bei den Additiven Verfahren. Derzeit werden hier 15 durch Bund und Land geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet. Im Rahmen zahlreicher Kooperationen mit der Thüringer Wirtschaft konnten Professor Bliedtner und sein Team bereits additive Verfahren für die Verarbeitung verschiedenster Materialien, von Kunststoffen bis hin zum Druck von Quarzglas, entwickeln.

„Jedes dieser Projekte ist ein Erfolg für die Hochschule“, so Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert. Jedoch sei die Hochschule vor allem für die Lehre konzipiert worden, so dass sie seit geraumer Zeit an ihre räumlichen Grenzen stößt. Als Gastgeschenk für den Ministerpräsidenten überreichte der Rektor nicht ohne Augenzwinkern ein 3D-Modell der EAH Jena der Zukunft: mit einem Anbau für Forschung und Entwicklung.

sn
Quelle: Constance Möhwald

 

Kontakt und Informationen:
Constance Möhwald
Koordinatorin der Modellfabrik 3D-Druck
Tel. 03641 - 205 128
constance.moehwald@eah-jena.de

Technologien der ZukunftMinisterpräsident Ramelow in der Modellfabrik 3D-Druck an der EAH Jena

(6. Juli 2018) Sie haben den nächsten Schritt geschafft: Acht Frauen und Männer erhielten heute ihre Zeugnisse für die bestandene Eignungsfeststellungsprüfung. Damit können die jungen Chinesen im kommenden Herbst das Studium an der EAH Jena aufnehmen.

Die erfolgreiche Vorbereitung zur sogenannten Eignungsfeststellungsprüfung, die neben Deutsch auch Fächer wie Mathematik, Chemie oder Informatik beinhaltet, erfolgte am „Internationalen Studienzentrum Thüringen“ mit Sitz in Jena. Für das neue Studienzentrum sind dies die ersten Abschlüsse. Drei Partner arbeiten dabei eng zusammen: Das Internationale Studienzentrum Thüringen als Lehreinrichtung, das Studienkolleg Nordhausen für die Prüfungshoheit und die EAH Jena für das anschließende Studium.

Die Rahmenbedingungen für die Sprach- und Fachausbildung ausländischer Studieninteressenten haben sich mit dem neuen Hochschulgesetz, das Ende April d. J. verabschiedet wurde, deutlich verbessert. Das Gesetz bietet die Grundlage für die enge Kooperation öffentlicher und privater Bildungseinrichtungen zur Vorbereitung ausländischer Studieninteressierter in Thüringen.

„Das ist ein wirklich großer Erfolg“, freut sich EAH-Rektor Prof. Dr. Steffen Teichert und unterstreicht: „Auf der Internationalisierung unserer Hochschule liegt einer unserer Schwerpunkte. Das heißt, wir können die Anwerbung ausländischer Studieninteressierter verstärken.“

Für diese sei der Erwerb der deutschen Hochschulzulassung am späteren Studienort eine wichtige Voraussetzung, nicht nur für den Erfolg des Studiums, sondern insbesondere auch als Vorbereitung auf den regionalen Arbeitsmarkt.
„Mit dem Abschluss ihres Studiums sind die Absolventinnen und Absolventen gut ausgebildete Fachkräfte, die unsere Wirtschaft dringend braucht“, so Teichert.


sn

Neben Deutsch auch Mathematik, Chemie und Informatik Acht junge Chinesen bestanden Eignungsfeststellungsprüfung

​(4. Juli 2018) In der vergangenen Woche sahen sich Mitglieder des Vereins „Technik-Geschichte in Jena“ an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena um. Der Verein befasst sich mit Technik- und Industriegeschichte im Raum Jena. Er organisiert regelmäßig öffentliche Vorträge, gibt ein Jahrbuch heraus und bietet Exkursionen an. Am 26. Juni führte eine dieser Exkursionen zur EAH Jena, die sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Südwerkes der Firma Carl Zeiss befindet, deren Bau in den 1920iger Jahren begonnen hatte.

