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​Studentische Lehrveranstaltungsevaluation (LVE)

Die Studentische Lehrveranstaltungsevaluation (LVE) ist ein Verfahren der Qualitätssicherung zur Wirkungskontrolle, Steuerung und Reflexion der Lehre und hat das Ziel der Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse. Diese interne Evaluation ist zentral organisiert. Fragebögen und Auswertungen werden zentral erstellt und den Lehrenden, den Dekanen und Modulverantwortlichen zur Verfügung gestellt. Die nähere Ausgestaltung der Lehrevaluation regelt jeder Fachbereich in eigener Verantwortung auf Grundlage der hochschulweit geltenden Evaluationsordnung (EvaO). Die hierzu durch alle Fachbereiche erstellten Evaluationskonzepte sollen regelmäßig geprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden. Die Studierenden werden zu ihrer Einschätzung der Lehr- und Lernprozesse innerhalb der einzelnen Lehrveranstaltungen befragt.
Seit dem Sommersemester (SS) 2006 beteiligten sich alle Fachbereiche an der studentischen Lehrevaluation. Im SS 2013 wurde auf Grundlage der durch den Senat novellierten EvaO die Modulevaluation eingeführt, weiterhin wurden Festlegungen zur Kommunikation von Evaluationsergebnissen bei Lehrimporten beschlossen. Jeder Fachbereich muss nun laut EvaO mindestens 1 Modul (alle Lehrveranstaltungen im Modul) je Semester und Studiengang evaluieren.
Workload-Erhebung als Bestandteil der Modulevaluation (LVE)
An der EAH erfolgt seit dem SS 2007 eine Ersterfassung des Workload, im Zusammenhang mit der studentischen Lehrveranstaltungsevaluation. Hier handelt es sich um pauschale Angaben pro Lehrveranstaltung incl. Vor- und Nachbereitung. Die Erfassung des studentischen Workloads verfolgt zwei Ziele:
Ermittlung von Umfang  und Verteilung der studentischen Arbeitsbelastung
Überprüfung der angesetzten Leistungspunkte je Modul


Studienanfänger bzw. Erstsemesterbefragung

Die Befragung der Studienanfänger bzw. Erstsemester findet jährlich zu Studienbeginn statt, mit dem Ziel Verbesserungsmaßnahmen zur Erleichterung des Studienstarts zu entwickeln und umzusetzen. Die Auskünfte der Studierenden werden zu folgenden Schwerpunkten erhoben:

  • Warum und wann haben sich die Studienanfänger für einen Studiengang der Hochschule entschieden?
  • Welche Informationsquellen und Medien werden zur Entscheidungsfindung genutzt?
  • Was sind die Beweggründe zur Studiengangswahl?
  • Wie erleben die Erstsemester ihren Hochschulstart?


Ergebnisse:
Für 70% der Studienanfänger ist die Ernst-Abbe-Hochschule Jena die erste Wahl. Die Entscheidung für ein Studium an unserer Hochschule wird mit dem guten Ruf der Hochschule (36%), der Nähe zum Heimatort (46%) und dem guten Lehr- und Forschungsangebot begründet. Zur Entscheidungsfindung nutzen die Studienanfänger 4 Hauptinformationsquellen, die Homepage, die Infobroschüren, Studierende/ Absolventen der Hochschule und den Hochschulinformationstag (HIT). Alle anderen abgefragten Informationsquellen (Schnupperstudium, Studienberatung, Messen, Schule) werden von weniger als 15% der Befragten genutzt.
Studierendenbefragung

Studierendenbefragung

Um die Qualität von Lehre und Studium aus der Perspektive der Studierenden zu erhalten wird die hochschulweite Studierendenbefragung durchgeführt. Die Fragen beziehen sich auf das Curriculum, die Studierbarkeit, die Organisation des Studiums und der Prüfungen, sowie auf die Qualitätssicherung in den Fachbereichen und Studiengängen. Sie dient der Überprüfung von Studiengängen, der Auswirkungen inhaltlicher Veränderungen und der Messung der Serviceorientierung aller Hochschuleinrichtungen aus der Perspektive der Studierenden.
Seit dem Wintersemester 2010/2011 wird die Studierendenbefragung jeweils getrennt für Bachelor- und Masterstudierende erhoben.

