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Exkursionen und AusflügE

Exkursion nach Regensburg

Wintersemester 2019/20

Die landeskundliche Exkursion im Wintersemester führte uns für zwei Tage in die ehemalige Landeshauptstadt Bayerns, nach Regensburg. Die reichhaltige Geschichte der Stadt an der Donau erlebten die rund 40 teilnehmenden, internationalen Studierenden bei zwei Führungen am ersten Tag. Die Stadtführung begann am Rathaus, in dem von 1663 bis 1806 der sogenannte immerwährende Reichstag, die Ständevertretung im Heiligen Römischen Reich, regelmäßig tagte. Als römisches Kastell angelegt, bezog die Stadt ihre strategische Bedeutung aus der geographischen Lage am nördlichsten Punkt der Donau und den Mündungen der linken Nebenflüsse Naab und Regen. Die Stadt erblühte im Mittelalter durch weitreichende Handelsverbindungen, besonders durch den Handel von Luxuswaren wie Seide und Gewürze, die über die Seidenstraße nach Europa gelangten. Der Reichtum der Patrizierfamilien spiegelt sich in zahlreichen Bauwerken der Altstadt wider, die 2006 ins UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Während der zweiten Führung am Nachmittag erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in den Regensburger Dom, der in seiner gotischen Architektur dem Kölner Dom ähnelt. Besonders imposant war die freihängende, rund 37 Tonnen wiegende Orgel im Inneren, die mit vier Stahlseilen an einer Trägerkonstruktion im Dachstuhl befestigt ist. Die Übernachtung war in einer Jugendherberge organisiert, die vom Stadtzentrum aus fußläufig zu erreichen war. Dies ermöglichte es, nach dem Abendbrot noch einmal in die Altstadt zurückzukehren und einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte oder eines der typischen Brauhäuser Regensburgs zu besuchen.

Am zweiten Tag besichtigten wir die Walhalla in Donaustauf. Am Donauufer unweit von Regensburg gelegen, erhebt sich die Walhalla weithin sichtbar auf einem Hügel. Äußerlich ist der klassizistische Tempel dem Parthenon auf der Akropolis nachempfunden. Im Inneren befindet sich eine Sammlung von Marmorbüsten und Gedenktafeln bedeutender Persönlichkeiten, die der germanischen Sprachfamilie angehören. Unter den geehrten Persönlichkeiten befinden sich also nicht nur deutschsprachige Personen wie Goethe, Einstein oder Katharina die Große, sondern auch niederländische, österreichische, schweizerische oder angel-sächsische Personen. Die Walhalla lies König Ludwig I. von Bayern als Ruhmeshalle vom damaligen Stararchitekten Leo von Klenze entwerfen. Fertiggestellt wurde sie im Jahre 1842. Der Panoramablick über die Donau vom Walhallaplateau beindruckte ebenso wie das Bauwerk selbst und lud ein, zahlreiche Fotos für Freunde und Verwandte in der Heimat zu schießen. Im Anschluss an die Besichtigung der Walhalla ging es bereits wieder zurück nach Jena.