Prof. Dr. Bruno Spessert, Prorektor für Forschung und Entwicklung der Hochschule und seit vielen Jahren Vereinsmitglied, begrüßte die nahezu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Geführt von Helmut Zipfel, langjähriger Hochschulplaner i. R., besichtigten die Gäste den Campus und die Labore des Fachbereichs Maschinenbau. Der Fachbereich verfügt unter anderem über ein gut ausgestattetes Labor für Maschinenakustik. Laboringenieur Bernhard Kühn demonstrierte hier Möglichkeiten zur Messung und Verringerung von Lärm. Helmut Zipfel und Laboringenieur Andreas Reichardt führten die historische Automatendreherei vor, die ehemals Teil der Fertigung der Fa. Carl Zeiss war und heute von der Ernst-Abbe-Hochschule beherbergt und erhalten wird. Bruno Spessert zeigte und erklärte die Technik einiger historischer Motoren, die zwischen 1904 und 1925 in Apolda und Markranstädt gefertigt wurden. 

Prof. Dr. Bruno Spessert / sn

Moderne Labore und historische Motoren Verein „Technik-Geschichte in Jena“ sah sich beim Maschinenbau der EAH Jena um

​(3. Juli 2018) Jenaer E-Commerce-Unternehmen finanzieren gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft eine Stiftungsprofessur für einen zukünftigen Masterstudiengang E-Commerce für die Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Ein weiterer Unterstützer ist die STIFT Thüringen. Der Stiftervertrag wurde am 29. Juni in Anwesenheit des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, in der EAH Jena unterzeichnet.

In den kommenden fünf Jahren sollen insgesamt 635.000 € fließen, davon 105.000 € durch das Ministerium und 480.000 € durch die Internetwirtschaft. 50.000 € trägt die STIFT.

Wolfgang Tiefensee sieht den aufstrebenden IT-Standort Jena durch die inzwischen dritte Stiftungsprofessur bei diesem Thema erheblich gestärkt: „Die Nachfrage nach gut qualifizierten Fachkräften für die Thüringer eCommerce-Unternehmen wächst. Mit der Stärkung der Studien- und Forschungsangebote an der Ernst-Abbe-Hochschule sorgen wir dafür, dass aus diesem Bedarf kein Entwicklungshemmnis für die Branche wird.“ Besonders erfreulich sei es, dass die Initiative zur Einrichtung der Professur und ein guter Teil der Finanzierung von den Unternehmen selbst getragen werden. Das Wissenschaftsministerium werde für die Jahre 2018 und 2019 selbst noch einmal gut 100.000 € als Anschubfinanzierung beisteuern.

Neben Minister Tiefensee und Prof. Dr. Werner Bornkessel, STIFT-Vorstand und Gründungsrektor der Hochschule, waren auch Vertreter der Jenaer Internetwirtschaft anwesend, die sich, unter anderem für dieses Projekt, zu einer Stiftergruppe zusammengeschlossen haben. Unter ihnen sind E-Commerce-Legenden wie Stephan Schambach, Reinhard Hoffmann als Geschäftsführer der TowerConsult und Vorsitzender des Förderkreises der EAH Jena, aber auch Unternehmen der jüngeren Generation, wie beispielsweise dotSource.

Mit dem zukünftigen Masterstudiengang E-Commerce werden nicht nur die Studienmöglichkeiten der EAH Jena im digitalen Bereich verstetigt: Der Studiengang soll, so Reinhard Hoffmann: „überregional Studierende anziehen, die von dieser Kooperation zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft durch praxisnahes Wissen, spannende Praktika und Abschlussarbeiten sowie einzigartige Einstiegschancen ins Berufsleben profitieren“.

Der neue Masterstudiengang sorge dafür, so dotSource-Chef Christian Otto Grötsch: „dass der Nachwuchs im Bereich eCommerce direkt am Innovationsstandort Jena ausgebildet werden kann. Dafür setzt sich dotSource nur zu gerne ein!"

Besonders spannend sei, dass im Kreis der Stiftergruppe die ganze Bandbreite der Akteure des E-Commerce in Jena aktiv ist, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, diesen „Leuchtturmstudiengang“ zu etablieren: Neben neun Internetakteuren der ersten Stunde finden sich die Hersteller großer E-Commerce Standardprodukte sowie kleine Jenaer E-Commerce-Dienstleister, weiterhin technische Spezialisten unter anderem für Mobile, Qualitätssicherung oder Virtuell Reality sowie Online-Marketing-Unternehmen, Online-Händler und ein spezialisierter Personaldienstleister.