Absolventenbefragung

 

Verbleibs-/Absolventenstudien (Alumni) sind ein wichtiges Instrument, den Erfolg eines Studiengangkonzeptes zu beurteilen sowie Studienbedingungen und Studieneffektivität zu überprüfen.
Wie schätzen ehemalige Studierende ihre Ausbildung nach Eintritt in das Berufsleben ein?
Ziel der Absolventenbefragung ist die rückblickende Bewertung der im Studium erworbenen Qualifikationen, der Übergang von der Hochschule in den Beruf und die Erfassung der beruflichen Situation. Weiterhin wird die Qualität von Lehre und Studium insbesondere auf Studiendauer, den Studienerfolg und den Verbleib der Absolventen untersucht.
Die zentralen Absolventenbefragungen können durch zusätzliche Befragungen in den Fachbereiche (dezentral) ergänzt werden.

Studienabbrecherbefragung

 

Seit dem März 2009 werden hochschulweit die Studienabbrecher und Studienwechsler der Hochschule befragt, um die konkreten Gründe, die zu einer Exmatrikulation ohne Abschluss geführt haben, zu analysieren.
Wesentliche Ziele dieser Befragung sind:
Identifizieren der Ursachen von Studienabbruch und -wechsel
Ableitung von Maßnahmen zur Verringerung von Studienabbrüchen und -wechsel
MitarbeiterBefragung/ Lehrendenbefragung


 

Mitarbeiterbefragung

 

Damit die Hochschule die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigen und vertreten kann, werden Mitarbeiterumfragen durchgeführt. Die Mitarbeiter/innen der Hochschule werden über ihre Arbeitsbedingungen, das Führungsverhalten der Vorgesetzten und den Informationsfluss befragt. Die Hochschule sieht in der Förderung ihrer Mitarbeiter entscheidende Potenziale zur Erreichung ihres Leistungsanspruches. Verbesserungsmaßnahmen setzen hier bei Arbeitsprozessen und -abläufen an. Die Mitarbeiterumfrage ist absolut anonym und findet mit Beteiligung des Personalrates statt.
Die Ziele der Mitarbeiterbefragung:
die Zufriedenheit und Meinung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Abläufen und Arbeitsbedingungen erfassen
Stärken und Schwächen erkennen
Potenziale für den weiteren Verbesserungsprozess an der Hochschule erkennen
Maßnahmen in einem Dialog mit den zuständigen und verantwortlichen Organisationseinheiten abzuleiten und umzusetzen
einen Vergleich mit den Ergebnissen der vergangenen Mitarbeiterbefragung erhalten
Lehrendenbefragung
Die Lehrendenbefragung war 2012 Bestandteil der internen Fachbereichsevaluation. Die Ergebnisse wurden durch die einzelnen Fachbereiche ausgewertet und analysiert, ggf. wurden innerhalb der fachbereichsinternen Diskussion Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet. Der Dekan und der QMV sind für die Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen verantwortlich.


Interne Fachbereichsevaluation - jährlicher Statusbericht der Fachbereiche

Die Interne Fachbereichsevaluation wurde 2012 erstmals an der Hochschule durchgeführt und wird nach den Festlegungen der EvaO in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt.
Als Ergebnis der internen Fachbereichsevaluation in den 8 Fachbereichen (2012) der Hochschule wurde ein zentraler Maßnahmenkatalog erstellt, der auf Grundlage der Evaluationsergebnisse weiterentwickelt bzw. überarbeitet wird.
Grundlage sind die einzelnen Ergebnisberichte und die Maßnahmenkataloge jedes Fachbereiches (FB).
Die Fachbereiche informieren den Senat regelmäßig (jährlich) über die durchgeführten Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung (Statusbericht). Diese regelmäßige kritische Auseinandersetzung und der fachbereichsinterne Dialog werden mit dem Ziel geführt die zentralen und dezentralen Qualitätsregelkreise zu schließen, organisatorische und kommunikative Abläufe zu optimieren und somit die Studiengänge ständig weiterzuentwickeln