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Exkursion nach Leipzig

Sommersemester 2019

Die Exkursion im Sommersemester führte uns diesmal ins nahe gelegene Leipzig. Dort besuchten wir zunächst das Werk der BMW Group Leipzig. In einer fast dreistündigen Führung durch verschiedene Produktionshallen erfuhren wir viele Einzelheiten über den Bau der Elektrofahrzeuge BMW i3 und i8. Angefangen bei der Herstellung der Karosserie aus Karbonfasern, über die Lackierung und den Zusammenbau der einzelnen Komponenten bis hin zur Hochzeit, dem Moment in dem das fertig montierte Fahrzeug und der Elektromotor zusammengeführt werden.
Anschließend fuhren wir in das Zentrum der alten Messe- und Universitätsstadt. Bei einer Stadtführung erfuhren wir viele Details aus der Handelsgeschichte der Stadt an der Kreuzung zweier bedeutender europäischer Handelsstraßen, Via Imperii und Via Regia. Leipzig bedeutet „Ort bei den Linden“ und ist auch heute noch eine von weitläufigen Parkanlagen und Auenwäldern durchzogene, grüne Stadt. Zu Beginn der Stadtführung erhielten alle Teilnehmenden eine Karte mit einem Mosaik aus Bildausschnitten, die Teile von Fassaden, Denkmälern oder Brunnen der Stadt zeigten. Während der Stadtführung galt es dann zu erraten, welche Sehenswürdigkeiten auf den Bildern abgebildet sind. So blieb die Aufmerksamkeit bis zum Ende erhalten.
Die Übernachtung war in einer Jugendherberge im Osten Leipzigs organisiert. Die Unterkunft war komfortabel und preiswert. Am folgenden Tag besuchten wir bei regnerischem Wetter den Leipziger Zoo. Die Tropenhalle Gondwanaland lud ein, sich bei angenehmen Temperaturen aufzuwärmen, dem Regen zu entfliehen und auf Pfaden und Wasserstraßen auf Entdeckungsreise in die Erdgeschichte zu gehen. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Jena.

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Exkursion nach Berlin und Potsdam

Wintersemester 2018/19

Am 16. November 2018 startete die Reise mit 45 internationalen Studierenden und vier Mitarbeitern der EAH nach Berlin. Am Flughafen Tempelhof, dem einstmals größten, aber heute nicht mehr genutzten Flughafen Berlins, nahmen wir unseren Stadtführer auf. In einer zweistündigen, spannenden Stadtrundfahrt erhielten die Exkursionsteilnehmer, die in der Mehrheit erst vor wenigen Wochen nach Deutschland eingereist waren, einen Überblick über die Hauptstadt ihres neuen Studienlandes. Bei einem Stopp am Brandenburger Tor konnten die obligatorischen Selfies mit der Quadriga im Hintergrund geschossen werden. Im Anschluss an die Stadtrundfahrt ging es weiter ins Deutsche Technikmuseum. Dort erwartete uns eine der größten Sammlungen deutscher Technikgeschichte, angefangen beim Drais’schen Laufrad, über den ersten, mechanischen Computer von Konrad Zuse bis hin zur modernen Luft- und Raumfahrt mit zum Teil einzigartigen Exponaten, z.B. einer Original Junkers Ju 52, besser bekannt als Tante Ju. Am Abend verließen wir die Innenstadt Richtung Wannsee, an dessen Ufer gelegen, sich unsere Jugendherberge befand. Die freie Zeit am Abend wurde genutzt, um entweder an der hauseigenen Bar der Jugendherberge zu entspannen oder mit der S-Bahn noch einmal in die Stadt zu fahren, um das nächtliche Berlin kennenzulernen.
Am zweiten Tag fuhren wir nach Potsdam, um das Schloss Sanssouci zu besichtigen. Der Himmel war wolkenlos und so erstrahlten Sommerschloss und Weinbergterrassen in warmen Herbstfarben. Nach den Führungen blieb noch ausreichend Zeit, nach Potsdam zu spazieren, Mittag zu essen und Souvenirs zu shoppen. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Jena.

 

Exkursion nach Wolfsburg und Naumburg

Wintersemester 2017/18

Die Exkursion führte uns am 10. November 2017 nach Wolfsburg. Dort besuchten wir zunächst die Autostadt der Volkswagen AG. Nach einer Einführung hatten die Exkursionsteilnehmer Zeit, die Autopavillons genauer unter die Lupe zu nehmen. So bot sich die Möglichkeit, einem „Soundcheck“ des Lamborghini Aventador zu lauschen oder einen vollständig verspiegelten Bugatti Veyron 16.4 zu bestaunen. Im werkeigenen Automuseum gab es Rennboliden vergangener Jahrzehnte zu entdecken. Anschließend ging es in das Science Center „Phæno“, einer interaktiven Dauerausstellung zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Themen. Gänsehaut erzeugte der fünf Meter hohe Feuertornado, der durch Ventilatoren erzeugt wird. Auf der Rückfahrt am zweiten Tag machten wir einen kurzen Stopp in Naumburg, um den dortigen Dom zu besuchen. Die Teilnehmer bekamen in zwei Tagen einen interessanten Mix aus Automobilgeschichte, naturwissenschaftlichen Experimenten und kulturellen Highlights geboten.