Jährlich erwirtschaften Onlinehändler weltweit Umsätze in Milliardenhöhe über Systeme, die von Jenaer IT-Spezialisten entwickelt wurden. Namhafte global agierende Konzerne nutzen Software, Module und Dienstleistungen von Jenaer Softwarefirmen ebenso wie unzählige Onlinehändler weltweit. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt der Zusammenarbeit der E-Commerce-Wirtschaft und der Hochschulen in Jena zu verdanken.

Als Förderer von Wissenschaft, Forschung und Technologie in Thüringen sieht auch die STIFT in dem Projekt eine weitere nötige Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft. Prof. Dr. Werner Bornkessel unterstrich: "Diese Stiftungsprofessur ist ein wichtiges Element, um Brücken zu bauen zwischen den Förderern aus der Wirtschaft und der Hochschule. In Forschung und Lehre sind positive Anreize und Synergieeffekte zu erwarten. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur vertiefenden Weiterentwicklung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur in der Region Jena, sondern sicher auch weit darüber hinaus." 

Prof. Dr. Steffen Teichert, Rektor der EAH Jena, fasst das neue Netzwerkvorhaben wie folgt zusammen: „Jena ist ein funktionierendes Ökosystem von zwei Hochschulen, verschiedenen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, von denen eine nicht zu unterschätzende Anzahl im E-Commerce-Sektor tätig ist. Die EAH Jena profitiert durch die Unterstützung der E-Commerce-Stifter mit der Professur für das Bachelorstudium E-Commerce bereits seit dem Jahr 2013. Die Einrichtung eines weiterführenden Masterstudiengangs ist für uns folgerichtig. Wir sind allen Stiftern für diese erneute Unterstützung sehr dankbar“.

sn

E-Commerce-Stiftungsprofessur für die Ernst-Abbe-Hochschule JenaProfessur soll zukünftigen Masterstudiengang vorbereiten

​(22. Juni 2018) Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass wurde im vergangenen Wintersemester an den Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena berufen. Das Berufungsgebiet der jungen Professorin (geb. 1978) ist das Pflegemanagement.

Frau Rädel-Ablass ließ sich von 1997 bis 2000 als Gesundheits- und Krankenpflegerin ausbilden. Von 2002 bis 2006 studierte sie berufsbegleitend Pflegewissenschaft und Pflegemanagement an der Hamburger Fernhochschule sowie an der EAH Jena. Ihr Diplom schloss sie mit der Arbeit „Organisationsformen der Pflege im historischen Kontext“ ab.

2016 promovierte Katharina Rädel-Ablass an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften, zum Thema „Konstrukte zur Pflegeübernahme – eine Analyse aus der Perspektive von pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen“.

Anschließend absolvierte sie eine Weiterbildung zum Coach (DGfC) und ist als Coach und Organisationsberaterin im Gesundheitswesen aktiv. Darüber hinaus ist die Pflegewissenschaftlerin Mitglied der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität Berlin.

Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit konnte Prof. Dr. rer. cur. Rädel-Ablass durch die Arbeit an Forschungs- und Beratungsprojekten für zahlreiche Dienstleister im Gesundheitswesen Deutschlands sowie für das Gesundheits- und Sozialministerium Luxemburg Erfahrungen sammeln. Die Handlungsfelder bezogen sich u. a. auf speziellen Wohnformen für an Demenz erkrankte Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Personalentwicklung für Führungskräfte im mittleren Pflegemanagement, Personalbedarfsermittlung im Pflegedienst sowie die Nutzung von Erfahrungswissen im Pflegealltag durch kollegiale Beratung.

Die Lehrtätigkeit von Professorin Rädel-Ablass an der EAH Jena umfasst Grundlagen der Kommunikation, Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen sowie Case- und Kooperationsmanagement.

Kontakt: Prof. Dr. Katharina Rädel-Ablass
katharina.raedel-ablass@eah-jena.de

Pflegewissenschaftlerin ist Professorin an der EAH JenaProf. Dr. Katharina Rädel-Ablass lehrt am Fachbereich Gesundheit und Pflege

​(21. Juni 2018) Am 27. Juni startet um 15.00 Uhr das Campusfest der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, an der Carl-Zeiss-Promenade 2. Erwartet werden Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch ehemalige Hochschulangehörige und ihre Familien, sowie Freunde und Förderer der EAH Jena. Weitere interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Gemeinsam mit dem StuRa und dem Campusradio haben die Organisatoren ein buntes Programm auf die Beine gestellt: So gibt es unter anderem einen Studenten-Flohmarkt, einen Raketenwettbewerb und sehr viele kulinarische Angebote. Erwartet werden auch zwei Professorenbands, die nach dem 16.00 Uhr-Public Viewing auftreten.

