Reicht „Gerechtigkeit“ aus?


Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Markus Hundeck an der EAH Jena

(31. Mai 2017) Heute Abend um 18.00 Uhr hält Prof. Dr. Markus Hundeck seine Antrittsvorlesung an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Die öffentliche Veranstaltung findet im Medienstudio der EAH Jena, in Haus 5, Etage 3, Raum 05.03.11, statt.

Nachdem er bereits als Vertretungsprofessor an der der EAH Jena gelehrt hatte, wurde der promovierte Theologe am 20. Dezember des vergangenen Jahres als Professor für Ethik und Methoden der Sozialen Arbeit an den Fachbereich Sozialwesen berufen.

Markus Hundeck (geb. 1965) studierte in Bonn, Freiburg, Jerusalem und Köln Katholische Theologie und Philosophie, Germanistik, Alte Geschichte und Pädagogik. Es schlossen sich Aufbaustudien unter anderem im Bereich der kirchlichen Sozialarbeit, den Sozialarbeitswissenschaften und der Sozialpädagogik an.

Nach mehrjähriger Tätigkeit in Leitungsfunktionen sowie in der Aus- und Weiterbildung in der Diözese Regensburg sowie in der Gemeinwesen-, Männer- und der Schulsozialarbeit, wechselte der Wissenschaftler im Jahr 2013 auf eine Verwaltungsprofessur für Soziale Arbeit an die Hochschule Emden-Leer.

Zu den Lehr- und Forschungsschwerpunkten des gebürtigen Rheinländers zählen, neben Grundlagen, Methoden und Theorien der Sozialen Arbeit auch die Hermeneutik und Geschichte der Pädagogik und Sozialpädagogik sowie der Ethik, aber auch die Arbeit und Organisation von Gemeinwesen. Ein weiteres seiner Forschungsfelder ist die europäische Geistes- und Wissenschaftsgeschichte.

Prof. Dr. Hundeck legt den Schwerpunkt seiner Antrittsvorlesung auf die Ethik. Hierbei möchte er eine These seines nächsten größeren Projektes erproben und diskutieren: "Sola iustitia - Gerechtigkeit als alleinige Leitkategorie Sozialer Arbeit? Anfragen und Zugänge zu einer möglichen anderen Ethik Sozialer Arbeit". 

sn

 

Kontakt:

Prof. Dr. Markus Hundeck
markus.hundeck@eah-jena.de