 

Exkursion nach Köln

Sommersemester 2017

Die Exkursion nach Köln vom 19. bis 20. Mai 2017 begann mit einem kleinen Schreck. Der Bus, der für die Hin- und Rückfahrt reserviert worden war, hatte zwei Tage vor Beginn der Exkursion einen Unfall. Das Busunternehmen suchte europaweit nach einem Ersatzbus. Letztlich wurden sie in Tschechien fündig und so fuhren wir mit einem kleineren Bus und zusätzlichen Auto doch noch nach Köln. Dort erwartete uns eine Stadtrallye, bei der wir spielerisch etwas über die Geschichte Kölns lernten. Siegerehrung war anschließend in einem kleinen Pup. Am zweiten Tag besuchten wir den Kölner Dom. Einige Exkursionsteilnehmer wagten den Aufstieg über die schmale Treppe hinauf in die Spitze des Doms.

Exkursion nach Bremen und Bremerhaven

Wintersemester 2016/17

Im Wintersemester ging es zum zweiten Mal im Jahr 2017 Richtung Norden. Wieder stand eine Hansestadt auf dem Programm. Am 11. November fuhren ca. 50 internationale Studierende und einige Mitarbeiter der EAH Jena nach Bremen. Von der Schönheit und historischen Bedeutung der Stadt konnten wir uns während einer Stadtführung durch die Altstadt überzeugen. Das Selfie mit den Bremer Stadtmusikanten war obligatorisch. In der gläsernen Bonbonmanufaktur konnten wir zusehen, wie köstliche Bonbons geschlagen werden und auf der berühmten Bötcherstraße lauschten wir dem Spiel von 30 Meißener Porzellanglocken. Die Führung endete im Schnoor, dem mittelalterlichen Gängeviertel, dass viele kleine urige Kneipen, verträumte Hotels und Künsterläden beheimatet. Die Jugendherberge, in der wir die Nacht verbringen durften, lag direkt an der Weser, nur einen kurzen Uferspaziergang von der Innenstadt entfernt. Am zweiten Tag besuchten wir Bremerhaven und sahen uns bei einer Hafenrundfahrt die großartige, aber an jenem Tag leider neblige und verregnete Hafenwelt an.

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Exkursion nach Stralsund an die Ostsee

Sommersemester 2016

Am 10. Juni fuhren 45 internationale Studierende und fünf Mitarbeiter der EAH Jena auf eine zweitägige Exkursion an die Ostsee. Ziel war die altehrwürdige Hansestadt Stralsund. Dort berichteten uns die Stadtführer von der wechselhaften Geschichte der Stadt, ihrer langen Zugehörigkeit zum Königreich Schweden und den verheerenden Bränden, die immer wieder eindrucksvolle Bauwerke, wie den Turm der Marienkirche, das bis 1647 höchste Gebäude der Welt, zerstörten. Auch einige Anekdoten wussten die Stadtführer zu erzählen. So zum Beispiel die eines Priesters der Marienkirche, der eines Tages auf eine lockere Grabplatte trat und unter ihr auf Nimmerwiedersehen verschwand. Oder die Geschichte der Trauungszeremonie des schwedischen Königs, bei der dieser gar nicht anwesend war und einen Stellvertreter an seiner statt vor den Altar schickte.

Unsere Unterkunft für die Nacht lag direkt am Strelasund, dem schmalen Streifen Ostsee zwischen dem Festland und der Insel Rügen. Der warme und lange Sommerabend lud dazu ein, baden zu gehen, Fußball oder Volleyball zu spielen oder einfach den langen Sonnenuntergang zu genießen. Am zweiten Tag besuchten wir das OZEANEUM in Stralsund. Das große Meeresaquarium zeigt lebendige Wasser- und Lebenswelten aus Ostsee, Nordsee und Nordatlantik. Spannend und amüsant zugleich war die Fütterung der Humboldt-Pinguine, die auf dem Dach des OZEANEUMS leben. Am Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Jena.