Natürlich hat die Hochschule auch an die kleinsten Gäste gedacht: Auf sie warten eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine „Feuerwehr zum Anfassen“, inklusive Löschaktion.

Um 20.00 Uhr ist Abbau auf dem Campus, jedoch nicht das Ende des Festes: Die Party findet dann in der Hochschulaula statt. Bis Mitternacht werden vier DJs des Campusradio Jena auflegen.

Informationen und Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der EAH Jena
presse@eah-jena.de
Tel. 03641 - 205 130


sn

Buntes Programm an der Jenaer Carl-Zeiss-Promenade Campusfest der Ernst-Abbe-Hochschule am 27. Juni

​(21. Juni 2018) Mit einem Abschlusskolloquium endete am 2. Juni dieses Jahres der zweite Durchgang der einjährigen Fortbildung für die Arbeit mit unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen im Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Die Voraussetzungen der Teilnehmenden der Weiterbildung waren heterogen und reichten über bereits vorhandene Praxiserfahrungen, absolvierte Fortbildungen bis hin zu Hochschulabschlüssen in anderen Fachgebieten. Der Fortbildungszeitraum wurde als herausfordernd, aber mit durchweg positiv bewerteten Lehrveranstaltungen wahrgenommen. Dies betraf insbesondere die hohe Praxisrelevanz in den Lehrgebieten der Methoden Sozialer Arbeit, der soziologischen Aspekte und der interkulturellen Kompetenz sowie im Familien- und Asylrecht.

Die psychologischen Schwerpunktsetzungen, wie die Zusammenarbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und auch Kenntnisse im Umgang mit Stereotypen, Vorurteilen und gruppenbezogenen Konfliktsituationen, unterstützten die fachliche Einordnung von Verhaltensweisen und stärkten die Handlungskompetenz in diesem Arbeitsfeld.

Neben den Übungen in den einzelnen Veranstaltungen trug die berufspraktische Begleitung zum Transfer zwischen theoretischen Erkenntnissen und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten bei. Viel Lob gab es für die organisatorische Ausgestaltung der Fortbildung, welche das Nachholen krankheitsbedingt versäumter Lehrveranstaltungen im kooperativ entwickelten und curricular dem gleichen Ablauf folgenden Angebot der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Erfurt ermöglichte. Die Beteiligten waren sich einig, dass eine wissenschaftliche Begleitung der Entwicklungen in der Praxis durch Forschung, kontinuierliche Reflexion und Weiterbildung geboten erscheint.

In seiner Rede zur Übergabe der Zertifikate und zur Verabschiedung der Teilnehmenden nahm Fachbereichsdekan Prof. Dr. Andreas Lampert darauf Bezug und betonte, dass eine enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis unabdingbar zur Entwicklung und zur Aufrechterhaltung einer professionellen Identität gehören. Dahingehend nahmen einige der nun zertifizierten Betreuungskräfte auch bereits Beratungsgespräche für eine Qualifizierung durch ein grundständiges Studium im Bachelorstudiengang oder aufbauend im Masterstudiengang Soziale Arbeit in Anspruch.

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Andreas Lampert
sw@eah-jena.de

Verbindung von Wissenschaft und PraxisAbschluss der Fortbildung von Betreuungskräften für unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche an der EAH Jena

​(19. Juni 2018) Am 5. Juni 2018 wurde der Landesgeschäftsführung des Paritätischen Thüringen, des größten Thüringer Wohlfahrtsverbandes, die Studie „Rahmenbedingungen für die Nachfolge von ehrenamtlichen Vereinsvorständen“ übergeben. Erstellt wurde sie von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, unter Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka.

Der Landesgeschäftsführer des Paritätischen, Stefan Werner, und Andreas Kotter, Referent des Stiftungsvorstandes der Paritätischen BuntStiftung, nahmen die Studie mit großem Interesse und Begeisterung entgegen. Sie hatten die Studie seit April 2017 als Praxispartner aktiv begleitet.

