Studieren mit Behinderung und chronischer Krankheit


Die Aufgaben der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen finden ihre rechtliche Grundlage im Hochschulrahmengesetz (§ 2 Abs. 4), des Thüringer Hochschulgesetzes (§ 5 Abs. 5) und in der Grundordnung der EAH Jena (§ 3 Abs. 7 und § 24). Zu den Aufgaben der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen gehören im wesentlichen, die verschiedenen Angebote für behinderte und chronisch kranke Studenten zu koordinieren, die Interessen der Betroffenen innerhalb der Hochschule zu vertreten und ihnen in einzelnen Konfliktfällen beratend zur Seite zu stehen.

Studienbewerber und Studierende mit Behinderungen sollten sich auf jeden Fall möglichst frühzeitig an den Beauftragten für Studierende mit Behinderungen wenden, um über die Notwendigkeit, die Art und den Umfang eines Nachteilsausgleiches zu beraten und die Ansprüche durchzusetzen. Die Ausgestaltung der Ausgleichsmaßnahmen ist immer individuell zu regeln. Sie müssen beantragt werden. Mögliche Formen des Nachteilsausgleichs sind:  

  • schriftliche Ergänzungen mündlicher Prüfungen für hörbehinderte Studierende oder Studierende mit Sprachbehinderungen
  • Zeitverlängerung für Hausarbeiten, Klausuren usw.
  • Verlängerung der Prüfungszeit, wenn Unterbrechungen der Prüfungsvorbereitungen wegen schlechten Gesundheitszustandes notwendig waren.
Kontakt:
Prof. Dr. Jörg Schulz
http://www.sw.eah-jena.de/fachbereich/personen/lehrende/joerg-schulz/