Patentingenieurwesen (Master)


Patentingenieurwesen studieren in Jena

Patentingenieurwesen berufsbegleitend studierenInnovationen sind ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Umso wichtiger ist es, neue Entwicklungen rechtlich zu schützen. Hier setzt das Masterstudium zum Patentingenieur in Jena an.

  • Master of Engineering
  • 5 Semester (berufsbegleitend)
  • Bewerbungsende: 15.09.
 
Bewerbung für Fernstudium Master Patentingenieurwesen
Ansprechpartner: 
JenALL e.V.

Telefon: 03641/205 108
E-Mail: mail[at]jenall.de
Website: www.jenall.de







Berufliche Perspektiven:

Den Absolventen dieses deutschlandweit einmaligen Masterstudiengangs eröffnet sich in Verbindung mit ihrer ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Erstqualifikation das spezielle Berufsfeld eines Fachspezialisten (z.B. Produkt- oder Prozessentwickler), der mit einem zusätzlichen umfangreichen theoretischen und praktischen Schutzrechtswissen versehen ist und dadurch innerhalb der Firma eine exponierte Stellung einnimmt.

Typische Einsatzbranchen sind z.B. Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie, Umwelttechnik, Medizintechnik und optische Industrie.

Anforderungen:   

​Voraussetzung für die Aufnahme des entgeltpflichtigen Masterstudiums Patentingenieurwesen ist ein erfolgreich absolviertes ingenieur- oder naturwissenschaftliches Studium (z.B. Maschinenbau, Feinwerktechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mathematik, Physik o.ä.) mit einem Master, Diplom oder Bachelor (mindestens 7 Semester und 210 ECTS-Punkte) als akademischem Abschlussgrad.

Bewerber mit einer Gesamtnote der Bachelor-, Master- bzw. der Diplomprüfung von 2.0 und besser werden ohne weitere Eignungsprüfung aufgenommen. Alle anderen Bewerber müssen an einer Eignungsprüfung teilnehmen und diese bestehen.

Wurde ein Bachelorabschluss mit weniger als 210 ECTS-Punkten erworben, kann von der Möglichkeit eines Sonderstudienplanes zum Erwerb noch fehlender Leistungspunkte Gebrauch gemacht werden. Der Sonderstudienplan ist vom Prüfungsausschuss des Fachbereichs zu genehmigen.

Hier online bewerben!
 

Verlauf

Das Ziel des Studiums ist es, Ingenieuren eine sinnvolle Zusatzqualifikation rund um die Überführung von Entwicklungen in Schutzrechte zu verschaffen. Das Studium vermittelt dafür sowohl wirtschaftliches als auch rechtliches Knowhow. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Dabei werden vier Semester für Lehrveranstaltungen verwendet. Das 4. Semester dient der Anfertigung der Masterarbeit. Die Lehrveranstaltungen sind so angelegt, dass das Studium neben dem Beruf absolviert werden kann. Die ersten Semester umfassen dabei wirtschaftliche Veranstaltungen, wie etwa Kosten- und Leistungsrechnung, Innovationsmanagement und  Personalmanagement. Dazu kommen spezielle rechtliche Themen, wie Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht und Verfahrensrecht. Ab dem dritten Semester gehen die Module dann konkreter auf gewerblichen Rechtsschutz und dessen Anwendung ein. Hier werden zum Beispiel diese Themen angeboten:
  • Patentinformation & Datenbank-Recherchen
  • Arbeitnehmererfindungsgesetz
  • Markenrecht, Designrecht und Urheberrecht
  • Management der Patentarbeit im Unternehmen
  • Erlangung von Schutzrechten
Das Studium eignet sich sehr gut für Berufstätige in Vollzeit. Die Lehrmaterialien können online abgerufen werden. Auch der klassische Weg per Post ist möglich. Die Lehrveranstaltungen und Konsultationen finden in aller Regel an Freitagen und Samstagen statt. Somit lässt sich das Studium sehr gut mit dem Beruf vereinbaren.

Weitere Informationen zum Studienverlauf!

 

Typische Einsatzgebiete

Das Masterstudium Patentingenieurwesen schließt eine interessante Qualifizierungslücke. Unternehmen leisten sich hochwertige Abteilungen für Forschung und Entwicklung. Der Schutz dieser Entwicklungen ist oft nur unzureichend gewährleistet. Kleinere Unternehmen müssen dafür auf die Hilfe von Patentanwälten zurückgreifen. Das ist nicht billig. Ingenieure mit dem Wissen aus dem weiterbildenden Masterstudiengang Patentingenieurwesen können hier eine sinnvolle Alternative bieten. Neben den typischen Aufgaben, welche die Tätigkeit als Ingenieur mit sich bringt, können diese Mitarbeiter sich auch konkret um den Schutz der Innovationen und Entwicklungen kümmern. Sie können den Aufbau von Patentabteilungen voranbringen oder das Kompetenzgebiet in eigener Person abdecken. Denkbar ist auch eine Beschäftigung in diesen Unternehmensbereichen:
  • Projektmanagement
  • Forschung- und Entwicklung
  • Produktmanagement
  • Qualitätsmanagement
Weitere Informationen zu den Einsatzgebieten!

 

Weitere interessante Studiengänge:

 
​​​