Im Rahmen der Studie wurden mehrere Workshops, eine Reihe von Experteninterviews, weiterhin intensive Literaturanalysen sowie eine aufwändige und erfolgreiche Online-Erhebung durchgeführt und ausgewertet sowie schließlich Handlungsempfehlungen für die Praxis entwickelt.

Stefan Werner würdigte die Studie auch als Ausdruck der engen Kooperation von Hochschule und Praxis der Sozialen Arbeit. Der Dekan des Fachbereichs Sozialwesen, Prof. Dr. Andreas Lampert, unterstrich den Praxisbezug der am Fachbereich geleisteten Forschung.

Die von Professor Opielka geleitete Forschergruppe besteht aus fünf Studierenden des Masterstudiengangs Soziale Arbeit: Theresa Rassl, Philip Herbrich, Danny Stolle, Johannes Reiß und Martin Melzig, die für diese Forschungsarbeit mehr als 2.000 Stunden investiert hatten.

Professor Opielka kündigte bei der Übergabe der Studie, der ein Workshop zur Auswertung der Kooperationserfahrung folgte, an, dass die Studie in der Reihe „ISÖ-Text“ des von ihm geleiteten ISÖ – Institut für Sozialökologie erscheinen wird und zwar sowohl zum Download wie als Printpublikation. Die Vertreter des Paritätischen sagten zu, die Druckfassung der Studie allen interessierten Mitgliedsorganisationen zur Verfügung zu stellen.


Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Michael Opielka
michael.opielka@eah-jena.de

Handlungsempfehlungen für die PraxisStudierende erstellten Studie für das Paritätische Thüringen

(18. Juni 2018) Zu einer Informationsveranstaltung über den Weiterbildungsmasterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen lädt die Ernst-Abbe-Hochschule Jena am 26. Juni ein. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr in Haus 5, Raum 05.01.43.

Der Studiengang wurde vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der EAH Jena entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Jenaer Akademie für Lebenslanges Lernen e.V. durchgeführt.

Das fünfsemestrige Studium richtet sich an berufstätige Ingenieure und Wirtschaftsingenieure mit einem Diplom- oder Bachelorabschluss. Die Studierenden erhalten einen fundierten Einblick in Erkenntnisse und Methoden, die es ihnen ermöglichen, in ihrem Beruf komplexe Koordinationsaufgaben wahrzunehmen.

Der Studiengang vermittelt ein integriertes Gesamtverständnis für die Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Produkten in einer zunehmend digitalisierten Welt.

Am 26. Juni haben alle Interessenten die Möglichkeit, Fragen zu den Inhalten, Zulassungsvoraussetzungen und dem Ablauf des berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums zu stellen.


Informationen: www.jenall.de/studiengaenge

www.eah-jena.de/weiterbildungsstudium

Informationsveranstaltung zu neuem StudiengangEAH Jena bietet Weiterbildung im Wirtschaftsingenieurwesen an

​(14. Juni 2018) Seit dem letzten Wintersemester lehrt Prof. Dr. Lutz Wilde im Fachbereich SciTec der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Der gebürtige Berliner übernahm im Oktober 2017 die Professur „Festkörperphysik und Physikalische Werkstoffdiagnostik“ in Vertretung für den amtierenden Rektor Prof Dr. Steffen Teichert.

Der Wissenschaftler studierte in der Fachrichtung Kristallographie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss sein Studium 1993 mit einer Diplomarbeit zum Thema "Röntgenographische Untersuchungen an hochbelastbaren Legierungen" ab.

Im Jahr 2001 promovierte der heute 51jährige an der Humboldt-Universität in der Fachrichtung „Allgemeine und anorganische Chemie“ mit einer Arbeit zur Aufklärung von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Katalysatoren.

Vor seiner Berufung an die EAH Jena war er zehn Jahre am Fraunhofer IPMS-CNT (Center Nanoelectronic Technologies) in Dresden tätig, wo er für die Materialanalytik verantwortlich zeichnete.

Die Forschungsinteressen von Prof. Dr. Lutz Wilde liegen insbesondere auf dem Gebiet der Materialien für die Mikro- und Nanoelektronik sowie der physikalischen Fehleranalyse.

 

Kontakt: Prof. Dr. Lutz Wilde
lutz.wilde@eah-jena.de

Neuer Professor an der EAH JenaProf. Dr. Lutz Wilde lehrt im Fachbereich SciTec
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