 

 

Darstellung der Evaluationszeiträume

 

Evaluierungen/ Befragungen​Zielgruppe​2015​2016​2017​2018​2019​2020erstmals​Art

​Studienanfängerbefragung

​AnfängerInnen

​x

​x

​x

​x​x​x​WS 06/07​Z
​Befragung neuimmatrikulierter Studierende (FB SciTec)​AnfängerInnen​x​x​x
​Befragung zu Vorkursen (FB ET/IT)​AnfängerInnen​x​x​x​x


 


 

 
Darstellung der Evaluationszeiträume:​
Evaluierungen​/ Befragungen
Zielgruppe
2013
2014
2015
2016
2017​​2018
erstmals
Art
Studienanfängerbefragung
AnfängerInnen
x
x
x
x
​x​x
WS 06/07
Z
​Befragung neuimmatrikulierter Studierender (FB SciTec)​AnfängerInnen​x​x​x​x​WS 08/09​DZ
​Befragung zu Vorkursen (FB ET/IT)​AnfängerInnen​xx​​x2013​DZ
Studierendenbefragung
Studierende
x
x
 
x​x
WS 06/07
Z
Studentische Lehrevaluation (alle FB)
Studierende
x
x
x
x
​x​x
WS 06/07
DZ
Befragung ausländischer Studierender
internationale Studierende 
 
x
 
(x)​x
2010
Z
Absolventenbefragung
Absolventenx
x
x (DZ)​x
2006
Z
Studienabbrecherbefragung
AbbrecherInnen
x
x
x
 
​x​x
2007
Z
Mitarbeiterbefragung/ EAH und ich
Mitarb./Lehrende
 
2008+12
Z
Befragung zum Hochschulinformationstag
Stud.interessierte
x
x
x
x
​x​x
2005
Z
​Studienbewerberbefragung zum Annahmeverhalten (FB SciTec)​Stud.interessierte​x​2015​DZ
​Tutorenbefragung Studieneinführungstage​TutorInnen​x​x​x​x​x​x​2013​Z
​Befragung zu Tutorien (FB BW, MT/BT)​Studierende​x​x​x​x​x​x​2012​DZ
​Evaluation Probevorlesungen Berufungsverfahren (FB GW)​BewerberInnen Berufung​x​x​x​2014​DZ
​Unternehmensbefragung​ArbeitgeberInnen​x​x​2014​Z
​Interne Fachbereichsevaluation​Lehrende​(x)​2012​z/DZ
​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​ ​
CHE-Ranking​Studierende​x​x​xx​x​x​2009​E
​trendence Graduate BarometerStudierende​x​x​x​x​x​x​2008​E
​DZHW Sozialerhebung - Deutsches Studentenwerk​Studierende​x​2008​E
​Qualitätspakt Lehre: Evaluation
 fachbereichsübergreifender Wahlfplichtmodule (Studium Integrale)
​Studierende​x​x​x​x​x​x​2013​P
Qualitätspakt Lehre: Evaluation kooperativer Lehr-/Studienmodelle (Verbundprojekt EAH - FSU Jena)​Studierende​x​x​x​x​x​x​2013​P
​Veranstaltungsevaluation Tag des Studiums​TeilnehmerInnen​x​x​x​x​2015​V
 Evaluationen Art: Z=zentrale, hochschulweite Befragung, DZ=dezentrale Befragung im Fachbereich, E=Extern, P=Projektevaluation, Veranstaltungsevaluation
 
Die Auswertung der Evaluationen erfolgt innerhalb der Fachbereiche nach verschiedenen Maßgaben. Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluationen werden ausschließlich auf den Fachbereichsseiten veröffentlicht.
Die erzielten Evaluationsergebnisse werden analysiert. Regelmäßig informiert der Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung (QMB) im Senat über die Ergebnisse der hochschulweiten Evaluationen. Aus den Ergebnissen werden Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet, die jährlich im Senat besprochen werden. Da die Voraussetzungen der Strukturbereiche innerhalb der Hochschule verschieden sind,  gibt es unterschiedliche Ansatzpunkte.