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Kochabend im Küchenstudio Walther

Sommersemester 2016

Zu Beginn des Sommersemesters organisierte das International Office einen Kochabend mit internationalen Studierenden der EAH Jena. Gekocht wurde am 22. April im Küchenstudio Walther. Im Vorfeld sollten die 25 Teilnehmenden Teams bilden und sich abstimmen, was sie kochen möchten und dann gemeinsam die Zutaten einkaufen gehen. Es bildeten sich insgesamt fünf Teams: Jenkamer, Sabor – ede, KIT, Colourful und International Office. Nach gut zwei Stunden kochen war alles fertig zubereitet. Bei Team Colourful konnte man Giraffenkuchen und ukrainischen Sonnenblumensalat probieren. Team Sabor – ede steuerte gleich fünf verschiedene Gerichte bei: Apfelstrudel, Bliny (osteuropäische Eierkuchen), Arepas (Maisfladen aus Kolumbien) sowie frittierte Yamswurzel und Kochbananen nach ghanaischem Rezept. Das Team KIT bereitete Gimbap vor, ein koreanischer Imbiss, der auf den ersten Blick japanischem Sushi ähnelt, aber mit anderen Zutaten hergestellt wird. Die Jenkammer kochten Hähnchenfleisch mit verschiedenen Sorten Gemüse. Beim Team International Office entstand ein großer Topf Kürbissuppe und es wurden Ćevapčići (südosteuropäische Hackfleischröllchen) gebraten. Das gemeinsame Kochen ist eine unkomplizierte und schöne Gelegenheit, nette Menschen kennen zu lernen und ganz nebenbei auch etwas über andere Kulturen und Essgewohnheiten zu erfahren. Das Essen der Kindheit ist auch immer das Essen der Heimat, eine Art soul food. Es mit anderen zu teilen bedeutet auch immer, Erinnerungen darüber zu teilen.

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Bowling-Abend im Bowling Roma

Wintersemester 2015/16

Zur Begrüßung der internationalen Studierenden im Wintersemester 2015/16 lud das Internationale Office zum gemeinsamen Bowlingspiel im Bowling Roma in Jena ein. Ca. 50 Studierende wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Bevor es auf die Bahn und den 11 Kegeln an den Kragen ging, wurde sich mit Pizza und Pasta gestärkt. Die Erfahrungen beim Bowling waren doch recht unterschiedlich. Anfänger trafen auf Gelegenheitsspieler und Semi-Profis. Einer der Studierenden war bereits Mitglied im örtlichen Bowling-Verein. Für Unterhaltung, Lacher und Siegerposen war damit ausreichend gesorgt.

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Exkursion nach Dresden und ins Elbsandsteingebirge

Sommersemester 2015

Die Ziele der zweitägigen Exkursion vom 5. bis 6. Juni waren die alte Residenzstadt an der Elbe und das spektakuläre Elbsandsteingebirge. Unter den rund 50 Teilnehmern waren internationale Studierende und Mitarbeiter der EAH Jena. Nach Ankunft in Dresden erkundete die Gruppe den historischen Kern der Stadt in einem geführten Rundgang. Danach ging es weiter zum Autohersteller Volkswagen. In der sogenannten „gläsernen Manufaktur“ werden die Premiummodelle von VW und Bentley gefertigt. Dies war für die überwiegend aus Ingenieuren bestehende Gruppe ein aufschlussreiches Erlebnis. Übernachtet wurde in einer Jugendherberge in Zentrumsnähe, sodass die Teilnehmer am Abend individuell Veranstaltungen besuchen konnten. Der zweite Tag führte ins Elbsandsteingebirge. Besucht wurden die weltberühmte Festung Königstein und die hoch über der Elbe thronende Bastei. Auf Königstein wurde just an diesem Tag ein historisches Spektakel aufgeführt. Schauspieler in historischer Militäruniform, Pulverdampf und Säbelrasseln versetzten die Zuschauer zurück in die Vergangenheit als Königstein noch Garnison war. Die atemberaubenden Ausblicke auf der Bastei rundeten das umfangreiche Programm der Exkursion ab.

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