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 Ziele und Inhalt

Der Bachelorstudiengang Pflege dual ist als dualer primärqualifizierender Studiengang organisiert, d.h. Studium und Ausbildung sind organisatorisch und inhaltlich miteinander verzahnt.

Das Studium umfasst acht Semester und ist modular aufgebaut. Es besteht aus zwei Studienabschnitten:


Der erste Studienabschnitt umfasst die Semester 1 bis 6 und beinhaltet zwölf Module und sechs Praxisphasen. Die Praxisphasen sind innercurriculare Praxisanteile und werden als Studienleistung mit ECTS angerechnet. Die Praxiseinsätze werden in einer mit der EAH kooperierenden Einrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens geleistet. Der Umfang beträgt 2500 Stunden. Inhalt und Umfang der Praxis werden in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen geregelt. Der erste Studienabschnitt schließt am Ende des 6. Semesters mit den staatlichen berufszulassenden Prüfungen zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in ab.

Der zweite Studienabschnitt umfasst die Semester 7 und 8 mit sechs Modulen. Er dient der Vertiefung, Konkretisierung und Erweiterung der im ersten Studienabschnitt erworbenen Kompetenzen und Wissensinhalten. Er schließt am Ende des 8. Semesters mit der Bachelorarbeit ab.

Der Studiengang Pflege dual gliedert sich in

  1. die Pflichtmodule im Umfang von 140 ECTS-Punkten;
  2. die Praxisphasen im Umfang von 85 ECTS-Punkten;
  3. die Wahlpflichtmodule im Umfang von 15 ECTS-Punkten.

Der ausbildungsintegrierende Studiengang verbindet einen berufsqualifizierenden Abschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger(in) mit einem ersten akademischen Abschluss (Bachelor of Science).  Auf wissenschaftlicher Grundlage werden theoretische Kenntnisse und praktische Handlungskompetenzen in Pflege und Pflegewissenschaft vermittelt. Lehre und Studium sollen den Studierenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden so vermitteln, dass sie selbständig Pflege wissenschaftlich fundiert ausüben können. Dazu zählen insbesondere:

  • die Kompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens, des kritischen Denkens und eines auf ethischen Normen gegründetem verantwortlichen Handelns;
  • die selbständige und kritische Auseinandersetzung mit Theorien und Modellen der Pflege und ihrer Bezugswissenschaften sowie ihre Bedeutung für alle Tätigkeitsfelder der Pflege;
  • die Entwicklung und Umsetzung von theoriebasierten Konzepten der Pflege;
  • die kritische Reflexion pflegerischen Handelns;
  • die Konzeption, Planung, Durchführung und Evaluation von eigenen Forschungsprojekten;
  • die Fähigkeit, in interdisziplinären Teams innovative Lösungen für die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Pflege sowie im Rahmen der Gesundheitsförderung zu erarbeiten;
  • aktiv im Prozess der Professionalisierung von Pflege mitzuwirken. Durch Lehre und Studium soll auch die Fähigkeit zu lebensbegleitender, eigenverantwortlicher Weiterbildung entwickelt und gefördert werden.
​​​Die Immatrikulation erfolgt jährlich zum Wintersemester.

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